sallomaeander schrieb:oder durch bestimmte Beleuchtungskonstellationen.
Videospiele, Stroboskope...die Augenmigräne habe ich hier nicht erwähnt, aber ja - genau so beschis...
rattich schrieb:Ob das jetzt eine medizinisch diagnostizierte Migräne war oder vielleicht einfach große Anspannung und Kopfschmerzen, sollte für die Kollegen ja nicht entscheidend sein.
Migräne ist nicht einfach Kopfschmerz und schon gar kein Spannungskopfschmerz. Schwere Migräne mit häufigen Attacken führt durchaus zu einem Grad der Behinderung.
Ich finde es aber seltsam, dass das Handy aus war, nicht nur lautlos. Die Frau hatte Kinder.
Bei der Familie in Drage waren die Handys auch frühzeitig aus. Und warum sollte sie ein abgeschaltets Handy mitnehmen? - ok, vielleicht um Akku zu sparen, weil sie es nicht geladen hatte.
Schauen wir mal auf die denkbaren Möglichkeiten:
1. Suizid
2. Unfall
3. Tötung durchs Umfeld
4. Tötung durch eine weitläufig, evtl. durch Onlinekontakte bekannte Person
5. Tötung durch eine gänzlich unbekannte Zufallsbegegnug.
6. Sie lebt, hat aber einen Knochen verloren (an eine Finte der EB glaube ich nicht)
Die Aufzählung ist hier willkürlich, allerdings halte ich Theorie 1 und 3 für am Wahrscheinlichsten.
Ein Suizid muss sich für Andere nicht ankündigen.
Eine Frau mittleren Alters, möglicherweise zu Beginn der Wechseljahre, möglicherweise mit anderen Lebensplänen, welche nicht erreichbar waren. Möglicherweise mit Depressionen, auch die muss man nicht sehen.
Und ja - Migräne hat schon Menschen dazu verleitet sich umzubringen. Bei mir geistert eine Zahl von knapp über 50% der Migräne- und Clusterpatienten durch den Kopf, welche angaben Suizidgedanken zu haben.
Hier eine andere Studie zum Thema:
https://www.doccheck.com/de/detail/articles/50572-migraene-wenn-kopfschmerz-toetetAlso bitte (!) - tut nicht so, als ob Migräne ein bisschen Kopfschmerz wäre. Es ist eine hochkomplexe neurologische Erkrankung, welche sich deutlich auf die Lebensqualität auswirken kann.
Theorie 3 folgt der Statistik und der Logik. Der gefährlichste Mensch im Leben einer Frau ist eben nicht der große Unbekannte, welcher hinter der Hecke lauert.
(Wobei es den gibt - die arme Nicole S. begegnete ihrem Mörder im Bus, nur wenige 100m von zu Hause entfernt)
Theorie 6 würde ich völlig ausschließen, wir sind hier nicht bei Harry Potter.
Und was das Ablegen eines Knochens aus Mitleid für die Angehörigen angeht, damit die vom Tod erfahren: eher so gar nicht.