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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

611 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Kinder, 13 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

26.01.2018 um 19:44
Kann genauso gut sein, dass sie durch immanente resignation das überlebt hat. Sich in Belastungssituationen aus der eigenen Perspektive lösen und die Rolle des beobachters einnehmen oder einfach nur neben sich stehen. In extremen Momenten dissoziieren. Das ist eine gute Überlebenstatik, die das Unterbewusstsein selber in den gang setzt. Kann ich mir eher vorstellen, als eiserner Optimismus. Für den bräuchte sie eine Quelle, wenigestens irgendwelche Beispiele, an denen sie sich festhalten kann.
wenn neben ihrem Elternhaus auch noch ihre Mitschüler gezeigt haben, dass die Welt eigentlich nur aus demütigung besteht, Jahrzehntelang, bezweifle ich, dass sie ein Hoffnungsvoller Kern am Leben gehalten hat. Nicht, dass ich sie nicht als stark empfinde. Oh doch! Sie hat überlebt, lange 29 Jahre in so unmenschlichen Bedingungen. Aber ich vermute die Ressourcen halt von anderer Art.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

26.01.2018 um 20:17
Nochmal ergänzend zu dem Jungen, der zur Schule gehen durfte
The eldest son of the 13 siblings allegedly tortured and held captive by their parents in California was allowed out of the house to attend community college, where he excelled.

The son, who is in his 20s, attended Mt. San Jacinto College for several years, and while he did not earn a degree, he was named to the honor roll in fall 2015 and spring 2016, college spokeswoman Karin Marriot said.

A transcript from December showed that the unidentified son of Louise and David Turpin, who have been accused of abusing their children, had a GPA of 3.932, ABC News reported.

The son attended classes from 2014 until at least 2016, sometimes earning 15 credits per semester, the transcript showed. He earned A’s in many of his classes, including algebra, guitar, public speaking, English fundamentals and freshman composition.
Quelle: http://www.foxnews.com/us/2018/01/26/eldest-son-house-horrors-family-excelled-at-community-college.html

Google:
Der älteste Sohn der 13 Geschwister, die angeblich in Kalifornien von ihren Eltern gefoltert und gefangen gehalten worden waren, wurde aus dem Haus herausgelassen, um am Gemeindeschule zu studieren, wo er sich auszeichnete.

Der Sohn, der in seinen 20ern ist, besuchte Mt. San Jacinto College für mehrere Jahre, und während er nicht einen Abschluss zu verdienen, wurde er auf die Ehrenliste im Herbst 2015 und Frühjahr 2016, sagte College-Sprecherin Karin Marriot genannt.

Eine Abschrift vom Dezember zeigte, dass der nicht identifizierte Sohn von Louise und David Turpin, denen vorgeworfen wurde, ihre Kinder misshandelt zu haben, einen Notendurchschnitt von 3.932 hatten, berichtete ABC News.

Der Sohn besuchte die Kurse von 2014 bis mindestens 2016, manchmal mit 15 Credits pro Semester, zeigte das Protokoll. Er erhielt in vielen seiner Klassen A, einschließlich Algebra, Gitarre, öffentliches Sprechen, Englisch Grundlagen und Freshman Zusammensetzung.
Die Einser im Gitarre-Spielen und freiem Sprechen verblüffen und berühren mich.
Seine Musikalität und seine sehr gute Ausdrucksfähigkeit waren zum damaligen Zeitpunkt (bis mindestens 2016) noch vorhanden.
Hoffentlich wird er -bald- auch wieder Musik machen können!

Schön, dass die Schule ihn für seine herausragenden Leistungen, trotz fehlendem Abschluß, mit dem Eintrag seines Namens in diese Ehrenrolle, auszeichnete. Vllt. kann er ja irgendwann seinen Abschluß noch nachholen. Ich wünsche es ihm!


