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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

527 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Knochen, Knochenfund ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

13.07.2026 um 23:00
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das würde dann aber bedeuten, dass man weiß, dass die Leiche tatsächlich in dem Gebiet liegt, in dem man den Knochen gefunden haben will. Und da glaube ich wiederum, dass man dann die Leiche auch wirklich gefunden hätte. Trotz aller Schwierigkeiten in dem Gelände.

Und warum soll man das dann wiederum verheimlichen und behaupten, man hätte nur einen Knochen?
Nein, da hast du mich falsch verstanden.
Szenario: Die Polizei hat überhaupt gar keine Ahnung, wo die Leiche liegt, aber legt eine Flinte und behauptet, sie hätten einen Knochen gefunden, obwohl es nicht der Fall ist.
Es wäre ein zu hoher Zufallsfaktor, dass die Leiche tatsächlich dort irgendwo liegt, und so würde die Polizei nie und nimmer vorgehen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

13.07.2026 um 23:08
Zitat von 19881988 schrieb:aber Behörden müssen schon grundsätzlich richtig und sachlich informieren.
Mordermittler dürfen sehr wohl tricksen und bluffen, um Täter zu Fehlern zu verleiten oder zu Geständnissen zu bewegen und müssen dabei keineswegs immer strikt bei der Wahrheit bleiben.

Deshalb finde ich interessanter die Frage, ob die Finte "Fund eines einzelnen Knochens" überhaupt Sinn ergeben kann.
Ich meine ja, falls die Ermittler glauben den Täter zu kennen, aber man ihm nichts nachweisen kann. Dann könnte die Finte der Versuch sein, bei der Überführung des Täters weiterzukommen.
Zitat von 19881988 schrieb:Sollte sie ermordet worden sein, was noch nicht zweifelsfrei feststeht, dürfte die Leiche wo anders abgelegt worden sein.
Diesem Gedankengang kann ich nicht folgen.
Sollte die Vermisste ermordet worden sein, kann ihre Leiche überall abgelegt worden sein.
Ob die Kripo genauere Informationen oder Anhaltspunkte hat, wo der Leichnam liegt, wissen wir nicht.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

13.07.2026 um 23:17
Zitat von KieliusKielius schrieb:Mordermittler dürfen sehr wohl Tricksen und Bluffen, um Täter zu Fehlern zu verleiten oder zu Geständnissen zu bewegen.

Deshalb finde ich interessanter die Frage, ob die Finte "Fund eines einzelnen Knochens" Sinn ergeben kann.
Aber nicht über die breite Öffentlichkeit. Glaub mir das einfach.
Bei verdeckten Ermittlungen darf getrickst werden.
Es kommt wie gesagt auf die Formulierung an.
"Nach vorläufigen Erkenntnissen" - okay.
Aber zweifelsfrei und über die Öffentlichkeit - Klares nein.

Sollte der Fund "Fake" sein, würde das voraussetzen, das ihre Leiche bereits wo anders gefunden wurde und ihr Tod feststeht.
Sollte sie noch verschwunden sein, ist es rechtlich nicht möglich.

Wie gesagt, ich gehe davon aus, der Knochen ist vom Täter platziert worden, aber jeder darf seine Meinung haben, und an das glauben, was für ihn oder sie persönlich am nähesten an die Wahrheit kommt.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

13.07.2026 um 23:29
Zitat von 19881988 schrieb:Wie gesagt, ich gehe davon aus, der Knochen ist vom Täter platziert worden,
Ich habe versucht, diesen Gedanken nachzuvollziehen. Er erscheint mir absurd.

Vorhin wurde gesagt, der Täter wäre bestimmt nicht so "dumm", auf die polizeiliche Finte eines "einzelnen Knochenfundes" hereinzufallen.

Aber gleichzeitig traut man dem Täter soviel "Dummheit" zu, dass er einen einzelnen Knochen unten am Felsabhang ablegt in der Hoffnung, dass ihn jemand findet und zur Polizei bringt, und in dem Glauben, die Polizei so auf eine falsche Fährte führen zu können.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

13.07.2026 um 23:31
Zitat von 19881988 schrieb:Wenn man von der Hypothese ausgeht, der Knochenfund ist "Fake", und man möchte mit der Nachricht jemanden triggern, würde diese Person doch genau wissen, dass man dort nichts gefunden haben kann, da sie wo anders liegt.
Nicht unbedingt. Sollte es einen Täter geben, wüsste er natürlich, wo die Leiche liegt, bzw. dass sie nicht am Fuß der Felsen liegt. Aber bis zum Zeitpunkt des (tatsächlichen oder vermeintlichen) Knochenfunds galt Corinas Verschwinden zumindest offiziell ja als Vermisstenfall, und es hätte auch sein können, dass sie noch am Leben war. Wenn jedoch ein Knochen von ihr gefunden wird, wo auch immer, hat man Gewissheit, dass sie nicht mehr lebt. Es spielt keine Rolle, wie der Knochen an die Stelle kam. Er muss nicht vom Täter platziert worden sein. Die Ermittler sagen ja auch, ein Tier könnte den Knochen von irgendwoher verschleppt haben. Entscheidend ist, dass man jetzt die Erkenntnis hat: Corina ist tot. Und das wusste bis dahin niemand (außer dem Täter).

