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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

666 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

04.05.2026 um 19:11
@HolzaugeSHK :
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.05.2026:Hier noch mal zur Erinnerung aus der Pressemitteilung die Fragen der Arbeitsgruppe "Hainberg" zum Fall Marion Baier

Bild 48 https://www.allmystery.de/i/humhmjfg9q1c_IMG-20260417-WA0030.jpg

Wo steht da explizit was zu Chris(sy)?
Den Ausschnitt hast Du etwas kurz ausgesucht. Wenn Du die Pressemitteilung noch mal zur Erinnerung ganz liest, findest Du weiter oben folgende Sequenz:
Darüber hinaus bat die Polizei im Rahmen der Ausstrahlung um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem sich Marion Baier nach Angaben einer Schulfreundin in dieser Zeit getroffen haben sollte. Inwieweit diese Wahrnehmungen bzw. Angaben für den Fall relevant sind, ließ sich durch die Polizei bis zum heutigen Tag nicht zweifelsfrei klären, weshalb diese Aspekte auch im Rahmen der neuaufgenommenen Ermittlungen überprüft werden. Zu diesem Zweck wurde bei der Kriminalpolizei Fürth die Arbeitsgruppe „Hainberg“ eingerichtet.
Quelle: O. g. Pressemitteilung.

Bei der "Ausstrahlung" geht es um die aus 1974. Mit dem "jungen Mann" ist doch wohl Chrissy gemeint, oder? Das liest sich für mich nicht so, als wäre er aus dem Rennen, im Gegenteil.

Bild 48 wird mit folgenden Worten überschrieben:
Unabhängig davon bittet die Kriminalpolizei Fürth um Hinweise aus der Bevölkerung.
Quelle: O. G. Pressemitteilung.

Die Fragen, die dann kommen, kommen zum bislang ungeklärten "Chrissy-Komplex" dazu, das bedeutet nämlich die Einleitung "unabhängig davon".
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.05.2026:Ich vermisse im Podcast eine Aussage aus dem Mund des Kommissars Bernhard, er erwähnt mit keiner Silbe
* CHRIS *
oder Chris(sy), Lispel-Chris, Mopedcasanvo Chris(sy)...
Wenn´s dazu nichts Neues gibt? Die ursprünglichen Fragen stehen doch noch immer deutlich da, es hat niemand, Zitat " bis zum heutigen Tag" einen "Erledigt-Haken" an den Chrissy gemacht, soweit ich das sehe.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.05.2026:Übrigens, ich bin immer noch Team @Slaterator! 😘
Nun, ich versuche im Rahmen der Möglichkeiten objektiv zu bleiben und deshalb kann ich den Argumentationen, die den Chrissy als Phantom ins Reich der Jungmädchenfantasien verschieben möchten, nicht folgen. Dazu fehlen uns als Zaungästen der Ermittlungen m. E. der Ein- und Überblick.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.05.2026:Hat eventuell einer unserer User Beziehungen nach Fürth und kann bei der Arbeitsgruppe "Hainberg" direkt mal nachhaken ob der Chris überhaupt noch gesucht wird?
Und das werden die dem auch einfach so auf die Nase binden. Eine interessante Idee. Ich könnte mir eher vorstellen, dass sie dem Fragesteller auf die Pelle rücken. Ist mir jedenfalls im Zusammenhang mit meinen vor-Ort-Recherchen im Fall Birgit Ameis so gegangen.

@Slaterator :
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 01.05.2026:Ich bitte dich da um Verständnis, dass ich das ziemlich als über das Ziel hinaus geschossen empfunden habe und meiner Empörung darüber dir gegenüber schließlich auch Ausdruck verliehen habe. Zumal ich diesen Thread eröffnet habe mit dem Wunsch, dass ggf. hart aber immer fair und respektvoll gemäß der Regeln diskutiert werden soll.
Da Kommunikation nicht ( nur ) das ist, was Einer sagt sondern auch das, was beim Anderen ankommt, möchte ich Dich in aller Form um Entschuldigung bitten, wenn ich Dir verbal auf die Füße getreten bin. Das gilt auch denen, die es wie Du empfunden haben, aber nichts dazu schrieben.

Obwohl ich Deine Meinung ( und die der anderen user, die den Chrissy nicht im Focus sehen oder sehen wollen ) nicht teile und die diesbezüglichen Argumente nicht für stichhaltig ansehe, wollte ich mit meiner plakativen Darstellung der Haltung der beiden Lager niemanden beleidigen.

Mit meinem Eindruck scheine ich ja immerhin nicht völlig daneben zu liegen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:@Dew, da sprichst Du mir aus der Seele! Ich habe mich schon gefragt, was das soll. Da wird nach Belastbarem gefragt und dann, wenn man Belastbares liefert oder anspricht, wird das dann geflissentlich ignoriert und die Frage wiederholt, wenn es nicht in den eigenen Kram passt.
@Höhenburg hat es als selbsternannter "Teilchrisianer" natürlich leichter meinem Humor was abzugewinnen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Als "Teilchrisianer" :-) möchte ich nur kurz erwähnen, daß ich diesen "Chris" u.a. seines plötzlichen Abtauchens wegen zum Kreis der Hauptverdächtigen zähle, er aber nicht allein in meinem Blickfeld ist. Ich habe bereits sehr zeitig erwähnt, daß ich einen Täter aus dem engeren oder weiteren Umfeld von Marion für die wahrscheinlichste Theorie halte.
Ein Mister X ist zwar möglich, halte die Wahrscheinlichkeit aber der Umstände wegen für gering. Was ist eigentlich bei aktuellem Stand deine Haupttheorie? Bin gespannt. :-) Vor eineinhalb Jahrzehnten (meine Güte ist das wirklich schon so lange her?) haben wir schließlich die HK-Theorien auf HKnet im Dutzend durchexerziert, war immer interessant.
Sehe ich ähnlich. Begründung ist für mich ein entscheidender Unterschied zwischen dem Fall M.B. und S.H. Letztere ist in die Situation "alleine nachts unterwegs" durch das Verhalten ihrer Mutter hineingeraten, es ist kein von ihr betriebener Vorlauf erkennbar. Da war nichts geplant und ich halte sie für ein echtes Zufallsopfer.

M.B. hingegen hat nach den vorliegenden Informationen entgegen der zu Hause gemachten Angabe, zu ihrer Großmutter zu wollen, zuerst das von ihr nicht erwähnte Fischerfest aufgesucht.
Ob sie das von vornherein vorhatte, oder ob sie ihre Freundin zufällig unterwegs traf und die beiden spontan zum Fest gingen, wissen wir derzeit nicht.
Ob sie nach dem ersten Verlassen des Festzeltes weiter dort blieb oder zu ihrer Großmutter ging und diese nicht ( wach? ) antraf, nicht hineinkonnte, daraufhin zum Fest zurückkehrte, wissen wir derzeit nicht.
Wir wissen nur, dass sie wieder ins Festzelt zurückkam. Das ist für mich der Punkt. Das sieht für mich nach wie vor sehr danach aus, als hätte sie jemanden gesucht bzw. treffen wollen. Das erstmalige Auflaufen auf dem Fest kann sich spontan ergeben haben. Erst durch das zweite Mal scheint es einem Plan gefolgt zu sein.

Ob das so war, wissen wir derzeit nicht. Für mich sieht es in der Gesamtschau halt so aus.
Ob sie denjenigen traf, wissen wir derzeit nicht.
Ob das der sich auch in der Pressemitteilung/dem Fahndungsaufruf zäh haltende ominöse Chrissy war, wissen wir derzeit nicht.
Ob derjenige, den sie dort möglicherweise treffen wollte, sie im weiteren Verlauf umbrachte, wissen wir derzeit nicht.
Die beiden Ereignisstränge "geplantes Treffen auf dem Fest" und "auf dem späten Heimweg getötet" können theoretisch auch völlig unabhängig voneinander nacheinander abgelaufen sein.

Was @Der_Schwabe hier zitiert:
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb am 30.04.2026:Ich habe mir den XY-Film nochmal angesehen. Ede sagt bei der Personenbeschreibung von Chris: "... er wurde sehr oft mit einem schwarzen Moped gesehen und trug dazu einen roten Sturzhelm."

Da der EB zuvor sagt: "Aus den Vernehmungen ihrer Freundinnen wissen wir..." kann man also durchaus schlussfolgern, dass Marion von ihren Freundinnen zumindest wiederholt mit jemandem gesehen wurde, auf den diese Beschreibung passt.
...kann man m. E. bei so vielen "wissen wir derzeit nicht" nicht einfach beiseitewischen.

Der Unterschied zwischen "...er wurde sehr oft mit einem schwarzen Moped gesehen usw. " und seinem spurlosen Verschwinden muss Verdacht erregen, wenn man E. Zimmermann nicht unterstellen will, er habe sich das ausgedacht.