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

26.01.2018 um 20:39
Zitat von PardusPardus schrieb:Kann genauso gut sein, dass sie durch immanente resignation das überlebt hat. Sich in Belastungssituationen aus der eigenen Perspektive lösen und die Rolle des beobachters einnehmen oder einfach nur neben sich stehen. In extremen Momenten dissoziieren. Das ist eine gute Überlebenstatik, die das Unterbewusstsein selber in den gang setzt
Auch möglich diese Art des Pragmatismus indie du beschreibst ist aber eher eine Erwachsene keine kindliche, das Kind hat im Gegensatz zum Erwachsenen eben noch einen Glauben an das Gute(und ich rede hier nicht von Religion)
sind alles nur Mutmaßungen ich bezog mich auf das gesagte des Mitschülers und finde das eben sehr gut vorstellbar wie gesagt das Kind war Opfer hat schreckliches Erlebt aber ein Kind oder Mensch nur auf seine Opfernrolle die er sich nicht ausgesucht hat zu reduzieren erscheint mir unrealistisch und auch unfair.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 02:47
Zuerst einmal: ich habe getan, was wir alle in diesem Fall tun sollten wenn es um ausländische Quellen geht. Ich habe mich über die Quelle informiert.

Meine Quelle, die Mercury News, ist eine vertrauenswürdige Quelle, keinesfalls wie die BILD oder die englischsprachige SUN. Die MN hat mehrere Pulitzer-Preise gewonnen.

Infos über die Quelle: Wikipedia: The Mercury News

Der Artikel zum Fall:

https://www.mercurynews.com/2018/01/26/family-in-perris-torture-case-may-have-fled-texas-after-daughter-tried-to-call-for-help/


Dieser Artikel, von einer für mich verlässlichen Nachrichtenquelle, wirft einige neue und verlässliche Lichter auf den Fall Turpin.

Die Forenverwaltung mag mir verzeihen wenn ich hier komplett übersetze, und diese Übersetzung auch komplett hier einstelle. Ich verdiene im Moment, als zertifizierte Übersetzerin auf englischsprachigem Level C2 (C2 ist in Europa ein Fremdsprachler der die Sprache nahezu gleichwertig zu mutterprachlich beherrscht, höher ist für Fremdsprachler nicht möglich) mein Geld.

Dieser Artikel ist mir die Zeit wert, da er für mich neue, und BEWEISKRÄFTIGE, Informationen über das Vorleben der Turpin-Familie enthält, lange bevor diese nach Kalifornien gezogen sind, und ein weiterer Beleg dafür ist, dass Misshandlung und Vernachlässigung in diesem Fall keine kurzfristige Sache waren. Legen wir los. (ich habe kleine Kürzungen gemacht bei "wer genau wo wohnt" in der "Zeugenbeschreibung" etc)

(wenn ihr euch die Bilder im Artikel anschaut: Die Bilder die klar und deutlich sind hat die Baldwin-Familie gemacht, nachdem sie das Haus gekauft haben. Die Polaroids haben sie in dem Haus gefunden, sie wissen aber nicht, wer sie gemacht hat)


-----------------------------------------------------

Die Turpin-Familie floh aus ihrem isolierten Haus in Texas nur Tage nachdem eines der Geschwister floh - dies mag ein vergeblicher Versuch gewesen sein, Hilfe zu bekommen, acht Jahre bevor ein anderer Versuch erfolgreich war - sagte ein ehemalige Nachbar, der später das Grundstück erwarb.

Die Einwohner von Perris, David und Louise Turpin, die sich jetzt 75 Anklagen stellen müssen, einschliesslich Folter, Freiheitsberaubung und Kindesmisshandlung, kamen 2010 in Murrietta an, zur selben Zeit verschwanden sie in Texas.

Die Familie hatte das Haus, das sie in Texas bewohnten, so sehr zugemüllt - Fäkalien an den Wänden, ein vermodernder Boden im Badezimmer, Müll überall und eingeschlagene Türen - dass sie ein Wohnmobil kauften und darin über sechs oder sieben Jahre wohnten, bevor sie nur Tage nach dem Ereignis verschwanden, an dem eines der Geschwister nach Hilfe ersuchte, bevor ein Nachbar sie nach Hause brachte, sagt Nellie Baldwin.

"Plötzlich verschwanden sie. Niemand sah sie jemals wieder" sagte Baldwin (78), der inzwischen das Grundstück besitzt.

Die Turpins lebten in einem Wohnmobil inmitten dens Grundstücks als eine der Töchter der Turpins plötzlich "die Straße runterging" sagte Nellie Baldwin. Das Mädchen kam nicht weit, ein Nachbar griff sie schnell auf.

