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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

656 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Ermittlungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

06.10.2026 um 12:09
Hier noch der gesamte WDR Beitrag zum Fall von Muhittin Güney:
Youtube: Warum wurde Muhittin Güney getötet? | WDR Verbrechen
Warum wurde Muhittin Güney getötet? | WDR Verbrechen
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.

Es wurden von der Coldcase-Abteilung neue Ermittlungsansätze ausgemacht. Die Schwester des Opfers schildert, wie das Verbrechen ihre Familie erschüttert hat und sie immer wieder auf Social Media an ihren Bruder erinnert und hofft, dass irgendwann ein Zeuge sein Gewissen erleichtern wird.


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

06.10.2026 um 13:01
18-Jährige überlebt Messerangriff
Wer hat Ewa M. angegriffen? Auf diese Frage will die Polizei Mönchengladbach nach 36 Jahren endlich eine Antwort. Sie hat die Ermittlungen in diesem Cold Case wieder aufgenommen.
Quelle: https://moenchengladbach.polizei.nrw/artikel/18-jaehrige-ueberlebt-messerangriff

Was ist 1990 passiert?


Am Sonntag, 12. August 1990, gegen 20 Uhr war Ewa M. zu Fuß auf den Heimweg von Krefeld nach Vorst im Kreis Viersen.

Zwischen den Tönisvorster Stadtteilen St. Tönis und Vorst ging sie auf dem kombinierten Geh- und Fahrradweg der L 475 in Richtung Vorst. Aus Richtung St. Tönis gesehen mündet die L 475 kurz vor dem Stadtteil Vorst in die Hauptstraße.

Gegen 21.40 Uhr traf Ewa M., damals 18 Jahre alt, an einer Bushaltestelle in Höhe der Abzweigung nach Tönisvorst-Kehn auf eine Freundin. Die beiden unterhielten sich etwa fünf bis zehn Minuten, bevor sie ihren Heimweg in unterschiedliche Richtungen fortsetzten.

Rund 50 Meter vor dem Ortseingangsschild „Vorst“ griff der Täter die junge Frau unvermittelt an, zog sie in den dortigen Graben und drohte, sie zu vergewaltigen. Unmittelbar danach stach er mehrfach auf sie ein. Erst als Ewa M. sich nicht mehr bewegte, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter glaubte, die 18-Jährige tödlich verletzt zu haben. Doch Ewa M. überlebte.
Trotz ihrer lebensgefährlichen Verletzungen (20 Messerstiche) gelang es ihr, sich zurück in Richtung Fahrradweg und Landstraße zu bewegen. Gegen 22.10 Uhr wurde sie von einem Fahrradfahrer auf dem Grünstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn gefunden.
Rettungskräfte brachten Ewa M. in ein Krankenhaus nach Kempen. Eine Notoperation rettete ihr das Leben.

Ewa M Infos und Fotos MK Vorst.pdf
Der Pfeil markiert den Tatort.

Was ist über den Täter bekannt?

Der Täter wurde als eher unauffälliger Typ beschrieben. Er soll etwas größer als das Opfer sein. Ewa M. ist 1,65 Meter groß. Er soll akzentfreies Deutsch gesprochen haben.

Aufgrund der zahlreichen Stichverletzungen ist davon auszugehen, dass seine Kleidung nach der Tat möglicherweise mit Blut verunreinigt war. Auch eine Verletzung des Täters selbst kann nicht ausgeschlossen werden. Bei dem Angriff könnte er sich insbesondere im Bereich der Hände an der Klinge verletzt haben.


Wer ist Ewa M.?
Ewa M. ist heute 54 Jahre alt. Zum Zeitpunkt des Angriffs war sie 18 Jahre alt und von einer Feier auf dem Weg nach Hause. Nur eine Notoperation rettete ihr Leben. Die Tat und ihre Folgen begleiten sie bis heute.

Nach 36 Jahren sind auch für Ewa M. weiterhin viele Fragen offen:

Wer hat sie angegriffen? Warum wählte der Täter sie aus? Oder war sie ein Zufallsopfer? Warum ist der Täter mit einer solchen Gewalt vorgegangen? Ewa M. fragt sich zudem, ob es noch weitere Geschädigte gibt, die der Täter verletzte.

