@Der_Schwabe
Der_Schwabe schrieb:Ich habe mir den XY-Film nochmal angesehen. Ede sagt bei der Personenbeschreibung von Chris: "... er wurde sehr oft mit einem schwarzen Moped gesehen und trug dazu einen roten Sturzhelm."
Da der EB zuvor sagt: "Aus den Vernehmungen ihrer Freundinnen wissen wir..." kann man also durchaus schlussfolgern, dass Marion von ihren Freundinnen zumindest wiederholt mit jemandem gesehen wurde, auf den diese Beschreibung passt.
@321meins
321meins schrieb:Sicherlich gibt es ganz viele neue Ansätze, auch durch die zahlreichen Zuschauermeldungen nach der Sendung.
Allerdings klingt diese Meldung vom 16.01.26Die Sendung thematisierte außerdem zwei Fahrzeuge, die Zeugen im relevanten Zeitraum in der Hainbergstraße aufgefallen waren. Darüber hinaus bat die Polizei im Rahmen der Ausstrahlung um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem sich Marion Baier nach Angaben einer Schulfreundin in dieser Zeit getroffen haben sollte. Inwieweit diese Wahrnehmungen bzw. Angaben für den Fall relevant sind, ließ sich durch die Polizei bis zum heutigen Tag nicht zweifelsfrei klären, weshalb diese Aspekte auch im Rahmen der neuaufgenommenen Ermittlungen überprüft werden. Zu diesem Zweck wurde bei der Kriminalpolizei Fürth die Arbeitsgruppe „Hainberg“ eingerichtet.
Quelle: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/096844/index.html
für mich nicht so als seien die Sichtungen der Fahrzeuge und die Existenz bzw. Relevanz von Chris zumindest bis Januar 26 als "erledigt und nicht relevant" eingestuft worden. Sonst wären diese Dinge, so würde ich vermuten, gar nicht mehr erwähnt worden
Vielen Dank für diese Wiederherstellung des Realitätsbezuges, der m. E. bei manchen Teilnehmern ein wenig verlorenzugehen droht ( e ). Der Konflikt zwischen "Chrissyanern" und "Antichrissten" nimmt ja zugunsten der jeweils eigenen Theorie nachgerade grotesk-religiöse Züge an.
Zwischen "der Chrissy war´s" ( Ultrachrissyanisten ) und "den Chrissy hat´s in der Realität nie gegeben" ( Chrissyoten ) sollte man mal die vernünftige Mitte wiederfinden, wie die EB das offenbar tun, bzw. diese nicht aus den Augen verloren haben.
Diese Mitte könnte darin bestehen, dass man zuerst mal akzeptiert, dass es den Chrissy in M.B.´s Umgebung gab, er mit ihr gesehen wurde und die Beschreibung
Augenzeugenaussag
en entstammt, nicht aus M.B.´s von Freundinnen wiedergegebenen Jungmädchenfantasien kommt.
@Harald111 , wenn ich mich nicht irre, hat mit dem wahrscheinlich völlig unterschiedlichen sozialen Umfeld von M.B. und Chrissy ( hie Schule, da Ausbildung ) und Chrissy´s mopedbedingter Mobilität eine griffige Begründung angesprochen, warum man in M.B.´s Familie nicht von Chrissy wusste und er spurlos verschwand. Im vordigitalen Zeitalter nicht ungewöhnlich.
Hier scheint es so zu sein, dass wir uns auf demselben Kenntnisstand befinden, wie die EB. Es gab ihn und man möchte ihn gerne näher beleuchten. Entweder, um ihn zu überführen, ihn als Zeugen zu befragen oder festzustellen, dass er tatsächlich nichts weiß und nichts mit M.B.´s Tod zu tun hat.
Damit scheint alles gesagt, was man derzeit über ihn sagen kann. Das wiederzukäuen hat tatsächlich wenig Sinn und führt nur zu oben angesprochenen Absurditäten.
Ich warte daher auf Neuigkeiten.
MfG
Dew