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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

4.161 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Bundespolizist, Groß Döhren ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

12.04.2026 um 13:59
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Weiss man, ob bzw ab wann der Brief der Polizei vorlag und ab wann MG davon wusste?
Sicher erst nach dem 18.05.2021. Bis zu seiner Verhaftung war er bei der Familie M. über jeden Zweifel erhaben.
Hier nochmal ein Artikel über den "Ur-Döhrener", wo es um besagte Nummer geht.

https://regionalheute.de/6-prozesstag-im-fall-manczak-polizeiaussagen-bringen-weitere-details-ans-licht-braunschweig-gifhorn-goslar-harz-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1639684511/


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

12.04.2026 um 20:24
Ja, stimmt,

@MettMax Vielen Dank! Gelesen hatte ich damals die Berichte. Aber es ist einiges in Vergessenheit geraten.
Tja, wir wissen nicht, was damals Karsten mit seiner Frau besprochen hat, und auch nicht, was Frau M bzw Karsten mit "dem besten Freund" besprochen haben nach diesen Vorfällen.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Bis zu seiner Verhaftung war er bei der Familie M. über jeden Zweifel erhaben.
Ich meinte nicht, wann er von der Polizei mit dem Brief (verfasst, ausgedruckt als digitale Spuren) konfrontiert wurde. Ich frage mich, (weiss gerade nicht, ob der Brief gegenständlich vorlag bei Ms oder ob nur das Thema zur Sprache kam, aber keine Einzelheiten bekannt waren oder vorgezeigt werden konnten) ob G die Bauzaunelemente doch nicht mehr verwendet hat, weil sie unter der Handy-Nr bestellt wurden, die auch im Brief genannt wurde. Im Friedhofs-Brief, der (zumindest nach Karstens Verschwinden) in der Familie bekannt war und auf den G auch angesprochen wurde:
So verstehe ich zumindest die Aussage des Sohnes zu den BriefEN:
Dass G. ein Verhältnis mit der Frau von Karsten Manczak gehabt haben soll, sollen auch anonyme Briefe belegen, die Manczak erhielt. Kurz nach dem Verschwinden seines Vaters habe er von den Briefen erfahren und G. darauf angesprochen. Der beteuerte, dass da nichts dran sei.
Quelle: https://regionalheute.de/6-prozesstag-im-fall-manczak-polizeiaussagen-bringen-weitere-details-ans-licht-braunschweig-gifhorn-goslar-harz-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1639684511/
"Kurz nach dem Verschwinden" - war das zwischen Bauzaunbestellung und -abholung?
Klar, der Sohn hatte Fragen zur Beziehung. Brachte Briefe zur Sprache. Und sms??? Hm, Karstens Handy blieb ja daheim bzw lag evtl jetzt bei den Ermittlern! Und G, glaube ich, hatte nur auf Katrins Handy Nachrichten gelöscht. Ob die Familie M dem G erzählt hat, dass sie den Ermittlern Briefe (mit Handy-Nr) übergeben hat?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

13.04.2026 um 16:53
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Zusammenfassend gehe ich davon aus, dass Martin G.`s vollständige Einkaufsliste unbekannt ist.

Die Betrachtung in dem Fall bezieht sich ausschließlich auf Einkäufe, die nach dem Verschwinden von Karsten M. getätigt wurden.
Und auch diese Liste kann unvollständig sein.

Wenn Martin G. also Karsten M. schon wesentlich länger nach dem Leben trachtete, ist doch stark anzunehmen, dass diverse Gegenstände zur Tarnung oder Beseitigung einer Leiche bereits im Vorfeld angeschafft wurden.
Dieser Punkt wird meiner Meinung nach völlig außer Acht gelassen.

Stärkstes Indiz dafür ist für mich die Anmietung von dem Iveco-Transporter samt Kastenanhänger vom 19. bis 23. April 2021.
Hier musste scheinbar "richtig" was transportiert werden. Und zwar am besten mit nur einer Fahrt, da die Kilometerleistung im Anmietungszeitraum doch sehr überschaubar war.

Zur Erinnerung,- am 20.04.2021 wurden 16 Baustahlmatten, 230 x 100 cm, 11 Rasengittersteine sowie 5 Rollen Stacheldraht erworben.

Dafür allein war das Gespann sicher nicht vonnöten, denn die noch sperrigeren Bauzaunelemente (350 x 200 cm) beförderte er lediglich mit einem Anhänger, gezogen von einem PKW.
Zunächst einmal: Heute ist es genau fünf Jahre her, dass Karsten Manczak in Groß Döhren verschleppt und umgebracht wurde. Mir tut es um ihn sehr leid. Es ist bitter, dass seine Leiche bislang nicht aufgefunden werden konnte und seine Hinterbliebenen somit keine Gelegenheit hatten, würdevoll von ihm Abschied zu nehmen.

