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Todesdrama am Großglockner

242 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Sterbehilfe, Fahrlässige Tötung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesdrama am Großglockner

um 15:54
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Was macht man dann, wenn der Partner nicht mit zurück will?
Diesen Punkt sehe ich auch.

Wenn der schwächere Partner nicht mehr kann und der stärkere partout nicht umkehren mag - was bleibt dem Schwächeren dann anderes übrig, als hinterherzudackeln....


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Todesdrama am Großglockner

um 16:56
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wenn der schwächere Partner nicht mehr kann und der stärkere partout nicht umkehren mag - was bleibt dem Schwächeren dann anderes übrig, als hinterherzudackeln....
Dem Helikopter Signal geben, die Arme nach oben nehmen und sich nicht wegducken, wenn einen der Suchscheinwerfer erfasst.


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Todesdrama am Großglockner

um 16:58
Zitat von emzemz schrieb:Dem Helikopter Signal geben, die Arme nach oben nehmen und sich nicht wegducken, wenn einen der Suchscheinwerfer erfasst.
Das stimmt wohl.
Das haette K. rechter getan.
Kostet dann halt ein paar Euro.


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Todesdrama am Großglockner

um 17:17
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Das haette K. rechter getan.
Aber hätte sie das gerettet?
Die Möglichkeit eines Eingreifens aus der Luft war ja anscheinend nicht gegeben.


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Todesdrama am Großglockner

um 17:24
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Die Möglichkeit eines Eingreifens aus der Luft war ja anscheinend nicht gegeben.
So habe ich das auch verstanden. Aber vielleicht hätte der Hubschrauber was zum Schützen vor der Kälte abwerfen können. Und Nahrung/Getränke. Um 22:00 waren die beiden ja noch nicht soweit oben, vielleicht hätten sie an einer dort noch breiteren Stelle ein kleines Zelt aufbauen können. Das Biwak, das ich meine im ZDF gezeigt wurde, erschien mir recht dünn und der Mann, der das demonstrierte, schaute mit dem Kopf raus.
Aber hätte, hätte…


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Todesdrama am Großglockner

um 17:35
Ich frage mich, ob ein (rechtzeitiger) Rettungseinsatz für den Verurteilten eine Art Niederlage gewesen wäre.

Weiß jemand, wann die SMS/WhApp an Ks. Mutter gesendet wurde? Ich glaube, es war etwa eine halbe o. dreiviertel Stunde nach dem möglicherweise versuchten Notruf. Welchen anderen Grund hätte die Ziffernfolge 049 haben sollen? Es kam schon nach dem Frühstücksplatzl zu ersten Schwierigkeiten.
Ob es ihr da (049) schon so schlecht gegangen sein könnte, dass sie den Notruf nicht mehr richtig absetzen konnte? Z. B. weil sie die Nummer falsch erinnerte o. motorisch nicht mehr in der Lage war, z. B. weil die Hände steif von der Kälte waren o. weil sie entkräftet war/Kreislaufprobleme hatte?
Warum vermutlich bald danach die SMS/WhApp an die Mutter? Die Annahme der Eltern, dass sie sie beruhigen wollte, habe ich gelesen. Aber warum zu dem frühen Zeitpunkt, wenn sie erst um 21.00 Uhr auf dem Gipfel sein wollten?

Chronologie erstellt aus Infos des u. g. SN-Artikels und den 3-Prozess-Tickern :

6.45 Uhr: Start beim Lucknerhaus, geplant ist, den Gipfel über den Stüdlgrat um ca. 21:00 Uhr zu erreichen.
Vorwurf d. StA: Start 2 Stunden zu spät

10.30 Uhr: am Einstieg des Stüdlgrats

13.30 Uhr: Frühstücksplatzl auf 3550 Metern. Es ist kein lauschiger Rastplatz. Das Schild, das dort an der sehr steilen Felswand hängt, wurde schon beschrieben.
20 Min. Pause lt. Standard