Fahndungsmaßnahmen damals
Es wurden alle jungen Männer aus Vorst zwischen 15 und 30 Jahren gebeten, sich freiwillig von der Polizei fotografieren zu lassen. Die allermeisten der jungen Männer machten mit, die übrigen wurden von der Polizei überprüft. Ewa M. erkannte auf den Fotos den Täter jedoch nicht wieder.

Wer kann Hinweise geben?
Gibt es Menschen, die sich auch nach mehr als drei Jahrzehnten noch erinnern? Möglicherweise ist Zeugen gar nicht bewusst, dass sie Informationen haben, die zur Klärung des Falles führen können.
Die Polizei sucht Zeugen, die am Sonntagabend, 12. August 1990, ebenfalls auf der Landstraße L 475 unterwegs waren, sich bislang aber nicht bei der Polizei gemeldet haben.
Haben Zeugen ihrer Aussage von damals etwas hinzuzufügen?
Gibt es Zeugen, denen sich der Täter im Laufe der Zeit offenbart hat, sei es auch nur mit Andeutungen?
In unmittelbarer Nähe des Tatortes geht – mit Blickrichtung nach Vorst – nach links ein Feldweg in Richtung Kehn ab. Dort stand zum Tatzeitpunkt ein geparktes Auto. Gehörte das Auto dem Täter oder einem wichtigen Zeugen? Wer hat das Auto ebenfalls gesehen und kann Angaben zum Wagen machen?
Waren Sie als Frau damals auch in dem Bereich unterwegs und haben Beobachtungen gemacht oder Erlebnisse gehabt, welche mit dem versuchten Mord im Zusammenhang stehen könnten?

Auch Hinweise, die zunächst unbedeutend erscheinen, können für die Ermittlungen von Bedeutung sein.


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

06.10.2026 um 13:16
Nachtrag zu Ewa M.
Ewa M02 Infos und Fotos MK Vorst.pdf
Ewa M. ist heute 54 Jahre alt. Zum Zeitpunkt des Angriffs war sie
18 Jahre alt und von einer Feier auf dem Weg nach Hause. Nur
eine Notoperation rettete ihr Leben. Die Tat und ihre Folgen
begleiten sie bis heute.
Quelle: https://moenchengladbach.polizei.nrw/sites/default/files/2026-09/Infos_und_Fotos_MK_Vorst.pdf

Ewa M03 Infos und Fotos MK Vorst.pdf
Ewa M. war zu Fuß auf dem Heimweg von Krefeld nach Vorst.
Der Stadtteil Vorst gehört zu Tönisvorst im Kreis Viersen


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06.10.2026 um 16:31
Prozessauftakt gegen 70-Jährigen im Fall Renate Borst: Tatverdächtiger bestreitet Tötung und spricht von einvernehmlichem Sex

Zum Prozessauftakt im Fall Renate Borst hat der 70-jährige Tatverdächtige die Vorwürfe bestritten. Das berichtet die Schwäbische Zeitung. Allerdings gestand er ein, die Frau aus einer Göppinger Gaststätte gekannt und auch auf einem Parkplatz bei Göppingen Sex mit ihr gehabt zu haben.
Der Angeklagte war 1985 bereits ins Visier der Ermittler geraten und wurde damals in der Sache auch verhört. Laut dem Vorsitzenden Richter hatte er da jedoch ausgesagt, mit dem Opfer weder Sex gehabt noch es ermordet zu haben.

Diese Aussage bezeichnete der Angeklagte nun vor Gericht selbst als Lügengeschichte: „Ich wollte mich nur rausreden.“ Er habe Sorge gehabt, dass seine damals hochschwangere Ehefrau erfahre, dass er mit dem Opfer tatsächlich einvernehmlichen Sex gehabt habe. Er will sie aber weder vergewaltigt, noch verletzt oder gar getötet haben. „Das war nur Sex, nichts anderes.“ Der Geschlechtsverkehr soll am Nachmittag auf einem Parkplatz in der Nähe von Göppingen stattgefunden haben.

