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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.815 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 19:25
In den späten 80er wurde an vielen Standorten in D die Vermittlungsstellen nach und nach automatisiert. Deswegen kann man das so pauschal für diese Kaserne nicht sagen.
Jedoch 89 könnte es schon umgestellt gewesen sein.
Der UvD war auf jeden Fall Amtsberechtigt, und konnte mit der Vorwahl 0 direkt nach draußen telefonieren. Jedoch wurde das über die Vermittlungsstellen abgewickelt und unterlag gewissen Richtlinien. Ferngespräche gingen damals nur von den Geschäfts/Chefzimmer aus. Es waren viele Nummern auch gesperrt. Also mal kurz ein Ortsgespräche führen war erlaubt.
Längere Gespräche wurden bei der Vermittlungsstelle registriert und es wurde dann recherchiert wer dafür verantwortlich war. Ob ein zerschnitten Telefonkabel dazu gehörte als Gespräch zu gelten weiss Ich auch nicht.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 19:41
Zitat von KTKT schrieb:Der UvD war auf jeden Fall Amtsberechtigt, und konnte mit der Vorwahl 0 direkt nach draußen telefonieren
Bei uns nicht (2001). Der UvD konnte nicht so ins gewöhnliche Ortsnetz nach draußen telefonieren, da musste die Wache einen raus verbinden. (Von außen anrufen ging aber.)


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 19:50
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Sind Telefonvermittlungen in einer Kaserne auch am Wochenende besetzt?
Oder läuft das dann z.B. über die Wache?
Wie gesagt - das war wohl überall unterschiedlich. Ich konnte als GvD in zwei Kasernen normal von aussen angerufen werden. Und ich glaube (zumindest in meiner Stammeinheit), wenn man die 0 vorwählte, konnte man nach aussen telefonieren.
Woanders war das anders, da müsste man wissen, wie es in dieser Kaserne war


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:01
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Ich sage es nochmal: Vielleicht wusste der Mörder, dass Weber im Gebäude ist und wollte verhindern, dass schnell Hilfe angefordert wird, um seine Flucht zu decken.
Entschuldige, aber das ist Bullshit. Ein Soldat des Jahres 1989 hätte das Fenster aufgerissen und schlicht und ergreifend „Alarm“ gebrüllt. Das geht schneller als jedes Telefon, hört jeder in einer stillen Kaserne und vor allem war jeder Soldat auf dieses Wort konditioniert. Genau daher frage ich ja, was die Ratio der durchschnittenen Leitung gewesen sein könnte – davon abgesehen, dass Täter auch unlogisch handeln können.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:13
Zitat von pannettonepannettone schrieb:was die Ratio der durchschnittenen Leitung gewesen sein könnte – davon abgesehen, dass Täter auch unlogisch handeln können.
Da kann man halt nur spekulieren. Evtl wurde das Kabel durchtrennt, weil Norbert aus irgendeinem Grund Meldung machen wollte und dadurch ist alles eskaliert.
Vielleicht wollte der Täter in Panik Zeit gewinnen, weil er nicht sicher war, ob irgendwer gleich ums Eck kam - sei es der OvWa oder jemand von einer Stube etc
Vielleicht war es irrational.
Es gibt viele Möglichkeiten.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:37
Zitat von pannettonepannettone schrieb:Entschuldige, aber das ist Bullshit.
Danke für die deutliche Feststellung.

Da wir die genaue Rolle von Weber in der Tatnacht nicht kennen (es gab keine Zeugen; alles was wir über die Tatnacht wissen, steht und fällt mit der Zeugenaussage von Weber; es war nie die Rede davon, dass man Weber durch einen DNA-Nachweis hätte ausschließen können; der zuständige Kommissar wies im Rahmen der aktuellen öffentlichen Fahndung zu diesem Cold Case darauf hin, dass alle Szenarien - auch die, die damals nicht mehr weiter verfolgt wurden oder "ausgeschlossen" wurden (wie es damals hieß), gegenwärtig erneut geprüft werden), können wir auch nicht wissen, wie Weber sich in der Tatnacht unter bestimmten Umständen verhalten hätte.

