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Mordfall Tristan

26.076 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

13.05.2026 um 23:15
Guten Abend,

Da der Fall Tristan Brübach seit langem meine Aufmerksamkeit erregt, möchte ich mich gerne in die Diskussion einbringen.

Meiner Meinung nach hat das Erstellen des allgemein bekannten Phantombildes etliche Jahre nach der Tat nicht zur Lösung des Falles beigetragen, sondern möglicherweise genau das Gegenteil bewirkt.
Dabei beziehe ich mich vor allem auf das Detail jener recht markanten Narbe im oberen Lippenbereich. Von wem wurde diese Sichtung gemacht? Ich glaube es handelte sich dabei in erster Linie um die Damen aus der Anwaltskanzlei, in welcher sich eine verdächtige Person kurze Zeit nach der Tat meldete mit der Aussage, erst kurze Zeit auf freiem Fuß zu sein und schon wieder "Scheisse gebaut" zu haben. Diese Wahrnehmung der Angestellten halte ich für absolut authentisch, denn die betreffende Person muss ja direkt gegenüber gestanden haben.
Doch wo und von wem wurde denn die "Lippen-/Gaumenspalte" oder Narbe sonst noch wahrgenommen?
Hier ist vielleicht der Knackpunkt in der erfolglosen Fahndung zu sehen.


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Mordfall Tristan

14.05.2026 um 03:14
Zitat von Pusteblume82Pusteblume82 schrieb:Wo war das denn?
Wäre das klug es hier öffentlich zu machen?
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wenn der heute dem Phantombild ähnlich sieht, dann war er zum Zeitpunkt des Mordes vermutlich noch ein Kind
Das sollte nach 28 Jahren klar sein, dass der dann heute ca 50 bis 60 Jahre alt ist.


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Mordfall Tristan

14.05.2026 um 08:43
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Doch wo und von wem wurde denn die "Lippen-/Gaumenspalte" oder Narbe sonst noch wahrgenommen?
Soweit ich weiß war die ausschlaggebende Aussage dahingehend von Tristans Lehrerin, die ihn mehrmals(?) mit diesem Mann gesehen hat. Sie konnte ihn recht gut beschreiben. Weiterhin wurde dieser Mann an einem Spielplatz in Hausen gesehen, wo er Kindern aufgelauert haben soll. Und dann halt noch die Leute in der Anwaltskanzlei. Ob das Mädchen, das den möglichen Täter kurz nach der Tat aus einem Gebüsch hat kommen sehen auch das Gesicht oder nur den Pferdeschwanz beschrieben hat, weiß ich nicht mehr.

Es stimmt zumindest, dass der Mann mit der Lippenanomalie zumindest nicht von einem Zeugen beim Mord gesehen wurde.


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Mordfall Tristan

14.05.2026 um 09:40
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Doch wo und von wem wurde denn die "Lippen-/Gaumenspalte" oder Narbe sonst noch wahrgenommen?
Hier ist vielleicht der Knackpunkt in der erfolglosen Fahndung zu sehen.
Das steht vermutlich in den Ermittlungsakten.

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand 11 Jahre nach dem Mord noch so aussah wie in den Zeugenaussagen aus 1997 / 1998, die in das Phantombild eingeflossen sind?


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Mordfall Tristan

14.05.2026 um 11:25
Ganz genau.
Zum einen kann die Narbe nach mehreren Jahren fast vollständig verheilt sein, insofern diese im Jahre 1998 relativ frisch war und möglichweise von einer Tierpranke herrührte.
Zum anderen ist nicht gesichert, dass dem Täter dieses Merkmal hundertprozentig zugeordnet werden kann.
Mag sein, dass sich damals eine derartige Person dort aufgehalten hat.
Dennoch würde ich mich generell davon distanzieren, dem Täter das Merkmal zuzuordnen, zumal auch die Zeugen des Geschehens im Liederbachtunnel, welche zum Zeitpunkt der Tat den Rückzug angetreten und einen anderen Weg genommen hatten, bei der Länge und somit erheblichen Dunkelheit des Tunnels unmöglich das feine Detail einer solchen Narbe wahrgenommen haben können.

Bei dem "Pferdeschwanz" verhält es sich da schon anders. Dieser scheint mir sogar sehr gut auf einige Distanz erkennbar, gerade durch das Gegenlicht vom südlichen Tunnelende her. Vor allem auch durch die Tatsache, dass der Täter sich seitlich zum Betonsockel beugte, und sich somit seine Silhouette klar abzeichnen konnte.