"Ein Nachbar kam vorbei. Sie sagte ihm er solle sie zu einem Telefon bringen" sagte Nellie Baldwin, die nicht weiss ob der Nachbar der Mädchen mitnahm oder wen das Mädchen angerufen hatte, aber sie denkt sie hatte 911 gerufen (Notruf in Amerika)

"Nicht viel später sind sie verschwunden" sagte Nellie Baldwin. "Sie sind einfach verschwunden. Er hat keine Zahlungen mehr geleistet, was das Grundstück betrifft, oder sowas"

(.......................................)


sorry ich merk grad ich bin viel viel viel zu müde um zu übersetzen. Ich pack euch den Rest mal in ein Zitat... bitte sagt Bescheid wenn ihr Probleme habt irgendwas zu verstehen. oder zitiert irgendwas us dem Zitat dann werd ich auch getaggt. Ich helf euch dann gerne weiter!

So long... Rob.
Nellie Baldwin lived about 3 miles away when the Turpins lived on the property for about 10 or 11 years. She owned pastures nearby, yet never met them. She and her son bought the house in April 2011, seven months after the mortgage company foreclosed after the Turpin family abandoned the property, she said.

Baldwin rang the doorbell once to tell the Turpins she had to get her family’s cows after they strayed, but no one answered.

“Nobody around there had anything to do with them, because they were loners,” she said.

The Baldwins asked neighbors about the family before going to get the cows.

“They said, ‘The people are strange. They homeschool the kids and don’t let them out,’ ” Billy Baldwin said.

Two police calls to house
David Turpin, now 56, worked as a computer engineer for aerospace company Lockheed Martin in Fort Worth until sometime in 2010. Nellie Baldwin said neighbors described Louise Turpin as a “homemaker.”

The Hill County Sheriff’s Office has no record of a child or young adult calling 911 to ask for help at the Hill County Road property. Call records are kept about a year unless they’re tagged for a specific case, Chief Deputy Rick White said.

The deed history shows the Turpins bought the house in July 1999 and the Federal Home Loan Mortgage Corp. took the home in September 2010. Records don’t show if the family abandoned the property and stopped making payments, but most foreclosures are due to nonpayment, White said.

“Did they not pay because they ran, or did they not pay because they couldn’t afford it?” he asked.

Deputies were called to the house for two incidents, first in 2001 after a 4-year-old Turpin child was bitten in the face by a dog and needed stitches.

The dog didn’t have a rabies vaccination. A veterinarian put the animal down, White said. Two years later, the family’s pigs got out and ate 55 pounds of dog food on a neighbor’s property.

White said the sheriff’s office hasn’t been asked for help from Riverside County authorities, though local residents may have potentially helpful information. The Turpins also lived in Johnson and Tarrant counties in Texas.

Riverside County District Attorney Mike Hestrin said the neglect and abuse of the kids began in the Fort Worth area, with the parents at one point living apart from most of their kids and occasionally dropping off food.

The family initially lived in the 2,300-square-foot brick house next to Hill County Road. But after four or five years, the house “got so nasty” the Turpins bought a double-wide mobile home, pulled that into the middle of the property and lived there with their kids, Nellie Baldwin said.

Quicksilver Resources paid the Turpins $1,800 a month for mineral rights for a producing gas well drilled on the property in 2007, the Baldwins said.

Property trashed
After the Turpins left, the mortgage company or realtors brought two dumpsters to haul trash from the mobile home and then hauled the trailer away, said Nellie Baldwin, adding that a neighbor said he saw a dead cat on the trailer’s stove.

After the Baldwins bought the property, they found feces on the house’s living room and dining room walls, walls and doors had holes in them, the bathroom floor was rotted out and the house smelled very bad. They poured gallons of bleach on the floors to kill the smell and Nellie Baldwin scrubbed the kitchen cabinets over and over.
so nasty,” she said.

Debris and beds had been taken out, but the house wasn’t cleaned. Squatters never lived in the abandoned house, Billy Baldwin said.

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The Baldwins, who rent out the house, also found Polaroid pictures someone had left behind in the house. The photos showed kitchen counters and floors covered with trash and a garbage-strewn room with desks set up like a classroom. One photo that Billy Baldwin said could be shown to police if they ask to see it showed a rope tied to a bed’s metal railing. Hestrin said the children were initially tied to beds with rope, but the parents later used chains and padlocks.

