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Mordfall Tristan

26.101 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

20.05.2026 um 09:04
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die beiden beziehen sich lediglich auf einen Screenshot aus einer alten Doku, wo auf einem Aktendeckel steht, dass XY zum Anrufer befragt wurde. Sonst gar nichts. War kurz nach Erscheinen des Podcasts schon Thema hier.
Und das könnte durchaus etwas sein, was bewusst platziert wurde, um „Trittbrettfahrer“ aussortieren zu können.
Bei Aktenzeichen XY stimmen diverse Details ja auch nicht mit den historischen Aufnahmen überein.


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20.05.2026 um 10:21
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Es ist öffentlich bekannt, dass es sich um einen Daumenabdruck handelt.
Auch damals, als man öffentlich „nur“ nach einem potenziellen Zeugen im „mutmaßlichen Nahbereich des Tatorts“ gesucht hatte?


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20.05.2026 um 18:25
Zitat von JaschaJascha schrieb:Und das könnte durchaus etwas sein, was bewusst platziert wurde, um „Trittbrettfahrer“ aussortieren zu können.
Ist halt die Frage, ob solche Akten mit Klarnamen einfach so rumliegen, wenn gefilmt wird, auch wenn die Kamera nur mal drüberschwenkt. Theoretisch hätte sich die Person doch auch darüber ganz schön beschweren können.
Aber selbst wenn - der Screenshot zeigt nicht, dass XY auch der Anrufer war. Dass das Umfeld befragt wird, ist halt logisch.
Zitat von JaschaJascha schrieb:Bei Aktenzeichen XY stimmen diverse Details ja auch nicht mit den historischen Aufnahmen überein.
Allein schon, weil in der Nähe von München gefilmt wird und nicht an Originalschauplätzen. Außerdem soll ein gewisser Prozentsatz sicher auch "emotionalisieren" - wer kommt sympathisch rüber, wer nicht usw


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Mordfall Tristan

20.05.2026 um 23:32
Zitat von abberlineabberline schrieb:Aber selbst wenn - der Screenshot zeigt nicht, dass XY auch der Anrufer war. Dass das Umfeld befragt wird, ist halt logisch.
Ja eben, wenn man eine Seite weitergeblättert hätte, wäre wahrscheinlich eine Aktennotiz zu sehen gewesen, dass man Tristans Vater befragt hat ud zwei Seiten weiter, dass man die Nachbarin Frau X gefragt hat.

Es ist doch logisch, dass man Leuten, die Tristan kannten, diese Aufnahme vorspielt und das Ergebnis festhält. Weil sie ja vielleicht den Anrufer kennen, wenn er auch aus dem (weiteren) Umfeld stammt.

Dass man darauf in dem Pdcast so herumreitet zeigt doch nur eins: Man hat nicht wirklich etwas in der Hand und muss deshalb eine Selbstverständlichkeit als Sensation verkaufen.


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21.05.2026 um 07:41
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Dass man darauf in dem Pdcast so herumreitet zeigt doch nur eins: Man hat nicht wirklich etwas in der Hand und muss deshalb eine Selbstverständlichkeit als Sensation verkaufen.
So ist es.

@bura007
Das ist ein ungelöster, grausamer Kriminalfall. Wenn man wirklich Infos hätte die die Polizei noch nicht hat, wäre der einzige konsequente Weg, damit zur Polizei zu gehen und Aussage zu machen. Zur Not die sich bereiterklärten Zeugen mitbringen. Das ist scheinbar nicht passiert, sondern man hat Akteneinsicht beantragt. Hätte man Informationen, die die Polizei nicht hat (ich wiederhole mich) bräuchte man keine Akteneinsicht - wenn die Informationen die man ihr liefert wertvoll sind, wären sogar sehr wahrscheinlich die Ermittlungen wieder aufgenommen worden.

Die Jungs haben einen Screenshot aus einer YouTube Doku als Durchbruch in diesem Fall präsentiert! Und auf den sind sie laut eigener Aussage nicht mal selbst aufmerksam geworden. Zur Erinnerung. „Jahrelange Recherche“!


