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Todesdrama am Großglockner

321 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Sterbehilfe, Fahrlässige Tötung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesdrama am Großglockner

um 20:37
Wenn man auch alle schlechten Vorbereitungen nicht beachtet, er hat nicht vernünftig den Notruf informiert.
Man muss sich mal vorstellen wie aktiv der Notruf versucht hat ihn zu kontaktieren und er hat es nicht geschafft zu sagen“ meine Partnerin ist am Berg und kommt nicht weiter und wir haben keinen Schutz“. Er wird sich der Gefahr bewusst gewesen sein. Und er kannte den Berg, er wusste wie weit es noch zur Hütte ist und er wusste doch auch wie wenig da oben los war.
Wahrscheinlich hat es sein Ego nicht erlaubt zuzugeben, dass er die Situation nicht mehr unter Kontrolle hat.
Kennen alle Bergsteiger die Signale für den Helikopter? Müssen wir davon ausgehen, dass der bewusst ignoriert wurde , weil sie wussten wie man Bescheid gibt dass alles okay ist?
Ich hoffe irgendwann wird die gopro gefunden und gibt ein bisschen mehr Klarheit.
Könnte man für den selben Fall nochmal vor Gericht kommen? Vermutlich nicht…

Ich finde es verrückt, wie toll die Retter die Lage erkannt haben und sich mit ihm in Verbindung gesetzt haben, weil sie sein Auto gesehen haben!
Das ist schon wirklich bemerkenswert!


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Todesdrama am Großglockner

um 20:49
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Irgendwie sieht es manchmal aus als wäre es hell. War da Vollmond?
2025-01-19


https://www.moongiant.com/de/mondphase/19/01/2025/


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Todesdrama am Großglockner

um 20:50
Ich habe mir eben die schon mehrfach verlinkte und empfohlene Dokumentation von servus tv
https://www.servustv.com/natur/v/aag0d81s5v2il1en43g3/
zur Gänze angesehen und kann sie ebenfalls nur empfehlen, obwohl ich den Sender ansonsten meide.
Die Schwierigkeit der Route wird sehr deutlich. Ein Ausbilder erklärt nochmal das Problem der Softboots und zeigt, wie man sich mit Rettungsdecke und Biwak hätte vor der schlimmsten Kälte schützen können.
Auch die Schwierigkeiten bei einer Heli-Rettung und Verhaltensanweisungen werden thematisiert.
Zitat von trafotrafo schrieb:Ich finde es verrückt, wie toll die Retter die Lage erkannt haben und sich mit ihm in Verbindung gesetzt haben, weil sie sein Auto gesehen haben!
Es ist so unfassbar tragisch, weil da im Prinzip mehrere Schutzengel bereit standen (Lichtkegel zufällig auf der Webcam entdeckt, Auto identifiziert, Nummer herausgefunden, über Stunden versucht anzurufen, mit Heli los geflogen), aber durch die Ignoranz, Selbstüberschätzung oder was auch immer diesen Blödmann geritten hat, nicht eingreifen konnten. Absolut vermeidbarer Tod.


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Todesdrama am Großglockner

um 21:09
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Ich hab die Webcam gefunden
Danke dir, @Eichhörnchen ! Ich schaue später mal rein.


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Todesdrama am Großglockner

um 21:17
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Aufnahmen vom Stüdlgrat
Auch dir vielen Dank! Für mich völlig unverständlich, warum man bei Zeitverzug und eisigen Temperaturen bewusst in die Dunkelheit hineinsteigt.


