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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

140 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Überwachung, Vergewaltigung, U-haft

Gruppenvergewaltigung in Freiburg

24.01.2020 um 14:30
Irritierend bleibt, dass die junge Frau sich erst mit einem Tag Verspätung bei der Polizei meldete, sie sogar an einem Polizeiwagen vorbeiging, und noch bei einem der mutmaßlichen Täter übernachtete.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/gruppenvergewaltigung-in-freiburg-tathergang-weiter-unklar-165971...


Im Artikel wird recht gut der Sachstand dargelegt. Was mich allerdings stört ist die oben zitierte Passage:

1) Es ist nachvollziehbar, dass ein Vergewaltigungsopfer nicht unmittelbar nach der Tat Anzeige erstattet. Sie hat es 12 Stunden nach der Tat getan. Es gibt Fälle, wo die Opfer Wochen, Monate und mitunter Jahre warten, bevor sie Anzeige erstatten.

2) Der junge Mann bei dem sie übernachtet hatte, war in ihren Augen ihr Retter, der sie aus dem Gebüsch gezogen hat und die Vergewaltigungen beendet hat. Und es wird auch nicht mehr wegen Vergewaltigung gegen ihn ermittelt. Insofern finde ich diese Textstelle höchst problematisch, da sie den Leser, der den Fall nicht ausführlich verfolgt hat, glauben macht, sie hätte wissentlich bei ihrem Vergewaltiger übernachtet. Das finde ich unverantwortlich dem Opfer gegenüber.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

24.01.2020 um 15:40
Bei den beiden Punkten gebe ich dir Recht - sie stand ja auch unter Drogen und wollte mit dem Verhalten vielleicht den Drogenkonsum gegenüber Freunden/Familie/Polizei vertuschen. Schließlich war sie zu dem Zeitpunkt noch nicht nüchtern.

Weshalb ich stark davon ausgehe, dass ich es sich in dem Fall um Vergewaltigungen gehandelt hat, sind zum Einen das Verhalten auf den Handyaufnahmen direkt nach der Tat, die hier bereits zitiert worden sind, und zum Anderen auch dem Trauma das sie ärztlich attestiert erlitten hat - so etwas würde man nicht nach einvernehmlichen Geschlechtsverkehr davontragen.


Die Staatsanwaltschaft scheint die bisherigen Indizien für eine Verurteilung als ausreichend zu empfinden - zumindest hält sie an den Vorwürfen fest und hat letzte Woche auf einen Antrag auf Zeugenbefragung, der nützlich im Sinne der Anklage sein könnte, verzichtet.
Die Positionen der Prozessteilnehmer zu dieser Frage waren am Freitag nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Zunächst warf Staatsanwalt Thorsten Krapp den Verteidigern vor, „nicht immer an einem vollständigen Bild interessiert zu sein“. Was wohl heißen sollte, die Staatsanwaltschaft könne den Zeugen gut für eigene Zwecke gebrauchen. Einen förmlichen Beweisantrag stellte Krapp dann aber nicht.
https://www.bo.de/nachrichten/gruppenvergewaltigung-freiburg-zeuge-soll-aus-bagdad-kommen


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

30.01.2020 um 22:37
Es gibt nun Hinweise darauf, dass einer der Angeklagten in der Tatnacht ein Video gedreht haben könnte.
Im Fall der Gruppenvergewaltigung beim Club Hans Bunte im Oktober 2018 gehen die Ermittler jetzt einem neuen Hinweis nach. Auf einem in einem Drogenverfahren konfiszierten Smartphone stießen die Fahnder auf einen Chat, in dem sich der Handybesitzer mit einem der Angeklagten im Fall der möglichen Gruppenvergewaltigung über ein angeblich über die Tat gedrehtes Video unterhalten haben soll. Auf dem Smartphone des Angeklagten hat die Kripo nichts gefunden, offensichtlich auch keine Spuren von gelöschtem Filmmaterial. Die Ausdrucke der Chatprotokolle hat die Staatsanwaltschaft bei der Fortsetzung des Mammutprozesses an den Vorsitzenden Richter Stefan Bürgelin übergeben. Auf dem ebenfalls längst konfiszierten Handy des Angeklagten Jekar D. soll nun noch einmal nach dem Video gesucht werden, hieß es. Entsprechende Filmaufnahmen könnten möglicherweise entscheidende Informationen zum Ablauf der Tat liefern.
Quelle: https://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/gibt-es-doch-ein-video-aus-der-tatnacht--182314746.html


