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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

794 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Fahrrad, Messer, 2020, Hammer, Bayreuth

Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

23.08.2020 um 00:59
Würde ein völlig fremder Täter sein Opfer mit etlichen Messerstichen ao übel zurichten, so wie es in den Medien beschrieben wurde? In den meisten Fällen eher nicht. Wenn es zwischen zwei Fremden zu einem tödlichen Kampf kommt, dann sind es doch nicht selten einzelne Schläge, Tritte oder Stiche, die das Opfer unglücklich treffen und zum Tode führen.

Es spricht bei den vielen Messerstichen m.E. eher dafür, dass dort eine Menge Wut bis hin zu Hass im Spiel war und sich der Täter quasi abreagiert hat. Das wiederum ist Indiz für einen Täter, der eine persönliche Beziehung zum Opfer hatte, also jemandem aus dem Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte).

Dass das Opfer schwarze Kleidung trug, ist in meinen Augen ziemlich unverdächtig. Ich habe im Laufe des Lebens so einige Jungs und auch ein paar Mädels kennengelernt, die Fans von Hard Rock, Metal usw. waren und regelmäßig (fast) komplett in schwarzen Klamotten rumliefen, sei es in der Schule, an der Uni, am Arbeitsplatz (wenn erlaubt) und privat sowieso und das auch gerne im Hochsommer, wenn bei 30°C und mehr die Sonne vom Himmel brannte.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

23.08.2020 um 01:42
Die wilden Spekulationen über das Opfer werden auf der Stelle eingestellt ! Wir werden ganz sicher nicht gestattet, daß dem Mordopfer hier etwas angedichtet wird und sei es noch so subtil. Es gibt bisher keine Informationen darüber, ob der Hammer dem Opfer oder dem Täter gehört, aus diesem Werkzeug und einer Vorliebe für schwarze Klamotten ableiten zu wollen, daß er evt. auf dem Weg zu einem Bruch oä war, ist nicht nur völlig pietätlos, sondern auch anhand der bisher vorliegenden Informationen, völlig an den Haaren herbeigezogen. Der nächste, der mit ähnlichen Beschuldigungen aufschlägt, kann sich auf eine Pause einstellen.



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23.08.2020 um 02:07
Zitat von Balumpa
Balumpa
schrieb:
Würde ein völlig fremder Täter sein Opfer mit etlichen Messerstichen ao übel zurichten, so wie es in den Medien beschrieben wurde? In den meisten Fällen eher nicht. Wenn es zwischen zwei Fremden zu einem tödlichen Kampf kommt, dann sind es doch nicht selten einzelne Schläge, Tritte oder Stiche, die das Opfer unglücklich treffen und zum Tode führen.

Es spricht bei den vielen Messerstichen m.E. eher dafür, dass dort eine Menge Wut bis hin zu Hass im Spiel war und sich der Täter quasi abreagiert hat. Das wiederum ist Indiz für einen Täter, der eine persönliche Beziehung zum Opfer hatte, also jemandem aus dem Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte).
Es gibt ja im Prinzip nur zwei Optionen: Entweder es war eine emotionsgeladene Beziehungstat oder aber es war das Werk eines gestörten Täters. Im Falle des Beziehungstat gibt es dann hoffentlich die Möglichkeit das Ganze relativ schnell aufzuklären, das würde ich den Angehörigen wünschen. Die Alternative, also ein frei rumlaufender, gestörter Täter wäre wohl um einiges "unangenehmer".



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

23.08.2020 um 05:41
Ist denn schon bekannt, ob der Auffindeort auch der Tatort ist? Man könnte ihn ja auch dort samt Fahrrad nur abgelegt haben.
Zitat von bikini-apoll
bikini-apoll
schrieb:
Vielleicht ist Daniel W. den Weg gar nicht gefahren, sondern hat das Rad (eventuell in Begleitung des oder der Täter) geschoben
Sowas könnte ich mir auch vorstellen. Bei einem plötzlichen Überfall vom fahrenden Rad müsste das Fahrrad Beschädigungen und das Opfer Läsionen haben. Das wird sicherlich gerade untersucht.