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Todesdrama am Großglockner

um 21:33
Hände/Finger sind das wichtigste WERKZEUG eines Menschen. Um allein den Biwaksack aus dem Rucksack herauszuholen bedarf es der Hände, die die Reiß-/Klettverschlüsse öffnen, Schnallen, Druckknöpfe, Verknotungen lösen oder die Tastatur eines Handys bedienen – ohne funktionierende Hände geht nichts mehr.
Erfrorene Kerstin G. konnte zuletzt nur mehr kriechen

Sie kroch zuletzt nur noch auf allen Vieren, er suchte Hilfe – zu spät: Die 33-jährige Frau und ihr heute 38 Jahre alter Freund waren im Januar 2025 auf den höchsten Berg Österreichs gestiegen. Die völlig entkräftete Frau starb in der Nacht bei eisigem Wind knapp unterhalb des 3798 Meter hohen Gipfels. Sie blieb dort allein zurück, während der Mann versuchte, Hilfe zu holen.
Quelle: https://www.alpin.de/home/news/63397/artikel_urteil_nach_erfrierungstod_am_grossglockner__bewaehrungsstrafe_fuer_alpinisten.html#subline_4405711


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Todesdrama am Großglockner

um 21:33
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Wenn ich mir die Aufnahmen von der Tour im Winter ansehe, dann ist das kein Spaziergang, sondern sauschwer. Man muss topfit sein, sicher mit der Ausrüstung, sicher klettern können und v.a. schnell sein. Das ist nichts für Anfänger.
Krasses Video. Wohlgemerkt hatten die Bergsteiger in dem Video gutes Wetter, Tageslicht und festes Schuhwerk. Man stelle sich das bei Dunkelheit mit Stirnlampe, Softboots, Sturmböen und gefühlter Temperatur von etwa -20 Grad vor. Das ist doch kompletter Irrsinn.


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Todesdrama am Großglockner

um 21:40
Deshalb sind ja die beiden anderen Zeugen vor dem Gipfel umgedreht.


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Todesdrama am Großglockner

um 21:42
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Die Finger sind ohne Handschuhe wahrscheinlich schon erfroren
Kann das mit dem verhedderten Seil zusammenhängen?
Die Situation mit der Seilblockade war schon früher.

Es hieß, es war etwas Blut im Schnee ein Stück über ihr. Da würde ich eher vermuten, dass beim Sturz und dann Hinunterrutschen sie versuchte mit den Händen im Untergrund Halt zu finden, und es ihr dabei die Handschuhe ausgezogen hat, und die Haut auf den Händen vom Schleifen über den Firn aufgerissen wurde.
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Reiß-/Klettverschlüsse öffnen
Mich wundert ja, dass sieh's noch geschafft hat ihre Boots aufzumachen. Gruselig die Vorstellung.
Dass sie die Stiefel schon vorher wegen einer Druckstelle geöffnet hat - da hätte sie ja noch weniger Halt im Fels gehabt.


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Todesdrama am Großglockner

um 21:51
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Kann jemand die Lampe von Kerstin irgendwo links am stüdlgrat erkennen?
Hier denke ich:

IMG 2086
Zitat von antheanthe schrieb:Es ist so unfassbar tragisch, weil da im Prinzip mehrere Schutzengel bereit standen (Lichtkegel zufällig auf der Webcam entdeckt, Auto identifiziert, Nummer herausgefunden, über Stunden versucht anzurufen, mit Heli los geflogen), aber durch die Ignoranz, Selbstüberschätzung oder was auch immer diesen Blödmann geritten hat, nicht eingreifen konnten. Absolut vermeidbarer Tod.
Da sagst du was Wahres. Jede denkbare Hilfestellung wurde mobilisiert und es hat nichts genutzt.


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Todesdrama am Großglockner

um 21:58
Zitat von antheanthe schrieb:Es ist so unfassbar tragisch, weil da im Prinzip mehrere Schutzengel bereit standen (Lichtkegel zufällig auf der Webcam entdeckt, Auto identifiziert, Nummer herausgefunden, über Stunden versucht anzurufen, mit Heli los geflogen), aber durch die Ignoranz, Selbstüberschätzung oder was auch immer diesen Blödmann geritten hat, nicht eingreifen konnten. Absolut vermeidbarer Tod.
Ob man zum Zeitpunkt des Hubschrauberüberflugs noch helfen hätte können, ist unklar.


