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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

635 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Ermittlungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

20.08.2026 um 01:15
Am 23. Oktober 1990 verschwindet in Niedersachsen die 26-jährige Ulrike Herrmann. Nach einem längeren Aufenthalt in Kanada ist die Biologie-Studentin an diesem Tag am Frankfurter Flughafen gelandet. Von dort aus will sie nach Hamburg trampen, wo sie sich mit einer Freundin treffen möchte. Die junge Frau wird den Tag über an mehreren Raststätten entlang der A5 und der A7 gesehen. Am Rastplatz Kirchheim Ost an der A7 steigt Herrmann zunächst in einen VW-Transporter. Nach 22 Uhr wird sie noch von zwei Personen an der Raststätte Allertal Ost weiter nördlich gesehen. Anschließend verliert sich ihre Spur. Im Januar 1991 werden zunächst Ausrüstungsgegenstände der Vermissten, darunter Rucksack, Schlafsack und Zelt, an der B188 zwischen Meinersen und Leiferde von Jägern gefunden. Nach der Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY im Juli 1991 erinnert sich eine Zuschauerin, in einem Wald bei Wesendorf die gesuchten Kleidungsstücke gefunden zu haben. Am 15. Oktober 1991, fast ein Jahr nach dem Verschwinden, entdecken zwei Pilzsammler nahe Räderloh im Landkreis Gifhorn östlich der A7 dann Teile des Skeletts von Ursula Herrmann. Auch ihr Schädel wird gefunden. Der Täter hatte die Leiche offenbar unbekleidet in dem Waldstück abgelegt. Der genaue Todeszeitpunkt ließ sich nicht mehr bestimmen. Vermutlich aber hat Ursula Herrmann bereits kurz hinter Allertal die Autobahn im Auto ihres Mörders verlassen. Lange Zeit gibt es keine Fortschritte in den Ermittlungen. Im Juli 1994 erhält ein Mann, der wegen Sexualstraftaten in der JVA Hannover inhaftiert ist, aber im Mordfall Ulrike Herrmann zuvor nicht unter Verdacht stand, zu seinem Geburtstag eine Postkarte aus Ratzeburg mit einem aus der Presse bekannten Foto von Ulrike Herrmann auf der Vorderseite. Auf der Rückseite grüßt der Absender aus dem Wald bei Räderloh und fordert eine Erklärung des Mannes an die Eltern der Toten ein. Unterschrieben ist die Postkarte mit "Ulrike H.". An der Briefmarke wird eine männliche DNA gesichert, die jedoch in keiner Datenbank hinterlegt ist. Bis heute fehlen der Reisepass und Personalausweis der Toten, ihr Fernglas der Marke Nixon sowie ihre braunen Wanderstiefel.

ulrike-herrmann-aktenzeichen-xy---ungelo
Nach Hinweisen bei Aktenzeichen XY: Polizei veröffentlicht neues Phantombild im Fall Ulrike Herrmann – Vielversprechender Anruf

Bereits bei der vergangenen Ausstrahlung des Falls Ulrike Herrmann bei Aktenzeichen XY im Juni 2025 wurde in der Schlussabfrage bekannt, dass ein LKW-Fahrer glaubt, Ulrike Herrmann an der Raststätte Allertal Ost in ein Auto steigen gesehen zu haben. Bei der gestrigen Ausgabe wurde auf Basis der Aussage des Zeugen nun ein Phantombild des Fahrers gezeigt. Der LKW-Fahrer selbst und Kollegen seien an der Raststätte auch von Ulrike Herrmann angesprochen worden, ihnen sei eine Mitnahme aber verboten gewesen. Später beobachtete der Zeuge, wie sich die Studentin im Bereich der Tankstelle etwa zwei Minuten lang mit einem 25 bis 30 Jahre alten Mann unterhielt. Anschließend habe der Mann den Rucksack der jungen Frau im Kofferraum seines Autos verstaut. Dabei soll es sich um einen schwarzen Mercedes 500 W126 mit Dachantenne und einem Kennzeichen beginnend mit HH, entweder für Hamburg oder für Hannover mit einem weiteren H nach dem Strich, gehandelt haben. Danach seien beide gemeinsam vom Gelände der Raststätte weggefahren.

