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Mordfall Tristan

26.013 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

21.04.2026 um 19:04
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die Beschreibung durch das Mädchen war konkreter. Gesehen hat sie also einiges:
Ich habe den Gedankengang aufgegriffen, ob das Mädchen sich im Tag geirrt haben koennte. In dem Fall bliebe nur noch die Beschreibung der Tunnelzeugen übrig.


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Mordfall Tristan

21.04.2026 um 19:18
@WM
Reine Spekulation. Damit kann man alles in Frage stellen, es ist aber nicht zielführend. Da landet man schnell wieder bei "verschiedenen Zopftypen" usw
So ganz naiv sind die Ermittler wohl eher nicht.


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Mordfall Tristan

21.04.2026 um 20:37
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Tristan nahm am Unterricht und am gemeinsamen Mittagessen (12:30 Uhr - 13:15 Uhr) teil.

Nach dem Telefonat traf Tristan zufällig seinen Freund Boris. Beide fassten den Entschluss, vor der Schule noch einmal eine Zigarette zu rauchen. Dadurch verspätete sich Tristan und kam erst zur 2. Stunde, gegen 09:00 Uhr, in den Unterricht.


Auf der anderen Seite fehlen Infos wie die bereits erwähnten Buslinien. Das wäre für etwaige Zeugen aber wichtig.
Du liest die Zusammenfassung des in 2026 noch für die Öffentlichkeit bestimmten Ermittlungsstands.

Bei einem Real Crime geht das in Echtzeit auch mal „durcheinander“ und „widersprüchlich“ an die Öffentlichkeit und wird - wie aktuell im Fall Fabian - mit Anklageerhebung und Urteilsbegründung(en) nachvollziehbarer.

Was nicht mehr auftaucht, kann ausermittelt-relevant oder ausermittelt-nicht relevant sein.
Beides müsste man - da ausermittelt - nicht mehr an die Öffentlichkeit geben.
Solange sich neue Ansätze ergeben, für die Hinweise aus der Bevölkerung benötigt werden, wird diese via Medien informiert. Das kann aber auch mal dauern und „nach dem (potenziell eigenen) Mittagessen“ oder „zwei rauchende Jungen während der ersten Schulstunde irgendwo rund um den Bahnhof“ wäre vermutlich etwas, was dir selbst weiterhelfen könnte, wenn du ein paar Tage oder Wochen nach der Tat entscheiden müsstest, ob du als möglicher Zeuge in Betracht kommen könntest oder nicht.


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Mordfall Tristan

21.04.2026 um 22:12
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, dass Phantombild nicht Boris zeigt sondern beispielsweise eines der Kinder, die Tristan entdeckt haben.
Es liegt aber nahe, dass das Phantombild eher einen Jugendlichen oder ein Kind zeigt.
Von denen hätte man ein Foto machen können, von Boris und allen Freunden von Tristan ebenfalls, sogar in Farbe.

