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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

680 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Neugeborene, Ausgesetzt

3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 18:37
Tussinelda schrieb:somit verstehe ich das nicht, wenn sogar die Ermittler davon ausgehen, dass die Babies gefunden werden sollten. Ich denke, diese Annahme von Dir kann man also getrost vernachlässigen.
Es hat ein Polizist zu den Reportern gesagt.
"Möglicherweise hat die Frau gedacht, dass das Kind hier schnell gefunden wird", sagte ein Polizist.
Du musst es nicht verstehen und du darfst es auch gerne vernachlässigen.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 18:42
emz schrieb:
Diese Ablagesituation, also Zeit und Ort, lässt mich nicht annehmen, dass man Überlegungen angestellt hat, dass das Kind schnellstmöglich gefunden werden sollte.
Tussinelda schrieb:somit verstehe ich das nicht, wenn sogar die Ermittler davon ausgehen, dass die Babies gefunden werden sollten. Ich denke, diese Annahme von Dir kann man also getrost vernachlässigen.
emz schrieb:Es hat ein Polizist zu den Reportern gesagt.
"Möglicherweise hat die Frau gedacht, dass das Kind hier schnell gefunden wird", sagte ein Polizist.
Dann ist doch klar,was man annimmt.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 18:43
@emz
Alle drei Säuglinge wurden sofort nach der Geburt ausgesetzt. Alle Fundorte sind zehn Minuten Autofahrt voneinander entfernt. Die Polizei geht davon aus, dass die Mutter sich im Nordosten Berlins aufhält. Der oder die Täter wollten die Babys nicht töten. Lilo und Hanna wurden vor Hauseingängen auf Privatgrundstücken abgelegt. „Das Ganze wirkte wie eine Abgabe mit der Bitte: Kümmert euch drum“, sagt Schwarz.

– Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/30414298 ©2018
Schwarz ist Oberkommissar beim LKA

aber davon abgesehen, sie wurden gefunden, alle drei, es geht ihnen gut, allen dreien.....wäre es der Mutter egal, wie konnte dies dann passieren? Nur Zufall?


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 18:51
Tussinelda schrieb:aber davon abgesehen, sie wurden gefunden, alle drei, es geht ihnen gut, allen dreien.....wäre es der Mutter egal, wie konnte dies dann passieren? Nur Zufall?
So sehr ich deine Beiträge schätze, es war natürlich trotzdem viel Glück dabei.

Es war ja nicht sichergestellt, dass sie Leute die Kinder finden.
Kein Anruf- oder kein auf die Kinder aufmerksam machen.
Außerdem wussten sie nicht, in welche Hände die Kinder gelangen.

Einem Risiko wurden die Säuglinge in jedem Fall ausgesetzt.

Ob die Auffindung heimlich beobachtet wurde?
wahrscheinlich ist die Frau schnell verschwunden, nach dem sie ihre Kinder abgelegt hat.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 18:54
Tussinelda schrieb:es geht ihnen gut, allen dreien
Da würde ich doch mal sagen, wozu die ganze Aufregung.
Dann wird es einem vierten Baby auch gut gehen, wenn die Mutter so besorgt ist. :troll:


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 18:58
@frauzimt
das bestreite ich nicht......natürlich ist es IMMER ein Risiko, ein Neugeborenes, vollkommen hilfloses Baby, irgendwo hinzulegen und zu denken, es wird gefunden. Trotzdem lag diese Absicht wohl vor, also das sie gefunden werden und sich jemand um sie kümmert. Dass dies in keinster Weise durchdacht ist oder überhaupt eine Handlungsweise vorliegt, die man nachvollziehen kann, ist klar.

