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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

8.975 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

21.09.2026 um 21:12
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Die Staatsanwaltschaft ist also der Überzeugung, dass Kleidung und Knochen kurz vor der Entdeckung transportiert und abgelegt worden, also nicht angeschwemmt oder vom Himmel gefallen sind.
Festzuhalten ist dabei, der Staatsanwalt Jean-Luc Blachon sagt n i c h t, dass Kleidung und Knochen auf dem Waldweg deponiert wurden.
Jean-Luc Blachon a donné les résultats des expertises réalisées "sur une durée de plusieurs mois" par les enquêteurs sur les ossements et les vêtements du petit Émile, découverts en mars 2024. Il est désormais acquis que "les vêtements et les ossements ont été transportés et déposés peu de temps avant leur découverte" par une randonneuse sur un chemin forestier.
Eigene Übersetzung:
Jean-Luc Blachon berichtete die Ergebnisse (...) Es ist also von nun an gesichert, dass "die Kleidung und die Knochen transportiert und deponiert wurden kurz vor ihrer Entdeckung" durch eine Wanderin auf einem Waldweg.

Quelle: https://www.bfmtv.com/bfm-dici/mort-d-emile-ossements-deplaces-traumatisme-facial-violent-ce-qu-il-faut-retenir-des-annonces-du-procureur_AV-202503270214.html
Gleicher Artikel wie bei @JamesRockford

Blachon sagt nichts über den punktuellen Ort des Deponierens von Kleidung und Knochen. Ein Anschwemmen durch die Regenfälle der Tage zuvor durch den Bach von oben nach unten ist daher nicht auszuschließen.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

21.09.2026 um 21:26
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Ein Anschwemmen durch die Regenfälle der Tage zuvor durch den Bach von oben nach unten ist daher nicht auszuschließen.
Gut, dann interpretierst Du das so. In dem von Dir nicht auszuschließenden Szenario würde ich ein anderes Wording voraussetzen. Für mich impliziert ein Deponieren einen aktiven Vorgang. Ein Ortswechsel durch Naturgewalten würde ich anders formulieren. Aber das ist Ansichtssache. Diesen Punkt werde ich auch erst wieder diskutieren, wenn seitens der Staatsanwaltschaft eine neue Verlautbarung kommt.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 09:12
Hier mal wieder eine Ankündigung einer weiteren spektakulären Aussage des Augenzeugen der Émile zuletzt auf der Strasse gesehen hat.
VD versteht zumindest das Geschäft der Eigenvermarktung, ob er den Fall Émile verstanden hat lasse ich mal dahingestellt.

Youtube: 🚨TÉMOIGNAGE EXCLUSIF : Le dernier témoin à avoir vu le petit Émile vivant parle pour la 1ère fois
🚨TÉMOIGNAGE EXCLUSIF : Le dernier témoin à avoir vu le petit Émile vivant parle pour la 1ère fois
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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 09:51
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Hier mal wieder eine Ankündigung einer weiteren spektakulären Aussage des Augenzeugen der Émile zuletzt auf der Strasse gesehen hat.
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Hier mal wieder eine Ankündigung einer weiteren spektakulären Aussage des Augenzeugen der Émile zuletzt auf der Strasse gesehen hat.
@GrafOskar: Anstelle von Linkbuilding für den Blog von VD wäre eine kurze Zusammenfassung von dir, was die Aussage des Zeugen nun ist, sehr hilfreich. Nicht alle hier verstehen Französisch.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 10:05
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:VD versteht zumindest das Geschäft der Eigenvermarktung, ob er den Fall Émile verstanden hat lasse ich mal dahingestellt.
VD meint doch selbst, er hat nun seine Zweifel nach dem Interview mit dem Sichtzeugen, was er damit meint, ist abzuwarten.

In ein paar Tagen also ein Interview von VD auf seiner Homepage mit jenem Sichtzeugen, der Émile die rue du Four am Nachmittag des Verschwindetages hinuntergehen sah, der Émile zuletzt lebend gesehen haben will.

VD will drei neue, außergewöhnliche Dinge erfahren haben, die er bisher nicht wusste. Von dem Sichtzeugen, mit dem er seit drei Jahren sprechen wollte.