Zusammenfassend:
Dass sich ein solcher "Narbenmann" 1998 in verschiedenen Frankfurter Stadtteilen in der Nähe von Kindern aufgehalten hat, scheint unbestritten. Dieser muss jedoch nicht zwingend der Täter gewesen sein.
Vielmehr ist die Haarlänge und somit der Pferdeschwanz eher ein Ansatz, den Täter noch finden zu können. Gerade auch weil viele Männer eine solche Haarform nicht nur in der Jugend, sondern bis ins hohe Alter tragen.
Der wesentliche Aspekt zur Lösung des Falles ist der Fingerabdruck.
Ich glaube, dass der Mörder noch lebt und gefunden werden kann. Und dass die unerreichte Einzigartigkeit seiner Tat ihn bis heute trägt, so dass es bisher zu keiner weiteren ähnlichen Tat gekommen ist.


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Mordfall Tristan

14.05.2026 um 13:04
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Vielmehr ist die Haarlänge und somit der Pferdeschwanz eher ein Ansatz, den Täter noch finden zu können. Gerade auch weil viele Männer eine solche Haarform nicht nur in der Jugend, sondern bis ins hohe Alter tragen.
Nun ja, das ist aber eben vermittels einer Schere eben auch recht leicht zu ändern. Vor allem wenn man Angst haben muss, daran erkannt zu werden.


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Mordfall Tristan

14.05.2026 um 15:01
Hallo brigittsche,
Das stimmt natürlich.
Die Frage ist nur, braucht der Täter das unbedingt zu tun, bzw will er es überhaupt.
Da der Fokus seit diesen vielen Jahren primär auf der angeblichen "Lippenanomalie" lag, könnte der Täter gar keine Veranlassung zu diesem Schritt sehen. Eventuell reizt es ihn sogar, gerade erst recht sein Aussehen beizubehalten, um sich eine gewisse Befriedigung zu verschaffen.

Das führt natürlich auch direkt zum Motiv der Tat.
Die Tötung an sich, das bedeutet, das Schlagen und Würgen mit dem finalen Kehlschnitt, lässt zunächst mal auf sehr großen Hass schließen. Dies wiederum lässt die Vermutung zu, dass Tristan den Täter zumindest kurzzeitig gekannt haben dürfte.
Nach der Tötung erfolgte die Verstümmelung mit der Fleischentnahme. Damit dürfte der Täter sexuell/kannibalistische Bedürfnisse befriedigt haben.

Der Fingerabdruck auf dem Deutschheft konnte bis heute nicht zugeordnet werden.
Es wird Zeit das zu ändern.


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Mordfall Tristan

14.05.2026 um 19:27
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Die Frage ist nur, braucht der Täter das unbedingt zu tun, bzw will er es überhaupt.
Naja, "wollen" ist dann keine o große Frage mehr, wenn nach einem gefahndet wird. Wenn ich mir die Haare nicht abschneiden will, muss ich eben befürchten, dann verhaftet zu werden. Kann man sich ja überlegen, was einem lieber ist...


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Mordfall Tristan

14.05.2026 um 22:40
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Das führt natürlich auch direkt zum Motiv der Tat.
Die Tötung an sich, das bedeutet, das Schlagen und Würgen mit dem finalen Kehlschnitt, lässt zunächst mal auf sehr großen Hass schließen. Dies wiederum lässt die Vermutung zu, dass Tristan den Täter zumindest kurzzeitig gekannt haben dürfte.
Nach der Tötung erfolgte die Verstümmelung mit der Fleischentnahme. Damit dürfte der Täter sexuell/kannibalistische Bedürfnisse befriedigt haben.
Meinst du Hass allgemein oder auf den Bub?


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Mordfall Tristan

15.05.2026 um 02:11
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Die Frage ist nur, braucht der Täter das unbedingt zu tun, bzw will er es überhaupt.
Diese Sicht wurde hier so noch nicht dargestellt in der letzten Zeit. Das mit dem Aussehen beibehalten.

Klar dürfte sein, dass je näher der Aufenthalt bei Frankfurt Höchst, desto höher die Wahrscheinlichkeit erkannt zu werden.