@Agrimony
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Da würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall die EB in Kenntnis setzen. Das kann absolut nicht schaden und es ist ein sehr wichtiger Hinweis. Habe keine Angst, dass dir oder Anderen daraus Nachteile oder Unannehmlichkeiten entstehen! Es ist sehr wichtig, dass du diesen Hinweis an die Behörden gibst! Unbedingt!
und
@HolzaugeSHK
@321meins
@sallomaeander
@Höhenburg
Ich wollte mich den Mitdiskutanten anschließen und freue mich, dass Du da schon aktiv geworden bist. Jeder "Puzzlestein kann der entscheidende sein.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

07.05.2026 um 16:45
Hallo und Grüße an @alle!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das sehe ich umgekehrt genauso. In wie fern ist denn jener "Chris(sy)" als tatverdächtig bitteschön belastbar? Womit belegt? Er mag -wie schon zig mal von mir gesagt- ja in ähnlicher Form existieren. Aber tatsächlich stammt seine Beschreibung und die Behauptung einer Beziehung zu Marion Baier wohl nur aus der Erzählung von Marion Baier selbst gegenüber ihrer Freundin(en). Das ist in meiner Welt eine Information aus zweiter Hand, deren Intention der Verbreitung durch die Originalquelle (Marion Baier selbst) absolut nicht klar ist. Fakt ist, jener Chris(sy) wurde nie identifiziert, hat sich nie gemeldet und dessen Existenz ist de Facto nur "Hörensagen". Nochmal, es kann ihn ja tatsächlich so oder in ähnlicher Form gegeben haben. Irgendwo. Aber nur aufgrund einer Aussage des Opfers (die wohlgemerkt 12 Jahre alt und ein Kind ist) gegenüber ihrer Freundin(en) sowohl anzunehmen das er tatsächlich exakt alle ihm zugeschriebenen Eigenschaften hat, als auch eine amouröse Beziehung zum Opfer unterhielt, empfinde ich als deutlich zu gewagt.
Netterweise hat @Dew (nochmals Danke dafür) dies weiter oben bereits aufgedröselt, so das ich es nicht wiederholen muß. Chris existiert, er war nie eine Einbildung und wird auch heute noch gesucht!
Er muß nicht der Täter sein, aber eine Person die vor dem Mord sich auffällig oft mit dem Opfer getroffen hat und danach schlagartig abtaucht, ist definitiv ein Verdächtiger. Und er ist niemals "abgehakt" worden.
Zitat von DewDew schrieb:Sehe ich ähnlich. Begründung ist für mich ein entscheidender Unterschied zwischen dem Fall M.B. und S.H. Letztere ist in die Situation "alleine nachts unterwegs" durch das Verhalten ihrer Mutter hineingeraten, es ist kein von ihr betriebener Vorlauf erkennbar. Da war nichts geplant und ich halte sie für ein echtes Zufallsopfer.

M.B. hingegen hat nach den vorliegenden Informationen entgegen der zu Hause gemachten Angabe, zu ihrer Großmutter zu wollen, zuerst das von ihr nicht erwähnte Fischerfest aufgesucht.
Ob sie das von vornherein vorhatte, oder ob sie ihre Freundin zufällig unterwegs traf und die beiden spontan zum Fest gingen, wissen wir derzeit nicht.
Ob sie nach dem ersten Verlassen des Festzeltes weiter dort blieb oder zu ihrer Großmutter ging und diese nicht ( wach? ) antraf, nicht hineinkonnte, daraufhin zum Fest zurückkehrte, wissen wir derzeit nicht.
Wir wissen nur, dass sie wieder ins Festzelt zurückkam. Das ist für mich der Punkt. Das sieht für mich nach wie vor sehr danach aus, als hätte sie jemanden gesucht bzw. treffen wollen. Das erstmalige Auflaufen auf dem Fest kann sich spontan ergeben haben. Erst durch das zweite Mal scheint es einem Plan gefolgt zu sein.

Ob das so war, wissen wir derzeit nicht. Für mich sieht es in der Gesamtschau halt so aus.
Ob sie denjenigen traf, wissen wir derzeit nicht.
Ob das der sich auch in der Pressemitteilung/dem Fahndungsaufruf zäh haltende ominöse Chrissy war, wissen wir derzeit nicht.
Ob derjenige, den sie dort möglicherweise treffen wollte, sie im weiteren Verlauf umbrachte, wissen wir derzeit nicht.
Die beiden Ereignisstränge "geplantes Treffen auf dem Fest" und "auf dem späten Heimweg getötet" können theoretisch auch völlig unabhängig voneinander nacheinander abgelaufen sein.
Bin da ganz bei Dir, wir sehen die beiden Taten sehr ähnlich!
Der Fall Sonja Hurler verströmt förmlich den Geruch einer furchtbaren Verkettung von Umständen, da war nichts irgendwie vorgeplant. Ein "typischer" falsche Zeit, falscher Ort Mord. Da laut Ermittler eine wie auch immer bestehende Ortkenntnis eine Rolle spielt, könnte ich mir vorstellen, daß der Täter damals womöglich in Heiligkreuz wohnhaft war oder von dort kam. Beispielsweise könnte er seinen Hund Gassi geführt, ein ausgedehntes Gartenbesäufnis gehabt haben (die Temperaturen waren hoch an diesem Wochenende, genau wie 8 Jahre vorher) oder von einer Motorradtour heimgekommen sein und dabei Sonja gesehen/getroffen haben.

Im Fall Marion Baier hingegen bin ich weitgehend von einem Täter aus dem engeren oder weiteren Bekanntenkreis des Opfers überzeugt. Es besteht zwar die Möglichkeit von "Mister X", aber diese ist wenig wahrscheinlich. Marions Heimweg, den sie, soweit uns bekannt, zwischen 20-21 Uhr antrat, war ziemlich kurz und selbst wenn sie jemanden zum Mitnehmen gesucht haben sollte, weshalb einen Wildfremden? Es waren garantiert noch Bekannte von ihr um diese Zeit auf dem Fest, nur als Beispiel sei die Schulkameradin und ihre Eltern genannt.
Ich glaube Marion hat bereits am Nachmittag ihre Verabredung getroffen, dafür spricht auch die Darstellung in XY mit dem Tisch samt Motorradfans. Danach ist sie zur Oma, hat sie aber nicht (wach) angetroffen. Ich vermute, daß sie ihre Oma auf dem Fest gesucht hat, ihre Verabredung vom Nachmittag oder ein anderer Bekannter ihr dann angeboten hat, sie nach Hause zu fahren oder zu begleiten. (wir wissen ja nicht ob sie tatsächlich motorisiert an den Tatort kam oder nicht, wahrscheinlich, aber eben nicht sicher).
Ich vermute es war die Verabredung ( muß aber nicht sein), da man friedlich bis zum Stadtrand lief/fuhr. Wäre zu diesem Zeitpunkt bereits etwas schräg gelaufen, warum hätte der Täter ausgerechnet hier halten sollen? Nur ein paar Minuten weiter weg wäre er komplett ungestört gewesen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

07.05.2026 um 18:30
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Der Beamte, den ich dran hatte, wusste nicht, ob Chrissy noch wichtig ist und gab mir die Nummer von den Kollegen, die den Fall bearbeiten in Fürth.
Dort rief ich an und man versuchte mich durchzustellen, aber die Ermittler waren nicht anwesend und ich soll es morgen nochmal versuchen.
Ich hab jetzt auch die direkte Durchwahl und werde morgen nochmal anrufen.
Sehr gut! Schön das du diesen Schritt gegangen bist, auch wenn die Behörde deine Aussage zu dem Zeitpunkt (noch) nicht aufnehmen konnte. :Y: Wie sieht es heute aus? Hast du Beamte der EB erreichen können und wurde deine Aussage inzwischen aufgenommen? Konnte man dir zu diesem Sachverhalt und deiner Aussage inzwischen irgendetwas sagen? Oder kurz: Was gibt es da an Neuigkeiten?
Zitat von DewDew schrieb:Bei der "Ausstrahlung" geht es um die aus 1974. Mit dem "jungen Mann" ist doch wohl Chrissy gemeint, oder? Das liest sich für mich nicht so, als wäre er aus dem Rennen, im Gegenteil.
Ja, damit ist offensichtlich jener "Chris(sy)" gemeint. Aber wenn du genau liest stellst du fest, dass die Existenz von jenem "Chris(sy)" ausschließlich auf der Erinnerung/Aussage einer(!) Freundin basiert, die sehr wahrscheinlich auch nur aus Erzählungen von Marion Baier von diesem "Chris(sy)" erfahren hat. Konkret heißt es in der von dir zitierten Pressemitteilung:
Darüber hinaus bat die Polizei im Rahmen der Ausstrahlung um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem sich Marion Baier nach Angaben einer Schulfreundin in dieser Zeit getroffen haben sollte.
(Hervorhebungen von mir)