Rope is a common item in a “country house,” so the garbage showing up everywhere in the photos initially stood out the most, said Baldwin family friend Shelley Sugg of Texas.

“Until all this happened, nobody even noticed the rope on the bed,” she said.

Staff writer Brian Rokos contributed to this story.



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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 08:09
Vielen Dank für Deine höchstpersönliche Übersetzung!
Zitat von NeonMouseNeonMouse schrieb:Dieser Artikel, von einer für mich verlässlichen Nachrichtenquelle, wirft einige neue und verlässliche Lichter auf den Fall Turpin.
Welche "Lichter" meinst Du denn?


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 08:21
@NeonMouse
Genauer gesagt möchte ich nachfragen, welche neuen Aspekte Du meinst?
Die bisher von Dir eingestellten Inhalte sind doch auch in anderen online-Zeitungen zu finden, die vllt. (noch) keinen Pulizer-Preis gewonnen haben, und dennoch vermutlich genauso korrekt über diese Vorkommnisse berichteten.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 08:37
@Maine.Coon

"Lichter" war von mir schlampig übersetzt als zweisprachler... heisst "neue Seiten", aber war eben spät. Man scheint es doch verstanden zu haben ;)

Vor allem die Bilder und das mit dem Wohnmobil.

Es gab ja Spekulationen darüber, wie sich das, was der Staatsanwalt beschreibt, in Texas abgespielt haben soll:

Dass die Eltern wo anders leben als die Kinder, und den Kindern nur Essen vorbeigebracht wird und sie sonst weitgehend sich selbst überlassen waren. Mit dem Wohnmobil erklärt sich gut, wo die Eltern denn dann alleine gewohnt haben.

Hier wird immer wieder gemutmaßt, dass die Vernachlässigungen eventuell erst in den letzten Jahren so "schlimm" gewesen sein könnten.

Die Bilder und Berichte aus Texas sprechen da jetzt eine komplett andere Sprache. Mir war bislang nur das Polaroid mit dem Seil bekannt, aber die anderen sprechen auch Bände und waren mir neu.

Und eben auch das mit dem Wohnmobil welches, wie im unübersetzten Teil zu lesen ist, den Turpins als Behausung diente nachdem das eigentliche Haus zu "eklig" geworden war.

Die Turpins haben das Gelände auch schlicht verlassen und sind abgehauen, die Leute, die die Hypthek verwaltet haben konnten erst mal zwei Müllcontainer wegfahren bevor sie das Gelände wieder verkaufen konnten.

Auch wird erklärt, warum es keine Aufzeichnungen über den Notruf einer Tochter in Texas gab: diese Aufzeichnungen werden nur über ein Jahr aufbewahrt.

Das sind keine skandalösen neuen Details, aber doch Dinge, die mir so belegt noch nicht im Kopf waren, und die unaufgeregt helfen, ein Bild zu zeichnen.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 08:54
@NeonMouse
Zitat von NeonMouseNeonMouse schrieb:Das sind keine skandalösen neuen Details, aber doch Dinge, die mir so belegt noch nicht im Kopf waren, und die unaufgeregt helfen, ein Bild zu zeichnen.
Ja, sie helfen ein genaueres Gesamtbild zu erhalten.
Zitat von NeonMouseNeonMouse schrieb:Hier wird immer wieder gemutmaßt, dass die Vernachlässigungen eventuell erst in den letzten Jahren so "schlimm" gewesen sein könnten.
Die Missbrauchsfälle aus Riverside stehen derzeit ziemlich überall im Fokus, weil sie im Bundesstaat Californien passierten, und nun auch dort zur Anklage gebracht werden sollen. Die Missbrauchsfälle aus Texas müssen nach meinem Verständnis im Bundesstaat Texas zur Anklage gebracht werden. Diesbezüglich ist ja bisher nichts Konkretes geschehen. Das FBI soll aber den ermittlenden Behörden seine Unterstützung bei der Be- und Aufarbeitung angeboten haben.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 09:02
das sind schlimme nachrichten.

es gab schon in texas den versuch hilfe zu holen. damals vergeblich.


