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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

126 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 18:09
Hallo @alle !


Ich habe mir in der Zwischenzeit den Filmfall von Aktenzeichen XY angesehen und ein wenig sacken lassen.
Leider war der Film nicht sehr informativ, da gab es wenige Angaben aus dem wir Honig saugen könnten.

Ich glaube nicht das der Täter ein "Mofa - Rocker" war, sondern eher das der Täter schon damals mit einem Auto unterwegs war und auf dem Fischerfest nach "jungen Dingern" geschielt hat, die er abschleppen könnte. So etwas wie "Sex im Auto" gab es damals wie heute und dazu braucht man nur einen ungestörten Parkplatz. Das wäre ein guter Grund um in der Nacht an einer Baustelle zu parken. Von Sex auf dem Mofa habe ich noch nie gehört. Ich denke der Täter hat nicht bekommen, was er wollte, und ist deshalb ausgerastet.

Das spricht für einen Mann mit einem Aggressionsproblem und auch das schon vorher unangenehm aufgefallen war.

Ich habe Zweifel das es diesen Chrissy überhaupt gab. Möglicherweise wollte Marion Baier erwachsener sein als sie war, und hat einen Freund herbeigeflunkert. So wie ich einzelne Quellen verstehe, hat sie ihren Freundinnen von Chrissy erzählt, aber niemand scheint ihn jemals gesehen zu haben. Jugendliche Mofafahrer haben in der Regel nicht den Aktionsradius, den erwachsene Autofahrer haben. Den Chrissy hätte man finden müssen.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 18:13
@alle

War Jemand von uns Usern schon einmal auf diesem "Fischerfest", im Jahre 1973 oder auch später?

Im Filmfall XY aus dem Jahre 1974 sah es so aus, als ob das Fest in einem Zelt stattfindet. Was waren das für Festzelte, wer hat die zur Verfügung gestellt und aufgebaut? Waren denn im Jahre 1973 auch zufällig Zelte von Bundeswehr oder Maltesern in Zirndorf auf dem Fest aufgebaut?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 19:17
"Radio F" sprach am Mittwoch kurz mit Kriminalhauptkommissar Jan Frühwald vom Ermittlerteam "Hainberg" der Kripo Fürth.


Nicht viele (bzw. keine) neuen Infos, nur die gefundene DNA wurde an der Bekleidung von Marion Baier gefunden und ist männlich.