Es bleibt spannend.

Titel des Short: "Der letzte Zeuge spricht zum ersten Mal"

Offensichtlich ist das Vertrauen zwischen den Vernetois und Vernetoises und Valentin Doyen nicht beschädigt durch die Angabe von Klarnamen in seinem Buch.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 13:38
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Anstelle von Linkbuilding für den Blog von VD wäre eine kurze Zusammenfassung von dir, was die Aussage des Zeugen nun ist, sehr hilfreich. Nicht alle hier verstehen Französisch
Danke, für diesen Beitrag @Misetra.
Ich verstehe auch nicht, welche Diskussionsgrundlage man, respektive @GrafOskar,
sich erhofft, wenn man Beiträge hier reinstellt, ohne andere daran teilhaben zu lassen. Nur, um zu zeigen, wie gut man informiert ist, während andere unwissend bleiben?

Zum Glück - zumindest für die Übersetzungen -macht die KI Fortschritte, in dem oben eingestellten Video kann man über die 3 Punkte in der rechten oberen Ecke auf "Deutsch" umschalten und so dann das Transkript mitlesen.

Ich bin eben mal zu VD's Kanal gegangen. Abgesehen von vielleicht noch nicht bekannten Details in diesem Fall, die wir so erfahren können, stört mich aber die Video-Aufmachung von Doyen massiv. Man hat das Gefühl, sich in einem Kinderkrimi von TKK zu befinden. Das ist echt eklig, wie er sich da als wandernden Comic-Helden inszeniert. Mit seriösem Journalismus hat das nichts mehr zu tun.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 14:35
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Ich verstehe auch nicht, welche Diskussionsgrundlage man, respektive @GrafOskar,
sich erhofft, wenn man Beiträge hier reinstellt, ohne andere daran teilhaben zu lassen.
Ich erhoffe mir da gar nichts, es war doch klar als Ankündigung formuliert damit andere das ggf. zeitnah und auch ohne mich finden. Die Details kommen evtl. wenn das angekündigte Video verfügbar ist, ich verspreche mir allerdings wenig bis nichts davon.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 16:36
Général François DAOUST - Ancien directeur de l’IRCGN
Hängt das mit der Nachstellung der Nachstellung der Ereignisse zusammen, hängt es mit dem Osternest zusammen oder wurde es schon einige Tage vor der Nachstellung dort abgelegt?
Denn ich möchte daran erinnern, dass nur wenige Leichenteile gefunden wurden und es zwischen der Nachstellung und den Tagen davor starke Stürme und Niederschläge gab, bei denen es zu starken Erosionen kam. Wenn also der Körper zwei oder drei Tage vor der Nachstellung abgelegt wurde, könnte das Skelett während der Gewitter nach unten gespült worden sein was die Funde der kleinen Knochenteile erklären könnte.
Quelle: Youtube: Affaire Émile : ce corbeau qui intrigue les enquêteurs
Affaire Émile : ce corbeau qui intrigue les enquêteurs
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ab 43:50


Der ehemalige Leiter des IRCGN sieht also im Fund des Schädels keinen Hinweis auf eine absichtliche Ablage desselben damit er gefunden wird sondern vielmehr den Wetterbedingungen geschuldet.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 16:52
davor "starke Stürme und Niederschläge"

"Erosionen"

"während der Gewitter nach unten gespült"

--->

Die o.g., von General Daoust verwendeten Begrifflichkeiten, zeichnen ein Bild, das meiner Meinung nach nicht zu der Schilderung der Wanderin Sadia passt, der Schädel sei "ganz weiß und blank" gewesen.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 17:02
Dieses Interview bei BFMTV ist 14 Monate alt, es scheint jedoch, mehr als drei Monate nach dem polizeilichen Gewahrsam und anlässlich des zweiten Jahrestages des Verschwindens von Émile, im Juli 2025, der Beginn der Charmeoffensive der Großeltern gewesen zu sein. Der Stil von Me Isabelle Colombani (IC), der Anwältin des Großvaters, ist sachlich, sofern sie sagt, was sie darf. Ca. 21 min.
Mort d'Émile: l'interview en intégralité de l'avocate du grand-père du petit garçon