Es ist -zumindest für mich- hier völlig offensichtlich, dass gar nicht klar ist, ob dieser "Chris(sy)" jemals mit all den ihm durch Marion Baier zugeschriebenen Eigenschaften tatsächlich so existiert hat und darüber hinaus sogar eine möglicherweise amouröse Beziehung mit ihr geführt hat. Der Passus "getroffen haben sollte" zeigt auch an, dass keinesfalls sicher und belegt ist, dass es zu treffen zwischen "Chris(sy)" und Marion jemals gekommen ist. Es mag ja ein Vorbild, also eine real existierende Person gegeben haben, von der Marion schwärmte und die ihrer Beschreibung sehr nahe kam. Aber einen Beleg oder wirklich untermauertes Indiz für eine echte Beziehung der Beiden gibt es nicht. "Chris(sy)" ist bis heute(!) nicht identifiziert.
Zitat von DewDew schrieb:(...) es hat niemand, Zitat " bis zum heutigen Tag" einen "Erledigt-Haken" an den Chrissy gemacht, soweit ich das sehe.
Warum auch? Die EB sind gut beraten, immer in alle Richtungen zu schauen. Warum sollten sie eine Person ausschließen, die nicht einmal identifiziert und deren Existenz und mögliche Beziehung zum Opfer völlig unklar ist? Es ist da für mich völlig logisch, dass sie "Chris(sy)" nicht kategorisch ausschließen. Aber das bedeutet nicht, dass damit jener "Chris(sy)" eine bedeutende Rolle spielt und hauptverdächtig ist. Er ist ein Hinweis. Nicht mehr, nicht weniger.
Zitat von DewDew schrieb:Nun, ich versuche im Rahmen der Möglichkeiten objektiv zu bleiben und deshalb kann ich den Argumentationen, die den Chrissy als Phantom ins Reich der Jungmädchenfantasien verschieben möchten, nicht folgen. Dazu fehlen uns als Zaungästen der Ermittlungen m. E. der Ein- und Überblick.
Jener "Chris(sy)" ist bis heute nicht identifiziert und seine Existenz basiert wahrscheinlich nur auf Beschreibungen aus zweiter Hand. Der Erzählungen von Marion gegenüber ihrer Freundin. Marion war 12, ihre Freundin wird wahrscheinlich etwa gleich alt gewesen sein. Das waren bestenfalls Kinder im Übergang zu Pubertät/Jugend. Es geht hier nicht darum, "Chris(sy)" vollständig ins Reich der Phantasie zu verbannen. Ich habe das ja schon näher ausgeführt. Ich persönlich aber vermute, dass "Chris(sy)" eben ein Traumprinz mit realem Vorbild war. Ich kann mir -ehrlich gesagt- derzeit zumindest nicht vorstellen, dass es eine tatsächliche Beziehung gab und "Chris(sy)" wirklich tatbeteiligt war. Zumindest mal ist der Porschefahrer oder der Eigner des VW mit amerikanischen Kennzeichen wesentlich verdächtiger für mich derzeit.
Zitat von DewDew schrieb:Da Kommunikation nicht ( nur ) das ist, was Einer sagt sondern auch das, was beim Anderen ankommt, möchte ich Dich in aller Form um Entschuldigung bitten, wenn ich Dir verbal auf die Füße getreten bin. Das gilt auch denen, die es wie Du empfunden haben, aber nichts dazu schrieben.
Entschuldigung absolut angenommen und Schwamm drüber. Danke für diese Worte! :Y:
Zitat von DewDew schrieb:Das erstmalige Auflaufen auf dem Fest kann sich spontan ergeben haben. Erst durch das zweite Mal scheint es einem Plan gefolgt zu sein.
Ich sehe das eher andersherum. Marion scheint sich zuvor -vor ihren Eltern geheimgehalten- mit ihrer Freundin auf dem Fest verabredet zu haben. Sie trafen sich dann auch dort und verbrachten etwas Zeit miteinander auf dem Fischerfest. Im Zuge dessen kam es dann auch noch zu dieser Meinungsverschiedenheit zwischen diesen "Halbstarken", die dann aber vor dem Zelt geklärt wurde, der Marion und Freundin aber scheinbar beiwohnten. Warum auch immer. Ein Kontakt zwischen Marion und/oder ihrer Freundin zu diesen Typen wird im Filmfall jedenfalls nicht gezeigt. Danach verabschiedet sich Marion von ihrer Freundin und bricht scheinbar zu ihrer Oma auf. Für mich war DAS der Plan. Aber irgendetwas ist Marion auf dem Weg passiert, was sie davon abbrachte und zum Fest zurückkehren ließ. Für mich ist die Rückkehr daher eher außerplanmäßig.
Zitat von DewDew schrieb:Die beiden Ereignisstränge "geplantes Treffen auf dem Fest" und "auf dem späten Heimweg getötet" können theoretisch auch völlig unabhängig voneinander nacheinander abgelaufen sein
Ja das nehme ich derzeit an. Es war das Treffen mit ihrer Freundin auf dem Fest geplant und dann der Besuch bei der Oma. Die Rückkehr auf das Fest passierten für mich komplett außerhalb jeder Planung. Die Tötung sowieso.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Chris existiert, er war nie eine Einbildung und wird auch heute noch gesucht!
Ja wie gesagt...Ich habe es hier im Beitrag oben erklärt.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Er muß nicht der Täter sein, aber eine Person die vor dem Mord sich auffällig oft mit dem Opfer getroffen hat und danach schlagartig abtaucht, ist definitiv ein Verdächtiger. Und er ist niemals "abgehakt" worden.
Erstmal ist nicht klar und belegt, dass Treffen zwischen beiden tatsächlich stattfanden. Außerdem kann man nicht von "Abtauchen" sprechen, wenn die entsprechende Person noch nicht einmal identifiziert ist. Verdächtig ist hier lediglich eine wahrscheinlich nur aus zweiter Hand beschriebene Person, die darum gebeten wird sich als Zeuge zu melden bzw. über die weitere Informationen erwünscht sind. Das ist kein aktives "Suchen/Fahnden" sondern lediglich ein Zeugenaufruf.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich glaube Marion hat bereits am Nachmittag ihre Verabredung getroffen, dafür spricht auch die Darstellung in XY mit dem Tisch samt Motorradfans.
Ja, mutmaßlich mit ihrer Freundin. Im Filmbeitrag sind die von dir "Motorradfans" genannten Männer in keinster Weise in Kontakt mit den Mädchen. Es wird sich nicht unterhalten, nichts. Also ist eine Verabredung zusätzlich mit diesen "Halbstarken" mMn. wohl eher nicht der Fall. Die Mädels setzten sich eben an einen Tisch wo noch Platz war.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Danach ist sie zur Oma, hat sie aber nicht (wach) angetroffen. Ich vermute, daß sie ihre Oma auf dem Fest gesucht hat
Das ist natürlich reine Spekulation und ich halte es für durchaus wahrscheinlicher, dass sie das Wohnhaus der Oma gar nicht erreichte, was aber letzten Endes tatsächlich passiert ist, was sie zur Rückkehr bewegte, ist völlig unklar. Da können wir tatsächlich nur spekulieren.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

07.05.2026 um 18:56
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Danach ist sie zur Oma, hat sie aber nicht (wach) angetroffen.
Also ich glaube nicht dass die Oma nicht da war oder geschlafen hat, es hört sich für mich hier
jedoch wird vermutet bei Oma im benachbarten Zirndorf übernachtet zu haben. Aber sie ist dort nie erschienen
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974
eher danach an als ob die Oma bestätigen konnte dass Marion nicht bei ihr war an diesem Abend.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Danach verabschiedet sich Marion von ihrer Freundin und bricht scheinbar zu ihrer Oma auf. Für mich war DAS der Plan. Aber irgendetwas ist Marion auf dem Weg passiert, was sie davon abbrachte und zum Fest zurückkehren ließ.
Der Plan war ja offenbar Besuch bei der Oma und dann nach Hause, zumindest sagte sie es so zu ihrer Freundin
Marion verabschiedet sich, will noch zu Oma und dann nach Hause
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974
Für mich wäre folgender Ablauf schlüssig : Marion verabschiedet sich, macht sich auf den Weg zur Oma, trifft auf dem Weg dahin jemanden (der sich später offenbar nie bei der Polizei gemeldet hat denn für die Zeit nach 20 Uhr gibt es ja keine Zeugen). Mit dieser Person unterhält sie sich einige Zeit und da sie nicht zu spät Zuhause ankommen möchte und vermutlich auch ungern den Weg alleine im Dunkeln gehen würde geht sie nicht mehr zur Oma sondern macht sich auf den Weg nach Hause. Nochmal zum Festzelt könnte sie meiner Meinung nach gegangen sein weil sie ihrer Freundin gerne noch von dieser Begegnung erzählt hätte.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

07.05.2026 um 19:49
@Slaterator
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Entschuldigung absolut angenommen und Schwamm drüber. Danke für diese Worte! :Y:
Danke.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ja, damit ist offensichtlich jener "Chris(sy)" gemeint. Aber wenn du genau liest stellst du fest, dass die Existenz von jenem "Chris(sy)" ausschließlich auf der Erinnerung/Aussage einer(!) Freundin basiert, die sehr wahrscheinlich auch nur aus Erzählungen von Marion Baier von diesem "Chris(sy)" erfahren hat. Konkret heißt es in der von dir zitierten Pressemitteilung:
Darüber hinaus bat die Polizei im Rahmen der Ausstrahlung um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem sich Marion Baier nach Angaben einer Schulfreundin in dieser Zeit getroffen haben sollte.


(Hervorhebungen von mir)
Das mit dem "genau lesen" ist immer wieder mein Problem. Ich tue es und das vollständig. Daher lese ich das hier genau so genau wie die damaligen Aussagen zu den Ermittlungen, hier nochmals :
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb am 30.04.2026:Hallo @Slaterator

Ich habe mir den XY-Film nochmal angesehen. Ede sagt bei der Personenbeschreibung von Chris: "... er wurde sehr oft mit einem schwarzen Moped gesehen und trug dazu einen roten Sturzhelm."

