Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

127 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Drogen, Mysteriös ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 11:39
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:aber 8 Stunden? Er benötigt für die Strecke Hamburg-Cuxhaven sagen wir zusammen viereinhalb Stunden. Lass es 5 Stunden sein. Und dann hängt er drei Stunden am Hafen ab und isst Fischbrötchen.... Nee. Er wollte ja den Motor einfahren/testen. Lass es eine halbe Stunde Pause sein.
Hmm ja aber es gibt einige Indizien dass eben normalweise schon in Cuxhaven Schluss war.

Zudem: Warum sollte er zum Einfahren immer so weit rausfahren und sinnlos Sprit verfahren?

Und wie schon geschrieben, wenn die Fahrt nach Cuxhaven inkl. Essen dort schon 5 oder 6 Stunden dauert und dann noch Zeit dazukommt für
1) mit Boot auf dem Anhänger zum Hafen fahren
2) Boot ins Wasser lassen
3) Boot später wieder aufladen
4) Vom Hafen wieder heimfahren
5) evtl. auch noch Boot pflegen, reinigen, auftanken etc.

Dann denke ich ist man von 8 Stunden nicht mehr so weit entfernt.


melden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 11:56
Zitat von KrawalllbruderKrawalllbruder schrieb:Warum du hier zum wiederholten male so einen ominösen Nonsens verzapfst frage ich mich schon.
Akzeptiere bitte das so ein Verdienst möglich ist auch wenn du scheinbar keine Ahnung davon hast.
Nochmal: Wenn Du nicht in der Lage bist, Einnahme und Verdienst zu unterscheiden, ist das Dein Problem. Nur werfe dann bitte nicht anderen Leuten vor, keine Ahnung zu haben und Nonsens zu schreiben.

Ich bin ja ganz Deiner Meinung, dass er damit sicher Geld verdient haben wird. Aber der von Dir genannte und "ausgerechnete" Betrag ist als Verdienst eben nicht möglich, weil das nur die Einnahmen sind von denen man die notwendigen Ausgaben abziehen muss.

Mag ja sein, dass Du auf Krawall aus bist, aber es ist und bleibt nun mal falsch was Du da geschrieben hast.


melden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:00
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Warum ist er nicht einfach weggefahren?
Das Szenario "Pick-up eines im Wasser treibenden Drogenpakets" wirft auf jeden Fall auch Fragen auf.

Wenn der für den Fall zuständige Staatsanwalt bei Aktenzeichen XY nicht gesagt hätte, dass man Erkenntnisse in Richtung Mord hätte, er aber aus ermittlungstaktischen Gründen nicht näher darüber sprechen könnte, wäre der Fall für mich ein klarer Fall von Suizid:

Das Opfer könnte draußen auf dem Meer eine "Acht" gefahren sein, nicht um ein Paket einzusammeln, sondern um einen geplanten und vorbereiteten Suizid auszuführen: Schäkel-Konstruktion und Gewicht an sich befestigen, (vermutlich auf Schnellboot getragene) Automatik-Schwimmweste mit eigenem Messer durch Aufritzen unbrauchbar machen, Messer über Bord werfen, Kabelbinder am Hals fest zuziehen und sofort mitsamt dem Gewicht über Bord gehen.


4x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:14
Zitat von KieliusKielius schrieb:Das Opfer könnte draußen auf dem Meer eine "Acht" gefahren sein, nicht um ein Paket einzusammeln, sondern um einen geplanten und vorbereiteten Suizid auszuführen:
Das wäre ein sehr außergewöhnlicher Suizid. Einfach von der Brücke springen geht schneller. Ich habe die Vermutung, daß es einfach nur darum ging, ihn an einer einsamen unbeobachteten Stelle zu kriegen. Möglicherweise gab es gar keine Drogen.


1x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:15
Zitat von KieliusKielius schrieb:Das
Zitat von KieliusKielius schrieb:Das Opfer könnte draußen auf dem Meer eine "Acht" gefahren sein, nicht um ein Paket einzusammeln, sondern um einen geplanten und vorbereiteten Suizid auszuführen: Schäkel-Konstruktion und Gewicht an sich befestigen, (vermutlich auf Schnellboot getragene) Automatik-Schwimmweste mit eigenem Messer durch Aufritzen unbrauchbar machen, Messer über Bord werfen, Kabelbinder am Hals fest zuziehen und sofort mitsamt dem Gewicht über Bord gehen.
Ausschließen kann man es nicht. Aber wie Du schon sagtest, für mich klang das so als ob die Polizei einen Mord für sehr viel wahrscheinlicher hält.