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

14.02.2020 um 19:50
Die letzten beiden Prozesstage waren möglicherweise entscheidend für den Ausgang des Verfahrens. Der Gutachter, ein äußerst angesehener Facharzt für Psychiatrie und Experte für substanzinduzierte Bewusstseinszustände, hat keinen Zweifel daran gelassen, dass die Version der Angeklagten nicht stimmen kann und alleine die Version des mutmaßlichen Opfers plausibel ist. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt noch unsicher, ob es zu einer Verurteilung kommen wird, aber jetzt sieht es sehr wahrscheinlich danach aus. Auch das Nachtatverhalten der Frau - das Übernachten bei dem ihr unbekannten Mann, den sie als Retter wahrgenommen hat - sei durch die Droge erklärbar, die eben die Einschätzung von Gefahrensituationen erschwere.
Nach knapp neun teilweise zähen Verhandlungsmonaten ist der Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer zur Tatzeit 18 Jahre alten Frau im Umfeld der Diskothek "Hans Bunte Areal" in Freiburg in die entscheidende Phase gegangen: Der medizinische Gutachter Torsten Passie aus Hannover hat am Donnerstag geschildert, in welchem Zustand die 18-Jährige in der Tatnacht nach dem wohl erstmaligen Konsum von Ecstasy und dem Konsum mehrerer alkoholischer Getränke gewesen sein muss. Die These eines Teils der elf Angeklagten, die Frau habe völlig enthemmt den Sex mit ihnen regelrecht eingefordert, wurde dadurch pulverisiert.
Gutachter Passie erläuterte, wie der Alkohol- und Drogen-Cocktail in der Tatnacht auf die mutmaßlich Geschädigte in dem Fall gewirkt habe. Er schilderte das Bild einer hilflosen Frau ohne Bewusstsein für die Gefahr, in der sie schwebte, die nach dem Alkohol- und Ecstasy-Konsum in der Tatnacht eine um ein Vielfaches verschlechterte Körperkontrolle gehabt haben dürfte und sicherlich keinen Sexualdrang verspürt habe. In der gesamten Fachliteratur über MDMA, den Wirkstoff in Ecstasy-Pillen, gebe es keine Berichte, die eine übersteigerte sexuelle Lust nach dem Konsum des Rauschmittels stützen würden.
Quelle: Schwarzwälder Bote


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

14.02.2020 um 21:26
Der oben zitierte Artikel war von gestern. Zum heutigen Prozessverlauf:
Im Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen im Herbst 2018 in Freiburg hat der psychiatrische Gutachter Torsten Passie auch am zweiten Tag seiner Aussagen die Tatvorwürfe gegen die Angeklagten massiv untermauert. In der Aussage, die junge Frau habe freiwillig Sex mit ihren mittlerweile 19 bis 30 Jahre alten Peinigern gehabt und diesen sogar zielstrebig vorgehend eingefordert, sehe er "keinen Wahrheitsgehalt", sagte der Mediziner.
Quelle: Schwarzwälder Bote


Ich habe den Fall von Anfang an verfolgt und hatte bis vor kurzem den Eindruck, dass es in dubio pro reo auf viele Freisprüche hinauslaufen wird. Aber mit der eindeutigen Aussage des Gutachters ist nun glüklicherweise ein Schuldspruch zu erwarten.

