TonyPetrocelli schrieb:Die OFA geht ja eher davon aus, das sich Opfer und Täter kannten und das sie in der Nähe der Kneipe aufeinander getroffen sind, also nicht im Park, wie ich anfangs mal angenommen hatte. Für mich ist dieser "Gerhard" jedenfalls nicht raus, alleine schon wegen der Kneipennähe, Treffpunkt Täter-Opfer laut OFA.
Habe mir den Filmfall nochmals angeschaut und auch einiges an
Ich habe da gewohnt in der Rübelandstrasse, meine Großmutter nicht weit weg in der .Warthestrasse bis 1978.
Dieser Kiez hatte und hat eine hohe Bevölkerungsdichte.
Seinerzeit an jeder Ecke eine Eckkneipe. In einer dieser hielt sich Reiners Vater wohl schon länger auf laut Filmbericht.
Er trank dort mit einem Mann Gerhard? Natürlich kam der auch mit Reiner ins Gespräch über Fußball.
Dann ist der Junge weg zum Training.
Als die Mutter Stunden später dort war dieser. Gesprächspartner nicht mehr dort.
Komplett logisch und unverdächtig.
Dann durchsuchten die Eltern den Park, der wie gezeigt, nicht menschenleer war.
Im Thomaspark tummelten sich immer schon zwielichtige Gestalten herum sollte angedeutet werden.
Daneben wurden die Wege in den Abendstunden von Hundeausführern stark frequentiert.
Die Fallanalytiker schlossen daraus wohl, das die Kontaktaufnahme, nicht aber die Tat an sich dort stattgefunden haben kan
Auch den entfernte Ablageort deutet man als so weit wie möglich weg vom Tatort, den man wohl nunmehr in. Einer Wohnung vermutet
Wenn die Leiche in. Der Jesse Owens. Allee so auffällig am Straßenrand gelegen hat, kann sie dort nicht allzu lange gelegen haben.
Auch wenn da Nachts nicht viele PKW unterwegs waren, so handelt es sich doch um eine Große Allee, die tagsüber sehr belebt ist.
Die Leiche muss also erst. In der Nacht des Auffindens dort so platziert worden sein.
Fragen wirft natürlich dieser Gerhard auf, der nicht zu ermitteln war.
War es der gleiche Gerhard, der Stunden zuvor mit Reiners Vater gezecht hatte?
Was hat man unternommen, um dessen Identität zu ermitteln.
Schließlich hatte der ja mit Reiners Vater zusammen ne Weile gesessen getrunken und sich unterhalten.
Da wird er ja etwas über den Mann erfahren haben
Wann ist der weg aus der Kneipe , und warum sollte der wiederkommen, wenn,er denn der Täter gewesen wäre?
Wie sollte der Reiner nach dem ersten Treffen aufgelauert haben?
Der steht doch nicht Stunden im Winter vor der Sporthalle und hofft, das er ihn alleine abpassen kann.
Das macht wenig Sinn.
Wenn die Fallermittler von einem Bekannten als Täter ausgehen kann damit „Hinz und Kunz gemeint sein.
Nachbarn, die es reichlich gab, Freunde oder Bekannte der Geschwister.
Ich denke seinerzeit wurde der Mann als normaler Kneipenbesucher angesehen , der dem Jungen eine Tüte Kartoffelchips spendierte und es wurde gar nicht weiter nachgeforscht. Das ist dann erst jetzt aufgefallen, das der nie gefunden wurde. Wahrscheinlich wurde er auch seinerzeit gar nicht gesucht.
Ich glaube nicht an eine Verbindung zu der Tat