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Todesdrama am Großglockner

um 22:00
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Kann jemand die Lampe von Kerstin irgendwo links am stüdlgrat erkennen?
Hier denke ich:
Den Punkt hatte ich auch schon im Visier.
Danke
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Da sagst du was Wahres. Jede denkbare Hilfestellung wurde mobilisiert und es hat nichts genutzt
Soweit ich mich erinnern kann war damals die Situation so in den Medien, dass TP um 0:30 zurück gerufen hat. Er hatte ja zig Anrufe auf seinem Handy und auch über Facebook Messenger hat man versucht ihn zu kontaktieren.

Später behauptete sein Anwalt er hätte einen Notruf abgesetzt und dann wurde die Schuld bei der Bergwacht gesucht.

Warum sie den rettenden Heli ignorierte und kein Zeichen gab, ist mir so unverständlich. Da sie ja auch die 149 gewählt hat um 17:30.
Ich verstehe es nicht, es ist so tragisch und traurig.


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Todesdrama am Großglockner

um 22:05
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Warum sie den rettenden Heli ignorierte und kein Zeichen gab, ist mir so unverständlich.
Vielleicht hat er ihr eingeredet, dass der Hubschrauber ihr ohnehin nicht helfen kann, wenn sie da bei Wind am Steilhang sind.
Und vielleicht hat er ihr mit weiß ich was gedroht, falls sie die Bergrettung irgendwie bemüht.
Und sie war mental schon nicht mehr fähig die Lage mit ihrem Zustand und die Gipfelentfernung einzuschätzen. Anders kann ich mir das auch nicht erklären.


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Todesdrama am Großglockner

um 22:05
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Ob man zum Zeitpunkt des Hubschrauberüberflugs noch helfen hätte können, ist unklar.
Möglicherweise nicht mit dem Heli, aber eine terrestrische Rettungsaktion hätte vielleicht noch geklappt. Ich kenne mich da allerdings auch nicht aus. Aber zweifellos waren die Bergretter bereit zu helfen.


