FadingScreams schrieb:und dann muss man sich fragen, warum schon im Krankenhaus die verschmutzte Hose für die Heimfahrt gewählt wurde
Die Schlafanzughose war am Bein kotverschmutzt, auch die Unterhose wies Kotspuren auf (Seite 19, 101).
In der Unterhose war eine Slipeinlage (Seite 19).
Während ihres Krankenhausaufenthaltes hat sie
Krankenhauskleidung und Windeln getragen und ihr Durchfall wurde durch die Medikamentengabe gestoppt, so dass sie am Schluss sogar Verstopfung hatte. Daher ist keine weitere verkotete Wäsche angefallen (Seite 46).
Auf ihrem Bett lag eine saubere Unterhose (Seite 98).
Dass sie am 28.10.08 eine Schlafanzughose und eine Unterhose vom 23.10.08 trug, ist - unabhängig vom Geschehen in der Wohnung- schon erstaunlich.
Entweder hat sie also im Krankenhaus ihre Hose und Unterhose vom Einlieferungstag (mit Slipeinlage) wieder angezogen oder zu Hause die verschmutzten Sachen vom 23. wieder angezogen, die die Pflegerin ihr morgens ausgezogen hatte. Letzteres halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Es waren also wohl eher Sachen, die sie bereits im Krankenhaus anzog, wie auch das Gericht meint.
Ich halte es dann aber auch für wahrscheinlich, dass sie auf der Fahrt noch eine Jogginghose über der Schlafanzughose trug, die sie in der Wohnung auszog, aber wahrscheinlich erst, als sie sich hinlegen wollte und nicht schon vor dem Kaffee trinken. Denn:
Scarbi schrieb:Mit sowas setze ich mich ja an keine Teetafel. Oder Kaffeetafel.
Das kann man sich irgendwie schlecht vorstellen oder ihr war in Gegenwart von MG wirklich alles egal.
Vielleicht lag sie auch die ganze Zeit im Bett und bekam den Kaffee ans Bett gebracht. Evtl. fanden der Streit und der Angriff im Schlafzimmer statt.
Jedenfalls kann man sagen, dass Einweichen von Kotwäsche in der Wanne nichts bringt. Die Verunreinigungen waren ja noch gut zu sehen.