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27.01.2018 um 09:04
@Maine.Coon
Die Bilder von so einem Haus vor dem Umzug sprechen zumindest Bände. Man hat es hier mindestens mit Mietnomaden zu tun. Das zu Hause war an sich für alle unbewohnbar. Konsum ohne auf die eingekauften Güter zu achten. Das Grundstück wurde auch einfach zurückgelassen, sollen doch die Gläuber sich drum kümmern da noch Geld rauszuholen....

Und Kinder bekommen ohne auf die Kinder zu achten... die sind behandelt worden wie das Mobiliar.... viel davon aber überhaupt keine "Verwendung" dafür...

@frauzimt
Ja, und das mag die Kinder auch über Jahre gehemmt haben. A la "die helfen sowieso nicht" :( (man mag sich nicht ausmalen was es nach diesem Versuch an Strafe gehagelt hat)


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 10:37
ich habe das mit dem wohnmobil nicht ganz verstanden. Die Eltern wohnten also in dem Wohnmobil und die Kinder in dem verschmutzen Haus?


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27.01.2018 um 11:19
Zitat von NeonMouseNeonMouse schrieb:Quicksilver Resources paid the Turpins $1,800 a month for mineral rights for a producing gas well drilled on the property in 2007, the Baldwins said.
Google:
Quicksilver Resources zahlte den Turpins $ 1.800 pro Monat für Mineralrechte für eine Gasquelle auf dem Grundstück im Jahr 2007, sagte Baldwins.
Ging's dabei möglicher Weise um das umstrittene Fracking das Risiken für das Grundwasser bedeuten kann?
Vermutlich kamen so also mtl. 1.800,00 Dollar zum Einkommen des Vaters (jährl. ca. 140.000,00 Dollar) hinzu,
solange die dort auf dem Grundstück im Wohnwagen wohnten.
Nach wie vor frage ich mich wo die ihr Geld hingetan haben?

Hatte mich über den Film über eine Umweltaktivistin Erin Brockovich gewundert, zwischen deren ganzen Comics etc.
Vllt. machten die sich ja Sorgen, dass das Grundwasser auf ihrem Grundstück vergiftet sein könnte?

Aber so eine (spekulierte) Sorge wird doch wohl nicht der Grund gewesen sein, dass die Kinder sich nicht mehr waschen durften?
In Californien war das Grundwasser ja nicht verschmutzt, und dort durften sie sich auch nur 1 x im Jahr waschen.
Könnte sich aus derlei (spekulierten!) Sorgen ggf. ein Wahn entwickeln? Sehr suspekt alles.


5da238423ad8 Erin Brokovich


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27.01.2018 um 11:24
Zitat von NeonMouseNeonMouse schrieb:Ja, und das mag die Kinder auch über Jahre gehemmt haben. A la "die helfen sowieso nicht" :( (man mag sich nicht ausmalen was es nach diesem Versuch an Strafe gehagelt hat)
Wenn die kinder das nicht anders gekannt haben, werden sie ihr leben für "ihr Leben" gehalten haben. Es gab ja punktuell kontakte mit der außenwelt, aber dort wurden die kinder gemobbt, waren zumindest außenseiter.
Woher soll die Idee kommen, sich etwas anderes vorzustellen?
Und natürlich, es waren schwere hürden zu nehmen. Die angst vor strafe hat gewirkt.
Vielleicht wurde nicht nur ein kind bestraft, sondern willkürlich mehrere.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 11:50
Es wurde ganz zu Beginn der Diskussion hier nachgefragt, ob es kein Jugendamt in den USA geben würde.
Billy Baldwin said when they bought the Hill County Road property, neighbors told them a girl had gotten out of the trailer and asked a lot of questions to get information from the neighbor who picked her up. Neighbors later believed the Turpins left because they feared child protective service would come, Billy Baldwin said.
Quelle

Child Protective Services (CPS) ist das amerikanische Gegenstück zum deutschen Jugendamt.
Child Protective Services (CPS) is the name of a governmental agency in many states of the United States responsible for providing child protection, which includes responding to reports of child abuse or neglect. Some states use other names, often attempting to reflect more family-centered (as opposed to child-centered) practices, such as "Department of Children & Family Services" (DCFS). CPS is also known by the name of "Department of Social Services" (DSS) or simply "Social Services."