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Todesdrama am Großglockner

um 22:08
Zitat von LuminolGlowLuminolGlow schrieb:ür mich spielt alles was im Vorfeld zu dem Geschehen war, die mangelhafte Ausrüstung, nicht schon am Frühstücksplatz umzukehren etc. keine so große Rolle.
Zitat von LuminolGlowLuminolGlow schrieb:Fehler passieren. Ja, er war der erfahrenere der beiden, aber Kerstin hätte sich ja auch selbst informieren können, ob ihre Snowboardboots geeignet sind oder sie fit genug für den Trip ist.
Eben das verstehe ich nicht. Wenn sie denn so eine glühene Alpinistin war, hat sie sich sicher auch mit anderen Bergsteigern über Internet ausgetauscht.
Da bespricht man doch die Schwierigkeiten , Gefahren, hört auf Berichte von Bergsteigern, die die Tour bereits gestiegen sind.
Hat sie da nur auf ihn gehört ?
Wieso war sie so mangelhaft ausgerüstet
Zitat von LuminolGlowLuminolGlow schrieb:Ich vermute erst als er in dem Notraum auf andere Bergsteiger gestoßen ist,
Im Notraum ist, wie der Name schon sagt nur Zugang für in Not geratene Personen.
Es wurde gezeigt, das dort erst eine Versieglung gebrochen werden muss um hinein zu gelangen
Er konnte keinesfalls damit rechnen, das sich dort jemend befindet.
Hat er sich nicht informiert, das die Hütte noch geschlossen war, wäre das die nächste Fahrlässigkeit
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Er hat seine erschöpfte und schlecht ausgerüstete Begleiterin systematisch davon abgehalten, ab 17 Uhr wirksam Hilfe zu holen. Mehrfach hat er Hilfeangebote zurückgewiesen oder vereitelt. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. 'Sich vom Hubschrauber retten lassen, wie peinlich!' Vermutlich gab es Auseinandersetzungen.
Ja, dem Szenario kann man folgen.
Wahrscheinlich hätten die GoPro Aufnahmen da nähere Informationen erbracht.
Vielleicht hätten die Aufnahmen die Situation doch anders, vielleicht auch zu seinen Ungunsten aufgezeigt und sie musste deshalb besser verschwinden.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Mag sein, dass die Verstorbene umkehren wollte, was bei der Tour zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ging. Die technischen Anforderungen waren aber hoch und so ging es immer langsamer. Also trieb er sie dazu an, auf den Gipfel zu gelangen, damit man absteigen konnte.
Ja und da ist es wohl nicht immer leicht, zwischen Ermutigung seiner Partnerin oder Bevormundung aus falschem Ehrgeiz , abzugrenzen.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:eswegen holte er keine Hilfe, wollte weg vom Ort des Geschehens und behauptete schließlich, er habe sie zurückgelassen, um sich und dann sie zu retten. Die Auffindesituation und sein rational nicht nachvollziehbares Verhalten was Hilfe betrifft, das spricht einfach dagegen.
Das seher ich eigentlich auch so. Aber dann reden Profis, wie Messner und die im ZDF zuiierte Bergsteigerinn, das man sich in einer Situation befindet, wo man rationelles Handeln nicht unbedingt voraussetzen kann.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Das sehe ich ganz genauso. In dem Moment, als er sie allein zurück ließ, muss ihm klar gewesen sein, dass sie sterben wird. Für mich (als Laie) ist das sogar mehr als fahrlässig.
Ich denke auch, das wurde zu wenig berücksichtigt im Prozess.
Hätte Er durch aktives handfeln verhindern können das sie stirbt ?
Hätte er besser daran getan, einen möglichst windgeschützen Ort zu suchen und zusammen die Nacht biwakierenbiwakieren
Gleichzeitig natürlich eine Notruf absenden und den Anweisungen folgen.
Zitat von klara.verstandklara.verstand schrieb:All die Fehler, die möglicherweise im Vorfeld bei der Ausrüstung gemacht wurden, finde ich schlimm, aber ja, jeder hat eine Verantwortung für sich selbst.
Das sagt ja auch Messner so.
Im Prinzip ist jeder Bergsteiger selbst verantwortlich.
Warum sie keinen Proviant mitgenommen hat, nicht gut ausgerüstet war und schlußendlich nicht rechtzeitig abgebrochen hat, hat sie auch selbst zu verantworten.
Aber vielleicht spielt da zu viel persönliches mit hinein, das sie ihrem Partner zu sehr vertraute, auch als es am Frühstücksplatz für die ganz Dummen sogar noch dran gestanden hat, das man die Tour unbedingt abbrechen sollte, wenn man 3 Stunden hinter der Zeit ist.
Allerdings weis nur der Verurteilte , wie sich da entsprechende Diskussionen abgespielt haben.
Zitat von klara.verstandklara.verstand schrieb:orwerfen würde ich ihm auch nicht, dass sie den letzten Umkehrplatz trotz Warnschild nicht wahrgenommen haben, ich würde sogar meinen, sie war selbst sehr ambitioniert (wollte es schaffen). Das ist alles Eigenverantwortung.
Wenn das so war und der Richter nimmt das ja an, hat sie sich wohl auch selbst überschätzt.
Zitat von olga666olga666 schrieb:Gibt es ein psychologisches Gutachten von Thomas? Spätestens nach der Aussage der Ex Freundin, nimmt das ganze als Außenstehender etwas pathologische Züge an - wurden hier Persönlichkeitsstörungen, welche zu so einem Verhalten führen können, abgeklärt?
Das hätte ich auch erwartet in Hinblick auf sein doch "abnormales" Verhalten in der Situation.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Besteht denn eine Möglichkeit, diese GoPro-Kamera noch zu finden, irgendwie zu orten? Wäre sie noch auswertbar, wenn sie gefunden würde oder ist das nicht möglich, wenn so lange jeglicher Witterung ausgesetzt?
Ist relativ unrealistisch, das die gefunden wird, wenn er diese denn auf dem Berg gelassen hat.
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:r musste davon ausgehen, dass der Rettungsflieger wegen ihnen angeflogen kam, und damit wollte er nichts zu tun haben, nicht nur weil ihm der Gedanke gerettet werden zu müssen peinlich war, sondern v.a. weil er die Kosten gefürchtet ha
Davon spricht auch die ine Bergsteigerinn in der ZDF Reportage.
Ich denke es ist eine Mischung aus beiden zusammen noch mit falscher Einschätzung der Situation
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Zu Gute kann ich ihm ab diesem Zeitpunkt nur halten, dass er durch die lange Tour (16 bis 18 Stunden) selbst an seinen Grenzen war und nicht mehr klar denken konnte.
Wie sich gezeigt hat, ist dieser Mann nicht geeignet Alpine Touren zu organisieren und zu führen
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Sie hatte keine realistische Vorstellung davon, was sie erwartete. Diese schwierige Route, im Winter, geschlossene Hütten, keine ordentliche Verpflegung. Er hätte sie beraten und aufklären müssen. Hätte sagen müssen, "mit den Stiefeln geht des ned!"
Warum merkte die angeblich so erfahrene Alpinistin nicht, das er ein ungeeigeter Anführer/ Partner für diese Tour war und folgte ihm blind . Es wäre doch so einfach gewesen sich im Vorfeld zu informieren, bei Alpinisten, die diese Tour schon gemacht hatten.
Solche Touren marschiert und klettert man doch nicht ohne Notproviant und ohne Notausrüstung.
Vor allem im Winter
Wie passt das zu einefr "erfahrenen Alpinistin" ?


