Triquetrum schrieb:ch glaube man geht da immer zu sehr von seinen eigenen Wunschvorstellungen aus. Es muss weder der Millionär, noch der Traumjob sein, der einen im Leben glücklich werden lässt. Wenn man sich mit der Situation arrangiert, in der man sich nach der Flucht aus dem alten Leben befindet, können auch geringe Ansprüche für Zufriedenheit sorgen.
Klar, man geht da immer wieder unwillkürlich davon aus, was man selbst in so einer Situation tun würde, das muss aber natürlich nicht das sein, was VH tun würde. Da stimme ich Dir absolut zu.
Aber mit dem Argument "Wir kennen sie doch alle nicht und wissen daher nicht, was sie tun würde!" kann man jedes mögliche Szenario abschmettern aber eben und auch genau das gengenteilige Szenario.
Da kann ich nämlich genauso behaupten: "Du kennst Sie doch gar nicht, wie kommst Du denn da drauf, dass sie plötzlich das einfache Leben als Putzfrau im Hause eines reichen Gönners für sich entdeckt hat nachdem das in München alles so konsumgerieben war?" (Was dann auch wieder ignoriert, dass man in dieser Situation mit einem Besuch bei der Polizei alles aufklären und trotzdem sein neues einfaches Aussteigerleben fortsetzen kann, nur eben bedeutend erleichtert).
Aber genauso wenig macht es Sinn, sich irgendwelche ganz unrealistischen Geschichten auszudenken und alle logischen und praktischen Aspekte zu ignorieren, blos weil man unbedingt der schönen Story "vermisste Frau nach Jahren wohlbehalten gefunden" festhalten will.