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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

1.961 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisst, Suizid ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 09:22
Zum einen ist es weltfremd zu glauben, dass eine junge Frau 1990 (noch keine Handys) im Zug über 20 Stunden vor sich hingeträumt hat und von niemandem angesprochen worden wäre, zum anderen gab es Zug-, Pass- und Zollkontrollen. Beamte müssen also ihren Ausweis mit Foto und Evi somit von Angesicht zu Angesicht gesehen haben.

Der Fundort selbst ist leider wertlos, weil dort von niemandem irgendwelche Spuren gesichert wurden, sondern im Gegenteil, von Beamten und Schaulustigen Spuren verursacht wurden. Bleiben Fotos, in die man alles und nichts hineininterpretieren kann.

Wenn Evi in ein Auto "verfrachtet" wurde oder zuerst freiwillig eingestiegen sein sollte, müsste sich etwas unvorhergesehenes ereignet haben, sonst würde es ja keinen Grund geben, warum sich die beteiligten Personen nicht gemeldet hätten.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 09:39
Zitat von camelotcamelot schrieb:Zum einen ist es weltfremd zu glauben, dass eine junge Frau 1990 (noch keine Handys) im Zug über 20 Stunden vor sich hingeträumt hat und von niemandem angesprochen worden wäre, zum anderen gab es Zug-, Pass- und Zollkontrollen. Beamte müssen also ihren Ausweis mit Foto und Evi somit von Angesicht zu Angesicht gesehen haben.
Letzteres gilt auch für jede andere Transportmöglichkeit. Wäre das Opfer mit einem Wagen unterwegs gewesen, hätte es ebenfalls Beamte gegeben, die ihr Ausweis mit Foto und sie selbst gesehen hätten. Man kann in einem Zug recht leicht verhindern, dass man angesprochen wird. Man tut so, als würde man schlafen. Wenn man dann noch zusätzlich dabei so den Kopf verdreht oder ihn bedeckt, dann ist das durchaus möglich. Es gibt zwischenmenschliche Zeichen, die zeigen, dass man nicht angesprochen werden will und die meisten halten sich auch dran.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Der Fundort selbst ist leider wertlos, weil dort von niemandem irgendwelche Spuren gesichert wurden, sondern im Gegenteil, von Beamten und Schaulustigen Spuren verursacht wurden. Bleiben Fotos, in die man alles und nichts hineininterpretieren kann.
Nein, der Fundort liefert viele wertvolle Indizien, die Art der Schlaufe, der Baum selbst, die Umgebung. da kann man - wenn man nur will - sich mit beschäftigen und Theorien bilden und sie dann abwägen. Und das reininterpretieren könntest Du vielleicht mal versuchen, wenn man das schon im Ansatz nicht versucht, dann kann man es in Wirklichkeit nicht beurteilen. Wenn man das nicht versucht, bleibt die Diskussion auf der reinen Gefühlsebene.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 13:44
@Student1980
Zitat von Student1980Student1980 schrieb:Das Unwahrscheinliche wäre die Strecke per Bahn 1990: von Florenz nach Mailand, von dort über Genua nach Ventimiglia/San Remo, dort Umstieg über Nizza nach Marseille, von dort nach Portebou.....um sich dann sofort nach dem man zu dem Dorffriedhof gelaufen ist sich dort zu erhängen! Ich denke das ist eine Verdeckungstat oder etwas aus einem Bereich, der "normal" nicht rekonstruierbar ist. Auch bitte den Knoten zu betrachten. Meiner Meinung ist der in dieser Höhe des Baumes eigenhändig nicht umsetzbar.
..die blitzblanken Fußsohlen hast du noch vergessen... sowie das Seil aus einem Fischerboot vor Ort...auch das hätte sie sich in der kurzen Zeit noch organisieren müssen...haut schon allein zeitlich gar nicht hin...und dann noch der Seemannsknoten...und woher hätte sie diese abgelegene Stelle soweit von zuhause kennen sollen!?

Nee, nee das war kein Zufall...schon alleine wegen der sauberen, unversehrten Fußsohlen gar nicht möglich dass Evi da von alleine hingekommen wäre...es gibt im Threat bestimmte Leute die auf Krampf darauf bestehen dass es sich um Suizid handelt obgleich sehr vieles das ausschließt...selbst der damals zuständige Rechtsmediziner ist mittlerweile der festen Überzeugung dass es sich nicht um Suizid handeln kann.

