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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

489 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Cold Case, Aktenzeichen

Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 10:40
missmary schrieb:Ja, v.a. hat sie sich ja erhofft, dass es ein regelmäßiger Kontakt wird ...
Wenn ihr das seitens des Freiers in Aussicht gestellt wurde, sicherlich. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie generell mehr Kontakt zu Stammkunden pflegte. Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob, wie und wo sie ggf. für ihre Dienstleistungen geworben hat. Jedoch ohne Laufkundschaft in einem Etablissement oder eine Tätigkeit auf einem Strich, werden mutmaßlich nur wenige "spontan" an der Wohnungstür geklingelt haben.
missmary schrieb:Zudem ist es bestimmt im Fall der Prostituierten "nett" mal was anderes zu machen
In wie fern ? Ich verstehe jetzt gerade nicht, was Du mit "mal was anderes machen" genau meinst...


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 10:50
Im XY Beitrag wurde übrigens erwähnt, dass sie sich über die Jahre einen beachtlichen Kundenstamm aufgebaut hat. Und trotzdem lief es finanziell nicht gut? Das widespricht sich doch.

Außer natürlich es lief nur vermeintlich nicht gut, laut Aussage des Ehemanns. Vielleicht, weil sich immer wieder Geld beiseite gelegt hat. Aber ist nur so ein Gedanke.

Auch wurde erwähnt, dass sie ja auffallend vielen Personen von dem Freier erzählt. Auffallend vielen vielleicht schon, aber immer nur die selben, sehr spärlichen Infos.

Komisch find ich auch, dass der Ehemann, zumindst laut XY Beitrag, zumindest nach der Adresse des Freiers fragte, allerdings auch nicht weiter nachgehakt haben will als Andrea nur den Ort nannte?

Und übrigens, weil ja auch das schon das ein oder andere Mal Thema war: Sie packte ihre BEIDEN Handys in die Handtasche, nicht in die Sporttasche.


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Robin76
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03.03.2018 um 10:53
Slaterator schrieb:Wenn ihr das seitens des Freiers in Aussicht gestellt wurde, sicherlich. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie generell mehr Kontakt zu Stammkunden pflegte. Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob, wie und wo sie ggf. für ihre Dienstleistungen geworben hat. Jedoch ohne Laufkundschaft in einem Etablissement oder eine Tätigkeit auf einem Strich, werden mutmaßlich nur wenige "spontan" an der Wohnungstür geklingelt hab
Wie schon jemand geschrieben hat, handelt es sich bei Bad Orb ja mehr oder weniger um einen Kurort. Das bedeutet, dass sich dort auch mehr Herren mittleren bis älteren Alters aufhalten dürften. So fern ab von der Ehefrau, könnte es so einen Herrn schon reizen, eine Gewerbliche zu besuchen. Ob sie inseriert hat oder sich anderweitig den Herren anbot, wissen wir nicht. Das ist auch egal. Irgendwie muss ja der Kontakt zustande gekommen sein.

Ob es allerdings diesen Herren mittleren Alters aus früheren Zeiten, von Beruf Sohn, mit Sauna und Pool wirklich gab, da bin ich mir nicht sicher. Irgendwem hätte sie ja dann schon früher von ihm erzählt bzw. er wäre anderen Prostituierten ebenfalls bekannt gewesen.
Oder war es etwa eine Person, vor der sie früher eher geflohen war und er hatte sie wieder aufgespürt und sie unter Druck gesetzt?

Ich glaube nicht so recht daran.