Ob dies im Auto oder auf dem Parkplatz selbst stattfand, daran kann sich der Angeklagte nach eigener Aussage nicht erinnern. Auch nicht an das genaue Aussehen der Frau: „Es war wichtig, dass sie willig war für den Sex – fertig, aus“, so der 70-Jährige. Die 31-Jährige bezeichnete er als eine Frau, von der bekannt gewesen sei, dass sie „sexuell sehr offen“ war. Viel habe man nicht tun müssen, um mit ihr Sex haben zu können.
Zum Ende des ersten Prozesstages beantragte der Verteidiger des Angeklagten, Reinhold Branz, die Ladung mehrerer Zeugen.
Hintergrund ist, dass es einige Männer gegeben haben soll, die schlecht auf das Opfer zu sprechen waren und womöglich falsche Aussagen bei der Polizei gemacht haben. Zudem soll das Opfer am 26. Februar und somit vier Tage nach dem bislang angenommenen Todestag zuletzt gesehen worden sein. Die Tat könne somit nicht am 21. oder 22. Februar stattgefunden haben, so der Anwalt.
TV
Quelle: Schwarzwälder Bote


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09.10.2026 um 19:36
Grabungen 19 Jahre nach Verschwinden: Kripo Regensburg findet menschliche Überreste auf der Suche nach Kerstin Lee Langley

Die Kriminalpolizei Regensburg geht im Fall der seit Sommer 2007 vermissten Kerstin Lee Langley einer neuen Spur nach. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz heute in einer Pressemitteilung bekanntgegeben hat, wurden bei Grabungsarbeiten im Bereich Kadenzhofen in der Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz menschliche Überreste gefunden. Ob diese tatsächlich der damals 39-jährigen Vermissten zuzuordnen sind, sei derzeit noch unklar. Dies soll durch rechtsmedizinische Untersuchungen geklärt werden. Die Maßnahmen stehen demnach im Zusammenhang mit einem neuen konkreten Hinweis, der bei der Kriminalpolizei Regensburg eingegangen ist.

Wie unter anderem die Nürnberger Nachrichten berichten, haben die Grabungen am Donnerstag begonnen und wurden am Freitag fortgesetzt. Kräfte von BKA, LKA, Kriminal- und Bereitschaftspolizei rückten zu einer Wiese mit angrenzendem Wald aus, auch ein Bagger kam demnach zum Einsatz. Kadenzhofen liegt rund 60 Kilometer nordwestlich von Regensburg, wo die Frau zuletzt bei ihrem damaligen Ehemann gemeldet war. In dem rund 130 Einwohner großen Gemeindeteil wurde bereits 2012 gesucht, nachdem erstmals ein Hinweis auf ein nicht freiwilliges Verschwinden von Langley einging.

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Bildquelle: BR


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12.10.2026 um 11:00
Fall Sonja K.: Mordkommission Lidl meldet Festnahme bei Mord an Filialleiterin aus St. Tönis – Pressekonferenz am Dienstag

Nur rund zwei Wochen nach der neuerlichen Öffentlichkeitsfahndung hat die zuständige Mordkommission Lidl offenbar einem Durchbruch im Fall der 1995 bei einem mutmaßlichen Raubmord in St. Tönis ums Leben gekommenen Sonja K. erzielt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Ermittlungsbehörden hervor. Am morgigen Dienstag, 13. Oktober, 10 Uhr sollen bei einer Pressekonferenz weitere Details zur Festnahme bekanntgegeben werden.

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Bildquelle: Polizei Mönchengladbach


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12.10.2026 um 12:04
@1899Ost


Danke für das Einstellen der Meldung.

Das ging ja echt flott. Die letzte Meldung ist ja kaum 3,4 Wochen her. Damals suchte man 2 Jugendlich, wenngleich auch als Zeugen. Vllt waren es doch die beiden und einer hat sich nun ein Herz gefasst. Ich bin gespannt.


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12.10.2026 um 13:40
Fall Kerstin Lee Langley | Nach Fund menschlicher Überreste am Freitag: Polizei durchsucht zweites Waldstück in Sulzbach-Rosenberg

Nach dem Fund menschlicher Überreste am vergangenen Freitag bei Kadenzhofen in der Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz sucht die Polizei nun in einem zweiten Waldstück nach der vermissten Mutter. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz hervor. Demnach gehen sowohl die Stelle in Kadenzhofen als auch der zweite Suchort, ein an den Waldfriedhof Sulzbach-Rosenberg im Landkreis Amberg-Sulzbach angrenzendes Waldstück, auf ein und denselben Hinweis zurück. Heute werden dort zunächst Sondierungsarbeiten durchgeführt. In Sulzbach-Rosenberg hatte Lee Langley vor ihrem Umzug nach Regensburg unter anderem mit ihrem Ex-Ehemann, einem in Deutschland stationierten US-Soldaten, gelebt.