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Mordfall Tristan

21.05.2026 um 08:52
Zitat von bornheimbornheim schrieb:Wenn man wirklich Infos hätte die die Polizei noch nicht hat, wäre der einzige konsequente Weg, damit zur Polizei zu gehen und Aussage zu machen.
Genau das.... Grundsätzlich will ich den Leuten ja mal zugutehalten, dass sie wirklich an einer Lösung des Falls interessiert sind - aber dann wäre es nur richtig, sich an die Ermittler zu wenden. Wenn dann aufgrund dieser Informationen die Ermittlungen wieder in Gang kommen oder gar zum Erfolg führen, wäre ihnen Ruhm und Ehre gewiss.

Aber da das offensichtlich nicht passiert ist (denn ich gehe davon aus, dass man das entsprechend kommuniziert hätte, von beiden Seiten) bleibe ich dabei, dass hier viel Lärm um nichts produziert wurde.


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25.05.2026 um 17:40
Der Ansatz der beiden Podcastler war gar nicht schlecht. Einen Mann ins Visier zu nehmen, dem der linke Daumen fehlte.
Da es sich bei dem Mann um einen "Freund der Familie" handelte, könnte man jedoch davon ausgehen, dass er ebenfalls in jenem Stadtgebiet lebte. Das würde bedeuten, er kam bei der großangelegten Fingerabdruck-Überprüfung auch auf die Liste der Ermittler und konnte ausgeschlossen werden.
Entweder war er bereits vor dem Verlust der linken Daumenkuppe aktenkundig geworden und der Abdruck lag zum Vergleich schon vor, oder aber es handelt sich bei dem blutigen Abdruck auf Tristans Schulheft um den rechten Daumenabdruck des Täters.
Ich gehe davon aus, dass die Polizei weiss, um welche Seite es sich handelt, doch aus ermittlungstaktischen Gründen dieses nie öffentlich gemacht hat.
Und vermutlich ist dieses Detail der Grund, warum von den Beiden im Podcast ein Antrag auf Akteneinsicht gestellt wurde.


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25.05.2026 um 17:55
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Da es sich bei dem Mann um einen "Freund der Familie" handelte, könnte man jedoch davon ausgehen, dass er ebenfalls in jenem Stadtgebiet lebte. Das würde bedeuten, er kam bei der großangelegten Fingerabdruck-Überprüfung auch auf die Liste der Ermittler und konnte ausgeschlossen werden.
Nicht von allen Menschen konnten Fingerabdrücke genommen werden. Also kann schon gut sein, dass er sie nicht abgab. Muss er auch nicht ist, die Abgabe der Fingerabdrücke war freiwillig.

Wir wissen auch nicht, ob die Ermittler vage Vermutungen haben, aber nichts handfestes, um irgendwas zu beweisen. Vielleicht haben sie auch wirklich gar nichts, was auf den konkreten Täter hindeutet.


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25.05.2026 um 18:23
Ja, das mag sein.
Zumindest unbestritten ist, dass ein mit Tristans Blut gelegter Daumen-Teilabdruck sichergestellt werden konnte.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass dieser vom Täter stammt.
Das Szenario war meines Erachtens folgendes:
Der Täter tötet Tristan und lässt ihn im Bach ausbluten. Dabei trägt er Handschuhe. Er zieht die Leiche weiter in den Tunnel auf den Sockel, um die Leichenteile zu entnehmen. Dabei begreift er, dass er kein passendes Transportgefäss mit sich führt und nimmt sich den Rucksack des Jungen mit den Schulsachen, um diesen zu entleeren. Beim Öffnen des Rucksacks reißt er sich versehentlich am Daumen den Handschuh ein. Das Deutschheft verkeilt sich, so dass er es manuell entnimmt und dabei den blutigen Teilabdruck hinterlässt.
Dann verschwindet er mit seiner blutigen Beute, entweder durch den südlichen oder möglicherweise sogar den nördlichen Tunnelzugang.


