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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

14.05.2019 um 12:51
otternase schrieb:3) Daher halte ich es durchaus für gut denkbar, dass CZ in diesem Moment, wo die Ehe auf der Kippe stand, nicht mehr so wie von Dir vermutet reagierte (weinen und anflehen), sondern möglicherweise durchaus auch sehr kämpferisch. Und das CZ BZ ja nun schon lange kannte, mag sie auch gewusst haben, wie sie ihn treffen und verletzen konnte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass CZ genau den Punkt kannte, der BZ triggerte und sie diesen in diesem Moment bewusst getriggert hat, dann aber eine Reaktion erhielt, die weit über das Erwartete hinausging.
Wer die C.Z. kannte weiss das sie weder rachsüchtig noch kämpferisch war, auch in dieser Situation nicht.
C.Z. war äusserst um Harmonie bedacht und die war ihr so wichtig bei ihrer Liebe zu B.Z. das sie immer öfters ihren Mann heftigst gegenüber ihren Adoptiveltern in Schutz nahm … ich kann mir sehr gut dabei vorstellen, wie ein zu Jähzorn neigender Mann reagieren könnte wenn er sieht wie er seine geliebte Adoptivtochter an einen Mann verliert den er verachtet … Auch hier, dass sind MEINE eigenen Gedankengänge.


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14.05.2019 um 12:56
@Nikto
Muss ich einfach doppelt unterstreichen! CZ war wirklich ein ausgesprochen lieber, harmoniebedürftiger und auch verständnisvoller Mensch. Sie stand voll und ganz zu BZ.

Ob jemand in Bedrängnis dazu neigt, den andern zu verletzen (seine Schwachpunkte zu treffen) oder dies auch unter Druck nicht macht, ist letztlich auch eine Charakterfrage.


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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

14.05.2019 um 13:00
Nikto schrieb:Wer die C.Z. kannte weiss das sie weder rachsüchtig noch kämpferisch war, auch in dieser Situation nicht.
C.Z. war äusserst um Harmonie bedacht und die war ihr so wichtig bei ihrer Liebe zu B.Z. das sie immer öfters ihren Mann heftigst gegenüber ihren Adoptiveltern in Schutz nahm …
wir wissen nicht, in welcher Situation CZ da war. Wie auch bei BZ, ich denke, jeder, auch der ruhigste und harmoniebedürftigste Mensch, kommt irgendwo an den Punkt, wo seine Grenzen überschritten sind.
Und gerade das, was Du schreibst, dass CZ ihren Mann liebte und gegen ihre Eltern verteidigte, bestätigt mich in der Annahme, dass sie in dem Moment, wo BZ zB. eine Trennung verlangte, sich plötzlich ganz anders verhalten haben könnte!


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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

18.05.2019 um 15:45
Ich verweise auf meinen letzten roten Beitrag und erinnere nochmals an die Krimiregeln.

Personen die nicht aktuell und offiziell unter Verdacht stehen, werden auch hier nicht verdächtigt!


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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

18.05.2019 um 16:11
Dann möchte ich abschliessend schreiben, dass hier wohl niemand für dieses Tötungsdelikt in Frage kommt.

Dier einzige ehemals TV wurde freigesprochen. Alle andern bekannten Personen standen nie offiziell unter Tatverdacht...

Es bleibt nur die Feststellung, dass CZ nicht mehr lebt, in einer Tiefkühltruhe gefunden wurde und das Dossier zu diesem Fall längst geschlossen wurde.

