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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

1.147 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, DNA ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

25.12.2025 um 08:19
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:wünsche den Angehörigen der Familie Koch, den Ermittlern in diesem Fall, allen Usern die sich in so wunderbarer Art und Weise hier im Thread beteiligt und mitgeschrieben haben, den stillen Mitlesern unter den Allmyusern und natürlich auch den nicht bei Allmystery angemeldeten Mitlesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!
Dem möchte ich mich anschliessen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich entnehme daraus, dass man dort heute wohl keine Zeitzeugen mehr finden könnte,
Ich habe mal Einträge verglichen von hier
https://digital.zlb.de/viewer/cms/146/ und hier
https://www.dasoertliche.de/
Meiner Meinung nach gibt es noch Personen die sowohl damals als auch noch jetzt in der Umgebung der Altenbraker Straße wohnen, z.B. erkennbar an der "alten" Telefonnummer
die man vergleichen kann. Ältere Menschen stehen ja oft sehr lange im Telefonbuch, wechseln die Nummer auch nicht. Das ist aber nichts zum online ansehen da zu schlecht lesbar für das Telefonbuch 1973 aber die Ermittler haben bestimmt Einsicht in ein Original.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich persönlich schätze, dass man derzeit keine auch nur lauwarme Spur hat
Ich vermute eher dass man einen Verdächtigen hat, warum gibt es sonst in der OFA keine Einschätzung des Täters bzgl.Alter, Familienstand, Beruf, Psyche ?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

25.12.2025 um 15:07
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich entnehme daraus, dass man dort heute wohl keine Zeitzeugen mehr finden könnte, die den Kiez bzw. das "Thomas Eck" noch selbst erlebt haben und Aussagen dazu machen könnten. Sehe ich das richtig?
Doch natürlich.
Es könnte sein, das sich jemand an die Zeit erinnert, als er "noch in Neukölln wohnte" oder in besagter Kneipe verkehrte.

Aber an die jetzt dort ansässige Bevölkerung brauch man sich da nicht zu wenden.
Wenn man sich das Einwohnerverzeichnis der Altenbrucker Straße von 1973 ansieht und mit 2025 vergleicht, wird man wohl kaum jemanden von damals finden, der da heute noch wohnt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wie ich ja schon schrieb; die Bevölkerungsstruktur hat sich dort in den letzten 50 Jahren mehrfach geändert.
Viele Deutsche sind dort in den 70er weg gezogen. Wohnungen mit Ofenheizungen, Einflugschneise bis 1974.

Dann zogen dort neben Studenten, die eine billige Wohnung brauchten und sog "Gastarbeiter" hin, die es aber inzwischen auch meist in "bessere Gegenden" bzw bessere Wohnungen gezogen sind, wenn sie sich assimiliert haben .
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Aktenzeichen XY ungelöst als Unterhaltungssendung wie im Privatfernsehen einzuordnen, soweit würde ich jetzt nicht gehen
Ja gut , das ist eine Frage der Definition. Ich wollte sagen, das es heute auch um einen Quotenkampf im Fernsehen geht. Und da ist jemanden dieser blöde xy Preis eingefallen
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich vermute eher dass man einen Verdächtigen hat, warum gibt es sonst in der OFA keine Einschätzung des Täters bzgl.Alter, Familienstand, Beruf, Psyche ?
Vielleicht, weil man dies nie ermitteln konnte ?
Seinerzeit hat man vielleicht nicht genügend Informationen gesammelt um daraus mit heutigen weiter entwickelten kriminalistische Methoden eine realistische Einschätzung", wie Du schreibst, zu erhalten.
Ich glaube nicht, das man hier einen konkreten Verdacht hat.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Meiner Meinung nach gibt es noch Personen die sowohl damals als auch noch jetzt in der Umgebung der Altenbraker Straße wohnen, z.B. erkennbar an der "alten" Telefonnummer
Wenn überhaupt dann wären das nur Vereinzelte.
Die Telefonnummern konnte man bis in die 90er nicht "mitnehmen" wenn man umzog
D.h. . Neumietern wurden die alten Telefonnummern wieder zugeteilt. Selbst bei einem Umzug im gleichen Bezirk und selbst im gleichen Haus.
Ich z.B .habe noch heute die Festnetznummer meiner Vormieterin, deren Wohnung ich nach deren Tod, 1995 bezogen habe.
Fand ich gar nicht so schlecht die Regelung, da man in Berlin anhand der ersten 3 Ziffern immer wusste aus welchem Bezirk der Anruf kam.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