Eine rechtsmedizinische Untersuchung der in Kadenzhofen gefundenen menschlichen Überreste stehen indes noch aus.

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Bildquelle: Mittelbayrische


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12.10.2026 um 16:32
@1899Ost

Danke für das Einstellen der Meldung. Das ging ja schneller als erwartet.
Ich hoffe nun darauf, dass auch im Fall der Ewa M. bald eine heiße Spur gefunden wird.


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13.10.2026 um 12:55
Fall Sonja K. | Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft zur Festnahme: Tatverdächtiger ist früherer Ladendetektiv

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen im Fall der 1995 in St. Tönis getöteten Lidl-Filialleiterin Sonja K. haben Polizei und Staatsanwaltschaft heute Morgen auf einer Pressekonferenz weitere Einzelheiten bekannt gegeben. Wie unter anderem die Rheinische Post berichtet, handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen 59-jährigen italienischen Staatsangehörigen, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Bis November 1994, also wenige Monate vor der Tat, war er selbst als Ladendetektiv in der betroffenen Lidl-Filiale beschäftigt. Anfang dieses Jahres hatte die Polizei sämtliche damaligen Beschäftigten seines Arbeitgebers, einer Detektei in Nettetal-Lobberich, um die Abgabe einer Speichelprobe gebeten. Ein Abgleich mit DNA-Spuren auf der Kleidung des Opfers führte schließlich zu einem Treffer und zur Festnahme des Mannes in seiner Krefelder Wohnung, bei der er keinen Widerstand leistete. Seit vergangener Woche sitzt der 59-Jährige wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen schweigt er bislang.

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Bildquelle: Rheinische Post


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13.10.2026 um 14:26
@1899Ost
danke für das Update.
Ich hatte den morgen über gesucht, ob ich was finde und ob die Pressekonferenz vllt sogar irgendwo übertragen wird. Bin leider nicht fündig geworden.
Dann haben also die beiden Jugendlichen nichts mit der Tat zu tun. Man ist also bei der Polizei anscheinend zweigleisig gefahren: Überprüfung des Arbeitsumfeldes und Suche der beiden Jugendlichen (diese hat man ja mit der Pressemeldung im September) in den Mittelpunkt gerückt.
Ich hoffe das ganze ist nun auch gerichtsfest. Wenn der Tatverdächtige beispielweise nach dem Ende seiner Beschäftigung in der Filiale dort noch privat war, könnte das eine Erklärung für die DNA sein. Beispielsweise: Er war am Tag vor der Tat noch dort und hat die Leiterin zur Begrüßung umarmt (man kannte sich ja).


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13.10.2026 um 18:50
Fall Kerstin Lee Langley | Die Sondierungsarbeiten im Bereich des Waldfriedhofs Sulzbach-Rosenberg haben keine Hinweise auf weitere menschliche Überreste erbracht. Das hat das Polizeipräsidium Oberpfalz in einer Pressemitteilung mitgeteilt. Demnach sind dort zunächst keine Grabungsarbeiten erforderlich. Im Bereich Kadenzhofen wurden die Grabungen indes heute fortgesetzt. Auch für die kommenden Tage sind dort weitere Maßnahmen vorgesehen. Ein Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung der aufgefundenen menschlichen Überreste liegt den Ermittlern bislang nicht vor.


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19.10.2026 um 11:10
Fall Renate Borst | Zweiter Verhandlungstag: Spermaspur führte zum Tatverdächtigen – Telefon- und PKW-Überwachung

