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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.948 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 15:25
Zitat von abberlineabberline schrieb:Für den Fall an sich ändert es wenig, ob der jetzt mit seiner Freundin telefoniert hat, mit nem Kumpel oder gar nicht. Warum hätte er den Anruf erfinden sollen?
Weil das letzte gesicherte Lebenszeichen dann 18 Uhr (letzte Unterschrift Stolz) und nicht 19:30 Uhr wäre? Weil dann vielleicht bereits kurz nach "Rücktausch" des UvD-Dienstes gegen ca. 17 Uhr etwas hätte passiert sein können? Weil "Webers" Aufenthalt im UvD-Zimmer dann in einem engen zeitlichen Zusammenhang zu Norbert Stolz sicherem letzten Lebenszeichen stehen würde?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 15:32
Hallo @alle!
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Nein. Erst ab Frühjahr 1994 wurden Einzelverbindungsnachweise eingeführt und zwar zunächst nur eingeschränkt, ab Nov. 1994 dann für sämtliche Kunden.
Private Telefonate ohne Dienstbezug wurden idR nicht vom UvD notiert.
Was bleibt, ist die Aussage von Weber und dessen Freundin.
Du vergisst da eine "kleine" Sache. Telefonanlagen, wie sie damals in Firmen, Krankenhäusern, Kasernen, etc. verbaut waren, konnten bereits Verbindungsübersichten ausgeben. Für Abrechnungen beispielsweise war sowas dringend nötig. Da konnte man zwar nicht eine genaue Anschlußverbindung (da und dort angerufen) rauskriegen, aber ob ein Telefonat zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Anschluß ankam oder abging, war ersichtlich.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 15:45
@Höhenburg
Aber doch nur für "Zielnummern", d.h. für abgehende Gespräche. Hier handelte es sich um einen eingehenden Anruf von der Freundin "Webers" von einem höchstwahrscheinlichen Privatanschluss.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 15:49
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Weil das letzte gesicherte Lebenszeichen dann 18 Uhr (letzte Unterschrift Stolz) und nicht 19:30 Uhr wäre?
Wann kam der OvWa zuletzt? Bei uns kam der auch nach 22 h noch vorbei, in dieser Kaserne nach 22 h nicht mehr, aber wann zuletzt? Dass der nach 18/19 h nicht mehr gekommen sein soll, wirkt befremdlich für mich. Kann ich mir schwer vorstellen. Rundgänge von Norbert sollten aber eingetragen worden sein? Auch die OvWa Besuche.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Telefonanlagen, wie sie damals in Firmen, Krankenhäusern, Kasernen, etc. verbaut waren, konnten bereits Verbindungsübersichten ausgeben.
So hab ich das auch in Erinnerung


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 16:02
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Aber doch nur für "Zielnummern", d.h. für abgehende Gespräche. Hier handelte es sich um einen eingehenden Anruf von der Freundin "Webers" von einem höchstwahrscheinlichen Privatanschluss.
Nicht nur ausgehende Anrufe, auch die Anrufe die ankamen. Wie gesagt, keine genauen Nummern, aber das, um beim Fall zu bleiben, um 19.30Uhr eine Verbindung an den Anschluß Dienstzimmer U5 zustandekam und wie lange der Anruf dauerte, konnte man selbst damals schon nachsehen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 16:09
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Für Abrechnungen beispielsweise war sowas dringend nötig.
Ja, bzgl. der "Zielnummern", der ausgehenden Anrufe. Wozu soll das bzgl. eingehender Anrufe nötig gewesen sein?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 16:17
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Aber doch nur für "Zielnummern", d.h. für abgehende Gespräche. Hier handelte es sich um einen eingehenden Anruf von der Freundin "Webers" von einem höchstwahrscheinlichen Privatanschluss.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Nicht nur ausgehende Anrufe, auch die Anrufe die ankamen. Wie gesagt, keine genauen Nummern, aber das, um beim Fall zu bleiben, um 19.30Uhr eine Verbindung an den Anschluß Dienstzimmer U5 zustandekam und wie lange der Anruf dauerte, konnte man selbst damals schon nachsehen.
@Höhenburg

Hast du dazu einen Beleg für mich?