https://www.radiof.de/cold-case-marion-baier-217371/


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 19:58
Zitat von DewDew schrieb:Das mit dem Auto ist ein guter Punkt. Ich halte den Zeugen auch zugute, dass sie zwischen echten Hilfeschreien und einem etwas ausartenden "Fangerles" hätten unterscheiden können.
Dazu kommt noch die Unsicherheit des Schweigens einer Gruppe. Stellen wir die also mal hintenan, ohne sie aber völlig aus den Augen zu lassen. Möglicherweise hat die Polizei ja einen Grund für die Ansatzweise, der uns nicht bekannt ist.
Ich stelle diesen Umstand mit den Jugendlichen in meinen eigenen Überlegungen auch erst einmal hintenan, da ich es derzeit für wahrscheinlich halte, dass für beide Verbrechen der selbe Täter verantwortlich sein könnte. In dem Fall wären Jugendliche als Täter quasi raus. Dafür spricht ja auch, dass man bei dem GEN-Massentest keinen Treffer erzielte.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Vielleicht waren beide, was ich besonders für möglich halten würde wenn es sich z.B. um Marion und diesen Chris halten würde, nicht dort für ein Date sondern sind über die Fläche gelaufen um irgendwo hinzukommen, vielleicht wohnte Chris in der Nähe.
Das würde dann aber auch bedeuten, dass der Begleiter (in dem Fall Chris(sy) ) ausgerechnet auf der Baustelle zudringlich geworden sein müsste und die Situation eskalierte. Für mich ist das ähnlich unlogisch wie die Annahme, er könnte den Platz mit ihr bewusst aufgesucht haben um Zärtlichkeiten auszutauschen. Im Umfeld von Sand, Baugruben und Steinen ist das ohne Auto ein denkbar ungünstiger Ort für so etwas.
Zitat von Nala-NynaNala-Nyna schrieb:Wurde eigentlich deutlich, ob die Beschreibung des Chrissy durch die Freundinnen aufgrund einer Sichtung bzw. eines Treffens oder nur vom Hörensagen erfolgte? Einfacher: Haben die Freundinnen den je leibhaftig gesehen?
Dazu ergänzt der User @Gildonus :
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ich habe Zweifel das es diesen Chrissy überhaupt gab. Möglicherweise wollte Marion Baier erwachsener sein als sie war, und hat einen Freund herbeigeflunkert. So wie ich einzelne Quellen verstehe, hat sie ihren Freundinnen von Chrissy erzählt, aber niemand scheint ihn jemals gesehen zu haben. Jugendliche Mofafahrer haben in der Regel nicht den Aktionsradius, den erwachsene Autofahrer haben. Den Chrissy hätte man finden müssen.
Diesen Gedanken/die Vermutung teile ich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jener ominöse Chris(sy) nicht zu ermitteln war und zwar genau aus den vorgenannten Gründen. So wie ich es im Beitrag von 1974 verstanden habe (im aktuellen Beitrag wurde Chris(sy) ja nicht einmal erwähnt), gab eine Freundin Marions den Ermittlern damals einfach nur die Beschreibung weiter, die sie von Marion bekommen hatte. Insofern vermute ich persönlich eher nicht, dass jemand Chris(sy) jemals gesehen hat. Schon gar nicht zusammen mit Marion. Möglicherweise wollte sie sich da vor (der) Freundin(nen) etwas wichtig machen oder sie hatte da einfach eine jugendlich-romantische Phantasie. Hätte es da tatsächlich persönlichen Kontakt gegeben, wäre das sicher nicht lang unbemerkt geblieben (schon gar nicht wenn sie davon ihren Freundinnen erzählt) und ich denke man hätte jenen Chris(sy) dann auch ausfindig machen können.
Zitat von Nala-NynaNala-Nyna schrieb:Die Schilderung mit den Autos finde ich ziemlich verwirrend und muss sie mir noch einmal zu Gemüte führen - an der gleichen Stelle nacheinander zwei auffällige Wagen? Und das auf der Straße? Auch ein komischer Zufall.
Was die Autos angeht ist für mich hier folgendes entscheidend:

1.) Der VW mit den amerikanischen Kennzeichen ist unbeleuchtet, unbesetzt und steht gegen 23:00 Uhr abgeparkt am Straßenrand. Wenn der Täter zusammen mit Marion mit diesem Fahrzeug dort angekommen ist, waren dann zu diesem Zeitpunkt alle Dinge die im Auto hätten stattfinden können bzw. stattgefunden haben bereits abgeschlossen. Das bedeutet dann aber auch, dass der Täter zu diesem Zeitpunkt mit Marion kämpfte oder sie bereits erschlagen hatte. Wäre ein Kampf in unmittelbarer Nähe wegen der Dunkelheit nicht zu sehen gewesen? Möglich. Vielleicht war da aber auch nichts und der Fahrer war z.B. kurz austreten oder mit seinem Hund dort.

2.) Der Porsche wurde erst gegen 02:30 Uhr gesehen. Er stand mit voller Beleuchtung plus Innenlicht entgegen der Fahrtrichtung dort und im Fahrzeug fand ein Kampf zwischen einer männlichen und einer unbekannten weiblichen Person statt. Das ist natürlich eine sehr, sehr verdächtige Beobachtung, wenn dort am nächsten morgen eine weibliche Leiche gefunden wird.