@emz
ja klar, so ein bisschen Sarkasmus bei einem solchen Thema darf nicht fehlen. Du hast keine Ahnung, ob es nicht weitaus besser für die Babies ist, ausgesetzt und gefunden zu werden, Du hast auch keine Ahnung, in welcher Situation sich die Mutter befindet, ob sie das ihr mögliche tut, um ihre Babies zu schützen, ihnen zu helfen......auch wenn das aus unserer Sicht natürlich besser erreicht werden könnte.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 19:05
@Tussinelda

Mir geht dieses unterschwellige Mitleid mit dieser Mutter derartig auf den Keks, ja da braucht's schon eine Portion Sarkasmus.
Ich halte mich da jetzt auch erst mal raus
Wenn man die Kindsmutter gefasst hat und der Prozess läuft, dann werde ich mich wieder einklinken.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 19:23
Tussinelda schrieb:@frauzimt
das bestreite ich nicht......natürlich ist es IMMER ein Risiko, ein Neugeborenes, vollkommen hilfloses Baby, irgendwo hinzulegen und zu denken, es wird gefunden. Trotzdem lag diese Absicht wohl vor, also das sie gefunden werden und sich jemand um sie kümmert. Dass dies in keinster Weise durchdacht ist oder überhaupt eine Handlungsweise vorliegt, die man nachvollziehen kann, ist klar.
emz schrieb:Mir geht dieses unterschwellige Mitleid mit dieser Mutter derartig auf den Keks, ja da braucht's schon eine Portion Sarkasmus.
Ich denke, dass sie überfordert war.
Ich bin froh, dass die Kinder leben. Andere Säuglinge wurden nach der Geburt erdrosselt, erstickt oder sind verhungert.

Derjenige, der die Kinder ausgesetzt hat, hat sich strafbar gemacht.
(Wir wissen nicht, ob es die Mutter ist)

Aller Wahrscheinlichkeit nach, befindet sich die Mutter in einer Ausnahmesituation.
Sie ist nicht in derLage sich normal zu verhalten.

Ich glaube, die Kinder wurden kurz nach den Geburten weggegeben, damit keine Mutter-Kind-Bindung entsteht.

Spricht das für die Mutter als Aussetzende?

Eigentlich nicht. Oder unter einer Bedingung:
Sie hat Angst, das Andere das Neugeborene hören.

Daraus könnte man schließen, dass es zumindest Nachbarn gibt.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 22:54
emz schrieb:Nun weiß ich nicht, wie lange es dauert, bis so ein Baby unterkühlt ist. Vielleicht mag da @hoptimistin etwas aus dem medizinischen Bereich beisteuern. Jedenfalls lag die Kleine (nur) eine halbe Stunde in diesem Hof, aber dafür noch am nächsten Tag auf Intensiv.
Besonders bei Säuglingen kann es schnell zu einer Unterkühlung kommen, da sie noch nicht in der Lage sind, eigene Wärme durch aktive Körperbewegung oder Kältezittern zu erzeugen. Zudem ist bei ihnen das Verhältnis zwischen Hautoberfläche und dem Rest des Körpers wesentlich größer als bei Erwachsenen.

Ausschlaggebend ist die Körperkerntemperatur. Das ist die Temperatur im Inneren von Rumpf und Kopf, also im Körperkern. Sie bewegt sich je nach Tagesrhythmus um 37 Grad.
Von einer Unterkühlung spricht man, wenn die Körperkerntemperatur unter 35 Grad fällt. Die kritische Marke liegt bei etwa 30 Grad.
Wie schnell ein Säugling wirklich unterkühlt hängt von der Umgebungstemperatur ab und dem Handtuch in das er eingewickelt war. Neugeborene kühlen sehr rasch aus - daher können Sie bei der Mutter nach einem Kaiserschnitt zb nur kurz im kühlen OP bleiben und müssen dann rasch in einen wärmeren Raum. Neugeborene werden auch auf dem Bauch der Mutter sofort nach der Geburt warm zugedeckt.

Wenn die Mutter also nicht an den Häusern geläutet hat und auf das Baby aufmerksam gemacht hat dadurch und danach weggelaufen ist (wovon ich nichts las) , nahm sie in Kauf, dass es binnen kürzester Zeit sterben würde. Ob ihr das bewusst war wissen wir allerdings nicht. Wahrscheinlich war sie in Panik und stand noch unter dem Einfluss der starken Schmerzen und der Angst, die sie bei der Geburt hatte. Das Kind so schnell wie möglich loswerden wird mehr ein Reflex als eine überdachte Reaktion gewesen sein.

