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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

457 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 11:58
Zitat von kalekokaleko schrieb:Danke schön für die Antwort. Das könnte man natürlich so interpretieren, dass er immer noch gesucht wird.
Hallo @kaleko! Chris verschwand nach dem Mord schlagartig und für immer aus dem Umfeld der Familie Baier und ebenfalls Marions Bekanntenkreis. Er hat sich auch nach dem Aufruf in XY 1974 nie gemeldet. Das muß nichts heißen, ist aber sehr verdächtig. Eine Aussage bei der Polizei hätte ihn nichts gekostet und geholfen. Ich halte ihn für einen der Hauptverdächtigen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 12:40
@Bundesferkel
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Habe selbst eine R25/3 Bj 1955 in meiner Garage stehen, gehe aber nicht davon aus, dass Chris, sofern es ihn gibt, ein solches Motorrad gefahren hat.

Diese Maschinen waren 1973 bereits Liebhaber-Motorräder. In den 70ern fuhr die Jugend meines Wissens nach eher Suzuki, Kawasaki, Honda und Yamaha.
Bzgl. Chris und der BMW stimme ich zu.

Was die Mopedklasse der 70er angeht dürften die Japaner m. E. noch nicht so präsent gewesen sein. Neben den Mopeds von Zündapp, Hercules und Kreidler rollten Kreidler, DKW, Benelli und eine Vielzahl weiterer Erzeugnisse kleiner Hersteller und Konfektionäre, die heute niemand mehr kennt ( es sei denn, man befasst sich damit ).
Ein "Moped-Chrissy" des Jahres 1973 wäre m. E. eher auf einem Inlandsprodukt unterwegs gewesen. Da das durchaus noch ein Modell der späten 60er gewesen sein kann, muss auch die schwarze Lackierung nicht mehr original gewesen sein.

Das hier
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Wer noch mit Mofa unterwegs war und Mädchen imponieren wollte, besorgte sich damals ein VeloSolex mit imposantem Friktionsantrieb.
Die waren damals alle schwarz.
kann ich gar nicht bestätigen. Bis auf die Farbe der VeloSolex. Die Dinger zogen doch keinen Hering vom Teller, besonders bei Regen.

Mit einem Mofa konnte man bei der Damenwelt sowieso nicht punkten, man konnte ja niemanden legalerweise und auch nur annähernd bequem mitnehmen. Innerhalb der Mofaszene waren Modelle mit Schaltgetriebe begehrt, während Automatikmofas als omamäßig betrachtet wurden.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 13:22
Hallo @Dew , hallo @Höhenburg , hallo @alle !
Zitat von DewDew schrieb:Mit einem Mofa konnte man bei der Damenwelt sowieso nicht punkten, man konnte ja niemanden legalerweise und auch nur annähernd bequem mitnehmen. Innerhalb der Mofaszene waren Modelle mit Schaltgetriebe begehrt, während Automatikmofas als omamäßig betrachtet wurden.
Diesen Punkt kann ich bestätigen ! :D :D :D

Wenn es um den "Moped Chrissy" geht, nähern wir uns den Punkt "hätte hätte Fahradkette" an.

Gesucht wurde doch ein jugendlicher Mopedfahrer, der einen Sprachfehler hatte und ein schwarzes Moped fuhr. Dieser Mordfall hat in der betreffenden Region viel Aufmerksamkeit erregt und da kann man eigendlich von ausgehen das jeder, der einen Sprachfehler hatte, sich irgendwie "angegafft" gefühlt hat, vermutlich sogar zurecht. Die Möglichkeit das der "Moped Chrissy" unentdeckt blieb ist eher gering, selbst wenn es ein "Manta Christoph" war.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 13:47
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Die Möglichkeit das der "Moped Chrissy" unentdeckt blieb ist eher gering, selbst wenn es ein "Manta Christoph" war.
Aber warum ist dieser Junge bis heute unentdeckt geblieben? Der Fall Marion Beier ist gerade bei älteren Anwohnern noch immer sehr präsent, weshalb man davon ausgehen kann, dass er unmittelbar nach der Tat stark im öffentlichen Bewusstsein war. Umso erstaunlicher finde ich es, dass sich offenbar niemand an einen Jungen namens Chris mit längeren blonden Haaren und einem Sprachfehler erinnern kann.
Hinzu kommt, dass dieser angebliche Sprachfehler nie näher beschrieben wurde. Es bleibt völlig offen, ob es sich dabei tatsächlich um einen Sprachfehler im medizinischen Sinne handelte oder vielleicht lediglich um einen Dialekt, Akzent oder eine ungewöhnliche Sprechweise. Gerade das würde die Wiedererkennbarkeit erheblich beeinflussen und könnte erklären, warum sich niemand eindeutig an diese Person erinnert.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 14:09
Hallo @dergärtner01 , hallo @alle !
Zitat von dergärtner01dergärtner01 schrieb:Aber warum ist dieser Junge bis heute unentdeckt geblieben?
Man muß auch mal an die Möglichkeit denken das es diesen Chrissy nie gab, dann wäre seine "Verschwindibusnummer" wunderbar erklärbar.

