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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

140 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Überwachung, Vergewaltigung, U-haft

Gruppenvergewaltigung in Freiburg

20.12.2019 um 17:30
@otternase

Aber gibt es sowas nicht eigentlich schon?
Ist ein Täter geständig, zeigt Reue, entschuldigt sich, trägt zur Aufklärung bei, dann kann ihm das doch strafmildernd angewertet werden.
Ist ein Gericht aber davon überzeugt, der oder die Täter lügen sich etwas zurecht, schweigen nur und tragen nichst zur Aufklärung bei, so erhalten sie keine Strafmilderung, zumindest nicht aus den genannten Gründen.

Sicher mag es problematisch wirken, dass ein Zeuge durch eine Falschaussage rechtlich belangt werden kann, ein Angeklagter dafür nicht, aber dafür gibt es eben auch keine Gründe strafmildernd zu entscheiden, wenn dieser nicht ehrlich ist und zum Verfahren beiträgt.
Gerade bei Vergewaltigung, wird sowas ja gern gesehen, damit Opfer erst gar nicht vor Gericht aussagen bzw. nicht mehr ins Detail gehen müssen.

Also einen Nachteil sehe ich da schon beim Angeklagten, wenn dieser schweigt oder lügt.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

20.12.2019 um 17:38
Bone02943
schrieb:
Also einen Nachteil sehe ich da schon beim Angeklagten, wenn dieser schweigt oder lügt.
Außer natürlich er kommt damit durch und wird aufgrund dessen freigesprochen.

sry die bearbeitungszeit war abgelaufen


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otternase
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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

20.12.2019 um 17:49
Bone02943
schrieb:
Aber gibt es sowas nicht eigentlich schon?
Ist ein Täter geständig, zeigt Reue, entschuldigt sich, trägt zur Aufklärung bei, dann kann ihm das doch strafmildernd angewertet werden.
Ist ein Gericht aber davon überzeugt, der oder die Täter lügen sich etwas zurecht, schweigen nur und tragen nichst zur Aufklärung bei, so erhalten sie keine Strafmilderung, zumindest nicht aus den genannten Gründen.
jein, darum geht es ja nicht.

Wir haben den Fall A: Täter ist geständig, zeigt Reue und trägt zur Aufklärung bei und erspart dem Opfer bzw. dessen Angehörigen damit zumindest teilweise die Belastung eines Verfahrens -> strafmildernde Wirkung, ganz richtig, wie ich finde

Fall B: Täter schweigt oder leugnet die Tat, ohne aber das Opfer zu beschuldigen. Die Tat kann ihm nicht nachgewiesen werden -> er wird daher freigesprochen, ganz richtig, wie ich finde

Fall C: Täter schweigt oder leugnet die Tat, ohne aber das Opfer zu beschuldigen. Die Tat kann ihm nachgewiesen werden -> er wird daher wegen der Tat verurteilt, ganz richtig, wie ich finde

Fall D: Täter verteidigt sich mit das Opfer belastenden Aussagen. Diese kann er als wahr belegen -> er wird freigesprochen bzw. unter Berücksichtigung der das Opfer belastenden Aspekte einer Mitschuld entsprechend milder verurteilt, ganz richtig, wie ich finde

Fall E: Täter verteidigt sich mit das Opfer belastenden Aussagen. Diese können jedoch als Lügen widerlegt werden -> er wird daher wegen der Tat verurteilt, aber er wird nicht zusätzlich aufgrund der Lügen über die Rolle des Opfers verurteilt, das ist meiner Ansicht nach falsch

Dass Fall C und E mit dem gleichen Ergebnis enden, bedeutet, dass ein Täter mit der Behauptung von Lügen über das Opfer nur die Chance eingeht, nach Fall D milder davonzukommen, aber nicht die Gefahr eingeht, aufgrund dieser Lügen über das eigentliche Strafmass der Tat hinaus verurteilt zu werden. Daher kann jeder Täter, der nicht bereit ist, die Tat wahrheitsgetreu zu gestehen (also für sich den Fall A ausschliesst), erstmal ohne Risiko Lügen über das Opfer behaupten, dies quasi mit Schmutz bewerfen! Und dies geschieht ja auch ziemlich oft. Und das ist ganz besonders perfide, wenn das Opfer tot ist und sich gegen diese Behuaptungen nicht mehr verteidigen kann.
Würde der Täter dabei zB. Gefahr laufen, dass dies ihm nochmal eine ergänzende Strafe einbringen kann, wenn ihm diese Lügen widerlegt werden, würde das mit Sicherheit deutlich seltener geschehen.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