Wir können also immer nur unter bestimmten Annahmen versuchen zu schlussfolgern, was jeweils geschehen wäre.
Zitat von pannettonepannettone schrieb:Genau daher frage ich ja, was die Ratio der durchschnittenen Leitung gewesen sein könnte – davon abgesehen, dass Täter auch unlogisch handeln können.
Lieber @pannettone, an deiner Frage merkt man, dass du offenbar eine Zeitlang nicht mitgelesen hast?

Warum schneidet ein Mörder das Telefonkabel seines Opfers durch. Das ist ja nun bei Straftaten (und zwar vom Einbruch über Raubüberfall bis hin zum Mord) in der guten alten Zeit der kabelgebundenen Telefonie vielfach vorgekommen, eigentlich war es der Regelfall (es sei denn der Täter war bei seiner Tat ziemlich "neben der Spur"). Auch bei Aktenzeichen XY war daa Durchtrennen des Telefonkabels bis Ende der 1990er Jahre noch oft zu sehen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:42
und es gibt noch etwas, was mich irritiert oder bei mir schon fast bewunderung hervorruft:
der mord war 1989. in der zeit waren ja viele methoden der heutigen spurensuche komplett unbekannt. ich erinnere mich da an eine diskussion meines vaters (polizeidirektor, gott hab ihn seelig) mit meiner tante, die jeden forensiker heute unter ein sauerstoffzelt flüchten lassen würde.
manche spuren wurden damals nie verfolgt oder analysiert - mangels wissen über die tatrelevanz.
unser täter ist mit hoher wahrscheinlichkeit ein junger bursche <30 gewesen, und dennoch hat er (vielleicht schlafwandlerisch) perfekt gemordet, so perfekt, dass selbst die füchse der kripo köln, moderne kriminaltechnik und die ki nicht weiterkommen. ich muss schon fast sagen „respekt“


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:44
Zitat von abberlineabberline schrieb:Da kann man halt nur spekulieren. Evtl wurde das Kabel durchtrennt, weil Norbert aus irgendeinem Grund Meldung machen wollte und dadurch ist alles eskaliert.
Finde ich einen interessanten Gedanken und führt zu folgender Frage: Wusste der Täter, dass Weber im Gebäude ist? Telefonkabel (vorher) durchschneiden, damit NS keine Hilfe holt, aber dann riskieren, dass Weber was mitbekommt? Konnte er ja nicht wirklich wissen, dass der Walkman hört und nicht zufällig mal aufs Klo geht.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:48
@KTG
Vielleicht. Oder Norbert und der Täter streiten sich, weil Norbert wegen irgendwas Meldung machen will oder vom Täter schon im Streit eins auf die Nase bekam - Täter flippt völlig aus, trennt Kabel durch und alles eskaliert komplett?
Aber das ist genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie x andere Versionen.
Zitat von KTGKTG schrieb:Konnte er ja nicht wirklich wissen, dass der Walkman hört und nicht zufällig mal aufs Klo geht.
Das stimmt - der hätte ja plötzlich unten auftauchen könnrn - unten war vermutlich der Snackautomat.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:49
Zitat von KTKT schrieb:Mir ist beim anschauen der Fotos noch ein Detail aufgefallen. Der Schlüssel in der Eingangstür steckt von innen.
Ich möchte zu dem Foto und den daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen etwas zu bedenken geben:

Wir wissen nicht, ob der auf dem Foto zu sehende "von innen steckende Schlüssel" in der Eingangstür der ursprünglichen Auffindesituation am Morgen nach der Tatnacht entspricht.
Kann sein, kann aber auch nicht sein.