Da der EB zuvor sagt: "Aus den Vernehmungen ihrer Freundinnen wissen wir..." kann man also durchaus schlussfolgern, dass Marion von ihren Freundinnen zumindest wiederholt mit jemandem gesehen wurde, auf den diese Beschreibung passt.
Das haben die ursprünglich und in klar verständlichem Deutsch so gesagt: ...sehr oft...gesehen,...Vernehmungen,...Freundinnen...
Mehr Plural geht kaum.

Es war also ursprünglich, zeitnah am Fall, nicht von einer Freundin die Rede. Völlig unmissverständlich.

Einfache Frage:
Haben die da einfach irgendwelchen Blödsinn gestammelt oder die ermittelten Fakten wiedergegeben?
Ich behaupte mal ganz frech, dass es die Fakten waren.

Nächste Frage:
Steht irgendwo, dass sich diese geändert haben?
Mir nicht bekannt.

Nächste Frage:
Steht irgendwo, dass man sich damals irrte?
Mir nicht bekannt.

Wie kommt es nun zu dieser Diskrepanz?
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:
Darüber hinaus bat die Polizei im Rahmen der Ausstrahlung um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem sich Marion Baier nach Angaben einer Schulfreundin in dieser Zeit getroffen haben sollte.


(Hervorhebungen von mir)
Ich behaupte jetzt mal wieder ganz frech, dass der Mensch, der diese Pressemitteilung geschrieben hat, als Opfer der seit langem fortschreitenden Bildungsmisere nicht korrekt wiedergegeben hat, was ursprünglich Sache war. Nachlassende Fähigkeit zum Textverständnis ist ein allgemeines Phänomen. Die jüngeren Leute können das einfach nicht mehr.

Wenn ich zwei sich widersprechende Quellen über den selben überschaubar komplizierten Sachverhalt habe, halte ich die zeitnähere grundsätzlich erstmal für zuverlässiger, sofern man keinem Verfasser absichtliche Fehlinformation unterstellen möchte. Dafür sehe ich nun kein Motiv.

Im bestmöglichen Fall hat man heute bislang nur noch eine von den damaligen Freundinnen aufgetrieben, die die damaligen Aussagen bestätigte. Das ändert aber auch nichts an den damaligen Ermittlungsergebnissen.

Im traurigen Normalfall war´s einfach Schludrigkeit oder die Unfähigkeit, selbst bei aller Mühe, einen Sachverhalt korrekt schriftlich wiederzugeben.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.05.2026 um 00:41
Hallo @alle!
Zitat von DewDew schrieb:Das haben die ursprünglich und in klar verständlichem Deutsch so gesagt: ...sehr oft...gesehen,...Vernehmungen,...Freundinnen...
Mehr Plural geht kaum.
Es war also ursprünglich, zeitnah am Fall, nicht von einer Freundin die Rede. Völlig unmissverständlich.
Einfache Frage:
Haben die da einfach irgendwelchen Blödsinn gestammelt oder die ermittelten Fakten wiedergegeben?
Ich behaupte mal ganz frech, dass es die Fakten waren.
Nächste Frage:
Steht irgendwo, dass sich diese geändert haben?
Mir nicht bekannt.
Nächste Frage:
Steht irgendwo, dass man sich damals irrte?
Mir nicht bekannt.
EXAKT!
Zitat von DewDew schrieb:Ich behaupte jetzt mal wieder ganz frech, dass der Mensch, der diese Pressemitteilung geschrieben hat, als Opfer der seit langem fortschreitenden Bildungsmisere nicht korrekt wiedergegeben hat, was ursprünglich Sache war. Nachlassende Fähigkeit zum Textverständnis ist ein allgemeines Phänomen. Die jüngeren Leute können das einfach nicht mehr.
Wenn ich zwei sich widersprechende Quellen über den selben überschaubar komplizierten Sachverhalt habe, halte ich die zeitnähere grundsätzlich erstmal für zuverlässiger, sofern man keinem Verfasser absichtliche Fehlinformation unterstellen möchte. Dafür sehe ich nun kein Motiv.
Kann man garnicht oft genug unterstreichen! Tut mir leid für die jüngere Generation, aber das ist leider eine Tatsache.
Wieviel Blödsinn bzw. mangelnde Deutschkenntnisse in Meldungen möglich sind, zeigt sich auch im Fall G. Tapu. Dort gibt es eine Meldung zum Fall, die so inkompetent geschrieben ist, daß man sie 2-3 durchlesen muß, um zu erfahren die Kripo Erding geht von Mord aus.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.05.2026 um 07:58
Zitat von DewDew schrieb am 04.05.2026:@HolzaugeSHK :
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.05.2026:Hier noch mal zur Erinnerung aus der Pressemitteilung die Fragen der Arbeitsgruppe "Hainberg" zum Fall Marion Baier

Bild 48 https://www.allmystery.de/i/humhmjfg9q1c_IMG-20260417-WA0030.jpg

Wo steht da explizit was zu Chris(sy)?
Den Ausschnitt hast Du etwas kurz ausgesucht. Wenn Du die Pressemitteilung noch mal zur Erinnerung ganz liest, findest Du weiter oben folgende Sequenz:
Darüber hinaus bat die Polizei im Rahmen der Ausstrahlung um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem sich Marion Baier nach Angaben einer Schulfreundin in dieser Zeit getroffen haben sollte. Inwieweit diese Wahrnehmungen bzw. Angaben für den Fall relevant sind, ließ sich durch die Polizei bis zum heutigen Tag nicht zweifelsfrei klären, weshalb diese Aspekte auch im Rahmen der neuaufgenommenen Ermittlungen überprüft werden. Zu diesem Zweck wurde bei der Kriminalpolizei Fürth die Arbeitsgruppe „Hainberg“ eingerichtet.
Quelle: O. g. Pressemitteilung.

Bei der "Ausstrahlung" geht es um die aus 1974. Mit dem "jungen Mann" ist doch wohl Chrissy gemeint, oder? Das liest sich für mich nicht so, als wäre er aus dem Rennen, im Gegenteil.
Da gebe ich Dir zu 100% Recht! Natürlich ist hier von dem Jungen, der damals Chris oder Chrissy genannt wurde, die Rede. Von wem denn bitte sonst? Und wenn das jemand echt bestreiten sollte, dann werfe ich mal folgendes in den Raum:
Die Sendung thematisierte außerdem zwei Fahrzeuge, die Zeugen im relevanten Zeitraum in der Hainbergstraße aufgefallen waren. Darüber hinaus bat die Polizei im Rahmen der Ausstrahlung um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem sich Marion Baier nach Angaben einer Schulfreundin in dieser Zeit getroffen haben sollte. Inwieweit diese Wahrnehmungen bzw. Angaben für den Fall relevant sind, ließ sich durch die Polizei bis zum heutigen Tag nicht zweifelsfrei klären, weshalb diese Aspekte auch im Rahmen der neuaufgenommenen Ermittlungen überprüft werden. Zu diesem Zweck wurde bei der Kriminalpolizei Fürth die Arbeitsgruppe „Hainberg“ eingerichtet.
Wer kann Angaben zum Mordfall Marion Baier machen?
Wer hat das Fischerfest am 01. Juli 1973 besucht?
Wer kannte Marion Baier und kann sich an deren Besuch auf dem Fischerfest erinnern?
Wer kann Angaben zu Personen machen, mit denen Marion Baier an diesem Tag Kontakt hatte?
Wer hat am 01. Juli 1973 Fotos vom Fischerfest gemacht, die er der Polizei für Ermittlungen zur Verfügung stellen kann?
Wer hat in der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 1973 im Bereich des Neubaugebiets an der Hainbergstraße Wahrnehmungen gemacht, an die er sich in Verbindung mit dem Mordfall erinnern kann?
Wer kann Informationen zu den oben genannten Beweismitteln bzw. Zeugenwahrnehmungen machen?
Quelle: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/096844/index.html

Hier steht etwas von einem jungen Mann, der Name Chrissy wird aber nicht erwähnt. Hier steht aber auch nur etwas von zwei Fahrzeugen. Hier steht nichts von einem VW oder einem Porsche... Trotzdem stellt keiner in Frage, dass es exakt um diese beiden Fahrzeuge geht.

Leute, so kommen wir doch nicht weiter...

Da wir uns alle einig waren, dass @Agrimony unbedingt bei der Polizei anrufen sollte zeigt doch, dass wir im Endeffekt alle am gleichen Strang ziehen... ;)


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.05.2026 um 13:44
@Höhenburg
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:EXAKT!
Danke.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Kann man garnicht oft genug unterstreichen! Tut mir leid für die jüngere Generation, aber das ist leider eine Tatsache.
Wieviel Blödsinn bzw. mangelnde Deutschkenntnisse in Meldungen möglich sind, zeigt sich auch im Fall G. Tapu. Dort gibt es eine Meldung zum Fall, die so inkompetent geschrieben ist, daß man sie 2-3 durchlesen muß, um zu erfahren die Kripo Erding geht von Mord aus.
Man sieht leider am Verlauf der Diskussion, wozu diese ungenau und schlecht strukturiert formulierten Mitteilungen führen. Wer von falsch wiedergegebenen Fakten ausgeht, kann kaum auf richtige Schlüsse kommen.