25.12.2025 um 19:17
Zitat von 321meins321meins schrieb:Meiner Meinung nach gibt es noch Personen die sowohl damals als auch noch jetzt in der Umgebung der Altenbraker Straße wohnen, z.B. erkennbar an der "alten" Telefonnummer
die man vergleichen kann.
Auch eine Telefonnummer kann sozusagen "vererbt" werden. Das sie noch existiert heißt nicht automatisch, dass die damals in den 70ern dort ansässige(n) Person(en) auch heute noch dort lebt/leben. Mein Bruder hat z.B. unser Elternhaus übernommen und die Festnetznummer ist bis heute gleich geblieben, auch wenn meine Eltern inzwischen nicht mehr unter den Lebenden weilen. Wie @Nightrider64 auch richtigerweise sagt, waren Telefonnummern früher ortsgebunden. Eine Mitnahme nicht möglich. Der Nachmieter oder Nachbesitzer hat sie dann quasi gezwungenermaßen übernommen. Insofern ist es schon eine Herausforderung, da noch jemanden zu finden, der Zeitzeuge ist.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich vermute eher dass man einen Verdächtigen hat, warum gibt es sonst in der OFA keine Einschätzung des Täters bzgl.Alter, Familienstand, Beruf, Psyche ?
Das kann verschiedene Gründe haben, die wahrscheinlich erst mit Einblick in die Ermittlungsakte klar werden würden. Man kann verschiedene Taten aus Erfahrung heraus verschiedenen Tätertypen zuordnen. Aber das ist quasi nur Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wenn konkrete Hinweise zum Täter nicht ermittelt werden konnten, weil bestimmte Dinge fehlen, kann man sich ja keinen Beruf des Täters oder psychische Eigenschaften einfach dazu phantasieren. Dann gibt die Spuren- und Faktenlage einfach nicht mehr her. Das ist dann der Grund, warum die OFA da keine Informationen angibt.

Aber das Fehlen dieser Informationen ist mMn kein Hinweis darauf, dass es einen konkreten Tatverdächtigen gibt. Ich glaube das Gegenteil ist leider der Fall und man versucht hier noch vor dem Ableben möglicher Zeugen, Mitwisser oder des Täters den Fall noch irgendwie aufzuklären, damit wenigstens die Angehörigen Frieden finden und mit der Sache abschließen können.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Es könnte sein, das sich jemand an die Zeit erinnert, als er "noch in Neukölln wohnte" oder in besagter Kneipe verkehrte.

Ja na klar. Die Frage ist nur, wie findet man diese Zeitzeugen? Wenn sie woanders leben, vielleicht in einem Altersheim oder betreutem wohnen, Pflegefall sind und ihnen deshalb möglicherweise entgeht, dass gerade ihre Erinnerung sehr wertvoll sein kann?!

Aber an die jetzt dort ansässige Bevölkerung brauch man sich da nicht zu wenden.
Davon gehe ich auch aus. Wenn dort schon die X-te Mietergeneration seit den Bewohnern in den 70ern eingezogen ist, hat es natürlich keinen Sinn, dort weiter zu suchen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich wollte sagen, das es heute auch um einen Quotenkampf im Fernsehen geht. Und da ist jemanden dieser blöde xy Preis eingefallen
Da gebe ich dir Recht. Natürlich gibt es einen Kampf um die Quote, weshalb auch Aktenzeichen XY ungelöst sehr bemüht ist, die Sendungen möglichst modern und nicht langweilig zu gestalten. Allerdings bleiben die Fälle natürlich real und man verarbeitet das jetzt nicht zu einer "Soap", nur damit die Zuschauer unterhalten sind. Das man Sachverhalte verändert, um Zeugen/Mitwisser zu akquirieren, ist kein Geheimnis. Aber der grundsätzliche Sachverhalt als Basis des Filmfalles ist korrekt. Man darf eben nicht genau auf jedes Detail, jeden Dialog schauen. Das man dann diesen schrecklichen XY-Preis ins Leben gerufen hat, ist einfach nur ärgerlich. Er passt nicht in die Idee der Sendung und könnte einfach in eine parallele Sendung ausgegliedert werden. Ich finde die Menge an dafür verschwendeter Sendezeit einfach nur traurig. Da könnte man locker 1-2 Cold Cases oder aktuelle Filmfälle, meinetwegen auch nur Fahndungen unterbringen. Alles besser als dieser völlig überflüssige Preis.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

