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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

127 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Überwachung, Vergewaltigung, U-haft

Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 22:59
Die Reaktion unmittelbar nach der Tat spricht eher für eine Vergewaltigung (das mitgeschnittene Gespräch, die Aussage gegenüber einer Freundin, sie sei gerade vergewaltigt worden) - die Verletzungen werden von den Verteidigern als Folge einvernehmlichen Sex der härteren Art interpretiert. Die Verteidiger müssen nicht beweisen, dass der Sex einvernehmlich war - es reicht, wenn sie Zweifel streuen. Deshalb halte ich Freisprüche in diesem Fall für durchaus möglich.

Das Problem ist: das Opfer kann sich selbst nur bruchstückhaft an die Tat erinnern (weil sie unter Drogen stand) und deshalb kann sie den Aussagen der Angeklagten, sie hätte den Sex verlangt, auch nicht widersprechen. Das ist ein extrem komplizierter Fall und auch wenn ich davon überzeugt bin, dass sie vergewaltigt wurde, kann man nicht ausschließen, dass die Zweifel bei den Richtern ausreichen, um zu Freisprüchen zu gelangen.

Aber es stehen noch weitere Vernehmungen an - es gibt noch weitere Sachverständige. Vielleicht können dadurch mögliche Zweifel beseitigt werden.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 23:22
Aloceria schrieb:es gilt nunmal in dubio pro reo, und das kann man doch
Und das ist gut so. Aber die Indizien sprechen meines Erachtens eher für ein vorsätzliches Wehrlosmachen mit nachfolgender "Benutzung" einer wehrlosen Frau.Das ist eigentlich schwerwiegender als "normale" Vergewaltigung.
Das "anbieten" des Opfers spricht für sich. Sexualstrafrecht in Deutschland ist recht auslegungsfähig geworden.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.12.2019 um 23:37
Aloceria schrieb:Was wollt Ihr denn in so einem Fall ändern? So schlimm ich es finde, dass sexuelle Gewalt oft gering oder gar nicht bestraft wird (und ich finde es extrem schlimm, das dürft Ihr mir glauben!), weil Aussage gegen Aussage steht - es gilt nunmal in dubio pro reo, und das kann man doch nicht einfach umkehren?! Bei Sexualstraftaten, egal, ob mit einem oder mehreren Tätern, gibt es immer wieder das Problem, dass das Opfer sagt, es sei Gewalt gewesen, und der Täter behauptet, es war einvernehmlich. ...
darum ging es mir nicht. Dass nachgewiesen werden muss, dass überhaupt eine Straftat vorliegt, steht ausser Frage. Dass auch nachgewiesen werden muss, dass ein Beschuldigter an der Tat beteiligt war, damit er verurteilt werden kann, steht ebenso ausser Frage.

Es geht um die Frage, ob bei einer aus einer Gruppe heraus gemeinschaftlich begangenen Straftat der individuelle Tatbeitrag eines jeden Mitglieds der Gruppe nachgewiesen werden muss oder ob bei einer aus einer Gruppe heraus begangenen Straftat diese nicht jedem Mitglied der Gruppe zugerechnet werden kann.

Simpel: wenn A, B und C gemeinsam den D angreifen und dabei D mit einem Messer verletzt wird, ist es dann wirklich erforderlich, nachzuweisen, ob A, B oder C das Messer geführt hat, ist es dann wirklich rechtsstaatlich, alle, A, B und C vom Vorwurf der Körperverletzung mit dem Messer freizusprechen, wenn es nicht gelingt nachzuweisen, wer das Messer geführt hat? Wäre es nicht vielmehr richtiger, A, B und C hier gemeinschaftlich zu verurteilen, so, als wenn alle drei zugestochen hätten? Klar ist, wenn es noch einen E gab, dem aber nicht nachgewiesen werden kann, dass er überhaupt dabei war, ist der freizusprechen. Ebenso ist freizusprechen ein F, der zwar anfänglich dabei war, aber beweisen kann, dass er, als er das Messer sah, weggelaufen ist.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

24.12.2019 um 10:31
otternase schrieb:wenn A, B und C gemeinsam den D angreifen und dabei D mit einem Messer verletzt wird, ist es dann wirklich erforderlich, nachzuweisen, ob A, B oder C das Messer geführt hat, ist es dann wirklich rechtsstaatlich, alle, A, B und C vom Vorwurf der Körperverletzung mit dem Messer freizusprechen, wenn es nicht gelingt nachzuweisen, wer das Messer geführt hat? Wäre es nicht vielmehr richtiger, A, B und C hier gemeinschaftlich zu verurteilen, so, als wenn alle drei zugestochen hätten?
Das ist eine gute Frage, aber ich denke als einfacher Laie nicht, dass alle 3 wegen Körperverletzung verurteilt werden können. Vielleicht könnten alle 3 wegen Beihilfe zur Körperverletzung verurteilt werden? Aber geht das, wenn kein Täter feststeht, der die Körperverletzung begangen hat?


