sallomaeander schrieb:Wir wissen ja nach dem jüngsten Filmbeitrag erstmals, dass es nicht das Geschäftszimmer o.ä. war, bei dem das Fenster offen stand, sondern eine gewöhnliche Manschaftsstube.
Das ist vorher schon bekannt gewesen. Zum einen war das Schloss zum Geschäftszimmer nicht aufgebrochen, zum anderen hat der UvD/GvD dafür keinen Schlüssel gehabt (und zudem kann ich als ehemaliger Mitarbeiter in besagtem Geschäftszimmer das bestätigen).
Eigentlich waren im Erdgeschoss aber keine Mannschaftsstuben - die waren im 1. und 2. Stock. Im Erdgeschoss waren die Büros der Unteroffiziere und Feldwebel (also die Funktionsräume). Aber ich glaube, wir hatten im Erdgeschoss aber mindestens 1 Schlafraum für besuchende, auswärtige Soldaten. Da dürfte nur von Freitag auf Samstag und dann auch noch zu Beginn der Sommerferien niemand gewesen sein (ich war auch zuständig für Fremdbuchungen).
Also realistisch wegen des Fluchtfensters:
> entweder kam der Mörder durch die offene Kellertüre, verübt seine Tat und flüchtet durch das Fenster
> oder er simuliert die Flucht durch das Fenster und verschwindet durch den Keller
> oder die offene Kellertüre war Zufall und er wurde irgendwie in das Gebäude reingelassen und floh über das Fenster.
Bis nachmittags war die Gebäudetür offen. Mit Dienstschluss müsste sie verschlossen worden sein. Entweder war der Täter dann schon im Gebäude oder er wurde explizit reingelassen falls er das Gebäude über die „Haustür“ betreten hat. Wurde er von Norbert reingelassen müsste er ihn gekannt haben oder der Täter hat ihm etwas einleuchtendes erzählt um erfolgreich eindringen zu können. Aber wenn Norbert ja bis spät nachmittags bzw. abends Stapler gefahren hat und der Arrestant den Dienst vertretungsweise ausübte müsste dieser den Täter reingelassen haben. Es sei denn, der Täter ist durch den Keller eingedrungen (aber dann wäre er eher im Keller im Raum gelandet, dessen Innentüre normalerweise verschlossen war).
Das sind Spekulationen deren Aufklärung wohl eher unmöglich sein wird - leider.