Schlafwandler schrieb:Warum sollte Vanessa Huber jahrelang ein solches Leben führen wollen? Sie hat sich doch nichts zuschulden kommen lassen.
In der Psyche einer Person, die sich in einer, aus ihrer Sicht, Extremsituation befindet, steckt man nicht innen. So etwas kann eben viele Gesichter haben, unter anderem auch ein solches. Natürlich ist das extrem selten, aber vorgekommen ist es auf jeden Fall schon.
GrafOskar schrieb:Bisher vermutete man, dass VH einem Femizid zum Opfer gefallen ist.
Unabhängig davon, dass es aus meiner Sicht der falsche Begriff ist, so ist auch der zeitliche Abstand zwischen dem Verschwinden und dem Tod des Ehemannes deutlich zu groß, um einen direkten Zusammenhang zu sehen. Weiterhin ist, soweit ich es in Erinnerung habe, die Todesursache des Ehemannes nie benannt worden.
sallomaeander schrieb:dass es sich tatsächlich um Frau H. handelt
sallomaeander schrieb:und dann?
sallomaeander schrieb:Würden wir in so einem Fall überhaupt etwas erfahren?
Ich gehe davon aus, dass dies, aufgrund der Fahndung nach der Person, die ja überregional und mit Aktenzeichen XY auch auf der medial bekanntesten Plattform betrieben wurde, durchaus bekannt gegeben wird. Die Nachricht wird sicherlich auf das Wesentliche beschränkt bleiben, schon alleine um die Persönlichkeitsrechte der dann ehemals Gesuchten zu schützen.
Von Seiten des Gesetztes, sieht man mal davon ab, dass sie ihr freiwilliges Verschwinden zur Vermeidung von Suchmaßnahmen zumindest gegenüber den ermittelnden Behörden hätte bekanntgeben können, hat sie nur ihr Recht auf Gestaltung ihres Lebens nach ihrem eigenen Willen ausgelebt. Ich gehe auch nicht davon aus, dass man im Nachklang zivilrechtliche Forderungen stellen wird.