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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.438 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.03.2026 um 10:53
Zitat von ESTEST schrieb am 18.03.2025:Denkbar ist, dass er aus dem Fenster des UvD-Zimmers gesprungen ist. Bei XY wurde dieses Fenster zwar vom OvWA zerbrochen, aber das muss trotzdem nicht stimmen. Wobei ich mich übrigens nicht dran erinnern kann, dass dieses Fenster kaputt war. Der Raum war ganz ordentlich am Boden mit Blut verschmutzt (das weiß ich noch), aber das Fenster war meiner Meinung nach ganz und nicht zerbrochen - kann mich aber auch irren, ist ja fast 36 Jahre her.
Wahrscheinlich irrst du dich da? Sowohl bei XY also auch im Podcast wird gezeigt bzw. gesagt, dass das Fenster im UvD-Zimmer von außen eingeschlagen wurde, da "anders kein Zugang zum UvD-Zimmer möglich war ". Die Zimmertür vom UvD-Raum war geschlossen, allerdings nicht abgeschlossen. Das konnten die Soldaten von draußen nicht wissen. Hätte ihnen bei abgeschlossener Eingangstür auch nichts genützt, es sei denn, der Schlüssel hatte von innen in der Tür gesteckt. Dann hätte man auch eine Scheibe der Eingangstür einschlagen können.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.03.2026 um 11:55
Zitat von skyffmskyffm schrieb:Grundsätzlich sollten am WE alle Stuben und Türen verschlossen sein, allein schon um Kameradendiebstahl nicht zu begünstigen.
Wenn es denn Schlösser gab. Nicht jede Kaserne hatte abschließbare Stuben. In einer BW-Fahrschule war es mal so, dass es nicht möglich war, weil das Nachmachen der Schlüssel zu teuer gewesen wäre.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Nur wenn es zwei waren und der "Externe" der Täter ist - warum hat Norbert beide reingelassen und dann wieder die Tür abgesperrt?
Weil er von einen 08/15 Gammeldienst ausgegangen ist und nicht dass er Stunden später Tod sein wird.
Fast kein Mensch hätte das als GvD gemacht einen draußen stehen zu lassen....

Stolz war auch schon mehrere Male Wache bzw GvD und ist denke ich da auch etwas "runtergekommen" von den ganzen "entsetzlichen" Geschichten, die man in der Grundausbildung gehört hat. Zimindest war dies bei den meisten so, dass man ab den 3-4 GvD Dienst das ganze etwas entspannter gesehen hat.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.03.2026 um 11:58
Wenn die Raumanordnung so war wie im XY-Film, dann hätte Stolz einen nächtlichen Besucher, der um Einlass bittet, auch vorher aus dem Fenster inspizieren können. Dann hätte er sich ggfs. Stiefelanziehen sparen können („Schütze Müller? Was will der denn hier?“). Dann wär er bestimmt nur in Socken zur Tür und hätte nach Einlass wieder die Tür verschlossen.
Die fingierte Fluchtroute musste anders gelegt werden, weil der Täter nicht über das Opfer steigen wollte. Sonst wäre doch das UVD Fenster der logischere Fluchtweg.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.03.2026 um 15:25
Nach dem zuletzt intensiven Austausch hier über mögliche und wahrscheinliche Erklärungen für den tragischen und brutalen Mord an NS, dürften sich auch erhitzte Gemüter zwischenzeitlich wohl wieder etwas abgekühlt haben...

Ich würde gern einen ganz anderen Aspekt in die kollektive Betrachtung dieses Falls einbringen:

Und zwar möchte ich behaupten, dass ein vergleichbares Verbrechen wie das Ende der 1980er Jahre an Norbert (also ein Mord an einem Soldaten in einem Kasernengebäude der Bundeswehr während der Dienstausübung), ohne (!) dass es anschließend aufgeklärt wird, heutzutage und auch in der jüngeren Vergangenheit schon nicht mehr vorstellbar gewesen wäre.