26.12.2025 um 07:59
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Viele Deutsche sind dort in den 70er weg gezogen. Wohnungen mit Ofenheizungen, Einflugschneise bis 1974.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wenn überhaupt dann wären das nur Vereinzelte.
Da wirst Du recht haben, so wie Du es beschreibst und Du kommst ja aus der Gegend und kannst es demnach gut beurteilen war das keine Wohngegend wo man geblieben ist wenn sich andere Möglichkeiten bieten.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Wenn konkrete Hinweise zum Täter nicht ermittelt werden konnten, weil bestimmte Dinge fehlen, kann man sich ja keinen Beruf des Täters oder psychische Eigenschaften einfach dazu phantasieren
Ich hätte gedacht dass man auf Grund einiger Merkmale wie z.b.das Ablegen der Kleidung in diesen Tüten und anderer Erkenntnisse die wir nicht haben eigentlich Rückschlüsse auf den Täter gezogen werden könnten im Sinne von
So können Schlussfolgerungen gezogen werden, die der Unterstützung der Fallklärung dienen, beispielsweise:
Tathergänge beleuchten
Biografien rekonstruieren
Täterprofile erstellen
Kommunikation im Hinblick auf Authentizität und persönlichkeitsbedingte Elemente bewerten
Gefährlichkeit noch agierender Täter und Gefährdung möglicher Opfer einschätzen
Quelle: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/OperativeFallanalyse/operativefallanalyse_node.html
Ein Täterprofil soll möglichst genaue Aussagen darüber treffen, wie viele Täter in das Verbrechen involviert sind. Bei Einzeltätern versucht man Rückschlüsse auf Geschlecht, Alter, Erscheinungsbild, Familienstand, Wohnort, Berufsgruppe, Transportmittel etc. zu treffen.
Quelle: Wikipedia: Täterprofil
Tatmerkmale werden in Modus Operandi und Signatur (das BKA spricht von Handschrift) unterteilt. Der Modus Operandi entspricht dabei allen zur Durchführung der Tat notwendigen oder aufgrund der Umstände notwendigen Handlungen. Sie können beeinflusst sein durch berufliche Umstände, kriminelle Erfahrungen, Medien, Entwicklung des Täters etc
Quelle: Wikipedia: Täterprofil#Modus Operandi und Signatur
Wobei hier auch steht
Ein Täterprofil sollte nicht dazu verwendet werden einen bereits bekannten Verdächtigen zu überführen, sondern nur angefertigt werden, wenn der Täter oder die Täterin noch nicht ermittelt wurde.[1]
Quelle: Wikipedia: Täterprofil#Modus Operandi und Signatur


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

26.12.2025 um 11:20
Zitat von 321meins321meins schrieb:war das keine Wohngegend wo man geblieben ist wenn sich andere Möglichkeiten bieten.
Genau so
Gut auf einen Satz gebracht.

Hatte meinem Bruder ,dort in der Nähe ,im Mietshaus der Großeltern eines Freundes eine Ein Zimmer Wohnung , 4 Treppen mit Ofenheizung besorgt.
Miete DM 199,- . Anfang der 90er.

Der wohnte da 2 Jahre, bis mein anderer Bruder einzog.
Aufgrund der Ofenheizung und seines Jobs auf Baustellen im Winter ,ist der auch bei der nächsten sich ergebenen Gelegenheit woanders hin gezogen.

und so war es halt typisdch dort.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