Von einem "Chrissy", der nach Vernehmungen ihrer Freundinen sehr oft mit seinem schwarzen Moped gesehen ( wurde ) und dazu einen roten Sturzhelm ( trug ) und der offensichtlich noch im Detail so übereinstimmend und glaubhaft beschrieben wurde, dass es für eine ausführliche Personenbeschreibung reichte eine schwammige Formulierung in dieser polizeilichen Pressemitteilung um den in der Wahrnehmung selbst gestandener Leute zu einer Phantsiegestalt aus den feuchten Träumen eines jungen Mädchens einzudampfen.

Jaaaa, ich weiß, die nackte Existenz hat man ihm ( gerade so ) gelassen aber die Relevanz für den Fall völlig abgesprochen, obwohl es dafür keinerlei Anlass oder Begründung gab.

Hier in einer Diskussion von interessierten Laien hat das keine nennenswerten Folgen, ich möchte mir aber nicht vorstellen, wie sich das in der Ermittlung auswirkt. Hoffentlich konzentrieren sich die so auf den Fall, dass sie ihre eigenen Mittelungen nicht lesen und sich davon verwirren lassen.

@Der_Schwabe
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:
Zitat von DewDew schrieb am 04.05.2026:Bei der "Ausstrahlung" geht es um die aus 1974. Mit dem "jungen Mann" ist doch wohl Chrissy gemeint, oder? Das liest sich für mich nicht so, als wäre er aus dem Rennen, im Gegenteil.
Da gebe ich Dir zu 100% Recht! Natürlich ist hier von dem Jungen, der damals Chris oder Chrissy genannt wurde, die Rede. Von wem denn bitte sonst?
Danke.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Hier steht etwas von einem jungen Mann, der Name Chrissy wird aber nicht erwähnt. Hier steht aber auch nur etwas von zwei Fahrzeugen. Hier steht nichts von einem VW oder einem Porsche... Trotzdem stellt keiner in Frage, dass es exakt um diese beiden Fahrzeuge geht.
Das ist der Punkt.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Leute, so kommen wir doch nicht weiter...
Kommen wir sowieso nur, wenn es weitere Informationen gibt. Und die sollte man dann genau lesen. :-)

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.05.2026 um 14:01
Zitat von DewDew schrieb:Kommen wir sowieso nur, wenn es weitere Informationen gibt. Und die sollte man dann genau lesen. :-)
DANKE! Wir sollten allerdings auch GENAU auf die Aussagen der Ermittler in aktuellen Interviews HÖREN! 😉


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.05.2026 um 15:34
@HolzaugeSHK
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:DANKE! Wir sollten allerdings auch GENAU auf die Aussagen der Ermittler in aktuellen Interviews HÖREN! 😉
Das kann ich auch.
:target: ;)
Dass Du das mit dem genau lesen ( und verstehen ) der ganzen Pressemitteilung nicht hingekriegt hast, habe ich, denke ich, hinreichend nachgewiesen. Die irreführend ungenaue und unstrukturierte Formulierung derselben sei Dir und anderen als mildernder Umstand gerne zugute gehalten.

Ich will zu Deinen Gunsten auch weiterhin davon ausgehen, dass Du Dir die Podcasts und andere Neuigkeiten, die Du dankenswerterweise ( und das ist wirklich ernst gemeint ) zeitknappen Leuten wie mir zugänglich machst, vorher genauestmöglich ansiehst bzw. -hörst.

Daher nehme ich Dir folgende Stellungnahme in der Sache ab, auch wenn ich auf die angehängten Namensergänzungen, die offensichtlich auf ein Lächerlichmachen der Diskutanten gezielt ist, die der Person, die sich "Chris" nannte oder "Chrissy" genannt wurde, Fallrelevanz beimessen, durchaus verzichten kann.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.05.2026:Ich vermisse im Podcast eine Aussage aus dem Mund des Kommissars Bernhard, er erwähnt mit keiner Silbe

* CHRIS *

oder Chris(sy), Lispel-Chris, Mopedcasanvo Chris(sy)...
Ich habe auch diese, inklusive "Mopedcasanvo" [sic!] genau gelesen und verstanden ( Giacomo Girolamo Casanova ist mir ein Begriff, Du musst mir also nicht erklären, was Du da verstolpert hast und warum ), nur geht das doch argumentativ völlig ins Leere.

Hätte der Kommissar Bernhard gesagt und begründet, dass die Person nicht mehr gesucht wird, wäre das ein Argument. Obwohl ich davon ausgehe, dass Du uns das bestimmt zitiert hättest, frage ich nochmal explizit nach: Hat der das oder sowas ähnliches gesagt?

Die ledigliche Nichterwähnung der Person berechtigt doch in keinster Weise zu dem Schluss, die wäre jetzt abgehakt.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.05.2026:Er erwähnt auch die Zusammenarbeit mit der OFA in München, gibt allerdings keine Details preis.
Dafür hat er sicher Gründe, genau wie für die Nichterwähnung des "Chris". Und wenn´s nur ist, dass es über den nichts Neues gibt. Oder dass der Mann tiefer im Fall S.H. steckt als im Fall M.B., weswegen ihm die Details vielleicht nicht ganz so geläufig sind.

Selbst das hier schließt "Chris" nicht automatisch aus.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.05.2026:Es wird davon ausgegangen, dass beide Mädchen Zufallsopfer waren und es keine Beziehungstat gibt (ca. bei 1:11:30).
Die Begründung dieser Bewertung würde mich interessieren. Sie kann m. E. durchaus zutreffen, wobei ich im Fall M.B. eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür annehme, dass sie ihren Mörder kannte. Der Unterschied zwischen "sehr oft gesehen" und "in Luft aufgelöst" lässt mir keine Ruhe.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.05.2026 um 18:06
Zitat von 321meins321meins schrieb:Also ich glaube nicht dass die Oma nicht da war oder geschlafen hat, es hört sich für mich hier (...) eher danach an als ob die Oma bestätigen konnte dass Marion nicht bei ihr war an diesem Abend.
Das denke ich auch. Exakt so hört es sich an und ist auch glaubhaft/nachvollziehbar. Ich persönlich vermute nicht, dass Marion überhaupt jemals bei der Oma ankam. Sie hatte es vor, sie war auf dem Weg, doch sie erreichte nicht ihr Ziel. Meine persönliche Vermutung/Spekulation dazu ist derzeit, dass sie auf jemanden -uns unbekannten- traf, der sie von ihrem Ursprungsplan abbrachte und vielleicht sogar dafür sorgte das sie auf das Fest nochmal allein zurückkehrte. Das sich Marion spontan auf dem Weg zur Oma oder zu ihrem Zuhause dazu entschied, doch nochmal auf das Fest zurückzukehren, halte ich für unwahrscheinlich. Das sie von vorn herein noch eine zweite Verabredung auf dem Fest hatte ebenso. Das ergibt für mich so in der Abfolge einfach derzeit keinen Sinn.

Ich finde ihre alleinige(!) Rückkehr auf das Fest ziemlich merkwürdig. Ich vermute bekanntermaßen nicht, dass sie dort von vorn herein eine zweite Verabredung hatte. Schon gar nicht mit einem Chris(sy), der nie gesehen und/oder identifiziert wurde, mit dem es keine bekannten Anknüpfungspunkte gibt wie, wo, warum und wie gut sie sich überhaupt kennengelernt haben könnten und der sich offenbar nur nach Aussagen des lediglich 12 Jahre alten Opfers gegenüber Ihrer/ihren Freundin(en) selbst, überhaupt mit ihr angeblich mehrfach getroffen haben soll. Alles Aussagen aus zweiter Hand und für mich erst einmal ohne viel Substanz. Egal wie viel Plural da auch in der XY-Ungelöst Sendung verwendet wurde. Faktisch ist das für mich persönlich nicht anders zu interpretieren.

Das sie ihre ursprüngliche Verabredung auf dem Fest treffen wollte ist zwar möglich, aber erscheint mir irgendwie komisch, denn nach der Verabschiedung sollte sie (die wohl auch allein auf dem Fest war) dann ja wahrscheinlich zeitnah ebenfalls gegangen sein. Aus meiner Sicht stand also nicht zu erwarten, dass Marion sie (ihre Freundin) dort noch antreffen konnte.
Zitat von DewDew schrieb:Haben die da einfach irgendwelchen Blödsinn gestammelt oder die ermittelten Fakten wiedergegeben?
Ich behaupte mal ganz frech, dass es die Fakten waren.
Zunächst sollten wir da einfach bei den Fakten bleiben. Die "Diskrepanz" zwischen den Aussagen ist auch gar nicht wirklich entscheidend. Fakt ist, niemand sagt dass beide gemeinsam eine Beziehung hatten. Nicht einmal das Opfer selbst. Keiner behauptet, Marion oft mit ihm zusammen oft gesehen zu haben. Lediglich der beschriebene Mopedfahrer mit schwarzem Moped und rotem Helm wurde angeblich oft gesehen. Das kann aber auch allein gewesen sein. Wie viele Freundinnen das in Aussagen bestätigt haben ist auch unklar.

Wir haben also nur eine Person, die von Marion gegenüber einer/mehrerer Freundinnen beschrieben wurde und die Marion mehrfach getroffen haben will. Ob sie "nur" von ihm schwärmte, sie vielleicht gar nichts von ihm wollte und ihn eher als Kumpel gewinnen wollte oder es eine amouröse Beziehung gewesen sein soll, ist ebenfalls komplett unklar. Auch ob sie sich diese Treffen nur ausgedacht hat oder selbige tatsächlich stattfanden. Es ist anscheinend auch nicht klar wo und für wie lange. Auch nicht ob allein oder in einer Gruppe. Da ist gar nichts klar.