?? Ab dem Frühstücksplatzl habe man "a bissl länger gebraucht, als angenommen", sagt der Angeklagte. Es sei auch eine Seilblockade aufgetreten, ansonsten habe es keine gröberen Probleme gegeben. Dementsprechende Aktenvermerke könne er sich nicht erklären.“
Jetzt gehts genauer um die Seilblockade, die sei aufgetreten, weil die Verstorbene etwas weiter links hätte klettern müssen. Dabei sei das Seil "zwölf bis 13 Meter" ausgelassen gewesen. Der Richter hinterfragt das überrascht, normalerweise würde man nur am gespannten Seil "umklettern" (also die Richung korrigieren), ansonsten drohe, dass die gesicherte Person ins gelockerte Seil zurückfalle.

Standard-Ticker 19.2.2026, 10:47

17.00 Uhr: Notruf "149" oder "140" mit Ks. Handy?

?? 17.30/18.00 Uhr:
„Wir haben ausgemacht, dass sie sich meldet, wenn sie oben ist.“ Ihre Tochter hat sich dann von unterwegs einmal gemeldet – mit den Worten: „Wir sind gut unterwegs.“ Dann gab es noch eine zweite Nachricht am Abend des 18. Jänner. Die 33-Jährige schrieb „unten“ an ihre Mutter, sie könne sich das aber nicht erklären. „Offenkundig entsprach das nicht der Wahrheit“, sagt auch der Richter.
SN-Ticker
Kerstin hat ihrer Mutter am späteren Nachmittag eine Nachricht geschrieben, mit dem Inhalt, dass sie wieder „gut unten“ sei – obwohl das laut Protokoll zu diesem Zeitpunkt nicht so gewesen sei. „Ich dachte, dass sie und ihr Freund aus der Gefahrenzone heraußen seien“, sagt die Mutter und ergänzt dann: „Vermutlich wollte sie mich mit dieser Nachricht beruhigen.“
Krone-Ticker
@sunrise2008 , weißt du noch, woher du die ca. 18.00 Uhr hast

18.00 Uhr: Eintritt der Dunkelheit im Januar (laut SV in der Verhandlung)

20.30 Uhr: Andere Bergsteiger alarmieren die Alpinpolizei, die daraufhin mit ersten Ermittlungen beginnt. Durch das Kfz-Kennzeichen des Angeklagten (einziges Kfz auf Parkplatz) ermitteln die Beamten seine Handynummer. Sie rufen ihn mehrmals erfolglos an.
Über die Webcam hatte man die beiden bzw. ihre Stirnlampen im Blick.

20.50 Uhr: Laut Staatsanwaltschaft sei das Paar ab jetzt „de facto nicht mehr weitergekommen“

21.00 Uhr: Keine Bewegung mehr, was am Stirnlampen-Licht erkennbar ist

22.50 Uhr: Hubschrauber-Einsatz. Das Paar gibt kein Notsignal ab. Hubschrauber dreht ab.

00.35 Uhr: Erstes (umstrittenes) Telefonat mit der Alpinpolizei. Aus Sicht des Verurteilten soll es ein Notruf gewesen sein.

2 .00 Uhr: Er lässt Sie vor Kälte ungeschützt zurück (lt. Anklage 50 m unterhalb des Gipfels).

3.30 Uhr: Er telefoniert mit den Rettungskräften. Er ist jetzt auf der Adlersruhe. Nun spricht er erkennbar von einem Notfall. Rettungskette wird in Gang gesetzt. Aufgrund des starken Winds ist der Einsatz des Hubschraubers nicht möglich.