27.12.2025 um 18:16
Zitat von 321meins321meins schrieb:(...) keine Wohngegend wo man geblieben ist wenn sich andere Möglichkeiten bieten.
So denke ich auch. Es waren sehr einfache, beengte und -im Vergleich zu heute- sicherlich sehr unkomfortable Wohneinheiten in denen man dort lebte/leben musste. Da ist es sehr naheliegend, dass man in "bessere Gegenden" verzog, sobald sich die Möglichkeiten dazu ergaben. Dann zog einfach die nächste Familie ein, die sich nichts besseres leisten konnte. Ich denke das ist auch der Hauptgrund, warum der Vater von Reiner die meiste Zeit in der Kneipe nebenan verbrachte. Es war warm, es war gesellig und er konnte vom Job abschalten. Die Familie wurde wahrscheinlich vor allem von der Mutter organisiert. Der Vater war da dann sowas wie ein Patriarch. Harte Zeiten damals. Mit der heutigen Zeit nicht mehr vergleichbar zum Glück.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich hätte gedacht dass man auf Grund einiger Merkmale wie z.b.das Ablegen der Kleidung in diesen Tüten und anderer Erkenntnisse die wir nicht haben eigentlich Rückschlüsse auf den Täter gezogen werden könnten
Natürlich lassen sich gewisse Erkenntnisse aus der Spurenlage und dem Modus Operandi ableiten. Aber ich befürchte, dass man da nicht viel mehr herausfinden konnte, als öffentlich bekannt ist. Möglicherweise hält man da noch 1-2 Details aus taktischen Überlegungen heraus zurück, doch ich denke, mehr war da einfach nicht seriös festzustellen.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Wobei hier auch steht
Ein Täterprofil sollte nicht dazu verwendet werden einen bereits bekannten Verdächtigen zu überführen, sondern nur angefertigt werden, wenn der Täter oder die Täterin noch nicht ermittelt wurde.[1]
Quelle: Wikipedia: Täterprofil#Modus Operandi und Signatur
Ja, weil es dann auch keinen Sinn hätte. Von daher bleibe ich vorerst dabei, dass die Ermittlungsbehörden derzeit wahrscheinlich keinen Tatverdächtigen haben, den sie zu überführen versuchen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 17:06
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Es war warm, es war gesellig und er konnte vom Job abschalten
So denke ich es mir auch, bei 7 Personen in der Wohnung. Was aber ja nicht heissen muss dass es kein schönes Familienleben war.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Von daher bleibe ich vorerst dabei, dass die Ermittlungsbehörden derzeit wahrscheinlich keinen Tatverdächtigen haben, den sie zu überführen versuchen.
Du magst Recht haben. Was ich persönlich ohne dass ich diesen verdächtigen möchte bei KDS nicht verstehe, dieser Podcast erscheint und meiner Meinung nach scheint es danach zumindest möglich dass KDS auch für den Mord an Reiner verantwortlich sein könnte.
Wenn es irgendwann einen Abgleich gegeben hätte der DNA-Spuren an Reiners Kleidung mit seiner DNA und er als Täter auszuschliessen ist, warum lässt er sich den Podcast gefallen und macht nicht mit irgendeiner grossen Zeitung einen Artikel,eine Richtigstellung nach dem Motto : Schöner Podcast, aber meine DNA wurde verglichen und wie ich schon sagte habe ich mit dem Mord an Reiner nichts zu tun. Den Weg hatte ja der Sohn vom Boxtrainer auch gewählt was ich persönlich verstehen kann.
Der Fall nimmt Fahrt auf! Die Morde an Kai Uwe Beck in Fulda und Reiner Koch in Berlin weisen erstaunliche Parallelen auf. Ist alles nur reiner Zufall oder kann vielleicht eine damals am Tatort in Berlin gefundene Haarprobe Klarheit bringen, ob es sich tatsächlich um ein und denselben Täter handelt?
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 31.10.2025:https://moerderischeheimat.podigee.io/55-new-episode



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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 18:07
Zitat von 321meins321meins schrieb:warum lässt er sich den Podcast gefallen und macht nicht mit irgendeiner grossen Zeitung einen Artikel,eine Richtigstellung
Ich glaube, der Interessensschwerpunkt von KDS liegt in einem ganz anderen Bereich. Von dem Podcast weiß er vermutlich gar nichts.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 20:02
Zitat von 321meins321meins schrieb:bei KDS nicht verstehe, dieser Podcast erscheint und meiner Meinung nach scheint es danach zumindest möglich dass KDS auch für den Mord an Reiner verantwortlich sein könnte.
So sind halt die Podcast aufgebaut. Und schließlich müssen die auch schön spannend sein und nebenbei auch die Zeit füllen. Da kommt ein Verdacht auf Serientäter schön mysteriös und spannend daher.
Also laut Podcast, hatte er (unter anderem)kein Täterwissen
Da lässt man dann mal das unter anderen weg .
Klinkt ja auch besser als : Es gab einen Anfangsverdacht, der aber schnell von der Polizei entkräftet werden konnte.