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25.05.2026 um 21:00
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb am 19.05.2026:Dinge, die man überprüfen kann und kein "Bauchgefühl" von irgendwem.
Dann kann man das Forum gleich dichtmachen. Das allerallermeiste hier sind Vermutungen, Spekulationen usw. Wenn man nicht vor Ort ist und sich auskennt bzw. Leute kennt, ist es umso schwieriger. Die Leute, die beruflich ermitteln, dürfen hier keine Informationen so einfach preisgeben. Insiderinformationen gibt es hier selten. Und wenn jemand helfen will und diese brauchbar sind, meldet er es den Behörden.
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Ich gehe jetzt mal davon aus, dass dieser vom Täter stammt.
Man hat sicherlich überprüft, ob es von Tristan stammt. Es dürfte also ziemlich wahrscheinlich vom Täter sein, der möglicherweise dünne (Einweg-)Handschuhe trug, die schnell reißen. Es wurde auch hier gemutmaßt, ob es nicht von einem zufällig vorbeilaufenden Passanten stammen könnte, aber das halte ich für äußerst unwahrscheinlich.
Zitat von XianiXiani schrieb:Muss er auch nicht ist, die Abgabe der Fingerabdrücke war freiwillig.
Dann würde er sich aber im Bekanntenkreis des Opfers so ziemlich verdächtig gemacht haben. Die Abgabe ist freiwillig, aber die Polizei hat Druck gemacht, dass diese abgegeben werden. Aber dennoch fehlen sie von ca. 10 % der Leute, die sie abgeben sollten.

In einem anderen Fall, wo jemand ein Kind entführt und getötet hat (mir fällt der Name gerade nicht ein, aber hatte das vor Jahren hier mal erwähnt), wurden Fingerabdrücke entnommen, aber aufgrund eines "Bildfehlers" konnte der Täter, der seinen Fingerabdruck abgab, weiterhin sein Unwesen treiben.


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Mordfall Tristan

25.05.2026 um 21:17
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Dann kann man das Forum gleich dichtmachen. Das allerallermeiste hier sind Vermutungen, Spekulationen usw.
Nein, es gibt einen fundamentalen Unterschied: Argumente.

Es ist etwas anderes, wenn jemand schreibt: "Ich glaube es war so und so, weil man weiß dass dieses oder jenes......."

Dann kann man nämlich darüber diskutieren ob man das auch so sieht oder nicht, weil man diese oder jene Argumente hat.

Bauchgefühl kommt dagegen ohne Argumente aus. "Das war so und so weil mein Bauchgefühl mir das sagt..."

Da kann ich auch gleich einen Wünschelrutengänger oder eine Wahrsagerin kommen lassen.

Und natürlich hast Du Recht, dass niemand von uns in die Akten der Ermittler gucken kann. Es ist aber ein Unterschied, ob man von dem ausgeht, was man weiß (auch wenn das nur wenig ist) oder eben nur ein Baugefühl vorbringt. Denn mit "Bauchgefühl" kann ich auch jede noch so absurde Idee begründen....


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Mordfall Tristan

26.05.2026 um 17:32
Die Ermittlungsakten enthalten sicherlich noch so einiges, was der Allgemeinheit nicht zugänglich gemacht wurde und wirklich nur den Behörden und dem Täter selbst bekannt sein dürfte.
Was mich zum Beispiel wundert, ist die Frage, die bisher wohl kaum gestellt wurde: was geschah denn eigentlich mit dem anderen Geschlechtsorgan des Opfers? Bisher war diesbezüglich immer nur von Hodenentnahme zu hören oder zu lesen. Hat der Täter das Glied des Jungen denn nicht angetastet? In meinen Augen wäre das eine wertvolle Information zum besseren Verständnis dieser Tat.


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26.05.2026 um 19:39
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:In meinen Augen wäre das eine wertvolle Information zum besseren Verständnis dieser Tat.
Inwiefern, was würde diese Information am Verständnis ändern?