Ich denke am ehesten das es sich um eine "Nebenfigur" handelt, nach der man nie ernsthaft gesucht hat. Irgendeine Freundin hat da irgendwas oder irgendwenn gesehen und das so weitergegeben. Nachdem die Polizei mit ihrem "Kriminalistenlatein" am Ende waren hat man sich um diesen Hinweis gekümmert und das als Füllstoff für Aktenzeichen XY verwendet. Falls der in der Zwischenzeit gefunden wurde, ist die Meldung untergegangen oder wurde nie gemacht.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 14:26
@Gildonus

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass dieser Junge nie existierte oder zumindest nicht in der Form, dass er Marion Beier näherstand – vielleicht handelte es sich lediglich um eine einzige zufällige Begegnung. Dagegen spricht allerdings, dass es aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich ist, dass Aktenzeichen XY hier einen Lückenfüller benutzt. Wie genau die Befragungen zu diesem Jungen damals abliefen und welche Antworten tatsächlich gegeben wurden, werden wir vermutlich nie vollständig erfahren.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 15:52
Ich bin nochmal beim Medaillon. Ganz interessant fand ich die eingestellten Bilder
Zitat von MantuaMantua schrieb am 20.01.2026:Das exakt gleiche Medaillon wurde übrigens hier im Internet zum Verkauf angeboten:
Zitat von MantuaMantua schrieb am 20.01.2026:Darüber hinaus habe ich eventuell die Vorgängerversion dieser Medaille ausfindig gemacht (bei diesem tschechischen Onlineshop)
hier Nummer 14, 16 und 20. alle drei Medaillons haben rechte Seite die Abbildung einer wie ich vermuten würde kleinen Kirche. Bei der Beschreibung im tschechischen Shop schreibt der Inhaber :
Sammlerstück, alte Silbermedaille und selten sichtbare Schutzmedaille / Medaille / Sakrament mit dem heiligen Christophorus, Patron und Beschützer der Fahrer. "Gott schütze dich" – "Gott segne dich". Inschrift auf Schwäbisch verfasst
Quelle: https://aukro.cz/stribro-svaty-krystof-ww2-sudety-svabach-medailon-svatostka-veteran-c6-7002685973
Ich habe mich gefragt warum auf Schwäbisch verfasst aber wenn man die Buchstaben der alten Schrift
https://www.dafont.com/de/schwaben-alt.font ansieht sind die Buchstaben finde ich fast identisch mit der Aufschrift der Medaillons. "auf Schwäbisch verfasst" könnte für mich auch einen Zusammenhang mit
Wikipedia: Schwaben (Bayern) dem hier genannten Schwaben haben, es gäbe ev.einen Zusammenhang mit Kempten
Größte Städte: 1. Augsburg
2. Kempten (Allgäu)
3. Neu-Ulm
4. Kaufbeuren
Quelle: Wikipedia: Schwaben (Bayern)
Es wäre ja auch möglich dass der Täter seinen Lebensmittelpunkt schon 1973 im Umkreis Kempten gehabt hat und in Oberasbach nur zu Besuch war


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 15:59
Nein, natürlich ist die Inschrift nicht auf Schwäbisch verfasst…das ist ein Übersetzungsfehler. Der Ort Schwabach wird stattdessen genannt, unweit von Fürth/Stein/Zirndorf. Ob es dort erworben wurde oder der frühere Besitzer nur von dort kam oder später dort wohnte, ist nicht klar. Ich hatte den Link aber auch mal sicherheitshalber an die Polizei weitergeleitet.
Nehme sonst meinen Vorwurf von eben zurück: Es könnte auch sein, dass die Schrift an sich gemeint ist, die im Tschechischen „Schwabacher“ genannt wird: Wikipedia: Švabach