List of Other Names and Acronyms for CPS:

Department of Children and Families – DCF
Department of Children and Family Services – DCFS
Department of Social Services – DSS
Department of Human Services - DHS
CPS/DCF is a department under a state's Health and Human Services organization.
Quelle

Es ist wie überall in der Welt, nicht alle Mitmenschen melden Vorkommnisse den zuständigen Behörden. Ebenso werden nicht alle Hilferufe von Kindern und Jugendlichen ernst genommen.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 13:22
Zitat von NeonMouseNeonMouse schrieb:Auch wird erklärt, warum es keine Aufzeichnungen über den Notruf einer Tochter in Texas gab: diese Aufzeichnungen werden nur über ein Jahr aufbewahrt.
Nicht ganz. Es ist bisher (uns) noch nicht einmal klar, ob die Tochter diesen Notruf überhaupt machen konnte und ob der namentlich nicht genannte (und der Erzählerin vielleicht unbekannte) Nachbar ihre Bitte, telefonieren zu können, ernst genommen hat. Vielleicht hat er auch gedacht, das wäre ein Kind, das Streit mit den Eltern überdramatisiert, und sie einfach nach Hause geschickt.
Zitat von NeonMouseNeonMouse schrieb:Deputies were called to the house for two incidents, first in 2001 after a 4-year-old Turpin child was bitten in the face by a dog and needed stitches.
Das verstehe ich nicht ganz. Die Behörden also schon 2001 in dem Haus, und ihnen ist nicht aufgefallen, wie verdreckt es dort war? Immerhin waren dort kleine Kinder! Sie (die Behörden) haben also damals nichts unternommen?
Oder war die Wohnung damals noch nicht so verkommen? Wenn doch, müsste sich doch jemand daran erinnern können!


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 13:38
Das Problem in den USA ist, dass man nur in einen anderen Bundesstaat umziehen muss, um den Behörden zu entwischen.
Auf die Idee, beim Anblick des verwahrlosten Hauses die Polizei zu rufen, ist scheinbar niemand bekommen... oder dem damals schon Hilfe suchenden Kind zu helfen.
Hat man etwas gehofft, dass das Problem mit einem Umzug gelöst wäre, oder wollte nicht als "Denunziant" gelten?
Wenn ein Kind schon so weit ist, sich von außen Hilfe holen zu wollen, dann ist das eine absolute Notlage, auch wenn man keine Verletzungen erkennen kann!
Kinder halten meist bis zum Unerträglichen zu ihren Eltern und wünschen sich, dass die Familie beisammen bleibt... wenn sie sich Verbündete gegen die Eltern suchen, dann ist das Vertrauen schon massiv erschüttert. Die wenigsten schaffen es, diesen Schritt zu gehen, denn obendrein zur körperlichen Misshandlung kommt die psychische, mit der den Kindern vorgegaukelt wird, dass es nirgendwo Hilfe gäbe.

Gestern habe ich den auf den vorigen Seiten verlinkten Artikel in der "Zeit" gelesen, der Fälle von Vernachlässigung und Gewalt bis zum Tod der Kinder beschreibt.
Fast immer hätte es Gelegenheit gegeben, die Misshandlung wahrzunehmen und einzuschreiten, aber selbst Ärzte scheinen das nicht für ihre Aufgabe zu halten. Und das Jugendamt hält eisern daran fest, dass selbst eine miese Familie besser ist, als das Kind in Pflege zu geben oder gar adoptieren zu lassen.
In den USA mag es eher passieren, dass Familien sich total abschotten können... aber auch in diesem Fall gab es eindeutige Anzeichen für Vernachlässigung übelster Art - der Zustand des Hauses (ob da nun auch noch die Schnur am Bett auf den Polaroids eine grausige Bedeutung bekommt oder nicht).

Und niemand hat reagiert.

Sorry, aber ich werde bei dem Thema emotional.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 14:13
Zitat von FFFF schrieb:Sorry, aber ich werde bei dem Thema emotional.
Ich finde, dass Dich das sympathisch macht :)
Wann, wenn nicht gerade bei diesem Thema sollte man sich denn sonst empören, betroffen oder traurig sein?
Diese Kinder sind Opfer der Menschen geworden, die sie in ein in jeder Hinsicht gesundes Leben hätten begleiten sollten.

