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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.181 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 19:57
@Kielius
Ich hab nicht den Eindruck, dass überhaupt irgendwelche Schlussfolgerungen geschlossen wurden. Fakt ist lediglich, dass "Weber" im Gebäude war und dass vom anfänglichen Verdacht nichts übrig blieb. Das heißt, dass man nichts nachweisen kann und somit wieder alle Varianten denkbar sind. Zumindest versteh ich es so. Zurück auf los quasi
Für "Weber" wäre der Aufwand halt extrem gewesen, weil er erst alles hätte perfekt verschwinden lassen müssen und danach nochmal in die Kaserne gemusst hätte. Denn in der Kaserne und angrenzend dürfte alles durchsucht worden sein, wenn normal ermittelt wurde, wovon auszugehen ist.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 20:28
Zitat von abberlineabberline schrieb:Fakt ist lediglich, dass "Weber" im Gebäude war und dass vom anfänglichen Verdacht nichts übrig blieb.
Dass vom anfänglichen Verdacht nichts übrig blieb, ist kein Fakt, sondern ein Werturteil.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Für "Weber" wäre der Aufwand halt extrem gewesen, weil er erst alles hätte perfekt verschwinden lassen müssen und danach nochmal in die Kaserne gemusst hätte.
Für "Weber" wären Aufwand und Entdeckungsrisiko relativ gering gewesen im Vergleich zu jedem anderen potenziellen Täter, da "Weber' sich bereits im Gebäude aufhielt und nach der Tat einfach im Gebäude bleiben konnte.

Ich weiß nicht, was du dir vorstellst, was der Täter alles mit großem Aufwand hätte verschwinden lassen müssen. Ich sehe das Tatmesser und eventuell ein bei der Tat getragenes Hemd mit Blut am Ärmel oder meinetwegen auch Blutspritzern, das vor den am nächsten Morgen herbeigerufenen Ermittlern zu verbergen gewesen wäre. Das wäre geradezu ein "Kinderspiel" gewesen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 20:29
Danke @abberline, ich sehe das genau wie Du. Für mich ist "Weber" deswegen auch noch längst nicht aus dem Schneider und @Kielius hat völlig Recht, dass im Rahmen der neuen Ermittlungen auch "Weber" wieder mit "in der Verlosung" ist, wenn ich das mal so sagen darf. Aber damals blieb eben von dem Verdacht nichts übrig. Warum das so war und welche Gründe die Polizei hatte, ihn damals auszuschließen wissen wir schlichtweg nicht.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 20:36
@Kielius
@Der_Schwabe
Ich bin bei Euch, dass der "aktuelle" Stand ein "alles ist denkbar" ist. Vom Verdacht nichts übrig heißt, dass man bislang keine Spuren hat, die etwas erhärten könnten. Aus dem Schneider ist überhaupt niemand, halte es aber auch nicht für ein Kinderspiel, Tatwaffe und Klamotten am anderen Morgen innerhalb der Stube/des Blocks zu verstecken, wenn unten ein Mord passiert und die Bude garantiert auf den Kopf gestellt wird.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 20:39
Zitat von KieliusKielius schrieb:Ich sehe maximal das Tatmesser und ein bei der Tat getragenes Hemd mit Blut am Ärmel oder meinetwegen auch Blutspritzern, das vor den am nächsten Morgen herbeigerufenen Ermittlern zu verbergen gewesen wäre. Das wäre geradezu ein "Kinderspiel" gewesen.
Das sehe ich nicht so. Aus den getätigten Äußerungen des Ermittlers Weber gehe ich davon aus, dass gerade Arrestant "Weber" entsprechend auf Links gedreht wurde. Es wird damit begonnen haben, dass er seine ihm STAN-mäßig überlassenen Ausrüstungsgegenstände vorzeigen musste: Drei Feldanzüge, ein Trainingsanzug, ein BW-Taschenmesser, usw. In seinem Spind wird er aufgrund der Schwere der im Raum stehenden Straftat auch sein Privatfach geöffnet haben müssen. Und auch sonst ist der Kompanieblock einer Kaserne der denkbar schlechteste Ort für einen zum Mörder gewordenen Wehrpflichtigen, der auch noch unter Arrest steht, irgendetwas zu verstecken. Vom "Kinderspiel" sind wir da Meilenweit entfernt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 21:07
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Aus den getätigten Äußerungen des Ermittlers Weber gehe ich davon aus, dass gerade Arrestant "Weber" entsprechend auf Links gedreht wurde.
Davon ist auszugehen.
Nur was will man machen, wenn man bei ihm nichts finden kann?
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Es wird damit begonnen haben, dass er seine ihm STAN-mäßig überlassenen Ausrüstungsgegenstände vorzeigen musste: Drei Feldanzüge, ein Trainingsanzug, ein BW-Taschenmesser, usw.
Ja sicher. Diese Dinge wird er anstandslos vorgezeigt haben können.
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:seinem Spind wird er aufgrund der Schwere der im Raum stehenden Straftat auch sein Privatfach geöffnet haben müssen.
Wäre ja auch "schön blöd" von ihm gewesen, Gegenstände, die ihn hätten überführen können, dort aufzubewahren...
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Und auch sonst ist der Kompanieblock einer Kaserne der denkbar schlechteste Ort für einen zum Mörder gewordenen Wehrpflichtigen, der auch noch unter Arrest steht, irgendetwas zu verstecken.
Nun wollen wir mal nicht übertreiben...
Ein Kasernengelände wird dann sehr schnell so groß, dass auch die herbeigeeilten Ermittler am Morgen nach der Tat nicht jeden Winkel absuchen konnten.

Dass er unter Arrest stand, spielte in den ca. 10 Stunden der Tatnacht, für die es keine Zeugen gibt, übrigens keine Rolle. Er konnte sich ja in dieser Zeit frei bewegen und hätte auch Möglichkeiten gehabt (worauf an früherer Stelle der Diskussion schon hingewiesen wurde), die beiden Gegenstände innerhalb oder außerhalb der Kaserne ganz verschwinden zu lassen.


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