Daher meine Frage: Weshalb ist es für bestimmte User existenziell jedes reale Argument in diesem Fall zu dementieren und darauf zu bestehen dass kein Verbrechen vorliegt!?


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 14:11
Grundsätzlich wäre die Theorie von @K-Jettie schon plausibel, allerdings fällt diese Theorie in sich zusammen, wenn Evi nicht den Zug genommen hat.

Was bei Fremdverschulden zwingend nötig wäre ist, dass mindestens zwei, eher drei Personen beteiligt gewesen sein müssten, um Evi so an den Baum zu hängen. Und dann stellt sich die Frage, warum würde man das an dieser exponierten, nicht ganz einfach zugänglichen Stelle machen, wenn man zuerst noch den Strick von einem Boot im Hafen besorgen muss, wie angenommen wurde?

Der Baum an dieser Stelle ist für beide Varianten schwer erklärbar.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 15:13
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:Man tut so, als würde man schlafen. Wenn man dann noch zusätzlich dabei so den Kopf verdreht oder ihn bedeckt, dann ist das durchaus möglich. Es gibt zwischenmenschliche Zeichen, die zeigen, dass man nicht angesprochen werden will und die meisten halten sich auch dran.
Das zieht man dann 20 Stunden lang durch? Na Hut ab, ich glaube die meisten Menschen könnten danach den Zug nicht mehr normal gehend verlassen.

Evi war eine junge, gutaussehende Frau, ich halte es für unwahrscheinlich, dass sie eine 20-Stunden-Fahrt lang niemals angesprochen worden wäre.
In den 90ern war es zudem noch eher üblich, sich einfach mal mit Mitreisenden zu unterhalten, alternativ gab es ja nur Bücher und Walkman.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 15:38
Zitat von camelotcamelot schrieb:Und da soll es keinen einzigen Zeugen geben, der Evi in diesem Zug gesehen hat? Und damit meine ich nicht nur Menschen, die mit ihr im Zugabteil gesessen sein könnten, sondern auch Zugpersonal, Grenzpolizei und Zollbeamte, die alle Reisenden zwischen Italien und Frankreich damals kontrolliert haben. Wenn es da keine einzige Zeugensichtung gibt, dann vermutlich deshalb, weil Evi nicht in diesem Zug war oder alle möglichen Zeugen nie von dem mysteriösen Fall Evi Rauter etwas gehört oder gesehen haben, was ziemlich unwahrscheinlich ist.
Bestimmt hat es Zeugen gegeben, falls sie mit dem Zug gefahren ist. Aber mit denen hat niemand gesprochen. Der Fall wurde schnell als Suizid abgelegt, da hat sich doch niemand die Mühe gemacht, im Nachbarland irgendwelches Zugpersonal, Grenzer oder Reisende zu befragen. Und Jahrzehnte später, als ER dann identifiziert wurde, wird sich niemand mehr an eine Mitreise im Zug vor so vielen Jahren erinnern können.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 16:40
@Akte-X

Das Argument, das sich nach so vielen Jahren niemand mehr an Evi erinnern könnte, greift hier nicht, denn wie ich beschrieben habe, erinnerte sich eine Fernsehzuschauerin an Evi, obwohl sie sie nicht gekannt hatte und ihr nicht begegnet ist.

Interessant wäre es gewesen zu sehen, wie die Einsatzkräfte Evi vom Baum genommen haben, um eine Vorstellung zu bekommen, wie sie eventuell von Fremdtätern hingehängt worden sein könnte.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 16:40
Zitat von camelotcamelot schrieb:Was bei Fremdverschulden zwingend nötig wäre ist, dass mindestens zwei, eher drei Personen beteiligt gewesen sein müssten, um Evi so an den Baum zu hängen. Und dann stellt sich die Frage, warum würde man das an dieser exponierten, nicht ganz einfach zugänglichen Stelle machen, wenn man zuerst noch den Strick von einem Boot im Hafen besorgen muss, wie angenommen wurde?
Eine Person wäre schon notwendig, um auf den Baum zu steigen, um die Schlinge um den Hals zu legen. Und dann müsste man einen Körper, der hochflexibel ist noch in diese Höhe hieven, bei den vorhandenen Verhältnissen, umgeben von Kakteen.

