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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

605 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Friedhof, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 12:11
Zitat von xoxalbxoxalb schrieb:So ein Blutfleck könnte doch auch durch starkes Nasenbluten entstehen. Wenn einer dann leicht benommen den Kopf weiter nach unten hält, damit das Blut nicht direkt die Kleidung verschmutzt, könnte sich das Blut am Boden sammeln.
Aber wie lange müsste die betreffende Person denn dann an einer Stelle stehen bleiben, bis ein Fleck dieser Größe entstanden ist? Es sind ja nur rund fünf Minuten in denen sich der Vorfall abgespielt haben soll.

Und: Wie hat sie es geschafft, dass es außer diesem Fleck keine weitere Spuren gibt? Wenn ich mit starkem Nasenbluten so weitergehe müsste dann ja "Tropfspuren" zu finden sein, und wenn es auch nur wenige sind, weil die betreffende Person z. B. in ein Auto gestiegen ist.


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 12:26
Ich stelle mir das so vor, dass derjenige sich auf dem Parkplatz befand und ihr vielleicht ein Taschentuch, einen Stofflappen gegeben hat, um es zu stoppen, sie gleich weggeführt und mitgenommen hat. Das würde weitere Blutstropfen ausschließen. Aber war nur so ein Gedanke eines möglichen Ablaufs.


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 17:44
Friedhofsutensilien und eine Brille die im Auto lag die sie aber immer an hatte. Die Harke die am nicht verschlossenen Fahrzeug lehnte und ein Blutfleck der ca. 4m weiter auf dem Boden zusehen ist. Ihr Schlüssel lag auf der Treppe. Sowas kann man innerhalb von 1 Minute inszenieren und ist sehr schnell zu Fuß wieder weg. Man hatte ja nur die kleine Zeitdifferenz laut Zeugen. Das ist mir am plausibelsten.


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 18:10
Zitat von InfoInfo schrieb:Friedhofsutensilien und eine Brille die im Auto lag die sie aber immer an hatte. Die Harke die am nicht verschlossenen Fahrzeug lehnte und ein Blutfleck der ca. 4m weiter auf dem Boden zusehen ist. Ihr Schlüssel lag auf der Treppe. Sowas kann man innerhalb von 1 Minute inszenieren und ist sehr schnell zu Fuß wieder weg. Man hatte ja nur die kleine Zeitdifferenz laut Zeugen. Das ist mir am plausibelsten.
Genau. Sowas dauert keine fünf Minuten. Denn wie gesagt, niemand sah das Opfer auf dem Friedhof.
Nur das Auto hat man dort stehen sehen. Die Frage wäre dann nur, wer hat das Auto dort hingefahren bzw. wie und wo hat man sie attackiert.


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 18:23
Zitat von InfoInfo schrieb:Sowas kann man innerhalb von 1 Minute inszenieren und ist sehr schnell zu Fuß wieder weg. Man hatte ja nur die kleine Zeitdifferenz laut Zeugen.
Wer zu Fuß weggegangen ist müsste aber bei diesen engen Zeitfenster einem der Zeugen begegnet sein. Innerhalb von fünf Minuten kommt man nicht so schnell weg, dass man nicht dem nächsten Zeugen schon wieder begegnet.


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15.01.2022 um 20:26
Zitat von InfoInfo schrieb:Friedhofsutensilien und eine Brille die im Auto lag die sie aber immer an hatte. Die Harke die am nicht verschlossenen Fahrzeug lehnte und ein Blutfleck der ca. 4m weiter auf dem Boden zusehen ist. Ihr Schlüssel lag auf der Treppe. Sowas kann man innerhalb von 1 Minute inszenieren und ist sehr schnell zu Fuß wieder weg.
Ich finde nicht, dass das nach Inszenierung aussieht. Eher so, als sei die Frau aus ihrem Auto ausgestiegen und sei gerade dabei gewesen, die Utensilien für die Grabpflege aus dem Auto auszupacken (die Hacke hatte sie schon rausgenommen und ans Auto gelegt), und als sei die dabei entweder überwältigt oder dabei unterbrochen und an ein in der Nähe parkendes Auto gelockt worden (dorthin, wo der Blutfleck dann war, etwa 4 m neben dem eigenen Auto), z.B. mit der Bitte um eine kurze Hilfe.
Es kann natürlich genau deshalb so logisch nach diesem Ablauf aussehen, WEIL der Täter das inszeniert hat.

Dass der Täter zu Fuß weggegangen ist, halte ich für unwahrscheinlich, denn er muss ja irgendwie die Leiche weggeschafft haben und das ist zu Fuß kaum denkbar, da zu schwer, umständlich und auffällig.