Im Übrigen würde ich’s es nicht ausschließen, dass die Frau alle Schwangerschaften verdrängt hat und erst bei der Geburt bemerkte, dass sie ein Kind bekam. Wir wissen nichts über den seelischen Zustand der Frau, bzw können ihn nur erahnen. Je nachdem in welcher Notlage sie sich seit langem befindet, wäre das komplette negieren der Schwangerschaft durchaus denkbar. Man weiß zb, dass Frauen mit schizophren Erkrankungen häufig eine Schwangerschaft komplett negieren.
Wer möchte, kann sich in dieser Arbeit über das Thema negierte Schwangerschaft belesen:
http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2012/1891/pdf/WS.SA.BA.ab12.72.pdf

Alles in allem halte ich es für durchaus wahrscheinlich, dass die Frau ihre Schwangerschaften nicht wahrnimmt. Einen Bezug zu dem Kind baut sie dadurch nicht auf. Daher erscheint es logisch, dass sie die Mädchen ablegt ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Sie will das „es“ nur rasch loswerden. Gefühle für das Kind existieren nicht.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

27.05.2018 um 23:27
eldec schrieb:Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, am Klinikum in Buch eine temporäre Babyklappe zu improvisieren und an die Öffentlichkeit zu kommunizieren, dass diese absolut nicht überwacht wird (und das dann auch einzuhalten). So dass die ablegende Person eines eventuellen 4. Kindes eine Möglichkeit hätte, das Kind sicher abzulegen.
frauzimt schrieb:Ich fänd´s besser, man würde der Frau mitteilen, dass es in Krisensituationen Ansprechpartner gibt:Kirche, Pro Familie usw.
Diese beiden Ausschnitte zitiere ich mal stellvertretend für all die anderen Beiträge, die das gleiche oder ähnliches fordern...
Dass man sich das eigentlich sparen kann, wisst ihr aber schon selber, oder?

Wer in diesem, unserem Staate noch nichts von Babyklappen, anonymer Geburt, Freigabe zur Adoption, diversen Beratungsstellen etc. gehört hat, der ist entweder völlig weltfremd - oder es ist ihm (ihr) schlichtweg egal.
Wobei die Tatsache, dass nicht schon bei Kind #1 entsprechende Hilfen eingefordert oder Maßnahmen getroffen wurden, darauf hin deuten, dass solche Hilfestellungen "nicht gewünscht" waren, bzw. aufgrund der psychischen Ausnahmesituation der Mutter nicht möglich waren.
Mir driftet die Diskussion über die Lebenssituation der Frau hier oft ein bisschen zu sehr ins absurde ab, nix von wegen "gefangen gehalten a la Methode Fritzl" oder so. Die Wahrheit ist vermutlich wesentlich banaler - und hat dann das, was @hoptimistin um 22:54 in ihrem Beitrag so schön beschrieben hat, zur Folge...


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 05:59
frauzimt schrieb:
Ich fänd´s besser, man würde der Frau mitteilen, dass es in Krisensituationen Ansprechpartner gibt:Kirche, Pro Familie usw.
spiky73 schrieb:..zitiere ich mal stellvertretend für all die anderen Beiträge, die das gleiche oder ähnliches fordern...
Dass man sich das eigentlich sparen kann, wisst ihr aber schon selber, oder?
Wer in diesem, unserem Staate noch nichts von Babyklappen, anonymer Geburt, Freigabe zur Adoption, diversen Beratungsstellen etc. gehört hat, der ist entweder völlig weltfremd - oder es ist ihm (ihr) schlichtweg egal.
Es gibt sicher etliche, die von diesen Möglichkeiten noch nichts gehört haben.
Ich hab nicht geschrieben, dass das die Lösung ist. Das wäre ein Strohhalm. Außerdem geht es auch darum, die Menschen in ihre Umfeld anzutippen.
Da sie immer wieder geschwängert wird, muss es da ja zumindest eine Person geben.
Oder glaubst du, dass der Kindesvater auch schizophren ist?