Wo packt man einen solchen Körper an? An der Kleidung? Die ist für solche Belastungen nicht geeignet. Auch wenn nichts reißt, man würde sehen, wo angepackt wurde, Fest am Körper selbst? Dann hätte man entsprechend starke Druckspuren gefunden.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Der Baum an dieser Stelle ist für beide Varianten schwer erklärbar.
Mag sein, aber es ist um Größenordnungen einfacher als einzelne Person dorthin zu gelangen als mehre Personen mit einer ohnmächtigen oder toten Person. M.E. ist das unmöglich ohne erkennbare Spuren am Körper des Opfers. Es gibt da schon extreme Unterschiede zwischen den beiden Varianten, das sollte man hier nicht vernachlässigen.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 17:15
Zitat von SirHenrySirHenry schrieb:..die blitzblanken Fußsohlen hast du noch vergessen... sowie das Seil aus einem Fischerboot vor Ort...auch das hätte sie sich in der kurzen Zeit noch organisieren müssen...haut schon allein zeitlich gar nicht hin...und dann noch der Seemannsknoten...und woher hätte sie diese abgelegene Stelle soweit von zuhause kennen sollen!?
Das soll zeitlich nicht hinhauen? Das könntest ja mal mit Zahlen stützen, Hilfen hat man durch Google mehr als genug. Wenn Du das schaffst, dann könnte man einen Fahrt mit dem Zug ausschließen.

Solche Knoten kennen nicht nur "Seemänner". Er ist allgemein sehr praktisch.

Und warum muss sie den Ort und die Stelle vorher gekannt haben? So sehr unterscheiden sich Orte nicht. Man findet vor Ort meistens irgendwelche Stellen, wo man sein Vorhaben in die Tat umsetzen kann. Möglicherweise entscheidet man sich auch erst vor Ort bzgl. der Art, abhängig davon, was man vorfindet.
Zitat von SirHenrySirHenry schrieb:Nee, nee das war kein Zufall...schon alleine wegen der sauberen, unversehrten Fußsohlen gar nicht möglich
In so einem Bereich dürfte der Boden sehr trocken gewesen sein. Da bleibt nicht viel haften. Außerdem gibt es hier Fotos, da erscheinen die Fußsohlen gar nicht so sauber.
Zitat von SirHenrySirHenry schrieb:selbst der damals zuständige Rechtsmediziner ist mittlerweile der festen Überzeugung dass es sich nicht um Suizid handeln kann.
Seine Erklärung ist jedoch nicht nachvollziehbar.

Er behauptet, dass das Opfer nur auf den Baum so hochgekommen sein kann, wie man sonst ein Seil hoch klettert. Und er behauptet, dass das Opfer dann das Seil nicht hätte befestigen können, weil das Opfer die Arme nicht freigehabt hätte. Das Problem seiner Aussage ist die, dass das in keiner Weise mit den Fotos in Einklang zu bringen ist, die hier im Thread zu finden sind.

Dort gibt es teils abgeschnittene Äste und mehrere Gabelung, welche durchaus als Steighilfe und Standpunkt hergenommen worden sein kann, um die Schleife zu befestigen. Es gibt hier auch Abschätzungen bzgl. den Maßen. Und danach ist der späteste Ast, auf den man sich schwingen müsste in einer Höhe von ca. 70cm, also Arbeitsplattenhöhe. Das schafft man, erst recht ein junger Mensch. Zusammengefasst kann man nur sagen, ich weiß nicht, welche Fotos er vorliegen hatte oder ihm gezeigt wurden, aus den uns bekannten Fotos gibt es andere Möglichkeiten und damit ist seinen Begründung, warum er glaubt, dass es sich um Fremdverschulden handelt, in Wirklichkeit nicht nachvollziehbar. Wenn jemand so offensichtliche Fehler macht, dann zeigt das, dass er sich mit dem fall in Wirklichkeit nicht ausreichend befasst hat. Dann sind weitere Fehler seiner Darstellung vorprogrammiert.

