CharliesEngel schrieb:Die nicht erwähnten Neuigkeiten stelle ich jetzt mal ein,
Wäre ja eigentlich die Aufgabe von
@GrafOskar gewesen, der aber wie immer nur ein Video hier reinklatscht ohne Zusammenfassung (was einem Link ohne Zitierung der Textinhalte entspricht und gegen die Forenregeln verstößt) oder
jetzt eine Karte, die wir alle längst kennen.
Für mich waren zusätzliche Inhalte aus Doyens Video u.a. die folgenden:
Valentin Doyen hat in seiner Funktion als Journalist von BFMTV als Polizeireporter gearbeitet, hatte daher auch direkten Kontakt zu Ermittlerquellen.
Das Gesichtstrauma kann nicht durch einen einzelnen Schlag ähnlich eines Faustschlags ausgelöst worden sein, dazu ist es zu massiv. Der Eintrittspunkt auf das Jochbein ist ähnlich einer Golfballgröße, deswegen kommen Stoßstangen von Autos auch nicht in Betracht (wohl aber Auspuff eines Autos, Fahradstangen, Lenker).
Pferdehuf wird von Doyen eher nicht gesehen, da zum Zeitpunkt keine Pferde in unmittelbarer Nähe zu Emile. Es bleibt offen, wo sich diese befanden, da das Grundstück ja noch nicht neu eingepflockt war. Warum überhaupt die Pflocks entfernt worden waren, wird nicht beschrieben. Der Streit von Philippe Vedovini mit dem Besitzer der Pferdekoppel am selbigen Tag wird nur erwähnt, aber es es wird nicht ganz klar, wie er überhaupt entstand oder warum der Besitzer die Einzäunung der Koppel entfernt hatte.
Es wird erwähnt, dass Emile alleine durch das Gesichtsttrauma auch nicht zu Tode gekommen ist, Schlimmeres wird angedeutet, aber nicht erwähnt, was dies sein könnte. Dies wurde den Großeltern aber im Rahmen der Ingewahrsamnahme dargelegt.
Der Unterkiefer ist vollständig inkl. aller Zähne nicht vorhanden, am Oberkiefer befand sich nur noch 1 Zahn, ein weiterer Zahn wurde später im Suchgebiet bei der Kleidung und einem weiteren Knochenfragment gefunden.
Nicht nur die Schuhe inkl. Schnürsenkel fehlen, sondern auch die Socken.
Es wird seitens der Ermittler von bis zu 4 Biotopen ausgegangen.
Im Rahmen der Ingewahrsamname der Großeltern sowie Maximin und Marthe im März 2025 wurde versucht, die Familie "zu brechen", um Ihnen evtl. Geständnisse zu entlocken. So ist z.B. der Tag der Ingewahrsamnahme auffällig, es ist der 25. März 2025, der Tag, wo die Jungfrau Maria durch den Erzengel Gabriel von ihrer Empfängnis erfährt. Philippe Vedovini wurde seitens der Ermittler z.B. seine Gebetskette weggenommen, mit der er sich beruhigte, troztzdem blieb er in den Verhören standhaft.
Auch zu der Priestergeschichte und dem Selbstmord des Priesters wird einiges gesagt. Der Priester hatte wohl einen Verdacht gegen P. Vedovini und äußerte den auch gegenüber anderen Gläubigen. Dies drang bis zum Erzbischof, der daraufhin die Polizei informierte. Der Priester wurde auch verhört. Der Verdacht konnte jedoch nicht bekräftigt werden. Außerdem unterhielt der Priester eine Freundschaft zu einem Journalisten der Paris Match. Diesem gab er ein anderes Foto, aber nicht von Emile, sondern von den Eltern Marie und Colombain.
Beides zusammen und die Tatsache, dass die Familie Vedovini/Soleil bis zu 15 Mitglieder als aktive Katholiken in der Kirche zählte, die Gottesdienste begleiteten/vorbereiteten, ließ den Erzbischof sich letzten Endes für die Familie und gegen den einzelnen Priester entscheiden. Doyen sprach nach dem Selbstmord nochmals mit der Schwester des Priesters, der Abschiedsbrief enthielt keinen Hinweis auf Emile oder eine gebeichtete Botschaft seitens der Familie gegenüber dem Priester.
In dem Weiler selbst werden nur wenige Autos pro Tag bemerkt, es ist ausreichend ruhig, so dass man ein Fahrzeug zum Verschwindezeitpunkt doch gehört haben müsste. Da gleichzeitig auf die vielen Traktoren hingewiesen wird, die regelmäßig in und um den Weiler ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, was ja unweigerlich mit Geräuschen verbunden ist, verbleibt hier mMn ein Widerspruch.
Noch am Vorabend des Verschwindens haben Emile mit dem Nachbarn (Zeugen) und dessen Hund auch an und um die Kirche Saint Martin gespielt, man wundert sich, warum die Hunde dort Emile nicht gerochen oder angezeigt hätten. Die Geruchsspur am Wäschetrog sei laut Doyen nicht eindeutig, die Hunde hätten viel deutlicher an der Hütte im Wald angezeigt, seien dort "aufgeregter" gewesen. Generell wird aber auf die Schwächen der Hundesuche hingewiesen. Zuerst waren es nur normale Hunde einer Zivilstaffel der Polizei, dann wurde das Suchgebiet ja geradezu zertrampelt durch 500-800 aktivierte Suchhelfer mittels sozialer Medien. Erst dann kamen die spezialisierten Saint-Hubert-Hunde zum Einsatz.
Es wird noch auf Briefe eingegangen, die seitens der Ermittler bei Maximin gefunden wurden, wo er sich große Selbstvorwürfe macht. Warum wird nicht ganz klar, auch scheint nicht sicher zu sein, wo er vor Emiles Verschwinden war. Es wird die Frage gestellt: War er wandern oder wo war er? Dies bleibt offen.
Es gibt noch einiges mehr zu o.g. Interview, es ist ja auch sehr lang, vielleicht waren für den ein oder anderen nun aber ein paar Zusatzinfos dabei.
Quelle: Zuvor eingestelltes YT-Video von
@GrafOskar