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USA 1978. Rätselhafter Tod einer kompletten Gruppe

USA 1978. Rätselhafter Tod einer kompletten Gruppe

30.08.2018 um 13:11
Tajna schrieb:Und sie müssten gewusst haben, dass sie eher zu einer menschlichen Ansiedlung kommen, wenn sie die Straße bergabwärts gehen.Das hat nämlich der Mann mit dem Herzinfarkt gemacht und der wurde gerettet.
Dieser Mann kannte allerdings im Gegensatz zu unserer Gruppe die Gegend, da er dort eine Hütte hatte ("He had driven up there, where he had a cabin, to check the snowpack in advance of a weekend ski trip with his family.")


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30.08.2018 um 13:26
Also, Mond zum zweiten:

Nach meinen Berechnungen müsste der Mond (es war 1.Tag nach Vollmond) in der Gegend kurz nach 21 Uhr aufgegengen sein (untergang ca 8.30 morgens).

Also sofern das Wetter mitgespielt hat, haben die 5 Jungs zumindest vom Mondlicht profitieren können!


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30.08.2018 um 13:26
Ich hab mal die Wege auf Google Maps nachvollzogen, von Yuba nach Chico und von dort zum Fundort des Wagens:
https://www.google.de/maps/dir/Yuba+City,+Kalifornien,+USA/Chico,+Kalifornien,+USA/39.8054352,-121.31625/@39.5087716,-12...

Nach einem Drittel des Rückwegs von der 99 versehentlich auf die 149 zu fahren, ist möglich und sogar naheliegend, weil die 99 in Richtung Yuba dort abbiegt, während man geradeaus automatisch auf die 149 fährt (jedenfalls heute). Der weitere Weg ist dann aber wirklich schwer zu erklären, weil spätestens in Wicks Corner oder Oroville wieder Schilder auftauchen müssten, die den Weg nach Yuba über die 70 angeben.
Die Straße im Wald ist heute ausgebaut und geteert, aber immernoch sehr einsam.


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30.08.2018 um 13:32
Falstaff schrieb:Diese Überlegung geht daher vollkommen in Ordnung und ist eine der nachvollziehbareren.
Jeder Mensch wäre eher den weg zurück geangen anstatt in eimem wald hinein zu spazieren wo man sich nicht mal auskennt.


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30.08.2018 um 13:40
Kleinerose15 schrieb:anstatt in eimem wald hinein zu spazieren wo man sich nicht mal auskennt
Das verstehe ich auch nicht. Warum bleibt man nicht auf der Straße?
Was hat sie dazu bewogen, in den Wald zu laufen. Sind sie iwas oder iwem gefolgt? Oder sind sie vor iwas bzw iwem weggelaufen? Alles andere macht doch keinen Sinn, oder?


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30.08.2018 um 13:43
Nochmal die Karte mit folgenden Ergänzungen:
- Weg von Chico nach Forbestown zu Mathias' Bekannten
- Weg von dort zum Fundort des Autos und weiter zum Standort des Trailers (der abseits der Straße deutlich länger und aufwendiger wäre)
https://www.google.de/maps/dir/Yuba+City,+Kalifornien,+USA/Chico,+Kalifornien,+USA/Forbestown/39.8054352,-121.31625/39.8...
Wenn die Jungs wirklich in Forbestown waren, ist denkbar, sich auf dem Rückweg an der 162 zu verfahren, aber das hätte recht bald auffallen müssen.


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30.08.2018 um 13:46
Mailaika schrieb:Was hat sie dazu bewogen, in den Wald zu laufen.
Im Wald sollen fahrzeug Spuren gewsen sein.
Und diese haben sie verfolgt.
Was wiederrum bedeutet das zu dem Zeitpunkt noch kein Schneesturm war sonst wären die Spuren nicht da gewesen.