Während der Sendung meldete sich ein früherer Haftinsasse bei der Polizei und gab, in dem Phantombild einen Mithäftling erkannt zu haben. Der Hinweisgeber konnte demnach sogar Auskunft geben, dass der Mann zu dieser Zeit eine passende schwarze Mercedes-Limousine gefahren habe.

Screenshot 2026-08-20 at 01-06-54 AktenzOriginal anzeigen (0,6 MB)
Quelle: ZDF


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

27.08.2026 um 11:15
Am 23. Oktober 1990 verschwindet in Niedersachsen die 26-jährige Ulrike Herrmann. Nach einem längeren Aufenthalt in Kanada ist die Biologie-Studentin an diesem Tag am Frankfurter Flughafen gelandet. Von dort aus will sie nach Hamburg trampen, wo sie sich mit einer Freundin treffen möchte. Die junge Frau wird den Tag über an mehreren Raststätten entlang der A5 und der A7 gesehen. Am Rastplatz Kirchheim Ost an der A7 steigt Herrmann zunächst in einen VW-Transporter. Nach 22 Uhr wird sie noch von zwei Personen an der Raststätte Allertal Ost weiter nördlich gesehen. Anschließend verliert sich ihre Spur. Im Januar 1991 werden zunächst Ausrüstungsgegenstände der Vermissten, darunter Rucksack, Schlafsack und Zelt, an der B188 zwischen Meinersen und Leiferde von Jägern gefunden. Nach der Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY im Juli 1991 erinnert sich eine Zuschauerin, in einem Wald bei Wesendorf die gesuchten Kleidungsstücke gefunden zu haben. Am 15. Oktober 1991, fast ein Jahr nach dem Verschwinden, entdecken zwei Pilzsammler nahe Räderloh im Landkreis Gifhorn östlich der A7 dann Teile des Skeletts von Ursula Herrmann. Auch ihr Schädel wird gefunden. Der Täter hatte die Leiche offenbar unbekleidet in dem Waldstück abgelegt. Der genaue Todeszeitpunkt ließ sich nicht mehr bestimmen. Vermutlich aber hat Ursula Herrmann bereits kurz hinter Allertal die Autobahn im Auto ihres Mörders verlassen. Lange Zeit gibt es keine Fortschritte in den Ermittlungen. Im Juli 1994 erhält ein Mann, der wegen Sexualstraftaten in der JVA Hannover inhaftiert ist, aber im Mordfall Ulrike Herrmann zuvor nicht unter Verdacht stand, zu seinem Geburtstag eine Postkarte aus Ratzeburg mit einem aus der Presse bekannten Foto von Ulrike Herrmann auf der Vorderseite. Auf der Rückseite grüßt der Absender aus dem Wald bei Räderloh und fordert eine Erklärung des Mannes an die Eltern der Toten ein. Unterschrieben ist die Postkarte mit "Ulrike H.". An der Briefmarke wird eine männliche DNA gesichert, die jedoch in keiner Datenbank hinterlegt ist. Bis heute fehlen der Reisepass und Personalausweis der Toten, ihr Fernglas der Marke Nixon sowie ihre braunen Wanderstiefel.

ulrike-herrmann-aktenzeichen-xy---ungelo
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 20.08.2026:Nach Hinweisen bei Aktenzeichen XY: Polizei veröffentlicht neues Phantombild im Fall Ulrike Herrmann – Vielversprechender Anruf

Bereits bei der vergangenen Ausstrahlung des Falls Ulrike Herrmann bei Aktenzeichen XY im Juni 2025 wurde in der Schlussabfrage bekannt, dass ein LKW-Fahrer glaubt, Ulrike Herrmann an der Raststätte Allertal Ost in ein Auto steigen gesehen zu haben. Bei der gestrigen Ausgabe wurde auf Basis der Aussage des Zeugen nun ein Phantombild des Fahrers gezeigt. Der LKW-Fahrer selbst und Kollegen seien an der Raststätte auch von Ulrike Herrmann angesprochen worden, ihnen sei eine Mitnahme aber verboten gewesen. Später beobachtete der Zeuge, wie sich die Studentin im Bereich der Tankstelle etwa zwei Minuten lang mit einem 25 bis 30 Jahre alten Mann unterhielt. Anschließend habe der Mann den Rucksack der jungen Frau im Kofferraum seines Autos verstaut. Dabei soll es sich um einen schwarzen Mercedes 500 W126 mit Dachantenne und einem Kennzeichen beginnend mit HH, entweder für Hamburg oder für Hannover mit einem weiteren H nach dem Strich, gehandelt haben. Danach seien beide gemeinsam vom Gelände der Raststätte weggefahren.