Insofern ist der Knochenfund schon ein Wendepunkt in dem Fall, auch für den Täter. Nach dem Knochenfund weiß er, dass man jetzt nach Corinas Leiche (und ggf. nach ihrem Mörder) suchen wird. Vielleicht könnte er bei der Vorstellung ja schon nervös werden?
Zitat von KieliusKielius schrieb:Deshalb finde ich interessanter die Frage, ob die Finte "Fund eines einzelnen Knochens" überhaupt Sinn ergeben kann.
Ich meine ja, falls die Ermittler glauben den Täter zu kennen, aber man ihm nichts nachweisen kann. Dann könnte die Finte der Versuch sein, bei der Überführung des Täters weiterzukommen.
Ja, das wäre für mich auch denkbar, wie oben beschrieben.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

13.07.2026 um 23:49
Zitat von KieliusKielius schrieb:Aber gleichzeitig traut man dem Täter soviel "Dummheit" zu, dass er einen einzelnen Knochen unten am Felsabhang ablegt in der Hoffnung, dass ihn jemand findet und zur Polizei bringt, und in dem Glauben, die Polizei so auf eine falsche Fährte führen zu können.
Vielleicht wollte er mit dem Knochen in der Schlucht eine ihm nahestehende Person von einem Suizid der Corina überzeugen.
Es könnten ja auch soziale Gründe dahinter stecken.
Vielleicht wurden die bohrenden Fragen und das Misstrauen einfach zu viel, und er hat sich zu diesem Schritt entschlossen.
"Siehst du - ich hab es dir doch gesagt, ich hab damit nichts zu tun, sie war depressiv und hat sich das Leben genommen. Den Rest haben sich wohl die Tiere geholt."

Es muss ja nicht nur um die Polizei gegangen sein.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 00:21
Zitat von 19881988 schrieb:Vielleicht wollte er mit dem Knochen in der Schlucht eine ihm nahestehende Person von einem Suizid der Corina überzeugen.
Ein einzelner Knochen unterhalb der Felswand ist kein Indiz dafür, dass die Vermisste Suizid begangen hat. Sie könnte genauso gut ermordet, irgendwo dort abgelegt worden sein und anschließend hätten sich mit Ausnahme des einen Knochen "den Rest die Tiere geholt".

Anders ausgedrückt, ein einzelner platzierter Knochen sagt nichts darüber aus, wie die Vermisste zu Tode kam und schützt demzufolge auch niemanden vor dem Verdacht, die Vermisste auf dem Gewissen zu haben

Ein einzelner Knochenfund besagt nur, dass die Vermisste nicht mehr lebt. Es entfällt also damit die Möglichkeit, dass sie nur "ausgestiegen" und noch am Leben sein könnte.
Zitat von rattichrattich schrieb:Aber bis zum Zeitpunkt des (tatsächlichen oder vermeintlichen) Knochenfunds galt Corinas Verschwinden zumindest offiziell ja als Vermisstenfall, und es hätte auch sein können, dass sie noch am Leben war. Wenn jedoch ein Knochen von ihr gefunden wird, wo auch immer, hat man Gewissheit, dass sie nicht mehr lebt.
Falls der einzelne Knochenfund keine Finte der Ermittler ist, dann halte ich es eher für wahrscheinlich, dass dieser einzelne Knochen tatsächlich über eine größere Entfernung von einem Wildtier an den Fundort verschleppt wurde und dass man deshalb beim gründlichen Durchkämmen der näheren Umgebung des Fundorts keine weiteren Knochen oder Kleidungsstücke der Vermissten gefunden hat.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 02:04
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 10.07.2026:Ich habe gerade etwas Kopfkino bzgl. ihrer Kontakte in einschlägigen Internetportalen. Konnte man alle ihre ehemaligen Sexpartner ausfindig machen? Verschwand sie vielleicht schon am Vorabend des 23. März 2024 oder hatte sie gleich am Morgen einen verabredeten Treff auf einem Parkplatz o.ä.?
Ich habe jetzt nur bis Seite 3 überflogen, bis dorthin wurde ja überwiegend der Knochen diskutiert.