RIP


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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

19.05.2019 um 12:34
@Polishgirl
@Carietta
@otternase
@Nikto
@Mark_Smith
@Marianne48
@T68
@bellady

Anbei ein Artikel, der einen guten Überblick/ Chronologie zu dem gesamten Prozessverlauf gibt. Los geht es bei der Vermisstenmeldung. Der Artikel greift auch die "Mediengeschichte" und zugehörige Prozesse zum Fall auf.

https://www.derbund.ch/bern/kanton/chronologie-verdacht-vorwuerfe-und-freispruch/story/24107486

vom 27.07.2015, Der Bund, Tamedia AG, CH


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19.05.2019 um 20:05
Auch die Weigerung Z***s, der Religionsgemeinschaft E***s, den "Evangelisch Taufgesinnten", beizutreten, bot immer wieder Anlaß zu Auseinandersetzungen.
(*** von mir, zwecks Verfremdung)

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13500155.html vom 21.05.1990


Ich habe jetzt etwas nach den "Evangelisch Taufgesinnten" gegoogelt. Finde aber kaum seriöse Quellen bzw. nur welche, die ich hier nicht posten möchte.


@Polishgirl
@otternase
@Nikto
@Marianne48
@T68

Kennst sich jemand von euch aus? Was ist das für eine Glaubensgemeinschaft?


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19.05.2019 um 20:40
Der Wikipediaeintrag zu "Bund Evangelischer Täufergemeinden"

https://de.wikipedia.org/wiki/Bund_Evangelischer_Täufergemeinden

bringt mir nicht viel.
[…] Auch entwickelten sich beide Gemeindeteile zunehmend theologisch auseinander, besonders, seitdem die liberalen GETs, nach einem ebenfalls merklichen Schrumpfungsprozess sich ab 1984 als neue Gruppe unter der Bezeichnung „Bund der Evangelischen Täufergemeinden“ (= ETG) formierten. Damit ging ein Liberalisierungsprozess einher, theologisch, ökumenisch und insgesamt eher Richtung evangelikal. Auch dieser Prozess war nicht einheitlich und es verblieben außerhalb dieses neuen Gemeindebundes einiges GETs der vertragsamen Seite, die ein konservativeres Profil beibehalten wollten [...]
[…] wurde schließlich 1984 in Bern der Bund der Evangelischen Täufergemeinden gegründet.

O.G. Ausschnitte sind anscheinend die interessanten Stellen. Davor geht es um die Gründung und Ausbreitung der Gemeinschaft und um die Spaltung der Glaubensgemeinschaft, u.a. aufgrund der Bedeutung zum Tragen eines Schnauzbartes.


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19.05.2019 um 20:42
@jada
dazu gleich mehrere Antworten:

1) die einfachste Antwort: google nach "Bund Evangelischer Täufergemeinden" Wikipedia: Bund_Evangelischer_Täufergemeinden

2) allerdings gibt es dort sehr viele unterschiedliche Strömungen. Die Taufgesinnten allgemein legen viel Wert auf Unabhängigkeit der Gemeinden, vereinendes Element ist die Ablehnung der Taufe Unmündiger. (dh. Konsens aller dieser Gemeinden ist, dass man nur durch die aktive und mündige Entscheidung zur Taufe Mitglied werden kann, die Kindstaufe, also die Taufe auf Entscheidung der Eltern ohne dass der Betroffene, also das Kind eine mündige Entscheidung treffen kann, lehnen diese Gemeinden daher durchweg ab)
Im übrigen jedoch sind die Gemeinden sehr unterschiedlich. In den USA sind die verschiedenen Strömungen der Taufgesinnten relativ stark, auch einige US Präsidenten waren Angehörige unterschiedlicher taufgesinnten Gemeinden, so zB. waren Jimmy Carter, Bill Clinton, Al Gore aber auch Ted Cruz Angehörige von taufgesinnten Gemeinden. Ich denke, schon an dieser Zusammenstellung kann man erkennen, dass diese Gemeinden nicht besonders uniform sind.