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 11:30
Mr.Sunshine schrieb:Im XY Beitrag wurde übrigens erwähnt, dass sie sich über die Jahre einen beachtlichen Kundenstamm aufgebaut hat. Und trotzdem lief es finanziell nicht gut? Das widespricht sich doch.
Ist natürlich erst einmal ein Beleg für Andrea K.s Fokus auf Stammkundschaft. Die Frage ist nur, wie regelmäßig diese Stammkunden die Dienstleistungen auch tatsächlich in Anspruch nahmen. ich nehme an, dass ein Besucher (je nach Dienstleistung) nicht unter 150-100 Euro kam. Keine Sache, die man sich mehrfach im Monat oder gar in der Woche problemlos leisten kann, wenn man jetzt nicht gerade besonders wohlhabend ist und ggf. diese Besuche auch gegenüber der eigenen Familie geheimhalten möchte. Ich denke aber, die Aussage bzgl. schlecht laufender Geschäfte kam nicht von ungefähr. Je nach dem wie hoch der monatlich finanzielle Bedarf ausfiel, waren die Besuche der Stammkunden womöglich zur Finanzierung nicht mehr ausreichend genug.
Robin76 schrieb:Ob es allerdings diesen Herren mittleren Alters aus früheren Zeiten, von Beruf Sohn, mit Sauna und Pool wirklich gab, da bin ich mir nicht sicher. (...)
Ich zweifle auch daran, ob Information und Realität hier nicht auseinandergehen. Sollte sie den fraglichen Herrn jedoch von früher her gekannt haben, wird es komplizierter. Denn dann hat er ihr entweder in der vergangenen Zeit vermeintlichen Wohlstand nur vorgespielt, oder er war tatsächich -zumindest zu damaliger Zeit- recht liquide.
Robin76 schrieb:(...) Oder war es etwa eine Person, vor der sie früher eher geflohen war und er hatte sie wieder aufgespürt und sie unter Druck gesetzt?
Interessanter Gedanke. Doch wenn sie sich unter Druck gesetzt fühlte, warum sprach sie gegenüber ihrem Ehemann und der Freundinn eher positiv und euphorisch über ihn ? Hätte es hier eine Diskrepanz zwischen den diesbzgl. Erkenntnissen der Polizei und dem Beitrag von XY gegeben, hätte das ein vollkommen falsches Bild dieses Tatverdächtigen transportiert. Ich denke nicht das der MoKo das recht gewesen wäre. Kann mich da aber auch irren...


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03.03.2018 um 12:52
Slaterator schrieb:Ich zweifle auch daran, ob Information und Realität hier nicht auseinandergehen. Sollte sie den fraglichen Herrn jedoch von früher her gekannt haben, wird es komplizierter. Denn dann hat er ihr entweder in der vergangenen Zeit vermeintlichen Wohlstand nur vorgespielt, oder er war tatsächich -zumindest zu damaliger Zeit- recht liquide.
So irgendwas in der Richtung .

Vllt. war er für sie früher ein angenehmer, regelmäßiger großzügiger Kunde aus gutem Hause , das sie so unvorsichtig werden ließ, der dann einige Zeit nicht mehr erschien , da es bei ihm einige private negative Änderungen gab , die er einfach überspielte , Andrea K. sich nun durch eine Fortsetzung dieser geschäftlichen Beziehung in seinem häuslichen Bereich leiten lies, dieses Vorhaben nicht gefährden wollte durch Nachfragen nach der Adresse ?

Was jetzt wohl diese neuen Zeugenaussagen bringen können ?


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03.03.2018 um 13:19
Wenn sie ihn von früher gekannt hätte, hätte sie sicher mehr Infos über ihn gehabt. Laut XY wusste sie ja nur, dass er auf Stiefel steht, wohlhabend und von Beruf Sohn. Die Story wird er ihr telefonisch aufgetischt haben, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Klingt ja auch nice, so ein reicher Sohn, der Prostituierte auf Papis Kosten in die Villa lädt (aus Sicht der Prostituierten). Da gibt es sicher schlimmere Freier. Und er musste nichts bzgl. seines wahren Berufs verraten und kam nicht in Diskussionen, egal was er als Beruf genannt hätte. So wusste sie rein gar nichts und er hat genau das bedient, was sie am meisten brauchte: Geld.

Und mal by the way: Während ich einige von Beruf Sohn kenne, die das während des Studiums bis sagen wir mal höchstens 30 durchziehen, wäre mir einer zwischen 30 bis 40 schon sehr suspekt. Auch reiche Eltern wollen selbständige Kinder und den nicht bis 50 durchfüttern. Der wäre längst aus Papis Villa geflogen. Die Geldsorgen haben ihr das Gehirn vernebelt.