Der Überfall könnte auch 200 Meter weiter oder vorher passiert sein und man hat ihn in die dunkle Ecke gezwungen und erst dann getötet.



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23.08.2020 um 08:59
Gibt es eine(n) Einheimische(n), die/der den Tatort etwas einordnen kann?
UnbenanntOriginal anzeigen (0,2 MB)
Zitat von Menedemos
Menedemos
schrieb:
Laut einem anderen Zeitungsbericht war er nicht mehr weit von seiner Wohnung entfernt.
Offenbar waren es nur wenige 100 Meter.
Gegen 0.45 Uhr fanden zwei Passanten die Leiche, nur wenige 100 Meter von seiner Wohnung entfernt.
https://www.nordbayern.de/region/leichenfund-in-bayreuth-neue-details-uber-opfer-bekannt-1.10360840

Gefunden wurde Daniel von zwei jungen Passanten, die nicht in der Gegend wohnen. Woanders habe ich gelesen, dass es ein Pärchen war.
Zwei junge Passanten, die nicht in der Gegend wohnen, fanden ihn am Morgen gegen 0:45 Uhr.
https://www.tz.de/bayern/bayreuth-bayern-mann-tot-leiche-gehweg-fund-schock-passanten-kriminalpolizei-obduktion-hammer-z...
Zitat von AdolpheSax
AdolpheSax
schrieb:
Bei einem plötzlichen Überfall vom fahrenden Rad müsste das Fahrrad Beschädigungen und das Opfer Läsionen haben.
Ich habe schon versucht, anhand der vorhandenen Aufnahmen, etwas über den Zustand des Rades zu erfahren. Schwierig. Möglicherweise könnte es beschädigt sein. Ich meine das vorallem am Sattel festmachen zu können. Allerdings hilft das auch nicht wirklich weiter, weil es von einem Sturz beim Fahren oder Loslassen beim Schieben herrühren könnte.
Zitat von Balumpa
Balumpa
schrieb:
Es spricht bei den vielen Messerstichen m.E. eher dafür, dass dort eine Menge Wut bis hin zu Hass im Spiel war und sich der Täter quasi abreagiert hat. Das wiederum ist Indiz für einen Täter, der eine persönliche Beziehung zum Opfer hatte, also jemandem aus dem Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte).
Aktuell halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass das Opfer zunächst mit dem Hammer bewusstlos geschlagen wurde. Schlag auf den Kopf. Anschließend folgten dann anscheinend die zahlrreichen Messerstiche. Da wollte jmd vermutlich absolut sichergehen, dass das Opfer verstirbt.



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23.08.2020 um 09:15
Hier noch ein Foto vom Auffindeort (vermutlich Tatort). Dieser liegt genau im Kurvenbereich.
117904555 1694733290682151 4736831735405 https://www.news5.de/



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23.08.2020 um 10:04
Zitat von Menedemos
Menedemos
schrieb:
Da ich es aber für wenig wahrscheinlich halte, dass der Täter an dem Weg auf ihn gelauert hat, gehe ich eher davon aus, dass er das Opfer begleitet hat.
Beides ist möglich. Zumindest gehe ich fest davon aus, dass dieser Ort, den ich für den Tatort halte, ganz gezielt ausgesucht worden ist. Ein Kurvenbereich mit seitlicher Bepflanzung. Auch das spricht für einen ortskundigen Täter und eine geplante Tat.


117984970 1694733217348825 6937152505797
https://www.news5.de/

118149527 1694733564015457 3067837817944
https://www.news5.de/

Jemand eine Ahnung, was die hellen (weißen?) Bodenmarkierungen bedeuten könnten? Könnten was mit der Einsicht in den Kurvenbereich zu tun haben.



