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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

506 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Österreich, Schwanger, 2019, Badewanne, Kärnten

Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

24.10.2019 um 13:31
BruiserBrody schrieb:Das lassen die Autos heutzutage nicht mehr zu. Alles wird getrackt und in der Blackbox des Autos gespeichert.
Ich bezweifle dass hier Blackboxdaten des Autos vorlagen. Ansonsten wären sie nämlich gesichert worden, weil sich das Bewegungsprofil des Verdächtigen mithilfe solcher Daten wesentlich genauer bestimmen hätte lassen, als über die Handydaten.


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Marpelina
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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

24.10.2019 um 14:35
Weiss hier zufällig jemand, wie das rechtlich aussieht, wieviele Indizien und Beweise seitens der StA gegenüber der Anwaltschaft des TV offengelegt werden müssen (akteneinsichtsmäßig)? Müssen das alle sein oder reichen nur so viele aus, dass der TV in U-Haft behalten werden kann?

Weil ich mir in diesem Fall sehr gut vorstellen könnte, dass wesentlich mehr Indizien und Beweise vorliegen.

Die ganze Spurenlage (Fußspuren, entsorgte Klamotten) ist ja anscheinend noch nicht ganz ausgewertet. Zudem konnte zum Glück das Motiv durch den Whatsapp-Verlauf des Bekannten aus Chile nachgewiesen werden. Das Motiv hatte er ja anfangs noch abgestritten, als er meinte, er hätte ja garkeine Probleme mit dem Kind gehabt und jederzeit gerne dafür Alimente gezahlt. Interessant wäre hier noch der Zeitverlauf in Hinblick auf seine Behauptung und der Offenlegung des Whats-App-Nachrichten-Verlaufs zwischen Julia und dem TV.

Ohne diesen Beweis wäre er besser dagestanden. Ich denke, das Motiv war der Genickbruch. Er hat einfach nicht damit gerechnet, dass Julia ihre und seine Messages an einen Dritten weitergeleitet hat, weil ja alles "geheim" war.

Und das Handy ausgerechnet am Tattag zu Hause zu lassen, hätte er schwer begründen können, zumal seine Wege ihn ja trotzdem nachweisbar (Zeugen Fussballspiel) im relevanten Zeitraum in die relevante Gegend geführt haben. Er wusste meiner Meinung nach, dass ihm das nicht viel bringt ausser zusätzlichem Erklärungsbedarf.

Er stand wohl unter Zeitdruck, das Kind hätte jederzeit kommen können und die Gelegenheit war günstig. Er dachte wohl, dass ihm nichts bewiesen werden kann und hat sich einfach überschätzt.

Ich glaube schon, dass die Tat geplant war. Vielleicht dachte er ja vor dem Mord noch "jetzt biete ich ihr mal Schweigegeld an und wenns nix bringt, mache ich kurzen Prozess". Insofern würde ich eher von Planung und nicht von Affekt ausgehen. Aber das wird sich hoffentlich und bestimmt durch die Untersuchungsergebnisse noch aufklären.


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

24.10.2019 um 14:41
BruiserBrody schrieb:Das lassen die Autos heutzutage nicht mehr zu. Alles wird getrackt und in der Blackbox des Autos gespeichert.
@BruiserBrody
Ab welchem Baujahr gillt das denn?


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

24.10.2019 um 15:49
Wie kann man denn annehmen, dass die Tat geplant gewesen sein könnte?
Der Mann hat ein abgeschlossenes Studium! Selbst bei einem geistig ziemlich unterbelichteten TV würde ich kaum glauben, dass so eine Tat nach einem Plan erfolgt sein könnte.
Es deutet doch wirklich alles darauf hin, dass die spontane bzw. kurz zuvor vereinbarte Aussprache aus dem Ruder lief und danach improvisiert wurde.
Mal grundsätzlich: Wenn ich einen Mord plane, dann sicher nicht, wenn auch Zeugen zu Hause sind. Und das Handy ist dann sowieso nicht an!


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Marpelina
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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

24.10.2019 um 15:53
Delphi10 schrieb:Der Mann hat ein abgeschlossenes Studium!
Achso! Da passieren natürlich keine Fehler! :troll:


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Marpelina
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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

24.10.2019 um 19:57
Übrigens, irgendwo weiter oben hat ein User einen Link gepostet, in dem von "Überlastung der Ermittlungsbehörden" und "Fremdvergabe" der Spurenanalyse an irgendwelche Institute die Rede war, wenn ich das richtig verstanden habe (bitte mich nicht nach der Quelle fragen, danke!).