Übrigens fand ich es etwas seltsam dass em Ende der Sendung der Ermittler dann von "versuchtem Mord" gesprochen hat, worauf Cerne ihn korrigierte. Wohl einfach nur ein Versprecher.

Aber wieso nimmt er die Schwimmweste dann nicht einfach ab wenn er Selbstmord begehen will. Und mich auf diese Art ubd Weise zu töten naja ..nicht sehr schön. Und alle bekannte schlossen Selbstmord kategorisch aus, es wurden extra alle Leute im Film dazu eingeblendet. Ok da kann man sich täuschen. Aber in der Gesamtschau ist ein Suizid dann wohl schon sehr unwahrscheinlich.


2x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:26
Zitat von StefanXXXStefanXXX schrieb:Aber wieso nimmt er die Schwimmweste dann nicht einfach ab wenn er Selbstmord begehen will. Und mich auf diese Art ubd Weise zu töten naja ..nicht sehr schön.
Das ist ja schon ein wichtiger Punkt: Selbst wenn es ein Suizid gewesen wäre, warum macht man dann solche Dinge wie sich einen Kabelbinder um den Hals legen und die Schwimmweste zerschneiden?

Das wäre doch eigentlich nur sinnvoll, wenn man den Suizid als Mord erscheinen lassen will, aus welchen Gründen auch immer.

Aber wenn ich mich "nur" umbringen will, dann gibt es da andere Möglichkeiten - es wurde in dem Film doch auch gesagt, dass sein Umfeld meinte, er hätte sich ggf. erschossen oder wäre mit dem Auto gegen einen Baum gefahren.

Und wenn man dann auch noch die Aussage nimmt, dass es Anzeichen für Mord gäbe, die man aber aus ermittlungstatktischen Gründen nicht nennen will, dann würde ich schon sagen, dass da ein Suizid auszuschließen ist.


2x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:27
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Das wäre ein sehr außergewöhnlicher Suizid. Einfach von der Brücke springen geht schneller.
Einfacher und schneller ist vieles.
Für einen berufstätigen Schnellbootpiloten, der tagtäglich auf dem Wasser unterwegs war, wäre der "Selbstmord durch eigenes Versenken im Meer" aber kein besonderes Unterfabgen gewesen.
Außerdem könnte er beabsichtigt haben, dass sein Körper niemals gefunden wird (was ihm misslungen wäre, weil das Gewicht sich löste) und dass der Suizid nicht nachweisbar gewesen wäre, weil es auch ein Unfall hätte sein können.

Für eine (jedenfalls nach außen hin) starke Persönlichkeit könnte der Gedanke an Suizid mit Scham- und Schuldgefühlen verbunden sein. Insofern wäre das Szenario "Suizid auf hoher See" für mich stimmig.
Zitat von StefanXXXStefanXXX schrieb:Aber wieso nimmt er die Schwimmweste dann nicht einfach ab wenn er Selbstmord begehen will.
Weil es aufwändiger ist eine eng anliegende Automatik-Schwimmweste auszuziehen, als die aufblasbaren Schwimmkörper einzuschneiden.


melden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:30
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Selbst wenn es ein Suizid gewesen wäre, warum macht man dann solche Dinge wie sich einen Kabelbinder um den Hals legen und die Schwimmweste zerschneiden
Es bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung, warum sich jemand, der sich umbringen wollte, seine Schwimmweste durch Einschneiden unbrauchbar gemacht und einen Kabelbinder um den eigenen Hals gelegt und dann fest zugezogen haben könnte, bevor er ins Wasser ging...


melden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:43
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber wenn ich mich "nur" umbringen will, dann gibt es da andere Möglichkeiten - es wurde in dem Film doch auch gesagt, dass sein Umfeld meinte, er hätte sich ggf. erschossen oder wäre mit dem Auto gegen einen Baum gefahren.
Dass es immer auch andere Möglichkeiten gegeben hätte, ist klar.
Nur könnte der Betreffende sich eben bewusst für die Ausführung entschieden haben, die er schlussendlich wählte.

