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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.361 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 14:17
Hallo @Dew
@Harald111
@Der_Schwabe

Möchte mich euer Meinung anschließen, was die Löcher im Zaun angeht. Ich kann mir kaum vorstellen wie diese Löcher offenbar so lässig hingenommen wurden! Bei uns in der Gegend unvorstellbar. Die wären schlechtestenfalls am nächsten Tag aufgefallen und repariert worden. Von der nachfolgenden Untersuchung garnicht zu reden.

Ich halte die Löcher im Zaun und die offene Kellertür zum Wochenendsbeginn für tatrelevant. Es ist höchst unwahrscheinlich, daß das ein komplett anderes Ereignis beinhaltet. Schaut euch nochmals das alte Foto an, daß eingestellt wurde. Es ist nicht wirklich weit von den Löchern zur Kellertür mit direkter Linie, man muß nicht durch den halben Stützpunkt um dorthin zu gelangen.
Ich vermute, Stolz wurde bei seinem ersten Kontrollgang direkt am UvD-Zimmer abgefangen, denn er mußte für diesen ja die Tür öffnen. Ich könnte mir denken, daß dem oder den Tätern die Kellertür unabsichtlich ins Schloß fiel und sie saßen fest. Das dürfte zu dem Zeitpunkt passiert sein als Weber seine Freundin und Stolz fragte, ob sie das auch gehört hätten.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 14:56
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich könnte mir denken, daß dem oder den Tätern die Kellertür unabsichtlich ins Schloß fiel und sie saßen fest.
Die offen stehende Kellertür hat allenfalls einen Knauf nach außen. Somit wäre da niemand eingeschlossen gewesen.

Es hätte auch andere Exit-Möglichkeiten gegeben, das Gebäude zu verlassen. Eine Flucht durchs Fenster ist schon sehr ungewöhnlich und lässt Ortskenntnis vermuten.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich könnte mir denken, daß dem oder den Tätern die Kellertür unabsichtlich ins Schloß fiel und sie saßen fest. Das dürfte zu dem Zeitpunkt passiert sein als Weber seine Freundin und Stolz fragte, ob sie das auch gehört hätten.
Schlussendlich hatte aber niemand die zufallende Tür gehört außer Weber. Für eine gesichert zugefallene Tür finde ich das ziemlich dünn. Mal soll der Fernseher gelaufen sein, als Weber vorbei ging, dann wieder habe sich Stolz schlafen legen und den Zettel erst am nächsten Morgen unterschreiben wollen:
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 13.03.2026:Daher ist die Version "Die verlangte 22 Uhr Unterschrift wurde von Stolz auf später vertröstet" für mich genauso merkwürdig wie "Stolz saß um 22 Uhr alleine vorm Fernseher und nahm "Weber" im Vorbeilaufen nicht wahr". Beides passt nicht.
Zwei Versionen, die nicht zusammen passen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Es ist nicht wirklich weit von den Löchern zur Kellertür mit direkter Linie, man muß nicht durch den halben Stützpunkt um dorthin zu gelangen.
Muss man aber auch erst mal wissen. Die "löcherige" Kaserne kam dem Täter zupass, weil sie hervorragend geeignet ist, um von seiner Täterschaft abzulenken.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 15:08
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich könnte mir denken, daß dem oder den Tätern die Kellertür unabsichtlich ins Schloß fiel und sie saßen fest. Das dürfte zu dem Zeitpunkt passiert sein als Weber seine Freundin und Stolz fragte, ob sie das auch gehört hätten.
Interessanter Ansatz.
Nehmen wir mal an, es wäre so gewesen (d.h. Täter gelangte(n) von draußen durch die offenstehende Kellereingangstür in den Keller und saß(en) seit dem "Knall" gegen ca. 19.30 Uhr der Tatnacht im Keller des Gebäudes fest, weil die Kellereingangstür aus irgendeinem Grund zufiel und sich nicht mehr nach außen öffnen ließ).

