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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.971 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 10:10
Wir hatten den KvD mit VW Bulli. Und nein wir haben nicht angefahren sondern umgefahren. :)
Das Thema sollte jetzt aber auch nicht zuviel in Richtung OT gehen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 11:38
Das mit der Kontrolle durch den OvWa war bei uns auch personenabhängig. Ich glaube, bei uns mussten die zwischen 20 Uhr und 6 Uhr zweimal vorbeikommen. Da hatte man dann natürlich Spezialisten die nachts um 2 Uhr kontrolliert haben, aber auch welche, die um 20:01 und 5:59 vorbeigekommen sind. Trotzdem interessant, dass von der abendlichen Runde nichts bekannt ist.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 14:23
Zitat von KTKT schrieb:Also schon nach Jahreszeit andere Uhrzeiten. Da
Okay, danke. Es gab also keinen "festen" Plan, der überall zumindest ungefähr ähnlich war.
Zitat von KTKT schrieb:Btw. Erdnüsse und Kuchen habe ich aber nie bekommen
Das war auch mit Augenzwinkern. Aber die kamen schon rein und wenn ich es richtig in Erinnerung hab, haben die sich auch in eine Liste eingetragen. Zumindest in meiner Stammeinheit.
Das kann aber auch unterschiedlich gewesen sein.
Zitat von KTGKTG schrieb:Trotzdem interessant, dass von der abendlichen Runde nichts bekannt ist.
Es würde evtl halt die Zeit etwas einschränken und man hätte einen Anhaltspunkt neben den Aussagen von "Weber".


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 15:21
Zitat von abberlineabberline schrieb:Es würde evtl halt die Zeit etwas einschränken und man hätte einen Anhaltspunkt neben den Aussagen von "Weber".
Warum "evtl"? Das würde es ganz sicher. Letztes ganz sicher verifiziertes Lebenszeichen von Norbert Stolz kann doch so nur die 18 Uhr-Unterschrift sein ....


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 15:39
Ich denke man kann davon ausgehen, das hier kein OvWa mehr war in den Abendzeiten. Das wäre doch als letztes Lebenszeichen in die Akten und Berichterstattung eingegangen, sollte die Kontrolle sagen wir mal so 22 Uhr gewesen sein. Oder seht ihr das anders?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 16:12
@KT
Sehe ich auch so. Zwischen dem Anruf von Webers Freundin und der verweigerten Unterschrift um 22 Uhr hat NS niemand mehr gesehen. Sonst hätte man das erwähnt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 16:54
@KT
@KTG
Ich denke, es gibt zwei Möglichkeiten. Die erste ist, dass es (warum auch immer) absichtlich nicht kommuniziert wird. Vom einem Rundgang dürften ja vermutlich mehrere Personen was wissen. Sei es ein Eintrag, sei es irgendwer von der Wache, ein evtl KvD (wobei es den nicht überall dafür gab).
Die zweite Möglichkeit ist, dass der letzte Rundgang echt schon am frühen Abend war. Wochenende und sowieso keiner da, wasweissich. Fänd ich nur ungewöhnlich früh. Gerade bei allseits bekannten Löchern im Zaun, offenen Kellertüren...ich kann mir vorstellen, dass die paar Leutchen, die am Wochenende dort vor Ort waren, teilweise wirklich auch im Wochenend-Modus (wer soll hier schon was wollen - Panzerkekse klauen?) waren.
@KTG
Wie wärst Du als diensthabender OvWa mit dem Wissen um das Loch im Zaun umgegangen, hättest Du (nur mal durchgespielt) an besagtem Freitag erst am Abend davon erfahren? Obwohl viele davon wussten. Stov nutzt ja am Freitagabend nix.
Evtl auch mit der offenen Kellertür.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 17:57
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb am 21.07.2026:Vorstellungen vom Schmuggel
Viele denken bei Schmuggel immer an die großen, dicken Sachen, wie ne Tonne Kokain oder ne LKW-Ladung Granaten. Aber man darf das nicht im großen Stil sehen. Sondern im kleinen Stil bzw. für was eignet sich die Bundeswehrlogistik? Zur Feinverteilung. Dort mal ein Paket zum Standort X, da eine kleine Tasche.