3) die Unterschiedlichkeit der Gemeinden kann man auch daran erkennen, dass ein Teil der Schweizer Gemeinden auch Mitglied der Schweizer Evangelischen Allianz ist, also in einem Verbund mit der "normalen" evangelischen Landeskirche steht. Andere Gemeinden wiederum lehnen das ab

4) hier ein Link direkt auf die ETG Bern: https://etg-bern.ch/ Kann man sich ja versuchen selbst ein Urteil zu bilden, wie speziell diese Gemeinde sich nun sieht, wobei das heute nicht unbedingt identisch sein muss mit der Lage der Dinge vor 35 Jahren

5) es gibt allerdings aus meiner Sicht ein sehr gutes, meiner Ansicht nach entscheidendes Argument für die Annahme, dass die Familie E da nicht einer weltfremden Sekte angehörte:
Herr E hat sein Berufsleben lang beim Meliorationsamt gearbeitet, zuständig für Infrastruktur für Landwirtschaft. Ein total abgehobener Sektierer hätte eine solche Arbeit beim Staat nicht erfolgreich ausüben können
Noch eindeutiger: Frau E war laut Buch von Born im Vorsitz des örtlichen Frauenvereins! Und war als solche vor Ort eng eingebunden und beliebt.

Beide E haben also typische Merkmale von Sektierern wie Abschottung vom "weltlichen", Rückzug in die eigene Glaubenswelt, penetrante Missionierung ihrer Umgebung, Aufgabe aller Tätigkeiten ausserhalb der Religion etc. nicht gezeigt. Ich würde daher vermuten, dass die Gemeinde, der E angehörten ebenso wie sie selbst möglicherweise konservativ, aber sicher nicht sektiererisch war.

Kurzum, ich glaube, auf der Schiene kann das Rätsel nicht gelöst werden!


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19.05.2019 um 21:16
@otternase
Vielen Dank für deine Erläuterung =)
Unsere letzten Beiträge haben sich wohl überschnitten.
otternase schrieb:4) hier ein Link direkt auf die ETG Bern: https://etg-bern.ch/ Kann man sich ja versuchen selbst ein Urteil zu bilden, wie speziell diese Gemeinde sich nun sieht, wobei das heute nicht unbedingt identisch sein muss mit der Lage der Dinge vor 35 Jahren
Die Seite habe ich auch gefunden. Mir ist sie "befremdlich". Vielleicht aber auch nur weil ich mich selbst als Agnostikerin bezeichnen würde.

Es gibt auch einige Websites/ ein Forum, die diese Glaubensgemeinschaft als das erläutern, was - ich persönlich - als Sekte bezeichnen würde.
otternase schrieb:5) es gibt allerdings aus meiner Sicht ein sehr gutes, meiner Ansicht nach entscheidendes Argument für die Annahme, dass die Familie E da nicht einer weltfremden Sekte angehörte: Herr E hat sein Berufsleben lang beim Meliorationsamt gearbeitet, zuständig für Infrastruktur für Landwirtschaft. Ein total abgehobener Sektierer hätte eine solche Arbeit beim Staat nicht erfolgreich ausüben könnenNoch eindeutiger: Frau E war laut Buch von Born im Vorsitz des örtlichen Frauenvereins! Und war als solche vor Ort eng eingebunden und beliebt.
Kannst du mir deine Einschätzung kurz begründen? (Ich habe bei den Links noch nichts davon gelesen, dass die Mitglieder keinen (weltlichen) Arbeiten nachgehen dürfen).
otternase schrieb:Kurzum, ich glaube, auf der Schiene kann das Rätsel nicht gelöst werden!
Eine Schiene kann es ja hier nicht geben =) Vielleicht kann es aber ein Puzzleteil/ Ansatz sein?


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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

19.05.2019 um 21:25
jada schrieb:Auch die Weigerung Z***s, der Religionsgemeinschaft E***s, den "Evangelisch Taufgesinnten", beizutreten, bot immer wieder Anlaß zu Auseinandersetzungen.
Man kann hier durchaus etwas missionarisches erkennen, dieses zwängeln doch in die Glaubensgemeinschaft einzutreten, dass permanent da war und dem sich
BZ und CZ stets widersetzten.

