Triceratops schrieb:Gut, führt man aber an, dass die Bluthunde der Gendarmerie die Fährte des Kindes vom Haus der Großeltern bis zum Waschhaus des Ortes verfolgen konnten, dann aber die Witterung verloren, erachte ich den Einsatz von Hunden doch als immens wichtig.
LillyLego schrieb:Ich glaube an das Enden der Spur am Waschtrog. Das ist auch die offizielle Angabe der Ermittler. Außerdem zeigen die Hunde ja - soweit ich weiß -immer die letzte! Spur an und diese bricht am Waschttrog ab.
Insofern ist es für mich nachvollziehbar, dass die Hunde logischerweise keine Spur zur Kirche Saint Martin anzeigen, wenn dies eben nicht der letztgenommene Laufweg des Kindes ist. Das ist ja auch logisch, weil, wenn die Hunde sämtliche Spuren des Kindes anzeigen würden, eine Hundesuche überhaupt nicht zielführend wäre.
Genau das ist der Punkt. Hunde nehmen die letzte Spur auf. Ansonsten würden sie in der Wildnis verhungern, denn es wäre für sie nicht zielführend, dass just an der Stelle x vor 3 Tagen ein Hase vorbeigelaufen ist.
Es entspricht den Angaben der Ermittler, dass die Spur an den Wassertrögen endet. Warum sollte man das dauernd in Frage stellen?
Ich finde auch, dass wir einfach mal abwarten sollten, bis es eine neue offizielle Stellungnahme gibt. Wir haben einen Bruchteil der Informationen, die die Ermittler haben, warum sollten wir also deren Verlautbarungen in Frage stellen, nur weil einer um die Ecke kommt, der Informationen hat, welche für die Ermittler irrelevant sind.
CharliesEngel schrieb am 28.09.2026:Die nicht erwähnten Neuigkeiten stelle ich jetzt mal ein, da dies bis jetzt d i e Schlüsselszene des Falls "Émile" ist. Ein enorm wichtiger Moment, zu dem noch eine andere Version vorliegt.
Ja, es liegt noch eine andere Version vor, nämlich dass die Frau des Zeugen mit dem Hund beim Tierarzt war. Man kann also nicht von d e r Schlüsselszene im Fall Émile sprechen.
CharliesEngel schrieb am 28.09.2026:Der letzte Sichtungszeuge sah von seiner Terrasse aus, auf der er mit seiner Frau und deren Mutter saß,
BigMäc schrieb am 10.08.2023:Man kann zumindest davon ausgehen, dass die Zeugen Émile von zuhause aus beobachteten, denn der Zeuge sagte aus, er habe sich keine Sorgen gemacht, weil sein Hund nicht bellte, was bei einer Gefahr aber der Fall gewesen wäre.
Später stellte sich dann heraus, dass der Hund an diesem Tag gar nicht zuhause war.
Ich denke, er wäre auch nicht davon ausgegangen, dass sein Hund vom Auto aus bei Gefahr gebellt hätte, also wird er zum Zeitpunkt, an dem er Émile wahrnahm, auch nicht an ihm vorbeigefahren sein. Surtout, son chien, un berger de Berne, n’aboie pas. Or le voisin sait très bien que lorsqu’un étranger évolue dans les parages, ou quand un danger menace, son chien réagit systématiquement. Le maître est donc confiant mais oublie un détail : ce jour-là son chien n’est pas là. Un mauvais jugement qui se joue sur un dixième de seconde. Le témoin retourne donc à ses occupations. Et Émile poursuit son chemin. Plus personne ne le reverra.
https://www.parismatch.com/actu/faits-divers/emile-retour-sur-la-disparition-mysterieuse-du-haut-vernet-227499
Hervorhebung durch mich.
Trautes Heim: Mann, Frau und Schwiegermutter auf der Terrasse. Nur dass die Frau mit dem Hund beim Tierarzt war, stört ein wenig das Idyll.
Ich bin wirklich froh, dass ich so viele Details in meinem Kopf gespeichert habe.