Die Anmerkungen von @MettMax zur Frage, welche Baumaterialien Martin G. wann angeschafft hat, finde ich treffend.

Es ist in der Tst merkwürdig, dass die bislang bekannte Einkaufsliste sich ausnahmslos auf Waren erstreckt, die nach dem Überfall auf KM am 13. April 2021 erworben wurden.

Eigentlich wäre es doch logischer gewesen (wenn denn geplant war, den Ablagerungsort der Leiche als Baustelle zu tarnen), dies gleich zu bewerkstelligen und nicht erst Tage oder Wochen später. Dann hätte MG, wie @MettMax schlüssig erklärt, das Baumaterial am besten schon vor der Tat besorgt.

Könnte es sein, dass MG die bekannt gewordenen Einkäufe per Karte bezahlte und diese den Fahndern so über den Bankverkehr nachweisbar waren? Und dass er darüber hinaus vielleicht noch andere Anschaffungen tätigte, die er dann (kaum kontrollierbar) in bar beglich?
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Das nun auch nach Jahren keine verwaiste "Baustelle" trotz der doch recht intensiven Suche aufgetaucht ist, könnte daran liegen das G. die Zäune schon selbst wieder abgebaut hat.
Zwischen dem Erwerb der Zäune und der Verhaftung von Martin G. am 18.05.2021 war dafür ausreichend Zeit.
Das mag sein. Nur: Es war ja neues Material. Wo könnte MG das denn entsorgt haben? Auf einer normalen Deponie hätte das doch Aufmerksamkeit erregen können, zumal ja öffentlich nach dem Verbleib solcher Materialien gesucht wurde.

Hat er die Sachen also einfach verschenkt, sie irgendwo in einem Gewässer versenkt oder in schwer zugänglichem Gelände weggeworfen?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

14.04.2026 um 21:29
Ja, das ist merkwürdig. Steht wirklich irgendwo da draußen eine "Pseudobaustelle" rum, seit 5 Jahren, an der nie gearbeitet wird und bei der niemand nachforscht, niemandem was komisch vorkommt? Das kann man nach so langer Zeit doch irgendwie fast ausschließen? Ich habe solche Zaunelemente nie aufgebaut, aber geht das eigentlich gut alleine?
Es gab ja mal die Theorie, dass aus den Baustahlmatten so eine Art Floß mit der Leiche drin gebaut worden ist und irgendwo in einer Talsperre versenkt. Irgendwie finde ich das fast noch am Logischsten und einen Teil der Sachen hat er gar nicht benötigt. Oder kurzfristig z.B. eine Zufahrt zu einem passenden Gewässer als Baustelle getarnt, um das in Ruhe bewerkstelligen zu können.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

15.04.2026 um 07:25
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Steht wirklich irgendwo da draußen eine "Pseudobaustelle" rum, seit 5 Jahren, an der nie gearbeitet wird und bei der niemand nachforscht, niemandem was komisch vorkommt? Das kann man nach so langer Zeit doch irgendwie fast ausschließen?
Also für mich ist das die deutsche Realität 🙈😄


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

15.04.2026 um 08:02
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Es gab ja mal die Theorie, dass aus den Baustahlmatten so eine Art Floß mit der Leiche drin gebaut worden ist und irgendwo in einer Talsperre versenkt.
So eine Konstruktion würde aber doch viel zu schwer sein, um von einer Person alleine in eine Talsperre versenkt werden zu können? Die haben ja in der Regel Schutzmauern, dort wo Menschen sie betreten oder befahren können.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

15.04.2026 um 14:51
Zitat von antheanthe schrieb:So eine Konstruktion würde aber doch viel zu schwer sein, um von einer Person alleine in eine Talsperre versenkt werden zu können? Die haben ja in der Regel Schutzmauern, dort wo Menschen sie betreten oder befahren können.
Der hatte ja zwei Anhänger, einmal den offenen, in dem er die Absperrungen abgeholt hat, und dann noch einen geschlossenen. Theoretisch hätte so ein flossartiges Gebilde also direkt auf/in dem Hänger zusammengebaut worden sein können. Dann rückwärts ins Wasser fahren und rausdriften lassen. Er hätte sich sogar draufsetzen können und das Ding an eine geeignete Stelle paddeln, dann zurückschwimmen, nachdem er die Auftriebskörper mit Wasser hat vollaufen lassen. Ich könnte mir vorstellen, dass soetwas bei guter Vorbereitung in 30 min über die Bühne gehen könnte.

