SirHenry schrieb:..die blitzblanken Fußsohlen hast du noch vergessen... sowie das Seil aus einem Fischerboot vor Ort...auch das hätte sie sich in der kurzen Zeit noch organisieren müssen...haut schon allein zeitlich gar nicht hin...und dann noch der Seemannsknoten...und woher hätte sie diese abgelegene Stelle soweit von zuhause kennen sollen!?
Das soll zeitlich nicht hinhauen? Das könntest ja mal mit Zahlen stützen, Hilfen hat man durch Google mehr als genug. Wenn Du das schaffst, dann könnte man einen Fahrt mit dem Zug ausschließen.
Solche Knoten kennen nicht nur "Seemänner". Er ist allgemein sehr praktisch.
Und warum muss sie den Ort und die Stelle vorher gekannt haben? So sehr unterscheiden sich Orte nicht. Man findet vor Ort meistens irgendwelche Stellen, wo man sein Vorhaben in die Tat umsetzen kann. Möglicherweise entscheidet man sich auch erst vor Ort bzgl. der Art, abhängig davon, was man vorfindet.
SirHenry schrieb:Nee, nee das war kein Zufall...schon alleine wegen der sauberen, unversehrten Fußsohlen gar nicht möglich
In so einem Bereich dürfte der Boden sehr trocken gewesen sein. Da bleibt nicht viel haften. Außerdem gibt es hier Fotos, da erscheinen die Fußsohlen gar nicht so sauber.
SirHenry schrieb:selbst der damals zuständige Rechtsmediziner ist mittlerweile der festen Überzeugung dass es sich nicht um Suizid handeln kann.
Seine Erklärung ist jedoch nicht nachvollziehbar.
Er behauptet, dass das Opfer nur auf den Baum so hochgekommen sein kann, wie man sonst ein Seil hoch klettert. Und er behauptet, dass das Opfer dann das Seil nicht hätte befestigen können, weil das Opfer die Arme nicht freigehabt hätte. Das Problem seiner Aussage ist die, dass das in keiner Weise mit den Fotos in Einklang zu bringen ist, die hier im Thread zu finden sind.
Dort gibt es teils abgeschnittene Äste und mehrere Gabelung, welche durchaus als Steighilfe und Standpunkt hergenommen worden sein kann, um die Schleife zu befestigen. Es gibt hier auch Abschätzungen bzgl. den Maßen. Und danach ist der späteste Ast, auf den man sich schwingen müsste in einer Höhe von ca. 70cm, also Arbeitsplattenhöhe. Das schafft man, erst recht ein junger Mensch. Zusammengefasst kann man nur sagen, ich weiß nicht, welche Fotos er vorliegen hatte oder ihm gezeigt wurden, aus den uns bekannten Fotos gibt es andere Möglichkeiten und damit ist seinen Begründung, warum er glaubt, dass es sich um Fremdverschulden handelt, in Wirklichkeit nicht nachvollziehbar. Wenn jemand so offensichtliche Fehler macht, dann zeigt das, dass er sich mit dem fall in Wirklichkeit nicht ausreichend befasst hat. Dann sind weitere Fehler seiner Darstellung vorprogrammiert.
Der andere Mediziner, der mit ihm damals zusammengearbeitet hatte, hält nach wie vor an einem Suizid fest.