Aber nicht mal das muss es sein, es kann genauso gut das abzweigen von Bundeswehrgütern sein. Hier wurde immer mit dem Argument "Wer braucht schon Kampfsocken oder eine Epa?" das ganze abgetan. Nun die Bundeswehr hat noch viel mehr Produkte, von denen einige sehr begehrt sind, und manche sehr begehrt sind, aber so gar nicht auf dem Schirm sind.

Die Bundeswehr hat(te) sehr begehrte Produkte. Bei der Logistik waren das, da kann man jetzt hier drüber lachen, aber in den 90er und insbesondere in den 80ern mit den immer mehr verbreiteten Walkmans (und später in den 90er die Discmans) waren Batterien. Und die Bundeswehr hat nach Markteinführung direkt auf Alkaline-Batterien gesetzt, welche in den 80ern und 90ern für den Haushaltsgebrauch noch etwas teurer waren, als sie es heute sind. Damals waren im normalen Haushalt die Zink-Kohle-Batterien verbreitet. Walkmans waren batteriehungrig, die Discmans erst recht. Auch gab es damals tragbare Kassettendecks bzw Minifernseher. Wer an Bundeswehrbatterien kam, wurde die gut los, da diese von namhaften deutschen Herstellern, wie Varta, nach Industriestandard waren.

Und die zweite begehrte Gruppe an Produkten waren Medikamente. Und damit fand auch reger Tausch bzw. Handel statt. Und das auch nicht nur bei den kleineren Dienstgraden. Der Stabsarzt z.b. war Angler, wenn er dafür was brauchte, z.b. die Batterien, oder auch Epa (der hat die tatsächlich gemocht), dann wanderte da eine Tüte zum Lager, und die kam am Nachmittag oder nächsten Tag zurück. Das war üblich. Da kann neben den beiden Sachen eben auch Variante drei sein, dass eben da jemand was abgezweigt hat. Also nicht als Tauschobjekt, sondern zum Weiterkauf.

Also wenn man den Schmuggel bzw. krumme Geschäfte/Handel ansich als Möglichkeit in Betracht ziehen will, dann eben nicht vom dicken Fisch (Kiloweise Drogen)her sehen, sondern eben im kleinen Stil. Und selbst heute passiert das. Die Bundeswehr z.b. verkauft Epas kurz vor Ablauf an Händler. Aber man bekommt auch bei diversen Händlern und auf Plattformen Epas die ganz frisch aus der Herstellung sind mit noch zwei Jahren MHD. Angesichts dessen, dass die Bundeswehr den Dauerbestand von den 600 000 (Mindestbestand) kontinuierlich steigern will, kann man also von ausgehen, dass die Bundeswehr selber keine brandneuen Epas verkauft.
Zitat von pannettonepannettone schrieb:heisst aber der täter war davor erst mal alleine bei stolz im zimmer, wäre stolz präsent gewesen, hätte er ihn gehindert. aber warum lässt norbert den täter in die uvd stube? und lässt ihn dann alleine im raum? oder wie soll das abgelaufen sein?
Nun es gäbe die Möglichkeit, dass Norbert aus dem UVD-Zimmer rausging, und die Tür offen lies, z.b. um zur Toilette zu gehen oder zum Automaten. In der Zeit könnte der Täter ins UVD-Zimmer gelangt sein und das Kabel durchgeknippst haben. Oder aber die Tür war nicht verschlossen, sondern zur zugezogen und hatte aussen einen Knauf. Ist ja dann nicht so schwer diese zu öffnen.
Zitat von pannettonepannettone schrieb:fragestellung 2: wozu überhaupt durchschneidet er das telefonkabel. das ist eigentlich komplett überflüssig. denn wenn er an stolz so herankommen konnte um ihn zu metzeln, wozu hat er überdies das telefonkabel durchschnitten?
Also der Einwurf des Kriminalers, dass das Telefonkabel viel mehr ist als eine Randnotiz, ist interessant und wenn man dann weiß warum das Kabel eventuell vorher durchschnitten war, dann weiß man eben auch was der Täter wollte und eventuell wer das ist. Auf jeden Fall zeigt es dann einen Insider. Jedman der weiß, wie die Abläufe sind, wenn irgendwie die "Hütte brennt", dass es eben keinen "Alarmknopf" gibt, sondern eben die Wache bzw. OvWA per Telefon informiert wird.