10.00 Uhr: Die Retter finden K. tod auf.

Quellen:
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/tod-am-grossglockner-die-chronologie-einer-ungluecksnacht-art-636122
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/gehen-um-jeden-preis-so-begruendet-der-richter-den-schuldspruch-im-glockner-prozess-art-636343
https://www.krone.at/4049197#liveticker-entries-anchor-4049196
https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000308718/grossglockner-prozess-gegen-37-jaehrigen-wegen-grob-fahrlaessiger-toetung-startet


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Todesdrama am Großglockner

um 17:42
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Die Möglichkeit eines Eingreifens aus der Luft war ja anscheinend nicht gegeben.
Der Zeuge sagt, dass er erst seit Kurzem im Einsatz sei, aber nicht glaubt, dass sie vom Hubschrauber aus in irgendeiner Art und Weise hätten direkt intervenieren können.
Live-Ticker Standard



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Todesdrama am Großglockner

um 17:52
Zitat von watnuwatnu schrieb:6.45 Uhr: Start beim Lucknerhaus, geplant ist, den Gipfel über den Stüdlgrat um ca. 21:00 Uhr zu erreichen.
Vorwurf d. StA: Start 2 Stunden zu spät
Verstehe ich nicht. Was hätten 2h eher bewirkt? Um 19h war es auch schon dunkel und der nachfolgende Abstieg über den Gipfel wäre ebenfalls im Dunkeln erfolgt. Sinnvoller wäre doch sicher gewesen, im Dunkeln zu starten, denn der erste Streckenabschnitt war sicher der leichteste und da wäre die Dunkelheit und Kälte weniger ein Hindernis gewesen, da man noch kräftetechnisch gut aufgestellt war.


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Todesdrama am Großglockner

um 18:01
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Verstehe ich nicht. Was hätten 2h eher bewirkt? Um 19h war es auch schon dunkel und der nachfolgende Abstieg über den Gipfel wäre ebenfalls im Dunkeln erfolgt.
Das hatte ich mich nach dem Servus TV Video auch gefragt. Es wurde vom tollen Ausblick vom Gipfel geredet (und dieser auch gezeigt), der die ganzen Strapazen weg macht. Wenn ich aber von vorne herein weiß, dass ich den nie genießen kann, warum dann überhaupt da hoch? Offensichtlich war es ja auch für die Bergwacht erstmal nicht normal, dass um diese Zeit da oben noch Jemand rumklettert.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wenn der schwächere Partner nicht mehr kann und der stärkere partout nicht umkehren mag - was bleibt dem Schwächeren dann anderes übrig, als hinterherzudackeln....
Handy zücken und mit den Fachleuten sprechen, was am besten zu tun ist.
Die hätten ihr Tips geben können (z.B., wo sie am besten Schutz findet, etc.) und mit ihm dann auch Kontakt aufgenommen - wenn er sich dann nicht helfen lassen will, können die natürlich auch erstmal nicht viel machen. Das hätte ich gemacht - ich bin aber auch kein sonderlich ehrgeiziger Mensch, über den Limit hinaus.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Kostet dann halt ein paar Euro.
Das hat ihre Bergung auch gekostet - evtl. daher seine Story, damit er aus der Haftung raus ist und die Kosten ihr angelastet werden.
Zitat von watnuwatnu schrieb: Ab dem Frühstücksplatzl habe man "a bissl länger gebraucht, als angenommen", sagt der Angeklagte.
Funny - man kam ja am Frühstücksplatz schon mit ordentlich Verspätung an. Dort hat man doch auch viel länger Zeit verbracht, als normal - wahrscheinlich wurde diskutiert, ob und wie es weitergeht.


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Todesdrama am Großglockner

um 18:04
Der Richter legt eine Handynachricht vor. Kerstin G. habe um 18:07 Uhr an ihre Mutter geschrieben: "Wir sind fertig mit der Tour." Der Angeklagte hat dazu keine Wahrnehmung. Um 17:30 Uhr habe Kerstin G. versucht, die 149 zu wählen.
Quelle: https://kurier.at/chronik/tirol/grossglockner-prozess-landesgericht-innsbruck-urteil/403132538#google_vignette
19.02.2026 10.19 Uhr als Zeitmarke der Berichterstattung - @watnu