BFMTV
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2025 8. Juli
Youtube: Mort d'Émile: l'interview en intégralité de l'avocate du grand-père du petit garçon
Mort d'Émile: l'interview en intégralité de l'avocate du grand-père du petit garçon
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Interessantes oder Neues:

▪︎ Der Journalist Boris Kharlamoff von BFMTV, ein ehemaliger Kollege von Valentin Doyen, war bis zum Interview im Juli 2025 ca. 18 mal in Le Haut-Vernet zur Recherche. (*)

▪︎ Laut IC ist die familiäre Spur abgeschlossen, auch wenn der Staatsanwalt etwas anderes sagte. Die Ermittler verfolgen andere Ansätze. (**)

▪︎ Ein Auto (véhicule) des Großvaters wurde mit BlueStar untersucht, ohne Ergebnis.

▪︎ Die Familie ist vereint.

▪︎ Der Großvater hat in den 47 Stunden seines polizeilichen Gewahrsams, auf alle Fragen geantwortet, bei keiner Frage von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht, er wollte alle seine Informationen mit der Polizei teilen und auf alle Ergebnisse der Analysen reagieren, wortwörtlich "eine Teilhabe am Werk der Justiz ohne Verzögerung seinerseits".

▪︎ Zeitgleich zum multiplen, simultanen polizeilichen Gewahrsam der Großeltern und der zwei volljährigen Kinder, wurden die minderjährigen Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren in den Räumlichkeiten des Gerichts (tribunal judiciaire) von Aix-en-Provence im Rahmen einer freien Vernehmung (audition libre) (***) befragt: zu Émile, zu ihren Eltern (Vedovini), zu ihrer Erziehung, zum Leben bei den Eltern, zum Verhalten von Philippe und Anne Vedovini.

▪︎ Für die minderjährigen Kinder der Vedovini war dieser Tag sehr prägend, seitdem werden sie alle von einem Psychologen der CMP betreut. (4)

▪︎ Die Anwältin erhielt ebenfalls Drohbriefe, bis zu Morddrohungen.

▪︎ IC hatte den polizeilichen Gewahrsam eine Woche nach der mise en situation erwartet. Durch den Schädelfund zwei Tage später änderte sich alles.

▪︎ Die Akteneinsicht der Nebenkläger muss jeweils angefordert werden und gestaltet sich erheblich zeitverzögert, so wartet IC seit fast einem Jahr auf die Ergebnisse des Professor Christian Doutremepuich.

▪︎ Die familiäre Spur ist für IC nicht mehr offen, aus folgenden Gründen:

1. Laut IC, die Ermittler haben alle Bewegungen der Familie Vedovini studiert. Sie mussten bestätigen, dass kein Mitglied der Familie sich Le Vernet vor der mise en situation genähert hat, oder zwischen der mise en situation und dem Entdecken des Schädels. In keinem Fall konnten sie zurückgekommen sein, um den Schädel zu platzieren. Alle sind zusammen zur mise en situation gefahren und geschlossen wieder abgefahren. (5)

2. Es wurden zwei DNA-Spuren gefunden, familienfremd, partiell und degradiert, das entnahm IC der Presse, der Bericht fehlt ihr ja noch.

▪︎ Die Antwort ist im Dorf Le Vernet.

▪︎ Juli 2025: Zehn (10) Ermittler arbeiten dran.





(*) Anmerkung: VD ist zurzeit des Interviews schon nicht mehr bei BFMTV beschäftigt.

(**) Was nicht ganz zutrifft, wie wir heute wissen.

(***)
Eine Audition libre bedeutet im französischen Strafrecht eine freie Vernehmung (Anhörung) einer verdächtigen Person ohne Festnahme oder Polizeigewahrsam (garde à vue). [1]

Wichtigste Merkmale

Keine Freiheitsentziehung: Sie können den Ort der Vernehmung prinzipiell jederzeit wieder verlassen.

Rechte des Verdächtigen: Die Polizei muss Sie über den Vorwurf, das Recht zu schweigen und das Recht auf einen Anwalt (bei bestimmten Straftaten) informieren.