Wie könnte das Szenario, das dir offenbar gerade vorschwebt, weitergegangen sein?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 15:34
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich könnte mir denken, daß dem oder den Tätern die Kellertür unabsichtlich ins Schloß fiel und sie saßen fest. Das dürfte zu dem Zeitpunkt passiert sein als Weber seine Freundin und Stolz fragte, ob sie das auch gehört hätten.
Und was wollten die Täter in der Kompanie ?
Das Telefongespräch von "Weber" mit seiner Freundin war nach meiner Erinnerung am frühen Abend, Stolz soll um 22 Uhr noch gelebt haben was haben die Täter deiner Meinung nach die ganzen Stunden im Keller gemacht, auf was haben Sie gewartet, und wieso sollten die Täter Stolz angreifen und nicht durch ein Fenster Fliehen oder die Kellertüre aufbrechen, Zeit genug hatten Sie ja ?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 19:47
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 13.03.2026:Daher ist die Version "Die verlangte 22 Uhr Unterschrift wurde von Stolz auf später vertröstet" für mich genauso merkwürdig wie "Stolz saß um 22 Uhr alleine vorm Fernseher und nahm "Weber" im Vorbeilaufen nicht wahr". Beides passt nicht.
Ich kenn die Örtlichkeiten natürlich nicht exakt, bei uns war das GvD Zimmer quasi gleich links, wenn man durch die Tür von draussen kam. Daneben war halt der Flur, der links und rechts zu Geschäftszimmer etc führte und wenn man einfach geradeaus ging, kamen halt die Treppen, die in den ersten Stock zu den Stuben, Duschräumen etc führten.
Meist standen unten auch Automaten für Snacks, Kaffee, Cola, Limo etc und das wäre eine Erklärung, warum "Weber" um die Zeit nach unten ging.
Dann hätte er vermutlich wirklich wahrgenommen, dass der Fernseher im GvD Zimmer läuft und Norbert wird nicht interessiert haben, ob "Weber" sich ne Tüte Chips oder Schokolade holt.
Nur - warum dann nicht auch die Unterschrift abholen? Dann wären wir beim "Vertrösten" Szenario, weil Norbert keine Lust hatte aufzustehen, oder "Weber" seinen Zettel nicht dabei hatte und so demotiviert war, dass er einfach nicht zweimal Treppe laufen wollte.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Die offen stehende Kellertür hat allenfalls einen Knauf nach außen. Somit wäre da niemand eingeschlossen gewesen.
War bei uns zumindest so - eben damit sich niemand einsperren kann.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 20:53
Zitat von sören42sören42 schrieb:Die offen stehende Kellertür hat allenfalls einen Knauf nach außen. Somit wäre da niemand eingeschlossen gewesen.
Hallo @sören42 ! Du weißt doch sicherlich selbst, daß es gerade früher noch Außentüren gab, die beidseitig nur mit Schlüssel zu öffnen waren? Ohne Schlüssel zum Entsperren konntest du die Innenklinke drücken soviel du wolltest, wenn die Tür ins Schloß gefallen war.
Je nachdem wie eine Tür sich öffnet, wäre es auch sehr gut denkbar Tür durch weggerutschten Stopper ins Schloß gefallen, verrutschte Kiste oder Stange draußen verhindert nun das sich die Tür weit genug öffnen läßt, daß ein Mensch durchpasst.
Zitat von KieliusKielius schrieb:Wie könnte das Szenario, das dir offenbar gerade vorschwebt, weitergegangen sein?
Zitat von Harald111Harald111 schrieb:Und was wollten die Täter in der Kompanie ?
Das Telefongespräch von "Weber" mit seiner Freundin war nach meiner Erinnerung am frühen Abend, Stolz soll um 22 Uhr noch gelebt haben was haben die Täter deiner Meinung nach die ganzen Stunden im Keller gemacht, auf was haben Sie gewartet, und wieso sollten die Täter Stolz angreifen und nicht durch ein Fenster Fliehen oder die Kellertüre aufbrechen, Zeit genug hatten Sie ja ?
Ich theoretisiere, daß an diesem Wochenende (wie an einigen anderen auch) eine kleine Gruppe (1-3 Personen) damals aktueller oder ehemaliger "Stützpunktmitarbeiter" :-) im Keller von Gebäude U5 ihre "Privatpost", sprich Schmuggelgut, ein-, um- und ausladen wollten. Wochenends war tote Hose auf dem Stützpunkt und bis zum Loch im Zaun nicht weit, daß man das Gelände ungesehen betreten und/oder verlassen konnte.
An diesem Tag läuft aber etwas schief. Die Kellertür fällt zu und ist blockiert, wie oben erwähnt womöglich Stopper verrutscht und liegt jetzt so blöd, daß die Tür nicht mehr (weit genug) geöffnet werden kann.
Jetzt haben diese Personen ein Problem. Gerade in Altbauten ist das mit Türen und Fenstern im Keller so eine Sache. Häufig sind sie schmal, klein, ohne Hilfe unerreichbar, verschlossen oder vergittert. Ich vermute, daß es genauso auch im U5 war, eine Außentür und die Fenster nicht zum Ausstieg benutzar..
Falls das Geräusch, das von Weber um etwa 19.30 Uhr gehört wurde, jene Tür gewesen ist, hatten unsere Schmuggler ein dickes Problem. Tagsüber hätten sie vielleicht noch irgendeine halbwegs glaubbare Ausrede erfinden können, weshalb sie im Keller waren, aber abends um halb acht am Wochenende? Keine Chance. Also mussten sie hoch ins Erdgeschoss. Und da Stolz offensichtlich ziemlich dienstbeflissen war, dürfte dort auch alles abgeschlossen gewesen sein, was ging. Und damit verabschiedete sich die Chance "einfach so" durch ein Fenster zu entkommen, ohne beim GvD aufzutauchen.
Darum warten bis der GvD zu seinem ersten großen Rundgang durchs Gebäude startet. Falls Webers Aussage so stimmt, war Stolz müde, durchaus möglich, denn er hatte kurzfristig getauscht und einen vollen Tag gehabt. Ich schätze, daß Stolz nach einem Nickerchen so gegen Mitternacht aufbrach und direkt beim Rausgehen aus dem GvD-Zimmer überrascht wurde.
Wahrscheinlich hat Stolz jemanden erkannt oder der/die Täter glaubten, daß Stolz sie später wiedererkennen würde und haben ihn umgebracht. Wäre Weber zufällig runtergekommen, hätten sie ihn gleich mit kaltgemacht, denn er hätte die Typen wohl auch wiedererkannt.


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