Ich fand die Theorie damals ziemlich bestechend.

Vielleicht hat er gar nicht alles vom gekauften Zeug gebraucht und irgendwo "dazugestellt" oder irgendwo hingekippt.

Wenn man sich im Umkreis auf googleearth umschaut, gibts ja ziemlich viele Gewässer und einige sehen schon aus, also ob man Uferbereiche befahren könnte.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

15.04.2026 um 17:38
Mich würde auch interessieren, wofür G seine verschiedenen falschen Identitäten benutzt hat. Also ob er "Marcus B" nur für Frau und Herrn M benutzt hat, für Friedhofsbrief, Handy und Internetbestellungen. Und ob die anderen Identitäten für andere Themen / andere Frauen benutzt wurden.
Oder ob G generell für Internetbestellungen dieses "Marcus B" nutzte - und die Baumaterialien gar nichts mit KM zu tun hatten.
Wofür würde man zB "Erkan Ilhan" nutzen?
Und ausgerechnet die Armbrust bestellt er unter seinem Namen und lässt sie an seine eigene Adresse liefern und vom eigenen Konto abbuchen?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

15.04.2026 um 18:59
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Es war ja neues Material. Wo könnte MG das denn entsorgt haben? Auf einer normalen Deponie hätte das doch Aufmerksamkeit erregen können, zumal ja öffentlich nach dem Verbleib solcher Materialien gesucht wurde.
Er muss die Bauzaunelemente nicht zwingend entsorgt haben. Prinzipiell vorstellen könnte ich mir, das die Elemente in einer Ecke stehen/liegen und mittlerweile eingewachsen sind. Wenn nun aber nur nach einer aufgestellten Absperrung Ausschau gehalten wird...
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Vielleicht hat er gar nicht alles vom gekauften Zeug gebraucht und irgendwo "dazugestellt" oder irgendwo hingekippt.
Auch eine gut vorstellbare Art der "Entsorgung". Würde vermutlich bei einer Großbaustelle nicht weiter auffallen.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Es gab ja mal die Theorie, dass aus den Baustahlmatten so eine Art Floß mit der Leiche drin gebaut worden ist und irgendwo in einer Talsperre versenkt.
Stimmt. Aber benötigt man dafür gleich 16 Baustahlmatten und hunderte Meter Stacheldraht?

Eher nutzt man die Baustahlmatten um Fenster/Türöffnungen an einem Gebäude preiswert gegen unbefugten Zutritt zu sichern. Dann mit dem Stacheldraht das Grundstück zu den benachbarten Liegenschaften in der Art eines Weidezauns abgegrenzt und mit den Bauzäunen den Zugang vom Weg oder der Strasse verschlossen.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Der hatte ja zwei Anhänger, einmal den offenen, in dem er die Absperrungen abgeholt hat, und dann noch einen geschlossenen.
Beide Anhänger waren angemietet. Sie standen ihm also nicht ständig zur Verfügung.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Mich würde auch interessieren, wofür G seine verschiedenen falschen Identitäten benutzt hat. Also ob er "Marcus B" nur für Frau und Herrn M benutzt hat, für Friedhofsbrief, Handy und Internetbestellungen. Und ob die anderen Identitäten für andere Themen / andere Frauen benutzt wurden.
Würde mich auch interessieren. Die Antworten darauf spielten leider in der Berichterstattung vom Prozess keine Rolle.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

15.04.2026 um 19:36
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Der hatte ja zwei Anhänger, einmal den offenen, in dem er die Absperrungen abgeholt hat, und dann noch einen geschlossenen. Theoretisch hätte so ein flossartiges Gebilde also direkt auf/in dem Hänger zusammengebaut worden sein können. Dann rückwärts ins Wasser fahren und rausdriften lassen. Er hätte sich sogar draufsetzen können und das Ding an eine geeignete Stelle paddeln, dann zurückschwimmen, nachdem er die Auftriebskörper mit Wasser hat vollaufen lassen. Ich könnte mir vorstellen, dass soetwas bei guter Vorbereitung in 30 min über die Bühne gehen könnte.
Ich halte das aus mehreren Gründen für eine gewagte Art der Leichenentsorgung. Erstens fällt man Anfang April aufm Wasser noch ziemlich auf. Fußgänger könnten sich das Kennzeichen notieren, v.a. wenn sie etwas beobachten, was auf illegale Entsorgung hindeutet.
Zweitens wird an Talsperren meines Wissens nach Wartung betrieben, d.h. selbst ohne dass das Wasser abgelassen wird, könnten eingesetzte Taucher, Tauchroboter mit Unterwasserkamera oder Sonarboote das versenkte Floß entdecken. Und dann wird evtl. aus Sicherheitsgründen beschlossen, dieses zu bergen.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

