Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching
gestern um 21:40Ich werfe ihr nichts vor, ich sage nur, dass das ein ganz banaler Grund sein könnte, warum jemand Angst haben könnte, einfach wieder aufzutauchen. Ich habe mit keiner Silbe gesagt, dass V.H das getan hat, dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte.Lanza schrieb:Was sollte man ihr vorwerfen?
Bitte hier nix vorwerfen bzgl. Dokumente. Dafür gibt es NULL Anlass
Das bezieht sich auch auf den Rest meines Beitrages, es geht mir nicht darum, Menschen abzuwerten, die abgetaucht sind oder ihnen Angst zu machen, sondern schlicht darum, was in den Köpfen solcher Menschen vor sich gehen könnte. Ich bin selbst mit 19 von zu Hause gegangen. Nicht untergetaucht, einfach gegangen und zwar so, dass meine Familie mich nicht mehr findet. Aus unterschiedlichen Gründen. Wäre nicht ein Todesfall dazwischen gekommen, der uns alle unweigerlich wieder an einen Tisch gebracht hat, hätte ich mich niemals mehr getraut, dort „einfach so“ wieder aufzuschlagen, aus völlig irrationalen Ängsten heraus. Diesen Aspekt versuchte ich zu beleuchten.
Auch Petra P. musste damals Fragen beantworten. Die Tatsache, dass jemand einfach verschwindet und in Deutschland ein „normales“ Leben führt, während die Polizei nach einem sucht und wegen eines Tötungsdelikts ermittelt, ist schon sehr kurios. Hat man sich nichts zu Schulden kommen lassen in der Zeit, kann man selbstverständlich gehen und die Polizei hakt die Vermissten Sache ab.Lanza schrieb:Nein warum
Selbstverständlich können Vermisste jederzeit zurückkommen und erhalten bei ihrer Rückkehr (hoffentlich!) jede Unterstützung, die sie brauchen. Ob behördlich oder bspw. bei der Aufarbeitung der Geschehnisse. Und auch jede Familie wird, wie auch meine damals, froh sein, die Person wohlbehalten wieder in ihre Arme schließen zu können. Das muss aber nicht unbedingt das sein, was einer untergetauchten Person im Kopf rumgeistert, wenn sie an ihre Rückkehr denkt.