Protokoll: Die Befragung wird in einem offiziellen Protokoll festgehalten. [1]
Quelle: Google, KI

(4)
Ein Psychologe du CMP ist auf Deutsch ein Psychologe in einem medizinisch-psychologischen Zentrum (öffentliche Beratungsstelle für psychische Gesundheit).
(...)

CMP: Centre médico-psychologique – eine französische, öffentliche und kostenfreie Einrichtung für ambulante psychiatrische und psychologische Versorgung in einem bestimmten Wohngebiet. [1, 2, 3]
Quelle: siehe oben

(5) Dieses Statement stimmt nicht (mehr), Stichwort: Wanderung von Maximin und Kumpel eine Woche vor der mise en situation in der Umgebung von Le Haut-Vernet.

Beitrag von CharliesEngel (Seite 463)

☆

Mein Fazit: Neben dem scoop gibt es schon Sachgründe, die es für den Journalisten Valentin Doyen ab Sommer 2025 vertretbar machen, ein Interview mit den Großeltern zu führen.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 17:07
Für mich ist nur relevant, was von Seiten der Ermittelnden mitgeteilt wird. Ehemalige, wie beispielsweise Daoust oder auch andere, die sich jetzt äußern, haben keinen Einblick in die Ermittlungen, geben nur ihre persönliche Meinung zum Besten. Das ist nicht verboten, aber für die Ermittlungen wenig hilfreich.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 17:12
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Zum Glück - zumindest für die Übersetzungen -macht die KI Fortschritte, in dem oben eingestellten Video kann man über die 3 Punkte in der rechten oberen Ecke auf "Deutsch" umschalten und so dann das Transkript mitlesen.
Das ist doch eine supergute news. Dann kann ab jetzt jede:r sein/ihr eingebrachtes Video selbst zusammenfassen, was ja auch so vom Reglement von allmy vorgesehen ist. Eine breite Basis an Übersetzenden ist immer besser.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 17:19
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Die o.g., von General Daoust verwendeten Begrifflichkeiten, zeichnen ein Bild, das meiner Meinung nach nicht zu der Schilderung der Wanderin Sadia passt, der Schädel sei "ganz weiß und blank" gewesen.
Wenn der Schädel, nachdem er nach unten gespült wurde und auf dem Pfad zum Liegen kam, noch einige Stunden wenn nicht ganze Tage dem starken Regen ausgesetzt war ist das nicht weiter erstaunlich.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 17:27
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Für mich ist nur relevant, was von Seiten der Ermittelnden mitgeteilt wird. Ehemalige, wie beispielsweise Daoust oder auch andere, die sich jetzt äußern, haben keinen Einblick in die Ermittlungen, geben nur ihre persönliche Meinung zum Besten. Das ist nicht verboten, aber für die Ermittlungen wenig hilfreich.
Das mag stimmen, öffnet aber den Blick auf alternative Szenarien. Nur den Aussagen der Ermittler und Experten zu folgen verengt zu sehr den Blickwinkel. Oder es mit Sylvain Tesson zu sagen:

Les experts : spécialiste de l'invérifiable (Die Experten: Spezialist für das nicht Nachprüfbare)


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 17:28
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Die o.g., von General Daoust verwendeten Begrifflichkeiten, zeichnen ein Bild, das meiner Meinung nach nicht zu der Schilderung der Wanderin Sadia passt, der Schädel sei "ganz weiß und blank" gewesen.
Nach meiner Auffassung wollte die Wanderin Sadia mit "ganz weiß und blank" ausdrücken "ohne Fleisch und Blut". Dieser Zustand hat sie erstaunt und erst dazu befähigt, den Schädel anzufassen und mitzunehmen. Schlamm war sie ja gewohnt durch ihre Wanderungen, unabhängig vom Wetter, dafür ja die Plastiktüten für nasse Wege.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 18:55
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Für mich ist nur relevant, was von Seiten der Ermittelnden mitgeteilt wird. Ehemalige, wie beispielsweise Daoust oder auch andere, die sich jetzt äußern, haben keinen Einblick in die Ermittlungen, geben nur ihre persönliche Meinung zum Besten. Das ist nicht verboten, aber für die Ermittlungen wenig hilfreich.
Das ist doch auch ok, du orientierst dich halt an den kalten Fakten, ganz sachlich, da wirst du immer im Recht sein. Und als Teil des Teams hier im Thread bist du uns mit deiner Faktentreue eine zuverlässige, geschätzte Userin. Das ist ernst gemeint.

