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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

701 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Frau, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

06.07.2026 um 14:20
Oh wow, nach fast 6 Jahren. Kaum zu glauben.
Ich hoffe bloß, dass das nicht wieder ein Psychospiel von ihm ist, um den trauernden Angehörigen Hoffnung zu suggerieren und dann letztendlich doch nicht die ganze Wahrheit herauszurücken.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

06.07.2026 um 14:38
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Und hier ein Live-Ticker über die Neuigkeit und eine Pressekonferenz seines Anwaltes
https://www.ladepeche.fr/2026/07/06/direct-cedric-jubillar-passe-aux-aveux-il-a-reconnu-sa-participation-dans-cette-affaire-confie-son-avocat-a-la-depeche-13455059.php
Daraus:
13:09 Concernant le lieu où a été transféré le corps, il l'indiquera à la justice. "Ce travail on l'a fait avec une tierce personne"
Son identité sera révélée plus tard.
Er wird den Justizbehörden den Ablageort ihres Leichnams nennen. Beim Verbringen ihres Körpers soll eine dritte Person geholfen haben. Deren Identität wird später enthüllt.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

06.07.2026 um 17:53
Zitat von antheanthe schrieb:Er wird den Justizbehörden den Ablageort ihres Leichnams nennen. Beim Verbringen ihres Körpers soll eine dritte Person geholfen haben. Deren Identität wird später enthüllt.
Nein, er hat sie anscheinend alleine verbracht. Das war in diesem Ticker etwas verwirrend erklärt.
Le Parisien hat die Ansage des Anwalts besser erklärt.
Eine dritte Partei half Cédric Jubillar beim Geständnis. Er ist "eine Person, die psychologisch gute Arbeit geleistet und mir enorm geholfen hat, aber sie möchte ihre Identität derzeit nicht preisgeben. Das ist eine Person, die ihn regelmäßig im Gefängnis besucht", sagt der Anwalt.
Wahrscheinlich seine aktuelle Freundin, vermute ich mal.
https://www.leparisien.fr/faits-divers/direct-meurtre-de-delphine-jubillar-lavocate-de-sa-meilleure-amie-evoque-un-enorme-soulagement-06-07-2026-2IHR32DS4JARZLTSKKQU6DPMGM.php

Diese Zusammenfassung auch als Ticker des heutigen Tages ist sehr ausführlich.
Und die Aussage seines neuen Anwalts gibt eigentlich schon die Richtung für die Berufung vor. Der arbeitet schon an seinem Plädoyer mit Tendenz Körperverletzung mit Todesfolge. Und meine Vermutung ist, dass sein Anwalt ihm das auch klar gemacht hat und darum sein Geständnis.
"Es wurde wirklich vermasselt", sagt Cédric Jubilars Anwalt
"Es ist offensichtlich, es wurde wirklich vermasselt", sagt Pierre Debuisson über die Ermittlungen. "Wenn die Arbeit ernsthaft gemacht worden wäre, wären nach 48 Stunden alle Informationen gesammelt und Delphines Leiche gefunden worden", besteht er und erklärt, dass "wir von vorne anfangen."
Ich finde diese Aussage unfassbar. Dieser Mann hat jahrelang alle verarscht. Die Ermittler haben eine der größten Suchaktionen nach Delphin durchgeführt.
"Cédric Jubillar wird als Opfer dargestellt", protestiert Mourad Battikh, der Anwalt mehrerer Verwandter von Delphine Jubilar. "Er hätte ein Strafregime, das schlimmer wäre als das der Terroristen, er wird zu seiner Sicherheit in Einzelhaft gesteckt", sagt er.