Es bleibt zu hoffen, dass diese "Fremdfirmen" zumindest halbwegs "unabhängig" sind und nicht allzu stark subventioniert werden, durch wen oder was auch immer, damit die Ermittlungen in die Bahnen zu Gunsten der Wahrheitsfindung laufen und nicht irgendwo anders hin ;)


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

25.10.2019 um 05:27
Marpelina schrieb:Weiss hier zufällig jemand, wie das rechtlich aussieht, wieviele Indizien und Beweise seitens der StA gegenüber der Anwaltschaft des TV offengelegt werden müssen (akteneinsichtsmäßig)? Müssen das alle sein oder reichen nur so viele aus, dass der TV in U-Haft behalten werden kann?
In Österreich ist das Recht auf Akteneinsicht umfangreicher als in Deutschland. Ich zitiere hier ausnahmsweise mal aus der österreichischen Strafprozessordnung:

(1) Der Beschuldigte ist berechtigt, in die der Kriminalpolizei, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht vorliegenden Ergebnisse des Ermittlungs- und des Hauptverfahrens Einsicht zu nehmen. Das Recht auf Akteneinsicht berechtigt auch dazu, Beweisgegenstände in Augenschein zu nehmen, soweit dies ohne Nachteil für die Ermittlungen möglich ist.

(2) Soweit die im § 162 angeführte Gefahr besteht, ist es zulässig, personenbezogene Daten und andere Umstände, die Rückschlüsse auf die Identität oder die höchstpersönlichen Lebensumstände der gefährdeten Person zulassen, von der Akteneinsicht auszunehmen und Kopien auszufolgen, in denen diese Umstände unkenntlich gemacht wurden. Im Übrigen darf Akteneinsicht nur vor Beendigung des Ermittlungsverfahrens und nur insoweit beschränkt werden, als besondere Umstände befürchten lassen, dass durch eine sofortige Kenntnisnahme von bestimmten Aktenstücken der Zweck der Ermittlungen gefährdet wäre. Befindet sich der Beschuldigte jedoch in Haft, so ist eine Beschränkung der Akteneinsicht hinsichtlich solcher Aktenstücke, die für die Beurteilung des Tatverdachts oder der Haftgründe von Bedeutung sein können, ab Verhängung der Untersuchungshaft unzulässig.

(3) Einfache Auskünfte können auch mündlich erteilt werden. Hiefür gelten die Bestimmungen über Akteneinsicht sinngemäß.
§ 51 StPO (Ö) https://www.jusline.at/gesetz/stpo/paragraf/51

Zwar gibt es auch hier für die Ermittler ein gewisses Schlupfloch, Erkenntnisse zurückzuhalten, wenn "Nachteile für die Ermittlungen" geltend gemacht werden - und das wird immer gern behauptet, - aber ist der Beschuldigte in U-Haft ist dieses Schlupfloch relativ klein (siehe Absatz 2).


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Marpelina
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25.10.2019 um 06:01
danke dir Rick für deine Antwort!
Rick_Blaine schrieb:Das Recht auf Akteneinsicht berechtigt auch dazu, Beweisgegenstände in Augenschein zu nehmen, soweit dies ohne Nachteil für die Ermittlungen möglich ist.
Hier:
soweit dies ohne Nachteil für die Ermittlungen möglich ist.
:rock:?! Also übersetzt gesagt haben die sehr wohl viel, viel und nochmals viel mehr Kram, als das, was so nach aussen zu Tage tritt. Und das nicht nur uns gegenüber sondern auch gegenüber der Anwaltschaft des Tatverdächtigen.. oder verstehe ich das falsch.


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Marpelina
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25.10.2019 um 06:23
Edit: naja, Absatz 2 hält sich ja relativ im Rahmen. Was soll es da für Rückschlussmöglichkeiten geben. Und wenn schon. Dann sollen sie sie halt unter Verschluss halten und schlicht konkret, korrekt und vorurteilsfrei ermitteln und entscheiden :trollengel:


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25.10.2019 um 06:47
@Marpelina

Die rechtliche Lage zeigt nur, dass man sich das nicht so vorstellen sollte, dass die Ermittler tonnenweise "geheimes Material" besitzen, das sie unter Verschluss halten. In der Regel hat der Beschuldigte, bzw. sein Verteidiger, schon einen recht umfassenden Einblick in die Ergebnisse der Ermittlungen und er kann dann daraus Schlüsse ziehen. Auch die Verteidigung wird allerdings normalerweise nicht gleich mit all diesen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit treten, sondern sie in Ruhe evaluieren und eine Verteidigungsstrategie daraus erarbeiten.