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 16:10
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Man muß auch mal an die Möglichkeit denken das es diesen Chrissy nie gab, dann wäre seine "Verschwindibusnummer" wunderbar erklärbar.
Ich denke am ehesten das es sich um eine "Nebenfigur" handelt, nach der man nie ernsthaft gesucht hat. Irgendeine Freundin hat da irgendwas oder irgendwenn gesehen und das so weitergegeben. Nachdem die Polizei mit ihrem "Kriminalistenlatein" am Ende waren hat man sich um diesen Hinweis gekümmert und das als Füllstoff für Aktenzeichen XY verwendet. Falls der in der Zwischenzeit gefunden wurde, ist die Meldung untergegangen oder wurde nie gemacht.
Gruß, Gildonus
Hallo @Gildonus und @alle, grüße euch!
@Gildonus, nimm es mir bitte nicht krumm, aber da bist du völlig auf dem Holzweg. Gerade Eduard Zimmermann selbst wäre nie auf die Idee gekommen, in einem Mordfall einen "Lückenfüller" einzubauen. Sowohl er als auch der Nürnberger Inspektor sprachen an, daß Marion sich seit einiger Zeit häufig mit diesem Chris getroffen hat. Das ist viel mehr als sich nur einmal über die Füße gelaufen zu sein. Zudem baten sie Chris eindringlich, sich zu melden. Dieser Chris exisitiert.
Einige Mitdiskutanten unterschätzen völlig die Situation der Polizei damals. Personalabgleiche waren mühsame Kleinarbeit und sehr zeitaufwendig, selbst mit guten Beschreibungen. Auch dann noch war man auf Mitarbeit der Leute angewiesen und bis heute gibt es viele, die wenn sie sich nicht sicher sind, lieber schweigen als eine Person zu eventuellem Unrecht zu melden.. Die Welt war kein(!) Dorf und auch Zeitungen berichteten viel lokaler und begrenzter. Mehr als nur eine Person in der Gegend wird weder über Zeitung noch XY von diesem Fall erfahren haben.
Zudem, wie @dergärtner01 es erwähnte, wissen wir nicht, wie stark beispielsweise der Sprachfehler war. Ein leichter Sprachfehler muß nicht auffallen, besonders bei flüchtigen Begegnungen, erst bei längerem Kontakt.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 17:50
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Wer noch mit Mofa unterwegs war und Mädchen imponieren wollte, besorgte sich damals ein VeloSolex mit imposantem Friktionsantrieb.
Die waren damals alle schwarz.
:D Eher nicht mit dem "Rasenmäher". Das ist auch kein Moped, das hat in meiner Erinnerung auch niemand gesagt, es war "die Solex", ein Fahrrad mit Hilfsmotor. Gab es auch in Weiß, aber Schwarz war natürlich schon cooler.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 18:00
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Du weißt, daß die Gemeinden Oberasbach und Zirndorf um 1970 jeweils schon 13.000 Einwohner hatten, die nicht weit entfernten Kleinstädte Stein und Roßtal jeweils um die 9000? Du scheinst dir vorzustellen, daß Oberasbach ein verträumtes Kuhkaff im Nürnberger Speckgürtel war/ist. Zirndorf (Kreisstadt) und Oberasbach waren schon damals praktisch zusammengewachsen, mit addiert rund 26.000 Einwohnern
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich finde es nicht verblüffend, daß Chris bei diesen Einwohnerzahlen einst untergetaucht bleiben konnte.
Ja und? Meine Geburtsstadt ist eine Großstadt, die heute um die 300000 Einwohner hat. Ich bin in einem ruhigen, eher ländlich geprägten Stadtteil am Rand aufgewachsen. Doch auch in den frühen 80ern hat die hiesige Polizei im gesamten Stadtbereich dort sehr effektiv gefahndet und auch entsprechende Fahndungserfolge verbuchen können, sogar Morde sehr schnell aufgeklärt. 26000 Einwohner sind jedenfalls mMn keine logische Erklärung, warum eine so eindeutig beschriebene Person nie identifiziert werden konnte und willentlich abgetaucht sein muss.