"Wie weit wollen wir in diesem Fall gehen?" fragt er sich. "Cédric Jubillar ist kein Opfer, er hat Delphine getötet, er hat die Leiche versteckt, er hat uns zu einem Wahnsinn getrieben (...) Dieser Zirkus und dieses Kino müssen aufhören. »
Ich bin da bei M. Battikh.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

06.07.2026 um 18:11
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Nein, er hat sie anscheinend alleine verbracht. Das war in diesem Ticker etwas verwirrend erklärt.
Le Parisien hat die Ansage des Anwalts besser erklärt.
Ok, vielen Dank für's Korrigieren, das war wirklich verwirrend formuliert.
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Ich finde diese Aussage unfassbar. Dieser Mann hat jahrelang alle verarscht. Die Ermittler haben eine der größten Suchaktionen nach Delphin durchgeführt.
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Ich bin da bei M. Battikh.
Moi aussi. Sehr durchschaubare Strategie seiner Anwälte.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

06.07.2026 um 18:28
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:.
"Es wurde wirklich vermasselt", sagt Cédric Jubilars Anwalt
"Es ist offensichtlich, es wurde wirklich vermasselt", sagt Pierre Debuisson über die Ermittlungen.
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Ich finde diese Aussage unfassbar. Dieser Mann hat jahrelang alle verarscht. Die Ermittler haben eine der größten Suchaktionen nach Delphin durchgeführt
Das ist wirklich unfassbar, gar nichts wurde da vermasselt. Und das er auch jetzt nicht die volle Wahrheit sagt dürfte auch klar sein. Das einzig gute ist das er endlich sagen will wo ihre Leiche ist.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

06.07.2026 um 19:43
Zitat von antheanthe schrieb:Ich hoffe bloß, dass das nicht wieder ein Psychospiel von ihm ist, um den trauernden Angehörigen Hoffnung zu suggerieren und dann letztendlich doch nicht die ganze Wahrheit herauszurücken.
Das war leider auch mein erster Gedanke.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

06.07.2026 um 20:48
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Das einzig gute ist das er endlich sagen will wo ihre Leiche ist.
Es wäre wirklich für seine Kinder und die Familie und Freunde, die seit Jahren jeden Sonntag unterwegs sind und suchen, eine wirkliche Erlösung.
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb am 01.10.2025:
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb am 01.10.2025:In Cazouls wurde ihr Leichnam nicht gefunden. Das schließt natürlich nicht aus, dass sie nicht doch dort irgendwo vergraben ist.
Ja, kein Wunder denn es wurde dort von der Gendarmerie auch nicht gesucht.
Diese Stelle könnte nochmals interessant werden.

Die Seite 16 hier im Thread ist in Folge der neuen Entwicklungen wirklich nochmals lesenswert. Beiträge von @JamesRockford und @GrafOskar
über mögliche Vergrabungsstelle.

Auch die Passagen, in denen seine Anwälte die Indizien nicht nur angegriffen haben, was ihr gutes Recht ist, nein, sie haben sie lächerlich gemacht.
Heute hat er diese Indizien gestanden.
La Dépêche hatte exklusiven Zugang zu Cédric Jubilars Brief. Letzterer gibt zu, am 15. Dezember 2020 den Körper seiner Frau in den marineblauen Peugeot 207 geladen zu haben, um ihn loszuwerden.
Deshalb hier die Stellungnahme der 2 RA vom Hauptprozess, die C. Jubillar 5 Jahre verteidigt haben und von seiner Unschuld anscheinend wirklich überzeugt waren.
Während seines ersten Prozesses wurde Cédric Jubillar von den in Toulouse ansässigen Anwälten Emmanuelle Franck und Alexandre Martin vertreten. Im Nachrichtensender LCI äußerte sich Alexandre Martin überrascht über das Geständnis des Malers und Verputzers. „Es ist sowohl hinsichtlich der Art und Weise als auch inhaltlich eine Überraschung. Was die Art und Weise betrifft, so bin ich sehr erstaunt, dass dieser Mann sich dazu entschloss, sein Geständnis zunächst den Medien zu offenbaren, anstatt es seinen Kindern und der Justiz mitzuteilen. Und was den Inhalt angeht – das kommt natürlich überraschend“, erklärte er.

„Fünf Jahre lang hatten Frau Franck und ich es mit einem Mann zu tun, der vom ersten Tag an vehement seine Unschuld beteuert hatte. Wir haben die Ermittlungsakten geprüft; sie waren voller Schwachstellen und Mängel, die es unmöglich machten, an seine Schuld zu glauben“, fuhr er fort. „Heute hat sich dieser Mann entschieden, sein Gewissen zu erleichtern – was eine gute Sache ist –, doch er ist ein völlig anderer Mensch als jener, dem wir fünf Jahre lang gegenüberstanden.“
Mich hat es nicht gewundert, dass er für sein Geständnis die große Bühne suchte.