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23.08.2020 um 10:10
Warum er sterben musste, dieser Frage gehen die Ermittler mit Hochdruck nach. Er war ein unbescholtener Bürger, nach Informationen des Kuriers war er nicht vorbestraft, was eine Straftat in einem Milieu unwahrscheinlich macht. Er soll allein gelebt haben. Und er galt als Freund von harter Musik.

Auffällig ist, dass der Fundort ganz in der Nähe einer Polizeistation liegt: Bis zur Verkehrspolizei-Inspektion Bayreuth sind es nur knapp ein Kilometer. Von morgens bis abends sind die Fahrradwege in der Umgebung bei Joggern beliebt.

Gefunden wurde die Leiche von zwei jüngeren Leuten, die nicht aus Bayreuth kommen. Sie standen unter Schock und mussten im Klinikum Bayreuth behandelt werden.

Es sind sehr viele Fragen in diesem Fall offen und die Polizei beantwortet im Moment keine – aus ermittlungstaktischen Gründen. Ist der Fundort der Leiche auch der Tatort? Gibt es irgendwelche Hinweise oder Spuren und wenn ja, welche? Welches Motiv für ein Tötungsdelikt könnte es geben? War das Opfer auf dem Weg nach Hause in Oberkonnersreuth oder ist er spät noch einmal weggefahren? Wenn ja, zu wem? Neben dem Radweg bei der Leiche lag ein Fahrrad – ob es dem Opfer gehörte, sagt die Polizei nicht.
Link


Offenbar stellen sich rund um den Fall viele Fragen, die von der Polizei nicht beantwortet werden.
Es ist unklar ob der Fundort der Tatort ist, es ist nicht klar ob das Opfer auf dem Heimweg war oder nochmal losfuhr und es wird von der Polizei auch nicht gesagt, ob das Fahrrad dem Opfer gehörte.


CFF3E171-7FC4-451E-8ED3-CA3A4F3213B3

Hier sind die Bodenmarkierungen auch zu sehen.



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23.08.2020 um 10:11
Zitat von X-Aequitas
X-Aequitas
schrieb:
Jemand eine Ahnung, was die hellen (weißen?) Bodenmarkierungen bedeuten könnten? Könnten was mit der Einsicht in den Kurvenbereich zu tun haben.
Möglicherweise "Passermarken", um den Tatort bzw. den Tatablauf zu digitalisieren? Ist aber wirklich nur ins Blaue vermutet.



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23.08.2020 um 10:12
was suchen die denn da @X-Aequitas ?
Zitat von X-Aequitas
X-Aequitas
schrieb:
Bodenmarkierungen bedeuten könnten?
wurde hier eine Baumaßname geplant?, Kurvenbegradigung.



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23.08.2020 um 10:34
Zitat von Lothar
Lothar
schrieb:
was suchen die denn da @X-Aequitas ?
Vermutlich tatrelevante Gegenstände. Ein Messer wurde offenbar bislang nicht gefunden, nur ein Hammer. Vielleicht auch eine ähnliche Strategie der KTU wie bei Maria L. aus Freiburg, wo man drei Säcke Brombeergestrüpp abgetragen hatte.
Zitat von sooma
sooma
schrieb:
Möglicherweise "Passermarken", um den Tatort bzw. den Tatablauf zu digitalisieren? Ist aber wirklich nur ins Blaue vermutet.
Könnten mit der digitalen Erfassung des Tatortes per 3D-Laserscanner (sogenannte Punktewolke) in Verbindung stehen, ja. Auch zur Dokumentation von Blutspritzern usw.