Die KI gibt mir dazu nur diese Info raus:
Spezielle Groß-Telefonanlagen: Große Firmen- oder Behörden-Vermittlungsanlagen (Nebenstellenanlagen) konnten über Gebührenerfassungsgeräte ausgehende Rufe und manchmal Leitungsbelegungen protokollieren, aber eine standardmäßige Speicherung eingehender Anrufernummern für den Endkunden gab es auch dort nicht.



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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 16:36
Zitat von abberlineabberline schrieb:Wann kam der OvWa zuletzt? Bei uns kam der auch nach 22 h noch vorbei, in dieser Kaserne nach 22 h nicht mehr, aber wann zuletzt?
Dazu wird nirgends berichtet. Eigentlich ein wichtiges Detail. Kann man daraus schließen, dass dies nach 18 Uhr anscheinend gar nicht mehr erfolgte? "Ein Offizier" (war es der OvWa?) fand Norbert Stolz dann tot in den frühen Morgenstunden.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Dass der nach 18/19 h nicht mehr gekommen sein soll, wirkt befremdlich für mich. Kann ich mir schwer vorstellen. Rundgänge von Norbert sollten aber eingetragen worden sein? Auch die OvWa Besuche.

Dazu wird nirgends berichtet. Warum wurden diese Details nicht berichtet? Einzig über das Auffinden des toten Norbert Stolz durch "einen Offizier" (OvWa?) in den frühen Morgenstunden wurde berichtet.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 17:05
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Dazu wird nirgends berichtet. Warum wurden diese Details nicht berichtet? Einzig über das Auffinden des toten Norbert Stolz durch "einen Offizier" (OvWa?) in den frühen Morgenstunden wurde berichtet.
Das hab ich mich die ganze Zeit gefragt. Lt Usern kam der OvWa dort nach 22 h grundsätzlich nicht mehr. Der kam aber sicher auch nicht um 18 Uhr das letzte mal vorbei und dann gingen alle in den Feierabend Modus. Bei uns kam der regelmäßig, auch nochmal gegen 0:00 Uhr, aber das wurde überall anders gehandhabt. Je nachdem wer kam, fragte er nur, ob alles okay ist, oder man unterhielt sich n paar Minuten, er unterschrieb und ging mit nem "bis nachher" wieder.
Aber dass der den ganzen Abend nicht gekommen sein soll, kann ich mir schwer vorstellen. Selbst wenn er nach 22 h nicht mehr kam, dann zumindest aber doch kurz vorher?


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22.07.2026 um 18:52
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Hast du dazu einen Beleg für mich?