Dass sein Umfeld demnach einen Suizid für grundsätzlich denkbar hielt, nur dem Opfer dabei andere Methoden zugetraut hätten, die sie sogar konkret benennen (Erschießen, mit Auto gegen Baum) sagt ja auch schon einiges aus....
Die genannten sind aber Methoden, bei denen der Suizident anschließend tot aufgefunden wird und bei denen auch ziemlich klar ist, dass sich jemand umbringen wollte.

Und an diesem Punkt könnte das Opfer anders getickt haben: er könnte aus dem Leben scheiden gewollt haben, ohne dass man anschließend seine sterblichen Überreste finden und Klarheit über seinen Verbleib und die Ursache seines Verschwindens, also seinen Suizid, haben sollte....
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und wenn man dann auch noch die Aussage nimmt, dass es Anzeichen für Mord gäbe, die man aber aus ermittlungstatktischen Gründen nicht nennen will, dann würde ich schon sagen, dass da ein Suizid auszuschließen ist.
Das ist in der Tat das bisher stärkste Argument gegen Suizid.


1x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:56
Vielleicht hatte man vor, ihn gefügig zu machen, zu irgendetwas. Und hat ihn erstmal mit Schwimmweste hinter dem Boot hergezogen, dann nochmal ein Versuch mit zerschnittener Schwimmweste, dann ein weiterer Versuch mit Kabelbinder um den Hals, und dann ist die Verbindung gerissen und man hat ihn nicht mehr gefunden.


melden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 12:58
Zitat von KieliusKielius schrieb:Das Opfer könnte draußen auf dem Meer eine "Acht" gefahren sein, nicht um ein Paket einzusammeln, sondern um einen geplanten und vorbereiteten Suizid auszuführen: Schäkel-Konstruktion und Gewicht an sich befestigen, (vermutlich auf Schnellboot getragene) Automatik-Schwimmweste mit eigenem Messer durch Aufritzen unbrauchbar machen, Messer über Bord werfen, Kabelbinder am Hals fest zuziehen und sofort mitsamt dem Gewicht über Bord gehen.
Nur damit ich Dir intellektuell folgen kann: welchen Vorteil hätte das Achter-Manöver gehabt um die von Dir beschriebenen Handlungen durchzuführen? Das wäre alles auch möglich gewesen, wenn er das Boot einfach gestoppt hätte.


1x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:07
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:welchen Vorteil hätte das Achter-Manöver gehabt um die von Dir beschriebenen Handlungen durchzuführen? Das wäre alles auch möglich gewesen, wenn er das Boot einfach gestoppt hätte.
Das ist ein berechtigter Einwand, und diese Frage habe ich mir auch gestellt.
Ich habe keinen Bootsführerschein, würde aber vermuten, dass das kleine Boot des Opfers auf offener See bei einem Achtermanöver eine stabilere Lage hat, als wenn das Boot abgestoppt wird und im Treiben ganz dem Spiel von Wind und Wellen ausgesetzt ist.


2x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:17
Nochmal zur den Zeiten:

Es wird gesagt, dass er für das Motor einfahren üblicherweise 10 STunden benötigt (ich hatte sogar "nur" 8 im Sinn). Damit ist sehr wahrscheinlich die Gesamtzeit von Boot ins Wasser lassen bis zurück gemeint.

laut XY startete er um 8.41 Uhr
Seine Schwiegermutter rief er um 10:51 an. Wo er genau da war, wird nicht klar.

Das Fahrmanöver der 8 war dann erst um 15:30 Uhr! also geraume Zeit später

ab 15:45 beginnt das Boot Kreise zu ziehen. FP ging also wahrscheinlich zwischen 15:30 und 15:45 über Bord. Ob freiwillig oder unfreiwillig.


melden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:24
@all:


Gibt es denn User, die sich mit Booten/ Sportbooten auskennen?

ZUnächst einmal würde mich interessieren, ob es üblich ist neue Motoren über einen so langen Zeitraum einzufahren.
In diesem Zusammenhang wäre auch interessant wie oft denn ein Boot einen neuen Motor bekommt.

Zeugen haben ja ausgesagt, dass der Tote üblicherweise 10 Stunden sih Zeit nimmt. Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass er schon öfter Motoren einfahren musste, sonst hätte man ja keine Erfahrungswerte über wie lange der Tote immer wegbleibt.

