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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.918 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 21:23
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Nach meinem Kenntnisstand ging es bei den Wochenenddiensten in der Kaserne nicht um Dazuverdienen, sondern NSt. hat seinen regulären Dienst am Wochenende mit jmd. getauscht, um dann an einem der nächsten Wochenenden bei einem Zeltlager seiner Jugendgruppe dabei sein zu können.
Vielen Dank für den Hinweis.
Du hast Recht.
Zweck des Wochenenddienstes von NS war nicht sich etwas hinzuzuverdienen, sondern sich zusätzliche Urlaubstage zu erarbeiten.
Norbert hatte am Abend seines Todes kurzfristig die Schicht eines Kollegen übernommen. Er wollte zusätzliche Urlaubstage sammeln, um im August in ein Ferienlager fahren zu können. Der 20-Jährige war als Messdiener und in der Jugendarbeit bei St. Mariä Empfängnis in Köln-Raderthal aktiv.
Quelle: https://www.ksta.de/koeln/ehrenfeld/ossendorf/koelner-mordfall-norbert-stolz-bei-aktenzeichen-xy-972276


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 02:01
@Sherlock_H

Zitat von KieliusKielius schrieb:Zweck des Wochenenddienstes von NS war nicht sich etwas hinzuzuverdienen, sondern sich zusätzliche Urlaubstage zu erarbeiten.
GvD Dienst gab normalerweise anschließend 1,5 Tage frei. Man konnte dann nach nem Freitagsdienst zb den Montag und den halben Dienstag frei machen. Oder - was zb für ein Ferienlager Sinn machen würde - einen kompletten Freitag (da Freitags sowieso nur bis 12 oder 13 Uhr Dienstzeit war) und den kompletten Montag.
Man konnte also durchaus viel sammeln. Und hatte trotzdem Wochenende. Freitags GvD war ja nun nicht wirklich Arbeit, man konnte Freitags Abends schlafen (wenn nicht nachts ständig wer klingelte) und ab Samstags morgens hatte man sowieso den ganzen Samstag und Sonntag.frei.

Nun hat Norbert angeblich den Dienst relativ kurzfristig getauscht. Wurde bekanntgegeben, wie kurzfristig? Bei uns konnte man sich zb am schwarzen Brett selbst in den Kalender eintragen. Nur musste man beim Tausch vorher Bescheid geben (zb dem Spieß).
Wäre zb erst Freitags morgens oder Donnerstags Nachmittags getauscht worden, hätte kaum jemand davon erfahren, weil Donnerstags Nachmittags in einer Heimschläferkaserne im Block kaum was los ist und auch Freitags die meisten nur morgens zum Dienst kommen und mittags gleich abhauen. Einige ziehen sich noch im Block um oder gehen vor der Heimfahrt nochmal duschen, aber der Betrieb hielt sich vermutlich in Grenzen.
Wäre "kurzfristig" aber zb ein paar Tage vorher, dann hätten deutlich mehr Kameraden davon gewusst, denn irgendwann läuft man in der Woche ja doch am schwarzen Brett vorbei.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 02:53
Zitat von abberlineabberline schrieb:Wäre "kurzfristig" aber zb ein paar Tage vorher, dann hätten deutlich mehr Kameraden davon gewusst, denn irgendwann läuft man in der Woche ja doch am schwarzen Brett vorbei.
Es wurden Dienste gemacht und es wurde auch mal getauscht. Das war völlig normal.
Inwiefern wäre das bedeutsam deiner Meinung nach für den Mord an NS?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 09:34
Zitat von KieliusKielius schrieb:Mach dich doch nicht lächerlich mit deinen Ferndiagnosen der Persönlichkeit von "Schütze Weber".

Ich verstehe ja, warum das im XY-Film so auf dich gewirkt hat. Aber eine Persönlichkeit auf dieser Grundlage beurteilen und daraus irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen zu wollen, ist dann doch schon entweder ziemlich naiv oder völlig überzogen.

Ob jemand eine Tat begangen haben kann oder nicht, hängt von Fakten ab, die hier auch schon mehr als einmal genannt wurden, und sicher nicht von deinen subjektiven Eindrücken beim Betrachten eines XY-Films...
Mit Verlaub, XY denkt sich schon ein bißchen was dabei, wie die verschiedenen Personen in einem Filmfall dargestellt werden. Das kann man seit Jahrzehnten sehen, daß Ede und seine Nachfolger nicht einfach ein paar Hansel vor der Kamera herumhüpfen lassen.
Sie machen logischerweise kein volles Psychogramm daraus, aber sie achten darauf, daß die Darstellung schon so hinkommt, wie die Personen sind/waren.
Hier im Fall Stolz kann man durchaus sagen, daß die Tendenz bei "Schütze Weber" dahin geht ,daß er unbeteiligt war. Würde man ihn konkret zu den HTVs rechnen, wäre seine Darstellung anders gewesen.


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