Diese Beschreibung passt scheinbar zumindest was Moped und Helm angeht auf eine Person, die dann auch mehrfach von Freundin(en) gesehen wurde. Mehr nicht. Es erinnert sich aber keiner daran wer er war, woher er kam, mit wem er sich noch traf und was er sonst machte. Nicht einmal die eigene Familie oder Freunde/Bekannte/Kollegen/Lehrer/Nachbarn/Kumpel/Vereinskammeraden und ich erspare mir den Rest. Und dann soll der Kerl komplett untertauchen? Das ist doch ein Witz. Wenn er noch nicht volljährig gewesen sein sollte ist das ein Kunststück, was sonst nur Profis mit fremder Hilfe dauerhaft schaffen. Das ist in meinen Augen absolut nicht realistisch.
Zitat von DewDew schrieb:Im bestmöglichen Fall hat man heute bislang nur noch eine von den damaligen Freundinnen aufgetrieben, die die damaligen Aussagen bestätigte. Das ändert aber auch nichts an den damaligen Ermittlungsergebnissen.
Die Ermittlungsergebnisse beschränken sich hier auf Aussagen von Minderjährigen um die 12 Jahre, die teilweise aus zweiter Hand berichtet haben dürften. Also bitte, da nehme ich doch die Sichtung des Porschefahrers bzw. die des VW mit amerikanischen Kennzeichen mal deutlich ernster, als so einen angeblichen Mopedcasanova, von dem man so gut wie gar nichts weiß und nur eine Beschreibung hat, anhand derer nie jemand gefunden werden konnte und die größtenteils aus zweiter Hand einer Zwölfjährigen stammt.

Fahrzeugsichtungen am Ort des Geschehens sind da -zumindest für mich- wesentlich interessanter und auch zielführender. Zumal sogar in einem Fall Kampfhandlungen beobachtet wurden.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Leute, so kommen wir doch nicht weiter...
Da stimme ich überein. Mit jenem "Chris(sy)" ist ohnehin kein Weiterkommen, weil er nie auch nur annähernd identifiziert werden konnte und dessen Personenbeschreibung und Beziehung zum Opfer völlig fraglich sind.

Ich wäre mal dafür eher nochmal den Fokus auf die Fahrzeugsichtungen zu legen. Das erscheint mir eher glaubhaft und auch zielführender.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.05.2026 um 18:16
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Da stimme ich überein. Mit jenem "Chris(sy)" ist ohnehin kein Weiterkommen, weil er nie auch nur annähernd identifiziert werden konnte und dessen Personenbeschreibung und Beziehung zum Opfer völlig fraglich sind.
Da gebe ich Dir zwar recht, aber genauso wenig werden wir klären können, was damals im Porsche passiert ist, wem er gehört hat und ob der VW ein amerikanisches oder deutsches Nummernschild hatte... ;)


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.05.2026 um 22:12
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 30.04.2026:Doch das Verbrechen beginnt meines Erachtens bereits zu dem Moment, wo Marion nicht mehr bei ihrer Oma eintrifft.
Das sehe ich genau so. Es gibt keinen plausiblen Grund dass sie die Zeit von 19.00 Uhr(Verlassen des Fests) bis 20.00 Uhr( die Freundin mit Eltern sieht sie ins Festzelt gehen)alleine mit Spazierengehen verbracht hat
Sie ist aber dann nochmal beim Fest aufgetaucht, weiterer Verlauf des Abends unklar
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974
Bei der Oma ist sie nicht angekommen, es gibt keine Zeugenaussagen die Marion in dieser Zeit gesehen haben. Das spricht für mich dafür dass sie irgendwann nach 19 Uhr auf den späteren Täter getroffen ist. Wenn sie tatsächlich in Richtung Zirndorf zur Oma gegangen ist spricht das für mich eventuell auf einen Täter der ebenfalls in Zirndorf wohnte, Marion müsste ihn von irgendwo her gekannt haben. Ich könnte mir vorstellen dass Marion sich nach dem Treffen/Gespräch auf den Heimweg gemacht hat, der Täter könnte ihr dann angeboten haben sie nach Hause zu fahren. Der Tatort ein Stück weiter von Marions Wohnort entfernt kann meiner Meinung nach nur mit einer Autofahrt erklärt werden, der Täter sagt zu sie nach Hause zu bringen, fährt aber an der Wohnung vorbei und noch ein Stück weiter, zu einem Ort den er meiner Meinung nach gekannt haben muss und einschätzen konnte dass dort Zeugen nicht zu erwarten waren
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Also bitte, da nehme ich doch die Sichtung des Porschefahrers bzw. die des VW mit amerikanischen Kennzeichen mal deutlich ernste
Es gab ja z.B.in Zirndorf die Pinder Barracks
Die Pinder Barracks (deutsch: Pinder-Kaserne) waren eine Kaserne in der mittelfränkischen Stadt Zirndorf.
Am längsten war von 1971 bis 1991 die Divisions-Artillerie der 1. US-Panzerdivision in der Zirndorfer Kaserne stationiert.
Quelle: Wikipedia: Pinder Barracks
Ohne dass ich jemanden aus der US Army verdächtigen möchte ist das trotzdem eine Personengruppe die auch als Zeugen wichtig sein könnten. Ansonsten wäre für mich nicht schlüssig warum ein Amerikaner einen Christopherus-Medaillon mit deutscher Aufschrift "Gott schütze Dich"tragen sollte wenn man rein fiktiv von jemandem der US-Army als Täter aufgehen würde
Zitat von DewDew schrieb:Die ledigliche Nichterwähnung der Person berechtigt doch in keinster Weise zu dem Schluss, die wäre jetzt abgehakt.
Das sehe ich ganz genau so, für mich war dieser Chrissy damals existent, wurde gesehn, welche Relevanz er heute für den Fall hat kann ich allerdings aktuell nicht einschätzen


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

09.05.2026 um 16:22
Zitat von DewDew schrieb:Dass Du das mit dem genau lesen ( und verstehen ) der ganzen Pressemitteilung nicht hingekriegt hast, habe ich, denke ich, hinreichend nachgewiesen.
Mein lieber Herr @Dew, wenn selbst wir beide als Menschen mit abgeschlossenem Studium Schwierigkeiten haben, die Informationen zum Fall Marion Baier richtig zu verstehen – wie soll dann der durchschnittliche Bürger nachvollziehen können, worum es genau geht oder welche Hinweise überhaupt relevant wären?


Es gibt eine aktualisierte überarbeitete Pressemitteilung der Polizei, diese wurde am Tag der XY-Ausstrahlung des Cold Case Falles Sonja Hurler veröffentlicht.
21.01.2026, Polizeipräsidium Mittelfranken

Mordfall Marion Baier - Kriminalpolizei Fürth findet DNA-Spur und prüft Parallelen zum Mordfall Sonja Hurler in Kempten
Screenshot 20260509 145741 Samsung InterOriginal anzeigen (0,6 MB)

(Ausschnitt aus Pressemeldung mit gelber von mir vorgenommenen Markierung)


Wo kann man in der Mitteilung Fragen speziell zu den Autobesitzern (Porsche, VW) oder zum Mopedfahrer CHRIS lesen? Es wird nur allgemein nach Personen, welche in den 70/80er Jahren Beziehungen nach Kempten und den Raum Zirndorf (Allgäu-Mittelfranken) hatten gefragt.

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/097070/index.html?utm_source=chatgpt.com


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

09.05.2026 um 19:53
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Da gebe ich Dir zwar recht, aber genauso wenig werden wir klären können, was damals im Porsche passiert ist, wem er gehört hat und ob der VW ein amerikanisches oder deutsches Nummernschild hatte... ;)
Es wäre mMn sowieso vermessen anzunehmen, dass wir als "Hobbyermittler" ohne behördliche Ermittlungskompetenzen und Möglichkeiten hier eine Halterfeststellung oder Verbleib eines Fahrzeuges aufklären könnten. Schon gar nicht nach so langer Zeit. Aber vielleicht kann man verschiedene Möglichkeiten diskutieren und darüber Wahrscheinlichkeiten abschätzen, was mMn immerhin eine Annäherung darstellt. Schwarmintelligenz sollte man ja auch nicht unterschätzen. ;)