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30.08.2018 um 13:46
Kleinerose15 schrieb:Falstaff schrieb:
Diese Überlegung geht daher vollkommen in Ordnung und ist eine der nachvollziehbareren.
Jeder Mensch wäre eher den weg zurück geangen anstatt in eimem wald hinein zu spazieren wo man sich nicht mal auskennt.
Nein, das sehe ich nicht als gegeben. Es könnte sein dass denen der Weg nach unten zu weit schien und dass sie sich von dem Weg nach oben aufgrund der Räumspuren erhofften, schneller auf ein bewohntes Haus zu kommen. Natürlich haben sie sich geirrt, aber man muss ja von dem Zeitpunkt ausgehen zu dem sie die Entscheidung getroffen haben. Und da könnten sie genau eine solche Überlegung angestellt haben.


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30.08.2018 um 13:48
Woher weiß man den eigentlich , das Mathias einen Bekannten besuchen wollte und das mitten in der Nacht ? Es heißt , er hatte über ein Jahr keinen Kontakt zu jenem .

@mike_N

Das würde dann natürlich Sinn ergeben und die Möglickeit den Spuren zu folgen ist gegeben .


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30.08.2018 um 13:49
@eva-marie, das weiß man nicht, das ist nur naheliegend, wenn man mal auf die Karte schaut.


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30.08.2018 um 13:51
Kleinerose15 schrieb:Was wiederrum bedeutet das zu dem Zeitpunkt noch kein Schneesturm war sonst wären die Spuren nicht da gewesen.
Von einem Schneesturm war bislang in keiner Quelle die Rede, das war nur eine Vermutung hier im Thread. Das Auto war zwar eingeschneit, als man es fand, aber die Spuren des Schneemobils auf dem Weg zu Trailer waren wohl noch erkennbar. Da kann also nicht viel passiert sein, in jener Nacht und den anschließenden Tagen.


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30.08.2018 um 13:52
@eva-marie
Wie @Dobie schon schrieb, man vermutete es. ("although they learned that Mathias had friends in the small town of Forbestown, and police believed it was possible that, in an attempt to visit them on the way back home, the men may have taken a wrong turn near Oroville that put them on the mountain road")


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30.08.2018 um 13:53
Ich habe noch einwenig weiter geforscht:

Der Mond stand zwar günstig in jener Nacht.
Das Wetter jedoch, soweit ich herausgefunden habe, war Neblig/Nieselregen. Für diese Region für die Meereshöhe von 1300 Meter habe ich eine minimal Temperatur von ca 2 Grad Celsius für den 24.2.1978. Am 25.2. war es eher einwenig wärmer.

Hat jemand Angaben, auf welcher Meereshöhe das Auto bzw der Trailer gelegen hat?


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30.08.2018 um 13:55
Dobie schrieb:Kann auch sein, dass das System einer Campingheizung mit zwei Ventilen den Jungs unbekannt war und einfach nicht durchschaut wurde
Denke ich auch.
Like him they lived with their parents
Madruga's parents said he did not like the cold weather and had never been up into the mountains. Sterling's father had once taken his son to the area near where the car was found for a fishing weekend, but the younger man had not enjoyed it and remained at home
Die fünf lebten alle noch bei ihren Eltern und hatten keine Campingerfahrung. Vermutlich wussten sie überhaupt nicht, wie das funktioniert.