18:07 Uhr "Wir sind fertig mit der Tour."
Im Nachhinein könnte man es interpretieren als "Wir kommen nicht weiter. Wir müssen abbrechen. Hier ist Schluss."
Deshalb war ja meine Frage, wo sie sich zum Zeitpunkt der sms befunden hat. Wie ich jetzt verstehe, schon nach dem Frühstücksplatz, von dem aus man hätte umkehren können. Rein von der Zeit her (18 Uhr) wäre die Aussage unlogisch, wenn man glaubte, K hätte den Gipfel oder aber das Auto oder eine Hütte auf dem Abstieg erreicht.


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Todesdrama am Großglockner

um 18:09
Zitat von watnuwatnu schrieb:Ziffernfolge 049
So schnell passiert´s: Gemeint war 149
- - -
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Verstehe ich nicht. Was hätten 2h
Im Artikel, den ich als Quelle angab und/oder den Tickern steht evtl. eine Erklärung. Ich habe es mir nicht gemerkt, denke aber: Wären sie rechtzeitig los gegangen, hätten sie bei normaler Geschwindigkeit die schwierigen Passagen hinter sich gelassen. Von wem die 21.00 Uhr am Gipfel stammen, weiß ich auch nicht. Vielleicht hat er das angegeben um zu demonstrieren, dass sie damit rechneten, nur langsam voranzukommen.
Deshalb steht ja am Frühstücksplatzl sinngemäß, umkehren, wenn man bis dort hin zu langsam war.

-
Thx @Kuno426


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Todesdrama am Großglockner

um 18:14
Kerstin G. habe um 18:07 Uhr an ihre Mutter geschrieben: "Wir sind fertig mit der Tour." Der Angeklagte hat dazu keine Wahrnehmung. Um 17:30 Uhr habe Kerstin G. versucht, die 149 zu wählen.
Quelle: https://kurier.at/chronik/tirol/grossglockner-prozess-landesgericht-innsbruck-urteil/403132538#google_vignette

Das ist interessant. Man könnte es so deuten, dass sie mutmaßte, dass ihr Notruf zuvor durchging (sie die falsche Nummer gar nicht bemerkte) und sie sozusagen schon den Hubschrauber erwartete und "wir sind fertig" wirklich als bevorstehenden Abbruch ankündigte. Oder aber...sie hat bewusst so wirres Zeug kommuniziert wie "wir sind gut unten", um ihre Familie darauf aufmerksam zu machen, dass am Berg ganz und gar was nicht i.O. war, sie aber nicht frei schreiben konnte, weil er sie vielleicht auch unter Druck setzte oder den Text vor Absenden lesen wollte


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Todesdrama am Großglockner

um 18:27
Paar hat eine Zweitagestour in Erwägung gezogen
Das Paar sei bewusst langsam gegangen, sagt der Angeklagte. Im Verlauf der Tour habe man nämlich in Erwägung gezogen, aus der Eintagestour eine Zweitagestour zu machen.
Quelle: https://www.sn.at/panorama/oesterreich/gehen-um-jeden-preis-so-begruendet-der-richter-den-schuldspruch-im-glockner-prozess-art-636343

Zwei Tage nur mit der Verpflegung?
Für Stirnrunzeln im voll besetzten Saal, darunter viele Alpinisten, sorgte auch die „Verpflegung“ der beiden – etwas zu trinken und Gummibärchen.
Quelle: https://www.krone.at/4049197

Ich meine, im Interview* hätte die Mutter gesagt, ihre Tochter habe schon Nachttouren unternommen. Aber unter den eisigen Bedingungen, die am Großglockner herrschten, kann ich mir das nicht so richtig vorstellen. (*evtl. im Focus-Artikel, den ich dazu verlinkt hatte).
Edit:
Deshalb hinterfrage ich auch, ob sie wirklich vorhatten, erst um 21 Uhr am Gipfel zu sein.