Übrigens haben auch die Verteidiger der Angeklagten im Vorfeld der Aussage des Gutachters als entscheidend eingestuft. Insofern ist es auch nachvollziehbar, dass sie nun zum ersten Mal in diesem Prozess "nachdenklich" wirken sollen.
Passies fundierte und unmissverständliche Ausführungen sorgten am Freitag unter den Verteidigern im Gerichtssaal für nachdenkliche Gesichter.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

20.02.2020 um 22:47
Die Ausführungen von Passie haben die Schuld der Täter wirklich stark untermauert.
Heute wurde allerdings bekanntgegeben, dass ein weiterer Angeklagter auf Kaution freigekommen ist, was in Deutschland alles andere als typisch ist, wenn ein dringender Tatverdacht besteht.
Der Haftbefehl gegen den 20-Jährigen wurde am Dienstag gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt, wie das Landgericht Freiburg am Donnerstag mitteilte. Er muss sich demnach zweimal pro Woche bei der Polizei melden. Außerdem musste eine Kaution gezahlt werden.
https://www.badische-zeitung.de/angeklagter-im-hans-bunte-fall-auf-freiem-fuss-tatverdacht-besteht-weiter

Das ist für mich völlig unverständlich. Gerade da das Verfahren vorraussichtlich im Mai enden wird und die Tatverdächtigen ja nun größtenteils seit Oktober 2018 in Haft sind.


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JamesBragg
ehemaliges Mitglied

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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

21.02.2020 um 09:03
nilsm
schrieb:
Das ist für mich völlig unverständlich. Gerade da das Verfahren vorraussichtlich im Mai enden wird und die Tatverdächtigen ja nun größtenteils seit Oktober 2018 in Haft sind.
Du hast gerade einen Grund für diese Haftentlassung genannt. Er ist schon seit Oktober 2018 in Haft. Hier kommt es dann auf die voraussichtliche individuelle Strafe an. Eine Entlassung aus der U-Haft ist dann erforderlich, wenn die Strafe nicht mehr viel höher ausfallen wird, wie die U-Haft. Bei langen Prozessverfahren ist das daher notwendig. Ein Häftling kann frühestens nach 1/2 der Haftzeit in der Regel nach 2/3 einen Antrag stellen. Dann wird geprüft, ob er frühzeitig unter Auflagen aus der Haft entlassen werden kann. Das muss bei der U-Haft natürlich auch berücksichtigt werden, sonst wird er bei langen Prozessverfahren ungerechtfertigt benachteiligt. Auch kann es sein, dass trotz Verurteilung der Staat demjenigen Haftentschädigung zahlen müsste. Es kommt hier sicher auch auf den Tatanteil an.
Und wenn dann die Strafe durch das Urteil doch deutlich höher ausfällt, als die Länge der U-Haft, dann wandert er halt wieder ins Kittchen. Das Gericht wird aber schon eine Vorstellung der Strafe haben, deshalb wird das nicht eintreten.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

28.05.2020 um 03:34
Der Prozess wurde zwischenzeitlich fortgesetzt, das Urteil ist für Ende Juli vorgesehen.

https://www.bo.de/region/opfer-von-gruppenvergewaltigung-soll-erneut-vor-gericht-aussagen


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

08.07.2020 um 00:12
hallo allerseits,

der prozess nähert sich dem ende: zwischenzeitlich erfolgte bereits das plädoyer der staatsanwaltschaft.

https://www.bo.de/region/anklaeger-fordern-haftstrafen-im-prozess-um-gruppenvergewaltigung

auszug:

"Acht der elf Angeklagten müssten wegen Vergewaltigung verurteilt werden, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Montag. Sie sollten jeweils zwei Jahre und zehn Monate bis fünfeinhalb Jahre in Haft. Zwei Angeklagte hätten sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht. Sie sollten jeweils sieben Monate in Haft, einer davon auf Bewährung. Ein Angeklagter könne freigesprochen werden."

und schließlich:

"Die höchste Strafe forderten die Staatsanwälte für den mutmaßlichen Haupttäter. Er soll die 18-Jährige vergewaltigt und danach andere Männer in der Disco zu Vergewaltigungen animiert haben. Wegen eines anderen Vergewaltigungsvorwurfs plant die Justiz nach dem Richterspruch im Disco-Fall einen weiteren Prozess gegen ihn."