Wenn (!) der Tote in de Drogengeschäfte verwickelt war, so ist das Motor einfahren ein guter Grund länger wegzubleiben. Aber es wird ja nur ein Schuh draus, wenn er dies öfter und regelmäßig gemacht hat. Es wird in XY so dargestellt als hätte der Tote regelmäßig Motoren eingefahren, in Cuxhaven gewendet, etc.

Mein Laienhaftes Verständnis ist nun aber, dass ja ein Motor Einfahren nichts ist, was oft vorkommt. ZUmindest nicht alle paar Wochen. Wenn sie 2,3 Boote hatten, so kommt es doch eher nur alle paar Jahre vor, dass ein neuer Motor eingefahren werden muss. Oder halten Motoren solcher Boote einfach nur kurz und müssen regelmäßig erneuert werden? Wie gesagt: bei XY klang es so, als sei das ein mehr oder weniger alltägliches to do (zumindest etwas was mehrmals im Jahr vorkommt) und nicht alle Jubeljahre.


1x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:27
Für mich gibt es hier viele Ungereimtheiten, die aber in Summe alle auf ein Ergebnis hinauslaufen:

1) Die scheinbar ungewöhnliche Route, die er mit seinem Boot zum Einfahren des Motors über Cuxhafen hinaus nahm, muss so ungewöhnlich nicht sein. Immerhin beruhen diese mehr oder weniger ausschließlich auf Aussagen der Ehefrau; da kann es doch genau so gut denkbar sein, dass diese von seinen Geschäften wusste und aus welchen Gründen auch immer (z.B. Selbstschutz?!) dies nicht der Polizei erzählen wollte. Dass er sonst in Cuxhafen hielt, um sein Fischbrötchen zu essen, schließt nicht zwangsläufig eine Weiterfahrt aus.

2) Es mag zwar ein Klischee sein, aber die Beziehung wirkte doch etwas typisch für das Milieu/Ex-Milieu. Die Frau muss wesentlich jünger als er sein (Sohn ca. 10 Jahre alt; Großmutter der Ehefrau lebte noch). Er hat also mit 60 Jahren eine - mutmaßlich - maximal 40 jährige Frau und einen verhältnismäßig jungen Sohn. Das ist für mich klassisches Kiez-Klischee. Per se natürlich kein Verbrechen, aber zumindest für mich ein (schwaches) Indiz, dass er vielleicht dem Milieu doch nicht ganz den Rücken gekehrt hat.

3) Der Schäkel war scheinbar eine Sonderform, die so in der Schifffahrt keine Verwendung findet. Das spricht in meinen Augen erstmal dafür, dass es vorsätzlich mitgeführt wurde. Aber unabhängig davon - und da wundere ich mich, dass das so bei XY auch nicht angesprochen wurde - wäre ein derartiges Gerät nur bei größeren Schiffen von Nöten. Ergo dürfte es dafür sprechen, dass es eine Art "Treffpunkt" mit einem größeren Schiff gab, auf dem so etwas eben mitgeführt werden würde. Das widerspricht meines Erachtens auch klar dem "Zufallsfund".

Hätte ein Mitarbeiter, Kunde oder sonst wer solche Schäkel bei dem Opfer schon einmal gesehen, wäre das sicherlich ermittelt wurden. Da es aber eine große Unbekannte zu sein scheint, gehe ich davon aus, dass der/die Täter das bewusst mitgeführt haben, um eine Leiche damit/daran zu versenken. Dass das Ding am Ende seinen Zweck nicht erfüllt, ist einfach "Pech". Aber das Mitführen von Kabelbindern, Schäkel und ähnlichem spricht für mich klar dafür, dass dort der/die Täter auf alles vorbereitet waren und ggf. auch nicht zum ersten Mal.

4) Möglicherweise ist schon nicht mehr das Opfer selbst das Achtermanöver gefahren, sondern der/die Täter, denn es wurde nicht angesprochen, ob es Spuren gibt, die das Boot als Tatort wahrscheinlich sein lassen. Eventuell gab es beim Treffpunkt einen Übergang vom Opfer auf das Schiff des/der Täter (ähnlich wie Lotsen) und dort geschah dann die Tat. Ich weiß jedoch nicht, inwieweit bei größeren Schiffen deren GPS auch Monate später noch nachvollziehbar wäre (aber vermutlich gibt es auch hier Möglichkeiten, den Standort zu verbergen, wenn man es denn darauf anlegt).