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15.01.2022 um 21:04
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Es kann natürlich genau deshalb so logisch nach diesem Ablauf aussehen, WEIL der Täter das inszeniert hat.
Für mich sieht es auch nach einem logischen Ablauf aus. Das einzige fragwürdige ist der Schlüssel, der doch relativ weit entfernt auf der Treppe liegt. Da könnte ich mir aber auch vorstellen, dass den jemand Unbeteiligtes auf dem Parkplatz gefunden hat und zur besseren Sichtbarkeit auf die Treppe gelegt hat. "Wenn da ein Autoschlüssel rumliegt, wird den sicher jemand gleich suchen, dann leg ich den mal gut sichtbar auf die Treppe" - klingt für mich plausibel und zur damaligen Zeit waren die Leute sicherlich noch "zutraulicher" als heutzutage. Nur müsste derjenige bis heute nichts von dem Vorfall mitbekommen haben, sonst hätte er sich ja sicher gemeldet.


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15.01.2022 um 21:08
Zitat von Domino420Domino420 schrieb:Nur müsste derjenige bis heute nichts von dem Vorfall mitbekommen haben, sonst hätte er sich ja sicher gemeldet.
Das wundert mich in dem Zusammenhang auch, nachdem ich selber die Variante vom gefundenen Schlüssel annehme. Denn ich gehe mal davon aus, dass man auf dem Friedhof Aushänge gemacht hat, um Zeugen zu finden. Irgendwie müssen die ja angesprochen und gefunden werden. Dass nun gerade der Schlüsselfinder sich nicht gemeldet haben soll, ist schon seltsam.


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15.01.2022 um 22:36
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Es kann natürlich genau deshalb so logisch nach diesem Ablauf aussehen, WEIL der Täter das inszeniert hat.
Jetzt muss man nur noch klären, warum jemand das bei der alten Dame tun sollte.
meiner Meinung nach, kann es zu keinem Plan gehört haben Blutverlust vorzutäuschen


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 23:03
Könnte so gewesen sein, das der Schlüssel gefunden u. auf der Treppe abgelegt wurde.
Der Blutfleck wurde von dieser Person dann wohl übersehen, ansonsten hätte sie wohl die Polizei verständigt.


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15.01.2022 um 23:30
Was ebenfalls komisch ist:

Das Auto steht die ganze Zeit da mit angelehntem Gerät u. keiner macht sich da Gedanken, Leute, die auf den Friedhof gehen u. ihn wieder verlassen.
Am nächsten Morgen müsste es doch auch Besucher gegeben haben oder Friedhofsmitarbeiter u. keiner bemerkt den Blutfleck oder Schlüssel bzw. das Auto mit angelehntem Gerät.

Stattdessen fährt der Sohn àm nächsten Morgen zum Friedhof und ruft als Erster? die Polizei an.


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 23:43
Zitat von boraboraborabora schrieb:Das Auto steht die ganze Zeit da mit angelehntem Gerät u. keiner macht sich da Gedanken
Was soll man denn da denken? Wenn keiner zu sehen ist, würde ich denken, er ist wohl zur Toilette gegangen oder besorgt sich gerade eine der legendären Friedhofsschubkarren. Dass den Besitzer jemand umgebracht haben könnte, würde ich jedenfalls nicht denken ...

Vielleicht hat man den Auto-Grubber auch nur beim Verlassen des Friedhofs wahrgenommen, beim Hineingehen aber nicht (da stand er ja in Blickrichtung hinterm Auto).


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 23:52
Hier wurde schon öfters gerätselt warum die Brille im Auto lag. Ich könnte mir vorstellen dass bedingt durch die fehlende Ohrmuschel, die Brille beim Arbeiten hinderlich gewesen wäre.

https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-minden-luebbecke/bad-oeynhausen/ermittler-rollen-fall-aenne-koch-neu-auf-1006762


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

15.01.2022 um 23:57
Ich finde vor allem die Frage nach dem Motiv rätselhaft.

Einen Raubüberfall kann man eigentlich ausschließen. Bei einer älteren Dame, die auf dem Friedhof ein Grab versorgen will, kann man nicht davon ausgehen, dass sie viel Bargeld dabei hat.
Und selbst wenn das eskaliert wäre und der Täter sie niedergeschlagen hätte, hätte er sie doch eher liegen gelassen, als den Körper, ob bei Bewusstsein, bewusstlos oder tot mitzunehmen.

Bei einem Sexualdelikt, bei dem der Täter sein Opfer nicht vor Ort angehen wollte, weil die Stelle zu gut einsehbar und zu viel möglicher Personenverkehr auf dem Friedhof bestand, weshalb er sein Opfer in seinem Auto mitgenommen und fortgebracht hat, hätte man doch inzwischen die Leiche finden müssen - es sei den der Täter wäre in der Lage gewesen, diese so gut zu verstecken, dass sie nicht gefunden wird.

Bleibt ein persönliches Motiv, eine Tat durch jemanden aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis. Ich bin aber sicher, dass die Polizei das überprüft hat und dazu wurde nicht veröffentlicht, dass dazu irgendwelche Hinweise ermittelt werden konnten.