Das Problem scheint mir eher darin zu legen, dass besonders in diesem Forum, die "Öffentlichkeit" immer etwas ungeduldig ist. Das alte Sprichwort "die Mühlen der Justiz mahlen langsam" gilt immer noch, auch wenn das in unserer Zeit der "instant gratification" vielen ungewöhnlich vorkommt. Oder leichter verständlich gesagt: "Gut Ding will Weile haben." :)

Warten wir's einfach mal ab.


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Marpelina
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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

25.10.2019 um 06:53
@Rick_Blaine
Dein Wort in Gottes Gehörgang bei vollstem Vertrauen in die österreichische Justiz.


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

25.10.2019 um 14:37
Marpelina schrieb:Achso! Da passieren natürlich keine Fehler! :troll:
Wenn du deine eigene Frage beantwortest, hast du die Lösung.
Fehler macht jeder, und ohne Planung entstehen besonders viele Fehler!

Aber dass die Tat nicht geplant war, kann man aus noch mehreren Infos der Zeitungsberichten schließen.
Die Nachbarn wurden auf die Tat aufgrund des Lärms aus der Wohnung aufmerksam. Bei einer geplanten Tat wird nicht laut diskutiert und man lässt es nicht zum Kampf kommen. Das Opfer wird dann hinterrücks erschlagen oder sonst irgendwie nahezu lautlos umgebracht.


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

25.10.2019 um 15:29
Marpelina schrieb:Also übersetzt gesagt haben die sehr wohl viel, viel und nochmals viel mehr Kram, als das, was so nach aussen zu Tage tritt.
Mit Sicherheit, ich denke z.B. an die Bewegunsdaten aller Beteiligten der letzten Monate, alle Handydaten, inklusive Nachrichten, sodass nahezu zweifelsfrei evaluiert werden kann, wann, wer, mit wem und wie in Beziehung stand, oder nicht mehr stand, und welche Umstände, eventuelle Kränkungen und Situationen zum Entschluss des Täters geführt haben, dass er Amok läuft.
Rick_Blaine schrieb:Die rechtliche Lage zeigt nur, dass man sich das nicht so vorstellen sollte, dass die Ermittler tonnenweise "geheimes Material" besitzen, das sie unter Verschluss halten. In der Regel hat der Beschuldigte, bzw. sein Verteidiger, schon einen recht umfassenden Einblick in die Ergebnisse der Ermittlungen und er kann dann daraus Schlüsse ziehen. Auch die Verteidigung wird allerdings normalerweise nicht gleich mit all diesen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit treten, sondern sie in Ruhe evaluieren und eine Verteidigungsstrategie daraus erarbeiten.
Da die Ermittler idealerweise und im Normalfall immer evidenzbasiert arbeiten, ist es auch generell nicht nötig, Ermittlungsergebnisse vor der Verteidigung geheim zu halten. Im Gegenteil, man muss ja auf der anderen Seite auch dafür sorgen, dass der Beschuldigte einen fairen Prozess bekommt. Ist halt in der Praxis alles verschwörungsfreier gestaltet, als der normale Bildzeitungsleser Hans Huber glauben mag ;)


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

25.10.2019 um 20:24
Obwohl ich diesen fall von anfang an verfolge, aber wurde eigentlich das handy von julia gefunden? Oder hab ich da was überlesen?!


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

30.10.2019 um 03:44
@Delphi10

Selbst die klügsten Leute begehen Fehler.
Natürlich gibt es Straftaten die nur schwer, lange nicht oder manchmal auch nie aufgeklärt werden, weil der Täter einfach „zu schlau“ war. (Oder verdammt viel Glück hatte)

Aber zum perfekten Mord gehört weitaus mehr als Intelligenz.
Meiner Erfahrung nach, begehen zum Teil die akademisch intelligentesten Menschen die dümmsten Verbrechen! Oder um es andersrum zu sagen - ihnen passieren haarsträubende Fehler weil sie manchmal zu kompliziert denken oder denken sie wären schlauer als alle anderen.

Ebenfalls entscheidende Faktoren sind Hausverstand (bekanntermaßen völlig unabhängig von Intelligenz), Struktur, kriminelles Vor- bzw Grundwissen und noch vieles mehr.