Aber nochmal zum Thema "offene Beziehung". Ich deute das hier nicht so, als hätte auch Frau Niemand ausschweifend in der Gegend herum gewildert. Statistisch gesehen gibt es nur sehr wenige "offene" Beziehungen, die ausgewogen sind und tatsächlich funktionieren.
Meist ist es einer der Partner, der das als Freifahrtschein für sich selbst beansprucht und der andere macht die Faust in der Tasche und stimmt notgedrungen zu.

Ich habe mich sehr gewundert, dass dieser Partner sich in aller Öffentlichkeit in der XY Sendung präsentiert, nachdem er vorher ja scheinbar keinen Anlass gesehen hatte, sich von seiner Ehefrau scheiden zu lassen (lebten die eigentlich getrennt? Führten die auch eine "offene" Beziehung? Wusste sie von seinem Treiben?).

Jedenfalls klang es so als ob Frau Niemand mehr in diese Beziehung investiert und sich auch mehr davon versprochen hat, siehe "Verlobung". Wie kann sich ein verheirateter Mensch eigentlich mit einem anderen Partner verloben?
Für mich hat das alles ein Geschmäckle. Zumal man in einer solchen Beziehung sehr unglücklich sein und sich selbst verlieren kann.
Ich glaube, genau an der Stelle würde ich irgendwie ansetzen...


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14.07.2026 um 06:54
Zitat von 19881988 schrieb:Sollte der Fund "Fake" sein, würde das voraussetzen, das ihre Leiche bereits wo anders gefunden wurde und ihr Tod feststeht.
Sollte sie noch verschwunden sein, ist es rechtlich nicht möglich.
Ich muss zugeben, dass ich auch zunächst sofort die Idee eines Fakes im Kopf hatte, um einen Täter aus der Reserve zu locken.

Allerdings finde ich auch dieses Argument von @1988 dagegen recht überzeugend. Denn Immerhin stellt eine Vermissung die Angehörigen vor recht große Probleme, da man nicht die Möglichkeit hat, due Rechtsgeschäfte der vermissten Person zu regeln. Mietverträge, Versicherungen, leasingraten etc können nicht gekündigt, sondern müssen weiter bedient werden, obwohl das Einkommen recht schnell wegfällt.
Wenn jetzt eine offizielle Behörde öffentlich verkündet, die vermisste sei sicher tot, müsste dass ja zumindest dazu führen, dass die Angehörigen sie für tot erklären lassen können.

Gleichzeitig sehe ich da durchaus ethische Probleme. Nicht mal so sehr gegenüber dem Täter, sondern zum einen gegenüber der vermissten Person, aber sich gg.deren sozialem Umfeld.
Solange eine Möglichkeit besteht, dass sie sich freiwillig abgesetzt haben könnte, kann man sie doch nicht einfach öffentlich für tot erklären. Und das soziale Umfeld besteht ja aus mehr Personen als den Kindern, die in dem angedachten Szenario ja eingeweiht worden wären- denn die Tochter sass mit im Studio. Es gibt auch weitere Verwandte und sicher auch enge Freunde, die jetzt alle trauen und vielleicht drauf bestehen könnten , den Knochen zu beerdigen, um wenigstens ein Grab zu haben.

Wenn ich also den Rattenschwanz bedenke, der da dran hängt, dann denke ich auch, dass es kein Fake sein kann.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 07:09
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das kann schon sein, aber ich sehe halt nicht, wie das über diese Knochen-Geschichte funktionieren sollte.

Gar nicht. Ich glaube auch nicht dran, dass dass eine Finte ist. Ich wollte damit nur sagen, dass bei der Sendung der Verdacht aufgekommen ist, dass da irgendwas im Busche ist. Und dann die Ableitung vielleicht bei einigen ist,.dass es mit dem Knochenfund zu tun hat. Meine ist eine andere.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Da wäre es doch viel sinnvoller, an verschiedenen Stellen in der weiteren Umgebung Suchmaßahmen durchzuführen und diese groß über die Medien zu verbreiten.
Das wäre eigentlich ziemlich dumm. Das würde ja eindeutig zeigen, dass die Polizei im Dunklen stochert.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 07:21
Zitat von EdnaEdna schrieb:Das wäre eigentlich ziemlich dumm. Das würde ja eindeutig zeigen, dass die Polizei im Dunklen stochert.
Nein, wenn man dem Täter Angst machen will und seine Reaktion beobachten will nicht.