Der andere Mediziner, der mit ihm damals zusammengearbeitet hatte, hält nach wie vor an einem Suizid fest.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 18:24
Im September 2023 kam die Staatsanwaltschaft von Florenz zu dem Schluss, dass Evi Rauters Tod eine Straftat war und legte den Fall vorübergehend zurück.

Wikipedia: Muerte de Evi Rauter

Die spanische Wikipedia Seite ist viel umfangreicher als die deutsche und hat ein paar recht interessante Zusatzinformationen.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 21:27
Zitat von camelotcamelot schrieb:ass mindestens zwei, eher drei Personen beteiligt gewesen sein müssten, um Evi so an den Baum zu hängen
sie könnte - viel wahrscheinlicher - mit einem Bus oder Auto mitgenomen worden sein, zb. nachdem ihr am Ausgangsort was ins Getränk gemixt wurde. Mit wenig Geld fährt man nicht einfach so mit Zug irgendwohin


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 21:55
Zitat von Student1980Student1980 schrieb:Das Unwahrscheinliche wäre die Strecke per Bahn 1990: von Florenz nach Mailand, von dort über Genua nach Ventimiglia/San Remo, dort Umstieg über Nizza nach Marseille, von dort nach Portebou
Der Zug um 13:15 von Florenz fuhr direkt nach Portbou. In 16 Stunden, ohne Umsteigen. Ja, sowas war vor den Billigfliegern in ganz Europa völlig normal. Wenn du selbst in 90ern dort unterwegs warst, müsstet du das ja wissen.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Und da soll es keinen einzigen Zeugen geben, der Evi in diesem Zug gesehen hat? Und damit meine ich nicht nur Menschen, die mit ihr im Zugabteil gesessen sein könnten, sondern auch Zugpersonal, Grenzpolizei und Zollbeamte, die alle Reisenden zwischen Italien und Frankreich damals kontrolliert haben. Wenn es da keine einzige Zeugensichtung gibt, dann vermutlich deshalb, weil Evi nicht in diesem Zug war oder alle möglichen Zeugen nie von dem mysteriösen Fall Evi Rauter etwas gehört oder gesehen haben, was ziemlich unwahrscheinlich ist.
Die Plakate waren ja nur in Italien. Alle die mit ihr im Zug waren (insbesondere auf längeren Strecken) sind ja aus Italien nach Frankreich oder Spanien gefahren. Und wenn die irgendwann wieder zurück waren (und die Plakate immer noch hingen) werden sie sich noch an die Leute erinnern, mit denen sie Tage bis Wochen vorher im Zug waren? Am ehesten noch die italienischen Grenzbeamten bei der Ausreise, aber die sehen ja auch 1000e Leute am Tag.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Grundsätzlich wäre die Theorie von @K-Jettie schon plausibel, allerdings fällt diese Theorie in sich zusammen, wenn Evi nicht den Zug genommen hat.
Das ist korrekt. Es spricht ja auch viel für den Zug.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Was bei Fremdverschulden zwingend nötig wäre ist, dass mindestens zwei, eher drei Personen beteiligt gewesen sein müssten, um Evi so an den Baum zu hängen. Und dann stellt sich die Frage, warum würde man das an dieser exponierten, nicht ganz einfach zugänglichen Stelle machen, wenn man zuerst noch den Strick von einem Boot im Hafen besorgen muss, wie angenommen wurde?
Das ist eben was für mich so gegen die Vebrechenstheorie spricht. Und Entführung in einem Auto ist ja nochmals unwahrscheinlicher, eine Person gegen ihren Willen über 2 kontrollierte Grenzen bringen?
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Das zieht man dann 20 Stunden lang durch? Na Hut ab, ich glaube die meisten Menschen könnten danach den Zug nicht mehr normal gehend verlassen.