Die KI gibt mir dazu nur diese Info raus:
Spezielle Groß-Telefonanlagen: Große Firmen- oder Behörden-Vermittlungsanlagen (Nebenstellenanlagen) konnten über Gebührenerfassungsgeräte ausgehende Rufe und manchmal Leitungsbelegungen protokollieren, aber eine standardmäßige Speicherung eingehender Anrufernummern für den Endkunden gab es auch dort nicht.
Hallo @Shiloh! Die KI sagt es doch auch: Keine Nummern, aber ob ein Gespräch zustande kam und wie lang es dauerte, daß konnte man sehr wohl sehen!
Man konnte problemfrei nachverfolgen ob der Anschluß Dienstzimmer U5 um 19.30 angerufen wurde und wie lange (z.B. 9 Minuten) das Gespräch dauerte. Wer der Anrufer war, daß konnte man nicht sehen, nur das eine Verbindung zustande kam.
Aber ob Anrufe ein- und ausgingen, zu welcher Uhrzeit und wie lange sie waren, daß konnte man damals bei Telefonanlagen nachverfolgen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 19:11
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Keine Nummern, aber ob ein Gespräch zustande kam und wie lang es dauerte, daß konnte man sehr wohl sehen!
Ja, aber nochmal: das bezieht sich doch nur auf ausgehende Telefonate, nicht auf eingehende Anrufe. Und nur darum geht es mir:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:
Spezielle Groß-Telefonanlagen: Große Firmen- oder Behörden-Vermittlungsanlagen (Nebenstellenanlagen) konnten über Gebührenerfassungsgeräte ausgehende Rufe und manchmal Leitungsbelegungen protokollieren, aber eine standardmäßige Speicherung eingehender Anrufernummern für den Endkunden gab es auch dort nicht.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Aber ob Anrufe ein- und ausgingen, zu welcher Uhrzeit und wie lange sie waren, daß konnte man damals bei Telefonanlagen nachverfolgen.
Nein, ich meine nicht. Es ist nur von ausgehenden Telefonaten die Rede. Das macht ja abrechnungstechnisch auch Sinn. Nur ausgehende Gespräche kosten. Daher fragte ich nach einem Beleg, dass 1989 bereits auch eingehende Gespräche gespeichert wurden.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 19:15
Zitat von ShilohShiloh schrieb:
konnten über Gebührenerfassungsgeräte ausgehende Rufe und manchmal Leitungsbelegungen protokollieren, aber eine
Leitungsbelegungen konnten "manchmal" protokolliert werden. Näher werden wir hier nicht rankommen, das wissen nur die Ermittler


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 19:23
@abberline
Nochmal: Das bezieht sich doch nur auf "aus"gehende Rufe (weil nur diese kostenpflichtig abgerechnet wurden) und eben nicht auf "ein"gehende Rufe.

Es ging mir um den Punkt, ob der "ein"gehende Ruf von "Webers" Freundin in 1989 bereits sicher protokolliert werden konnte oder nicht. Und nach der mir vorliegenden Erklärung würde ich sagen: nein.
Spezielle Groß-Telefonanlagen: Große Firmen- oder Behörden-Vermittlungsanlagen (Nebenstellenanlagen) konnten über Gebührenerfassungsgeräte ausgehende Rufe und manchmal Leitungsbelegungen protokollieren, aber eine standardmäßige Speicherung eingehender Anrufernummern für den Endkunden gab es auch dort nicht.



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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 20:06
@Shiloh
Aber das steht doch im Beitrag von @Höhenburg
"Manchmal" konnten Leitungsbelegungen protokolliert werden


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 20:10
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Nochmal: Das bezieht sich doch nur auf "aus"gehende Rufe (weil nur diese kostenpflichtig abgerechnet wurden) und eben nicht auf "ein"gehende Rufe.
Es ging mir um den Punkt, ob der "ein"gehende Ruf von "Webers" Freundin in 1989 bereits sicher protokolliert werden konnte oder nicht. Und nach der mir vorliegenden Erklärung würde ich sagen: nein.
Natürlich konnte der Anruf von Webers Freundin protokolliert werden! Wenn um ca. 19.30Uhr eine, sagen wir die 9 Minuten von vorhin, Leitungsbelegung fürs Dienstzimmer U5 von der Anlage protokolliertt wurde, wissen wir zwar nicht frei Haus wer da das GvD-Zimmer angerufen hat. Aber wir wissen, daß eine Verbindung und ein Gespräch zustandekamen.
Da die Freundin von Weber ausgesagt hat, sie hätte gegen 19.30Uhr ihren Freund in der Kaserne angerufen, mußten die Ermittler nur die Protokolle der Telefonanlage nachgucken, ob darin eine Leitungsbelegung, für soundso viel Minuten, für das Dienstzimmer U5 um halb Acht abends protokolliert ist.
Wenn eine Leitungsbelegung für den fraglichen Zeiitraum aufgezeichnet wurde, dann hat sie angerufen, wäre keine Leitungsbelegung aufgezeichnet worden hätte sie nicht angerufen.
Da der Telefonanruf aber offensichtlich als Fakt gilt, hat man in den Aufzeichnungen die entsprechende Leitungsbelegung sehen können.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 20:11
Zitat von abberlineabberline schrieb:Aber das steht doch im Beitrag von @Höhenburg
"Manchmal" konnten Leitungsbelegungen protokolliert werden
Puh. Das war aus meinem Beitrag und bezieht sich auf "aus"gehende Rufe, steht doch da.