Denn das wäre das normale Vorgehen das die Polizei so durchzieht und das die Gefahr bringt, dass die Leiche eben an ihrem tatsächlichen Ablageort gefunden wird.

Aber, und dagegen kamen hier noch keine überzeugenden Argumente, wenn man behauptet, man hätte einen Knochen gefunden an einer Stelle wo die Leche aber nicht liegt, dann lacht der Täter und sagt: "Ja, genau, schon klar, ihr wollt da einen Knochen gefunden haben, so ein Quatsch, die Leiche liegt schließlich im Wald von Hutzelhausen. Das weiß ich, weil ich sie selbst dort abgelegt habe, aber da an der Burg ist Blödsinn!"

Der wird aber nicht darauf hereinfallen und zum tatsächlichen Ablageort gehen und gucken, ob noch alles da liegt (oder was sich einige User hier vorstellen was dann passieren soll).
Zitat von KieliusKielius schrieb:Ein einzelner Knochenfund besagt nur, dass die Vermisste nicht mehr lebt. Es
Nein, solange wir nicht wissen, was für ein Knochen das sein soll - und genau das wurde ja nicht gesagt. Wenn es ein Fingerknochen wäre, kann man nicht ausschließen, das die Person noch lebt. Das ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 07:34
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nein, wenn man dem Täter Angst machen will und seine Reaktion beobachten will nicht.
Naja. Doch schon. Wenn die jetzt anfangen, überall bei Dresden zu graben, der Täter hat sie aber, sagen wir Mal in Leipzig, abgelegt. Dann weiß der ja sofort, dass die 0 Ahnung haben.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 08:47
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Allerdings finde ich auch dieses Argument von @1988 dagegen recht überzeugend. Denn Immerhin stellt eine Vermissung die Angehörigen vor recht große Probleme, da man nicht die Möglichkeit hat, due Rechtsgeschäfte der vermissten Person zu regeln. Mietverträge, Versicherungen, leasingraten etc können nicht gekündigt, sondern müssen weiter bedient werden, obwohl das Einkommen recht schnell wegfällt.
Wenn jetzt eine offizielle Behörde öffentlich verkündet, die vermisste sei sicher tot, müsste dass ja zumindest dazu führen, dass die Angehörigen sie für tot erklären lassen können.
Eigentlich zeigt der Punkt sehr gut, warum es kein Fake sein kann. Wenn die Polizei öffentlich feststellt, dass man einen Knochen der Vermissten gefunden hat, was logischerweise ihren Tod nicht beweist, aber stark in diese Richtung geht, hat dies rechtlich einige gravierende Auswirkungen für die Vermisste selbst und ihre Angehörigen. Die Polizei würde sich hierdurch in eine verzwickte Lage bringen und mehr als angreifbar machen, sollte die Auffindung ein „Fake“ sein.

Das Ganze nur um den Täter eventuell zu einer Kurzschlusshandlung zu ködern, erachte ich als nicht zielführend.

Ich persönlich denke, dass der Knochen ggf. schon relativ früh, von einem Vogel mitgenommen wurde und dann verloren oder runtergefallen ist. Raben und andere mittelgroße Vögel sind Aasfresser und es kommt gar nicht so selten vor, dass diese Vögel unterwegs ihre Beute auch mal verlieren. Allerdings würde man hier wohl irgendwelche Form des Tierfraasses erwarten. Alles jedenfalls mehr als merkwürdig.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 09:50
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Der wird aber nicht darauf hereinfallen und zum tatsächlichen Ablageort gehen und gucken, ob noch alles da liegt (oder was sich einige User hier vorstellen was dann passieren soll).
Doch kann er. Wird er aber aus logischen Gründen nicht machen.

Der Knochenfund belegt doch, dass der Ablageort der Leiche Drittpersonen bekannt ist. Eher unvorstellbar, dass diese den Leichenfund nicht bei der Polizei gemeldet hätten.

Wäre der Knochenfund eine Finte der Polizei, tut das den mutmasslichen Täter aus logischen Gründen wie oben genannt nicht Jucken.