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

24.12.2019 um 14:13
guten tag,


...nachzutragen sind noch angaben zu den inneren verletzungen, die das opfer erlitten hatte- die äußeren verletzungen wurden hier ja schon aufgezählt (zumindest im groben).

am 27. prozeßtag sagte helga seyschab, diplombiologin, und leiterin der spurenuntersuchungen beim lka, vor gericht aus, daß starke blutspuren im slip der jungen frau vorgefunden wurden; die frau selbst habe innere verletzungen im intimbereich erlitten.

quelle: https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/DNA-Spuren-belasten-Angeklagte-in-Freiburger-Vergewaltigungsfall-Warum-der-...

nimmt man noch die mit sperma übersäte bekleidung des opfers hinzu, sowie die erlittenen äußeren verletzungen, so kann man sich (ansatzweise) vorstellen, wie das opfer nach der tortur ausgesehen haben muß...

wer da noch von gewolltem harten sex ausgeht, dem ist nicht mehr zu helfen!

das einzig erfreuliche an dem ganzen fall ist, daß das mädchen mit dem leben davonkam.

laut angaben, die staatsanwalt rainer schmid gegenüber dem "SÜDKURIER" machte, ist wohl schon ende januar kommenden jahres mit den pädoyers zu rechnen.


mfg: domlau

ps: frohe weihnachten an alle allmy-user!


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

24.12.2019 um 14:30
domlau schrieb:laut angaben, die staatsanwalt rainer schmid gegenüber dem "SÜDKURIER" machte, ist wohl schon ende januar kommenden jahres mit den pädoyers zu rechnen.
...korrektur: statt "pädoyers" muß es natürlich richtigerweise "plädoyers" heißen- bitte um nachsicht.

mfg: domlau


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24.12.2019 um 18:57
Na hoffentlich hat sie sich nicht noch irgend eine Krankheit eingefangen. Gummis waren da anscheinend keine im Spiel


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25.12.2019 um 00:37
Sicher ist die Unschuldsvermutung ein hohes Gut. Gerade bei bestimmten Sexualdelikten finde ich aber, dass es durchaus genau so rechtsstaatlich ist, die Wahrscheinlichkeit oder besser massive Unwahrscheinlichkeit heranzuziehen, ob junge Frauen in irgendwelchen beliebigen Junggesellenbuden, Discotoiletten oder gar im Freien auf nacktem Boden von 3, 5, 7...? ihnen kaum bekannten Typen „härtere Gangart“ in alle Körperöffnungen haben möchten. Im Prinzip trägt die m.E. pornographisch-sexistisch geprägte Bereitschaft, solche Szenarien als grundsätzlich wahrscheinlich zu akzeptieren, wesentlich zu der Problematik bei, dass sich eine Handvoll A*löcher bloß gegenseitig vor Gericht bestätigen müssen damit das Opfer quasi überstimmt ist und selbst Verletzungen auf einmal „plausibel“ im Sinne der Angeklagten sind.

Ein jeder soll sich mal fragen ob er es denn auch für eigene weibliche Verwandte und Freundinnen für besonders wahrscheinlich hält, dass Frauen sowas toll finden. Ja es gibt sowas, aber für wieviele von 100 gilt das, und liegt dann nicht auch eher eine Störung vor als ein gesundes Selbstempfinden?

Abgesehen davon dass man Männern offenbar nach wie vor gerne zugesteht, für miese bis bedenkliche sexuelle Vorgänge erst ab einer strafrechtlich zweifelsfrei beweisbaren Schwelle überhaupt sowas wie Verantwortung zu tragen. „Sie war knapp 18, völlig zugedröhnt und lag vollgespermt und eingerissen auf dem kalten Boden, aber ich konnte trotzdem davon ausgehen dass sie mich will“ muss in vielen Fällen de facto akzeptiert werden, solange nicht auch sowas wie Common Sense erwartet und gewertet wird - was in angloamerikanischen Rechtsstaaten übrigens praktiziert wird.

Das was wir hier an strafrechtlicher Praxis haben ist nicht der Weisheit letzter Schluss, auch wenn deutsche Juristen gerne so tun als ob.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

25.12.2019 um 01:30
frisia schrieb:Im Prinzip trägt die m.E. pornographisch-sexistisch geprägte Bereitschaft, solche Szenarien als grundsätzlich wahrscheinlich zu akzeptieren, wesentlich zu der Problematik bei
Für mich bestehen gar keine Zweifel, dass es sich in diesem Fall um eine Gewalttat handelt. Ich frage mich halt nur, ob das juristisch überhaupt möglich ist, Personen nach Wahrscheinlichkeiten zu verurteilen?