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 06:42
frauzimt schrieb:Oder glaubst du, dass der Kindesvater auch schizophren ist?
Wieso sollte ich glauben, dass irgendjemand schizophren sein könnte?

Das war wohl nur eine Vermutung, die an anderer Stelle, nicht jedoch von mir geäußert wurde.

Ich mag nur nicht glauben, dass in einem Land, in dem 99,x% der Einwohner Heino kennen es jemanden geben soll, der noch nichts von zumindest ein oder zwei der Möglichkeiten ein ungewolltes Kind auf (halbwegs?) legalem Weg loszuwerden, gehört hat. Da unterstelle ich dann in der Tat eine gewisse Ignoranz oder Weltfremdheit. Wobei ich die in der Presse geäußerte Annahme, dass es sich eben um Kinder "mit mitteleuropäischen Wurzeln" handelt, zugrunde lege.
Bei einer nicht-deutschen Mutter dagegen kann ich mir durchaus vorstellen, dass solche Dinge nicht unbedingt bekannt sein müssen. Aber da werden auch alle weiteren Informationskampagnen wirkungslos verpuffen...

Ich gehe davon aus, dass die Mutter die Schwangerschaften auch vor ihrem Umfeld erfolgreich verborgen hat...
Kleiner Schwank am Rande: Als ich mit Kind #1 schwanger war, habe ich schon in einem sehr frühen Stadium nicht mehr in normale Kleider gepasst. Im sechsten Monat schob ich dann schon eine Kugel vor mir her wie viele Frauen in ihrer Endschwangerschaft... Etwa zu dem Zeitpunkt sprach mich eine Kollegin auf meinen Zustand an, ob ich auch schon so weit wäre wie sie, und ob ich auch dieses oder jenes Wehwehchen kenne, blabla. Ich habe die Frau ziemlich verwirrt angeschaut, bis mir dämmerte, dass sie ebenfalls schwanger war (und sogar etwas weiter als ich). Ich wäre nie im Leben darauf gekommen, und das in einem Zustand, wo frau ja richtiggehend ein Schwangeren-Radar hat - wenn man selbst ein Kind erwartet, sieht man wirklich nur noch dicke Bäuche um sich herum... 😬
Daher glaube ich schon, dass es Frauen gibt, die ihre Schwangerschaften erfolgreich und glaubwürdig geheim halten können, vor allem wenn sie selbst es nicht wahrhaben wollen.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 07:52
Hallo zusammen, lasst mal das Gekabbel untereinander und die Metadiskussionen.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 09:08
spiky73 schrieb:Daher glaube ich schon, dass es Frauen gibt, die ihre Schwangerschaften erfolgreich und glaubwürdig geheim halten können, vor allem wenn sie selbst es nicht wahrhaben wollen.
Selbst beruflich mehrfach erlebt. Ebenso dass Frauen die Schwangerschaft erst mit Einsetzen der Wehen registriert haben.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 09:11
@spiky73
ich drücke es einmal ganz vorsichtig aus. Vor ca. 30 Jahren hatte fast jeder eine Tageszeitung, da es kein Internet usw. gab. Mit dem Aufkommen der Computertechnik / Internet, haben die älteren Generationen noch Tageszeitung gelesen (da sie keinen Computer hatten bzw. sich mit der Technik nicht auskannten). Die ältere Generation liest also noch die gedruckte Version einer Zeitung.
Die jüngere Generation liest die Zeitung online. Viele sehen sich abends nur die Nachrichten im Fernsehen an.
Wenn die Mutter der Kinder, also keine Tageszeitung hat und auch keine Möglichkeit an das Internet zu kommen, kann sie z. b. nicht nachlesen wo es Babyklappen gibt.
Und leider - auch ganz vorsichtig formuliert - früher wurden die jungen Leute auch dazu animiert einmal die Nachrichten zu verfolgen was so in der Welt passiert. Dass machen ganz viele junge Leute heute nicht mehr.
so passiert es dann, dass bei Umfragen solche Antworten kommen wie "wer ist Frau Merkel ?", Barack Obama war der nicht chinesischer Kaiser ?", und, und, und..da wird sich nur für Shopping , Musik und das eigene Leben interessiert.
soll keine Bewertung der jungen Leute sein - das liegt mir fern - kenne sehr viele die ganz anders "Ticken", aber es gibt solche Leute, die also "weltfremd", "naiv" sind..
Soll heißen unsere Gesellschaft ist auch abgestumpfter , egoistischer geworden. Was interessiert die noch die Nachbarn ? viele wissen noch nicht einmal wie die Nachbarn heißen.
Doch es gibt auch sehr naive Menschen.

