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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.971 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 11:33
Zitat von heritageheritage schrieb:Das führt mich immer wieder zu der Frage, wer neben den Kasernenangehörigen, sonst noch eine Zutrittsbefugnis haben könnte?
Also zum Beispiel eine Person, die wegen ihrem äusseren Erscheinungsbild, über jeden Verdacht erhaben ist, und im weiteren Verlauf, ganz normal Zutritt ins Dienstzimmer bekam.
z.B. der Divisionskommandeur. Aber wozu willst Du das wissen?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 12:27
@JosephConrad

Der Divisionskommandeur gehört für meine Fragestellung gerade zu den Kasernenangehörigen.
Mich interessieren ausdrücklich Personen außerhalb dieses Personenkreises, die aufgrund ihrer Funktion Zutritt gehabt haben können.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 16:33
@HolzaugeSHK
Also,es gab auf dem damaligen Gelände insgesamt 4 Kompaniegebäude.1 bis 3.801 und eben die 2.805.Zum Tatzeitpunkt müssten also vier Kameraden GvD Dienst gemacht haben zzgl. Der Wachmannschaft vorne am Tor. In Summe schätze ich das in jener Nacht 1989 etwa 20 bis 25 Personen auf dem Gelände waren.Unter der Woche 700 bis 900.


@heritage
Was noch ganz interessant sein könnte.Es gab auf dem Gelände Offizierswohnungen.Das w



aren meiner Erinnerung nach so kleinere Häuser.Wenn wir Wachdienst hatten kamen wir da auch entlang.Da gab es sicher auch private Besuche die am Haupttor aber sicher gemeldet werden mussten.
Dazu gab es auf dem Gelände irgendwas mit Restauration alter Flugzeuge.Ich weiss aber nicht mehr genau ob das nur eine Werkstatt war oder damals schon so eine Art kleines Museum.

Ansonsten fällt mir nur noch der Pächter des Mannschaftsheim ein der am Wochenende auch Essen in die Kompaniegebäude gebracht hat wenn man was bestellt hat.Der war immer sehr nett und man konnte sich gut mal ein paar Minuten mit ihm unterhalten .


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 17:00
@HolzaugeSHK

Zu deinem Beitrag vom 6.8.
Ich war nach der Grundi auch Heimschläfer.Ich meine ab dem Moment auch keine eigene Stube mehr gehabt zu haben.Das ging den meisten nach der Grundausbildung so.War im Grunde aber auch logisch da ja nach 3 Monaten schon die Neuen kamen und die Stuben für die Neuankömmlinge gebraucht wurden.Das einzige was ich nicht mehr genau weiß wo ich den ganzen Kram aus dem Spinnt untergebracht habe.Mit nach Hause genommen??Das krieg ich nicht mehr so ganz zusammen...Muss aber ja wohl so gewesen sein.
Ich gehe also davon aus das Norbert Stolz auch keine fixe im zugeordnete Stube mehr hatte.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 18:12
@in1968
Und dann war da noch "der Typ, der immer die Wäsche abholt" (laut der beiden Kameraden, die im XY-Filmbeitrag die offene Kellertür entdeckten).


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 18:57
@Shiloh
An den kann ich mich echt nicht erinnern.
Wir hatten im Butzweiler Hof aber eine eigene Wäscherei.Nach der Grundausbildung habe ich den ganzen Kram aber zuhause gewaschen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 19:32
Danke, @in1968, dass Du Deine Erinnerungen aus Deiner Bundeswehrzeit am Butzweilerhof mit uns teilst.

Aber ihr musstet Euch doch bestimmt mal umziehen oder waschen während des Tages. Wechsel des Schuhwerkes (Halbschuhe, Stiefel, Turnschuhe), Trainingsanzug, Jacken, Ersatzhose usw., Duschzeug, hattet ihr da nicht einen Kleiderschrank in einem zentralen Raum? Wo habt ihr Persönliche Unterlagen und Tasche verwahrt, das hat man doch nicht frei rumliegen lassen? Da gabs doch bestimmt Spinde? Weißt Du @in1968 auch noch zufällig, ob die Bilder 51 + 52 (Älteste zuerst) mit Norbert und Schrank aus seiner Zeit des Grundwehrdienstes stammen?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 20:35
@HolzaugeSHK
Gerne gemacht..Nach der Grundausbildung ist man ja im Grunde 9 Monate seiner Verwendung zugeführt worden.Bei mir war das im Bereich der Transportplanung.Im Grunde Speditionskaufmann bei der BW.Ich bin morgens schon ent.angezogen nach Köln gefahren.Besonderheitrn gab es im Grunde nur wenn man zB auf Übung musste,zB Truppenübungsplatz Schwarzenborn.Ansonsten habe ich das nach der Grundausbildung als mehr oder weniger normalen Job empfunden wo man morgens hin ist und am späteren Nachmittag Feierabend hatte..Die Bilder stammen meiner Ansicht nach aus dem Grundsusbildungszeit da ich ähnliche Fotos auch von mir habe.Das ganze Setting sieht klar nach Grundi aus.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 20:59
Nun der Fall an sich ist mir vertraut, ich habe aber eine Weile hier nicht mitgelesen.

Was mir aber damals beim Filmfall aufgefallen ist, war die Tatsache, dass man bei der Untersuchung Löcher im Maschendrahtzaun der Kaserne vorgefunden hat, durch die Unberechtigte auf das Gelände gelangt sein könnten, wobei man sich nicht klar war wer, wann und warum.