Ich denke dieses blinde Vertrauen, dass Me Frank meiner Meinung nach hatte und sie auch immer wieder betonnte, wird ihr für Ihre weitere Arbeit als Rea eine Lehre sein.

https://www.leparisien.fr/faits-divers/direct-meurtre-de-delphine-jubillar-lavocate-de-sa-meilleure-amie-evoque-un-enorme-soulagement-06-07-2026-2IHR32DS4JARZLTSKKQU6DPMGM.php


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

07.07.2026 um 02:55
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Und die Aussage seines neuen Anwalts gibt eigentlich schon die Richtung für die Berufung vor. Der arbeitet schon an seinem Plädoyer mit Tendenz Körperverletzung mit Todesfolge. Und meine Vermutung ist, dass sein Anwalt ihm das auch klar gemacht hat und darum sein Geständnis.
Zitat von antheanthe schrieb:Moi aussi. Sehr durchschaubare Strategie seiner Anwälte.
Diese Strategie ist auf jeden Fall schon vorgegeben. Aber ich denke da kommt noch mehr, in Bezug von den Anwälten. Es ist Außergewöhnlich dieses mediale Auftreten, bevor die Gerichte davon unterrichtet werden.
Gestern um 18:57 Uhr
Das Assize-Berufungsgericht von Toulouse versichert, dass es nach Cédric Jubilars Geständnis kein Dokument erhalten hat
Das Assize-Berufungsgericht von Toulouse gab eine Erklärung heraus, in der es erklärte, dass nach dem Geständnis von Cédric Jubillar, der seine Verantwortung für das Verschwinden seiner Frau Delphine im Dezember 2020 anerkannte, "kein Element" an ihn geschickt worden sei.

"Der erste Präsident des Berufungsgerichts von Toulouse möchte klarstellen, dass zu diesem Zeitpunkt kein Dokument an das Assize Court übermittelt wurde", heißt es in der Erklärung.
Das sich der Präsident des Berufungsgerichtes sich bemüßigt fühlt, dies klar zu stellen, sagt einiges aus.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

07.07.2026 um 19:48
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Ich denke dieses blinde Vertrauen, dass Me Frank meiner Meinung nach hatte und sie auch immer wieder betonnte, wird ihr für Ihre weitere Arbeit als Rea eine Lehre sein.
Das habe ich auch gedacht. Wie sehr hat sie um sich geschlagen, anderen den schwarzen Peter zugeschoben, lamentiert und taktiert. Ein paar Joker glaubte sie, aus der Tasche gezogen zu haben, aber diese Karten zerbröselten in ihrer Hand wie ein Stück alter Sandkuchen. Damit hat sie sich selbst mehrfach und abwechselnd in beide Knie geschossen. Ein schuldiger Angeklagter würde sie nach dieser Performance niemals als Vertretung nehmen, ein Unschuldiger erst recht nicht. Aber wie sagt man so schön: Jeder ist seines Glückes Schmied.

Ich bin froh, dass Cédric den Mord gestanden hat. Hätte er schon früher tun können, aber gut. Reue kann ich bei ihm nicht erkennen, sondern nur wieder dieses ekelhafte Selbstmitleid. Er soll jetzt gefälligst sagen, wo er die Leiche verscharrt hat, damit Delphine wenigstens einigermaßen würdig beerdigt werden kann und die Menschen, die sie lieben, einen Platz für ihre Trauer haben.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

16.07.2026 um 17:37
Knochenreste bei neuen Jubillar-Suchen im Tarn entdeckt

Cédric Jubillar, der Ehemann der Vermissten, hatte den Behörden nach jüngsten Angaben Hinweise auf ein mögliches Suchgebiet gegeben.
Quelle: https://nachrichten.fr/knochenreste-bei-neuen-jubillar-suchen-im-tarn-entdeckt
Fall Jubillar: „Knochen, die möglicherweise von einem Menschen stammen“, wurden an der von Cédric Jubillar angegebenen Stelle gefunden, teilt der Generalstaatsanwalt mit
Quelle: https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/07/16/cedric-jubillar-a-ete-entendu-mercredi-et-les-fouilles-ont-debute-dans-le-tarn-a-annonce-le-procureur-general_6723780_3224.html?srsltid=AfmBOoo2WcMxtLDcQvIfg1kgUcMe6OIgWBj6_uJGsvIpucF-lOJEcn8