Und wenn man den Einwurf des Kriminalers so nimmt, bleibt wenig von einem aus dem Ruder gelaufenen Treffen, eine Affekthandlung oder sonst was, sondern eine geplante Tat. Ob nun Norbert das Ziel war oder der eigentliche diensthabende GvD, ist dann ja zweitrangig, es sollte dann auf jeden Fall der GvD an zumindest der Herbeirufung von Hilfe gehindert werden sollte. Im Podcast war ja zu hören wie Ermittler Weber sagte, dass der Schlüssel zur Waffenkammer versiegelt an seinem Ort war. Das war für mich da zumindest auch neu, weil es ja vorher immer hieß, es gäbe im GvD-Zimmer keinen Schlüssel zur Waffenkammer (Podcast Licht ins Dunke, Folge 108, Zeit: Min 11:40 bis 12:20)

Das ganze jetzt mal aufgenommen, könnte man versucht haben da (Schlüssel zur Waffenkammer) ranzukommen, und der Täter war dann entweder von dem Ausmaß seiner Handlung so psychisch weg, dass er seinen Plan nicht mehr umgesetzt hat und nur einfach nur geflohen ist. Oder aber man wurde gestört. Z.B. von Schütze Weber, oder aber es liefen am Kasernengebäude welche lang, und das hat man drinnen mitbekommen.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Angeblich knallte es "von oben" und "Weber" kontrollierte angeblich "zumindestens" das Erdgeschoss, so laut jüngster Darstellung der EB. Davor im "XY"-Beitrag kontrollierte "Weber" angeblich das Obergeschoss. Was denn nun?
Das ganze ist ansich halt seltsam. Das habe ich hier schonmal im Thema angemerkt, dass es für mich keinen Sinn macht, bei zwei Obergeschossen, wenn der Knall nach Schütze Webers Meinung von oben kommt, nur das 1. OG zu kontrollieren und nicht auch das zweite. Besonders dann wenn ich wie Schütze Weber dort alleine schlafen müsste. Meinte er denn der Unbekannte, wenn er im 2. OG ist, käme nicht runter? Daher ist dieses "ich kontrolliere eins [von drei] Stockwerken" sowieso banane. Vorallem wenn er eh nix zu tun hat, kann er ja durch alle Etagen gehen. Entweder war es gelogen oder er hat wirklich nicht so weit gedacht.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Dazu gibt es unterschiedliche Hinweise hier im Thread. Zumindest war das "Fluchtzimmer" (also wo es die Spurenlage am Fenster gab) wohl geöffnet?
Das war ja laut Foto tatsächlich eine Stube. Ob nun für Gäste oder Kompanieangehörige ist nicht bekannt.
Zitat von KTKT schrieb:Ich denke man kann davon ausgehen, das hier kein OvWa mehr war in den Abendzeiten.
Kann man von ausgehen. Wenn man die ganzen anderen Mängel sieht, würde es keinen wundern, wenn nach 22 Uhr kein Rundgang erfolgte.
Zitat von KTKT schrieb:Das wäre doch als letztes Lebenszeichen in die Akten und Berichterstattung eingegangen, sollte die Kontrolle sagen wir mal so 22 Uhr gewesen sein.
Der Todeszeitpunkt wird ja zwischen 23 und 3 Uhr angegeben. Wäre nach 3 Uhr morgens ein Rundgang gewesen, hätte man ihn früher als 6:20 Uhr gefunden. Ebenso bei einem Rundgang zwischen 23 und 3 Uhr, da hätte man ihn entweder lebend gesehen, und damit den Zeitpunkt des Todes weiter eingrenzen können, oder eben tot gefunden. Also kann man von ausgehen, dass vor Ort keiner war zwischen 23 und 6:20 Uhr.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die zweite Möglichkeit ist, dass der letzte Rundgang echt schon am frühen Abend war. Wochenende und sowieso keiner da, wasweissich.
Würde halt bei den Mängeln nicht wundern, wenn Rundgänge zwischen 22 und 6 Uhr nur auf dem Papier waren.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 18:59
Nochmal das andere Thema. Im XY Beiträge wird ja der Telefonhörer blutbeschmiert gezeigt. Wie wahrscheinlich schätzt ihr dieses als Wahrheitsgetreu ein? Wenn es so wäre würden sich einige Ideen hier bezüglich der Kabeldurchtrennung erledigen und damit generell einige Tathergang Ideen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.07.2026 um 19:06
Zitat von abberlineabberline schrieb:Abend davon erfahren? Obwohl viele davon wussten. Stov nutzt ja am Freitagabend nix.
Evtl auch mit der offenen Kellertür.
Mit der StOV würde ich so nicht unbedingt behaupten. Zumindest bei uns am Flugplatz hatten wir eine Bereitschaftsnummer von der großen Heizzentrale. Diese war ja auch durch die StOV verwaltet. Inwieweit die am Wochenende noch zusätzlich vernetzt waren um einen Zaun zu reparieren weiss Ich nicht, habe ich nie gebraucht.