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Todesdrama am Großglockner

um 18:51
Zitat von watnuwatnu schrieb:Deshalb hinterfrage ich auch, ob sie wirklich vorhatten, erst um 21 Uhr am Gipfel zu sein.
Bitte verlinke ordentlich - sprich, erst Zitat und dann dazu die Quelle und nicht alles quer durcheinander und am Ende alle Quellen.

War das denn so mit den 21 Uhr oder ging man nicht doch von früher aus? Man dachte ja eigentlich gegen 13.00 Uhr am Frühstücksplatz zu sein und ich weiß jetzt nicht, wie lange "regulär" der weitere Weg angesetzt ist - ggf. nochmal so lange, wie die größere Strecke bis zum Frühstücksplatz.
Ich denke eher, sie wollten gegen Einbruch der Dunkelheit den Gipfel erreichen und hatte vorsorglich aber die Stirnlampen dabei (immerhin ein Part, wo dann vorgedacht wurde)
.


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Todesdrama am Großglockner

um 18:53
Paar hat eine Zweitagestour in Erwägung gezogen
Das Paar sei bewusst langsam gegangen, sagt der Angeklagte. Im Verlauf der Tour habe man nämlich in Erwägung gezogen, aus der Eintagestour eine Zweitagestour zu machen.
Quelle: https://www.sn.at/panorama/oesterreich/gehen-um-jeden-preis-so-begruendet-der-richter-den-schuldspruch-im-glockner-prozess-art-636343

Mir ist gar nicht klar, wo sie dann gegebenenfalls geplant hätten, die Nacht zu verbringen.
Die bewirtschafteten Hütten waren geschlossen und auf dem Weg, den sie gewählt hatten, gab es keinen weiteren Unterschlupf. Auch keine ungeheizte Schutzhütte.
Wo also hätten sie übernachten sollen?
Im Freien wäre es kaum möglich gewesen, da er offenbar keinen Biwaksack dabei hatte.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Zwei Tage nur mit der Verpflegung?
Das kommt noch dazu. Man kann doch nichts zwei Tage ohne Verpflegung eine so Kräfte raubende Tour durchführen.
Das kommt mir sowieso total komisch vor, dass die angeblich nichts zu essen dabei gehabt haben sollen.
So eine Klettertour ist an sich schon kräftezehrend. Bei den Wetterbedingungen die dort herrschten braucht man noch mehr Energie. Wie soll das gehen ohne Nahrungszufuhr?


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Todesdrama am Großglockner

um 19:18
Zitat von BohoBoho schrieb:Ich finde die 9 jetzt nicht so nah bei der 0 - hätte sie es dann aber auch nicht nochmal versucht?
Auf dem Smartphone Display sind sie nebeneinander. Ich wüsste nicht was sonst sie in Ö mit 14... wählen wollte. Das sind alles Notfallnummern, die mit 14 beginnen. Entweder hat sie nicht gecheckt, dass sie sich verwählt hat, und hat es daher nicht mehr versucht, abgesehen davon dass der Partner sie ebentuell davon abgehalten hat. Oder sie hatte den Kopf nicht mehr für die richtige Nummer.
Es wird kein Helikopter in der Bergwelt starten, wenn kein Gespräch zustande kommt, und er keine genaueren Koordinaten hat.

Übrigens hat man ein Smartphone beim Klettern nicht so schnell wieder hervorgeholt - Handschuhe ausziehen und Gefahr des Verlierens, starker Sturm etc. Auch sagen Bergsteiger, dass es nicht ungewöhnlich ist, bei Sturm ein Läuten dann nicht zu hören.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:18:07 Uhr "Wir sind fertig mit der Tour."
Zitat von watnuwatnu schrieb:ob sie wirklich vorhatten, erst um 21 Uhr am Gipfel zu sein.
Da wären sie mind. 14 h unterwegs gewesen bis zum Gipfel. Im Bergführer ist eine Zeit von 8-9h angegeben bei normalen Bedingungen.
Da die Mutter sagt, sie wusste keine Details zu der Tour, hat die Tochter vielleicht von vornherein nicht erzählt, dass sie den Gipfel eventuell nicht bis Einbruch der Dunkelheit erreichen, um nicht zuviel Sorge aufkommen zu lassen.
Sie hat sich 10,5h nach dem Start per SMS gemeldet. Dass sie da schon wieder vom Gipfel herunten sind, wird Kerstin selbst nicht geglaubt haben, auch wenn sie Schier dabei hatten. Die muss man ja erst auch mal hochtragen.