Das klingt ja so, als hätten die EB dort lediglich den Verkehr geregelt und Parksünder überführt. Ich gehe schon davon aus, dass die EB auch schon 1973 weit kompetenter waren und dieser Chris(sy) nur deshalb nicht gefunden wurde, weil er entweder falsch beschrieben wurde oder gar nicht dort gelebt hat. Vielleicht hat es ihn irgendwo gegeben. Aber es spricht mMn derzeit viel dafür, dass er nie mit Marion -im Sinne einer Liebesbeziehung- zusammen war.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Selbst wenn in der näheren Umgebung 50 000 Menschen gelebt haben, in der passenden Altersgruppe dürften es nur wenige hundert Personen gewesen sein. Der aus meiner Sicht erste Schritt wäre es gewesen alle Schulen, einschließlich der Berufsschulen, zu überprüfen und die Lehrer (!!!) zu befragen. Die Moped Kennzeichen müssen ja auch irgendwo registriert sein, und wenn du einen Mopedfahrer finden willst, frage einen anderen Mopedfahrer. Wege hier zu "sieben" gibt es.
So sehe ich das auch. Es hat viele Wege gegeben. Eine Person mit so individuellen Merkmalen war sicher keine graue Maus die nirgendwo auffällt, keine Bekannte/Freunde hat und sich nur daheim verkriecht. Selbst wenn, wäre er wahrscheinlich trotzdem als "Sonderling" aufgefallen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich bin mir sicher, daß die Ermittler damals auch gesiebt haben, aber über Schulen zu sieben, gelangte damals an die Grenze wenn Chris jünger aussah als er war. Er könnte z.B. 20 gewesen sein
Was ist mit Berufsschulen? IHK (Ausbildung)? Lehrbetrieben? Logopäden? HNO-Ärzten? Versicherungen? Moped-Werkstätten und Händlern? Vereinen? Beliebte Treffpunkte der "Szene"? Viele Ansätze möglich.
Wenn doch die Beschreibung so eindeutig ist und die Freundinnen ihn angeblich sogar gesehen haben, warum eigentlich keine Öffentlichkeitsfahndung mit einem Phantombild?

Ich persönlich gewinne aus diesem Verhalten der EB eher den Eindruck, dass man ihn lediglich als Zeugen gesucht hat und nicht als besonders Tatverdächtigen. Denn dann hätte man sicher mehr Fahndungsdruck auf den Kessel gegeben, als nur eine Beschreibung/Bitte sich zu melden am Ende des Beitrages in Aktenzeichen Xy ungelöst. Ist zumindest meine Meinung, das dieser Schritt logisch und konsequent gewesen wäre.

Darüber hinaus: Wenn er damals in 1973 18-20 Jahre alt war, dann hat er aber sicherlich nicht in 1981 zusammen mit irgendwelchen Minderfährigen Jugendlichen Sonja Hurler durch die Straßen gezerrt. Da wäre er dann nämlich doppelt so alt wie diejenigen gewesen, mit denen er da unterwegs gewesen sein soll. Da aber der DNA Spur-Spur Treffer zumindest für eine Mittäterschaft seinerseits spricht, sollten sich die Ermittler in diesem Fall ggf. mal von der Spur "gewalttätige Jugendclique" verabschieden und versuchen neue Ansätze zu verfolgen, weil das ja so irgendwie -zumindest mMn nach- nicht passt.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ein Soldat beider Streitkräfte könnte problemfrei mit Moped/Motorrad die Gegend erkunden/unsicher machen, er ist üblicherweise eine ganze Zeitlang dort und Auto womöglich auf dem Stützpunkt geparkt.
Das kann sein. Aber wenn dieser Soldat jener "Chris(sy)" gewesen wäre und die Beschreibung stimmt, dann passen die langen Haare nicht. Das war damals -korrigiert mich wenn ich falsch liegen sollte- bei der Armee (egal ob BW oder US Army) nicht erlaubt oder? Außerdem ist fraglich, warum er dann 8 Jahre später wieder zuschlagen konnte. Denn nur höhere Offiziere (US Army) oder Berufssoldaten (BW) sind für lange Zeit stationiert. Trifft so eine Karriere auf einen Mann mit Chris(sy)s Eigenschaften inkl. Sprachfehler zu? Ist das wahrscheinlich? Ich weiß nicht. Klingt für mich jetzt nicht sehr wahrscheinlich. Kann aber natürlich theoretisch möglich sein.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ich denke am ehesten das es sich um eine "Nebenfigur" handelt, nach der man nie ernsthaft gesucht hat. Irgendeine Freundin hat da irgendwas oder irgendwenn gesehen und das so weitergegeben.
Das halte ich im Moment auch für wahrscheinlich.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 18:01
Zitat von soomasooma schrieb:D Eher nicht mit dem "Rasenmäher". Das ist auch kein Moped, das hat in meiner Erinnerung auch niemand gesagt, es war "die Solex", ein Fahrrad mit Hilfsmotor. Gab es auch in Weiß, aber Schwarz war natürlich schon cooler.
Mit 12 hätte ich gerne einen Freund mit VeloSolex gehabt.😳