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Todesdrama am Großglockner

um 22:10
Das Ganze ist wirklich zu krass und hat einen mehr als seltsamen Beigeschmack.
Habe jetzt gesucht und gefunden, möglich, dass es wieder gelöscht wird?!?

Der Angeklagte hat schon wenige Monatae nach dem Unglück, im Sommer 2025,
wieder eine neue Begleiterin für die Berge gesucht.

Im "Der Standard":
Maximilian Werner 19.2.2026, 10:17
Chats am Bildschirm

Posting/Eintrag dazu um 11:34 Uhr
Tinder neue suche zu schwierige Bergtour
Eine Posterin hat geschrieben, dass sie auf Tinder im
Sommer 25 (!!!) Kontakt hatte zu diesem Herrn und er
sie zu einer für sie viel zu schwierigen Tour überreden
wollte!!!
Quelle:
https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000308718/1000401013/grossglockner-prozess-gegen-37-jaehrigen-wegen-grob-fahrlaessiger-toetung-startet


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Todesdrama am Großglockner

um 22:21
Zitat von m_mucm_muc schrieb:Im "Der Standard":
Maximilian Werner 19.2.2026, 10:17
Chats am Bildschirm

Posting/Eintrag dazu um 11:34 Uhr
Tinder neue suche zu schwierige Bergtour
Posts und Antworten trennen sich nicht so gut.
Es ist im Abschnitt Chats am Bildschirm der 13. Eintrag von oben.


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Todesdrama am Großglockner

um 22:32
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Soweit ich mich erinnern kann war damals die Situation so in den Medien, dass TP um 0:30 zurück gerufen hat. Er hatte ja zig Anrufe auf seinem Handy und auch über Facebook Messenger hat man versucht ihn zu kontaktieren.
Gibt es eigentlich Informationen dazu, was in diesem Gespräch gesagt wurde? Angeblich kam die Verbindung ja zustande.
Angeklagter telefonierte mit Polizei

Nun ist Anwalt Jelinek am Wort. Es tue seinem Mandanten unendlich leid. "Er hat den liebsten Menschen an diesem Abend verloren."