Aus dem Wikipedia-Artikel kriege ich die Aussage Schons' nicht so ganz in räumlichen Zusammenhang.
Joseph Schons of Sacramento [...] had driven up there, [...] At 5:30 p.m., about 150 feet (46 m) up the road, he, too, had gotten stuck in the snow. [...] Six hours later, [...] he saw headlights coming up behind him. Looking out, he saw a car parked behind him, headlights on [...] After that, Schons said at first, he recalled a pickup truck parking 20 feet (6.1 m) behind him briefly, and then continuing on down the road. [...] , his pain subsided enough for him to walk 8 miles (13 km) down the road to a lodge, where the manager drove him back home, passing the abandoned Montego at the point where he had recalled hearing the voices originate from.
Also Schons fährt die Straße hoch, um nach seiner Hütte zu sehen, bleibt im Schnee stecken, kriegt seine Herzattacke und setzt sich ins Auto. Sechs Stunden später kommt ein Auto die Straße hoch und hält hinter ihm, die Besatzung (evtl. die Jungs) antwortet nicht auf seine Rufe und macht die Scheinwerfer und Taschenlampen aus.
Dann kommt der Pickup, parkt kurz hinter ihm, und fährt dann die Straße runter. Als es Schons am Morgen besser geht, läuft er 13km die Straße runter zu der Lodge. Da fährt ihn der Manager heim (also doch wohl auch noch weiter runter) und dabei kommen sie an dem Montego vorbei. Demnach wäre ja die Lodge zwischen Schons' Auto und dem Montego gewesen, und das in einer Entfernung, in der man nichts voneinander hätte hören oder sehen können.
Ach nee, jetzt hab' ich es, "where the manager drove him back home" ist eingeschoben, "passing the abandoned Montego" bezieht sich auf den Marsch zur Lodge und nicht auf die Heimfahrt durch den Manager.

Wenn die Pickup-Sichtung stimmt, könnte die Theorie mit den "town bullies", mit denen die Jungs aneinander geraten sind, passen, das könnte ja auch auf der Fahrt passiert sein, durch irgendeine Unstimmigkeit im Verkehr. Die fünf könnten dann auf die kleine Straße abgefahren sein, weil sie vielleicht tatsächlich verfolgt wurden oder sich auch nur verfolgt fühlten, hatten dann auch Bedenken, Schons zu antworten, könnten ja die "Verfolger" sein. Also latscht man still und heimlich in den Wald hinein. Dann kommen die Typen mit dem Pickup, sehen das leere Auto, beschließen, dass es nicht weiter lohnt, sich über die Trottel zu ärgern, und fahren wieder runter. Das kriegen die fünf aber nicht mit und trauen sich nicht die Straße runter, weil die "bullies" ja noch hinter ihnen her sein könnten und von unten kommen müssen oder auf dem Parkplatz der Lodge auf sie warten. Also lieber der Spur nach, die muss doch auch irgendwo hinführen.
Nur: Auf dem Weg die Straße hoch, der Schneemobilspur folgend, müssen sie doch an Schons in seinem Auto vorbei gekommen sein und gesehen haben, das es ein einzelner älterer Mann war.

"continuing on down the road" kann aber auch bedeuten, dass der Pickup anfangs bereits von oben kam, dann hatte der sicher gar nichts damit zu tun.

Vielleicht habe ich aber auch irgendeinen Denkfehler.
Dobie schrieb:Nach einem Drittel des Rückwegs von der 99 versehentlich auf die 149 zu fahren, ist möglich und sogar naheliegend, weil die 99 in Richtung Yuba dort abbiegt, während man geradeaus automatisch auf die 149 fährt
Auf diese Art und Weise bin ich auch schon mal nächtens auf dem Weg von Bielefeld nach Kassel in Richtung Ruhrgebiet rausgekommen. Haben wir (zu dritt) erst gemerkt, als Orte auf Autobahnabfahrten angegeben waren, die wir auf der Hinfahrt ganz sicher nicht passiert hatten.