Was das Kennzeichen angeht, so habe ich mit Bild 5 und Bild 6 in der threadzugehörigen Bildergalerie seiner Zeit zwei Beispielkennzeichen gepostet, die seinerzeit von der US-Army in Deutschland genutzt wurden. Diese unterscheiden sich mehr als deutlich von den DIN-Kennzeichen, welche in Deutschland zu dieser Zeit ausgegeben wurden. Das betrifft sowohl die Proportionen, als auch die Farbgebung und den Aufbau sowie Schriftsatz. Das war meiner persönlichen Meinung nach selbst bei Dämmerung/Zwielicht selbst von einem Laien gut zu unterscheiden. Deshalb halte ich die Aussage des Zeugen, jenes Kennzeichen an besagtem VW wäre ein amerikanisches gewesen, für glaubhaft. Wäre es ein deutsches DIN-Kennzeichen gewesen, hätte der Zeuge dieses Detail wahrscheinlich gar nicht explizit erwähnt.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das sehe ich genau so. Es gibt keinen plausiblen Grund dass sie die Zeit von 19.00 Uhr (...) bis 20.00 Uhr (...) alleine mit Spazierengehen verbracht hat
Richtig. In meiner derzeitigen Theorie traf Marion Baier in dieser Zeit direkt auf ihren späteren Mörder oder aber sie wurde -durch wen und warum auch immer- zu einer Rückkehr auf das Fest überredet wo sie dann schließlich auf ihren Mörder traf. Den besagten Spaziergang halte ich ebenso wie du für sehr unwahrscheinlich.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Bei der Oma ist sie nicht angekommen, es gibt keine Zeugenaussagen die Marion in dieser Zeit gesehen haben. Das spricht für mich dafür dass sie irgendwann nach 19 Uhr auf den späteren Täter getroffen ist. Wenn sie tatsächlich in Richtung Zirndorf zur Oma gegangen ist spricht das für mich eventuell auf einen Täter der ebenfalls in Zirndorf wohnte, Marion müsste ihn von irgendwo her gekannt haben.
Auch da von mir volle Zustimmung. Es spricht meiner Einschätzung nach wenig bis gar nichts dafür, dass sie bei ihrer Großmutter zwar ankam, diese dort aber -aus welchen Gründen auch immer- nicht antraf. Ich denke allerdings, dass Marion das Fest erstmalig tatsächlich mit der Intention verließ, ihre Großmutter aufzusuchen. Es muss also etwas unvorhergesehenes dazwischen gekommen sein, wodurch sie ihr Vorhaben spontan änderte.

Ich vermute auch, dass sie ihren späteren Mörder zumindest flüchtig gekannt hat oder das es sich um eine Person mit gewisser Prominenz oder/oder eine Respektsperson gehandelt haben könnte. Beispiele wären da ein Kollege des Vaters oder jemand aus dem Bekanntenkreis der Eltern, ein Nachbar, der hiesige Versicherungsvertreter, ein Lehrer, der Postbote, ein Polizist, der Bankdirektor, ein Uniformträger usw. usf. Die Liste könnte man jetzt noch beliebig fortsetzen. Zumindest eine Person, gegenüber der Marion keinerlei Misstrauen hatte und (zunächst) wohl auch freiwillig Folge leistete.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Der Tatort ein Stück weiter von Marions Wohnort entfernt kann meiner Meinung nach nur mit einer Autofahrt erklärt werden, der Täter sagt zu sie nach Hause zu bringen, fährt aber an der Wohnung vorbei und noch ein Stück weiter, zu einem Ort den er meiner Meinung nach gekannt haben muss und einschätzen konnte dass dort Zeugen nicht zu erwarten waren
Davon gehe ich derzeit auch aus. Das sie mit ihrem Mörder per pedes oder womöglich als Sozia auf einem Moped zum späteren Mordort gelangte, ist für mich ziemlich unwahrscheinlich, denn das setzt voraus, dass sie sich -mehr oder weniger- freiwillig dort hinbegab. Für mich ist das jedoch schwer vorstellbar, da sie mMn eigentlich kein Interesse daran gehabt haben dürfte, den uhrzeitlich ohnehin schon weit strapazierten Abend noch weiter auszudehnen. Im Gegenteil. Sie hatte am nächsten Tag früh Schule, die Großmutter zu so später Stunde für eine Übernachtung aufzusuchen ergab wenig Sinn, daheim musste sie zu dem Zeitpunkt recht wahrscheinlich schon mit unangenehmen Fragen und/oder Ärger rechnen.

Da ihr Glück noch weiter zu strapazieren? Eher nicht. Davon abgesehen ist so eine karge Großbaustelle auch ein weder romantischer, noch in irgendeiner Form geeigneter Ort um mit einer Person -für welchen Zweck auch immer- ungestört Zeit zu verbringen. Schon gar nicht mit 12 Jahren zu fortgeschrittener Stunde von Sonntag auf Montag.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ansonsten wäre für mich nicht schlüssig warum ein Amerikaner einen Christopherus-Medaillon mit deutscher Aufschrift "Gott schütze Dich"tragen sollte wenn man rein fiktiv von jemandem der US-Army als Täter aufgehen würde
Das ist in der Tat ein in diesem Zusammenhang merkwürdiger Umstand. Ich hätte dieses/diesen Medaillon/Anhänger auch nicht unbedingt einem Soldaten der US Army zugeordnet. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass viele Amerikaner durchaus deutsche Wurzeln haben und/oder in der Zeit ihrer Stationierung Beziehungen mit deutschen Frauen führten. Auch christlicher Glaube/Religion ist in den USA ja bekanntermaßen stark verbreitet und da kommt so etwas als Geschenk, Glücksbringer oder auch Souvenir durchaus in Frage.

Allerdings ist es für mich im Moment realistischer., dass jener Porschefahrer eher als Besitzer in Frage kommt und nichts mit der US-Army zu tun hatte.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wo kann man in der Mitteilung Fragen speziell zu den Autobesitzern (Porsche, VW) oder zum Mopedfahrer CHRIS lesen? Es wird nur allgemein nach Personen, welche in den 70/80er Jahren Beziehungen nach Kempten und den Raum Zirndorf (Allgäu-Mittelfranken) hatten gefragt.
Ich sehe da eindeutig KEINEN speziellen Bezug auf die genannten Personen weshalb ich davon ausgehe, dass hier nicht aktiv gesucht oder gefahndet wird. Nicht gefahndet heißt allerdings nicht automatisch abgehakt. Natürlich ist man für alle Informationen und Hinweise weiterhin offen. Die EB wären auch schlecht beraten, wenn sie es nicht wären. Doch ein expliziten Mordverdacht gegen eine bestimmte Person lässt sich hier derzeit nicht erkennen. Weder was Chris(sy) betrifft, noch was die beiden gesichteten Fahrzeuge angeht. Vielmehr scheinen sich die Ermittler derzeit auf die Örtlichkeiten zu konzentrieren an denen die beiden Taten Marion Baier/Sonja Hurler stattfanden und wer in den gefragten Zeiträumen dort aktiv gewesen sein könnte.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.05.2026 um 13:28
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Davon gehe ich derzeit auch aus. Das sie mit ihrem Mörder per pedes oder womöglich als Sozia auf einem Moped zum späteren Mordort gelangte, ist für mich ziemlich unwahrscheinlich, denn das setzt voraus, dass sie sich -mehr oder weniger- freiwillig dort hinbegab. Für mich ist das jedoch schwer vorstellbar, da sie mMn eigentlich kein Interesse daran gehabt haben dürfte, den uhrzeitlich ohnehin schon weit strapazierten Abend noch weiter auszudehnen. Im Gegenteil. Sie hatte am nächsten Tag früh Schule, die Großmutter zu so später Stunde für eine Übernachtung aufzusuchen ergab wenig Sinn, daheim musste sie zu dem Zeitpunkt recht wahrscheinlich schon mit unangenehmen Fragen und/oder Ärger rechnen.
Über den Ort der Tat denke ich viel nach und bin irgendwie unschlüssig und verwundert vom Platz des Geschehens.
Wenn Marion Baier nicht freiwillig mit dem Täter zur Baustelle gefahren ist und ein Verbrechen vom Täter von vornherein geplant war, ergibt der Tatort für mich so eigentlich überhaupt keinen Sinn.
Ein Täter der Marion Baier ( unfreiwillig ) mit einem Auto zu einem möglichen Tatort befördert ( entführt ) hätte eigentlich nur ein paar Kilometer weiter im Umkreis abgeschiedener ( besser für ein Sexualdelikt ) geeignete Plätze gefunden.
Da stelle sich mir die Frage, kannte der Mörder sich in der Gegend um Zirndorf nicht aus oder war der Täter so unter " Druck " das Er die erstbeste Möglichkeit ( Baugelände ) ergriff und wenn ja was war das für ein " Druck " ?
Das Marion Baier freiwillig zur Baustelle mitgefahren ist kann ich mir eigentlich auch nicht so recht vorstellen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Für mich ist das jedoch schwer vorstellbar, da sie mMn eigentlich kein Interesse daran gehabt haben dürfte, den uhrzeitlich ohnehin schon weit strapazierten Abend noch weiter auszudehnen. Im Gegenteil. Sie hatte am nächsten Tag früh Schule, die Großmutter zu so später Stunde für eine Übernachtung aufzusuchen ergab wenig Sinn, daheim musste sie zu dem Zeitpunkt recht wahrscheinlich schon mit unangenehmen Fragen und/oder Ärger rechnen.
Musste Sie das ?
Wir kennen die internen Familien Verhältnisse nicht .