Mir ist auch aus den letzten, sagen wir mal 20 Jahren keine vergleichbare Tat bekannt, die unaufgeklärt blieb.

Man soll vielleicht niemals "nie" sagen, doch dafür sind meiner Ansicht nach die Möglichkeiten der Kriminaltechnik bei der Spurensicherung, -analyse und -auswertung, aber auch von Sicherungsmaßnahmen der Kasernen wie digitale Zugangskontrollen und -überwachung (z.B. durch Kameras) mittlerweile viel zu weit fortgeschritten.

Ich vermute, dass in heutigen Kasernen auch Löcher in Außenzäunen oder vorschriftswidrig offenstehende Gebäudetüren nur noch sehr schwer vorstellbar sind. Aber das können unsere Bundis oder Ex-Bundis sicherlich besser beurteilen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.03.2026 um 16:01
Zitat von KieliusKielius schrieb:Ich würde gern einen ganz anderen Aspekt in die kollektive Betrachtung dieses Falls einbringen:
Das ist schön. Nur, was bringt uns dieser Aspekt jetzt für den Cold Case in diesem Thread?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.03.2026 um 18:34
Zitat von KieliusKielius schrieb:Mir ist auch aus den letzten, sagen wir mal 20 Jahren keine vergleichbare Tat bekannt, die unaufgeklärt blieb.
Mir ehrlich gesagt auch keine die aufgeklärt wurde. Gab es da überhaupt vergleichbare Taten?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.03.2026 um 20:24
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:
Zitat von KieliusKielius schrieb:Mir ist auch aus den letzten, sagen wir mal 20 Jahren keine vergleichbare Tat bekannt, die unaufgeklärt blieb.
Mir ehrlich gesagt auch keine die aufgeklärt wurde. Gab es da überhaupt vergleichbare Taten?
Mir ist ein ähnlicher Fall überhaupt nicht bekannt. Und zwar seit Gründung der Bundeswehr. Es gab die spektakulären Morde von Lebach und diverse Einbruchs-/Raubversuche. Aber da ging es immer um die Beschaffung von Wehrmaterial. Der Mord per Messer an einem Wochenend-GvD, wobei immer noch nicht klar ist, ob der Täter von innen oder außen kam, ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Von daher finde ich gut, dass @Kielius darauf hinweist.

Wenn jemandem ähnlich gelagerte Fälle bekannt sein sollten, dann würde mich das auch sehr stark interessieren.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.03.2026 um 21:21
@Gast_01

Das sind zwei Fälle aus den frühen 90ern, wovon nur einer insofern halbwegs aufgeklärt wurde, da der Täter Selbstmord beging. Das Motiv ist wohl unklar. Der andere Fall ist komplett unaufgeklärt. Es gibt Unterschiede wie zb Tatwaffe (was nichts heißt) und in einem Fall kennt man ja den Täter, das dürfte zumindest mit den Spuren im Fall von Norbert überprüft worden sein.
Dell und Gelzenleuchter sind weder gefallen noch verunglückt. Sie wurden in ihren Kasernen erschossen. Dell war ein junger Obergefreiter, als er am 29. Februar des Schaltjahres 1992, auf den Tag genau vor 32 Jahren, während seiner Nachtwache in der Munsteraner Hindenburgkaserne durch drei gezielte Schüsse aus nächster Nähe regelrecht hingerichtet wurde. Ein Täter konnte nie ermittelt werden, das Verbrechen ist bis heute unaufgeklärt. Bekannt ist, dass der Mörder von außen kam und sein 21-jähriges Opfer tötete, unmittelbar nachdem dieser ihm die schwere Tür zum Bundeswehrgelände aufgeschlossen hatte.
Quelle: https://www.boehme-zeitung.de/nachrichten-blog/2024/2/29/das-jahr-der-zwei-soldatenmorde
Unteroffizier Gelzenleuchter starb am 18. November des gleichen Jahres, ebenfalls während seiner Nachtwache, in der damaligen Steuben-Kaserne in Gießen. Auch er wurde erschossen, auch in diesem Fall kam der Mörder von außen und beging seine Tat ausgerechnet auf einem bewachten Bundeswehrgelände.
Quelle: https://www.boehme-zeitung.de/nachrichten-blog/2024/2/29/das-jahr-der-zwei-soldatenmorde