Die gelbe Tilde markiert vermutlich den exakten Fundort der Leiche. Die übrigen Markierungen wirken gleichmäßig verteilt, so dass ich von Vermessungspunkten ausgehe.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

23.08.2020 um 10:59
Gefunden wurde die Leiche von zwei jüngeren Leuten, die nicht aus Bayreuth kommen.
Quelle: https://www.nordbayern.de/region/leichenfund-in-bayreuth-neue-details-uber-opfer-bekannt-1.10360840

Mich wundert ein wenig, dass sich an diesem Ort und vor allem zu dieser Uhrzeit zwei Auswärtige herumtrieben. Ich habe die Zeugen keinesfalls im Verdacht, aber etwas ungewöhnlich ist das schon, so am Stadtrand. Gab es da irgendeine Veranstaltung, die eventuell auch der Täter oder das Opfer besuchten?

Leicht merkwürdig finde ich übrigens auch, dass die Polizei praktisch mit gar keinen Informationen herausrücken will. Nicht einmal die Messerstiche sind bisher offiziell bestätigt worden, wenn ich das richtig sehe. Ermittler halten sich ja öfters ziemlich bedeckt, aber in diesem Fall scheint es mir besonders extrem. Was das bedeuten mag? Ob der Fall kurz vor der Aufklärung steht? Oder was meint ihr?
Es sind sehr viele Fragen in diesem Fall offen und die Polizei beantwortet im Moment keine – aus ermittlungstaktischen Gründen. Ist der Fundort der Leiche auch der Tatort? Gibt es irgendwelche Hinweise oder Spuren und wenn ja, welche? Welches Motiv für ein Tötungsdelikt könnte es geben? War das Opfer auf dem Weg nach Hause in Oberkonnersreuth oder ist er spät noch einmal weggefahren? Wenn ja, zu wem? Neben dem Radweg bei der Leiche lag ein Fahrrad – ob es dem Opfer gehörte, sagt die Polizei nicht.
Einerseits hat man um Zeugenaussagen gebeten, andererseits bekommt die Öffentlichkeit so gut wie gar keine (relevanten) Informationen. Merkwürdig.

Immerhin scheint daraus hervorzugehen, dass die Polizei selbst nicht weiß, zu welchem Zweck und in welche Richtung das Opfer unterwegs war. Denn sonst hätte sie ja wohl seinen vorherigen Aufenthaltsort bekannt gegeben und auch von dort um Zeugenaussagen gebeten? Alles etwas merkwürdig. Ich habe eher nicht den Eindruck, dass die Polizei gerade die Hilfe der Öffentlichkeit braucht.



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23.08.2020 um 11:02
Zitat von X-Aequitas
X-Aequitas
schrieb:
Weg ohne Beleuchtung, schwarze Kleidung, schwarzer Rucksack, schwarzes Fahrrad ohne Beleuchtung (?). Das ist schon bemerkenswert.
Ehrlich gesagt finde ich diese Aussage bemerkenswert dämlich, kurzsichtig und sogar diskriminierend.
Eine riesige Gruppe Menschen, mit Vorliebe für Hardrock und schwarze Kleidung darf an der Stelle beleidigt sein.
Zitat von sooma
sooma
schrieb:
Ernsthaft? Seine szenetypische Kleidung macht ihn abends/nachts verdächtig, aber tagsüber nicht? Hui, das ist mir um zu viele Ecken gedacht.
Das ist noch milde ausgedrückt.
Zitat von Balumpa
Balumpa
schrieb:
Dass das Opfer schwarze Kleidung trug, ist in meinen Augen ziemlich unverdächtig. Ich habe im Laufe des Lebens so einige Jungs und auch ein paar Mädels kennengelernt, die Fans von Hard Rock, Metal usw. waren und regelmäßig (fast) komplett in schwarzen Klamotten rumliefen, sei es in der Schule, an der Uni, am Arbeitsplatz (wenn erlaubt) und privat sowieso und das auch gerne im Hochsommer, wenn bei 30°C und mehr die Sonne vom Himmel brannte.
Natürlich, und das sind einige Personen, mich, mein Mann und das älteste Kind samt seinen Freunden eingeschlossen!

