Der Fall Valerie v. M. aus Lauben
04.05.2026 um 09:25Heute solls doxh weitergehen ? Bin sehr gespannt. Weis jemand ob man wieder den live-tikker lesen kann ?
Welche zwei Zeugen meinst Du?Umbranebula schrieb:Da bin ich nun mal gespannt, ob dazu zwei Zeugen aussagen und was
Bislang hat die Allgäuer Zeitung für den heutigen Prozesstag noch keinen Live-Blog eingerichtet.andipu schrieb:Heute solls doxh weitergehen ? Bin sehr gespannt. Weis jemand ob man wieder den live-tikker lesen kann ?
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Angehörigen des Angeklagten steht das Zeugnisverweigerungsrecht zu, das heißt, sie dürfen vor Gericht die Aussage verweigern.Umbranebula schrieb:Sein Vater bzw. seine Eltern könnten vermutlich auf jeden Fall aussagen.
Es sei denn, sie gehen davon aus, dass sie den Angeklagten entlasten könnten. Weißt du wie und was ich damit meine?LackyLuke77 schrieb:Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Angehörigen des Angeklagten steht das Zeugnisverweigerungsrecht zu, das heißt, sie dürfen vor Gericht die Aussage verweigern.
Auf keinen Fall, kann man knicken.Umbranebula schrieb:Verlässt euch nicht so aufs Allgäuer Käsblatt.
YUmbranebula schrieb:Würde mich nicht wundern, wenn kein Liveticker mehr veröffentlicht wird.
Prozess um getötete Valerie: Warum werden einer Toten die Hände gefesselt?Quelle: https://www.allgaeuer-zeitung.de/memmingen/getoetete-mutter-lauben-unterallgaeu-prozess-memmingen-landgericht-totschlag-zweiter-verhandlungstag-114137352
Zweiter Verhandlungstag im Prozess um die getötete Mutter aus Lauben im Unterallgäu: Wie die Anwälte der Nebenklage versuchen, ein mögliches Mordmotiv herauszuarbeiten.
Valeries Killer trug ihre Schuhe, um die Polizei zu täuschen
Vor Gericht tut sich der Mörder selbst am meisten leid
Erstickt und im Wald verscharrt: Bauer Markus G. brachte seine Lebensgefährtin Valerie von Medinger um – und stellte sich zum Prozessauftakt selbst als Opfer dar. Dabei versuchte er alles, um die Polizei in die Irre zu fuhren.https://m.bild.de/regional/bayern/prozess-valeries-moerder-trug-ihre-schuhe-um-die-polizei-zu-taeuschen-69f364ec70b8657fbe52812a?t_ref=https%3A%2F%2Fduckduckgo.com%2F
Du denkst also, dass die Nebenklage wenige Chancen hat, dass der Angeklagte wegen Mordes angeklagt wird?LackyLuke77 schrieb:Aber dass er nach der Tat versucht hat die Ermittler in die Irre zu führen, indem er das Auto des Opfers an der Pferdekoppel abgestellt und den Geldbeutel auf dem Baumarktplatz abgelegt hatte, hat keinen Einfluss darauf, ob die Tat als Mord oder Totschlag eingestuft wird.
Er war sich doch aber seiner Tat bewusst. Er ist doch völlig zurechnungsfähig.LackyLuke77 schrieb:Bei den beiden Sachverständigen dürfte es sich um einen Psychiater und einen Psychologen handeln, die die Aufgabe hatten, den Angeklagten zu explorieren
Die Staatsanwaltschaft klagt ja schon den schwersten in Betracht kommenden Straftatbestand an, der aufgrund der Ermittlungen in Betracht gezogen werden muss. Das ist im hier vorliegenden Fall Totschlag und nicht Mord. Theoretisch kann es sogar noch in die andere Richtung gehen und das Gericht von einem weniger schweren Delikt, wie z.B. gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge, ausgehen.Umbranebula schrieb:denkst also, dass die Nebenklage wenige Chancen hat, dass der Angeklagte wegen Mordes angeklagt wird?
Ich denke, das sind zwei paar Schuhe. Also, dass man - warum auch immer - was im Affekt macht und sich hinterher über sich selbst erschrickt. Da kann man vorher noch so „normal“ sein. Im vorliegenden Fall aber muss es mehrere Minuten gedauert haben, bis Valerie tot war. Und die Frage ist schon, wieso er nicht während der Tat von ihr abgelassen hat oder sie hinterher versucht hat, wiederzubeleben. Sofern die Story überhaupt stimmt, denn wir haben ja immer noch die Plastefolie um ihren Kopf und die zusammengebundenen Handgelenke.Umbranebula schrieb:Er war sich doch aber seiner Tat bewusst. Er ist doch völlig zurechnungsfähig.
Joa, damit auch der/die Dümmste weiß, wer gemeint ist...Umbranebula schrieb:Interessant finde ich seine Aussage über den Nebenbuhler. Warum erwähnt er das, aber dementiert das V. vorhatte sich von ihm zu trennen? Nicht ohne Grund legte er eine Spur Richtung München.
Ich bin nun nicht von der Staatsanwaltschaft ausgegangen, sondern von den Nebenklägern.LackyLuke77 schrieb:Die Staatsanwaltschaft klagt ja schon den schwersten in Betracht kommenden Straftatbestand an, der aufgrund der Ermittlungen in Betracht gezogen werden muss. Das ist im hier vorliegenden Fall Totschlag und nicht Mord. Theoretisch kann es sogar noch in die andere Richtung gehen und das Gericht von einem weniger schweren Delikt, wie z.B. gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge, ausgehen
Die Strategie der Nebenkläger ist klar: Sie wollen die Glaubwürdigkeit und das Geständnis des 39-Jährigen erschüttern und ein mögliches Mordmotiv herausarbeiten - Geld und eine neue Frau in seinem Leben.Quelle: https://www.suedkurier.de/bayern/lauben-im-unterallgaeu-frau-getoetet-prozess-wegen-totschlag-im-liveblog-30-4-114110076#
Nein. Und ich gehe davon aus er wird auch keinen Namen nennen.CurlySue_ schrieb:Einen Namen hat der Täter immer noch nicht genannt, oder?