Ja, er hatte wohl kein Täterwissen.
Aber nur deshalb wird man nicht die Ermittlungen eingestellt haben,nach seinem Geständnis.
Wahrscheinlich kann und konnte er schon damals als Täter definitiv ausgeschlossen werden, aus ganz anderen Gründen als fehlendes Täterwissen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 20:13
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ja, er hatte wohl kein Täterwissen.
Es gibt ja bei jedem Mordfall ganz viele Wahnsinnige, die bei der Polizei anrufen und den Mord gestehen. Als normaler Mensch kann man das nicht nachvollziehen. Aber das ist mit ein Grund, warum Täterwissen zurückgehalten wird. Mir hat mal jemand von der Kripo gesagt, dass 99% der Anrufe unbrauchbar sind. Es sind zum einen diejenigen, die den oder jeden Mord gestehen, und dann sind es diejenigen, die melden, dass der Herr Schmidt von gegenüber ganz merkwürdig ist, und die meisten Anrufe sind irgendwelchen schlauen Tipps, über die sich jeder Profi sicherlich sehr freut. 😂

KDS war es offenbar wichtig, sich durch ein Geständnis gegenüber seinen Zellenmitbewohnern (so es denn so gewesen ist) als Monster hinzustellen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Also laut Podcast, hatte er (unter anderem)kein Täterwissen
Da lässt man dann mal das unter anderen weg .
Und genau deswegen mag ich diese Podcasts nicht.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 21:17
Zitat von 321meins321meins schrieb:So denke ich es mir auch, bei 7 Personen in der Wohnung. Was aber ja nicht heissen muss dass es kein schönes Familienleben war.
Nein, natürlich gibt es auch unter solchen Wohnverhältnissen trotzdem ein Familienleben und gerade unter widrigen Verhältnissen kann eine Familie gemeinsam stark sein und sehr eng miteinander verbunden. Gerade dann. Es ist eher unser heutiges "Luxusleben" was die Familien auseinander treibt. Jeder macht seins. Damals war man aufeinander angewiesen und half sich gegenseitig. Es war einfach eine andere Welt. Da gab es sicher auch sehr schöne Momente. Keine Frage.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Was ich persönlich ohne dass ich diesen verdächtigen möchte bei KDS nicht verstehe, dieser Podcast erscheint und meiner Meinung nach scheint es danach zumindest möglich dass KDS auch für den Mord an Reiner verantwortlich sein könnte.
Wenn es irgendwann einen Abgleich gegeben hätte der DNA-Spuren an Reiners Kleidung mit seiner DNA und er als Täter auszuschliessen ist, warum lässt er sich den Podcast gefallen und macht nicht mit irgendeiner grossen Zeitung einen Artikel,eine Richtigstellung nach dem Motto : Schöner Podcast, aber meine DNA wurde verglichen und wie ich schon sagte habe ich mit dem Mord an Reiner nichts zu tun.
Also ich möchte mal vorwegschieben, dass ich Podcasts nicht generell verteufeln würde. Natürlich gibt es generell das Problem im Internet, dass viele Menschen versuchen, darüber ihr täglich Brot zu verdienen und dann natürlich die Verlockung groß ist, mit Dramaturgie, behaupteten Tatsachen oder wirren Verdächtigungen einfach ein gewisses "Clickbait" zu generieren. Dennoch kann man deshalb nicht alles über einen Kamm scheren. Es gibt sehr gut und fundiert recherchierte Podcasts, die einer investigativen Arbeit und/oder auch TV-Produktionen mit seriösem Hintergrund in nichts nachstehen. Man sollte da also schon unterscheiden.