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03.03.2018 um 13:19
bellady schrieb:Vllt. war er für sie früher ein angenehmer, regelmäßiger großzügiger Kunde aus gutem Hause , das sie so unvorsichtig werden ließ, der dann einige Zeit nicht mehr erschien , da es bei ihm einige private negative Änderungen gab , die er einfach überspielte , Andrea K. sich nun durch eine Fortsetzung dieser geschäftlichen Beziehung in seinem häuslichen Bereich leiten lies, dieses Vorhaben nicht gefährden wollte durch Nachfragen nach der Adresse ?
Basis für fehlenden Argwohn und Leichtsinnigkeit ist Vertrauen. Ihr unvorsichtiges Verhalten spricht daher durchaus dafür, dass sie den Freier von früheren Zeiten her kannte und positiv/vertrauenswürdig/harmlos in Erinnerung hatte. Auch bei der dann neuerlichen Kontaktaufnahme könnte sich dieser Eindruck bestätigt haben. Interessant ist derweil das Verhalten des Ehemannes in dieser Beziehung. Es wurde schon mehrfach angesprochen, jedoch noch nicht weiter diskutiert. Er (der Ehemann) erkundigte sich zwar nach der Adresse des Kunden, gab sich aber nicht gerade kämpferisch, als er keine konkrete Antwort bekam. Das finde ich bemerkenswert. Man könnte daraus ableiten, dass er zwar mehr Bedenken hatte, als das spätere Opfer. Doch auch ihm gegenüber scheint seine Frau den Kunden scheinbar als recht harmlos beschrieben zu haben. Alarmiert war er -zumindest meinem Eindruck zurfolge- nicht.
bellady schrieb:Was jetzt wohl diese neuen Zeugenaussagen bringen können ?
Jede Aussage ist hilfreich. Auch wenn sie keinen Täter auf dem Silbertablett serviert.


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Robin76
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03.03.2018 um 14:07
Slaterator schrieb:Interessanter Gedanke. Doch wenn sie sich unter Druck gesetzt fühlte, warum sprach sie gegenüber ihrem Ehemann und der Freundinn eher positiv und euphorisch über ihn ?
Weil der Ehemann und die Freundin nicht wissen durften, was sie mit diesem Mann verband? Dass sie eventuell Angst hatte vor ihm? Vielleicht hat sich nur Alles selbst schön geredet, weil es ihr nicht wohl in ihrer Haut war?


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 14:15
@Robin76
Dafür gibt es kein einziges Anzeichen. Sie wollte ihn sich ja gerade warm halten und wusste quasi nichts von ihm. Wenn es ihr nicht wohl gewesen wäre, hätte sie vermutlich keinem Treffen bei ihm zugestimmt, sondern nur bei sich und evtl. Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Sie aber wurde ja eher als euphorisch dargestellt, so nach dem Motto:"Endlich wieder ne gute Einnahmequelle."


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 14:59
Robin76 schrieb:Das vermute ich auch. Aber man muss der breiten Öffentlichkeit ja nicht alles erzählen, schließlich haben die Kinder von Andrea K. ein Recht darauf, ein normales Leben zu führen, ohne dass mit Finger auf sie gezeigt wird. Da nun schon Gott und die Welt weiß, was ihre Mutter gemacht hat, muss man ja nicht den Vater auch noch durch den Dreck ziehen. Sollte er tatsächlich "ihr Zuhälter" gewesen sein, so geht das überhaupt niemanden etwas an.
Ja, v.a. geht das auch am Sinn vorbei ... für die Kinder wird es schon ein Schock gewesen sein. Zudem gibt es vermutlich nichts Schlimmeres für ein Kind, als wenn ein Elternteil einfach "verschwindet" - und man nicht weiß, was passiert ist, diese Ungewissheit muss einen ja auch auffressen. Ich denke, dass die Kinder durch den Abstand eine große Normalität im Leben hatten - als die Mutter noch da war, wobei es auch da vermutlich schon sehr ungewöhnlich ist, dass jemand bei umittelbarer Nähe zu Frankfurt einen Job wählt, der tageweise Abwesenheit bedeutet. Vermutlich haben sich da einige Bekannte auch ihren Teil gedacht.
Robin76 schrieb:Andra Kunz hat das ihrem Ehemann und einer Freundin erzählt, angeblich soll sie sich zuvor an einem anderen Ort prostituiert haben und ihn von dort gekannt haben. Er hatte sie für eine Nacht gebucht und sie hat - wenn ich mich nicht täusche - sogar ihrem Nachbarn davon erzählt, der sich in ihrer Abwesenheit um den Hund kümmerte.
Das finde ich etwas seltsam und auch etwas unprofessionell - Ehemann okay, aber dem Hundegassigeher auf die Nase zu finden, noch mit Alleinstellungsmerkmalen, ist schon ewas seltsam. Hätte es das wirklich gegeben - also das Setup, hätte sie ja ihren eigenen Job gefährdet, da sie gar nicht wusste, wem der Hundegassigeher das steckt ... so große Häuser machen Leuten insgesamt neugierig und wenn da einer eine gute Geschichte hat "aber der Sohn, der ..." dann ist der Ruf schnell ruiniert.
PurePu schrieb:Was ich bei diesem Fall nicht verstehe: Die zwei Sektgläser? War da keine DNA dran?
Es ist vermutlich gar nicht geklärt, ob die vom "Sohn" oder einem anderen Freier stammen. Seltsam ist ja schon, dass sie das Haus so ungewöhnlich verlassen hat, eventuell kam es schon im Haus zu einem Übergriff, der einfach nicht bemerkt wurde. Wäre auch interessant gewesen, was die Nachbarn zu dem Business in ihrer Straße sagten und wie bereitwillig sie reagieren. Sprich: Gibt es öfters mal etwas "Außergewöhnliches", reagiert man ja irgendwann gar nicht mehr. Wenn du ein Paar neben dir wohnen hast, das ständig streitet, rufst du vielleicht ein paarmal die Polizei, irgendwann kommen die nicht mehr und du denkst ... mache ich nichts. Dann passiert was Schlimmeres und du hast Angst, dass du nun unterlassene Hilfeleistung begangen hast.