Der Mutter der Babys geht es ja nach der Geburt auch noch nicht gut, Nachgeburt, Milcheinschuß völlig geschwächt,. Wenn sie das alles einigermaßen gut überstanden hat, wird sie bald wieder schwanger.
Der Strampelanzug des 1. Kindes, hat Gebrauchsspuren und sieht aus, wie wenn er für einen Jungen gekauft wurde.. Vielleicht hatte sie und ihr Partner einen Sohn, der vielleicht früh verstarb und sie möchten noch einen Sohn. Dann wäre es doch geschlechtsabhängig , dass es immer Mädchen waren die ausgesetzt wurden.
Dann hört die Serie erst auf, wenn sie einen Jungen zur Welt bringt.
- alles nur reine Spekulation - nichts in unmöglich.

Der beste Weg wird sein, mehr an die Öffentlichkeit zu gehen. Aktenzeichen XY ungelöst, Nachrichtensender (RTL aktuell), ZDF.

Damit vielleicht doch jemand aus dem Umfeld misstrauisch wird.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 09:22
Milcheinschuss ist ein gutes Thema. Ohne Tabletteb zum Abstillen kann das sehr unangenehm werden und man braucht ggf ärztliche Hilfe. Wird aber von der Polizei hoffentlich abgeklärt worden sein ob eine Frau mit entsprechenden Beschwerden beim Arzt war.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 09:33
Guten Morgen alle Zusammen,

seit ich diesen Beitrag las kam mir immer und immer wieder nur ein Gedanke in den Kopf und es ist mein Denken daher bitte nicht jetzt alle auf mich los gehen und ich möchte auch keine Unstimmigkeiten hier rein bringen sondern nur meine Gedanken einbringen ob es möglich wäre das...
Mir kam der gedanke schon beim ersten mal lesen das es die Kinder on der Vermissten Georgine Krüger sein könnten.Wenn man davon ausgehen würde das sie noch lebt und sie wird tatsächlich seit Jahren gefangen gehalten dann könnte es doch sein dass das ihre Babys sind.Nun meine Frage,vergleicht die Polizei die DNAs der Babys mit Vermisstenfällen aus Berlin?Ich denke ehr nicht da es ja seeeehr viele vermisste Menschen gibt oder was meint ihr dazu?Wenn ich mich recht erinnere meinte doch vor kurzem ein Unbekannter Anrufer im Fall Georgine Krüger das man in Blankenfelde hinweise zu ihrem Verschwinden finden würde?Wie gesagt es sind so meine Gedanken und ich bin gespannt auf eure Meinugen dazu.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 09:43
hoptimistin schrieb:spiky73 schrieb:
Daher glaube ich schon, dass es Frauen gibt, die ihre Schwangerschaften erfolgreich und glaubwürdig geheim halten können, vor allem wenn sie selbst es nicht wahrhaben wollen.
Selbst beruflich mehrfach erlebt. Ebenso dass Frauen die Schwangerschaft erst mit Einsetzen der Wehen registriert haben.
Ja, das hat man schon mehrfach in der Presse gelesen.

Es gab auch schon Menschen, die den Tod eines Familienmitglieds nicht gemeldet haben- verdrängt-oder handlungsunfähig- und den Verstorbenen im Bett liegen ließen.