In diesem Fall halte ich diesen Podcast durchaus für seriös und fundiert. KDS kann für mich persönlich bis jetzt nicht final ausgeschlossen werden. Aber die Frage die sich stellt ist doch: Warum sollte er sich vor einem Podcast fürchten? Meiner Meinung nach kann ohne konkreten Tatverdacht kein DNA-Abgleich ohne seine Zustimmung erfolgen. Es gibt dafür derzeit einfach keinen "hinreichenden Tatverdacht" wie es immer so schön heißt.
Er weilt zudem höchstwahrscheinlich derzeit auch nicht in Deutschland sondern womöglich irgendwo in Afrika. Von daher braucht ihn die Sache überhaupt nicht zu jucken, sofern er denn überhaupt davon Kenntnis erlangt haben sollte, was ziemlich fraglich ist meiner Meinung nach. Von daher muss da schon mehr kommen als das was im Podcast "ermittelt" wurde, bevor man tatsächlich ernsthafte Anstrengungen unternehmen sollte ihm (KDS) habhaft zu werden. So reicht das garantiert nicht für einen internationalen Haftbefehl.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 21:56
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Und schließlich müssen die auch schön spannend sein und nebenbei auch die Zeit füllen
Den Eindruck habe ich persönlich bei diesem Podcast auch, zumindest klingen die Texte so, man muss aber auch bedenken dass Herr Diegelmann wenn ich es richtig sehe laut seiner Vita keinerlei Vorerfahrungen als Mitarbeiter bei der Polizei also auch bei Ermittlungen hat
Wikipedia: Zeno Diegelmann
das unterscheidet ihn dann vielleicht von Herren wie z.B.Axel Petermann
sodass er eine Laufbahn bei der Kriminalpolizei anstrebte.[1] Die Ausbildung absolvierte er in Bremen
Quelle: Wikipedia: Axel Petermann
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:und dann sind es diejenigen, die melden, dass der Herr Schmidt von gegenüber ganz merkwürdig ist
So etwas kann ich mir auch sehr gut vorstellen
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Von dem Podcast weiß er vermutlich gar nichts.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:sofern er denn überhaupt davon Kenntnis erlangt haben sollte, was ziemlich fraglich ist meiner Meinung nach.
Also wenn man dem Podcast bzw. dem Text der Beschreibung glauben würde könnte man schon denken dass er informiert war
Immer tiefer zieht es Zeno in die Geschichte hinein, die ihn plötzlich sogar in der Gegenwart einholt, denn der Mörder von Kai Uwe hat wohl Wind davon bekommen, dass jemand in den alten Fällen recherchiert und Fragen stellt.
Quelle: https://de.player.fm/series/series-2811814/schatten-der-vergangenheit-der-fall-kai-uwe-beck-35
Der Fall nimmt Fahrt auf! Die Morde an Kai Uwe Beck in Fulda und Reiner Koch in Berlin weisen erstaunliche Parallelen auf. Ist alles nur reiner Zufall oder kann vielleicht eine damals am Tatort in Berlin gefundene Haarprobe Klarheit bringen, ob es sich tatsächlich um ein und denselben Täter handelt? Dazu steht für Zeno ein bewegendes Gespräch an: Die Geschwister von Kai Uwe haben einem Interview zugestimmt. Doch das ist längst nicht alles. Auch Klaus Dieter S. meldet sich und lässt wissen, dass er eine Reise zu einem Kinderheim nach Afrika plant.
Quelle: https://moerderischeheimat.podigee.io/55-neue-episode
Wobei ja die Tatsache dass die Haare verschwunden sind zur Zeit als der Podcast erstellt wurde schon lange bekannt war würde ich denken


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28.12.2025 um 22:08
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:einer Meinung nach kann ohne konkreten Tatverdacht kein DNA-Abgleich ohne seine Zustimmung erfolgen. Es gibt dafür derzeit einfach keinen "hinreichenden Tatverdacht" wie es immer so schön heißt.
Ich weis nicht, warum man glauben sollte, das es keine DNA Probe von diesem KDS in der Datenbank der einschlägig Vorbestraften geben sollte.
und schon hat sich das erledigt.
Da braucht es auch keinen hinreichenden Tatverdacht.
Natürlich wurde die von der Cold case entdeckte Täter DNA mit den diesbezüglichen Datenbanken abgeglichen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:on daher muss da schon mehr kommen als das was im Podcast "ermittelt" wurde, bevor man tatsächlich ernsthafte Anstrengungen unternehmen sollte ihm (KDS) habhaft zu werden. So reicht das garantiert nicht für einen internationalen Haftbefehl.
das ist doch alles nichts Neues was jetzt von dem Podcast diesbezüglich "aufgedeckt" wird. Der Autor muss seine Informationen ja auch irgendwo her bezogen haben.
Für mich heist das, das dies alles , was jetzt hier als neue Erkenntnisse im Podcast so reisserisch präsentiert wird den Ermittlern, die den Fall bearbeiteten doch schon lange bekannt war.
Die haben dann sicher ihren Job gemacht und KDS als Täter im Fall Reiner Koch letztendlich ausgeschlossen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 22:21
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die haben dann sicher ihren Job gemacht und KDS als Täter im Fall Reiner Koch letztendlich ausgeschlossen.
Und das wäre dann genau das was ich nicht verstehe, wie schon geschrieben, warum liesse sich das ein KDS einfach gefallen sollte er was ich vermute Kenntnis von diesem Podcast haben und er nach DNA-Vergleich definitiv als Täter auszuschliessen ist. Es gäbe ja auch den möglichen Tatbestand der üblen Nachrede
In Bezug auf den Unterschied der Straftat „üble Nachrede“ zu dem Delikt der Verleumdung gilt Folgendes: Für die üble Nachrede ist entscheidend, dass die Tatsachenbehauptung „nicht erweislich wahr“
Quelle: https://www.anwalt.org/ueble-nachrede/#definition
Ob im Podcast geäußerte Dinge dafür reichen würden für den Fall dass KDS nachweislich unschuldig am Mord von Reiner ist weiss ich allerdings nicht