Der Sache mit der Kellertreppe wäre ich auf jedenfalls mindestens mit einem Anruf auf den Grund gegangen.


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24.07.2026 um 22:09
Zitat von KTKT schrieb:Wenn
Zitat von KTKT schrieb:Nochmal das andere Thema. Im XY Beiträge wird ja der Telefonhörer blutbeschmiert gezeigt. Wie wahrscheinlich schätzt ihr dieses als Wahrheitsgetreu ein? Wenn es so wäre würden sich einige Ideen hier bezüglich der Kabeldurchtrennung erledigen und damit generell einige Tathergang Ideen.
Wenn es wahrheitsgetreu ist, heisst auch das noch lange nicht, dass Norbert es benutzen wollte, er kann auch einfach getaumelt und dabei drangekommen sein.
Da wir aber nicht mal wissen, ob das Kabel vor der Tat oder danach herausgezogen oder durchschnitten wurde, sind soviele Szenarien denkbar, dass die Kabeldurchtrennung an sich nicht wirklich eine heisse Spur ist.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.07.2026 um 11:27
Zitat von KTKT schrieb:Nochmal das andere Thema. Im XY Beiträge wird ja der Telefonhörer blutbeschmiert gezeigt. Wie wahrscheinlich schätzt ihr dieses als Wahrheitsgetreu ein? Wenn es so wäre würden sich einige Ideen hier bezüglich der Kabeldurchtrennung erledigen und damit generell einige Tathergang Ideen.
Zitat von skyffmskyffm schrieb:Wenn es wahrheitsgetreu ist, heisst auch das noch lange nicht, dass Norbert es benutzen wollte, er kann auch einfach getaumelt und dabei drangekommen sein.
Da wir aber nicht mal wissen, ob das Kabel vor der Tat oder danach herausgezogen oder durchschnitten wurde, sind soviele Szenarien denkbar
Ich vermute, dass das Blut am Telefon schon wahrheitsgetreu dargestellt wurde.

Vor der Tat durchschnitten: Es wäre dann nur Blut von Norbert Stolz am Telefon gewesen, da dieser bereits schwer verletzt noch nach Hilfe telefonieren wollte und nicht wissen konnte, dass das Kabel durchtrennt war.

Nach der Tat durchschnitten: Es hätte sich eine Mischspur von Täter und Opfer am Telefon befunden, da der Täter durch den vorherigen Kontakt zum Opfer sicherlich Blut vom Opfer mit übertragen hätte.

Was wir nicht wissen: wurde das Blut am Telefon damals gesichert bzw. wurde das Telefon bis zum Neuaufrollen des Falls aufgehoben und gab es einen DNA-Abgleich?

Bisher gab es dazu in den Dokus oder im Podcast keinen Hinweis. Bisher wurde nur die Blut-Mischspur am Fensterrahmen kommuniziert.


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25.07.2026 um 11:58
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Der Todeszeitpunkt wird ja zwischen 23 und 3 Uhr angegeben.
So genau will man sich da laut jetzigem Ermittlungsstand nicht mehr festgelegen. Bei einem angenommenen Todeszeitpunkt um 23/24 Uhr gibt es da durchaus Vakanzen von +- 4 Stunden laut Podcast Episode 108 (Stand der Ermittlungen) ab ca. min.12:45

https://open.spotify.com/episode/0r7HXc8AhkpF61mj53g5wo

Das Zeitfenster wäre dann größer, nämlich
zwischen 19 und 4 Uhr.


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25.07.2026 um 12:08
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Bei einem angenommenen Todeszeitpunkt um 23/24 Uhr gibt es da durchaus Vakanzen von +- 4 Stunden laut Podcast Episode 108 (Stand der Ermittlungen) ab ca. min.12:45
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das Zeitfenster wäre dann größer, nämlich
zwischen 19 und 4 Uhr.
Diese Aussage im Podcast ist für mich auch ein Hinweis, dass das Telefonat um 19:30 Uhr nicht zu 100% sicher verifiziert werden konnte.