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

17.07.2026 um 09:47
„Und dort soll er dann die Leiche seiner Frau in einem Haufen Kompost, also landwirtschaftlichem Kompost, vergraben haben; mit seinen Händen hat er eine Art Grube ausgehoben und die Leiche darin vergraben. Danach stieg er wieder ins Auto und fuhr nach Hause nach Cagnac-les-Mines, während die Kinder schliefen.“
Quelle: https://www.lamontagne.fr/cagnac-les-mines-81130/faits-divers/pendant-que-ses-enfants-dormaient-cedric-jubillar-aurait-enfoui-le-corps-de-delphine-dans-un-monticule-de-terreaur-agricole_15021356


Dieser Komposthaufen wurde dann (viel) später vom Landwirt auf einem oder mehreren Feldern vermutlich mit dem Miststeuer verteilt. Deswegen suchen die Ermittler jetzt das komplette Feld und evtl. noch weitere mit Suchhunden ab. Sie dürften aber bestenfalls noch Fragmente finden.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

18.07.2026 um 19:18
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Dieser Komposthaufen wurde dann (viel) später vom Landwirt auf einem oder mehreren Feldern vermutlich mit dem Miststeuer verteilt. Deswegen suchen die Ermittler jetzt das komplette Feld und evtl. noch weitere mit Suchhunden ab. Sie dürften aber bestenfalls noch Fragmente finden.
Die Suche nach weiteren Knochen wurden vermutlich wegen der Aussichtslosigkeit sehr rasch aufgegeben. Der Kompost war für jedermann frei zugänglich und die Landwirte haben sich dort bedient und als Dünger auf ihre Felder ausgebracht und anschließend untergepflügt. Was soll man da noch finden wenn man nicht einmal weiss auf welchem Acker man überhaupt suchen soll.
Am Freitagabend gab die Gendarmerie bekannt, dass die Sucharbeiten auf dem Feld eingestellt wurden, auf dem auf Hinweise von Cédric Jubillar hin zwei Knochen gefunden worden waren, die möglicherweise seiner Ehefrau gehören, die in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 in Cagnac-les-Mines im Departement Tarn verschwunden war. Die Verteidigung des Malers und Trockenbauers zeigt sich überrascht über eine derart überstürzte Unterbrechung der Suche.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Quelle: https://www.lefigaro.fr/faits-divers/il-etait-plus-interessant-de-tenter-de-retrouver-d-autres-parties-du-corps-la-defense-de-cedric-jubillar-regrette-l-arret-des-fouilles-20260718


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

20.07.2026 um 00:22
Die größte deutsche Boulevardzeitung berichtet über den Leichenfund und die offizielle Bestätigung der Übereinstimmung mit der DNA des Opfers durch die zuständige Staatsanwaltschaft.
Die Staatsanwaltschaft von Toulouse erklärte am Sonntag, kürzlich gefundene Knochen hätten durch DNA-Tests der Krankenschwester zugeordnet werden können.
Quelle: https://m.bild.de/news/ausland/fall-delphine-jubillar-leiche-von-seit-sechs-jahren-vermisster-franzoesin-gefunden-6a5d2d270aa0c8b5acbd52c9


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

21.07.2026 um 20:30
f1c7b2dcb878bac305f64668606a52efaca907ff

Quelle: https://www.lefigaro.fr/faits-divers/je-voulais-qu-elle-se-taise-je-l-ai-attrapee-par-le-coup-et-j-ai-serre-les-aveux-de-cedric-jubillar-devant-la-juge-20260721

Mit dieser Zeichnung erklärte CJ den Ermittlern wo sie die Leiche seiner Frau finden werden.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