Da nur der mutmassliche Täter den tatsächlichen Ablageort der Leiche kennt, müsste eigentlich der Täter den Knochen an den Fundort verbracht haben.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 10:03
Zitat von EdnaEdna schrieb:Wenn die jetzt anfangen, überall bei Dresden zu graben, der Täter hat sie aber, sagen wir Mal in Leipzig, abgelegt. Dann weiß der ja sofort, dass die 0 Ahnung haben.
Das würde aber nur gelten, wenn die Polizei keine Ahnung hätte, wer der (mögliche) Täter ist und wo er die Leiche beseitigt hat. Es sieht aber doch eher danach aus, als hätten die Ermittler eine bestimmte Person im Auge und wüssten, dass diese Person nicht genügend Zeit oder aus anderen Gründen keine Möglichkeit hatte, die Leiche weit weg zu verbringen. Das hieße, Corina muss im näheren Umkreis von ihrem Zuhause, ihrem letzten Aufenthaltsort, liegen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 10:37
Mir fällt gerade ein: Der Freund als möglicher letzte Kontakt hat vermutlich keine großen Ortskenntnisse aber auch kein eigenes Auto vor Ort gehabt. Er hätte also theoretisch das Auto der Vermissten nutzen müssen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 11:14
Zitat von KTGKTG schrieb:Mir fällt gerade ein: Der Freund als möglicher letzte Kontakt hat vermutlich keine großen Ortskenntnisse aber auch kein eigenes Auto vor Ort gehabt.
Wurde denn irgendwo erwähnt, woher der Freund stammt?


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14.07.2026 um 11:18
Zitat von sören42sören42 schrieb:Das Opfer hatte offene Partnerschaft(en). Es geht nicht darum, es zu bewerten, aber es verlangt den Beteiligten Einiges an Toleranz ab, wenn sie sich überhaupt auf sowas einlassen. Womöglich war jemand dann doch emotionaler "gefangen" als gedacht...
Einerseits logisch. Andererseits: Sie hatte ihm einen Heiratsantrag gemacht, auf den er laut eigener Aussage wohl etwas unterkühlt reagiert habe. Und er war selbst noch verheiratet. Danach soll sie etwas von der Aussteigerszene in der Karibik fasziniert gewesen sein. Und sie gingen wohl auf Parties, vielleicht auch eine Art Orgie, zusammen, bei denen Partnertausch etc. praktiziert worden ist.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 11:24
Hier wurde ja schon mehrfach spekuliert, dasd ein Täter den einzelnen Knochen abgelegt haben könnte, um so einen Suizid durch Sturz vom Felsen vorzutäuschen.
Das halte ich für unlogisch, denn auch der dämliche Täter kann sich an zwei Fingetm abzählen, dass man dann mehr als einen einzelnen Knochen finden müsste, nämlich den Rest des Skelettes und Kleidung.
Andere Beweggründe, warum ein Täter einen einzelnen Knochen dort hinbringen sollte, fallen mir aber auch nicht ein.
Dann bleibt als einzige Erklärung eigentlich nur die Verschleppung durch Tiere, je nach Größe des Knochens neben vierbeinigen Aasfressern (Fuchs, Dachs, Hund) kommen da vielleicht auch Vögel in Frage, was den Radius, in dem die Leiche sich befinden muss, vergrößern.

Und die Leiche müsste offen zugänglich liegen, damit diese Tiere sie finden und plündern können. Wäre das denn dann möglich, das die Leiche 2 Jahre lang unentdeckt bleibt? Zumindest wenn sie verunfallt ist oder einen medizinischen Notfall erlitten hat, halte ich das für sehr unwahrscheinlich, denn dann wäre es foch wahrscheinlich, dass sie irgendwo liegt, wo eine Spaziergängerin halt lang geht.

Ich habe schon ab und zu gehört, dass Menschen, die einen Suizid begehen, dies an einer Stelle machen, an der sie hoffen, nicht gefunden zu werden
Trotzdem würde ich es für wahrscheinlicher halten, dass sie in dem Fall, dass die Leiche von Menschen nicht entdeckt wird, sie aber für Aasfresser zugänglich ist, Opfer eines Kapitaldeliktes geworden ist und der Täter sich eben bemüht hat, die Leiche zu verstecken.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

14.07.2026 um 11:32
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und die Leiche müsste offen zugänglich liegen, damit diese Tiere sie finden und plündern können. Wäre das denn dann möglich, das die Leiche 2 Jahre lang unentdeckt bleibt? Zumindest wenn sie verunfallt ist oder einen medizinischen Notfall erlitten hat, halte ich das für sehr unwahrscheinlich, denn dann wäre es foch wahrscheinlich, dass sie irgendwo liegt, wo eine Spaziergängerin halt lang geht.
Auf den Fall Tanja Graeff wurde ja schon hingewiesen. Steil abschüssiges Gelände, das mehrmals aufwendig abgesucht wurde. Aber die Leiche war wohl in einer Baumkrone festgesteckt und wurde erst bei Rodungsarbeiten 8 Jahre später gefunden. In diesem Fall ist die Gesuchte gut 2 Jahre vermisst...


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