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 22:37
Zitat von 321meins321meins schrieb:iesse sich das ein KDS einfach gefallen sollte er was ich vermute Kenntnis von diesem Podcast haben und er nach DNA-Vergleich definitiv als Täter auszuschliessen ist. Es gäbe ja auch den möglichen Tatbestand der üblen Nachrede
Ich denke Du überschätzt die "Reichweite" eines solchen Podcast.
Wenn der KDS das überhaupt angehört hat, wie sollte wer denn jetzt seinen Ruf schädigen.
Der ist eh schon hin.
Da wäre es doch kontraproduktiv , da vielleicht noch öffentlichkeitswirksam eine Verleumdungsklage zu führen.
Nachher steht das noch in der Zeitung
Bisher kräht doch kein Hahn danach, was dort im Podcast unterschwellig impliziert wird.

Auch hätte man kaum Handhabe, weil ja nirgends direkt irgend etwas konkret behauptet wurde.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.12.2025 um 22:46
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Auch hätte man kaum Handhabe, weil ja nirgends direkt irgend etwas konkret behauptet wurde.
Das ist der Punkt. Angaben sind immer im Konjunktiv, werden angedeutet, Dinge werden geschickt verknüpft, ohne dass es einen Zusammenhang gibt.

Und eben auch dieses von Dir genannte Kontraproduktive: das ist wie bei den Gegendarstellungen in Zeitungen, durch die sich ein Vorfall in die Gedächtnisse der Leserschaft einprägt, während sie ohne Gegendarstellung ganz schnell aus dem Kleinhirn vertrieben gewesen wären.

Ich glaube, KDS hat sein Eldorado in afrikanischen Waisenhäusern gefunden. Was in Deutschland über ihn berichtet wird, geht ihm am Allerwertesten vorbei. Die ganze Geschichte ist ein Skandal.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

29.12.2025 um 15:22
Ich habe noch einen Artikel gefunden worin unter anderem steht
Die Mordkommission, unter enormem Druck, verhörte Hunderte von Zeugen, durchsuchte Parks und Stadien, prüfte Alibis von Trainern, Nachbarn und Passanten. Verdächtige tauchten auf und verschwanden wieder. Ein Mann, der in der Nähe des Thomasparks öfter herumlungerte, ein Stammgast der Eckkneipe „Thomas-Eck“ in der Thomasstraße, der an jenem Dienstagabend auffällig viel getrunken hatte
Quelle: https://www.thekasaantimes.de/reiner-koch-seit-1973-ungeloest

Von jemandem der öfter in der Nähe des Thomas-Parks herumlungerte sowie auch dass ein Stammgast am Dienstag Abend auffällig viel getrunken hatte habe zumindest ich bisher nichts gelesen. Aber die Möglichkeit dass der Täter nach der Tat nicht mehr fahrtauglich gewesen ist, deshalb die Ablage der Leiche erst am nächsten Tag gab es ja hier schon mal
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 03.12.2025:Schon mal auf die Idee gekommen, das der Täter nach der Tat gar nicht mehr fahrtauglich gewesen sein könnte ?



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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

29.12.2025 um 15:42
Zitat von 321meins321meins schrieb:Von jemandem der öfter in der Nähe des Thomas-Parks herumlungerte sowie auch dass ein Stammgast am Dienstag Abend auffällig viel getrunken hatte habe zumindest ich bisher nichts gelesen. Aber die Möglichkeit dass der Täter nach der Tat nicht mehr fahrtauglich gewesen ist, deshalb die Ablage der Leiche erst am nächsten Tag gab es ja hier schon mal
Ich finde das sehr interessant. Vielleicht wurde deshalb bei xy auch ausdrücklich nach Gästen des Thomaseck gefragt.
Ein Mann, der in der Nähe des Thomasparks öfter herumlungerte, ein Stammgast der Eckkneipe „Thomas-Eck“ in der Thomasstraße, der an jenem Dienstagabend auffällig viel getrunken hatte
Quelle: https://www.thekasaantimes.de/reiner-koch-seit-1973-ungeloest

Die Verwendung des Begriffs "herumlungern" wird einen Grund gehabt haben. Wenn dieser Stammgast am Dienstagabend auffällig viel getrunken hat, dann wäre das nach der Ermordung von Reiner gewesen. Wenn dieser Stammgast etwas mit der Ermordung von Reiner zu tun hatte, würde das bedeuten, dass Reiner in der Nähe versteckt wurde. Es würde auch bedeuten, dass Reiners Vater mit diesem Stammgast in der Kneipe saß. Alleine bei dieser Vorstellung läuft mir eine Gänsehaut über den Rücken.