Eigentlich wollte ich damit nur auf die Beschreibung „Mofa“ und das Adjektiv „schwarz“ reagieren.
Außerdem galt das Solex durchaus als Kult, vermutlich weil es aus Frankreich kam.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 18:15
@Gildonus

Das sehe ich ähnlich wie @Höhenburg :
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Gerade Eduard Zimmermann selbst wäre nie auf die Idee gekommen, in einem Mordfall einen "Lückenfüller" einzubauen.
Es wäre doch dem Zweck der Sendung völlig zuwidergelaufen, irgendwelche Pseudoverdächtige in die Handlung einzubauen. Man stelle sich mal vor, so eine frei erfundene Type hätte ein zufällig ähnliches, natürlich völlig unschuldiges und ahnungsloses Pendant in der Realität.
Da stürzen sich plötzlich die Kumpels drauf und zerren den zur Polizei oder was sonst so passieren kann, wenn man via öffentliche Ausstrahlung in einem reichweitenstarken Medium übelster Verbrechen bezichtigt wird.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Zudem baten sie Chris eindringlich, sich zu melden. Dieser Chris exisitiert.
Zumindest ist es nach den Angaben und Aufrufen aus "xy" kaum wegzudiskutieren, dass jemand, der sich M.B. gegenüber "Chris" oder "Chrissy" nannte, existiert oder zumindest, nach der inzwischen vergangenen Zeit, existiert hat.

Sein komplettes Abtauchen macht ihn natürlich auffällig bzw. verdächtig. Dass dieses Abtauchen so gut gelang, könnte u. A. auch daran gelegen haben, dass er einen falschen Namen benutzte, wenn er "auf der Pirsch" war. Ich erinnere an "Peter Spriegel und Detlev Plane", die das so machten.

Die Frage ist, warum er sich nicht meldete. Klar sehen wir zuerst den Verdacht, er wäre der Täter. Was aber, wenn er es nicht war?
Klar ist es nicht die feine Art, sich mit falschem Namen vorzustellen, weil man etwas vorhat, dessen ( eventuellen ) Folgen man sich entziehen möchte.
Aus Sicht eines "Chrissy", der unter falschem Namen baggernd, auf einen "one-night-stand" aus war, aus dem nichts wurde, würde man sich da gemeldet haben, wenn die Aussicht bestand, für einen Mord belangt zu werden?
Den Gedankengang sollte man, der Vollständigkeit halber, nicht aus den Augen verlieren.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 18:40
@Bundesferkel
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Außerdem galt das Solex durchaus als Kult, vermutlich weil es aus Frankreich kam.
Klar hat die oder das Solex inzwischen Kultstatus, ein deutscher Mofa- oder Moped-"Rocker" der 70er, der was auf sich hielt, hätte sie nicht mit der Feuerzange angefasst.

Man muss schon etwas länger jung sein, um den Spaßfaktor an diesen Fahrzeugen zu erkennen. Hätte mir Ende der 70er einer prophezeit, dass ich mal echte Freude an einem Vehikel wie einer DiBlasi R7 entwickeln könnte, hätte ich den gefragt, was er schon getrunken hat.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Mit 12 hätte ich gerne einen Freund mit VeloSolex gehabt.
Das hätte man mir damals mal sagen sollen. Ich hätte es nicht geglaubt. Heute sage ich: Mann lernt nie aus, danke für das anrührende Bekenntnis.
Grüß´ die BMW von mir, ich sattel´ jetzt die Di Blasi und möpe heim.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 20:53
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich persönlich gewinne aus diesem Verhalten der EB eher den Eindruck, dass man ihn lediglich als Zeugen gesucht hat und nicht als besonders Tatverdächtigen. Denn dann hätte man sicher mehr Fahndungsdruck auf den Kessel gegeben, als nur eine Beschreibung/Bitte sich zu melden am Ende des Beitrages in Aktenzeichen Xy ungelöst. Ist zumindest meine Meinung, das dieser Schritt logisch und konsequent gewesen wäre.
Sehe ich ganz genauso. Hätten sie einen Verdacht gegen ihn gehabt, wären sicher noch andere Geschütze aufgefahren worden - vieles von dem, was hier bereits genannt wurde (Schulen, Ausbildungsstätten ect.)