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um 19:42
Paar hat eine Zweitagestour in Erwägung gezogen
Das Paar sei bewusst langsam gegangen, sagt der Angeklagte. Im Verlauf der Tour habe man nämlich in Erwägung gezogen, aus der Eintagestour eine Zweitagestour zu machen.
Quelle: https://www.sn.at/panorama/oesterreich/gehen-um-jeden-preis-so-begruendet-der-richter-den-schuldspruch-im-glockner-prozess-art-636343

@watnu
Das ist aber neu, das höre ich zum ersten Mal und war auch im Spotify Podcast nie zur Rede gekommen, auch nicht in Teil 3 (Prozess).


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Todesdrama am Großglockner

um 19:43
Zitat von BohoBoho schrieb:Bitte verlinke ordentlich - sprich, erst Zitat und dann dazu die Quelle und nicht alles quer durcheinander und am Ende alle Quellen.
Das nächste Mal erstellst dann du eine zeitaufwändige Chronologie aus verschiedenen Quellen ;) Über ein Dankeschön anstatt Sonderwünschen hätte ich mich gefreut.
In dem Post, den du zuletzt mit o. g. Bitte zitiert hast, war es so, wie von dir verlangt.


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Todesdrama am Großglockner

um 19:57
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das ist aber neu, das höre ich zum ersten Mal und war auch im Spotify Podcast nie zur Rede gekommen, auch nicht in Teil 3 (Prozess).
So steht es im Ticker. Entscheidung erst auf der Tour haben evtl. andere UserInnen überlesen (s. Hervorhebung). Eine Hütte ist auch genannt:
(...) Im Verlauf der Tour habe man nämlich in Erwägung gezogen, aus der Eintagestour eine Zweitagestour zu machen. In diesem Fall hätte das Duo vom Gipfel nur bis zur Adlersruhe absteigen müssen (statt bis zum Parkplatz am Lucknerhaus). Die dortige Erzherzog-Johann-Hütte verfügt über einen geöffneten Winterraum, dort wollte man übernachten, so der 37-Jährige.
Quelle: https://www.sn.at/panorama/oesterreich/gehen-um-jeden-preis-so-begruendet-der-richter-den-schuldspruch-im-glockner-prozess-art-636343

@Boho kann ja für uns alle verfügbaren Ticker und Artikel vergleichen und zusammenstellen, was dort steht.


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Todesdrama am Großglockner

um 20:00
Zitat von watnuwatnu schrieb:So steht es im Ticker. Entscheidung erst auf der Tour haben evtl. andere UserInnen überlesen (s. Hervorhebung). Eine Hütte ist auch genannt:
(...) Im Verlauf der Tour habe man nämlich in Erwägung gezogen, aus der Eintagestour eine Zweitagestour zu machen. In diesem Fall hätte das Duo vom Gipfel nur bis zur Adlersruhe absteigen müssen (statt bis zum Parkplatz am Lucknerhaus). Die dortige Erzherzog-Johann-Hütte verfügt über einen geöffneten Winterraum, dort wollte man übernachten, so der 37-Jährige.
Quelle: https://www.sn.at/panorama/oesterreich/gehen-um-jeden-preis-so-begruendet-der-richter-den-schuldspruch-im-glockner-prozess-art-636343

Ok, das macht retrospektiv Sinn das so darzustellen. Las sich sich so, als ob es anfänglich so geplant war.


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