Während der Sendung meldete sich ein früherer Haftinsasse bei der Polizei und gab, in dem Phantombild einen Mithäftling erkannt zu haben. Der Hinweisgeber konnte demnach sogar Auskunft geben, dass der Mann zu dieser Zeit eine passende schwarze Mercedes-Limousine gefahren habe.

Screenshot 2026-08-20 at 01-06-54 AktenzOriginal anzeigen (0,6 MB)
Laut dem Aktenzeichen-XY-Update mit Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern kam ein noch vielversprechenderer Hinweis zu dem Phantombild von einem mittlerweile pensionierten Mitarbeiter der Polizei, der glaubt, den Mann erkannt zu haben. Demnach könne es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter der Tankstelle Allertal Ost gehandelt haben, an der Ulrike Herrmann zuletzt gesehen wurde.
Solche Beobachtungen seien immer besonders interessant, weil gerade Kollegen einen Fokus auf gewisse Details legen würden, erzählt Puchelt.



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28.08.2026 um 14:15
Es hat sich beim Mörder aber nicht wirklich um einen "jungen Mann" gehandelt. Wenn er jetzt 81 ist war er zum Tatzeitpunkt schon 48.


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05.09.2026 um 09:50
Fall Rezan Çakici: Neue Ermittlungen legen Drogenmotiv nahe – Hausdurchsuchung in Oldenburg veranlasst

Im Fall des seit 2017 in Oldenburg vermissten Ex-Rockers Rezan Çakici gibt es offenbar einen neuen Ermittlungsansatz zum Tatmotiv. Wie aus einer Mitteilung der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland hervorgeht, haben die Ermittlungen zu einem verfälschten polizeilichen Sicherstellungsprotokoll geführt. Die Polizei vermutet, dass dies dazu gedient haben könnte, eine unterschlagene Drogenlieferung als polizeilich beschlagnahmt zu inszenieren. Zudem wurde am Donnerstagabend, 3. September, eine Durchsuchung einer Wohnung im Alten Postweg in Oldenburg durchgeführt. Zu den konkreten Hintergründen und Inhalten der Durchsuchungsmaßnahme wurden keine Angaben gemacht.

Foto1ffentlichkeitsfahndung
Quelle: Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland


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08.09.2026 um 12:36
- und aufgeklärt.


Ich wüsste jetzt nicht, wo ich diesen Fall besser einstellen könnte, er passt nämlich nicht unbedingt ins Thema, denn er ist abgeschlossen, der Mörder verurteilt und mittlerweile wieder frei. Aber mich hat er außerordertlich beeindruckt, und ich denke, damit werde ich nicht allein sein. Es geht nicht allein um die informativen Schilderungen, wie die Kriminaltechnik arbeitet, es z. B. mehr als 400 Stunden Arbeit erfordert, eine Wolldecke nach DNA abzukleben, bevor sie in einem Münchner Kriminallabor analysiert werden kann, es ist vor allem die Stimmung, die in so einem Ort herrscht, und das über Jahrzehnte hinweg, wenn alle wissen, einer von uns ist ein Mörder, die eindrucksvoll geschildert wird. Erschreckend, dem Mörder war nichts anzumerken, er hat sein Leben wie zuvor weitergeführt, er blieb im Ort wohnen, die Tat scheint ihn nie belastet zu haben, unfassbar auch für seinen besten Freund.

https://www.joyn.de/serien/mord-im-dorf/1-13-ein-dorf-jagt-einen-moerder-der-fall-ursula-s
27. Mai 1987, Ostönnen: Die 26-jährige Ursula S. feiert mit 130 Gästen den Aufstieg der Fußballmannschaft ihres Verlobten. Gegen 3 Uhr geht sie alleine nach Hause. Als sie am nächsten Morgen nicht öffnet, findet ihr Verlobter sie blutüberströmt – erstochen in ihrer Wohnung. Die Ermittlungen führen ins Leere, der Fall wird kalt. 22 Jahre vergehen. Dann bringt eine DNA-Spur an einer Wolldecke die Wende: Sie führt zu einem Mann, der damals mitgefeiert hatte. Ein Dorf holt die Vergangenheit ein.