Am vergangenen Freitag hat im Landgericht Ulm der zweite Verhandlungstag im Fall Renate Borst stattgefunden. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, kam dabei der Ermittler der Kriminalpolizei Göttingen zu Wort. Seinen Ausführungen zufolge wurde der Fall 2021 als Cold Case neu aufgerollt. Asservate, die auf dem Dachboden der Kriminalpolizei gelagert waren, wurden erneut kriminaltechnisch untersucht. Dabei konnte unter anderem ein DNA-Profil aus einer an der Leiche gesicherten Spermaspur gewonnen werden. Diese Spur führte zunächst jedoch zu keinem Treffer in der DNA-Datenbank.
Deshalb gingen die Beamten die alten Akten noch einmal systematisch durch. Dabei stießen sie auf drei Männer aus dem Umfeld von Renate Borst, die in den damaligen Ermittlungen als Kontaktpersonen aufgetaucht waren, von denen aber bislang keine DNA-Proben vorlagen [...].
Der Abgleich der DNA-Spur mit den Männern erbrachte einen Übereinstimmung bei dem heute 70-jährigen Tatverdächtigen. Da es sich um eine Spermaspur handelt und die Polizei von einem Sexualdelikt ausgeht, hat die Spur nach Ansicht der Polizei eine besondere Aussagekraft. Die Frage, ob noch Spuren gefunden wurden, die auf weitere Sexualpartner hindeuten würden, verneinte eine hinzugezogene Sachverständigen und Biologin für DNA-Analyse.

Wie dann auch der Öffentlichkeit bekannt wurde, wurden im November 2025 bei dem Angeklagten in Schwendi Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dabei sollten vor allem elektronische Geräte sichergestellt werden, um mögliche Suchanfragen oder Notizen auszuwerten. Außerdem wurde nach verschwundenen Schmuckstücken von Renate Borst, darunter eine Kreuzkette mit Gravur und ein Ring, gesucht. Die Ermittlungen konnten den Tatverdacht allerdings nicht erhärten. Daraufhin richteten die Beamten eine Innenraumüberwachung im Auto des Angeklagten sowie eine Telekommunikationsüberwachung ein. Dadurch hörten die Ermittler ein Gespräch im Auto des Angeklagten nach einer Vernehmung in Göppingen mit. Dabei soll der Mann gegenüber seiner Ehefrau eingeräumt haben, mit Renate Borst Sex gehabt zu haben. Zugleich habe er bestritten, sie getötet zu haben.

Am zweiten Verhandlungstag wurde zudem bekannt, dass die Polizei nicht davon ausgeht, dass Tatort und Leichenfundort identisch sind. Demnach müsste Borst bereits schwer verletzt mit dem Auto zum Fundort gebracht worden sein, was außerdem Spuren im Auto hinterlassen haben dürfte.


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19.10.2026 um 11:30
Fall Kerstin Lee Langley | Polizei will um 14 Uhr über aktuelle Erkenntnisse informieren – Möglicher Zusammenhang zu SEK-Einsatz

Im Fall der seit 2007 vermissten Kerstin Lee Langley möchte die Polizei diversen Medienberichten zufolge heute um 14 Uhr auf einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium Regensburg über neue Ermittlungserkenntnisse informieren. Im Mittelpunkt dürfte vor allem die Frage stehen, ob die zuletzt bei Grabungen bei Kadenzhofen in der Oberpfalz gefundenen menschlichen Überreste der damals 39-Jährigen zugeordnet werden können.

Unterdessen berichtet RTL heute Morgen von einem SEK-Einsatz im Wohnort eines Familienangehörigen von Kerstin Lee Langley. Nachbarn wollen dabei demnach auch einen lauten Knall gehört haben. Ob der Einsatz tatsächlich in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall steht, sei noch unklar.

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Bildquelle: BILD


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19.10.2026 um 13:07
Fall Kerstin Lee Langley | Medienbericht: Polizei identifiziert drei Tatverdächtige – Hinweisgeberin legte wohl Geständnis ab

Die Kriminalpolizei Regensburg hat im Fall Kerstin Lee Langley offenbar einen Durchbruch erzielt. Wie die Mediengruppe Bayern vor der für 14 Uhr angesetzten Pressekonferenz erfahren haben möchte, wurden drei Tatverdächtige ermittelt. Darunter befinde sich auch eine Frau, die mit dem "sehr konkreten Hinweis" die erneuten Grabungen kürzlich ins Rollen gebracht hat. Sie habe mit der Schuld offenbar nicht mehr leben können.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von drei Verdächtigen aus, die Kerstin Lee Langley 2007 getötet haben. Tatort soll ein Mehrfamilienhaus im Süden Regensburgs sein. Der damalige Bewohner lebe aber bereits nicht mehr. Nach Informationen der Mediengruppe habe es bislang eine Festnahme gegeben.