Selbst der best durchdachte Mordplan kann nach hinten losgehen, wenn sich auch nur eine mini Variable ganz plötzlich ändert.

Wie hätte er denn verhindern sollen, dass kein Lärm entsteht? Vielleicht war sie eher ein ruhiger, nicht aufbrausender Typ, der sich schwer aus der Fassung bringen ließ? Vielleicht war sie ihm körperlich stark unterlegen, sodass er dachte mit einem kräftigen Schlag würde sie gleich zu Boden gehen? Oder, vielleicht haben sie sich öfters gestritten während die Kinder in ihren Zimmern waren, und sie war stets darauf bedacht, leise zu sein damit die Kinder, vielleicht auch die Nachbarn, nichts mitkriegen. Vielleicht dachte er, sie würde also deswegen ruhig bleiben selbst wenn sie sich gegebenenfalls auch bedroht fühlt- ist ja auch nicht so als hätte er sie mit einem Messer, Baseballschläger oder Schusswaffe bedroht, sie konnte ja nicht wissen, dass er sie mit den bloßen Händen (ist doch richtig so, oder?) erschlägt.

Das weist ja weder auf Planung noch auf fehlende Planung hin.

Weil du vorher auch noch anwesende Zeugen angesprochen hast: ich denke du meintest ihre Kinder, denn andere Zeugen könnten dann ja nur die Nachbarn sein, und irgendein Nachbar (potentieller Zeuge) wird ja in einem Mehrfamilienhaus immer zuhause sein.
Um diese Uhrzeit, es handelt sich zumal auch noch um sehr kleine Kinder (?), musste der TV ja damit rechnen, dass sie schon in ihren Zimmern waren und schliefen. Auch wenn die Kinder von verschiedenen Vätern stammen, und es wahrscheinlich Sorgerechtsbestimmungen gab (am WE beim Vater, etc), dann konnte er möglicherweise nicht mehr warten bis sie ganz alleine zuhause war, denn die Geburt (die ihn ja anscheinend dazu veranlasste zu morden) stand ja unmittelbar bevor.

Also wiederum etwas was weder auf Planung noch fehlende Planung hinweist.

Sein Handy ist natürlich so eine Sache. Wenn wir annehmen, dass er halbwegs intelligent und ja auch noch halbwegs jung war, müsste er natürlich gewusst haben, dass ihn das überführen könnte (der Anruf aus der Tiefgarage (?) ist ja auch ein deutliches Anzeichen, aber es gäbe ja auch noch alternative Erklärungen für diesen Anruf).
Jetzt haben wir aber nun mal fast alle ein Handy, welches wir auch gewohnheitsmäßig mit uns führen. Wie bereits diskutiert, zuhause konnte er es ja nicht lassen, irgendwo ablegen und nachher wieder holen wäre da natürlich schlauer gewesen. Aber wer legt schon irgendwo gerne sein Handy ab (am Straßenrand zB)? Und was wenn es gestohlen wird oder man in der Zwischenzeit einen Anruf von der Ehefrau kriegt? Macht einen das dann noch verdächtiger? UND wenn man es wo ablegt, dann muss man ja auch wieder zurück um es zu holen! In Anbetracht dessen, dass er es ja außerhalb der Funkzelle ablegen hätte müssen - also einige Kilometer weit weg, dann hätte sich ja sein Heimweg um einiges verlängert. Schnell zuhause zu sein war ihm ja (Anruf an Ehefrau) anscheinend wichtig.

Also irgendwie weist auch das nicht zwangsläufig auf eine fehlende Planung hin. Aber dumm wars natürlich total!

Ich finde eine Affekthandlung macht durchaus mehr Sinn, aber es gibt doch einige, beträchtliche Indizien, die auf eine Planung schließen lassen. Zumindest kann man sagen, dass er nach der Tat doch relativ planvoll agierte.
Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass er sich ein mögliches Beseitigen des Opfer gewünscht bzw. im Kopf durchgespielt hat. Je näher die Geburt und das damit verbundene Ehe-Aus rückte, desto aggressiver/abgestumpfter/verzweifelter wurde er.
Nach dem Spiel oder war es ein Treffen mit Kollegen (?) und vielleicht ein paar Bierchen (?) und dem seit einiger Zeit brodelnden Tötungsabsichten, fuhr er dann eben nicht direkt heim sondern erledigte was vielleicht sein Leben zerstören könnte.
Vielleicht hatte er auch (zufällig) ein paar Handschuhe im Auto oder diese vor Wochen gekauft als der Plan reifte - ich schließe es nämlich nicht aus, dass er auch deswegen relativ wenige Spuren hinterließ (sofern das stimmt).