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.03.2026 um 12:37
@abberline
Danke für das Heraussuchen der Fälle. Vom Hörensagen waren sie mir bekannt, allerdings nicht, dass hier auch keine Motive erkannt wurden.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.03.2026 um 12:45
@Gast_01
Im ersten Fall wurde dem Täter die Tür geöffnet, evtl also jemand, der mit der BW zu tun hatte - im zweiten Fall schnitt der Täter ein Loch in den Zaun und versteckte sich.
Realistisch sind also durchaus beide Varianten.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.03.2026 um 12:49
Zitat von abberlineabberline schrieb:Realistisch sind also durchaus beide Varianten.
Das ist mir auch durch den Kopf gegangen. Die Vielzahl der möglichen Varianten macht den Fall Stolz ja auch so schwierig. Er ist ja nicht umsonst bald vierzig Jahre ungelöst.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.03.2026 um 14:46
Zitat von abberlineabberline schrieb:im zweiten Fall schnitt der Täter ein Loch in den Zaun und versteckte sich.
Ich bin schon schockiert, wie einfach es anscheinend ist oder zumindest war, auf Kasernengelände vorzudringen. Meine Erfahrungen bei der Bundeswehr habe ich ja vor den 90-iger Jahren gemacht, aber zu der Zeit, als die beiden bzw. die 3 Morde passierten, gab es doch schon Videoüberwachung und Bewegungsmelder. Ich glaube, man kann auch durch einen Maschendrahtzaun einen schwachen Strom durchleiten, sodass man am Spannungsabfall merkt, wenn jemand ein Loch in einen Zaun schneidet.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.03.2026 um 19:11
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Der Mord per Messer an einem Wochenend-GvD, wobei immer noch nicht klar ist, ob der Täter von innen oder außen kam, ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal.
Wenn man zusätzlich zu den anderen Merkmalen (Bundeswehr, Kasernengebäude, Opfer ist Soldat im Dienst, ungeklärtes Tötungsdelikt) auch noch die Art der Tatwaffe (Messer) miteinbezieht, ist der Mordfall Norbert Stolz offenbar ein absoluter Einzelfall.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das sind zwei Fälle aus den frühen 90ern, wovon nur einer insofern halbwegs aufgeklärt wurde, da der Täter Selbstmord beging.
Denn die anderen beiden, jetzt genannten Vergleichsfälle, die mir bisher nicht bekannt sind, waren ja jeweils Tötungsdelikte mit Schusswaffen.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Realistisch sind also durchaus beide Varianten.
Beide Varianten sind grundsätzlich denkbar und möglich. Allerdings sind sie im Fall NS nach den uns zugänglichen Informationen doch als sehr unterschiedlich wahrscheinlich zu bewerten.

Auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass der Mörder von NS von außen on die Kaserne eindrang. Allerdings gibt es kein einziges mir bekanntes Indiz dafür, dass der Mörder von NS von außen gekommen wäre und die Kaserne nach dem Mord wieder verlassen hätte.
Deshalb halte ich für sehr viel wahrscheinlicher, dass der Täter jemand war, der nicht erst von außen in die Kaserne kommen und nach begangener Tat wieder aus der Kaserne flüchten musste. Es ist ja nur schwer vorstellbar, dass ein Eindringling von außen, der mit den Örtlichkeiten und Abläufen der Kaserne nicht vertraut gewesen wäre, sich vor der Tat, vor allem aber nach der Tat, dort bewegt hätte und hätte überhaupt bewegen können, ohne auch nur die kleinste Spur zu hinterlassen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.03.2026 um 19:50
Eine Gemeinsamkeit zwischen dem Fall Norbert Stolz in Köln-Ossendorf und dem Gießener Fall Michael Gelzenleuchter in der Steuben-Kaserne schien es wohl zu geben: in beiden Fällen gab es vorher einen Schicht-Tausch.