Unklar ist nach wie vor, ob die in Kadenzhofen gefundenen menschlichen Überresten der 39-Jährigen zugeordnet werden konnten.


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19.10.2026 um 14:45
Fall Kerstin Lee Langley | Pressekonferenz: Knochen stammen wohl von Lee Langley – Ralf P. tatverdächtig und bereits verstorben

Der Leitende Kriminaldirektor Robert Fuchs und Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher haben um 14 Uhr auf einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium Regensburg über den aktuellen Ermittlungsstand berichtet. Die Mittelbayrische Zeitung und TV Aktuell hatten einen Liveticker eingerichtet.

Dabei wurde zunächst bekannt, dass die bei Kadenzhofen gefundenen sechs menschlichen Knochen nach eingehender DNA-Untersuchung mit hoher Wahrscheinlichkeit von Kerstin Lee Langley stammen.

Der vorherige MZ-Bericht wurde weitgehend bestätigt. Demnach hat die Polizei drei Tatverdächtige identifiziert. Bei der Hinweisgeberin, die ein Geständnis abgelegt hat, handele es sich um jene 56-Jährige, die auch 2012 bereits auf einer Faschingsfeier im alkoholisierten Zustand ihren früheren Mann des Mordes an dessen zwei früheren Ex bezichtigte. Sie wird von der Polizei als Tatverdächtige B genannt und ist derzeit aufgrund geringen Fluchtrisikos auf freiem Fuß. Der von ihr 2012 bezichtigte Mann, Ralf P., der damalige Freund Lee Langleys, sei Tatverdächtiger C. Er sei allerdings in der Zwischenzeit verstorben. Lediglich der Tatverdächtige A, ein mittlerweile 66-jähriger damaliger Mitbewohner von B, befinde sich in Untersuchungshaft. Bei ihm seien einige Gegenstände sichergestellt worden, unter anderem auch Videokassetten, so Robert Fuchs. Er habe sich bisher nicht zum Tatvorwurf geäußert.

B, die ein umfassendes Geständnis ablegte und auf die Leichensuchorte in Kadenzhofen und Sulzbach-Rosenberg verwies, ließ sich auch zum Tathergang ein. Demnach hätten sich die drei Beschuldigten verabredet, Lee Langley zu töten. Das Trio hätte aus unterschiedlichen Gründen einen "Groll" auf die damals 39-Jährige gehabt. Bei einem Zusammentreffen habe die Beschuldigte B versucht, das Opfer zu erwürgen. Ihr Mitbewohner A habe dann übernommen und die Tat vollendet. Schließlich sei die Leiche vergraben worden. Der damalige Freund von Lee Langley soll eingeweiht gewesen sein, habe sich aber nicht beteiligt. Die Haftbefehle lauten auf "gemeinschaftlichen Totschlag". Für B kommt laut Thomas Rauscher eine Kronzeugenregelung infrage.

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Bildquelle: Mittelbayrische Zeitung


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19.10.2026 um 17:39
Das Urteil im Prostituiertenmord von HH-Hammerbrook (1983) ist rechtskräftig, die Revision des Angeklagten wurde verworfen: https://www.mopo.de/hamburg/hamburger-prostituierte-kaltbluetig-erschossen-cold-case-urteil-ist-rechtskraeftig/5044559


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20.10.2026 um 18:59
Weitere Informationen zum Fall Ewa M.
Nachdem Staatsanwaltschaft Krefeld und Polizei Mönchengladbach in einer Pressemitteilung am 5. Oktober 2026 über einen Cold Case aus dem Jahr 1990 berichtet haben, gibt es nun weitere Informationen zu den Ermittlungen.