Insgesamt sehe ich einen Suizid als eher unwahrscheinlich. Natürlich nicht auszuschließen, aber im Großen und Ganzen wäre die Art, sich selbst zu versenken, schon äußerst bizarr. Auch einen Zufallsfund der Drogen (wie in einem x-beliebigen Hollywoodstreifen) kann ich mir kaum vorstellen. Die Fläche ist so gewaltig und dass er ausgerechnet da über eine Kiste voller Drogen "stolpert", ist in meinen Augen nahezu unmöglich. Dann wäre eher noch vorstellbar, dass er Augenzeuge einer Übergabe o.ä. wurde und deshalb "aus dem Weg geräumt" werden sollte. Aber auch das ist abwegig und wäre ein riesiger, abenteuerlicher Zufall.


1x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:30
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Mein Laienhaftes Verständnis ist nun aber, dass ja ein Motor Einfahren nichts ist, was oft vorkommt. ZUmindest nicht alle paar Wochen. Oder halten Motoren solcher Boote einfach nur kurz und müssen regelmäßig erneuert werden?
Nach meinem ebenso laienhaften Verständnis und angesichts der geschätzten Größe des Unternehmens würde ich davon ausgehen, dass maximal ein neuer Motor pro Saison eingefahren werden muss.
Wie es nach der Winterpause aussieht, ob das dann einmal mit allen Booten gemacht werden muss, wäre evtl noch denkbar.
Es ist echt verwunderlich, dass dieser Fall so lange derart unterm Radar geflogen ist. Ich kann mich z.B. an keinen Beitrag im Hamburg Journal dazu erinnern.
Gestern wurde derselbe Beitrag wie im Eingangspost verlinkt aus dem Schleswig Holstein Journal im Hamburg gezeigt.


1x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:34
Zitat von antheanthe schrieb:Es ist echt verwunderlich, dass dieser Fall so lange derart unterm Radar geflogen ist. Ich kann mich z.B. an keinen Beitrag im Hamburg Journal dazu erinnern.
Dürfte wohl mit dem Medienethos zusammenhängen dass über Suizide (auch mutmaßliche) grundsätzlich erstmal nicht berichtet wird.


1x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:37
@anthe
Die Polizei hatte bei xy die Länge des einfahrens schon als ungewöhnlich beurteilt. Für mich sxhwang da mit; dsss die Ausfahrten Tarnung für Botenfahrten waren. Dann muss aber zweierlei erfüllt sein:

- die Fahrten müssen regelmäßig stattgefunden haben
- Die Fahrten waren geplant. Die Drogen warten ja nicht darauf bis ein neuer Motor eingefahren werden muss;)


1x zitiertmelden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:38
@Krawalllbruder
@brigittsche


Bei dem Disput zwischen den beiden bezüglich des Gewinns von diesen Bootstouren-Anbietern muss ich eindeutig @brigittsche recht geben.

Krawalli hat nur den Umsatz ausgerechnet, Brigitte dann den Operativen Gewinn, also alles was unmittelbar vom laufenden Geschäft abgeht, meistens Personalkosten, Benzin usw. Dann gibt es aber noch außerordentliche Ausgaben, wie z.B. dieser Motor. Möcht nicht wissen wie teuer der war.

Aber VOR ALLEM die Steuer-und Sozialabgaben. Das ist hier in Deutschland absolut die Nummer Eins in Ausgaben.

Also von dieser ausgerechneten Big Summe bleibt nicht mehr so viel übrig wie man annehmen sollte


melden

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 13:39
Zum Thema Drogen: die Speedboote sind ja laut Unternehmenswebseite als einzige berechtigt, im Hamburger Hafen zu fahren.
Im Sommer 2023 gab es eine Einbruchsserie auf Hafenanlagen, bei denen anscheinend versucht wurde, Drogencontainer ausfindig zu machen und anschließend aus dem Hafen zu schmuggeln. Es wurden in mehreren Wochen 44 Personen festgenommen, die alle sehr schweigsam waren.
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article246263682/Niederlaendische-Banden-im-Hamburger-Hafen-Wo-bitte-geht-s-hier-zu-den-Drogen.html

Eine Möglichkeit wäre evtl, dass auch per Boot versucht wurde, Komplizen wasserseitig ungesehen auf eine Container-Abstellfläche o.ä. zu bringen.

https://www.sat1regional.de/kokain-schmuggel-im-hamburger-hafen-angeklagte-zu-langjaehrigen-haftstrafen-verurteilt/


melden