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22.07.2026 um 20:15
@Shiloh
Nochmal, es geht darum, dass Leitungsbelegungen "manchmal" protokolliert werden konnten. Und mehr werden wir nicht erfahren, da musst du die Ermittler fragen. Ich halte es aber nur bedingt für relevant. Wichtiger wäre zu wissen, wann der OvWa zuletzt kam


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 20:32
@Höhenburg
Warum gibst du mir keinen Beleg dafür, dass auch "ein"gehende Anrufe in 1989 bereits von Telefonanlagen protokolliert worden sein sollen? Das war ein eingehender Anruf von außen, kein ausgehender Anruf.

Ich habe nur diese Erklärung gefunden::
Spezielle Groß-Telefonanlagen: Große Firmen- oder Behörden-Vermittlungsanlagen (Nebenstellenanlagen) konnten über Gebührenerfassungsgeräte ausgehende Rufe und manchmal Leitungsbelegungen protokollieren, aber eine standardmäßige Speicherung eingehender Anrufernummern für den Endkunden gab es auch dort nicht.
Diese Erklärung besagt für mich, dass nur ausgehende Rufe und manchmal Leistungsbelegungen (der ausgehenden Rufe) protokolliert wurden, aber eben nicht die eingehenden Rufe.

Der eingehende Anruf der Freundin dürfte daher nicht protokolliert worden sein. Hätte Stolz nach draußen telefoniert, wäre dies protokolliert worden. Hast du bereits mit der nötigen Abrechnung erklärt. Für ausgehende Telefonate war eine Protokollierung notwendig, da diese kostenpflichtig waren. Für die nicht kostenpflichtigen eingehenden Anrufe entfiel dies.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Da der Telefonanruf aber offensichtlich als Fakt gilt
Quelle?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 21:39
Zitat von abberlineabberline schrieb:Warum hätte er den Anruf erfinden sollen?
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Weil das letzte gesicherte Lebenszeichen dann 18 Uhr (letzte Unterschrift Stolz) und nicht 19:30 Uhr wäre? Weil dann vielleicht bereits kurz nach "Rücktausch" des UvD-Dienstes gegen ca. 17 Uhr etwas hätte passiert sein können? Weil "Webers" Aufenthalt im UvD-Zimmer dann in einem engen zeitlichen Zusammenhang zu Norbert Stolz sicherem letzten Lebenszeichen stehen würde?
Durch den angeblichen Anruf wurde zudem ein womöglich "unbekannter Dritter im Gebäude" ins Spiel gebracht ("Knall" / "zuschlagende Tür").


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.07.2026 um 22:38
Dass man die Rufnummer des Anrufers angezeigt bekam, fand erst Anfang der 1990er Jahre größere Verbreitung, als ISDN sich verbreitete (seit 1989 gab es in Deutschland ISDN).

Das hat Scherzbolde seinerzeit dazu gebracht, "ISDN" mit "ich sehe Deine Nummer" zu übersetzen.

Ende der 1990er wurde CLIP dann auch im gewöhnlichen analogen Telefonnetz eingeführt (Calling Line Identification Presentation), also die Anzeige der Rufnummer des Anrufers.

Mir ist nicht klar, wie die Rufnummer eines Anrufers zur Tatzeit hätte erfasst werden sollen, wenn dieses Merkmal noch gar nicht zur Verfügung stand.


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