Der Zeuge
Die Ermittlungen haben ergeben, dass Ewa M. etwa acht bis zehn Gehminuten vor dem Ortseingangsschild "Vorst" einem Mann begegnet ist. Er war zu Fuß unterwegs und kam ihr aus Richtung Vorst entgegen. Dieser Mann könnte ein wichtiger Zeuge sein, der bislang nicht ermittelt werden konnte. Ewa M. konnte den Mann so beschreiben:
Er war zum Tatzeitpunkt 20 bis 25 Jahre alt, dürfte heute also Mitte Fünfzig bis Anfang Sechzig Jahre alt sein.
Er soll 1,75 bis 1,85 Meter groß sein. Außerdem beschrieb Eva M. ihn als sehr schlank.
Er hatte helle Haare bis zum Kinn. Die Haare fielen ihm in das Gesicht.
Der Mann trug eine hellblaue ausgewaschene Jeans, ein weißes T-Shirt mit hell-blauen breiten Querstreifen und
weiße Turn- oder Halbschuhe mit dunklen Streifen an der Seite.
Nach ihren Angaben und Anweisungen wurde eine Zeichnung der Statur und der Bekleidung des Zeugen gefertigt. Alle durchgeführten Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Die Zeichnung des Zeugen kann im Download-Bereich auf folgender Internetseite angesehen werden: https://moenchengladbach.polizei.nrw/artikel/18-jaehrige-ueberlebt-messerangriff

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Die Spuren
Bereits im Jahr 2001 nahmen sich die Ermittelnden gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Krefeld den Cold Case erneut vor. Durch neue kriminaltechnische Untersuchungen gelang es dem Landeskriminalamt NRW, ein DNA-Profil einer unbekannten männlichen Person zu sichern. Das DNA-Profil ließ sich bis heute keinem Mann zuordnen. Die Ermittelnden haben bekannte Kontaktpersonen des Opfers ausschließen können.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung des Täters führen, wird durch die Staatsanwaltschaft Krefeld eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6373660


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23.10.2026 um 17:00
Fall "Victoria" | Nach 2014 und 2022: Dritte DNA-Reihenuntersuchung in Fall um Neonatizid in Potsdam vor fast 15 Jahren

Im Fall des kurz vor Weihnachten 2011 in Potsdam tot aufgefundenen neugeborenen Mädchen "Victoria" bittet die Polizei rund 1.500 Frauen für Ende November zur Speichelprobe. Das berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung. Dazu hat die Polizei den Radius um den Ablageort im Bezirk Westliche Vorstadt im Vergleich zu vorangegangen DNA-Reihenuntersuchungen in den Jahren 2014 und 2022 noch einmal erweitert. "Die Auswahl der Frauen erfolgt anhand ihres Alters, ihres damaligen Wohnortes beziehungsweise ihres zeitlichen Bezugs zum Untersuchungsgebiet", wird die Polizei vom RBB zitiert. Eine DNA-Phänotypisierung im Jahr 2022 konnte die Spurenlegerin bereits auf eine Frau eingrenzen, die zum Tatzeitpunkt zwischen 25 und 35 Jahre alt war, eine blonde Naturhaarfarbe und eine helle Hautfarbe hatte. Zudem wurde von der Polizei ein neues Fahndungsplakat veröffentlicht.

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Bildquelle: MAZ


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um 08:56
Fall Dagmar Knops | In November-Sendung von Aktenzeichen XY: Mönchengladbacher EG Cold Case rollt Vermisstenfall neu auf

Im Rahmen der jüngst gestarteten Öffentlichkeitskampagne "Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich." rollt die Ermittlungsgruppe Cold Case der Polizei Mönchengladbach auch den Fall der vermissten Studentin Dagmar Knops neu auf. Das geht aus einer Pressemitteilung des ebenfalls beteiligten Polizeipräsidium Krefeld hervor. Die 22-Jährige war im März 1988 nach einem Kneipenbesuch in Kempen nicht nach Hause zurückgekehrt. Auf einen anonymen Hinweis hin suchte die Polizei 2008 die Villa Horten in Kempen ohne Erfolg nach den sterblichen Überresten der jungen Frau ab.

Der Mitteilung zufolge wird auch in der kommenden Folge von Aktenzeichen XY am 4. November um Hinweise gebeten. Staatsanwaltschaft und Polizei suchen dabei auch Personen, denen sich ein Täter in der Zwischenzeit offenbart hat, oder die ihr Wissen aufgrund persönlicher Beziehungen damals nicht mitgeteilt haben. Als Zeugen gesucht wird eine Gruppe Jugendlicher oder junger Erwachsener, die auf einer Bank in der Nähe des Lichtblick gesessen haben soll, als Dagmar Knops das Lokal verlassen hat. Auch mit dem Verfasser des anonymen Hinweises zur Villa Horten würde die Polizei gerne sprechen.

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Dagmar Knops, aus Rheinische Post.


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