20.12.2019 um 17:55
Ok ich weiß schon was du meinst aber:
otternase
schrieb:
Würde der Täter dabei zB. Gefahr laufen, dass dies ihm nochmal eine ergänzende Strafe einbringen kann, wenn ihm diese Lügen widerlegt werden, würde das mit Sicherheit deutlich seltener geschehen.
Das denke ich nicht. Wenn jemand lügt, dann ja weil er damit rechnet das es klappt. Ob es dann noch mehr Strafe gibt, ist wohl den meisten gänzlich egal. So wie es vielen egal ist, ob die Todesstrafe möglich ist oder nicht. Bei der Tat selbst denken wohl die aller meisten nicht das sie erwischt werden.


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otternase
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20.12.2019 um 18:37
Bone02943
schrieb:
Das denke ich nicht. Wenn jemand lügt, dann ja weil er damit rechnet das es klappt. Ob es dann noch mehr Strafe gibt, ist wohl den meisten gänzlich egal. So wie es vielen egal ist, ob die Todesstrafe möglich ist oder nicht. Bei der Tat selbst denken wohl die aller meisten nicht das sie erwischt werden.
möglich, ich formuliere um: es würden Verteidiger ihren Klienten davon abraten, negative Behauptungen über das Opfer aufzustellen, wenn die Wahrheit dieser nicht belegt werden kann und manch ein Angeklagter würde dem Rat seines Verteidigers folgen. Der Effekt wäre der gleiche, es würde seltener versucht, sich mit Lügen über das Opfer rauszureden...


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

20.12.2019 um 18:45
@otternase

So könnte aber auch ein Angeklagter bestraft werden(im Einzellfall sogar doppelt) die Wahrheit zu sagen, wenn die Strafkammer den Ausführungen nicht folgt und diese als Lüge betrachtet.


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otternase
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20.12.2019 um 18:51
@Bone02943
in der Theorie bestünde diese Gefahr in der Tat, in der Realität hingegen glaube ich nicht, dass das ein relevantes Problem wäre. Der Angeklagte müsste sich eben darauf konzentrieren, Aussagen zu seiner eigenen Unschuld zu machen, statt Aussagen zu einer angeblichen Schuld des Opfers, die er nicht beweisen kann. Es würde die Verteidigungsstrategie vor Gericht ändern, aber nicht zum Schlechteren!


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

20.12.2019 um 18:59
@otternase

Deswegen aber kann man sowas eben nicht in Gesetze fassen.
Stell dir vor du bist unschuldig, du wärst gezwungen zu lügen, wenn alles gegen dich spricht. Und das nur damit du nicht doppelt bestraft wirst, weil deine wahrheitsgemäßen Aussagen dann als Lüge betrachtet werden. Zumal eine Schuld ja immer bewiesen werden muss, obwohl es auch hier Menschen gibt, die unschuldig verurteilt wurden.

Es hat also schon seine Richtigkeit, warum die Aussagen der Angeklagten, in einem Strafprozess, nicht strafbar sind.(mal abgesehen von Beleidigungen, NS Verherlichungenen usw....)


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otternase
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20.12.2019 um 20:42
Bone02943
schrieb:
obwohl es auch hier Menschen gibt, die unschuldig verurteilt wurden.
richtig, es gibt natürlich solche Justizirrtümer und in diesen Fällen wäre eine solche Regelung fatal. Aber das sind in Summe meiner Ansicht nach, zumindest bei der Untersuchung von Kapitalverbrechen, schon sehr extreme Ausnahmen. Der Nachteil, also die Gefahr, dass jemand bei einem Justizirrtum so doppelt bestraft wird, würde aus meiner persönlichen Sicht durch den Vorteil, dass Opfer besser vor Schmierkampagnen von Angeklagten geschützt wären, mehr als egalisiert.