Aber wenn er sich sehr einer Festnahme hätte entziehen wollen, wäre diese komplette Tat so in diesem Tunnel am Bahnhof Höchst zu riskant, wenngleich es dunkel ist dort.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Kann man sich ja überlegen, was einem lieber ist...
Der überlegt? Mord an einem 13jährigen bei Tageslicht, mit einem Messer minutenlang zerlegend dort in der Mitte dieser "Abkürzung".

Fängt der nach dem Mord an zu denken, wie ein normaler Mensch? Schwer ohne Studium der Kriminologie oder Kriminalpsychologie das einzuschätzen.


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Mordfall Tristan

15.05.2026 um 07:40
Zitat von AngstlochAngstloch schrieb:Mord an einem 13jährigen bei Tageslicht, mit einem Messer minutenlang zerlegend dort in der Mitte dieser "Abkürzung".
Ich glaube, es war ihm relativ egal, ob er gesehen wird. Er war in seinem Blutrausch. Damals hatte ja auch keiner ein Handy mit, wo er gleich ein Foto machen und schnell Hilfe holen konnte. Vor den wohl hauptsächlich Kindern, die den Tunnel benutzten, hatte er wohl keine Angst. Die wären ja einfach weggerannt, wenn sie gesehen hätten, was abgeht. Und bis sie mit Hilfe wiedergekommen wären, wäre er längst weg gewesen. Hätte ihn jemand angesprochen, hätte er den vermutlich niedergestochen. Hätte sich wohl eh keiner getraut. Das Risiko war also nicht hoch für ihn.

Aus irgendeinem Grund war es ihm aber auch egal, dass man ihn später beschreiben und wiedererkennen konnte. Das finde ich schon bemerkenswerter. Hatte er vor, nicht mehr in der Gegend aufzutauchen? Man hat aber diesen Zopfmann später noch beim Tunnel gesehen. (War in einem der Berichte, ein mittlerweile erwachsenes Kind sah ihn) Das könnte heißen, dass er doch aus der Gegend war und vielleicht nur kurz wegging. Oder es war nicht der Zopfmann. Jedenfalls schien er sein Äußeres nicht verändert zu haben, zumindest der Typ, der von den Kindern gesehen wurde.


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Mordfall Tristan

15.05.2026 um 11:12
Zitat von JaschaJascha schrieb:Das steht vermutlich in den Ermittlungsakten.
Im Themenwiki dieses Threads ist doch von der Aussage der beiden Anwaltsgehilfinnen die Rede, die eine Verletzung im Gesicht eines Mannes mit Zopf wahrgenommen haben, der sich kurz nach dem Mord an Tristan dort gemeldet hatte.

Das Phantombild setzt sich aus mehreren Beschreibungen zusammen. Es wird sicherlich auch diese mit eingeflossen sein.
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Aus irgendeinem Grund war es ihm aber auch egal, dass man ihn später beschreiben und wiedererkennen konnte. Das finde ich schon bemerkenswer
Wenn der Täter nun ganz anders ausgesehen hätte, ware das ein Grund gelassen zu bleiben.

Wenn tatsächlich ein Zopfmann zu dieser Zeit vor Ort gewesen wäre, wäre das ein Grund, sich nicht zu melden und sei es auch nur aus Angst, es würde ihm nicht geglaubt werden. In der FR vom 2.04.2025 stand zwar, der (von dem Maechen beobachtete Mann) werde als Zeuge gesucht, aber vielleicht hat er befürchtet, dass das ein Bluff ist.


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15.05.2026 um 16:43
Zitat von WMWM schrieb:Das Phantombild setzt sich aus mehreren Beschreibungen zusammen. Es wird sicherlich auch diese mit eingeflossen sein.
Da stimm ich zu. Die Frage ist jetzt, wie weit die Sichtungen von "Lehrerin" (wie gesagt - lt XY Podcast eher Sozialbetreuerin), Anwaltsdaten etc konkret auseinander lagen. Die Narbe/Verletzung hat er ja zumindest an beiden Zeitpunkten scheinbar gehabt und das wird kein Kratzer gewesen sein.
Ob er das Wochen später noch hatte, weiss halt niemand. Bart hilft notfalls auch. Aufgefallen ist er scheinbar ja niemanden mehr. Und dass der danach nochmal an Tunnel rumflitzte, halte ich für mindestens fragwürdig.
Interessant zu wissen wär auch, wann konkret die Sichtungen am Kinderheim waren und was die Kinder dort genau beschrieben haben. War der Zopftyp zum Zeitpunkt der Aussagen da schon "bekannt" oder noch nicht? Was hat der so erzählt? Was hatte er für nen Kleidungsstil etc ? Letzteres wird immer nur vom Tattag erwähnt. Dunkle Hose, Cap usw...lief der immer so rum? Oder ganz anders?