mfg: domlau


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

18.07.2020 um 22:01
guten abend,


...nun waren die verteidiger an der reihe:
Im Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer 18 Jahre alten Frau in Freiburg im Herbst 2018 haben alle acht Verteidiger der mutmaßlichen Sexualstraftäter für ihre Mandanten auf "Freispruch" vom Tatvorwurf der Vergewaltigung und der unterlassenen Hilfeleistung plädiert. Das hat das Landgericht Freiburg am Donnerstag mitgeteilt.
Quelle:

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freiburg-gruppenvergewaltigung-verteidiger-fordern-freispruch.37755328-d7d8-4d...


die urteilsverkündung erfolgt am kommenden donnerstag, 23.07.2020.


mfg: domlau


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

22.07.2020 um 23:56
hallo @all,

in wenigen stunden also wird das urteil gesprochen werden- in nachfolgendem link sind alle aspekte sehr gut zusammengefasst worden.

hier nochmals die "vorgeschlagenen" strafen- auch die der anwältin der nebenklage sei nicht unerwähnt:
Die Staatsanwaltschaft hat für die acht mutmaßlichen Vergewaltiger der jungen Frau bis zu fünfeinhalb Jahren Haft gefordert, Opferanwältin Christiane Steiert sogar bis zu sechs Jahren und neun Monaten. Sämtliche Verteidiger haben auf Freispruch oder hilfsweise milde Haftstrafen von nicht mehr als drei Jahren plädiert.
Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freiburg-zwei-jahre-nach-gruppenvergewaltigung-fallen-die-urteile.8323b37b-2dc...


mfg: domlau


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

23.07.2020 um 11:57
guten tag,


das urteil ist gefällt- hier eine erstmeldung:
Wegen einer Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg sind die meisten der elf Angeklagten zu Haftstrafen verurteilt worden. Für den Hauptangeklagten verhängte das Landgericht am Donnerstag eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten.
Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/freiburg-urteil-vergewaltigung-100.html

das gericht entsprach somit beim hauptangeklagten dem antrag der staatsanwaltschaft.


mfg: domlau


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

23.07.2020 um 12:42
...hier noch etwas aus der urteilsbegründung:
Die junge Frau hatte laut dem Vorsitzenden Richter Stefan Bürgelin an den Haupttäter Majd H. eine gute Erinnerung und konnte den Tatablauf detailliert schildern. Sie habe auf die Kammer einen "sehr guten, glaubwürdigen Eindruck gemacht", so Bürgelin.

Während der Vergewaltigung durch ihn habe die junge Frau, ausgelöst durch Alkohol, die Ecstasy-Tablette und die Gewalterfahrung, die Kontrolle über ihren Körper verloren. Sie habe das Gefühl gehabt, nicht im eigenen Körper zu sein. Anschließend habe sie nur teilweise, nicht einordbare Erinnerungen gehabt.

Die Behauptung des Haupttäters, sie habe den Sex gefordert, nannte Bürgelin "eine standardmäßige Schutzbehauptung bei Vergewaltigungsvorwürfen und nicht sonderlich originell". Es habe keine Hinweise gegeben, dass die junge Frau auf ein sexuelles Abenteuer ausgewesen sei.
Quelle: https://www.badische-zeitung.de/lange-haftstrafen-im-freiburger-prozess-um-gruppenvergewaltigung--189007591.html

unter dem angegebenen link sind auch die einzelnen haftstafen im detail aufgeführt.


mfg: domlau


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

23.07.2020 um 17:44
https://www.tagesschau.de/inland/urteil-gruppenvergewaltigung-freiburg-101.html

Es gab nur einen Freispruch. Alle anderen Täter wurden zu Freiheitsstrafe verurteilt.