Je nach Wohngebiet (welcher Wochentag war das nochmal?) waren vielleicht wirklich viele Leute nicht da.
Slaterator schrieb:In wie fern ? Ich verstehe jetzt gerade nicht, was Du mit "mal was anderes machen" genau meinst...
Weiß du, ihr "normales Setting" war ja ihre Wohnung, ihre Abläufe. Wenn du nun in einem fremden Haus bist, am Pool, dann hast du ja ein völlig anderes Szenario, auch, wenn du weißt, dass noch andere Leute im Haus schlafen und du heimlich da bist. Das gibt dem Job bestimmt auch neue Facetten und kann u.U. auch eine Abwechslung zum Blümchensexalltag in deinem Studio sein.
Mr.Sunshine schrieb:Im XY Beitrag wurde übrigens erwähnt, dass sie sich über die Jahre einen beachtlichen Kundenstamm aufgebaut hat. Und trotzdem lief es finanziell nicht gut? Das widespricht sich doch.
Finde ich nicht - so ein Kundenstamm kann mit dir auch überaltern. Es wird ja kein konstant konstanter Kundenstamm gewesen sein, da fallen ja immer wieder Leute raus (Scheidung, Pleite, Wechsel der Stammprostituierten, Umzug, erfolgreiche Eheberatung). Wenn dann nicht genug Leute nachkommen, hast du irgendwann ein Problem.
Robin76 schrieb:Wie schon jemand geschrieben hat, handelt es sich bei Bad Orb ja mehr oder weniger um einen Kurort. Das bedeutet, dass sich dort auch mehr Herren mittleren bis älteren Alters aufhalten dürften. So fern ab von der Ehefrau, könnte es so einen Herrn schon reizen, eine Gewerbliche zu besuchen. Ob sie inseriert hat oder sich anderweitig den Herren anbot, wissen wir nicht. Das ist auch egal. Irgendwie muss ja der Kontakt zustande gekommen sein.
Aber auch da kann ich mir vorstellen, dass sie mit 47 langsam aus der Zielgruppe rausfiel, auch wenn die Opis 70+ waren. Ich bin auch so etwa in der Altersgruppe und ich bin im Laufe der Zeit für Männer "unsichtbar" geworden. Es passierte völlig schleichend, aber es ist einfach so, dass sich Männer, schon rein biologisch, für Frauen im Reproduktionsalter interessieren. Auch Opis. Mit 47 ist die Prostituierte vermutlich nur noch ein Jahrzehnt oder so jünger als Oma daheim und ich kann mir vorstellen, wenn Opi dann schon mal in der Kur alle moralischen Bedenken über Bord wirft, dass er das dann mit einer jüngeren Frau macht, nicht mit jemand, der seinem häuslichen Umfeld ähnelt. Ich habe keine Ahnung von der Szene, aber ich kann mir das vorstellen.