Die Quelle, aus der das Bild stammt, ist nicht mehr verfügbar, es braucht erst mal Zeugen um überhaupt ein Phantombild malen zu können, das Verletzungsbild war den Ermittlern bekannt, es gab früh Hinweise auf einen blonden Mann mit Zopf, wann hätte frühestens ein richterlicher Beschluss vorliegen können um öffentlich ausgerechnet nach einem Kind zu fahnden?
Der Gesetzgeber hat die Öffentlichkeitsfahndung unter den §§ 131 bis 131c der
Strafprozessordnung (StPO) klar geregelt und festgehalten, dass hierüber maßgeblich
Richter und Staatsanwaltschaft zu befinden haben, womit wiederum der Ausbildung
willkürlichen Handelns seitens der Exekutive vorgebeugt werden soll. Ferner entbindet ein
richterlicher Beschluss nicht von den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit, die für jedwedes
hoheitliches Handeln des Staates gelten.
Zudem heißt es bekanntlich: „Das Internet vergisst nicht.“ Noch gravierender ist vielleicht,
dass das Internet die Wahrheit nicht immer kennen will und diese ganz bewusst verleugnet
werden kann. Nicht selten verbreiten sich Meldungen, Fotos oder Videos auf virale Weise,
wobei sich dem Betrachter die dahinterstehende Geschichte verbirgt oder Text- und
Bilddokumente gar manipuliert wurden. Am Ende bleiben verzerrte Bruchstücke des Ganzen
zurück, welche auf Servern in der ganzen Welt gespeichert sind, Gerüchte sowie
Unwahrheiten wiederspiegeln und zu Interpretationen sowie Spekulationen führen.
Mit der Hoffnung, diese kurze Ausführung, die nicht den Anspruch eines juristischen
Staatsexamens erhebt, weckt Ihr (besseres) Verständnis, möchten wir die Bitte
verbinden, die Arbeit der Polizei nicht pauschal zu verurteilen, wenn Sie in Zukunft
von Fahndungen erfahren, deren Anlässe bereits einige Zeit zurückliegen.
Ihr Team der Leipziger Pressestelle
Quelle:
https://www.polizei.sachsen.de/de/download/PDL/PolizeilicheXXffentlichkeitsfahndungXod.pdf


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Mordfall Tristan

21.04.2026 um 22:15
Der zeitnahe Umzug von Boris nach dem Mord an Tristan wurde ja oftmals kritisch beäugt sei es im Podcast als auch mitunter hier im Theard. Ich muss ehrlich sagen, dass ich daran nichts merkwürdig finde. Was hättet ihr anstelle der Eltern von Boris nach so einem heftigen Vorfall gemacht? Meine Eltern waren damals so geschockt von den Nachrichten über den Fall, dass man selbst auf einen Umzug nach Hofheim verzichtete. Mein Vater pendelte lieber 40km zur Arbeit, da er kein gutes Gefühl hatte nach all den Geschichten aus der Gegend


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Mordfall Tristan

22.04.2026 um 08:42
Der Umzug per se ist nicht so ungewöhnlich, eher die kurze Distanz, die man verzogen ist. Wenn ich Todesangst habe weil mich der Mörder meines besten Freundes kennt und womöglich daran hindern möchte, etwas über ihn auszuplaudern, fühle ich mich 20-30 km vom Tatort nicht gerade wohl.


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Mordfall Tristan

22.04.2026 um 08:49
@bornheim
@dreizehner
Ist es nicht auch eher so, dass ein kurzfristiger Umzug ohne Vorlauf doch schwierig möglich ist. Daher ist es doch eher wahrscheinlich, dass der Umzug schon vorher geplant war


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Mordfall Tristan

22.04.2026 um 09:04
Zitat von JaschaJascha schrieb:Das Mädchen oder die Bank?
Das Mädchen ist grammatikalisches Neutrum. Es dürfte also ziemlich eindeutig sein, worauf sich der Relativsatz bezieht. Ausserdem geht es auch aus meiner Unterhaltung mit Vorsichtfalle hervor.


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Mordfall Tristan

22.04.2026 um 09:22
Zitat von bornheimbornheim schrieb:Wenn ich Todesangst habe weil mich der Mörder meines besten Freundes kennt und womöglich daran hindern möchte, etwas über ihn auszuplaudern, fühle ich mich 20-30 km vom Tatort nicht gerade wohl.
Nicht jeder hat die Möglichkeit, mal so spontan ein paar 100 km wegzuziehen. Da spielen ja auch Fragen wie Arbeit oder Kosten (Miete) eine Rolle.

Mal abgesehen von der Frage, ob einen ein wirklich entschlossener Täter dann nicht doch findet.