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.05.2026 um 14:00
@HolzaugeSHK
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Mein lieber Herr @Dew, wenn selbst wir beide als Menschen mit abgeschlossenem Studium Schwierigkeiten haben, die Informationen zum Fall Marion Baier richtig zu verstehen – wie soll dann der durchschnittliche Bürger nachvollziehen können, worum es genau geht oder welche Hinweise überhaupt relevant wären?
Liebe Frau @HolzaugeSHK , ich für mein Teil habe keine Schwierigkeiten damit, die Fahndungsaufrufe von "xy" und Pressemitteilungen der Polizei zu verstehen, obwohl die Letzteren nicht sehr geschickt formuliert sind.
Ich sehe nämlich den Sinn und Zweck dieser Aussagen aber bei Äußerungen wie dieser habe ich ernsthafte Zweifel, ob das allgemein der Fall ist.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Es gibt eine aktualisierte überarbeitete Pressemitteilung der Polizei, diese wurde am Tag der XY-Ausstrahlung des Cold Case Falles Sonja Hurler veröffentlicht.
Jetzt folgt die von Dir freundlicherweise Sequenz aus der Pressemitteilung und dann das hier:
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:(Ausschnitt aus Pressemeldung mit gelber von mir vorgenommenen Markierung)


Wo kann man in der Mitteilung Fragen speziell zu den Autobesitzern (Porsche, VW) oder zum Mopedfahrer CHRIS lesen? Es wird nur allgemein nach Personen, welche in den 70/80er Jahren Beziehungen nach Kempten und den Raum Zirndorf (Allgäu-Mittelfranken) hatten gefragt.
Ja glaubst Du denn tatsächlich, die neue Pressemitteilung würde die vorangegangenen ersetzen?
Und alles, was vorher gefragt wurde und bislang nicht geklärt werden konnte, wäre jetzt nicht mehr relevant?

Die aktualisierte Pressemitteilung ergänzt die vorangegangenen Bemühungen bis zurück zur Erstausstrahlung von 1974 um die neue Fahndungsrichtung, was man auch daran erkennt, dass die vorangegangene Mitteilung nicht gelöscht wurde.

Es werden keine der damaligen Erkenntnisse und Fragen zurückgenommen, nur weil zusätzlich neue Erkenntnisse aufgetaucht sind.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.05.2026 um 19:33
Hallo an @alle und Grüße!
Zitat von DewDew schrieb:Ja glaubst Du denn tatsächlich, die neue Pressemitteilung würde die vorangegangenen ersetzen?
Und alles, was vorher gefragt wurde und bislang nicht geklärt werden konnte, wäre jetzt nicht mehr relevant?
Die aktualisierte Pressemitteilung ergänzt die vorangegangenen Bemühungen bis zurück zur Erstausstrahlung von 1974 um die neue Fahndungsrichtung, was man auch daran erkennt, dass die vorangegangene Mitteilung nicht gelöscht wurde.
Es werden keine der damaligen Erkenntnisse und Fragen zurückgenommen, nur weil zusätzlich neue Erkenntnisse aufgetaucht sind.
(Abspielen von "Stehender Applaus.mp3) :-) Bravo und danke für das Niederschreiben deiner Gedanken zu diesem Sachverhalt, die meinen sehr ähneln.
Ich kann es nicht wirklich begreifen, wie einige Leute heutzutage schon am Aufbau einfachster Logikketten scheitern können. Der Komplex "Chris" ist ein Paradebeispiel. Eine Person, die sich vor dem Mord häufig mit dem Opfer getroffen hat und direkt nach der Tat auf Nimmerwiedersehen abgetaucht ist, nicht bis zur Klärung des Sachverhalts zu den Hauptverdächtigen zu zählen, ist zumindest grob fahrlässig und unverständlich.
Noch schräger der Gedankengang, der zugrundeliegen muß, mit dem einige Diskutanten Chris ins Reich der Fabel verbannen wollen und dabei Ede und den damaligen Ermittler als Märchenerzähler abkanzeln. Denn nichts anderes ist das, da es die damals bereits gewonnenen Erkenntnisse als vernachlässigbar ansieht.
Zitat von Harald111Harald111 schrieb:Über den Ort der Tat denke ich viel nach und bin irgendwie unschlüssig und verwundert vom Platz des Geschehens.
Wenn Marion Baier nicht freiwillig mit dem Täter zur Baustelle gefahren ist und ein Verbrechen vom Täter von vornherein geplant war, ergibt der Tatort für mich so eigentlich überhaupt keinen Sinn.
Ein Täter der Marion Baier ( unfreiwillig ) mit einem Auto zu einem möglichen Tatort befördert ( entführt ) hätte eigentlich nur ein paar Kilometer weiter im Umkreis abgeschiedener ( besser für ein Sexualdelikt ) geeignete Plätze gefunden.
Da stelle sich mir die Frage, kannte der Mörder sich in der Gegend um Zirndorf nicht aus oder war der Täter so unter " Druck " das Er die erstbeste Möglichkeit ( Baugelände ) ergriff und wenn ja was war das für ein " Druck " ?
Das Marion Baier freiwillig zur Baustelle mitgefahren ist kann ich mir eigentlich auch nicht so recht vorstellen.
Ich schätze die Wahrscheinlichkeit, daß bis zum Tatort und selbst in der ersten Zeit dananch noch alles in Ordnung war, höher ein.
Ein motorisierter Täter (schließlich ist selbst ein Fußmarsch nicht völlig ausgeschlossen) hätte problemlos weiter aus Oberasbach rausfahren können. Nur wenige Minuten weiter wäre er völlig ungestört gewesen. Ebenso hätte er den nahen Zubringer zur Autobahn nutzen können und weg wären sie gewesen. Alles nicht passiert. Und was nicht unterschätzt werden sollte, so abgelegen war das Neubaugebiet nicht, gerademal Sadtrand. Die nächsten bewohnten Häuser waren weniger weit entfernt als es den Anschein haben mag und in Sichtweite des Tatorts. Hätte jemand rausgeschaut oder den Hund Gassi geführt, sie wären Zeugen geworden.
Daher halte ich es aufgrund der Örtlichkeit für deutlich wahrscheinlicher, daß der Täter sowohl Marion bekannt als auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschlossen war, die Tat durchzuführen. Ich tippe auf etwas Quatschen, vielleicht auch etwas Knutschen vor dem Heimgehen. Und der spätere Tatort war die erste Gelegenheit, wo man etwas ungestörter Reden konnte, aber nicht ganz abgelegen war. Nur sollte sich die Situation aus uns bislang unbekannten Gründen zum Mord hochsteigern.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.05.2026 um 20:03
Vielleicht kann man sich ja einfach darauf einigen, dass der aktuelle Wortlaut eine veränderte Fahndungsrichtung, eine veränderte Schwerpunktsetzung hinsichtlich des Falles zum Ausdruck bringen kann (nicht notwendigerweise muss).

Bei vielen Fällen, die von Aktenzeichen zum zweiten oder wiederholten Male aufgegriffen werden, fehlen jeweils Teile der Geschichte, die in einem älteren Filmfall eine herausragende Rolle gespielt haben.

Bei Fragen an die Öffentlichkeit entdeckt man im Laufe der Zeit auch unterschiedliche Detailfragen und Formulierungen, einige fehlen beim nächsten Mal ganz.

Neben der Schwerpunktsetzung mag auch die jeweils verstrichene Zeit eine Rolle spielen. Vielleicht zielen spätere Fragen ja weniger auf Individuen ab, dafür mehr auf Ereignisse (hier: Veranstaltungen und Feste), an die sich Menschen nach Jahrzehnten vielleicht eher erinnern können. Das wäre mein Gedanke hierzu.

Wie sind doch alle daran interessiert, dass der Doppelfall Baier/Hurler aufgeklärt wird. Die Polizei ist an der Sache dran, und wenn man damals gesuchte Personen heute noch ermitteln kann, um so besser.

Zumindest als Zeugen wären diese Personen auch heute noch wertvoll.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.05.2026 um 20:31
Zitat von Harald111Harald111 schrieb:Über den Ort der Tat denke ich viel nach
Das geht mir ähnlich ehrlich gesagt.
Zitat von Harald111Harald111 schrieb:Wenn Marion Baier nicht freiwillig mit dem Täter zur Baustelle gefahren ist und ein Verbrechen vom Täter von vornherein geplant war, ergibt der Tatort für mich so eigentlich überhaupt keinen Sinn.
Ich persönlich denke dass der Täter auf den Marion meiner Meinung nach schon zwischen 19 und 20 Uhr getroffen ist erst da realisiert hat dass sich Marion alleine auf den Weg nach Hause machen wird und sich somit eine Gelegenheit bieten könnte zu der Tat. Wäre es so gewesen und er hätte dann Marion nach 20 Uhr angeboten sie nach Hause zu fahren(hätte er dies schon zwischen 19 und 20 Uhr gemacht wäre sie meiner Meinung nach nicht mehr auf dem Fest gesehen worden) hätte Marion als er an ihrem Zuhause nicht angehalten hat vermutlich geahnt dass etwas nicht stimmt, es könnte zu Gegenwehr geführt haben. Dies wäre für ich eine Erklärung warum der Täter nicht noch weiter weg gefahren ist, sollte er die Baustelle gekannt haben wäre das für mich ein plausibler Grund dort angehalten zu haben.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Daher halte ich es aufgrund der Örtlichkeit für deutlich wahrscheinlicher, daß der Täter sowohl Marion bekannt als auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschlossen war, die Tat durchzuführen
Dass der Täter Marion bekannt war vermute ich ebenfalls, aber ich glaube in dem Moment als er an der Wohnung von Marion vorbeifuhr war die Tat geplant, soll heissen es ging nicht mehr um ein bischen quatschen , das ist aber nur meine persönliche Meinung


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