Werfen wir einen kurzen Blick auf EMP, es gibt zwar auch grau, und für die Mädels pink, auch mal ne andere Farbe, aber die große Masse ist schwarz. Gerade im Merchandise.
So Hardrock Fans stehen halt nicht so auf Ethnolook.



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23.08.2020 um 11:03
Zitat von bikini-apoll
bikini-apoll
schrieb:
Bezüglich des Fahrens ohne Licht auf dem wohl stockdunklen Weg, der eigentlich auch keine nennenswerte Abkürzung ist: Vielleicht ist Daniel W. den Weg gar nicht gefahren, sondern hat das Rad (eventuell in Begleitung des oder der Täter) geschoben. Und man nahm vielleicht diesen Weg, weil Opfer und Täter sich in dieser dunklen Ecke ungestört wähnten.
Das ist ein interessanter Punkt, den wir aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Auch die Polizeimeldungen zeigen für mich kein eindeutiges Bild.

1.
Der junge Mann aus Bayreuth, der mit einem Fahrrad, aus dem Stadtgebiet kommend, in Richtung Oberkonnersreuth unterwegs war
https://www.polizei.bayern.de/oberfranken/news/presse/aktuell/index.html/317767

2.
Der 24-jährige Bayreuther war nach aktuellem Ermittlungsstand im Zeitraum zwischen Dienstag, 23 Uhr, und Mittwoch, 0.45 Uhr, mit dem Fahrrad auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße unterwegs. Dabei fuhr das Opfer mit einem schwarz-blauen Fahrrad der Marke Cube und trug eine schwarze, lange Hose sowie ein schwarzes T-Shirt und einen schwarzen Rucksack.
https://www.polizei.bayern.de/oberfranken/news/presse/aktuell/index.html/317679

3.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gehen die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth davon aus, dass der getötete 24-jährige Bayreuther in der Tatnacht mit dem Fahrrad nach Oberkonnersreuth fahren wollte.
https://www.polizei.bayern.de/oberfranken/news/presse/aktuell/index.html/317728


@Iva
Das Thema Kleidung war bereits abgehakt. Aber danke fürs Nachtreten. Wers nötig hat...



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23.08.2020 um 11:11
Ich finde, man könnte es genauso gut als leichtsinnig sehen, so einen dunklen, verlassenen Weg um diese Uhrzeit mit Beleuchtung zu fahren.
Wenn es nicht stockdunkel ist (und wann ist es das wirklich) schalten die Augen schnell um, gerade mit 24.
Ich habe als junges Mädchen nachts gearbeitet und war spät Nacht /frühmorgens oft alleine mit dem Fahrrad unterwegs- ich habe bewusst meine Beleuchtung ausgeschaltet, damit ich nicht gesehen werde.
Ebenso vermeide ich bis heute noch Kleidung mit Reflektoren aus diesem Grund.
Wohlgemerkt, ich spreche jetzt von Parks und Waldwegen, nicht von (viel)befahrenen Strassen...



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23.08.2020 um 11:16
Zitat von X-Aequitas
X-Aequitas
schrieb:
Wers nötig hat...
Naja, wer z.B. selbst gern schwarze Kleidung trägt, fühlt sich eben diskriminiert durch derlei Äußerungen, von daher kann ich das "Nachtreten" schon verstehen. Ich habe es übrigens auch als diskriminierend empfunden!

Vielleicht war dieses Herumreiten auf der Kleidung ja gar nicht so böse gemeint, sondern nur der Tatsache geschuldet, dass wir praktisch keine Informationen haben, weil die Polizei mit nichts rausrücken will. Aber das ist dann halt leider so, muss man akzeptieren.



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23.08.2020 um 11:17
Zitat von X-Aequitas
X-Aequitas
schrieb:
Lothar schrieb:
was suchen die denn da @X-Aequitas ?