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30.08.2018 um 14:02
kuehlwaldo schrieb:Wenn die Pickup-Sichtung stimmt, könnte die Theorie mit den "town bullies", mit denen die Jungs aneinander geraten sind, passen, das könnte ja auch auf der Fahrt passiert sein, durch irgendeine Unstimmigkeit im Verkehr. Die fünf könnten dann auf die kleine Straße abgefahren sein, weil sie vielleicht tatsächlich verfolgt wurden oder sich auch nur verfolgt fühlten, hatten dann auch Bedenken, Schons zu antworten, könnten ja die "Verfolger" sein. Also latscht man still und heimlich in den Wald hinein. Dann kommen die Typen mit dem Pickup, sehen das leere Auto, beschließen, dass es nicht weiter lohnt, sich über die Trottel zu ärgern, und fahren wieder runter. Das kriegen die fünf aber nicht mit und trauen sich nicht die Straße runter, weil die "bullies" ja noch hinter ihnen her sein könnten und von unten kommen müssen oder auf dem Parkplatz der Lodge auf sie warten. Also lieber der Spur nach, die muss doch auch irgendwo hinführen.
Nur: Auf dem Weg die Straße hoch, der Schneemobilspur folgend, müssen sie doch an Schons in seinem Auto vorbei gekommen sein und gesehen haben, das es ein einzelner älterer Mann war.

"continuing on down the road" kann aber auch bedeuten, dass der Pickup anfangs bereits von oben kam, dann hatte der sicher gar nichts damit zu tun.
Daran habe ich auch schon gedacht, in beiden Richtungen:
Im Pickup saßen mögliche Verfolger, die aber nicht mit Schons rechnen konnten und deshalb unerkannt bleiben wollten; oder das Pickup kam von oben und hatte mit der ganzen Sache nichts zu tun. Oder Schons hat sich getäuscht.


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30.08.2018 um 14:12
@mike_N
mike_N schrieb:Hat jemand Angaben, auf welcher Meereshöhe das Auto bzw der Trailer gelegen hat?
Das Auto wurde auf 1.300 m gefunden; etwas oberhalb der Schneegrenze. Über den Trailer konnte ich bisher keine Infos finden.
"They had reached 4,400 feet (1,300 m) in elevation along the road, about where the snow line was at that time of year, just short of where the road was closed for the winter."


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30.08.2018 um 14:18
Es könnte ja auch sein, das der verschwundene sein Gedächnis verloren hat und irgendwo noch lebt. Ich weiß jetzt allerdings nicht wie das ist, wenn man das Gedächnis verliert ob dann vielleicht auch durch die Hirnschädigung die Schizophrenie weg ist oder zumindest so weit “zurück geht“ das er normal wirkt.
Dann wäre es ja möglich das er vielleicht von irgendwem gefunden wurde.


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30.08.2018 um 14:20
Seefahrer schrieb:Das Auto wurde auf 1.300 m gefunden; etwas oberhalb der Schneegrenze. Über den Trailer konnte ich bisher keine Infos finden.
@Seefahrer
Danke!

Dann lag ich mit meinen 1300m genau richtig (es war zufällig der höchste Punkt, zu welchem ich Angaben fand)


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30.08.2018 um 14:23
Falstaff schrieb:dass es nach oben noch viel weiter war. Davon mussten die aber nicht ausgehen und auch schlauere Menschen hätten auf die Idee kommen können, dass frische Spuren eines Räumfahrzeugs zu einem Ziel führen müssten für das sich der Aufwand des Räumens lohnt.

Diese Überlegung geht daher vollkommen in Ordnung und ist eine der nachvollziehbareren.
Schlau oder nicht schlau spielt in dem Punkt überhaupt keine Rolle

Wer jemals gewandert ist, - weiss, dass Fahrzeugspuren in einer unbelebten Gegend enden können.
Je nach dem wo gearbeitet wird. Waldarbeiter fahren dann mit ihren Autos weg und lassen ihre Maschinen über Nacht stehen.

Das ist eine Frage von Erfahrung, nicht des IQ


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30.08.2018 um 14:39
Was das „grundlose in den Wald gehen“ zusätzlich merkwürdig macht:
Das Auto kam kurz nach der Schneegrenze zum stillstand.

Wieso geht man dann ohne entsprechende Kleidung/Schuhe freiwillig(?) in den Schnee spazieren, wenn man nur der Strasse zurück folgen müsste und so relativ rasch aus dem Schnee raus wäre??

Das verstärkt doch eher das Argument, dass die Jungs den Weg durch den verschneiten Wald nicht ganz freiwillig gegangen sind...


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