Danke @321meins für Deine Recherche.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

29.12.2025 um 15:59
Ein äußerst interessanter von Dir @321meins gefundener Artikel!

Hier gibt es ein paar neue Details
Reiner war brutal ermordet worden. Er war erwürgt, sein Körper von mehreren Stichverletzungen gezeichnet, und die Obduktion ergab zweifelsfrei, dass er Opfer eines Sexualverbrechens geworden war.
Die Mordkommission, unter enormem Druck, verhörte Hunderte von Zeugen, durchsuchte Parks und Stadien, prüfte Alibis von Trainern, Nachbarn und Passanten. Verdächtige tauchten auf und verschwanden wieder. Ein Mann, der in der Nähe des Thomasparks öfter herumlungerte, ein Stammgast der Eckkneipe „Thomas-Eck“ in der Thomasstraße, der an jenem Dienstagabend auffällig viel getrunken hatte. Doch nichts führte zu einer Anklage.
Die Akte wuchs an, füllte Regale mit Protokollen, Zeichnungen und Phantomskizzen, doch der Täter blieb ein Phantom.
Quelle:
https://www.thekasaantimes.de/reiner-koch-seit-1973-ungeloest

Handelt es sich bei der Phantomskizze um ein Phantombild, wurde das mal gezeigt? Es werden Stichverletzungen erwähnt, keine Bissverletzungen, was ist mit einem Messer o.ä. Stichwerkzeug? Welche Verdächtigen sind untergetaucht?


-> Kann man "The Kasaan Times" als verlässliche Quelle einstufen?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

29.12.2025 um 16:56
Zitat von 321meins321meins schrieb:Von jemandem der öfter in der Nähe des Thomas-Parks herumlungerte sowie auch dass ein Stammgast am Dienstag Abend auffällig viel getrunken hatte habe zumindest ich bisher nichts gelesen. Aber die Möglichkeit dass der Täter nach der Tat nicht mehr fahrtauglich gewesen ist, deshalb die Ablage der Leiche erst am nächsten Tag gab es ja hier schon mal
Zunächst vielen Dank für die Recherche und das Einbringen des neuen Artikels! Tatsächlich habe ich in den bislang bekannten Quellen auch noch keinen Hinweis auf diesen "herumlungernden Stammgast" finden können. Ich frage mich allerdings auch, woher diese Information stammt? Als Quelle nennt der Artikel -soweit ich das jetzt sehen konnte- ausschließlich die Berliner Polizei. Diese hat dazu jedoch keine entsprechenden Informationen auf den offiziellen Seiten veröffentlicht. Auch bei Aktenzeichen XY wird darauf nicht explizit hingewiesen. Das finde ich schon merkwürdig.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Handelt es sich bei der Phantomskizze um ein Phantombild, wurde das mal gezeigt? Es werden Stichverletzungen erwähnt, keine Bissverletzungen, was ist mit einem Messer o.ä. Stichwerkzeug? Welche Verdächtigen sind untergetaucht?
Die Stichverletzungen halte ich derzeit tatsächlich um einen Übertragungsfehler. Es handelt sich bei der Quelle offensichtlich um eine südafrikanische Zeitung, die sicher auf Texte deutscher Medien/Agenturen angewiesen ist und nicht selbst vor Ort recherchiert. Die Berliner Polizei und XY spricht von "Bissverletzungen". Die Ähnlichkeit zu dem Wort "Stichverletzungen" ist da für mich offensichtlich. Da Bissverletzungen eher ungewöhnlich sind, mag das dann als Stichverletzungen verstanden worden sein, die ja weit öfter vorkommen. Todesursächlich ist ja auch das Erwürgen des Opfers.

Die Phantomskizzen sind mir auch neu. Ich habe keine Quelle zur Hand, dass diese "Skizzen" je veröffentlicht wurden, sofern es sie überhaupt gibt.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:-> Kann man "The Kasaan Times" als verlässliche Quelle einstufen?
Na ja, es ist ein deutschsprachiges Medium aus Südafrika. Die beziehen ihre Informationen sicher nicht durch Recherchen vor Ort in Deutschland. Deshalb für mich schwer einzuschätzen. Ich würde mich da jetzt nicht zu 100% darauf verlassen.


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