22.07.2026 um 02:22
@GrafOskar
Danke dass du an dem Fall drangeblieben bist. Ich hatte in den letzten Tagen leider keine Zeit irgendwas hier einzustellen.
Was mittlerweile bekannt sein dürfte ist, wohin der Weg der Verteidigung geht.
- Es war ein Eifersuchtsdrama (Aussage seines Rechtsanwaltes)
- Cedric J. wollte seine Frau nicht töten (er hat ihr nur so lange den Hals zugedrückt bis sie tot war, seine Aussage)
- Delphin hat Ihn provoziert
- Er wollte seine Kinder schützen
- Es tut ihm nach 5 Jahren soo Leid
Die Richtung der Anwälte ist eigentlich schon vorgegeben . Totschlag oder Totschlag im Affekt oder Körperverletzung mit Todesfolge . Man kann es sich raussuchen.
Hier seine Aussage vor der Untersuchungsrichterin ohne Bezahlschranke
Nach fünfeinhalb Jahren voller Lügen und Leugnungen wurde der 38-jährige Maler-Stuckateur am 15. Juli von einem Magistrat des Berufungsgerichts von Toulouse verhandelt. Während dieser Anhörung wiederholte er die Geständnisse gegenüber seinen Anwälten und gab zu, seine Frau Delphine Aussaguel erwürgt zu haben.
ES IST SEINE GESCHICHTE!
Es brauchte nur eine Frage des vom Haute-Garonne Assize Court ernannten Richters, damit Cédric Jubillar seine Geschichte entfaltete. Kaum hat sie zu ihm gesagt: "Ich höre dir zu", antwortet er: "Ich erkenne die Tatsachen an, ich erkenne, dass ich der Urheber des Verschwindens meiner Frau bin."
Gegenüber dem Untersuchungsrichter schilderte er – laut dem Protokoll seiner Vernehmung, das franceinfo am Dienstag, dem 21. Juli, einsehen konnte – die Ereignisse, die sich in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 zugetragen haben sollen. Er gab an, gegen 22:30 Uhr eingeschlafen zu sein, nachdem Delphine und ihr ältester Sohn zu ihm ins Bett gekommen waren, um zu kuscheln. „Ich hatte schon seit einiger Zeit schlecht geschlafen; oft wachte ich nachts auf und ging eine Zigarette rauchen, um mich zu entspannen, weil ich unter Stress stand“, erklärte er. Er fügte hinzu, dass er und Delphine zu jener Zeit über eine Scheidung sprachen; obwohl sie unter einem Dach lebten, sei die Atmosphäre „giftig und vergiftet“ gewesen.
Er sagt, er sei in jener Nacht gegen „ein Uhr morgens“ aufgewacht. „Ich ging ins Wohnzimmer, und Delphine sagte sofort: ‚Was zum Teufel machst du hier?‘“, behauptet Cédric Jubillar. Er erklärt weiter, Delphine habe ihm kurz ein „etwas sexy“ Foto von sich gezeigt, ihn dann beschimpft und gesagt: „Du bist nichts als ein Stück Scheiße, ein beschissener Junkie; ich tue das Richtige, wenn ich gehe – niemand wird dich wollen.“ Genau in diesem Moment – ​​so zumindest seine Schilderung – habe sie ihm gesagt: „Jetzt habe ich nichts mehr zu verlieren; ich kann es dir gestehen: Ich habe jemanden gefunden, der besser mit mir schläft als du.“ Diese Worte sollen dazu geführt haben, dass Cédric Jubillar „ausrastete“.
„Ich wollte, dass sie den Mund hält“, sagte er, „ich habe sie am Hals gepackt und festgedrückt, und ich sagte: ‚Halt den Mund, halt den Mund, ich flehe dich an, halt den Mund.‘“ Er erklärte, dass er in diesem Moment lieber auf seine Füße geschaut habe, um den Blick seiner Frau, der er gegenüberstand, nicht zu kreuzen. Dann sei Delphine „leblos“ zu Boden gefallen. Er habe daraufhin immer wieder „Sei still“ wiederholt. Seiner Schilderung zufolge habe er „einige Augenblicke“ gebraucht, um zu begreifen, dass er gerade die Mutter seiner Kinder getötet hatte. Er berichtet, er sei daraufhin „in Panik“ geraten und „wie gelähmt“ gewesen.