Es ist möglich, dass sie die Schwangerschaften verdrängt. Wobei ich denke, dass noch etwas Anderes reinspielen muss, wenn eine Frau drei mal hintereinander schwanger wird.
Eine gewisse Routine- nenn ich es mal- muss sie ja entwickelt haben.
Musikengel schrieb:Der Strampelanzug des 1. Kindes, hat Gebrauchsspuren und sieht aus, wie wenn er für einen Jungen gekauft wurde.. Vielleicht hatte sie und ihr Partner einen Sohn, der vielleicht früh verstarb und sie möchten noch einen Sohn. Dann wäre es doch geschlechtsabhängig , dass es immer Mädchen waren die ausgesetzt wurden.
Dann hört die Serie erst auf, wenn sie einen Jungen zur Welt bringt.
- alles nur reine Spekulation - nichts in unmöglich.
Der Gedanke ist schon mehrfach geäussert worden.
Ich persönlich glaube nicht daran.
Auch wenn Mädchen nicht gewünscht- oder nicht willkommen sind- nehmen sie doch ihren Platz in einer Familie ein.
Dass man nun alle Mädchen auf die Straße setzt- kurz nach der Geburt- nein, das kann ich mir nicht denken.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 10:04
@hoptimistin
meines Wissens, dauert es auch eine ganze Zeit (wenn kein Baby gestillt wird) bis der Milchfluss dann versiegt.
In dieser ganzen Zeit (Schwangerschaft, Geburt, nach der Geburt) ist sie - vorsichtig ausgedrückt - für einen Mann vielleicht auch nicht so attraktiv. Dann blieben nur ein paar wenige Wochen und schon ist sie gleich wieder schwanger. Es gibt auch Frauen die glauben, so lange die Muttermilch noch da ist, könne man nicht wieder schwanger werden.
Dann müssten sie es allerdings schon "geschnackelt" haben.

zum Arzt wird sie wegen Brustschmerzen nicht gehen, wenn sie sogar zur Geburt nirgendwo hin geht.

Die Frau ist bestimmt schon seit ein paar Jahren in keiner gesundheitlich guten Verfassung.


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3 ausgesetzte Neugeborene der gleichen Mutter in Berlin (2015-17)