15.04.2026 um 20:58
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Mich würde auch interessieren, wofür G seine verschiedenen falschen Identitäten benutzt hat. Also ob er "Marcus B" nur für Frau und Herrn M benutzt hat, für Friedhofsbrief, Handy und Internetbestellungen. Und ob die anderen Identitäten für andere Themen / andere Frauen benutzt wurden.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Würde mich auch interessieren. Die Antworten darauf spielten leider in der Berichterstattung vom Prozess keine Rolle.
Bruchstückhaft ist da etwas nachfolgendem Prozessbericht von RegionalHeute zu entnehmen. Demnach hat MG allein für die rund 80 Hotelbuchungen mit seiner Geliebten im Harz mindestens drei verschiedene Identitäten verwandt - seinen eigenen sowie zwei falschen Namen.
Viele Details des Falls wurden erst im Laufe des Prozesses - und insbesondere am heutigen Tag - offengelegt. Zum Beispiel, dass G. teilweise mit falschen Identitäten knapp 80 Hotelreservierungen im Harz vorgenommen haben soll, um sich mit seiner Geliebten, der Frau des vermissten Karsten Manczak, zu treffen. Die Ermittlungen der Polizei hätten ergeben, dass G. unter mindestens zwei falschen Namen die Buchungen getätigt habe. Auch unter seinem richtigen Namen wurden Hotelzimmer in Goslar, Vienenburg und Wöltingerode gebucht.
Von der Telefonnummer aus, die unter B.´s Namen abgeschlossen wurde und die während der Ermittlungen zu G. führte, wurden Telefongespräche und Nachrichten verschickt. Auch an Karsten Manczak. Dass G. dieses Telefon in seinem Besitz hatte und damit telefoniert haben muss, hätten Funkzellenauswertungen ergeben, berichten die Polizisten der Mordkommission "Fortuna" im Zeugenstand. Auch die anonyme Nachricht, in der Manczak auf das Verhältnis seiner Ehefrau hingewiesen wurde, sei von dieser Nummer verschickt worden.
Quelle: https://regionalheute.de/braunschweig/6-prozesstag-im-fall-manczak-polizeiaussagen-bringen-weitere-details-ans-licht-braunschweig-gifhorn-goslar-harz-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1639684511/[/quote]

Zudem nutzte G. die Identität des Ausweis-Verlierers B. laut dem Bericht, um einen eBay-Account zu installieren über den er dann Baumaterialien bestellte.

Inwieweit er noch andere Aktivitäten über die mit dem gefundenen Ausweis erschlichene Mobilfunkverbindung abwickelte oder ob er dafür weitere falsche Identitäten nutzte, ließe sich eventuell über die Unterlagen erschließen, die G.s Ex-Frau von den Verfehlungen ihres Mannes anfertigte beziehungsweise die sie in der heimischen Garage entdeckte und den Ermittlern übergab.

Zu dem Material, das MG selbst in einer Akte gesammelt hatte, sollen ja neben den Hotelrechnungen zum Beispiel auch freizügige Aufnahmen von der Geliebten aus Groß Döhren und belastende Erkenntnisse über weitere Personen gehören.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

15.04.2026 um 21:44
Zitat von antheanthe schrieb:Zweitens wird an Talsperren meines Wissens nach Wartung betrieben, d.h. selbst ohne dass das Wasser abgelassen wird, könnten eingesetzte Taucher, Tauchroboter mit Unterwasserkamera oder Sonarboote das versenkte Floß entdecken. Und dann wird evtl. aus Sicherheitsgründen beschlossen, dieses zu bergen.
Erstens gibts ja nicht nur Talsperren als Gewässer.

Und zweitens droht solcherlei Entdeckung eher direkt an der Staumauer, nicht im Teil dahinter. Da guckt keiner auf Grund, weil es dafür keinen Anlass gibt.
Hier in der Eifel hat man einen Weltkriegsbomber kurz vor der Talsperrenmauer erst vor einigen Jahren gefunden, bei einer Wartung des Damms. Weiter flussaufwärts wäre das Ding nie entdeckt worden. Und der war nicht klein.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

16.04.2026 um 01:40
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:mindestens drei verschiedene Identitäten
Vielen Dank, @Tiergarten
Ich hatte mir vier Namen notiert, weiss aber nicht mehr die Quelle ;-)
Jedenfalls hätte ich mir gewünscht, dass alles ab (einige Wochen vor) der Friedhofsaktion mehr beleuchtet wird. Aber das war ja nicht das Ziel, um das Geschehen vom April aufzuklären.


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