Vermutlich tatrelevante Gegenstände. Ein Messer wurde offenbar bislang nicht gefunden, nur ein Hammer. Vielleicht auch eine ähnliche Strategie der KTU wie bei Maria L. aus Freiburg, wo man drei Säcke Brombeergestrüpp abgetragen hatte.
@Lothar
Ich habe dazu noch einen Artikel gefunden:
Polizeisprecher Alexander Czech:
„Die Kollegen haben in diesem Zusammenhang wirklich alles abgesucht, sozusagen jeden Stein umgedreht und auch dichten Grünbewuchs beispielsweise ausgeschnitten, um wirklich in jede letzte Ecke reinschauen zu können. Im Rahmen dieser akribischen Suche pumpen die Kollegen mit Hilfe der Feuerwehr auch ein größeres Wasserauffangbecken ab.“
https://www.mainwelle.de/so-laufen-die-aktuellen-ermittlungsarbeiten-im-fall-daniel-w-2890332/



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

23.08.2020 um 11:32
Rätselhaft finde ich, dass in der Presse berichtet wurde, dass Daniel W. nicht erschossen wurde.
https://www.frankenpost.de/region/oberfranken/laenderspiegel/Leiche-in-Bayreuth-Mann-wurde-nicht-erschossen;art2388,7359...
Wie kam man darauf zunächst anzunehmen, dass er erschossen wurde? Unweit des Tat-/Fundorts beginnen schon die Einfamlienhäuser. Vielleicht hat dort jemand zur Tatzeit Geräusche wahrgenommen, die nicht einzuordnen waren.

Nicht nachvollziehbar ist, weshalb ein Täter mit Hammer diesen liegen gelassen haben soll, das Messer jedoch offenbar mitgenommen hat.



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23.08.2020 um 11:38
@Pausenkasperl
Zitat von Pausenkasperl
Pausenkasperl
schrieb:
das Messer jedoch offenbar mitgenommen hat.
Weiss man noch nicht. Er kann das Messer weit weg geworfen haben, in das Regenauffangbecken oder erst ein Stück weiter weg.
Falls er es mitgenommen hat, dann vielleicht deshalb, weil es ein besonderes Messer ist, das ihm zugeordnet werden könnte.



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23.08.2020 um 11:49
Zitat von Menedemos
Menedemos
schrieb:
Vielleicht war dieses Herumreiten auf der Kleidung ja gar nicht so böse gemeint, sondern nur der Tatsache geschuldet, dass wir praktisch keine Informationen haben, weil die Polizei mit nichts rausrücken will. Aber das ist dann halt leider so, muss man akzeptieren.
Hier ging es aber doch gar nicht nur um die schwarze Bekleidung, sondern um eine Kombination aus Erscheinungsbild (Kleidung), Wegstrecke, Fahrrad und Fahrradbeleuchtung. Mit einer lebendingen Diskussion bin ich absolut einverstanden. Wie ich weiter oben bereits geschrieben habe, stehen wir ganz am Anfang, da sind manche Überlegungen gut und manche weniger gut.
Zitat von Menedemos
Menedemos
schrieb:
Ich habe eher nicht den Eindruck, dass die Polizei gerade die Hilfe der Öffentlichkeit braucht.
Diesen Eindruck teile ich. Es sieht für mich so aus, als wenn man in eine relativ konkrete Richtung ermittelt.

Insbesondere die ersten Stunden und Tage nach einer Tat sind entscheidend. Von daher macht es auch Sinn, dass man direkt ordentlich Manpower aufbietet.
Derzeit ist eine 30-köpfige Sonderkommission im Einsatz, die in Zusammenarbeit mit der Rechtsmedizin Spuren auswertet und Hinweisen aus der Bevölkerung nachgeht. "Weiterhin versuchen die Ermittler Hinweise aus dem Bereich des persönlichen Umfeldes des Opfers zu erlangen und führen umfangreiche Befragungen von Anwohnern durch", teilte die Polizei mit.
https://www.onetz.de/deutschland-welt/bayreuth/leiche-bayreuth-mann-wurde-erschossen-id3080282.html



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