28.05.2018 um 10:13
frauzimt schrieb: Ich denke, dass sie überfordert war. Ich bin froh, dass die Kinder leben. Andere Säuglinge wurden nach der Geburt erdrosselt, erstickt oder sind verhungert. Derjenige, der die Kinder ausgesetzt hat, hat sich strafbar gemacht.
(Wir wissen nicht, ob es die Mutter ist)
Das Problem ist, dass Frauen, die so handeln, nicht rational handeln. Auch diese Frau handelt nicht rational. Sie will das Kind nicht, gefährdet durch ihr Handeln aber sich und das Kind, wobei es gerade im Großraum Berlin umzählige Möglichkeiten gäbe, das anders zu lösen (z.B. anonyme Geburt). Es ist schon die Frage nach dem Motiv, warum sie wiederholt so handelt und keine Handlungsalternativen für sich erkennt.
spiky73 schrieb:Mir driftet die Diskussion über die Lebenssituation der Frau hier oft ein bisschen zu sehr ins absurde ab, nix von wegen "gefangen gehalten a la Methode Fritzl" oder so.
Es könnte aber sein ... so eine Schwangerschaft und eine Geburt ist kein Spaziergang. Sie ist ja nur wenige Monate nicht schwanger und wird dann wieder schwanger, sozusagen "dauerschwanger". Ihre körperliche Verfassung kann nicht so schlecht sein (keine Fehlgeburten oder ähnliches, sonst wäre der Abstand zwischen den Kindern nicht so kurz) und sie wird problemlos schwanger. Sie hat immer ein Jahr Zeit, sich vorzubereiten - und handelt immer nach dem gleichen irrationalen Muster. Die Frage ist: Warum? Wird sie gezwungen, so zu handeln? Oder macht sie das aus freien Stücken? Vielleicht nun aus Angst, mit den anderen Kindern in Verbindung gebracht zu werden? Warum wird sie immer wieder schwanger? Auch das ließe sich ja heute verhindern?
frauzimt schrieb: Es gibt sicher etliche, die von diesen Möglichkeiten noch nichts gehört haben.
Ich hab nicht geschrieben, dass das die Lösung ist. Das wäre ein Strohhalm. Außerdem geht es auch darum, die Menschen in ihre Umfeld anzutippen. Da sie immer wieder geschwängert wird, muss es da ja zumindest eine Person geben.
Das ist wohl das kleinste Problem - Freunde von uns haben sechs (!) Kinder der gleichen Mutter (Drogenmileu) adoptiert. Erst eins, dann sind alle hinterhergepurzelt, immer im Jahresabstand und alle haben unterschiedliche Väter. Rationale Überlegungen scheinen da auch auf männlicher Seite keine Rolle zu spielen. Die Mutter konnte selbst nicht erklären, warum sie nicht verhütet, bzw. hat der Adoption nie zugestimmt, weil sie immer den Traum hatte, clean zu sein und eines Tages mit allen Kindern friedlich zusammenzuleben.
hoptimistin schrieb: Selbst beruflich mehrfach erlebt. Ebenso dass Frauen die Schwangerschaft erst mit Einsetzen der Wehen registriert haben.
Das gibt es sicher, aber dreimal hintereinander vermutlich eher nicht.
Musikengel schrieb:Der Strampelanzug des 1. Kindes, hat Gebrauchsspuren und sieht aus, wie wenn er für einen Jungen gekauft wurde.. Vielleicht hatte sie und ihr Partner einen Sohn, der vielleicht früh verstarb und sie möchten noch einen Sohn. Dann wäre es doch geschlechtsabhängig , dass es immer Mädchen waren die ausgesetzt wurden.
Ist -v.a. je nach Kulturkreis- natürlich auch möglich, aber dann müsste das ja die gesamte Schwangerschaft über geplant gewesen sein "ein Mädchen behalten wir aber nicht". Es gäbe ja auch legale Möglichkeiten, ein Mädchen nicht behalten zu müssen.
frauzimt schrieb:Es ist möglich, dass sie die Schwangerschaften verdrängt. Wobei ich denke, dass noch etwas Anderes reinspielen muss, wenn eine Frau drei mal hintereinander schwanger wird.
Mitunter sind das glaube ich völlig irrationale Vorstellungen. Ich habe oben schon geschrieben, dass Freunde von uns sechs Kinder innerhalb acht Jahren adoptiert haben - die Mutter hatte Kontakte ins Drogenmileu, alle Kinder haben unterschiedliche Väter, das erste Kind ist geistig schwerstbehindert (durch den Drogenkonsum). Die Mutter konnte nie anerkennen, dass sie sich nicht richtig verhielt und reagierte oft mit großem Unverständnis auf die Entscheidungen des Jugendamtes, da sie selbst ihre Lebensumstände als "normal" wahrnahm.

Danach machte sie einen Entzug (war erst so ein "Dauerpflegeverhältnis") und sprach immer davon, die Kinder zurückzuholen und mit ihnen ein neues Leben zu beginnen. Mit jeder neuen Schwangerschaft keimte wieder Hoffnung in ihr auf, so, als ob das Kind und damit der Traum für einen kurzen Moment wieder real war.

Sie war wohl einerseits recht rational und sah ein, dass ihre Lebensumstände weit davon entfernt waren, den Traum zu realisieren und ihr Handeln nicht in die Richtung ging, dass man Hoffnung hatte, sie könnte "die Kurve bekommen". Andererseits stritt sie Dinge vehement ab (einige der Kinder wurden mit einem deutlich messbaren Alkoholspiegel geboren) - da flippte sie fast aus, das sie nicht trinkt!

Sie war auch mit meiner Freundin als Pflegefamilie zufrieden - weil die Kinder das bekamen, was sie ihnen momentan nicht geben konnte und malte sich immer aus, dass sie einfach die Stelle meiner Freundin als Mutter einnehmen würde, wenn sie "soweit wäre". Sehr unwirsch reagierte sie, als meine Freundin nach sechs Kindern erklärte, sie würde keine weiteren Pflegekinder mehr aufnehmen - das sah sie als Verrat an und als Komplikation, weil ihre Kinder sich dann gar nicht kenne würden. Sie ist am Ende verstorben, meine Freundin hat die Kinder dann alle adoptiert.


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