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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet
um 17:43Vielen Dank für das Posten des Bildes und deine Recherchebemühungen bzgl. des Tatortes! :Y: Ich bin sehr gespannt, welche Erkenntnisse/Rückschlüsse sich daraus noch ergeben können und warte da mal auf deine werte Analyse.Ahn-Dung schrieb:Mit auf dem Foto ist das dem Tatort nächstgelegene BEWOHNTE Gebäude.
Dazu später mehr, ich bin noch nicht ganz durch mit der Verortung/Entfernungsangaben und heutigen Hausnummern...(verflixte Dimensionsirritationen)
mir ist jetzt erstmal zur Umgebung des Tatortes nur wichtig mitzugeben, dass die Gegend schon bebauter war als gedacht und auch dass man erkennen kann, dass damals NULL Bewuchs auf der östlichen Seite der Hainbergstraße war.
Der User @HolzaugeSHK schreibt dazu:Retsiemfoh schrieb:Oh, das Marion anfangs mit einer Freundin auf dem Fischerfest war ist mir leider entgangen. Wie lange war sie denn von dem Fest weg ( angeblich zur Oma ) bis sie gegen 20 Uhr wieder auf dem Fest auftauchte, ist das bekannt ?
So ist es. Marion ging also vermutlich nach 19 Uhr und kehrte dann aber gegen 20 Uhr wieder zurück. Wo sie die Zwischenzeit verbrachte, ist leider unbekannt, weil es dazu keine Sichtungen oder Kontakte gibt. Aber initial war sie mit einer Freundin auf dem Fest. Allein war sie erst nach 19 Uhr unterwegs.HolzaugeSHK schrieb:Nachdem es gegen 19:00 Uhr Streit im Festzelt gab, man mit der Gruppe Jugendlicher zur Schlichtung nach draußen ging, verabschiedete sich Marion.
Ja natürlich. Ich habe diese Zeiten ja auch miterlebt. Aber diese Verabredungen -das ist der Punkt auf den ich hinaus wollte- waren eben nicht so spontan möglich, wie es heute der Fall ist. Da hat man sich im Vorfeld z.B. in der Schule oder so verabredet. Wenn der Täter also mit Marion verabredet gewesen wäre, würde ich persönlich davon ausgehen, dass diese Verabredung schon weit vor dem Treffen vereinbart wurde. Wenn dem so wäre irritiert mich dann aber die Zeit. Auch wenn es einige User vielleicht als normal empfinden mögen, ich halte ein Treffen im Bierzelt auf einem Dorffest nach 20 Uhr für ein unbegleitetes, 12 Jähriges Mädel welches am nächsten Tag Schule hat für absolut nicht normal. Auch wenn es Sommer und deshalb um die Uhrzeit noch hell war.Retsiemfoh schrieb:(...) früher wurden doch immer Verabredungen ohne Telefon und Handy getroffen!
Ich kann aus meinem Umfeld und aus meiner persönlichen Erfahrung nicht bestätigen, dass in diesem Alter solche Verabredungen stattgefunden hätten. Wenn, dann ergab sich aus einem zufälligen Treffen sowas. Aber warum sollte Marion sich bewusst an einem Sonntag um so eine späte Uhrzeit verabreden und damit möglicherweise Ärger in Kauf nehmen? Das hat für mich so keinen Sinn. Sie hätte jeden Tag und jede Uhrzeit wählen können. Die hier vorliegende Kombi ist für mich nicht wirklich plausibel.
Das glaube ich auch nicht.Retsiemfoh schrieb:Ich glaube nicht das Marion und Chris eine feste Beziehung hatten.
Was jemand gehofft haben könnte und dann vielleicht nicht freiwillig seitens des Opfers bekam, ist ja die eine Sache. Die andere Sache ist, ob ein Freund deshalb dann auch zum äußersten Mittel greift und das Opfer (in dem Fall sogar die eigene Freundin) mit einem dicken Stein erschlägt, nachdem er sich das "freiwillig Erhoffte" erzwungen hat. Natürlich ist das schon vorgekommen. Keine Frage. Aber mMn ist ja überhaupt nicht sicher, dass er überhaupt sein Vorhaben auch in die Tat umsetzen konnte. Offiziell heißt es ja, die Mordkommission geht aufgrund der teilweisen Entkleidung des Opfers von einer Sexualstraftat aus. Aufgrund der Entkleidung! Für mich ist da so nicht klar erkennbar das eine tatsächliche Vergewaltigung vorliegt. Deshalb gehe ich -zumindest stand heute- davon aus, dass sie auch einem Zufallstäter in die Hände gefallen sein könnte, der sie zwar vergewaltigen wollte, jedoch möglicherweise scheiterte/gestört wurde. Sie dann um nicht erkannt und bestraft zu werden zu töten, halte ich für plausibel. Aber wenn der eigene Freund von Marion nach deren Willen ggf. "zu weit" gegangen wäre, hätte sie aber nicht körperlich geschädigt, also wäre nicht zum Äußersten gegangen, warum hätte er sie töten sollen? Irgendwie ist mir das alles nicht eindeutig genug.Retsiemfoh schrieb:Aber er wird schon gehofft haben das es über küssen hinausgehen würde, was Marion dann nicht wollte, und er wütend wurde weil er mehr erwartet hatte an dem Abend.
Jap! :)HolzaugeSHK schrieb:Du @Slaterator hast ja sehr aufmerksam den XY Film vom 13.12.1974 analysiert
Absolute Zustimmung für diesen Ansatz! Sehr gut! Vielleicht war sie aufgrund der Fußverletzung für Mitnahme/Begleitung anfällig. Ein richtig guter Gedanke!HolzaugeSHK schrieb:Marions Mutter berichtete ja bei der Polizei über Besonderheiten, dass Marion "... eine Verletzung am Fuß in der letzten Woche, das muss doch noch zu sehen sein... ".
Ja genau diese Fragen stelle ich mir jetzt auch. Halte ich für absolut möglich und auch für wahrscheinlich. Ein wirklich guter Ansatz.HolzaugeSHK schrieb:War der Fuß 🦶🏼verbunden, schmerzhaft geschwollen oder hinkte Marion etwas, also auch sichtbar für andere Besucher des Festes? Wurde sie deshalb angesprochen doch einfach in ein Auto einzusteigen und sie nahm das Angebot dankend an?