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Mordfall Tristan

22.04.2026 um 10:19
Zitat von bornheimbornheim schrieb:Der Umzug per se ist nicht so ungewöhnlich, eher die kurze Distanz, die man verzogen ist. Wenn ich Todesangst habe weil mich der Mörder meines besten Freundes kennt und womöglich daran hindern möchte, etwas über ihn auszuplaudern, fühle ich mich 20-30 km vom Tatort nicht gerade wohl.
Das muss ja gar nicht der Fall sein. Es wird zwar hier als These angenommen. Aber es kann genauso gut sein dass der Täter auch garkeinen seiner Freunde kannte. Zumal ich gar keine Quelle gefunden hab wohin Boris tatsächlich verzog.


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 06:23
@all


ich muss noch einmal auf die Beschreibung des Tagesablaufs auf der BKA-Seite zurückkommen. Mir geht es hierbei nicht um die Richtigkeit und den Ablauf an sich, sondern um etwas anders. Wie schon gesagt finde ich es ungewöhnlich, dass es einen öffentlich einsehbaren Tagesablauf überhaupt gibt. Nicht weil es besonders sensible Infos sind. Für "uns" sind diese natürlich sehr nützlich. Mir geht es um die Existenz überhaupt. Mir ist wie gesagt kein Fall bekannt wo das schon einmal so gemacht wurde. Klar, wird in Sendungen wie XY der Tagesablauf nachvollzogen, aber dass er so öffentlich dokumentiert ist, ist schon mal außergewöhnlich.

Aber mir geht es noch um was anderes. Die Nennung von Boris. Ist das nicht ungewöhnlich, dass da der beste Freund mit richtigem Namen genannt wird, wenn auch nur der Vorname? Es ist immerhin ein Kind. Zudem passt das so gar nicht zur Geschichte aus dem Podcast, dass Boris nicht mit der Polizei sprechen wollte (sofern das stimmt). Irgendwie finde ich die konkrete Nennung seltsam, auch wenn es nur ein Detail ist. Aber mir springt sie ins Auge. Es hätte ja der Sache keinen Abbruch getan nur zu schreiben "ein Freund". Bewerte ich das über oder stolpert ihr auch darüber?


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 06:48
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Aber mir springt sie ins Auge. Es hätte ja der Sache keinen Abbruch getan nur zu schreiben "ein Freund". Bewerte ich das über oder stolpert ihr auch darüber?
Jetzt da Du es schreibst.


Mir ist, unabhängig von der Namensnennung sofort aufgefallen, dass Boris Name in Zusammenhängen fällt, für die es keine anderen Zeugen zu geben scheint.

Der Zeitraum zwischen dem Verlassen des Zuhauses und dem.Schulbeginn und der zweiten Busfahrt.

Könnte es sein, dass Boris sich angesprochen fühlen soll, weil die Kripo davon ausgeht, dass er etwas weiss?


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 06:50
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Bewerte ich das über oder stolpert ihr auch darüber?
Mir fehlt da jetzt ehrlich gesagt der Überblick, ob das wirklich so ungewöhnlich ist, dass der Tagesablauf so genau dargestellt wird. Andererseits: Wenn man das nicht machen würde, was würde man dann schreiben können? Eigentlich nichts. Er war in der Schule, ist gegangen und wurde umgebracht.

Das wäre ja wohl ein bisschen wenig für die Suche nach Zeugen.

Und ob man nun Boris, Michael oder Stefan schreibt: Wo wurde denn ausdrücklich gesagt "Boris ist der echte Name..." und nicht einfach nur "Wir haben mit Boris gesprochen..." oder "Boris sagt...."?

Wobei ich ja ehrlich gesagt glaube, dass hier in "Boris" generell zu viel rein interpretiert wird. Nur weil er der einzige ist, den man öffentlich außer Tristans Familie "kennt" und weil er nicht in der Öffentlichkeit auftreten will, muss er ja noch lange nicht eine Schlüsselfigur sein.

Und was man von der Räuberpistole aus dem Podcast halten soll, muss jeder für sich selbst entscheiden.