„Ich sagte mir, dass meine Kinder ihre Mutter nicht so sehen dürften und dass sie mir das übel nehmen würden.“ In diesem Moment beschloss Cédric Jubillar, sie verstecken zu müssen. Er habe Delphine daraufhin auf seine Schulter „geladen“ und sie in den Kofferraum ihres Autos gelegt, das er zunächst im Leerlauf laufen ließ, um die Nachbarn nicht zu wecken. Erst am Ende der Straße habe er den Motor gestartet. „Ich wusste nicht, wohin ich fahren sollte, ich hatte kein konkretes Ziel“, versichert er weiter.
„Ich dachte wirklich, wir würden sie schon früher finden.“
Cédric Jubillar erklärt, er sei bis zur Straße nach Cordes-sur-Ciel gefahren und habe sich „erinnert“, auf einer Baustelle Erdhaufen gesehen zu haben. „Ich dachte mir, ich werde sie dort verstecken“, sagt er.

Er erzählt, wie er vorgegangen ist: Er habe die Leiche abgelegt, die Erde mit bloßen Händen so gut es ging und ohne Werkzeuge ausgegraben und sie dann mit der Erde von den beiden Hügeln wieder zugedeckt. „Ich dachte wirklich, man würde sie früher finden, ich bin sehr überrascht, dass das nicht der Fall war“, sagt der Maler und Trockenbauer.

Er erklärt, dass er anschließend nach Hause gegangen sei, nachgesehen habe, ob die Kinder gut schliefen, und dabei das Handy seiner Frau gesehen habe. „Ich habe es zusammen mit einem Paar Stiefel und einem Mantel von ihr genommen und alles in den Müllcontainer eines Nachbarn geworfen, 50 Meter vom Haus entfernt.“ Delphines Handy, das am Morgen des 16. Dezembers bis 7:48 Uhr geortet wurde, wurde nie gefunden. Genauso wenig wie ihre weiße Daunenjacke.

Er erzählt, wie er vorging: Er legte den Körper ab, grub die Erde mit bloßen Händen so gut er konnte, ohne Werkzeuge, und bedeckte sie dann mit der Erde der beiden Hügel. "Ich dachte wirklich, wir würden es schon früher finden, ich bin sehr überrascht, dass dem nicht so war", sagt der Maler-Stuckateur.

Er erklärt, dass er dann nach Hause ging, überprüfte, ob die Kinder gut schliefen, und das Handy seiner Frau sah. "Ich habe sie mit einem Paar Stiefeln und einem eigenen Mantel mitgenommen und alles in den Mülleimer eines Nachbarn geworfen, 50 Meter vom Haus entfernt." Delphines Handy, das bis 7:48 Uhr am Morgen des 16. Dezember am Telefon war, wurde nie gefunden. Genau wie seine weiße Daunenjacke.

In wenigen Worten sagt er, dass er erkannt habe, dass er "etwas Abscheuliches" begangen habe, sich aber in seiner Lüge "eingesperrt" habe. Noch vor dem Magistrat gab Cédric Jubillar genaue Informationen über den Ort der Leiche, wo tatsächlich ein winziger Teil von Delphine Aussaguels Knochen am Donnerstag, dem Tag nach dieser Anhörung, gefunden wurde.

Auch Cédric Jubillar nutzte diesen Moment vor dem Magistrat, um sein Unglück in der Haft und das Leid, das die Einzelhaft für ihn bedeutet, mitzuteilen.
Einiges wurde bereits von den Experten, vor allem über die Aussage des Handys widerlegt. Ich schau mal was ich morgen noch finde.
Über eines sind sich viele Rechtsexperten einig: es gibt im franz. Gesetz keinen Rechtsbegriff über Eifersuchtsdrama mehr. Heute nennt man es Femizit. Mal sehen wie weit sie kommen. Auch die Story über das Handy kann nicht stimmen, wurde auch von Experten im 1. Prozess schon widerlegt.
Ich schau mal, was ich morgen noch finde.
https://www.franceinfo.fr/faits-divers/disparition-de-delphine-jubillar/je-voulais-qu-elle-se-taise-je-l-ai-attrapee-par-le-cou-et-j-ai-serre-les-aveux-de-cedric-jubillar-devant-la-justice_8116817.html