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15.01.2022 um 23:59
@cododerdritte
Die Leiche könnte ja auch mit der "legendären" Schubkarre transportiert worden sein.
Obwohl... wäre ziemlich auffällig und daher höchst unwahrscheinlich.


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

16.01.2022 um 00:19
Zitat von MarinopayMarinopay schrieb:Die Leiche könnte ja auch mit der "legendären" Schubkarre transportiert worden sein.
In einem Ort könnte man nicht mit einem Körper in der Schubkarre rumschieben, aber der Friedhof liegt ja durchaus etwas abgelegen. Allerdings ist das alles eher flach und offenes Gelände, so dass man auch von weiter weg gesehen werden könnte.

Und dann ist ja auch die Frage, wohin? Sehr weit kann man da nicht gekommen sein, denn das ist ja doch irgendwie anstrengend, langsam und auffällig.


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

16.01.2022 um 00:37
Halte ich für sehr unwahrscheinlich, das ein Täter einen Körper per Schubkarre wegbringt.
Die Frage wäre dann, warum er das Risiko eingeht, entdeckt zu werden und wohin verbringt er den Körper und wozu.
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Dass den Besitzer jemand umgebracht haben könnte, würde ich jedenfalls nicht denken ...
In Verbindung mit dem Blutfleck würd ich mir schon Gedanken machen.
Gab evtl. Leute, die an dem Auto vorbei mussten u. dann könnten sie den Blutfleck gesehen haben.
Aber scheinbar hat keiner was gesehen oder bemerkt, was Anlass zur Sorge gab.


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

16.01.2022 um 00:59
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Ich finde nicht, dass das nach Inszenierung aussieht. Eher so, als sei die Frau aus ihrem Auto ausgestiegen und sei gerade dabei gewesen, die Utensilien für die Grabpflege aus dem Auto auszupacken (die Hacke hatte sie schon rausgenommen und ans Auto gelegt), und als sei die dabei entweder überwältigt oder dabei unterbrochen und an ein in der Nähe parkendes Auto gelockt worden (dorthin, wo der Blutfleck dann war, etwa 4 m neben dem eigenen Auto), z.B. mit der Bitte um eine kurze Hilfe.
Es kann natürlich genau deshalb so logisch nach diesem Ablauf aussehen, WEIL der Täter das inszeniert hat.
Das kann durchaus möglich sein. Trotzdem fehlt mir da das Motiv bei einer 71-jährigen Frau. Dann wäre es ja von vornherein eine Falle gewesen, also vom Täter geplant. Wer sollte aber ein Interesse daran haben?


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

16.01.2022 um 01:25
@borabora
Wie auch schon von mir geäußert ist eine Verbringung per Schubkarre sehr unwahrscheinlich.

Obwohl?

Wenn die Person mit Grüngut abgedeckt wird, fällt es dann sofort auf dass da was darunter ist?

https://www.zdf.de/nachrichten/hallo-deutschland/kommissar-schiotka-rentnerin-100.html

Ein Weg neben dem Friedhof führt zu einer Stelle für Grünabfälle.
Dieser wurde am Tag des Verschwindens lt. Kommissar Schiotka stark benutzt.
Fällt dann da jemand auf wenn er mit einer Schubkarre unterwegs ist?


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Rentnerin nach Friedhofsbesuch verschwunden

16.01.2022 um 02:03
@Marinopay

Wir haben ein Zeitfenster von 5 Minuten. Auch wenn die Schubkarre schon vor Ort gewesen ist (weil Frau Koch vielleicht schon eine geholt hat), woher soll der Täter dann auf dem Parkplatz das ganze Grünzeug zum Abdecken nehmen? Das hätte er ja erst besorgen müssen und in der Zeit hätten theoretisch auch andere Friedhofsbesucher auf den Parkplatz kommen können. Da standen ja sicherlich auch noch andere Fahrzeuge, da es später noch Zeugen gegeben hat, die aber Frau Koch dort nicht gesehen haben.

Ich glaube eher, dass sie in ein anderes Fahrzeug gestiegen ist (freiwillig oder unfreiwillig sei da mal dahingestellt). Sie war gestürzt, hatte eine Platzwunde am Kopf, wollte ins Krankenhaus, konnte aber nicht selbst fahren, weil das höllisch weh tut.

Eine Frau auf einer Schubkarre wäre zu auffällig gewesen, wenn da zufällig ein anderes Fahrzeug auf den Parkplatz gekommen wäre oder wenn Friedhofsbesucher auf den Parkplatz gekommen wären. Damit musste der Täter immer rechnen nach dem Sturz. Das heißt, er musste sie möglichst schnell aus dem Sichtfeld von anderen bringen, um nicht aufzufallen, wenn er von vornherein vorhatte, sie verschwinden zu lassen.


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