Da die Leiche der Marion Baier bereits am Morgen (also nur ein paar Stunden später) gefunden wird, gehe ich davon aus, dass der Todeszeitpunkt noch sehr gut einzugrenzen/feststellbar war. Das sollte das Rätsel um die Autos doch lösen können oder? Starb sie z.B. irgendwann zwischen 20 und z.B. 00:00 Uhr, kommt -wenn- nur der VW in Frage mit dem Verbrechen in Zusammenhang zu stehen. Starb sie später, dann eben der Porsche. Konnte man das nicht ermitteln??
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Wenn ich als Täter jemanden aus dem Schaustellergewerbe in Betracht zöge, dann am ehesten aus einem Fahrbetrieb.
Ich auch. Da auf beiden Festen wohl keine Fahrgeschäfte vor Ort waren, scheint die Schausteller-Spur eine Sackgasse zu sein.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Möglicherweise saß er wegen anderer oder ähnlich gelagerter Delikte, wo es jedoch zu keiner Tötung gekommen sein musste, zwischenzeitlich in Haft.
Das ist ein sehr guter Punkt. Er könnte tatsächlich im Gefängnis gewesen sein oder er hielt sich in der Zwischenzeit im Ausland auf. Auch das ist möglich.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:So weit ich das verstanden habe, können bei Serientätern die Taten auch aussetzen, wenn der Täter während dieser Zeit z.B. in einer festen Beziehung gelebt hat. Während dieser Zeit ruhte entweder sein Bedürfnis nach weiteren Taten, oder die soziale Einbindung machte es ihm während dieser Zeit unmöglich, unbemerkt weitere Taten zu begehen.
Absolut möglich. Somit gibt es dann schon zusammen mit einem möglichen Gefängnisaufenthalt, Auslandsaufenthalt und deinem Grund einige Möglichkeiten warum er zwischenzeitlich keine weiteren Delikte begangen haben könnte. Auch Unfall/Krankheit etc. kommt noch dazu.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Man muss sich von der Vorstellung lösen, dass die Täter einsame Monster sind. Manche führen abseits ihrer Taten ein scheinbar normales Leben, haben Familie, und werden solcher Taten nicht für fähig gehalten.
Stimmt. Es ist sogar meistens so.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Waren denn im Jahre 1973 auch zufällig Zelte von Bundeswehr oder Maltesern in Zirndorf auf dem Fest aufgebaut?
Nun, im Normalfall werden Zelte der Hilfsorganisationen (Malteser, JUH, DRK, ASB usw.) immer von den jeweilig nächsten Ortsverbänden gestellt werden. Bei einem Abstand von 250Km kann also eigentlich nicht der gleiche Ortsverband an beiden Orten agiert haben. Ähnliches gilt auch für die Bundeswehr. Hier ist dann entweder der nächste Reservistenverband oder die nächste entspr. ausgestattete Einheit vor Ort.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 08:34
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ich habe Zweifel das es diesen Chrissy überhaupt gab. Möglicherweise wollte Marion Baier erwachsener sein als sie war, und hat einen Freund herbeigeflunkert. So wie ich einzelne Quellen verstehe, hat sie ihren Freundinnen von Chrissy erzählt, aber niemand scheint ihn jemals gesehen zu haben. Jugendliche Mofafahrer haben in der Regel nicht den Aktionsradius, den erwachsene Autofahrer haben. Den Chrissy hätte man finden müssen.
Ich würde bei einem erfundenen Schwarm (absolut denkbar) aber keinen Sprachfehler miterfinden. Ich gehe schon davon aus, dass irgendjemand diesen Chris mal wirklich gesehen hat und somit der Sprachfehler auffiel. Ich habe es nicht mehr in Erinnerung, wann der Sprachfehler in diesem Fall das erste Mal auftauchte. Hat jemand bitte die Quelle zur Hand?

Hier wurde dann ja gleich ein "Lispeln" daraus gemacht, was unsinnig ist - es gibt ja nun noch diverse andere Sprachfeler.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 09:27
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Im Filmfall XY aus dem Jahre 1974 sah es so aus, als ob das Fest in einem Zelt stattfindet.
Das wird hier auch so beschrieben
Vorabend: Marion in Festzelt, Fischerfest in Zirndorf, Frohsinn und Musik.
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974
Was mich im Text gewundert hat bezüglich der Sichtung der Autos, hier wird es wie folgt beschrieben :
Ein Schreinermeister sieht am späten Abend in der Nähe von Marions Wohnung einen leeren dunkelgrünen VW 1500/1600 mit amerikanischem Kennzeichen.
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974
und hier so
Die Sendung thematisierte außerdem zwei Fahrzeuge, die Zeugen im relevanten Zeitraum in der Hainbergstraße aufgefallen waren.
Quelle: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/096844/index.html
Bisher war ich nicht davon ausgegangen dass Marion in der Nähe der Hainbergstraße wohnte


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 12:45
Zitat von YamaicaYamaica schrieb:Ich habe es nicht mehr in Erinnerung, wann der Sprachfehler in diesem Fall das erste Mal auftauchte. Hat jemand bitte die Quelle zur Hand?
In der Original Sendung. Der Mopedfahrer wird am Ende des Beitrags mit Sprachfehler beschrieben, und es wird einmal gesagt:
"er stößt am Gaumen an"
Das ist wohl so eine Art lispeln.


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