Im übrigen …
otternase schrieb:5) es gibt allerdings aus meiner Sicht ein sehr gutes, meiner Ansicht nach entscheidendes Argument für die Annahme, dass die Familie E da nicht einer weltfremden Sekte angehörte: Herr E hat sein Berufsleben lang beim Meliorationsamt gearbeitet, zuständig für Infrastruktur für Landwirtschaft. Ein total abgehobener Sektierer hätte eine solche Arbeit beim Staat nicht erfolgreich ausüben können
Wie kommst Du auf die Idee, dass die Familie E einer nicht weltfremden Sekte angehört haben könnte?

Herr E. war übrigens pensioniert dh. im Ruhezustand und nicht mehr berufstätig und bei vielen Glaubensgemeinschaften ist es die Technik die viel eher als die Landwirtschaft verdammt wird.

Und ja, Frau E. war im örtlichen Frauenverein, ja und was möchtest du uns damit sagen bitte?


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19.05.2019 um 21:31
otternase schrieb:Herr E hat sein Berufsleben lang beim Meliorationsamt gearbeitet, zuständig für Infrastruktur für Landwirtschaft. Ein total abgehobener Sektierer hätte eine solche Arbeit beim Staat nicht erfolgreich ausüben könnenNoch eindeutiger: Frau E war laut Buch von Born im Vorsitz des örtlichen Frauenvereins! Und war als solche vor Ort eng eingebunden und beliebt.
Wieso sollte Herr E. ein total abgehobener Sektierer gewesen sein?
Und was den örtlichen Frauenverein angeht, was wissen wir darüber?


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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

19.05.2019 um 21:40
jada schrieb:Kannst du mir deine Einschätzung kurz begründen? (Ich habe bei den Links noch nichts davon gelesen, dass die Mitglieder keinen (weltlichen) Arbeiten nachgehen dürfen).
eben das ist der Punkt: in den meisten Sekten wird "Weltliches" abgelehnt, verteufelt. Nehmen wir mal beispielsweise Zeugen Jehovas, die lehnen "weltliches" Engagement ab, zB. würde dort ein Engagement im Frauenverein des Ortes verurteilt werden, weil man die Zeit doch für den "Königreichsdienst" einsetzen soll. Überhaupt legen eigentlich alle Sekten Wert darauf, sich von nicht-Mitgliedern abzugrenzen, sofern es nicht der Missionierung dient!

Nimm mal als Beispiel die Sektendefinition von hier:
https://www.sekten-sachsen.de/checkliste.htm
...
Die Welt außerhalb der Gruppe wird in dunklen Farben gemalt: als Reich des Satans bzw. als dringend zu befreiendes Geschehen. Von dieser Welt (einschl. frühere Freunde und Verwandte) kapselt man sich weitgehend ab. Als besondere Feinde werden Kirchen und Psychologen, mitunter Eltern gesehen.
Die Gruppe sieht sich als Elite, die „wahre" Familie; die übrige Welt wird als „draußen" bezeichnet. Der einzelne Anhänger hat ein starkes Überlegenheits- und Auserwählungsgefühl.
Kritik und Ablehnung durch „Außenstehende" ist gerade der Beweis, dass die Gruppe recht hat. Der einzelne wird angehalten, sich nicht zu sehr bzw. überhaupt nicht mit Kritik oder Kritikern zu beschäftigen.
Es ist ein privater Heilsweg; es geht darum, wie ich mich entwickle, die wahre Freiheit erlange... Obwohl sich einige Gruppen „Kirche" nennen, gibt es bei ihnen so gut wie keine sozialen Aktivitäten. Der Dienst für die Mitmenschen bestehe in ihrer Missionierung.
...
Nikto schrieb:Wie kommst Du auf die Idee, dass die Familie E einer nicht weltfremden Sekte angehört haben könnte?
@jada kam offenbar auf die Idee, dass sie einer weltfremden Sekte angehört haben könnten. Dem widerspreche ich, weil die Tatsachen, die uns über die Familie bekannt sind, dagegen sprechen.
Nikto schrieb:bei vielen Glaubensgemeinschaften ist es die Technik die viel eher als die Landwirtschaft verdammt wird.
Dir sind die Aufgaben und Tätigkeiten im Meliorationsamt geläufig? Das ist sehr "handfeste" Arbeit, es geht um Planung und Bau von Erschliessungsinfrastruktur wie Straßen, Wege, aber auch Seilbahnen, um Vermessung, um Sicherung gegen Umweltschäden, Erosionsschutz usw., überspannte Sektierer, die "mal was mit Landwirtschaft machen wollen" oder gar Technik verdammen, haben da keinerlei Chance.
Nikto schrieb:Wieso sollte Herr E. ein total abgehobener Sektierer gewesen sein?
ist er eben nicht gewesen. @jada implizierte mit ihrem Beitrag zuvor, dass die Eltern E Angehörige einer obskuren Religionsgemeinschaft gewesen sein könnten, und dass dies für den Fall hier Bedeutung haben könnte. Dazu sage ich eben, nein, sie waren keine obskuren Sektierer und ihre Mitgliedschaft in der genannten Religionsgemeinschaft dürfte für den Fall hier keine Bedeutung gehabt haben
Nikto schrieb:Und ja, Frau E. war im örtlichen Frauenverein, ja und was möchtest du uns damit sagen bitte?
damit möchte ich sagen, dass sie im Dorfleben eingebunden war und sich eingebracht hat und eben nicht, wie es bei obskuren Sektierern der Fall wäre, vom Dorfleben abgewandt hätte und Kontakt zu Nachbarn nur zum Zwecke der Missionierung gesucht hätte. Was wiederum ein gutes Argument dafür ist, dass auch Frau E keine Sektiererin war!