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

25.12.2019 um 01:55
Nicht verurteilen, die Ebene „zweifelsfreier Beweis“ ist hier nicht gemeint - aber es gibt anerkannte Rechtsstaaten, in denen mehr und andere Ebenen und Gewichtungen berücksichtigt werden, wenn es um die (idR komplexe) Wahrheitsfindung und auch Sanktionierung geht. Führt hier zu weit, aber ich wiederhole noch mal, das was in Deutschland strafrechtliche Praxis ist, ist nicht die einzig denkbare Rechtsstaatlichkeit. Genau genommen ist es Folge einer ganz bestimmten Reform gewesen, die ganz bestimmte Leitlinien gespannt hat, also war es schon mal anders und in anderen Rechtsstaaten ist es ebenfalls anders gewichtet, und auch bei uns könnte es erneut eine zeitgemäße Reform geben. Ich kritisiere auch nicht dass manche unsere Praxis so richtig finden, nur dass manche davon behaupten, dies wäre die einzig vertretbare Variante und alles andere nicht mehr rechtsstaatlich.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

25.12.2019 um 16:05
Ich möchte dazu anmerken, dass die frauenfeindlichsten Kommentare in diesem Fall von einer Anwältin der Angeklagten kamen. Auch sind es in vergleichbaren Fällen oft Richterinnen, die besonders hart mit dem mutmaßlichen Opfer ins Gericht gehen. Wenn man von Sexismus spricht, dann sollte man auch anmerken, dass die deutsche Justiz ein sehr ausgeglichenes Geschlechterverhältnis hat und Frauen da mitunter strengere Maßstäbe an Opfer anlegen als Männer.

Und natürlich halte ich es für problematisch wie in solchen Fällen mit dem mutmaßlichen Opfer umgegangen wird. Auch die Berichterstattung in den Medien dürfte Frauen wohl davon abhalten in Zukunft solche Fälle anzuzeigen. Das Opfer wird ein zweites Mal entwürdigt und bloßgestellt.

Es ist problematisch, dass im vorliegenden Fall keiner der Angeklagten "umgefallen" ist und Zeugen, die in der polizeilichen Vernehmung noch etwas anderes behauptet hatten, vor Gericht dann eine neue "angeklagtenfreundliche" Version präsentiert haben.


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25.12.2019 um 21:06
Da die meisten Tatverdächtigen schon lange in Untersuchungshaft bleiben mussten, gehe ich von mehrjährigen Haftstrafen aus. Und auch die unterlassene Hilfeleistung müsste in diesem Fall hart verurteilt werden. Vorstrafen sind ja auch bei fast allen Angeklagten vorhanden.


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09.01.2020 um 15:16
Heute ist der nächste Prozesstag. Ich konnte aber noch keine Infos finden, es ist noch zu früh.


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09.01.2020 um 15:54
Die Angeklagten sind alle medizinisch begutachtet worden, die Ergebnisse davon sind Thema der nächsten Verhandlungstage:
https://www.sueddeutsche.de/panorama/prozesse-freiburg-im-breisgau-gruppenvergewaltigung-gericht-will-gutachter-hoeren-d...


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09.01.2020 um 18:51
Ausnahmsweise kann sich eine Zeugin noch an die Tatnacht erinnern - viele andere hatten ja im Prozess Erinnerungslücken bzw. belastende Aussagen, die sie bei der Polizei gemacht hatten, widerrufen.
Die Exfreundin des Angeklagten Majd H. sagte aus, dass er, sein Bruder und sein Vater mit Drogen gehandelt hätten. Majd H. habe sie geschlagen und bedroht, als sie ihn verlassen wollte. Später habe er ihren Eltern intime Fotos von ihr geschickt. Außerdem sagte die Zeugin aus, dass der Angeklagte Ali M. ihr am Morgen nach dem Diskobesuch erzählt habe, dass im Hans-Bunte-Areal eine Frau vergewaltigt worden sei. Die Angeklagten widersprachen lautstark und wurden vom Richter zur Ordnung gerufen.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/Freiburg-Zeugen-belasten-Angeklagte-im-Prozess-um-Gruppenverg...