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

22.07.2026 um 09:01
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Einiges wurde bereits von den Experten, vor allem über die Aussage des Handys widerlegt. Ich schau mal was ich morgen noch finde.
Über eines sind sich viele Rechtsexperten einig: es gibt im franz. Gesetz keinen Rechtsbegriff über Eifersuchtsdrama mehr. Heute nennt man es Femizit. Mal sehen wie weit sie kommen. Auch die Story über das Handy kann nicht stimmen, wurde auch von Experten im 1. Prozess schon widerlegt.
Mit einer Tötung ohne Absicht wird er sicher nicht durchkommen, man kann einen Menschen nicht versehentlich erwürgen. Bzgl. dem Handy hat er doch angegeben, dies in der Nähe des Hauses in eine Mülltonne geworfen zu haben und das würde dazu passen, dass es sich zuletzt in der dem Haus nächstgelegenen Antenne eingebucht hatte.


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22.07.2026 um 16:09
@GrafOskar

Das Cedric J. das Handy von Delphin noch in der Nacht in einen Mülleimer warf könnte tatsächlich nicht stimmen.

Nach dem angeblichen Zeitpunkt des Verschwindens wurden noch sechs Aktivierungen des Geräts festgestellt. Darunter eine Aktivierung um 6:52 Uhr, die dem Entsperren des Telefons entspricht. Laut dem Hersteller Huawei erfordert diese Manipulation zwangsläufig menschliches Handeln.

Der Verdacht war damals schon, dass das Handy noch im Haus war, als die Gendarmerie anwesend war. Und wenn ich mich noch richtig erinnere war auch eine Aktivierung die der Handy-Kamera. Hier ein Auszug aus dem 1. Prozess
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb am 13.10.2025:Der Präsident stellte fest, dass die Gendarmen ihn 50 Minuten lang allein ließen, als sie auf Patrouille gingen. Was hat er in dieser Zeit getan? "Ich rufe an und drehe mich im Kreis."
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb am 30.09.2025:
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb am 30.09.2025:5.12. Um 22:58 ging die letzte Nachricht von Delphine an ihren Geliebten raus.
15.12. Zwischen 22.53 -23:48 liegt das Handy in der Wohnung
15.12. Gegen 23 Uhr hört die Nachbarin Schreie einer Frau und Hundegebell. Der Streit wird von Sohn Louis bestätigt.
16.12. Um 00:07 wird versucht, das Handy zu entsperren (Das Handy wurde entsperrt und es gab eine Internetsuche)
16.12. Zwischen 00.11 Uhr und 1.33 keine Bewegung des Handys
16.12. Um 01:34 wird erfolglos versucht, das Handy zu entsperren (Das Handy wurde entsperrt und die Kamera geöffnet)
16.12. Zwischen 01:49 und 07:48 bleibt das Handy an gleicher Stelle.
16.12. Um 3:53 wurde Cédrics Handy aktiviert. Er rief Delphine 4 x an und schickte ihr zwei Nachrichten, bevor er die Gendarmerie anrief. Bis 8:12 schichte er ihr vier Nachrichten und rief sie 184 Mal an (rechnerisch alle 80 Sekunden ein Anruf)
16.12. Um 4:09 rief Cédric die Gendarmerie an
16.12. Um 4:50 trifft die Polizei ein.
16.12. Um 6:52 wurde Delphines Handy entsperrt. Wie, konnte noch nicht geklärt werden
16.12. Um 7:49 ging Delphines Handy aus dem Netz
Der Sachverständige konnte daraus schließen, dass das Telefon um 6:52 Uhr entsperrt wurde, während es durch einen Code oder ein biometrisches Schutzmittel geschützt war.
https://www.lindependant.fr/2026/07/18/affaire-jubillar-cette-nouvelle-declaration-de-cedric-jubillar-sur-le-telephone-de-delphine-qui-intrigue-les-enqueteurs-13473969.php


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

22.07.2026 um 17:38
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Das Cedric J. das Handy von Delphin noch in der Nacht in einen Mülleimer warf könnte tatsächlich nicht stimmen.