Evi war eine junge, gutaussehende Frau, ich halte es für unwahrscheinlich, dass sie eine 20-Stunden-Fahrt lang niemals angesprochen worden wäre.
Kurzes Gespräch vielleicht? Aber vielleicht auch Sprachbarriere? Englisch war ja damals noch deutlich weniger verbreitet als heute.
Zitat von camelotcamelot schrieb:Das Argument, das sich nach so vielen Jahren niemand mehr an Evi erinnern könnte, greift hier nicht, denn wie ich beschrieben habe, erinnerte sich eine Fernsehzuschauerin an Evi, obwohl sie sie nicht gekannt hatte und ihr nicht begegnet ist.
Das war eine Nachbarin der Familie war hier irgendwo zu lesen.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 22:20
Zitat von Johann_FJohann_F schrieb:Kurzes Gespräch vielleicht? Aber vielleicht auch Sprachbarriere? Englisch war ja damals noch deutlich weniger verbreitet als heute.
Sprachbarriere zwischen Italienern/Franzosen/Spaniern? Ich bitte dich.
Selbst mit möglicherweise vereinzelt vorkommenden Deutschsprachigen gab es ja keine.

Aber klar, grad in diesem Zug waren natürlich nur Finnen, Ungarn und Polen.

Für mich ist halt schwer vorstellbar, dass sie in 20 Stunden Zugreise auf niemanden traf, der sich hinterher erinnerte - sei es beim Anblick der "Braut von Portbou" oder bei der Begegnung mit einem Suchplakat. Es gab ja mehrere Möglichkeiten.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 22:37
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Für mich ist halt schwer vorstellbar, dass sie in 20 Stunden Zugreise auf niemanden traf, der sich hinterher erinnerte - sei es beim Anblick der "Braut von Portbou" oder bei der Begegnung mit einem Suchplakat. Es gab ja mehrere Möglichkeiten.
Der Großteil der Reise erfolgte in abgedunkelten Abteilen, wo es sicher auch sehr still zuging. Man spricht dabei nur das notwendigste um niemanden zu stören. Die meisten versuchen etwas Schlaf zu finden. Ungewöhnlich dürfte das daher kaum sein. Wenn es dann um das verlassen des Zuges in Portbou ging, war jeder mit sich selbst beschäftigt.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

gestern um 22:51
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Sprachbarriere zwischen Italienern/Franzosen/Spaniern? Ich bitte dich.
Es ist nicht so dass italiener und Franzosen sich flüssig unterhalten können. Ein paar simple Dinge, sicher, aber kein Gespräch.
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Für mich ist halt schwer vorstellbar, dass sie in 20 Stunden Zugreise auf niemanden traf, der sich hinterher erinnerte
Mich hat heute im Zug jemand in gebrochenem Deutsch nach einem Umstieg gefragt. Wenn morgen Plakate mit seinem Gesicht auftauchen, ich würde ihn nicht wiedererkennen. Das hatten wir hier in der Diskussion aber ohnehin zur Genüge. Aufgrund der 6er Abteile waren es außerdem maximal 5 andere Personen, die in Florenz mit ihr eingestiegen sind.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

um 01:06
Mir ist noch eine Theorie eingefallen, die soweit ich gesehen habe, kaum diskutiert wird. Vielleicht wurde Evi gar nicht von anderen aufgehängt, sondern unter massiver Bedrohung dazu gezwungen, selbst auf den Baum zu klettern? Und sich die Schlaufe um den Hals zu legen, nachdem das Seil bereits befestigt worden war. Denkbar wäre zum Beispiel, dass ihr mit einer Waffe oder mit Gewalt gedroht wurde. In einem solchen Szenario hätte sie die letzten Handlungen selbst ausgeführt, aber eben nicht freiwillig.

Reine Spekulation. Aber es gibt solche Fälle von massivem Zwang. Deshalb halte ich diese Möglichkeit zumindest für diskussionswürdig und frage mich, ob das die bekannten Umstände vielleicht besser erklären könnte als ein völlig freiwilliger Suizid oder dass sie von anderen dort bereits leblos oder bewusstlos aufgehängt wurde.


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Der mysteriöse Fall der Evi Rauter aus Lana

um 06:56
Zitat von Johann_FJohann_F schrieb:Der Zug um 13:15 von Florenz fuhr direkt nach Portbou. In 16 Stunden, ohne Umsteigen. Ja, sowas war vor den Billigfliegern in ganz Europa völlig normal. Wenn du selbst in 90ern dort unterwegs warst, müsstet du das ja wissen.
ok, danke für den Tip, wußte ich ehrlich gesagt nicht, die Info ergibt für mich neue Perspektiven für den Fall


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