Trotzdem nimmt es in der Retrospektive Wunder, warum er abgetaucht ist. Eine gute Erklärung dafür liefert @Dew
Zitat von DewDew schrieb:Aus Sicht eines "Chrissy", der unter falschem Namen baggernd, auf einen "one-night-stand" aus war, aus dem nichts wurde, würde man sich da gemeldet haben, wenn die Aussicht bestand, für einen Mord belangt zu werden?
Den Gedankengang sollte man, der Vollständigkeit halber, nicht aus den Augen verlieren.
Erscheint für mich die wahrscheinlichste Variante zu sein, wenn er nur Zeuge war. Sogar für den Fall, dass Chrissy sein echter Name war. Er war ja noch sehr jung und hatte sicher Angst, unschuldig in etwas "hinein gezogen" zu werden. Besonders, wenn ihm vielleicht jetzt erst klar wurde, wie jung das Mädchen wirklich war!

Damals (zumindest ab Ende der 70er spreche ich aus Erfahrung) war XY ein Straßenfeger. Es "gab" auch kaum etwas anderes (ARD, ZDF, eine handvoll Regionalprogramme). Heute schauen das vergleichsweise weniger Menschen, würde ich schätzen. Chrissy könnte damals sehr wohl gewusst haben, dass man ihn sucht und lieber mal nichts gesagt haben - und heute hat er vielleicht gar nicht mitbekommen, dass man den Fall noch mal aufrollt. Dazu kommt, dass er in der neuen Fahndung gar nicht mehr erwähnt wird. Darum wundert es mich wenig, dass er sich heute nicht meldet und entlastet.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.02.2026 um 21:26
Der Ermittler Jan Frühwald von der Kripo Fürth sagte ja, dass viele Freunde und Schulkameraden Marions noch leben. Diese sollten mMn unbedingt alle nochmals befragt werden. Vielleicht fällt dem Ein oder Anderen heute doch noch was ein? Deshalb werden die Ermittlungen vermutlich auch noch viel Zeit brauchen.
Neben den Hinweisen der Öffentlichkeit durchforsten die Ermittler etwa 20 Aktenordner. Mit einer schnellen Auflösung des Falls ist deshalb nicht zu rechnen.
Quelle:
https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/cold-case-marion-baier-kriminalpolizei-prueft-hinweise-der-bevoelkerung/

.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Aber es spricht mMn derzeit viel dafür, dass er nie mit Marion -im Sinne einer Liebesbeziehung- zusammen war.
Ich sehe das wie Du @Slaterator, er war nur ihr Schwarm oder eine "Sommerliebe" aus dem Freibad. Sie hat ihn vielleicht wegen des geilen Mopeds bewundert. Hat Chris sie evtl. einmal mit seinem Moped mitgenommen und dabei hat sie sich versehentlich am heißen Auspuff verletzt? Die Mutter erwähnte ja eine Verletzung am Fuß.

.
Zitat von Nala-NynaNala-Nyna schrieb:Er war ja noch sehr jung und hatte sicher Angst, unschuldig in etwas "hinein gezogen" zu werden.
Durch die heute gesicherte DNA kann der Verdacht doch entkräftet werden, er sollte sich jetzt unbedingt melden!
.

Du @Slaterator hast viele Möglichkeiten genannt, wo man mal nach Chrissy suchen könnte.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Was ist mit Berufsschulen? IHK (Ausbildung)? Lehrbetrieben? Logopäden? HNO-Ärzten? Versicherungen? Moped-Werkstätten und Händlern? Vereinen? Beliebte Treffpunkte der "Szene"? Viele Ansätze möglich.
Wir kennen aber eigentlich überhaupt NICHTS, was Marion in ihrer Freizeit so gemacht hat. Vielleicht einige Aktivitäten mit oder ohne Freundinnen. Hat sie den etwas älteren Chris evtl. in einem Verein kennengelernt, als Sportsfreund oder auch als Trainer?