Es ist durchaus denkbar, dass der Entdecker der Leiche durch das eingeschlagene Fenster in das Gebäude gelangte und dass er anschließend mit einem Schlüssel die Eingangstür von innen öffnete, um seinen Begleiter in das Gebäude zu lassen und das Gebäude später durch die nun offene Eingangstür wieder zu verlassen


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:50
lieber @Kielius du hast mich natürlich erwischt, ich konnte bisher nicht alle Seiten hier gewissenhaft lesen. Sicherlich ist auch mein Problem bei der Fallanalyse, dass ich versuche jede Fragestellung mit Logik zu beantworten, wobei ich dabei auch falsche Grundannahmen zu Grunde lege. Ich denke hierbei nur an den Fall Baumer, wo ich mir bis heute nicht vorstellen kann, dass der schmächtige Täter die doch etwas gewichtigere Maria in einem Teppich eingewickelt, alleine durch das Treppenhaus geschleppt hat ohne dabei keinerlei Spuren hinterlassen zu haben. Möglicherweise gibt es auch hier ein derartiges Teppichproblem, dass uns alle den Wald vor lauter Bäume nicht sehen lässt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:52
Zitat von KieliusKielius schrieb:es war nie die Rede davon, dass man Weber durch einen DNA-Nachweis hätte ausschließen können;
Warum eigentlich nicht? Es wurden doch ca. 50 Personen Ende 2025 zum DNA-Test geladen. Da wird "Weber" doch zu 99,9% dabei gewesen sein, oder nicht? Die Tests müssten doch längst ausgewertet sein?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:54
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und dann? Hat Stolz den Schlüssel stecken gelassen oder nicht? Der auffindende Offizier kam morgens nicht durch die Tür hinein ins Gebäude. Hätte der Schlüssel gesteckt, hätte man die Scheibe der Tür einschlagen und den Schlüssel umdrehen können. Es wurde aber laut XY direkt daneben das Fenster zum UvD-Raum von außen vom Offizier eingeschlagen. Vermutlich ging man davon aus, dass das UvD-Zimmer auch abgeschlossen sei, also war der Weg durchs Fenster der kürzere Weg. Hätte der Schlüssel von innen gesteckt, wäre dies zudem der kürzeste und bequemste Weg für den Täter nach draußen gewesen.
Man konnte doch von außen gar nicht sehen, dass da ein Schlüssel steckt. Und ob der Täter im Dunkeln auf der Flucht das gesehen hat, ist auch nicht sicher. Zudem könnte Herr Stolz den Schlüssen nach dem Aufschließen stecken gelassen haben. Also weiß man im Grunde nichts.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:56
denkt ihr bitte alle daran, dass uns@EST berichtet hat, dass sie alle Hausbesuch von der Kripo hatten und die Kripo jeweils den privaten Kleiderschrank mit Tesafilm abgeklebt hat. Es muss also bei den Ermittlungsbehörden Spuren vorhanden sein, und auch der Ermittler Weber spricht von Blut- und Mischspuren. Irgendeinen Grund für den Ausschluss des so genannten Schützen Webers muss es ja damals gegeben haben. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass die Blutspur am Fensterrahmen weder mit dem Opfer noch mit dem Schützen Weber matched.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:57
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Zumal er ja einen Arrestanten im Gebäude hatte, der dieses nicht verlassen durfte. Ich war auch schon UvD und muss ehrlich gesagt sagen, ich weiß es nicht mehr so genau, wo ich den Schlüssel verwahrt habe, da es schon über 30 Jahre her ist. Außerdem hatte ich nie diese Situation mit einem Arrestanten, aber ich könnte mir vorstellen, wenn man jemanden im Gebäude hat, der dieses nicht verlassen darf, dann kommt es beim OvWa eher schlecht an, wenn der Schlüssel steckt.
Da Herr Weber Herrn Stolz am Tag als GvD vertreten hat, gab es doch zwischen den beiden ein größeres Vertrauen, oder? Das musste man doch eh bei der Wache melden.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 22:58
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Warum eigentlich nicht?
Ob inzwischen eine DNA-Probe von Weber mit Spuren vom Tatort verglichen wurde, wissen wir nicht sicher.