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25.07.2026 um 12:15
Zitat von ShilohShiloh schrieb:gibt es da durchaus Vakanzen von +- 4 Stunden laut Podcast Episode 108 (Stand der Ermittlungen) ab ca. min.12:45
Hätte ich bei der Suche wegen dem Schlüssel nochmal paar Sekunden weitergehört. Das ging mir tatsächlich durch nach dem ersten Mal anhöhren, danke.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Diese Aussage im Podcast ist für mich auch ein Hinweis, dass das Telefonat um 19:30 Uhr nicht zu 100% sicher verifiziert werden konnte.
Ja. Aber dann muss die Freundin wegen des Zeitpunktes bzw. ob das Telefonat stattgefunden hat auch gelogen haben. Was aber die Aussage zu den Vakanzen angeht, macht deutlich, dass da wirklich keiner vorbeikam, kein OvWA oder irgendeine Wache.


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25.07.2026 um 12:21
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Die Bundeswehr hat(te) sehr begehrte Produkte. Bei der Logistik waren das, da kann man jetzt hier drüber lachen, aber in den 90er und insbesondere in den 80ern mit den immer mehr verbreiteten Walkmans (und später in den 90er die Discmans) waren Batterien. Und die Bundeswehr hat nach Markteinführung direkt auf Alkaline-Batterien gesetzt, welche in den 80ern und 90ern für den Haushaltsgebrauch noch etwas teurer waren, als sie es heute sind. Damals waren im normalen Haushalt die Zink-Kohle-Batterien verbreitet. Walkmans waren batteriehungrig, die Discmans erst recht. Auch gab es damals tragbare Kassettendecks bzw Minifernseher. Wer an Bundeswehrbatterien kam, wurde die gut los, da diese von namhaften deutschen Herstellern, wie Varta, nach Industriestandard waren.
Weber hörte ja laut Filmbeitrag Walkman, so dass er nichts hörte. Den vermeintlichen oder tatsächlichen Knall aber schon, weil der ja gerade zufällig genau dann stattfand, als er mit seiner Freundin telefonierte.

Wenn das mit den Batterien stimmt und tatsächlich so stattfand, könnte das mit dem Walkman eine beabsichtigte Konnotation der Regie gewesen sein. Die schweren Kartons ("da sind Konserven drin"), die zu Anfang des Filmbeitrags hektisch umgeladen wurden, könnten auch mit Batterien gefüllt gewesen sein. Ähnliches Gewicht und Haptik (Metallmantel).

Andererseits: Wegen ein paar abgezweigter Batterien direkt Mord? Irgendwie auch nicht unbedingt naheliegend, zumal man ja davon ausgehen muss, dass sowas unweigerlich im Zuge der nachfolgenden Ermittlungen irgendwie doch auffliegt. Spätestens jetzt, wo ein entsprechendes Delikt schon lange verjährt ist.


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25.07.2026 um 12:28
Zitat von sören42sören42 schrieb:Andererseits: Wegen ein paar abgezweigter Batterien direkt Mord?
Es haben auch schon Leute wegen weniger getötet. Wenn es jemand ist der Zeit- oder Berufssoldat ist, und entsprechend zum einen seine Karriere und Sold zu verlieren hat zum anderen auch sein Zubrot, würde ich es nicht 100% ausschließen.

Ich wollte aber vielmehr darauf hinaus, dass hier im Thema von manchen Leuten kategorisch ausgeschlossen wurde, dass Bundeswehr-Material nicht interessant ist um geklaut und weiterverkauft zu werden. Und das war und ist eben nicht so. Weil diese eben nur auf Lebensmittel in Dosen oder Socken abgestellt haben, aber die Bundeswehr hat eben viel mehr und viel interessantere Sachen, für den kleinen und auch größeren Diebstahl.