Mich hat gewundert das man das nicht näher Untersucht hat, denn anhand von z.B. Korrosion der Drähte hätte man doch feststellen können, wie alt die Spuren sind.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 21:27
Zitat von in1968in1968 schrieb:.Das einzige was ich nicht mehr genau weiß wo ich den ganzen Kram aus dem Spinnt untergebracht habe.Mit nach Hause genommen??Das krieg ich nicht mehr so ganz zusammen...Muss aber ja wohl so gewesen sein.
Ich gehe also davon aus das Norbert Stolz auch keine fixe im zugeordnete Stube mehr hatte.
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein Soldat keinen Spind und kein Bett im Kompanieblock hat. Was soll der denn bei Alarm machen, erst nach Hause fahren und die Ausrüstung samt Seesack holen?
Sogar der Kompaniechef hatte bei uns seine eigene Stube, genau wie die Zugführer und der Spieß, geschlafen haben die da aber im regulären Dienst nicht, der Spieß kam immer 5 vor Eins Mittags ziemlich verschlafen aus seiner Stube.......


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 21:43
@MayorQuimby
Ich hatte definitiv nach der Grundausbildung keine Stube mehr und meine damaligen Kameraden auch nicht mehr. Wir sind jeden Abend nach Hause gefahren. Die letzten 9 Monate (ich war W12) waren nur noch bedingt militärisch geprägt.Ich kann mich nur noch an zwei Dinge erinnern,eine Woche Schwabo und eine Woche auf einem Bauernhof am Niederrhein.Ansonsten neben dem täglichen Job im Kompanietrupp dann und wann GvD oder Wache.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 21:51
Zitat von in1968in1968 schrieb:MayorQuimby
Ich hatte definitiv nach der Grundausbildung keine Stube mehr und meine damaligen Kameraden auch nicht mehr. Wir sind jeden Abend nach Hause gefahren. Die letzten 9 Monate (ich war W12) waren nur noch bedingt militärisch geprägt.Ich kann mich nur noch an zwei Dinge erinnern,eine Woche Schwabo und eine Woche auf einem Bauernhof am Niederrhein.Ansonsten neben dem täglichen Job im Kompanietrupp dann und wann GvD oder Wache.
Das mag je nach Einheit individuell gewesen sein. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass jedem Soldaten eine Stube im Block zugewiesen ist, wo auch die Ausrüstung im Spind verbleibt. Das wäre sonst bei den erlebnisorientierten und/oder reiselustigen Einheiten schwierig geworden.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 23:21
@in1968 bist du dir da sicher? also wir waren eine inst einheit, ich war heimschläfer, hatte selbstverständlich eine stube (mit dem sani zusammen) und dort auch einen spind. 2x die woche war sport, dann fuhren wir öfters die panzer gassi, also gerne zum testen ins gelände, danach war definitiv ein uniformwechsel angezeigt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 23:27
und sowohl in meiner einheit als auch bei den nachbarkompanien war es absolut üblich, dass ein kamerad beim gruseligen uvd dienst zum zeitvertreib da blieb. das war bei uns selbst bei der strengen stabsbatterie usus.
aber das würde ja auch hier passen, wir suchen ja nach einem täter, der in zivil den mord beging, ortskenntnis hatte und der - auch wenn es @Kielius nicht wahr haben will, zumindest irgendwo eine verletzung hatte.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 01:04
Zitat von pannettonepannettone schrieb:wir suchen ja nach einem täter, der (...) - auch wenn es @Kielius nicht wahr haben will, zumindest irgendwo eine verletzung hatte.
Es gab keine Belege dafür, dass der Täter sich bei der Tat verletzt hätte, lieber @pannettone

Wenn man Anzeichen für eine Verletzung des Täters gefunden hätte, dann hätte doch die Kripo diese Erkenntnis in der Öffentlichkeitsfahndung genutzt und gefragt, wem nach der Tat jemand mit einer Schnittverletzung oder einer dicken Beule aufgefallen wäre...

Wir dürfen also getrost davon ausgehen, dass der Täter sich bei der Tat nicht selbst verletzt hat.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 09:17
Zitat von Pitmaster_CPitmaster_C schrieb:Was mir aber damals beim Filmfall aufgefallen ist, war die Tatsache, dass man bei der Untersuchung Löcher im Maschendrahtzaun der Kaserne vorgefunden hat, durch die Unberechtigte auf das Gelände gelangt sein könnten, wobei man sich nicht klar war wer, wann und warum.

Mich hat gewundert das man das nicht näher Untersucht hat, denn anhand von z.B. Korrosion der Drähte hätte man doch feststellen können, wie alt die Spuren sind.
Es gab eine Untersuchung der betroffenen Zaunstellen.
Flugrost war vorhanden, und die Öffnungen wurden immer wieder mal als Abkürzungen benutzt( Bilder 24 und 25).


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 11:14
@pannettone
Ja,da bin ich ganz sicher.Wir konnten unsere Stuben damals schon deshalb nicht behalten da alle 3 Monate neue Rekruten kamen und die meisten nach der Grundi in der Einheit blieben, also nicht woanders hin gewechselt sind.Das wäre platzmässig nicht möglich gewesen.Ich weiß nicht mehr so recht wo ich meine Klamotten hatte.Entweder daheim oder ggf.in einem Schrank im Kompanietrupp Büro


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