Ich erinnere mich gerade an ein paar andere CC-Fälle, was haben die Opfer damals in ihrer Freizeit gemacht...

1973 - Reiner Koch (12) - Fußball
1977 - Heike Wiatrowski (12) - Badminton
1986 - Jutta Hoffmann (15) - Judo
1973 - Marion Baier (12) - ???

Was für einen Freundeskreis hatte Marion damals?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.02.2026 um 00:06
Ich habe einmal auf einer chinesischen Verkaufsplattform nach Christopherusanhängern gesucht. Ich habe dort keine mit deutscher Auftschrift gefunden, dafür mehrere mit einer englischen Aufschrift, etwa dieser hier:

"St. Christopher parton (sic!) of travelers pray for us protect us in our travels".

Hier kann man sich so etwa einmal anschauen:

https://a.aliexpress.com/_EzfYXjm

Auch in der englischsprachigen Wikipedia wird auf solche Anhänger, und Mini-Statuen in Autos, hingewiesen:
Small images of him are often worn around the neck, on a bracelet, carried in a pocket, or placed in vehicles.
Devotional medals with St. Christopher's name and image are commonly worn as pendants, especially by travelers, to show devotion and as a request for his blessing. Miniature statues are frequently displayed in automobiles.
Quelle: Wikipedia: Saint Christopher

Ich möchte darauf hinaus, dass der Brauch, solche Medaillen zu tragen, jedenfalls heutzutage im angloamerikanischen Raum bekannt und verbreitet sein dürfte, und ich nehme ferner an, dass das zur Tatzeit auch nicht anders war.

Ich könnte mir also vorstellen, dass der Anhänger zwar aus Deutschland oder einem anderen Land mit deutschsprachigen Bewohnern stammt, aber sehr wohl hier von jemandem erworben worden ist, der ihn hier trotz (oder wegen) seiner deutschen Aufschrift getragen hat.

Also durchaus auch jemand, der aus Amerika stammt - zumal ja viele amerikanische Soldaten in Deutschland auch Familenanschluss fanden, deutsche Partnerinnen hatten.

Dass der Anhänger zwingend auf einen deutschen Täter hinweist, glaube ich von daher nicht, weil der Brauch, Chrstopherus-Medaillen zu tragen, in vielen Ländern bekannt und üblich ist.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.02.2026 um 01:50
Hallo @Slaterator
, @HolzaugeSHK
@Nala-Nyna
@Dew