Was mich wurmt - über das Handy des Opfers ist ja nichts bekannt, oder? Wurde es in der Wohnung gefunden?

Denn unabhängig ob der Mord geplant war oder nicht, wäre es natürlich irgendwie logisch das lebendige Opfer zu zwingen ihre Handydaten zu löschen oder nach der Tat dies selbst zu tun. ODER das Handy nach der Tat verschwinden zu lassen.
Selbst wenn er logischerweise nicht von den weitergeleiteten WA Nachrichten wusste, so musste er doch damit rechnen, dass wenn die Polizei die Leiche findet, sie auch ihr Handy unter die Lupe nehmen. Außer natürlich er dachte er hätte die Tat wie einen Unfall aussehen lassen!

Auch interessant: wie kam die Polizei eigentlich so schnell auf ihn? Die WA Nachrichten kamen ja erst später, als belastendes Indiz dazu, aber halfen nicht bei der Suche nach dem Täter?!
Ich nehme an, ihre Familie wusste von der Affäre? Wäre natürlich interessant zu wissen OB der TV das wusste?! Sprich, kannte er ihre Familie auch, wusste er dass sie über ihn informiert war oder dachte er, seine Affäre hielt ihn genauso geheim wie er sie?
Dachte er nämlich letzteres, dann wäre das Mitführen des Handys eigentlich egal, denn wenn er denkt von ihrer Beziehung zu ihm weiß eh keiner etwas, und er sicher nicht bei der Polizei anrief und seine Beziehung offenlegte, dann würde ihn ja (längere Zeit) die Polizei gar nicht überprüfen!


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

04.11.2019 um 09:03
PotomacRiver schrieb am 30.10.2019:Ich nehme an, ihre Familie wusste von der Affäre?
Ihre Mutter auf jeden Fall. Auch einige Sportkollegen vom Verdächtigen wussten es.
PotomacRiver schrieb am 30.10.2019:Auch interessant: wie kam die Polizei eigentlich so schnell auf ihn?
Es ist demnach naheliegend, dass eventuell ihre Mutter der Polizei den Tipp gegeben hat...

Hier der (ausführliche) Link...

https://www.google.at/amp/s/amp.krone.at/1983304


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

04.11.2019 um 17:24
NEUE DNA SPUREN ENTDECKT
Ein Gutachten bringt Neuigkeiten: Auf der Hose des Opfers sollen laut Anwalt Hans Gradischnig DNA-Spuren aufgetaucht sein, die nicht vom Hauptverdächtigen stammen und auch nicht vom engeren Familienkreis des Opfers. Gradischnig sieht seinen Mandanten, den Hauptverdächtigen damit entlastet und hofft, dass die Polizei in diese Richtung weiter ermittelt.

Er hat diesbezüglich einen Antrag gestellt. Es gilt herauszufinden, zu wem die DNA-Spuren auf der Hose des Opfers führen. Der Hauptverdächtige bleibt in U-Haft.

https://www.antenne.at/kaernten/mord-in-feffernitz


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

04.11.2019 um 18:01
joe_rg schrieb:Er hat diesbezüglich einen Antrag gestellt. Es gilt herauszufinden, zu wem die DNA-Spuren auf der Hose des Opfers führen. Der Hauptverdächtige bleibt in U-Haft.
Wenn die fremden DNA-Spuren auf der Rückseite der Hose gefunden wurden, können das ja auch Trugspuren von Sitzen/Sesseln in öffentlichen Räumen, Büro oder öffentlichen Verkehrsmitteln sein. Das würde den TV ja in keinster Weise entlasten.


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

04.11.2019 um 18:53
joe_rg schrieb:Gradischnig sieht seinen Mandanten, den Hauptverdächtigen damit entlastet und hofft, dass die Polizei in diese Richtung weiter ermittelt.
Das klingt als würde hier bereits jemand an Revision oder Wiederaufnahme arbeiten, bevor die Hauptverhandlung überhaupt angefangen hat. Vermeintlich nicht ausermittelte DNA-Spuren sind beliebte Argumente, in späteren Instanzen...


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04.11.2019 um 19:26
Aha, DNA vom Opfer beim TV ist gaaaaaanz alt, aber fremde DNA am Opfer natürlich neu und vom wahren Täter.


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