Nach dem angeblichen Zeitpunkt des Verschwindens wurden noch sechs Aktivierungen des Geräts festgestellt. Darunter eine Aktivierung um 6:52 Uhr, die dem Entsperren des Telefons entspricht. Laut dem Hersteller Huawei erfordert diese Manipulation zwangsläufig menschliches Handeln.
Danke für den Hinweis. Nach seinen Angaben will er es auf dem Weg zum Versteck in eine Mülltonne geworfen haben und das beisst sich natürlich mit der manuellen Aktivität um 6:52 Uhr. Er hat auch die Arbeit der Ermittler kritisiert, sie hätten seiner Meinung nach das Handy problemlos innerhalb von 48 Stunden finden müssen.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

22.07.2026 um 18:18
Fall Jubillar: „Es erscheint uns nicht mehr notwendig, den Prozess so lang zu ziehen“ – zwei statt vier Wochen: Das Berufungsverfahren wird verkürzt

Nach dem jüngsten Geständnis des Angeklagten Cédric Jubillar wird das Berufungsverfahren, das auf das erste Halbjahr 2027 vertagt wurde, um etwa zehn Tage verkürzt

Das Berufungsverfahren gegen Cédric Jubillar, das auf 2027 vertagt wurde, wird voraussichtlich von vier auf zwei Verhandlungswochen verkürzt, teilte die Vorsitzende des Berufungsgerichts von Toulouse am Mittwoch in einem Interview mit „Ici Occitanie“ mit.

„Angesichts des Geständnisses erscheint es uns nicht mehr notwendig, vier Wochen zu verhandeln. Das Verfahren wird von vier Wochen eher auf zehn Verhandlungstage verkürzt. Das hängt zwar von der Anzahl der geladenen Zeugen ab, aber es handelt sich keineswegs mehr um dasselbe Verfahren“, erklärte Chantal Ferreira.

Ein auf das erste Quartal 2027 verschobener Prozess
Cédric Jubillar, der bereits im Oktober 2025 zu 30 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde, wird spätestens im April 2027 wegen Mordes an seiner Ehefrau vor Gericht stehen, teilte das Berufungsgericht von Toulouse mit. „Das Geständnis und der Fund der Leiche – oder dessen, was davon übrig ist – bringen die Lage völlig durcheinander. Wir müssen also nicht mehr wirklich gegen Cédric Jubillar ermitteln: Ist er schuldig oder unschuldig?“, betonte die Richterin im Interview.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Quelle: https://www.sudouest.fr/faits-divers/affaire-jubillar/affaire-jubillar-il-ne-nous-parait-plus-necessaire-de-faire-aussi-long-deux-semaines-au-lieu-de-quatre-le-proces-sera-plus-court-en-appel-30024404.php

Vermutlich wird es im Dezember einen Lokaltermin auf diesem Feld geben, dort kann CJ dann zeigen wie er mit bloßen Händen das Loch in den Komposthaufen gegraben hat.


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Der mysteriöse Fall Delphine Jubillar

23.07.2026 um 19:06
...
Welche Strafe würde ihm drohen, wenn das Gericht zu dem Schluss käme, dass er nicht die Absicht hatte, sie zu töten?
...
Dieses Delikt besteht darin, vorsätzlich Gewalt gegen eine andere Person auszuüben, die zum Tod des Opfers führt, obwohl der Täter lediglich beabsichtigte, das Opfer zu verletzen, nicht aber, es zu töten. Es wird mit fünfzehn Jahren Freiheitsstrafe bestraft; wird die Straftat gegen den Ehepartner begangen (wie im vorliegenden Fall), beträgt die Freiheitsstrafe zwanzig Jahre.
...

Welche Strafe würde ihm drohen, wenn er wegen Mordes für schuldig befunden würde?
...
Jedenfalls wird auf Mord, d. h. vorsätzliche Tötung, lebenslange Freiheitsstrafe verhängt (Strafgesetzbuch, Artikel 221-3). Dies war bereits die Strafe, die Herrn Jubillar in erster Instanz drohte, da der Mord an einem Ehepartner mit lebenslanger Freiheitsstrafe geahndet wird. Die Umqualifizierung hätte somit eher symbolische als rechtliche Bedeutung, was jedoch keineswegs unbedeutend ist, ganz im Gegenteil.
...
Quelle: https://www.leclubdesjuristes.com/justice/affaire-jubillar-que-changerait-la-premeditation-17117


Da kann man echt gespannt sein wie das Strafmaß ausfallen wird. Aktuell ist er ja zu 30 Jahre Gefängnis verurteilt, er hat aber Revision eingelegt.


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