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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

19.05.2019 um 21:44
Nikto schrieb:Und ja, Frau E. war im örtlichen Frauenverein, ja und was möchtest du uns damit sagen bitte?
Unser Sprachton @Nikto ist friedvoll bis liebevoll. =) (Vor Allem weil bald Montag ist, und dem Tag das "F" für Freude fehlt)


An dem http://frauenverein-kehrsatz.ch/?page_id=48 kann ich nichts anstößiges finden. Ist das der richtige?


Ich muss mich aber zu der Glaubensgemeinschaft mehr einlesen. Lt. o.g. Spiegelbericht hatte die Gemeinschaft ja schon Einfluss auf einige Protagonisten.


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19.05.2019 um 21:56
jada schrieb:Unser Sprachton @Nikto ist friedvoll bis liebevoll. =) (Vor Allem weil bald Montag ist, und dem Tag das "F" für Freude fehlt)
So darf das gerne sein und es geht doch nichts über Harmonie, Friede und vor allem die Liebe, gerade in einem Forum wo die verschiedensten Meinungen gerne vertreten sein dürfen.
jada schrieb:An dem http://frauenverein-kehrsatz.ch/?page_id=48 kann ich nichts anstößiges finden. Ist das der richtige?
Ich gehe davon aus, dass es sich um den richtigen Frauenverein handelt, der somit auch damals in dieser Form existiert haben wird.


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19.05.2019 um 22:20
otternase schrieb:@jada kam offenbar auf die Idee, dass sie einer weltfremden Sekte angehört haben könnten. Dem widerspreche ich, weil die Tatsachen, die uns über die Familie bekannt sind, dagegen sprechen
@otternase
Ich nicht. Sondern der/die AutorIn des Spiegelartikels von 1990. In dem Artikel wurde es als Fakt dargestellt. Es ist zumindest nicht als Meinung gekennzeichnet.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13500155.html

Es sollte nur ein Diskussionsanstoß sein. Zu dem Erscheinungsdatum vom o.g. Artikel war BZ auch noch inhaftiert.
https://www.derbund.ch/bern/kanton/chronologie-verdacht-vorwuerfe-und-freispruch/story/24107486