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16.09.2026 um 11:45
Fall Suleyman Duman: Cold-Case-Einheit rollt Mord mit verbrannter Autoleiche neu auf – Hinweise auf Falschaussagen von Zeugen

Die Polizei Münster hat im vergangenen Jahr eine neue Mordkommission zum Cold Case Suleyman Duman eingerichtet. Das haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft Münster heute in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekanntgegeben. Duman wurde vor über zehn Jahren mutmaßlich Opfer eines Raubmords. Seine sterblichen Überreste wurden am Morgen des Aschermittwoch 2015 auf der Rückbank seiner ausgebrannten Mercedes A-Klasse am Dortmund-Ems-Kanal entdeckt. Die Polizei berichtet nun von neuen Hinweisen und Spuren etwa durch verbesserte Technik und weitere neue Ermittlungsergebnisse. Diese deuten offenbar darauf hin, dass sich damalige Zeugen und Auskunftspersonen "nicht wahrheitsgemäß geäußert" haben.

Screenshot 2026-09-16 110156Original anzeigen (0,5 MB)


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16.09.2026 um 22:28
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Fall Suleyman Duman: Cold-Case-Einheit rollt Mord mit verbrannter Autoleiche neu auf – Hinweise auf Falschaussagen von Zeugen
Der Fall hat einen eigenen Thread! Dort habe ich die Meldung auch schon eingestellt. Wer möchte und zu dem Fall etwas zu sagen hat, kann gerne dort mitschreiben. :)

Der Mord an Süleyman Duman (Beitrag von Slaterator)


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21.09.2026 um 19:19
Cold Case am Niederrhein: Polizei rollt Mord an Lidl Filialleiterin nach mehr als 30 Jahren neu auf
Quelle: https://mg-moenchengladbach.de/mord-sonja-k-st-toenis-cold-case-polizei/

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Mehr als 30 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Lidl Filialleiterin in St. Tönis beschäftigt der Fall die Ermittler weiterhin. Die Polizei Mönchengladbach verfolgt neue Ermittlungsansätze und wendet sich erneut an die Öffentlichkeit. Gesucht werden Menschen, die möglicherweise noch etwas über die Tat vom 25. Januar 1995 wissen.
Filialleiterin vor Öffnung des Marktes getötet

Sonja K. war an diesem Mittwochmorgen bereits in der damaligen Lidl Filiale an der Hochstraße 33 bis 35 in St. Tönis. Noch vor der Öffnung des Geschäfts räumte sie Waren ein.
Gegen 8.30 Uhr gelangten unbekannte Täter in den Markt. Nach den Erkenntnissen der Ermittler hatten sie es offenbar auf Bargeld abgesehen.
Die Täter fesselten und knebelten die Filialleiterin. Anschließend nahmen sie mehrere tausend Mark aus dem Tresor. Sonja K. wurde erdrosselt und starb noch am Tatort.
Bis heute konnte die Tat nicht aufgeklärt werden.
Schlüsselbund von Sonja K. bleibt verschwunden

Ein Gegenstand könnte bei den Ermittlungen weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Sonja K. hatte am Tattag ein Schlüsselbund bei sich. Daran befanden sich unter anderem Schlüssel für den Haupteingang sowie den Tresor des Supermarktes.

Dieses Schlüsselbund ist seit dem Mord verschwunden.