Dem Opfer gilt an dieser Stelle der Wunsch, dass sie seelisch gesunden möge, damit ihr dieses Verbrechen nicht das ganze Leben versaut. Fuer mich gehören die zu Freiheitsstrafe ueber einem Jahr verurteilten Asylbewerber nach der Haft abgeschoben.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

23.07.2020 um 18:02
@Seidenraupe
Ich schließe mich dir an . Aber ich befürchte , nach Haftverbüßung wird man Gründe finden , Ihnen gute Prognosen zu attestieren , als brave zukünftige Mitglieder unserer Gesellschaft .
Mit solchen Vorstrafen würden sie in ihren Herkunftsländern mit Sicherheit auch nicht mit rotem Teppich empfangen .
Heute wurde berichtet , der Haupttäter hat keinerlei Reue gezeigt .
Das Opfer wird Zeit seines Lebens mit den Folgen zu kämpfen haben .
Die Urteile sind konsequent . Ob sie dem Opfer Linderung bringen ? Ich kann mir das nicht vorstellen . Gruppenvergewaltigung, in dem Umfang , kannte ich bisher nur aus Kriegsgebieten als perfides Mittel der Kriegsführung an der Zivilbevölkerung .


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

23.07.2020 um 18:31
Gruppenvergewaltigungen kommen häufiger vor als man denkt, und das wierden nicht nur Ausländer sls Täter sein.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/gruppenvergewaltigungen-in-deutschland-keine-einzelfaelle.976.de.html?dram:article_...


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

23.07.2020 um 20:17
@Zarastro

Wenn man in der Polizeilichen Kriminalstatistik stöbert, findet man das Jahr 2017 als das letzte, in dem Gruppenvergewaltigungen explizit ausgewiesen wurden. Damals gab es exakt 467 der Gruppenvergewaltigung verdächtigte Personen. Davon waren 45,2 Prozent Deutsche.

Tabelle 62:

https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2017/Standardtabellen...


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

24.07.2020 um 09:20
Einer der Täter in Freiburg war übrigens auch Deutscher und der Name Timo P. deutet auf einen "Biodeutschen" hin. Den Spuk beendet hat ein anderer Flüchtling, der als einziger freigesprochen wurde. Man muss also auch immer etwas differenzieren.


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

24.07.2020 um 15:13
Seidenraupe
schrieb:
Fuer mich gehören die zu Freiheitsstrafe ueber einem Jahr verurteilten Asylbewerber nach der Haft abgeschoben
Da bin ich ganz bei Dir. !


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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

01.08.2020 um 13:37
JosefK1914-2
schrieb am 26.09.2019:
Ich denke, ich habe mich da etwas unklar ausgedrückt.

Der "Erfolg" war die Vergewaltigung, evtl. auch deren Fortdauer.

Wenn es von vornherein geplant gewesen wäre, wäre bei einer entsprechenden Meldung der Erfolg eben nicht eingetreten, das Unterlassen wäre dann nach diesem Paragraphen strafbar. Die Frage ist aber, ob derjenige (als "Zuschauer" o.ä.) in einem solchen Fall wirklich auch rechtlich dafür einzustehen hat, ob die angenommene gemeinsame Planung reicht, da bin ich überfragt.
In § 177 StGB sind keine erfolgsqualifizierende Delikte normiert. Solche Delikte sind jene, die durch die Behung des Grunddeliktes eine besondere Tatfolge herbeiführen.
DAs ist bei § 177 nicht der Fall. Sind die Tatbestandsmerkmale erfüllt, ist die Tat begangen. Die Abwendung eines "Erfolges" durch Hilfesleistung eines Dritten kommt nicht in Frage.
Leistet der Dritte die Hilfe vor der Erfüllung eines der Tatbestände des § 177 und verhindert so die weitere Tatausführung, ist nicht der Eintritt eines zum Tatbestand gehörenden Erfolges sondern die Vollendung der Tat verhindert worden.
Die unterlassene Hilfeleistung erstrebt auch nicht per se, den Taterfolg eines Deliktes zu verhindern sondern die Notlage eines Dritten zu beseitigen


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