Vielleicht ein doofer Vergleich - ich habe im Studium in einem Restaurant/Hotel gearbeitet, das überweigend von gutbürgerlichen älteren Menschen frequentiert wurde. Ich war Anfang 20, in der Blüte meiner Jugend :-) und die Rentner fanden das immer toll, wenn du da ein wenig keck geflirtet hast - ich habe deutlich mehr Trinkgeld bekommen als die Hausfrauen, die 20 Jahre älter waren. Würde ich heute da arbeiten, dann wäre es nichts mehr mit Trinkgeld. Das ist bei Frauen einfach so - hart, aber du hast ein "natürliches Verschleißdatum" - auch wenn sich Männer um die 50 nochmal paaren - dann deutlich jünger.
Slaterator schrieb:Ich zweifle auch daran, ob Information und Realität hier nicht auseinandergehen. Sollte sie den fraglichen Herrn jedoch von früher her gekannt haben, wird es komplizierter. Denn dann hat er ihr entweder in der vergangenen Zeit vermeintlichen Wohlstand nur vorgespielt, oder er war tatsächich -zumindest zu damaliger Zeit- recht liquide.
Da gibt es ja tausend Möglichkeiten - er könnte Handwerker gewesen sein, Immobilienmarkler, Hausmeister des Objektes, ...
Slaterator schrieb:Basis für fehlenden Argwohn und Leichtsinnigkeit ist Vertrauen. Ihr unvorsichtiges Verhalten spricht daher durchaus dafür, dass sie den Freier von früheren Zeiten her kannte und positiv/vertrauenswürdig/harmlos in Erinnerung hatte.
Man weiß ja auch nicht, wie unvorsichtig sie davor schon war ... wo es gut ging. Da verschieben sich die Grenzen. Es gibt ja auch Leute, die sich absolut auf ihre Menschenkenntnis verlassen, jahrelang gut damit fahren und dann reinfallen.


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03.03.2018 um 15:02
Aber sie muss doch einen Terminkalender haben und man muss doch die Anrufe überprüft haben. Zur Not eben jeden Freier der letzten Tage. Es ist doch entscheidend, von wem das Glas ist und ob es evtl. die DNA von dem Typ ist.


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 15:22
PurePu schrieb:Was ich bei diesem Fall nicht verstehe: Die zwei Sektgläser? War da keine DNA dran?
Und was ist mit der Kontaktaufnahme des Freiers? Kann man da gar nichts finden? Muss sie nicht auch eine Nummer gehabt haben, um notfalls absagen zu können? Selbst wenn beides ins Leere laufen sollte, habe diesbezüglich nichts gehört.
stimmt, das hab ich ganz vergessen. zwei interessante und wichtige punkte. aber leider ist das mittlerweile typisch für manche xy-filmfälle, dass auf wichtige details die im film gezeigt werden, nicht eingegangen wird!


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 15:36
Na das 2. Sektglas wird doch von der Freundin gewesen sein, die vorher noch da gewesen ist? Oder seh ich das falsch?

Und naja, wenn sie die Nr des Freiers im Handy gespeichert hat, reicht das doch. Das handy ist ja aber nunmal nicht mehr da.


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03.03.2018 um 15:41
@Mr.Sunshine
Die Freundin war doch nicht auf der Arbeit, sondern zu Hause. Und das war doch nicht an diesem Tag, sondern irgendwann davor.

Der hat sie abgeholt und da aus ihrer Sicht guter Kunde, haben sie erst mal auf den schönen Abend angestoßen, jede Wette.


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03.03.2018 um 15:48
@Mr.Sunshine
Und soweit ich weiß, kann auch ohne Handy nachvollzogen werden, wer sie angerufen hat bzw. wen sie angerufen hat. Und das meinte ich, ist da irgendwas bekannt?