Die Ermittler gehen nach der Rekonstruktion des damaligen Geschehens davon aus, dass wahrscheinlich mehrere Personen an der Tat beteiligt waren. Zudem nimmt die Polizei an, dass die Täter den Markt kannten und über die Abläufe innerhalb der Filiale Bescheid wussten.
Polizei sucht zwei damalige Jugendliche

Besondere Bedeutung könnten zwei Personen haben, die sich am Morgen der Tat vor dem Lidl Markt aufgehalten haben sollen.

Nach den vorliegenden Hinweisen wurden gegen 8.05 Uhr zwei Jugendliche vor dem Haupteingang gesehen. Einer von ihnen soll männlich und damals etwa 15 bis 17 Jahre alt gewesen sein. Seine Größe wurde mit ungefähr 1,60 bis 1,65 Meter angegeben. Er soll dunkle Kleidung und eine Baseballmütze getragen haben.

Auch die zweite Person soll dunkel gekleidet gewesen sein.

Die Polizei sucht diese beiden Personen bis heute. Dabei geht es nicht darum, sie als Tatverdächtige zu benennen. Die Ermittler betrachten sie als mögliche Zeugen und hoffen, dass ihre Beobachtungen zur Aufklärung beitragen können.
Wer hat damals etwas beobachtet?

Nach mehr als drei Jahrzehnten setzt die Polizei erneut auf Hinweise aus der Bevölkerung. Interessant sind insbesondere Beobachtungen aus dem Umfeld der damaligen Lidl Filiale am Morgen des 25. Januar 1995.

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Auch Menschen, denen gegenüber sich mögliche Täter später zu der Tat geäußert oder Andeutungen gemacht haben könnten, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei Mönchengladbach unter 02161 290 entgegen. Für diesen Fall wurde außerdem die E Mail Adresse mk.lidl.Moenchengladbach@polizei.nrw.de angegeben.

Familie wartet seit mehr als 30 Jahren auf Antworten

Für die Angehörigen von Sonja K. ist der Mord bis heute nicht abgeschlossen. Ihre Eltern sind inzwischen verstorben, ohne erfahren zu haben, wer ihre Tochter getötet hat.

Die beiden Brüder hoffen weiterhin darauf, dass die Ermittlungen nach all den Jahren zur Aufklärung des Verbrechens führen.

Der Fall gehört zur Kampagne „Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich.“ Die Polizei Mönchengladbach untersucht dabei gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Nordrhein Westfalen und der Staatsanwaltschaft Krefeld ungeklärte Tötungsdelikte aus vergangenen Jahrzehnten erneut. Auch die Polizeibehörden in Krefeld und im Kreis Viersen unterstützen die Kampagne.

Mit der erneuten Veröffentlichung alter Fälle sollen Menschen erreicht werden, die bislang nicht mit der Polizei gesprochen haben oder sich nach vielen Jahren doch noch an entscheidende Einzelheiten erinnern.

https://moenchengladbach.polizei.nrw/mord-verjaehrt-nicht-der-niederrhein-erinnert-sich


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22.09.2026 um 14:50
Fall Sascha K.: Neuer Hinweis zu mysteriösem Mord auf Parkplatz – Durchsuchungen in Bedburg und Kamp-Lintfort

Bereits im August informierten Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Köln über neue Entwicklungen im Cold Case Sascha K. aus dem Jahr 2017. Der 46-Jährige war im November 2017 auf einem Wanderparkplatz in Bedburg in seinem Auto sitzend von einer Kugel tödlich am Kopf getroffen worden und im August 2018 an den Folgen der Tat verstorben. Wie die Polizei Köln mitteilt, hat es in dem Fall aktuell einen neuen Hinweis aus der Bevölkerung gegeben. Der Inhalt des Hinweises wurde zunächst nicht bekannt.

In der Folge wurden am frühen Donnerstagmorgen, 27. August, auf Antrag der Staatsanwaltschaft drei Privatwohnungen in Bedburg sowie im Kreis Wesel durch Einsatzkräfte durchsucht. In einer Wohnung in Kamp-Lintfort trafen die Ermittler auf einen 40-jährigen Mann, der anschließend in dem wegen Mordes geführten Ermittlungsverfahren erkennungsdienstlich behandelt wurde. Inwieweit der Mann an der Tat beteiligt gewesen sein könnte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Auch die möglichen Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Bei den Durchsuchungen am Donnerstagmorgen stellten die Beamten mehrere Mobiltelefone als Beweismittel sicher. Die kriminaltechnische Untersuchung und Auswertung der Geräte stehen noch aus.