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26.05.2026 um 19:59
Es würde eine Tendenz bezüglich des Motivs beschreiben.
War der Täter mehr sexuell motiviert oder eher kannibalistisch veranlagt?
Die Hodenentnahme kennt man zum Beispiel aus dem Schlachtwesen, wodurch das Fleisch zart erhalten werden kann.
Aufgrund der Vorgehensweise des Täters und der gezielten Schnitte am Körper des Jungen vermute ich einen früheren Hintergrund des Täters im Vieh- und Schlachtbereich. Vielleicht ist er sogar in der Vieh- und Landwirtschaft aufgewachsen, und war zunächst passiv und später aktiv regelmäßig an Schlachtungen beteiligt.


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Mordfall Tristan

26.05.2026 um 21:03
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:Die Hodenentnahme kennt man zum Beispiel aus dem Schlachtwesen, wodurch das Fleisch zart erhalten werden kann.
Aber nur wenn man es rechtzeitig vorm Schlachten macht, nicht direkt in einem Vorgang.
Zitat von IgnatiusIgnatius schrieb:War der Täter mehr sexuell motiviert oder eher kannibalistisch veranlagt?
Kann man das trennen, wenn Kannibalismus nicht alleine aus Überlebenswillen bei Nahrungsmangel erfolgt, was man hier wohl ausschließen kann?


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Mordfall Tristan

27.05.2026 um 19:18
Das ist eine gute Frage. Vielleicht kann man es wirklich nicht trennen.
Im vorliegenden Fall war es ja auch so, dass eine äußerst verdächtige, dem mutmaßlichen Täter ähnelnde Person, sich bereits einige Zeit vor der Tat im benachbarten Hofheim am Taunus mehrfach in der Nähe eines Kinderheimes aufgehalten hat. Dies wurde in der Spiegel TV Doku von 2014 gezeigt. Ein weiterer Zeuge aus Höchst schildert dort ebenfalls seine wiederkehrende Begegnung mit einem Mann, der jedesmal zeitgleich zu ihm die Straßenseite wechselte, um ihn passieren und möglicherweise sogar berühren zu können. Es scheint sich dabei um diesselbe Person gehandelt zu haben.
Hat hier der spätere Täter die Möglichkeiten ausgekundschaftet, wie seine kranke Fantasie in die Realität umgesetzt werden kann? Ich kann mir das gut vorstellen. Ich glaube, dass die furchtbare Tat in seiner Vorstellung in groben Zügen seit etlichen Jahren zuvor schon hundertemale stattgefunden hat. Und da er die Nähe zu Jungen gesucht hatte, ist diese pädophile Tendenz parallel zur kannibalistischen Motivation wohl tatsächlich nicht voneinander zu trennen.

Beim Betrachten der Doku überlegte ich, was diese beiden Örtlichkeiten Hofheim und Höchst bezüglich des Täters miteinander verbinden könnte.
Ich stiess dabei auf das Höchster Klinikum, welches in Hofheim eine Außenstelle besitzt.
Ist es denkbar, dass der Täter damals in den Jahren 1997/1998 Patient in der psychiatrischen Abteilung des Klinikums war?
Das könnte erklären, warum bei der Überprüfung kein passender Fingerabdruck zugeordnet werden konnte. Der Täter kam nach seiner Klinikzeit zurück, weil er viele Örtlichkeiten nun kannte, trotzdem selbst ein vergleichsweise unbekannter Auswärtiger war. Und er hatte begriffen, dass es hier Möglichkeiten gab, seinen kranken Wahnsinn in die Tat umzusetzen.