Zunächst einmal ehrt es euch, daß ihr noch an das Gute im Menchen glaubt, tue ich meist auch noch. Es gibt hier im Forum Fälle, wo ich ebenfalls glaube, daß bestimmte "Nebendarsteller" auch wirklich nur eine Nebenrolle oder garnichts mit dem jeweiligen Fall zu tun haben. Hier ist es anders, nennt es Bauchgefühl wenn ihr möchtet, aber ich bin bei dem was wir wissen ziemlich überzeugt davon, daß "Chris" tiefer im Fall Marion Baier drin hängt. Sei es Täter oder das er Marion ans Messer geliefert hat.
Ich stimme euch nämlich insofern zu, daß unter normalen Umständen 1973 die Chance höher war ihn zu ermitteln als nicht. Es war nicht eine ausgemachte Sache, daß man ihn unbedingt hätte finden können, dazu waren die Mittel begrenzter als heute. Aber angesichts der Tatsache, daß er nach der Tat komplett abtauchte, nie meldete und womöglich von vornherein falsche Angaben machte, liegt eine aktive Verdunkelung vor. Das ist was anderes als nur den Kopf unten halten.
Ich spekuliere, daß "Chris" sich gezielt an Marion rangeschmissen hat und von Anfang an als späteres Ziel "mehr wollte". Der Mord war wohl nicht geplant, aber mit ihr "Spaß haben" sehr wohl. Und als das nicht klappte und Marion ihn ja identifizieren konnte, mußte sie sterben.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das kann sein. Aber wenn dieser Soldat jener "Chris(sy)" gewesen wäre und die Beschreibung stimmt, dann passen die langen Haare nicht. Das war damals -korrigiert mich wenn ich falsch liegen sollte- bei der Armee (egal ob BW oder US Army) nicht erlaubt oder? Außerdem ist fraglich, warum er dann 8 Jahre später wieder zuschlagen konnte. Denn nur höhere Offiziere (US Army) oder Berufssoldaten (BW) sind für lange Zeit stationiert.
Hallo @Slaterator! Bei beiden Heeren waren/sind lange Haare bei den Männern nicht gerne gesehen ("langhaariger Bombenleger"), aber nicht verboten, solange als Zopf/gebunden/etc. getragen. Zudem Sprüchespaß für den Spieß. Damals 1973 waren lange Haare auch bei Männern Mode. Was den Rang betrifft, war unser hypothetischer BuWeler 1973 zum Tatzeitpunkt sicherlich noch Schulterglatze, Litzenfuchs oder bestenfalls ein Dreistreifengeneral. Für Karstadtkunde oder Fahnenjungfer müßte er älter sein, wäre aber denkbar falls er ein Bubigesicht gehabt hätte und jünger erschien.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Trifft so eine Karriere auf einen Mann mit Chris(sy)s Eigenschaften inkl. Sprachfehler zu?
a) Wissen wir nicht wie stark sein Sprachfehler war und b) hinge eine Karriere von der Truppengattung ab. Bei z.B. den Bongos und Boden-Luft-Verbindungsoffizieren wäre ein Sprachfehler ein KO-Merkmal, aber z.B. bei den Heckklappensurfern, Kampferdbeeren oder dem Chappi-Geschwader ist das weitgehend irrelevant.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.02.2026 um 05:12
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Dass der Anhänger zwingend auf einen deutschen Täter hinweist, glaube ich von daher nicht, weil der Brauch, Christophorus zu tragen, in vielen Ländern bekannt und üblich ist.
Danke @sallomaeander für diesen Gedanken! Das könnte ja bedeuten, dass der Täter der Fahrer des VW's mit dem amerikanischen Kennzeichen ist! Dieses Auto stand ja laut des Zeugen (Schreinermeister) gegen 23:00 Uhr herrenlos am Straßenrand der Hainbergstraße rum.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 19.01.2026:Hier die originalen Fahndungsbilder aus o.g. Quelle, die so auch im Filmfall gezeigt werden:

VW mit USA Kennzeichen
Wem gehörte dieser VW? Trug dieser "Amerikaner" Bluejeans und Adidas-Turnschuhe? Bloß, warum taucht dieser Täter im Jahre 1981 im Fall Sonja Hurler in Kempten wieder auf?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.02.2026 um 09:08
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wem gehörte dieser VW? Trug dieser "Amerikaner" Bluejeans und Adidas-Turnschuhe?
Beim Bild des Fahrzeuges frage ich mich, ob Aktenzeichen XY bzw. die Polizei die korrekte Baureihe abgebildet hat.

Das Bild zeigt die (durchaus häufig vorkommende) letzte Baureihe des Fahrzeugs (Modelljahr 1970 bis Produktionsende 1973) des VW1500/1600 bzw. Typ 3.
08.1969 – Überarbeitung der Karosserie („Langschnauzer“), Breitstoßstangen, große Frontblinker und Heckleuchten, höhere Position des Kennzeichens beim TL. Alle Modelle bekamen die Schräglenkerachse statt der Pendelachse.
07.1973 – Produktion der 1600er-Baureihe wird eingestellt.
Quelle: Wikipedia: VW Typ 3

Das bedeutet aber, dass das abgebildete Fahrzeug zur Tatzeit maximal drei Jahre alt war.

Das ist insofern von Bedeutung, als die Autos der hier stationierten Amerikaner oft ältere Gebrauchtwagen waren - es düfte sich mMn bei dem Auto mit dem amerikanischen Kennzeichen mit großer Wahrscheinlichkeit um die erste Baureihe gehandelt haben (1961-1969).

Diese hatte einen kürzeren, runderen Vorderwagen und Stoßfänger ohne den schwarzen Streifen in der Mitte, kleinere Rückleuchten.

Solche Details mögen aus heutiger Sicht unbedeutend erscheinen; bis Anfang der 70er stellte VW nur wenige verschiedene Modelle her, diese blieben lange im Programm, und entsprechend viel Aufmerksamkeit erzeugten selbst kleinste Veränderungen im Rahmen der "Modellpflege".


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