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21.12.2019 um 00:59
elvis69
schrieb:
Also das ist doch fast nicht zu glauben , wenn diese Aussagen der Wahrheit entsprechen , dann ist das Mädel einfach naiv und hat leider wenig Verstand...
Ich lese in dem Artikel eigentlich nur raus, dass sie psychisch durch war, im Schockzustand, und zusätzlich auf Drogen. Da wird eher nicht rational gehandelt. Dass vergewaltigte Frauen nach der Tat so psychisch weg sind, dass sie noch mit dem Täter mitgehen oder irgendwie nett zu ihm sind, kommt immer wieder vor. Geht in Richtung Stockholm-Syndrom. Das Hirn kann/will die Situation nicht erfassen und redet sich das quasi selber schön. Man kooperiert dann einfach mit dem Täter. Das "Erwachen", das Bemerken, was eigentlich passiert ist, kommt erst verzögert.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 17:14
Der Flüchtling bei dem die junge Frau übernachtet hat, war der Mann, der sie aus dem Gebüsch herausgezogen hat und sie in ihren Worten "gerettet" hat. Es gibt einen Tonbandmitschnitt, da dieser Mann unmittelbar nach der Tat mit jemanden telefoniert hat. Im Hintergrund hört man die junge Frau reden

"Die Stimme klingt verzweifelt

Techniker des Landeskriminalamtes haben die Aufnahmen analysiert. Demnach sind die ersten Sätze, die von der jungen Frau zu verstehen sind, Sätze voller Dankbarkeit, die sie an Muhanad M. richtet. Sie sagt: "Du bist so unglaublich, ein guter Mensch. Du bist wirklich ein Engel. Du hast mir echt geholfen. Du bist echt ein herzensguter Mensch. Wirklich." Sie klingt verzweifelt.

(...)

Zugleich widerspricht es der Aussage der anderen Angeklagten, die Frau habe die sexuellen Handlungen gewollt, betont der Ermittler S. Denn hätte sie Sex gewollt, hätte ihr ja niemand helfen müssen. Im nächsten Tonmitschnitt ist mehr zu ahnen als zu hören, wie Muhanad M. zu ihr sagt: "Ich bleibe hier, bis es dir gutgeht, vielleicht brauchst du Hilfe." Die Frau sagt: "Womit hat man das verdient?" Sie sagt, ihr Nacken tue weh, "als hätte ich Muskelkater". Später sagt sie: "Ich fühle mich entehrt. Als hätte ich keine Ehre. Mir ist kalt." "

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/freiburg-prozess-um-mutmassliche-gruppenvergewaltigung-ich-fuehle-mich-entehrt-a-...

Sie hielt ihn für ihren Retter - war ihm unendlich dankbar - und hat aus diesem Vertrauen heraus zusammen mit ihrer Freundin bei ihm übernachtet. Die Polizei hat dann später erfahren, dass ihr Retter womöglich vorher schon im Gebüsch war und die Frau auch vergewaltigt hat. Das wusste sie aber nicht, als sie sich entschieden hat bei ihm zu übernachten. Sie konnte sich ja nur an den ersten Vergewaltiger erinnern. Insofern halte ich den Wikipedia-Eintrag für etwas irreführend.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 17:19
Zarathustra80
schrieb:
Sie konnte sich ja nur an den ersten Vergewaltiger erinnern. Insofern halte ich den Wikipedia-Eintrag für etwas irreführend.
Aber warum eigentlich? Das finde ich nirgendwo so richtig plausibel erklärt.

Echt krass, wenn sie sich noch bei ihm bedankt und bei ihm übernachtet. Ist der "Retter" jetzt auch angeklagt?


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 17:25
PurePu
schrieb:
arum eigentlich? Das finde ich nirgendwo so richtig plausibel erklärt.

Echt krass, wenn sie sich noch bei ihm bedankt und bei ihm übernachtet. Ist der "Retter" jetzt auch angeklagt?
Er war ursprünglich auch wegen Vergewaltigung angeklagt, aber der Vorwurf wurde wieder fallengelassen und nun ist er nur noch wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt.