Doch selbst wenn eine DNA-Probe von Weber abgeglichen wurde: Welche Beweiskraft könnte ein DNA-Abgleich mit Spuren aus dem Dienstzimmer oder von Norberts Kleidung denn haben? Man hatte sich ja am selben Tag das Büro geteilt und auch darüber hinaus miteinander zu tun gehabt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 23:05
Eins stört mich bei meiner eigenen Eskalationsgeschichte. Warum rannte der Täter dort mit einem Messer rum? Niemand klappt doch im Streit sein BW Messer aus (das vermutlich sowieso zu klein für die Tatwaffe war) und sticht wild um sich? Ein anderes Messer? Wozu, wenn da nichts geplant war? Niemand läuft doch mit nem Messer Freitags Abends in einem Mannschaftsblock oder im UvD Zimmer rum und hat das praktischerweise dabei, weil gerade der Streit eskaliert. Das ist doch auch Blödsinn. Oder man streitet sich und geht dann erstmal wieder hoch ein Messer holen? Nicht sehr überzeugend


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 23:13
Zitat von pannettonepannettone schrieb:Irgendeinen Grund für den Ausschluss des so genannten Schützen Webers muss es ja damals gegeben haben.
Zunächst einmal war Weber ja in der Zeit nach der Tat offiziell Tatverdächtiger. Das wissen wir aus dem alten Zeitungsartikel aus dem Kölner Stadtanzeiger. Einen schnellen Ausschluss, weil seine Blutgruppe (DNA-Tests gab es noch nicht) nicht passte oder Ähnliches, kann es also damals schon mal gar nicht gegeben haben.
Zitat von pannettonepannettone schrieb:Ich gehe nach wie vor davon aus, dass die Blutspur am Fensterrahmen weder mit dem Opfer noch mit dem Schützen Weber matched.
Ich gehe davon aus, dass der Tatverdacht gegen Weber damals fallengelassen wurde, weil er sich nicht ansatzweise erhärten ließ.
Dass Weber ausgeschlossen werden konnte (weil er ein Alibi hatte oder der eigentliche Täter Spuren hinterlassen hat, die zwingend den Schluss zulassen, dass jemand anders als Weber die Tat begangen haben muss), davon gehe ich nicht aus. Selbst wenn ein zuständiger Kommissar damals tatsächlich das Wort "ausgeschlossen" benutzte...

Denn wenn "Weber" im engsten Sinne der Bedeutung als Täter tatsächlich und zweifelsfrei "ausgeschlossen" werden könnte, dann würde in meinen Augen die aktuelle Aussage des Cold Case Kommissars, dass man alle (!) Szenarien von damals erneut auf den Prüfstand stellen würde, keinen Sinn ergeben und sie wäre nicht haltbar.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.07.2026 um 23:47
Zitat von abberlineabberline schrieb:Niemand läuft doch mit nem Messer Freitags Abends in einem Mannschaftsblock oder im UvD Zimmer rum und hat das praktischerweise dabei, weil gerade der Streit eskaliert. Das ist doch auch Blödsinn.
Waren zur Tatzeit nicht Klapp- bzw. Springmesser noch wesentlich verbreiteter als heute, wo die Dinger erstens verboten sind, und es zweitens Waffenverbotszonen gibt?

Das ist ja das gefährliche an solchen Messern, dass sie beim Träger nicht auffallen, dann aber plötzlich ausgeklappt werden können.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 00:25
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Waren zur Tatzeit nicht Klapp- bzw. Springmesser noch wesentlich verbreiteter als heute, wo die Dinger erstens verboten sind, und es zweitens Waffenverbotszonen gibt?
Doch, die waren auch auf dem Schulhof damals voll in. Meist zum Angeben und cool rumspielen.
Aber das wird bei manch jungem Erwachsenen auch so gewesen sein. Nur ob jetzt ein BW Kamerad in Uniform damit rumlief, bezweifle ich. Der Täter trug vermutlich sowieso Zivilkleidung, egal ob Kamerad oder Externer. Freitags Abends. Da wird auch "Weber" nicht in BW Dress rungerannt sein. Nur schleppt da so ein Ding doch auch niemand in nem leeren Gebäude rum. Macht nur Sinn, wenn jemand von aussen kam oder jemand raus wollte. Sofern die Tat nicht sowieso geplant war


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