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Quelle: Polizei Köln


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29.09.2026 um 12:40
Im Fall Sascha K. ermittelt die Polizei Köln weiter und hat in dieser Woche mehrere Angelteiche bei Prüm in Rheinland-Pfalz mit Tauchern durchsucht. Gleichzeitig suchten Spezialisten das Umfeld mit Metalldetektoren ab. Dabei wurden zum einen Patronenhülsen des bei der Tat im November 2017 verwendeten Kalibers gefunden. Außerdem wurden auch hier mehrere Gegenstände mit Einschusslöchern, darunter eine Mülltonne und ein Spaten, entdeckt. Ob die gefundenen Patronenhülsen tatsächlich mit im Zusammenhang dem Mordfall stehen, wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger


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29.09.2026 um 13:00
Im Fall der 1995 getöteten Lidl-Filialleiterin Sonja K. gibt die Polizei Mönchengladbach kurz nach Bekanntwerden neuer Ermittlungen bereits ein Update. Demnach konnten mithilfe neuer kriminaltechnischer Methoden auf Asservaten weitere womöglich tatrelevante DNA-Spuren festgestellt werden. Einige der Spuren konnten bereits konkreten Personen zugeordnet werden, die als Täter jedoch ausscheiden. Bei anderen Spuren hoffen die Ermittler hingegen, dass sie dem oder den Tätern zugeordnet werden könnten. Für den Abgleich wurden zahlreiche DNA-Vergleichsproben genommen. Dazu gehören Proben von Rettungskräften und Polizeivollzugsbeamten sowie von Personen aus dem persönlichen und beruflichen Umfeld von Sonja K. Auch Angestellte von Fremdfirmen, darunter Lieferanten, Ladendetektive und Reinigungskräfte, haben Speichelproben abgegeben. Der Abgleich ist noch nicht abgeschlossen.


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30.09.2026 um 12:34
Vergewaltung und Mord kommen nach 41 Jahren vor Gericht: Prozess im Fall Renate Borst beginnt am 6. Oktober

Im Fall der 1985 in Deggingen im Kreis Göppingen getöteten Renate Borst beginnt der Prozess gegen den 70-jährigen Beschuldigten wegen Mordes vor dem Landgericht Ulm am 6. Oktober. Das berichtet die Südwestpresse unter Berufung auf eine Mitteilung des Landgerichts. Den Vorsitz der Hauptverhandlung hat Richter Wolfgang Tresenreiter. Insgesamt sind sechs Verhandlungstermine angesetzt. Ein Urteil könnte am 11. November fallen.

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Bildquelle: Südwestpresse


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gestern um 16:30
Wurde hier schon der ungeklärte Fall John Kesting thematisiert ?


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gestern um 16:35
Zitat von fcmlarsfcmlars schrieb:Wurde hier schon der ungeklärte Fall John Kesting thematisiert ?
Die Thread-Suchfunktion sagt Nein.


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gestern um 18:21
@fcmlars

ich bin gestern auch erstmals auf den fall aufmerksam geworden - dank eines stern-beitrags.
mich hat es verwundert, dass es noch keinen thread gibt, wäre nach den neuen erkenntnissen ein klarer fall für allmy!


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

gestern um 18:33
Da es offiziell (noch) als Unfallgeschehen gilt weiss ich nicht ob ich den Thread hier aufmachen kann.


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gestern um 19:36
Zitat von fcmlarsfcmlars schrieb:Da es offiziell (noch) als Unfallgeschehen gilt weiss ich nicht ob ich den Thread hier aufmachen kann.
Es gab und gibt hier ja im Kriminalbereich auch z.B. Threads zu Vermisstenfällen, wo ein Verbrechen nicht sicher ist. Außerdem scheinen ja die Angehörigen im Fall JK Ermittler beauftragt zu haben.

Ich fände einen Thread zu dem Fall John Kesting sehr interessant.


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gestern um 21:02
Mach ich morgen auf wenn sich niemand vordrängelt :-)


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