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03.03.2018 um 15:50
PurePu schrieb:Aber sie muss doch einen Terminkalender haben und man muss doch die Anrufe überprüft haben. Zur Not eben jeden Freier der letzten Tage. Es ist doch entscheidend, von wem das Glas ist und ob es evtl. die DNA von dem Typ ist.
XY ist ja eine Infosendung für Krimifans, sondern die wollen Infos von uns :-). Daher werden sie uns auch nicht alles auf die Nase binden. Bisher ist es ja sehr schwer - Mord ohne Leiche und Tatort und nur sehr vage und vermutlich inkorrekte Angaben zum Täter. Wenn er "Mr. Sekt" ist, dann haben sie zumindest die DNA - müssen nun aber erst mal Tatverdächtige ermitteln.
PurePu schrieb:Und soweit ich weiß, kann auch ohne Handy nachvollzogen werden, wer sie angerufen hat bzw. wen sie angerufen hat. Und das meinte ich, ist da irgendwas bekannt?
Auch hier wird sich die Polizei bedeckt halten. Wäre aber interessant zu wissen, da das ja die einzigen beiden richtigen Spuren sind.


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03.03.2018 um 15:53
Ich empfehle wirklich einigen nochmal in der Mediathek sich den Filmfall anzusehen bevor immer wieder inhaltlich falsche Dinge wiederholt werden. andere dann darauf einsteigen und so weiter...ist nicht böse gemeint, macht das ganze aber arg unübersichtlich.

Fakten

1. Die beiden kannten sich aus ihrer vorherigen Wohnung in Biebergemünd, also mindestens seit 2-3 Jahren.
2. Die Wohnung stand nicht offen, sondern der Mann und Tochter öffneten die Wohnung und dann kam der Rentner in die offene Wohnung.
3. Die Unterhaltung mit der Freundin war nicht am selben Tag.
4. Vor dem Treffen hatte sie keine Termine, zumindest wurde dies nie erwähnt.
5. Ob die Geschichte (Haus, Pool, Sohn) stimmt oder nicht ist fraglich. Rund um Schüchtern wird dies die Polizei sicher ausschließen können.
6. Darstellungen der Sensibilität, Tonalität, Emotionalität von Angehörigen müssen nicht der Realität entsprechen, sie werden grundsätzlich
positiv dargestellt, das ist XY typisch.


Ansonsten finde ich das @Slaterator einige gute Impulse gesetzt hat. Sie ist 20 Jahre in dem Geschäft und hat bestimmt schon einiges erlebt, sicher auch nicht nur positives, das halte ich bei 20 Jahren Berufserfahrung für ausgeschlossen. Da ist es in meinen Augen schon erstaunlich, dass sie hier Dinge tut, die selbst Anfängerinnen kaum machen; sich keine Adresse geben lassen, nicht selbst hinfahren oder hinfahren lassen (Taxi, Mann) , keinerlei Sicherheitsmaßnahmen wie Kennzeichen oder Telefonnummer notieren... uff... entweder sehr naiv oder es war eben doch mehr als nur eine Geschäftsbeziehung.


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 15:58
@Thoelke
Es könnte aber auch genau andersherum ein Schuh draus werden: So viele Jahre ging alles gut, warum jetzt einen vermeintlich guten Kunden vergraulen mit all den Fragen? Denke, denen stand das Wasser bis zum Hals (Andeutung im Film: Das mit Weihnachten schaffen wir schon, ihre Euphorie bzgl. des vermögenden Freiers) und sie hat deshalb so blauäugig gehandelt.


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 16:14
@PurePu

Durchaus denkbar. Andererseits kann es eben so sein, dass weil sie sich eben schon eine Weile kannten, sie hier keine Gefahr sah.
Am Ende bleibt die Frage nach dem Motiv und da sind mir viel zu viele auf diesem "Psycho Killer aus Spaß am Töten"-Trip, der gefühlt so oft vorkommt, aber real nur 0,0irgendwas aller Tötungsdelikte ausmacht...auch aufgrund der Herangehensweise gibt es einiges was dagegen spricht.


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Andrea Kunz aus Bad Orb seit 2008 vermisst - Hilferuf per Handy

03.03.2018 um 16:20
@Thoelke
Aber es kam zumindest im Filmfall nicht so rüber, als würde sie ihn wirklich kennen. Dann hätte sie doch mehr gewusst, wäre mehr in Details gegangen, hätte einen Namen genannt. Denke deshalb nicht, dass es ein Vertrauensverhältnis gab. Auch kam der Anruf von ihr ja sehr schnell. Denke, sie hat gemerkt, dass sie wo völlig anders hinfahren ...


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