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Mordfall Tristan

17.05.2026 um 16:57
Ich hatte vor mittlerweile 5 Jahren mal Fotos von dem Tatort gemacht und hier gepostet:

Beitrag von InspectorGa (Seite 1.041)


Irgendwo las ich, dass im Jahr 2024 der Tunnel komplett abgerissen werden solle. Wie ist der aktuelle Stand? Von meinem Wohnort ist der Tunnel etwa 70 km entfernt.
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb am 14.05.2026:Die Tötung an sich, das bedeutet, das Schlagen und Würgen mit dem finalen Kehlschnitt, lässt zunächst mal auf sehr großen Hass schließen.
So sehe ich das auch. Aber wie kann man einen 13-jährigen Jungen als Erwachsener so sehr hassen?

Ich war jetzt schon länger nicht mehr hier aktiv, gehe aber davon aus, dass es keine Neuigkeiten zu diesem Fall gibt?


Nach meinem Empfinden ist "der" "Zopfmann" aus der Anwaltskanzlei sowie der, der sich am Tunnel herumtrieb auch der Täter. Es wäre sonst ein ziemlich merkwürdiger Zufall. Wobei sich "Scheiße gebaut oder "Mist gebaut" nach einer eher harmloseren Straftat anhört. Ich frage mich, warum die Polizei dieses Phantom "Zopfmann mit Hasenscharte", der ja auffällig oft in den Zeugenaussagen erscheint, erst 11 Jahre später wirklich ernst genommen wurde.
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Damals hatte ja auch keiner ein Handy mit, wo er gleich ein Foto machen und schnell Hilfe holen konnte.
Bereits damals wurden Handydaten ausgewertet. Es war zwar nicht so gängig wie heute, aber erwachsene Personen hatten mehr und mehr Nokia-Handys in der Tasche, welches natürlich noch keine Fotos machen konnte.

Interessant wäre, ob die Polizei brauchbare Hinweise noch hat, die der Allgemeinheit noch immer unbekannt sind. Es sind fast 30 Jahre rum und es tut sich nichts und möglicherweise ist der Täter bald tot bzw. ist es bereits schon.

In einem Youtube-Kommentar erwähnt jemand, dass angeblich im Bekanntenkreis von Tristan nach Fingerabdrücken verlangt wurde und einer von ihnen angeblich keinen Daumen mehr hat. Das wiederum stammt aus einem Podcast von TRUE_CRIME_HH.


Es soll einen neuen Podcast dazu geben. Kann mir jemand den Link dazu bitte mitteilen? Gerne auch als Privatnachricht.


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Mordfall Tristan

17.05.2026 um 18:10
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Ich frage mich, warum die Polizei dieses Phantom "Zopfmann mit Hasenscharte", der ja auffällig oft in den Zeugenaussagen erscheint, erst 11 Jahre später wirklich ernst genommen wurde.
Denkbar wäre, dass man sich relativ sicher war den Täter mit der Zeit zu finden und ihn nicht zu verschrecken, so eine öffentliche Fahndung mit Phantombild baut Druck auf und könnte zur Flucht animieren.

Ich habe gerade keinen Link für dich, wenn du aber bei Spotify nach „Mordfall Tristan“ suchst, müsstest du den Podcast finden. Dieser wurde auch hier im Forum diskutiert.


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Mordfall Tristan

17.05.2026 um 18:16
Zitat von bornheimbornheim schrieb:Denkbar wäre, dass man sich relativ sicher war den Täter mit der Zeit zu finden und ihn nicht zu verschrecken, so eine öffentliche Fahndung mit Phantombild baut Druck auf und könnte zur Flucht animieren.
Umgekehrt könnte es auch sowas wie Verzweiflung gewesen sein: Da das Phantombild offenbar aus mehreren Aussagen zusammengesetzt wurde, hat man zunächst auf die Veröffentlichung verzichtet, weil man nicht wirklich davon überzeugt war.

Erst als sich auf anderem Weg nichts mehr getan hat, wollte man vielleicht die "letzte Chance" ergreifen, so nach dem Motto: "Wahrscheinlich kommt nichts dabei heraus, aber wenigstens versuchen können wir es ja mal...."


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