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Mordfall Tristan

27.05.2026 um 19:31
@Ignatius
Grundsätzlich ist das vorstellbar.
Dein Beitrag lenkt für mich den Fokus auf eine Frage, die meiner Meinung nach noch zu wenig beleuchtet wurde:
Warum ist der Täter eigentlich bei der Überprüfung der Fingerabdrücke nicht ins Netz gegangen? Neben der obligatorischen Überprüfung der Datenbanken, hat die Polizei ja hier eine Art Reihenuntersuchung im Höchster Umfeld durchgeführt. Mögliche Gründe könnten sein:

- Der Täter war nicht vor Ort gemeldet. Er kann natürlich dennoch dort gewohnt haben. Oder er hat sich mehr oder weniger regelmäßig dort aufgehalten. Er muss ja nur in Frankfurt Mitte gelebt haben ohne in die Testung zu geraten
- Er ist kurz nach der Tat verstorben
- Er hat die Abgabe der Probe verweigert


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Mordfall Tristan

27.05.2026 um 19:53
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:- Der Täter war nicht vor Ort gemeldet. Er kann natürlich dennoch dort gewohnt haben. Oder er hat sich mehr oder weniger regelmäßig dort aufgehalten. Er muss ja nur in Frankfurt Mitte gelebt haben ohne in die Testung zu geraten
Letztlich ist es ja so, dass man irgendwo eine Grenze ziehen muss - man kann nun mal nicht "alle" überprüfen. Und egal wo die Grenze dann verläuft: Wenn der Täter nur eine Straße weiter wohnt ist er nicht mehr dabei.
Daher halte ich es für gut Vorstellbar, dass der Täter eben nicht mehr in Höchst selbst wohnte, sondern "gerade so" außerhalb der Grenze. Aber damit immer noch in einem Bereich, von dem aus er leicht in die fragliche Gegend kommen konnte.


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27.05.2026 um 20:02
@brigittsche
Ja, das halte ich auch für wahrscheinlich. Dagegen spricht wiederum dass der Unbekannte auf dem Phantombild nicht identifiziert wurde. Das wäre ein Indiz, dass der Täter eher nicht aus dem unmittelbaren Nahbereich stammt bzw ab der Tat nicht mehr vor Ort war. Das setzt natürlich voraus Täter = Zopfmann = Abdruckverursacher


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Mordfall Tristan

27.05.2026 um 20:34
Der Täter kann von überall hergekommen sein.
Er hat mMn keinen direkten Bezug zu Frankfurt.

Aber er muss in den Jahren zuvor verhaltensauffällig geworden sein. Ein Mann mit aggresivem Grundcharakter, und einer schweren Persönlichkeitsstörung. Einer, der leicht die Kontrolle über sich verlieren kann.
Der Mord an Tristan geschah aus meiner Sicht im Affekt, er war so nicht geplant. Die beiden begegneten sich womöglich am Tunnel. Der Täter kannte Tristan flüchtig, und er wusste wahrscheinlich, dass der Junge des öfteren Zigaretten mit sich führte. So kann es durchaus abgelaufen sein. Eine enge Stelle am Bach, einer muss ausweichen. Der Täter, ein Unsympath, wird von Tristan abgewiesen, als er ihn um eine Zigarette drängt. Der Täter wird hochaggressiv. Tristan macht vielleicht noch unbewusst eine flapsige Bemerkung, die der Täter als schwere Beleidigung auffasst. Der Täter explodiert und schlägt auf ihn ein. Dann versucht er ihn zu würgen, doch Tristan kann sich losreißen. Nun begreift der Täter blitzartig, dass er ihn töten muss, weil er sonst geliefert ist. Er holt ihn ein, würgt ihn abermals und schneidet ihm die Kehle durch. Da dies ohnehin im Bachbett stattfindet, lässt er ihn dort gleich ausbluten. Er ist im Blutrausch. Er sieht sich kurz um und begreift: jetzt ist seine Chance, die lange gehegte Phantasie jetzt sofort in die Tat umzusetzen. Er zieht die Leiche in den Tunnel und vollendet sein Werk. Aber weil die Tat so und zu diesem Zeitpunkt gar nicht geplant war, hat er nicht das das nötige Transportmittel für die Leichenteile zur Verfügung. Daher bedient er sich des Rucksackes, welcher aus welchen Gründen auch immer im Jahr darauf im Wald bei Niedernhausen wieder auftaucht.


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