@Nikto
@otternase
@Marianne48
@T68

Was haltet ihr von der Klage gegen den Sattler?
23. Oktober 1994: Vor Strafamtsgericht Bern beginnt der sogenannte Sattler-Prozess, angestrengt durch Staatsanwalt M***. Eine Zeugin hatte im zweiten Prozess ausgesagt, ein Sattler habe ihr folgendes erzählt: Z. sei am Tag des Verschwindens seiner Frau ins Geschäft gekommen und habe sich erkundigt, wie man Blutflecken aus einer Matratze entferne («Chunnt doch dä Cheib [..?.]»). Blutflecken auf der Matratze spielten im Prozess eine wichtige Rolle. Der Sattler sagt im zweiten Prozess, weder sei Z. zu ihm gekommen noch habe er der Zeugin derartiges erzählt. M*** will den diametralen Widerspruch nicht hinnehmen und erhebt Strafanzeige wegen falschen Zeugnisses. Am 15. August 1995 wird der Sattler freigesprochen
(Verfremdungs *** von mir)
https://www.derbund.ch/bern/kanton/chronologie-verdacht-vorwuerfe-und-freispruch/story/24107486
vom 27.07.2015, Der Bund, Tamedia AG, CH

Und von dem Textteil aus o.g. Quelle:
Mai 1992: Eine Strafuntersuchung gegen die Mutter der Ermordeten wegen angeblich falschen Zeugnisses wird eingestellt.
Hier ist natürlich interessant, welche Aussage der Mutter vom Opfer angewzeifelt wurde.


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Mord in Kehrsatz - ungelöstes Tötungsdelikt in der Schweiz

19.05.2019 um 23:38
jada schrieb:Mai 1992: Eine Strafuntersuchung gegen die Mutter der Ermordeten wegen angeblich falschen Zeugnisses wird eingestellt.
Also bestand zumindest gegenüber der Mutter, irgend eine art von Verdacht, die sich dann im Laufe einer Strafuntersuchung als nichtig stellte.


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gestern um 06:17
@otternase
Da muss ich mal ein grosses Fragezeichen setzen! Ich kenne in der Schweiz sehr viele Zeugen Jehovas. Einer ist Richter, ein anderer arbeitet seit Jahren bei der Gemeinde, eine Kollegin ist Übersetzerin... Woher kommt deine Vorstellung, dass Zeugen Jehovas nicht einem Beruf nachgehen dürfen?

Im übrigen erlebte ich gerade die Mitglieder der Zeugen Jehovas weit weniger missionarisch als die Eltern E in ihrer Glaubensgemeinschaft... Die Eltern E haben den Schwiegersohn B meines Erachtens auch abgelehnt, weil er nicht bei den Taufgesinnten mitmachen wollte. Die Eltern E waren durchaus etwas "fanatisch".


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gestern um 06:22
Polishgirl schrieb:Die Eltern E haben den Schwiegersohn B meines Erachtens auch abgelehnt, weil er nicht bei den Taufgesinnten mitmachen wollte.
Das war auch ein Reibungspunkt zwischen den Adoptiveltern E. und ihrer Adoptivtochter CZ … man wollte das CZ und BZ in die Glaubensgemeinschaft eintreten, zumindest am Anfang … CZ hatte sich ja vorher schon geweigert und wollte mit diesen frommen Menschen nichts zu tun haben.


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gestern um 06:28
@jada
Der Sattlerprozess... Es gab und gibt durchaus Leute, die den Staatsanwalt M für etwas festgefahren, in seinem Bestreben BZ doch noch zu verurteilen, gehalten haben.

Aus eigener Erfahrung, ich habe früher als juristische Gerichtsdolmetscherin gearbeitet, weiss ich, dass Zeugenaussagen eine wenig verlässliche Quelle sind. Leider neigt unser Gehirn dazu, uns Dinge passend zu machen. Ich denke, dass im Falle des Sattlers wohl davon ausgegangen werden kann, dass sich die Sache nicht so zugetragen hat, wie die betreffende Zeugin glaubhaft machen wollte.


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