Quelle:
Beitrag von MGEE591 (Seite 116)


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.03.2026 um 20:27
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Eine Gemeinsamkeit zwischen dem Fall Norbert Stolz in Köln-Ossendorf und dem Gießener Fall Michael Gelzenleuchter in der Steuben-Kaserne schien es wohl zu geben: in beiden Fällen gab es vorher einen Schicht-Tausch.
Als isolierte Feststellung mag das absolut richtig sein.
Nur was lässt sich denn daraus ableiten?

Dass NS in der Tatnacht von seinem Mörder mit dem ursprünglich für den Dienst geplanten Kameraden verwechselt worden sein könnte, wie es in Gießen möglicherweise der Fall war,
Zitat von MGEE591MGEE591 schrieb am 04.10.2025:der 28-jäh7iiirige Feldwebel habe für den Nachtwachdienst,die Schicht mit dem eigentlich schichthabenden getauscht, dieser eigentliche soldat sollte wohl etwas mit der Frau des Täters gehabt haben
dafür hat man ja offenbar - und ich unterstelle, dass dies umfassend untersucht wurde - kein einziges Indiz gefunden, sonst wäre das doch sicherlich als Ansatzpunkt in der Öffentlichkeitsfahndung thematisiert worden.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

30.03.2026 um 12:57
Zitat von KieliusKielius schrieb:Ich vermute, dass in heutigen Kasernen auch Löcher in Außenzäunen oder vorschriftswidrig offenstehende Gebäudetüren nur noch sehr schwer vorstellbar sind. Aber das können unsere Bundis oder Ex-Bundis sicherlich besser beurteilen.
Hallo @Kielius

Es ist auch für damalige Verhältnisse schwer vorstellbar, bzw. in meiner Kaserne wäre es undenkbar gewesen. Da wären die Löcher innerhalb weniger Stunden wieder geflickt gewesen und so lange wären sie bewacht worden. Ich möchte sogar fast behaupten, dass es zu meiner Zeit (war in etwa zur gleichen Zeit wie der Mord an Norbert) sogar noch strenger zuging. Der kalte Krieg war ja noch nicht vorbei! Daher will es mir nicht in den Kopf, dass hier über Monate hinweg Löcher im Zaun waren, die komplett ignoriert wurden...

Vielleicht geht meine Überlegung auch deshalb immer wieder in die Richtung: diese Löcher müssen etwas mit dem Mord zu tun gehabt haben.

Aber natürlich kann es auch ganz anders sein, dass diese Löcher eben nicht das geringste mit dem Mord zu tun hatten.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

30.03.2026 um 14:31
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Es ist auch für damalige Verhältnisse schwer vorstellbar, bzw. in meiner Kaserne wäre es undenkbar gewesen. Da wären die Löcher innerhalb weniger Stunden wieder geflickt gewesen und so lange wären sie bewacht worden. Ich möchte sogar fast behaupten, dass es zu meiner Zeit (war in etwa zur gleichen Zeit wie der Mord an Norbert) sogar noch strenger zuging.
Dem möchte ich mich anschließen , Ich persönlich war in ein paar Kasernen Stationiert das ging von einem kleinen Standort bis zu sehr großen Kasernen mit verschiedenen Truppenteilen, es war noch kalter Krieg, etwas später der Jugoslawien Konflikt, die Bundeswehr hatte noch ihre sollstärke mit genügend Wehrpflichtigen zur Bewachung der Liegenschaften.
Das mal eine Wachmannschaft es etwas lockerer nimmt mit dem Streifendienst und der Kontrolle kann schon so sein, aber nicht alle Wachmannschaften über Wochen.
In keiner Kaserne wäre ein Loch im Zaun nicht nach spätestens 24 Stunden aufgefallen und hätte für dementsprechenden Wirbel gesorgt, für mich völlig unverständlich das ein Loch im Zaun über Wochen nicht gemeldet und umgehend repariert wurde.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