Sie hat von Anfang an gesagt, dass sie weggetreten war und sich selbst nur bruchstückhaft an das Geschehen erinnern kann, da nach dem ersten Vergewaltigung die Drogen angefangen hätten zu wirken. Alle Verdächtigen - mit Ausnahme des ersten - wurden dann auch durch die Ermittlungen der Polizei (DNA-Spuren, Zeugen, etc) ausfindig gemacht.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 17:51
@Zarathustra80
Danke für die Erklärung. Hatte den Gesamtzusammenhang so nicht verstanden.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 20:35
Gern geschehen. Ich finde den Wikipedia-Artikel unverantwortlich, weil da die Schreiber diese Begebenheit ohne Kontext herausgreifen. Der Leser kennt den Kontext nicht - und gleichzeitig wird das auch noch mit der Aussage eines Angeklagen in Verbindung gebracht, der eben vor Gericht erzählt hat, dass er vom mutmaßlichen Opfer verführt wurde. Bei so einem komplexen Prozess sollte man nicht einfach einzelne Aussagen herausgreifen, die letztlich das Gericht nach dem Prozess und unter Zuhilfenahme von Sachverständigen, Glaubwürdigkeitseinschätzungen, etc. einordnen muss.

Dem unbedarften Leser dieses Wikipedia-Artikels ist dies ohne weitere Informationen gar nicht möglich.

Ich gehe auch davon aus, dass es in dubio pro reo zu Freisprüchen kommen könnte. Auch wenn ich eine Vergewaltigung für wahrscheinlich halte, dürfte es hier sehr schwer werden, jedem Einzelnen die Tat nachzuweisen.


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trailhamster
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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 20:38
Zarathustra80
schrieb:
Auch wenn ich eine Vergewaltigung für wahrscheinlich halte, dürfte es hier sehr schwer werden, jedem Einzelnen die Tat nachzuweisen.
Wenn Gruppenstraftaten die Justiz blockieren, muss man die Rechtslage ändern. Siehe den Mord in Bonn.


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otternase
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22.12.2019 um 21:05
@trailhamster
absolute Zustimmung.

Dies ist erneut ein Fall, der deutlich macht, dass die Gesetzeslage auf diese Art von Straftaten nicht hinreichend vorbereitet ist und nachgebessert werden muss.
Wie ich hier ja schon schrieb: Beitrag von otternase, Seite 1


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trailhamster
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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 21:07
otternase
schrieb:
Dies ist erneut ein Fall, der deutlich macht, dass die Gesetzeslage auf diese Art von Straftaten nicht hinreichend vorbereitet ist und nachgebessert werden muss.
In den USA ist man da weiter. Ich vermute aber, dass sich auch da die Gesetzrslage ändern kann.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 22:37
@otternase
@trailhamster
Was wollt Ihr denn in so einem Fall ändern? So schlimm ich es finde, dass sexuelle Gewalt oft gering oder gar nicht bestraft wird (und ich finde es extrem schlimm, das dürft Ihr mir glauben!), weil Aussage gegen Aussage steht - es gilt nunmal in dubio pro reo, und das kann man doch nicht einfach umkehren?! Bei Sexualstraftaten, egal, ob mit einem oder mehreren Tätern, gibt es immer wieder das Problem, dass das Opfer sagt, es sei Gewalt gewesen, und der Täter behauptet, es war einvernehmlich. Verletzungen werden mit einvernehmlichem "rauen Sex" erklärt, von wegen, das Opfer wollte das so. Wobei es natürlich auch echt Leute mit BDSM-Vorliebe gibt, wo es auch zu unfallbedingten Verletzungen kommen kann, oder spielartbedingt zu Blutergüssen usw. Nur, wie willst Du prüfen, ob Konsens vorlag, wenn der Täter das so begründet und das Opfer widerspricht? Wenn nur zwei Leute dabei waren, wem willst Du glauben? Wenn Aussage gegen Aussage steht und kein neutraler Beobachter dazu was sagen kann? Und - in dem Fall kann man fast "leider" sagen - ist Sex oft eine Angelegenheit, wo bloß wenige Menschen beteiligt sind und kein großes Publikum herrscht, das vor Gericht aus neutraler Position Aussagen machen könnte. Das ist immer wieder ein Problem, aber wie will man es lösen?


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 22:45
Aber es ist hier ja nicht Aussage gegen Aussage. Es gibt ja offensichtlich Indizien, die belegen, dass es eben nicht freiwillig war. Nicht nur die Verletzungen des Opfers, auch ihre festgehaltenen Reaktionen nach der Tat. Und die Spermaspuren hat man gesichert. Klar, man weiß es nicht, aber ich sehe nicht den Raum für lauter Freisprüche.


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