Das Schwierige an diesen Fällen ist mMn., dass bei näherer Betrachtung -wenn das Entsetzen dem Wunsch nach Verstehen weicht-
zumeist festgestellt wird, dass die Täter selbst mal Opfer waren.
Das ist dann erst Mal nicht einfach auszuhalten, weil sie doch die brutalen, unethischen Täter sind, die man für ihre Taten
-zur Herstellung der Gerechtigkeit für die Opfer- härtest möglich verurteilt/bestraft sehen will.

Das Verstehen der Motive oder Hintergründe der Täter kann die Taten auch keinesfalls entschuldigen.
Wenn überhaupt, kann es nur ein Erklärungsversuch sein, um mögliche Entstehungsmuster für solche Taten zu begreifen,
und daraus Anworten auf Fragen mitzunehmen wie:
wo kann man im Vorfeld etwas tun; wo/wie kann man helfen; wie geht man damit um, wenn man entsprechende Dinge wahrnimmt? -


Ich habe eben nochmal nachgesehen, und so auf die Schnelle erst mal nur dieses eine Statement zu den offiziellen Besuchen
bei den Turpins gefunden:
Incident reports from Hill County detail an incident in which stray livestock escaped the Turpins' property in 2003 and another in which the Turpins' black-and-white border collie bit their then 4-year-old daughter in the face in 2001.

If the responding officers in both incidents had any indication that something was wrong with the children, they would have alerted child protective services, Watson said, adding that he knows several people in Hill County who homeschool their children and "do an excellent job at it."
Google:
Berichte über Vorkommnisse aus Hill County berichten über einen Vorfall, bei dem 2003 streunender Viehbestand aus dem Besitz der Turpins floh und ein anderer, in dem der schwarz-weiße Border Collie der Turpins 2001 ihrer damals 4-jährigen Tochter ins Gesicht gebissen hatte.
Wenn die verantwortlichen Beamten bei beiden Vorfällen irgendeinen Hinweis hätten, dass etwas mit den Kindern nicht stimmte, hätten sie die Kinderschutzdienste alarmiert, sagte Watson und fügte hinzu, dass er mehrere Leute in Hill County kenne, die ihre Kinder homeschulen und "hervorragende Arbeit leisten . "
Quelle: http://abcnews.go.com/US/family-malnourished-siblings-lived-trailer-texas-home-years/story?id=52477251

Zu Watson:
Hill County Sheriff Rodney Watson described Rio Vista as a tight-knit community
where people "take care of each other" and know each other well.



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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 18:24
Aber ein derartig verwahrloster Haushalt muss einem doch auffallen! Oder waren die Behörden bei dem Hundebiss-Fall gar nicht im Haus? Bei dem Fall mit den Schweinen muss das ja nicht der Fall gewesen sein. Aber bei dem Hund?


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27.01.2018 um 21:34
@Maine.Coon
Erin Brokovich? Ist nicht dein Ernst, oder? Ich tippe eher auf ET, der aus Frust nicht nach Hause zu dürfen, im Haus randaliert und es zugemüllt hat. Dein Engagement in allen Ehren, aber deine Phantasie treibt merkwürdige Blüten.


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Ehepaar in den USA hielt seine 13 Kinder angekettet gefangen

27.01.2018 um 22:03
Das jüngste Kind der Turpins ist normalgewichtig.

Das Ehepaar soll in der Zeit in Texas in einem Wohnwagen gelebt haben, während die Kinder nebenan in dem verdreckten Haus wohnten.
Ich stelle mir gerade vor, dass die Eltern vielleicht die Jüngsten bis zu einem bestimmten Alter bei sich im Wohnwagen hatten, bis es ihnen zu anstrengend wurde.

Zumindest ein Mädchen war in einem Kindergarten, fiel wegen ihres schlechten Geruchs auf.
Das spricht vielleicht dafür, dass das Mädchen da schon im Haus "wohnte" und nicht bei den Eltern im Wohnwagen.
Oder sie hatten das Mädchen im Wohnwagen und wenn es den Eltern "zu viel" wurde - vielleicht auch zur Strafe, - musste das Mädchen ins Haus.


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