Für mich passiert ein Fall nicht sachlich, sondern zu allererst menschlich und gerade im Fall Émile passiert sehr viel menschliches, während die Zelle "Émile" arbeitet und ermittelt. Vorfälle, die die Ermittlungen nicht voranbringen, aber ihre Relevanz akut halten und weitere Ermittlungen rechtfertigen, auch nach drei Jahren:

- Menschen erhalten Morddrohungen, eine Patrone wird vor ihre Türschwelle gelegt, zwei Männer suizidieren sich, ein Haus mitten im Weiler wird versucht niederzubrennen, was nur zufällig verhindert werden konnte und so Nachbarhäuser vor Feuer bewahrte, und eine Großfamilie kämpft um die Wahrheit, um Ruhe und Anerkennung, denn sie wollen nicht nur auf die Ermittlungen warten sowie das Dorf Le Vernet insgesamt auf eine Antwort wartet und mithilft, zum Beispiel durch ihre Teilnahme an der Erfassung ihrer Fingerabdrücke und DNA.

Es wird ermittelt und das Leben geht weiter, auch das des eventuellen Verursachers und Verbringers. Jeder Presseartikel, jeder Shot von Valentin Doyen, jede Diskussionssendung im französischen Fernsehen, die Charmeoffensive der Vedovinis, ist eine Erinnerung an seine Tat(en), ist Druck, der von ihm auszuhalten ist.

Würde all dies den Ermittlungen schaden, die Bücher, die Einschätzungen von Ehemaligen aus Justiz und Polizei, die Recherchen der Journalisten, u. a. von Valentin Doyen, so hätten die zwei Ermittlungsrichterinnen oder der Staatsanwalt Jean-Luc Blachon schon längst Maßnahmen ergriffen, um dem Einhalt zu gebieten.

Menschen können nicht jahrelang im Ungewissen gelassen werden, durch die Auftritte und "Meinungen", wie du wertest, der Ehemaligen, wie zum Beispiel General François Daoust, wird das öffentliche Interesse an der Affäre Émile ernst genommen, werden die Menschen dahinter ernst genommen, das ist in Frankreich gesellschaftlich außerordentlich wichtig.

Natürlich soll mit den Informationen, die hier in den Thread kommen, vorsichtig umgegangen werden, in der Relevanz, in Wahrscheinlichkeit, in der Seriosität, das ist ein flow, wird vorsichtig dokumentiert.

Was ist denn, wenn nichts mehr von den Ermittlern verlautbart wird? Das Ergebnis des DNA-Massentests kam nicht aus offizieller Quelle in den Thread, die Info kam von "La Provence" und die bezogen sich auf BFMTV. Die Vernetois und Vernetoises müssen sich wohl mit der gleichen Infoquelle begnügen wie wir. Oder vermutest du, Blachon schreibt ihnen, den 106 Getesteten, einen Brief: «Bonjour Monsieur, aktuell kein Match. Aber, sollten die Schnürsenkel auftauchen, gibt's natürlich ne neue Testrunde mit Ihrer DNA.»?!


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.09.2026 um 20:52
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Das ist doch eine supergute news. Dann kann ab jetzt jede:r sein/ihr eingebrachtes Video selbst zusammenfassen,
@CharliesEngel
Für dieses Video traf es zu. Allerdings hatte ich bei einem der längeren Videos von Doyen, die du kürzlich freundlicherweise für uns zusammengefasst hast, auch mal geschaut, ob das Transkript übersetzbar war, musste dann aber feststellen, dass die deutsche Sprache nicht als Auswahlsprache aufgeführt war. Wieso das nicht einheitlich ist, weiss ich nicht, also müssen wir weiter von Einzelfall zu Einzelfall schauen, wie Youtube das anbietet.