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25.07.2026 um 12:38
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Ich wollte aber vielmehr darauf hinaus, dass hier im Thema von manchen Leuten kategorisch ausgeschlossen wurde, dass Bundeswehr-Material nicht interessant ist um geklaut und weiterverkauft zu werden. Und das war und ist eben nicht so. Weil diese eben nur auf Lebensmittel in Dosen oder Socken abgestellt haben, aber die Bundeswehr hat eben viel mehr und viel interessantere Sachen, für den kleinen und auch größeren Diebstahl.
Zum Beispiel sind Panzerbandrollen ein inoffizielles Zahlungsmittel unter Soldaten.
Auch auf die Frage, warum jemand wegen des Umschlages von vermeintlichen "Kleinigkeiten" mordet, so sollte man sich vor Augen führen, dass nach der Entdeckung einer solchen Tat eine BW-Karriere für Zeit- oder Berufssoldaten vorbei wäre. Auch für eine anschließende Zivillaufbahn wären diese Umstände nicht förderlich gewesen. Das Dienstzeugnis wäre dann nämlich auch nicht viel mehr als eine Dienstbescheinigung gewesen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.07.2026 um 13:11
Laut Podcast Episode 108 gab es ja einen Kampf, womit man sich das vorgefundene Chaos im UvD-Zimmer erklärt. Der Schlüssel zur Waffenkammer befand sich unangerührt in einem versiegelten Umschlag. Auch gab es keine Anhaltspunkte, dass das UvD-Zimmer durchsucht wurde. Ob etwas fehlte, wurde nicht berichtet, soweit ich das in Erinnerung habe?

So ein Kampf wird sicher nicht lautlos vonstatten gegangen sein. Es ist anzunehmen, dass dies aufgrund des Halleffekts in einem (zudem leeren) Kasernengebäude unüberhörbar war. Kamerad "Weber" bekam angeblich nichts mit aufgrund aufgesetzter Kopfhörer.
Diese hatte er laut XY-Darstellung auch schon gegen 19:30 Uhr auf, als Norbert Stolz ihn angeblich wegen eines Anrufes seiner Freundin rief. Warum hörte 'Weber" dies?

Die Meldung der offenen Kellertür erfolgte laut XY-Beitrag an dem Tag sogar mehrmals. Wurde gesagt, in welcher Zeit? Eventuell zwischen 14 und 17 Uhr?


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25.07.2026 um 14:13
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Vielleicht findest du dazu eine Quelle für mich?
Hallo @Shiloh! Das Einfachste wäre es, in das Siemens-Museum in München zu gehen, die hatten dort tolle Austellungen zur E-Technik, Gründer Werner von Siemens war ein absoluter Pionier der Elektrotechnik, der bereits in den 1840ern entscheidende Verbesserungen fürTelegrafenanlagen erfand.
Leider ist das Münchner Museum seit einiger Zeit geschlossen, Teile der Ausstellung sind jetzt im Deutschen Museum untergebracht. Womöglich hat das Heinz-Nixdorf-Museum in Paderborn auch eine Abteilung für Telefonanlagen.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Man hat der Freundin das so geglaubt, nachweisbar war das nicht oder man konnte es nicht weiter überprüfen. Eine klare Verifizierung des Telefonats wäre nicht "relativ sicher" sondern "sicher". So interpretiere ich das. Aber gut.
Oh Mann! Ich habe es doch schon mehrmals erklärt! Eingehende Rufe konnten protokolliert werden, man wußte aber nicht von wem die kommen.
Wenn jetzt die Freundin von Weber z.B. sagt, "ich habe gegen halb acht abends mit meinem Freund telefonier,t so 10, 12 Minuten." Das kann man auf den Protokollen nachschauen, ob in dem Zeitraum ein Anruf im U5-Gbäude einging und wie lange das Gespräch dauerte. Das ist offensichtlich der Fall gewesen. Man kann nicht 100% sicher sein, da es damals keine Rufnummernspeicherung eingehender Anrufe gab, darum wäre theoretisch auch ein anderer Gesprächsteilnehmer möglich. Aber das ist unwahrscheinlich, denn das Telefonverhalten damals war nahezu komplett anders als heute und Webers Freundin hätte auch nicht Uhrzeit und Gesprächslänge eines ihr unbekannten Anrufs erraten können.
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Viele denken bei Schmuggel (...)
Hallo @out_sider! Danke sehr für die Unterstützung, daß Schmuggel oft ganz anders abläuft als in Krimis gezwigt. Ich halte nämlich ein Motiv aus dem Dunstkreis von Schmuggel/"Nebengeschäften" für sehr wahrscheinlich.
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Würde halt bei den Mängeln nicht wundern, wenn Rundgänge zwischen 22 und 6 Uhr nur auf dem Papier waren.
Mich auch nicht. Was für ein Saftladen dieser Standort war! Bei uns wäre die Hölle losgewesen, wenn sowas unserem damaligen StützKo untergekommen wäre. Den hättest du noch in Paris hören können.


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