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09.01.2020 um 18:57
Zarathustra80 schrieb am 25.12.2019:Es ist problematisch, dass im vorliegenden Fall keiner der Angeklagten "umgefallen" ist und Zeugen, die in der polizeilichen Vernehmung noch etwas anderes behauptet hatten, vor Gericht dann eine neue "angeklagtenfreundliche" Version präsentiert haben
Das ist bei entsprechend Beteiligten leider die Regel. Tribalistische Loyalität und Einschüchterung destruieren im Zweifel jeden Strafprozess, bei dem es mehrere Angeklagte gibt und der von Zeugenaussagen abhängt.
Der Exfreundin des einen Angeklagten wünsche ich alles Gute, Respekt!


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

10.01.2020 um 12:10
abberline schrieb am 18.12.2019:Die Verteidigerinnen schreiben Weihnachtskarten, ein Anwalt findet den Prozess "langweilig"... was soll das Opfer da denken? Unglaublich...
Ziemlich unfassbar und nicht so toll "rechtsstaatlich". Ist sowas zu ahnden? Beleidigt nicht nur das Opfer massiv und auch die Angeklagen, sondern die Jusiz als solche.


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10.01.2020 um 12:33
sooma schrieb:Ziemlich unfassbar und nicht so toll "rechtsstaatlich". Ist sowas zu ahnden? Beleidigt nicht nur das Opfer massiv und auch die Angeklagen, sondern die Jusiz als solche.
Ich denke, dass allen Prozessbeteiligten längst klar ist, dass es zu Verurteilungen kommen wird.
Schade wäre nur, wenn einige nicht schuldfähig wären.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

11.01.2020 um 00:38
guten morgen,

...hier mal noch als orientierung die termine der weiteren verhandlungstage:
Im Jahr 2020 sind durch die Jugendkammer mit allen Verfahrensbeteiligten noch weitere Verhandlungstermine vereinbart worden. Demnach wird die Hauptverhandlung nach der Weihnachtspause – gleichfalls vorbehaltlich der weiteren Entwicklung des Verfahrens und etwaiger Anträge - wie folgt fortgesetzt:

28. Verhandlungstag am Donnerstag, dem 09. Januar 2020,
29. Verhandlungstag am Freitag, dem 17. Januar 2020,
30. Verhandlungstag am Freitag, dem 24. Januar 2020,
31. Verhandlungstag am Donnerstag, dem 30. Januar 2020,
32. Verhandlungstag am Donnerstag, dem 13. Februar 2020,
33. Verhandlungstag am Freitag, dem 14. Februar 2020,
34. Verhandlungstag am Donnerstag, dem 12. März 2020,
35. Verhandlungstag am Montag, dem 16. März 2020,
36. Verhandlungstag am Donnerstag, dem 19. März 2020,
37. Verhandlungstag am Donnerstag, dem 26. März 2020 und
38. Verhandlungstag am Freitag, dem 27. März 2020.

(Presseinfo: Landgericht Freiburg, 15.11.2019)
quelle: https://www.regiotrends.de/de/regiomix/index.news.418333.weiterer-gang-des-verfahrens-wegen-mutmasslicher-vergewaltigung...


mfg: domlau


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24.01.2020 um 14:15
Wenig Klarheit brachte auch die Zeugenaussage der ehemaligen Freundin des Hauptangeklagten Majid H.: Die junge Mutter war mit Kinderwagen in den Verhandlungssaal des Freiburger Landgerichts gekommen, ihr Säugling hatte während der gut anderthalbstündigen Vernehmung geschlafen. Die 26 Jahre alte Frau berichtete, wie sie am Morgen nach der Tat von einer Vergewaltigung in der Nähe der Diskothek gehört habe. Sie sei ein Jahr mit Majid H. liiert gewesen – davon seien „drei Monate“ problematisch gewesen; er habe zur Rettung der Beziehung mehrfach damit gedroht, ihren Eltern und Brüdern sehr intime Handy-Fotos zu schicken. Außerdem habe die ganze Familie mit Drogen gehandelt. Die Aussage schien nicht frei von einem gewissen Belastungseifer zu sein – ein Verteidiger sprach sogar von „Geschwätzgebabbel“. Mehr Aufklärung verspricht sich das Gericht nun von Gutachten zum psychischen Zustand des Opfers, das in einer der nächsten Sitzungen erwartet wird: „Davon wird einiges abhängen“, sagt der Verteidiger Jörg Ritzel. „ In welchem Bewusstseinszustand war das Opfer, hatte sie durch Einnahme von Ecstasy oder zusätzlich unbekannter anderer berauschender Mittel, eher ein Kuschelbedürfnis oder ein verstärktes sexuelles Verlangen, wie die Angeklagten ja übereinstimmend behaupten?“
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/gruppenvergewaltigung-in-freiburg-tathergang-weiter-unklar-165971...


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