Nun geht es um ein Gespräch zwischen dem Angeklagten und den Rettern um 0:35 Uhr.
Der Angeklagte will mit einem Polizisten telefoniert haben. "Wir gehen davon aus, dass es in diesem Gespräch zu Missverständnissen gekommen ist."
Quelle: https://kurier.at/chronik/tirol/grossglockner-prozess-landesgericht-innsbruck-urteil/403132538#google_vignette


Und weiß man eigentlich etwas zum Todeszeitpunkt? Ich kann dazu nichts finden...


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Todesdrama am Großglockner

um 22:40
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Warum merkte die angeblich so erfahrene Alpinistin nicht,
Der Richter sprach in seiner Urteilsbegründung spät abends
über IHN (den Angeklagten) als "ausgezeichneten Alpinisten".
Maximilian Werner 19.2.2026, 22:35
"Mit massiven Abstrichen des Strafantrages"
habe er das Urteil gefällt, sagt der Richter. Er spricht den Angeklagten direkt an: "Sie sind ein ausgezeichneter Alpinist."

Aber "Sie sind offenkundig jemand, der sich hart tut, den Switch zu schaffen von eigenen Fähigkeiten, die Sie haben, zu einem anderen."
Und die folgenden zwei Eintrage der Urteilsbegründung:
Maximilian Werner 19.2.2026, 22:35
Der Eindruck des Richters
"Ein Weitergehen um jeden Preis."

"Ein Weitergehen, bis man, gelinde gesagt, tot umfallt."
Maximilian Werner 19.2.2026, 22:39
Die Verstorbene sei ...
... "Galaxien" vom Angeklagten entfernt gewesen. Sie sei jemand gewesen, "die sich in Ihre Obhut begeben hat". Die Verstorbene habe Vertrauen in den Angeklagten gesetzt.

"Sie haben zwingend davon ausgehen müssen, dass [die Verstorbene] niemals in der Lage ist, diese Touren alleine zu gehen, unbegleitet zu gehen, sondern darauf vertraut, dass der Partner sie sicher hinauf, aber auch wieder hinunter" bringt.
Quelle zzgl die weiteren zwei Einträge:
https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000308718/1000401286/grossglockner-prozess-gegen-37-jaehrigen-wegen-grob-fahrlaessiger-toetung-startet


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Todesdrama am Großglockner

um 22:42
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Soweit ich mich erinnern kann war damals die Situation so in den Medien, dass TP um 0:30 zurück gerufen hat. Er hatte ja zig Anrufe auf seinem Handy und auch über Facebook Messenger hat man versucht ihn zu kontaktieren.
Jetzt habe ich doch noch etwas zu dem Telefonat gefunden:
Zu diesem Zeitpunkt – um ca. 00:30 Uhr – tätigte Thomas P. auch ein Telefonat mit einem Alpingendarmen. Thomas P. sagte in der Verhandlung, dieses Telefonat wäre ein Notruf gewesen. Der Alpingendarm sagte aber im Zeugenstand, Thomas P. hätte nichts von einer Notsituation gesagt. Der Gendarm riet den beiden aber aufgrund der widrigen Bedingungen, zügig abzusteigen und in Bewegung zu bleiben. Das Telefonat endete anscheinend abrupt und für den Alpingendarmen war die Lage oben am Berg immer noch unklar. Deshalb sendete er eine WhatsApp-Nachricht zeitgleich an Thomas P. und Kerstin G. und fragte sinngemäß, ob sie jetzt Hilfe brauchen oder nicht. Erst um rund 3.30 Uhr rief Thomas P. von der Adlersruhe erneut den Gendarmen an und dieser setzte die Rettungskette in Gang, deren Ausgang das Auffinden der verstorbenen Kerstin G. am Vormittag des Folgetages war (immer starker Wind, eine Hubschrauberbergung war nicht möglich).
Quelle: https://www.bergsteigen.com/news/neuigkeiten/glockner-drama-urteil/

Es fällt mir sehr schwer, in dem gesamten Verhalten TPs auch nur ansatzweise einen Willen zu erkennen, Hilfe anzunehmen und die Situation gut ausgehen zu lassen.


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