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 07:07
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Wie schon gesagt finde ich es ungewöhnlich, dass es einen öffentlich einsehbaren Tagesablauf überhaupt gibt.
Finde ich ehrlich gesagt nicht ungewöhnlich, wenn ich darüber nachdenke, ist das doch eigentlich bei jedem Mordfall so, dass man so viel Kontext wie möglich sammelt um jedes Geschehen nachvollziehen zu können. Selbst zum Mordfall Hinterkaifeck, der ca 100 Jahre her ist, sind die letzten Tage der Opfer so gut wie möglich und öffentlich dokumentiert. Wieso sollte es auch ungewöhnlich sein, wenn die Polizei so Zeugen sucht? Wenn man weiß wo er wann war, können sich Leute melden, die ihn eventuell dabei gesehen haben. Wird ja auch so gewesen sein.


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 07:16
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und ob man nun Boris, Michael oder Stefan schreibt: Wo wurde denn ausdrücklich gesagt "Boris ist der echte Name..." und nicht einfach nur "Wir haben mit Boris gesprochen..." oder "Boris sagt...."?
Es ist jedenfalls der einzige Name eines Freundes -sei es nun der echte Name oder ein geänderter Name-, der auf der offiziellen BKA-Homepage steht.


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 07:22
Zitat von WMWM schrieb:Es ist jedenfalls der einzige Name eines Freundes -sei es nun der echte Name oder ein geänderter Name-, der auf der offiziellen BKA-Homepage steht.
Deine Idee, dass er mit der Namensnennung direkt angesprochen werden soll(te) finde ich schon plausibel.

Nur glaube ich eben nicht, dass er das große Geheimnis kennt und mit einer Aussage alles auflösen könnte, wie es einige User hier scheinbar glauben oder hoffen.


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 07:23
@bornheim


Natürlich ist es per se nicht ungewöhnlich den Tagesablauf bekannt zu machen. Ich denke ich habe es etwas undeutlich formuliert und mein Pointe ist wahrscheinlich eine andere: Eigntlich sollte das in (fast) jedem ungeklärten Mordfall so gemacht werden. Das kann ja nur helfen. Wird es aber nicht.
Mir ist wie gesagt kein anderer Fall bekannt in dem derart detailliert der Tagesablauf geschildert wird und auf einer Website vom BKA dargestellt wird.

@brigittsche
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wobei ich ja ehrlich gesagt glaube, dass hier in "Boris" generell zu viel rein interpretiert wird. Nur weil er der einzige ist, den man öffentlich außer Tristans Familie "kennt" und weil er nicht in der Öffentlichkeit auftreten will, muss er ja noch lange nicht eine Schlüsselfigur sein.
ich weiß auch noch nicht welche Schlüsse ich ziehen kann. Vllt auch gar keine.
Mir ist es nur aufgefallen und ich finde es zunächst einmal ungewöhnlich, dass ein Kind (!) mit konkretem Namen genannt wird. Während in diesem Kontext andere Kinder/ Jugendliche anonym bleiben. Das ist einfach etwas was abweicht und ich mir zunächst nicht erklären kann.


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 07:29
@vorsichtfalle
Ist dir nicht aufgefallen, dass in den Zeitungs-Artikeln zum Unfall das Wort „Boris“ fehlt?


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23.04.2026 um 07:31
@Jascha
naja, was heisst aufgefallen. Ich finde das eher normal, dass da keine konkreten Namen genannt werden. Von daher aufgefallen im Sinne von bemerkt und als normalempfunden :-)
Deshalb ja auch meine Irritation im Fall von Tristan.


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Mordfall Tristan

23.04.2026 um 07:33
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Mir ist es nur aufgefallen und ich finde es zunächst einmal ungewöhnlich, dass ein Kind (!) mit konkretem Namen genannt wird.
Nun ja, man hat damals z. B. diesen Intensivtäter "Mehmet" auch mit einem Namen benannt. Wikipedia: Fall Mehmet

Damit will ich nicht sagen, dass "Boris" Täter ist o. Ä., aber irgendwie ansprechen muss man das ja. Ob da nun "Boris" steht, "Michael" oder "ein Freund" finde ich persönlich jetzt nicht so einen großen Unterschied.


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