30.03.2026 um 17:56
@Der_Schwabe
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:in meiner Kaserne wäre es undenkbar gewesen. Da wären die Löcher innerhalb weniger Stunden wieder geflickt gewesen und so lange wären sie bewacht worden.
Wurde schon verschiedentlich so beurteilt und wäre in allen Standorten, in denen ich war, auch so gelaufen. Ich gehe zudem davon aus, dass anschließend eine sehr eingehende Untersuchung stattgefunden hätte, um den Täter zu ermitteln. Unser BtlKdr, sein Stellv und der S2 hätten so etwas sehr persönlich genommen. Uns hätte eine sehr ungemütliche Zeit bevorgestanden. Da wäre jeder Stein umgedreht worden, bis das geklärt gewesen wäre.
Und an den Truppenschulen wäre erst recht der Teufel los gewesen.

MfG

Dew


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31.03.2026 um 11:38
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Da wären die Löcher innerhalb weniger Stunden wieder geflickt gewesen und so lange wären sie bewacht worden.
Zitat von Harald111Harald111 schrieb:In keiner Kaserne wäre ein Loch im Zaun nicht nach spätestens 24 Stunden aufgefallen und hätte für dementsprechenden Wirbel gesorgt
Zitat von DewDew schrieb:Wurde schon verschiedentlich so beurteilt und wäre in allen Standorten, in denen ich war, auch so gelaufen. Ich gehe zudem davon aus, dass anschließend eine sehr eingehende Untersuchung stattgefunden hätte, um den Täter zu ermitteln.
Ich glaube man kann sagen Löcher im Zaun einer Kaserne sind sehr ungewöhnlich damals wie heute, um es mal milde auszudrücken.

Soweit ich mich erinnere hat die Polizei aber bestätigt das die Zwei Löcher in beiden Zäunen schon Tage oder Wochen vor dem Mord vorhanden waren und als Abkürzungen zur Straßenbahn benutzt wurden.
Das die Löcher schon länger in den Zäunen waren wurde mit vorhandenen Flugrost und wahrscheinlich durch Aussagen von Soldaten bestätigt.
Ich dachte kurzfristig das der Zaun vom Täter so manipuliert wurde das die Löcher nur auf alt getrimmt wurden und erst am Tattag in die Zäune geschnitten wurden, dagegen sprechen aber die Aussagen der Soldaten und die Spurensicherung wird wahrscheinlich auf alt getrimmte und wirklich alte Stellen unterscheiten können.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Vielleicht geht meine Überlegung auch deshalb immer wieder in die Richtung: diese Löcher müssen etwas mit dem Mord zu tun gehabt haben.
,
Meiner Meinung nach nur für die eventuelle Entsorgung vom Tatmesser und verschmutzter Kleidung nach dem Mord, wobei ich mehr auf ein Versteck innerhalb der Kaserne Spekuliere.
Das ein ortsfremder Täter durch die Löcher im Zaun zufällig in die Kaserne schleicht und durch die offene Kellertüre in die Kompanie gelangt ist schlisse ich aus.
Ob ein späterer Täter die Löcher in den Zäunen benutzt hat um in die Kaserne zu gelangen, kann sein je nachdem welchen Tathergang man annimmt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.03.2026 um 12:12
Zitat von Harald111Harald111 schrieb:Das ein ortsfremder Täter durch die Löcher im Zaun zufällig in die Kaserne schleicht und durch die offene Kellertüre in die Kompanie gelangt ist schlisse ich aus.
Einen komplett ortsfremden Täter schließe ich auch in diesem Szenario aus, denn er muss ja von den Löchern im Zaun gewusst haben. Natürlich immer vorausgesetzt, dass der Täter durch diese Löcher aufs Gelände gelangt ist, was ja auch nur reine Spekulation ist.


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