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24.09.2026 um 00:20
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb am 18.09.2026:Da für mich die Sache seit Tag 1 völlig klar ist bin ich an diesem Thread nicht mehr sonderlich interessiert,
Das begrüße ich sehr, es steht allerdings diametral dieser Aussage von Dir gegenüber:
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb am 18.09.2026:Ich kenne weder das Buch noch das Video von VD und werde mir dies auch nicht antun da er für meinen Geschmack nicht (mehr) neutral berichtet. E
Dir ist die 'Sache' seit Tag 1 völlig klar (Wie denn eigentlich? Warst Du dabei?), und ausgerechnet Du sprichst VD eine neutrale Berichterstattung ab?

Da Dir vollkommen klar ist, wer der Täter ist, solltest Du Deine Fähigkeiten den Ermittlern zur Verfügung stellen. Sicherlich werden sie sich über Sach- und Fachkompetenz freuen, und sicherlich wirst Du nicht der einzige sein, der seit Tag 1 den totalen Durchblick hat, während die dumpfbackigen Ermittler über ihre eigenen Füße stolpern.

Du trollst Dich hier durch alle möglichen Threads, musst Deepl bemühen für Deine Übersetzungen, aber weißt seit Tag 1, wer der Täter ist. Chapeau! Du könntest Dich also ganz entspannt zurücklehnen und darauf warten, dass Dein Wissen seit Tag 1 irgendwann auf die Foristen und Staatsanwälte überschwappt. Der Fall interessiert Dich nicht mehr so wirklich, aber das hält Dich nicht davon ab, ständig irgendwelche Updates zu posten.
Der zitierte Beitrag von GrafOskar wurde gelöscht. Begründung: Zitierter Teil hinter Paywall
Auch diese Aussage ließe sich neutral darstellen. Für etwaige Mutmaßungen wäre der Konjunktiv ein geeignetes Mittel. Aber muss ich hier ein Proseminar in Germanistik halten? Benutzt Du nicht ganz bewusst Stilmittel, die die Leserschaft in Deine Interpretationsbasis begleiten sollen? Warum? Musst Du Mitmenschen von Deinem Gedankengut überzeugen? Würdest Du Dich korrigieren, wenn Du am Ende falsch liegen würdest?

Es geht hier um den Tod eines kleinen Jungen, wenn ich daran mal erinnern darf.

Dieser Thread verkommt langsam zu einem Sammelbecken an Hass, gepaart mit Schadenfreude und unsäglichen Unterstellungen, dass ich nur noch wenig Lust verspüre, mich an einer Diskussion zu beteiligen.
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Für mich ist nur relevant, was von Seiten der Ermittelnden mitgeteilt wird. Ehemalige, wie beispielsweise Daoust oder auch andere, die sich jetzt äußern, haben keinen Einblick in die Ermittlungen, geben nur ihre persönliche Meinung zum Besten. Das ist nicht verboten, aber für die Ermittlungen wenig hilfreich.
Dieser Meinung schließe ich mich vollumfänglich an. Was von Seiten der Ermittler verlautbart wird, hat für mich Relevanz. Wir haben lediglich ein Minimum an Informationen. Wie vermessen ist es, hieraus ein schlüssiges Bild zu basteln?


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

24.09.2026 um 00:33
Ich würde gerne auch auf den Fall Lina verweisen, welcher die großartige Arbeit der Ermittler in Frankreich darstellt:
Zitat von KonifereKonifere schrieb am 21.12.2024:
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb am 20.12.2024:"Mehr als achteinhalb Millionen verarbeitete Informationen, Hunderte von Anhörungen, Tausende von Verfahrensdokumenten ... und eine Prise Glück"
Das ist ja wirklich unglaublich, was die französische Polizei und die Ermittler da geleistet haben. Ein Jahr lang haben die wahrscheinlich Tag und Nacht daran gearbeitet, Lina zu finden!
Quelle: Lina (15) aus Plaine in Frankreich tot aufgefunden (Seite 39) (Beitrag von yari)

.. und natürlich auf den Fall Maëlys de Araujo, als die Öffentlichkeit dachte, dass sich da gar nichts tut. aber im Hintergrund Ermittler den A3 in zentimentergroße Quadrate zersäbelten, um schließlich einen Tropfen Blut im Kofferraum zu finden.

Hut ab vor der Arbeit der französischen Ermittler. Vermutlich ist es in Deutschland ähnlich, aber es fehlt halt die mediale Darstellung.


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