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Mord an Frauke Liebs

85.236 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 00:20
Fühlte sich der Täter evtl durch irgendwas gestört und fiel die Ablage deshalb so relativ wenig abgedeckt aus? War er oder sie in Zeitdruck? Vielleicht nicht am Ablageort, aber aus irgendeinem Grund musste alles schnell gehen?
@LissyB
Wenn der Täter gar nichts mit Frauke zu tun hatte, konnte er oder sie sich sagen, dass keine Spur zu ihm oder ihr führt. Das stimmt.
Wäre es ein flüchtiger Bekannter, der sich sicher fühlt, müsste es ja fast jemand sein, bei dem Frauke schon zu hause war und im Auto mitfuhr, also eh Spuren vorhanden wären...und dass das jemand auch bestätigen könnte.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 00:31
@rayden
Zitat von raydenrayden schrieb:Zum Einen wäre sie da wohl kaum mit in die Nieheimer Gegend gefahren
Das stimmt, aber genau da liegt nach meiner Auffassung der "springende Punkt".

Die Kripo suchte nach einem Täter, mit dem FL freiwillig in die Nieheimer Gegend gefahren ist.
Nach meiner Vermutung ist aber FL in das Auto des Täters gestiegen, weil er sie angeblich nur nach Hause fahren wollte.

Die Hypothese der Kripo ( die nicht an einem freiwilligen Versand der 1. SMS zweifelte) schloss jene Personengruppen aus, die nur für eine Fahrt nach Hause in Frage gekommen wären.
Zitat von raydenrayden schrieb:Aber selbst wenn, der Täter hätte dann erahnen müssen, welchen Weg sie einschlägt, und dass sie den Inhalt der letzten Konversation mit Chris zufällig oder freiwillig erzählt hat, halte ich gleichermaßen für unwahrscheinlich.
Als Beispiel ein Szenario (das auch durch andere Szenarien ersetzt werden könnte):

Der Täter wäre eine Person, zu der Chris regelmäßig Kontakt gehabt hätte (an der Uni, in einem Sportverein, in seiner Lieblingskneipe etc.) und er wäre FL mal begegnet, als er in Abwesenheit von Chris an der Wohnungstür klingelte und FL ihm öffnete.

Der Täter hätte FL kurz nach Verlassen des Pubs angesprochen: scheinbar überrascht über ihr "zufälliges" Zusammentreffen.
Der übliche Small-Talk: "Was machst Du denn hier? …" Als Fl erwähnte, sie sei müde und Chris würde auf sie warten, ganz "spontan" der Vorschlag, er könne sie doch eben nach Hause fahren, er müsse auch in diese Richtung (oder "blödelnd": "Dann habe ich bei Chris etwas gut"), sein Auto stünde in der Nähe.
Wenn FL unter diesen Umständen sein Angebot angenommen hätte, hielte ich das absolut nicht für leichtfertig, sondern für vollkommen normal.
Zitat von raydenrayden schrieb:dass sie den Inhalt der letzten Konversation mit Chris zufällig oder freiwillig erzählt hat, halte ich gleichermaßen für unwahrscheinlich.
Wenn der Täter ein Bekannter von Chris war, halte ich die Erwähnung von Chris für außerordentlich naheliegend. Der Täter hätte nur irgendeine Bemerkung gebraucht, auf die er sich in der 1. SMS beziehen konnte, um ihr den Anschein der Glaubwürdigkeit zu geben.
Dass es dieses "Hauptsache, nicht gegen England" war, war nach meiner Ansicht Zufall - es hätte genauso gut etwas völlig Anderes sein können. Aber dass es in dem Small-Talk etwas Verwendbares geben würde, war nach meiner Meinung etwas, worauf der Täter sich verlassen konnte.
Zitat von raydenrayden schrieb:zum Anderen dürften sich auch die öberflächlichen Kontakte von Chris irgendwo in Grenzen halten
Gerade als Student hat man zu zig Leuten Kontakt. In jedem Seminar lernt man neue Leute kennen, in der Mensa, in der Cafeteria, in der Bibliothek. Mit manchen hat man in einem Semester mehr zu tun, im nächsten aber kaum noch.
Hinzu kommen die Leute, die man beim Sport kennenlernt, auf Partys, in Kneipen, bei Bekannten, in der Nachbarschaft, vielleicht auch bei Ferienjobs etc.

Und der Bekanntenkreis von Chris ist nur eine Möglichkeit. Die Kontakte anderer Freunde kämen ebenso in Frage.
Zitat von raydenrayden schrieb:irgendwoher müssen die 900 Überprüften ja kommen.
FL war sehr aufgeschlossen und fand schnell Kontakt zu anderen Menschen. Sie war sehr kommunikativ und simste leidenschaftlich gern. Ich glaube, es gab schon mal eine Menge Email- und SMS-Kontakte. Außerdem Leute, mit denen sie täglich zusammentraf oder zusammengetroffen war: Ärzte und Kollegen der verschiedenen Stationen, auf denen sie als Schwesternschülerin eingesetzt war, Mitschüler, Freunde ihrer Freunde etc. Sie lebte erst seit einem knappen Jahr in PB, also werden auch ihre Bekanntenkreise von ihrer Schule in Bielefeld und ihrem Heimatort einbezogen worden sein. Dann auch noch all die, mit denen sie gechattet hatte.

Ich glaube durchaus, dass die Kripo sich für Chris' Freunde interessiert hat. Aber für eher oberflächliche Bekannte, denen FL (sofern überhaupt feststellbar) nur flüchtig begegnet war? Und die oberflächlichen Bekannten anderer Freunde?
Das glaube ich wirklich ausschließen zu können. Die Zahl wäre sehr viel größer - und wofür dieser aberwitzige Aufwand?

Für die Kripo war FLs freiwillige Fahrt in die Nieheimer Gegend das entscheidende Kriterium. Aber es ist durchaus möglich, dass dieser Ermittlungsansatz falsch war und FL keineswegs freiwillig nach Nieheim fuhr.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 00:39
Zitat von abberlineabberline schrieb:Wäre es ein flüchtiger Bekannter, der sich sicher fühlt, müsste es ja fast jemand sein, bei dem Frauke schon zu hause war und im Auto mitfuhr, also eh Spuren vorhanden wären...und dass das jemand auch bestätigen könnte.
Plausibel erklärbare Spuren sind sicher kein Anlass für einen Tatverdacht. Sehe zumindest ich so.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Fühlte sich der Täter evtl durch irgendwas gestört und fiel die Ablage deshalb so relativ wenig abgedeckt aus? War er oder sie in Zeitdruck? Vielleicht nicht am Ablageort, aber aus irgendeinem Grund musste alles schnell gehen?
Gehen wir von der These aus, dass dem T evtl. Spuren an F egal waren (da er völlig unbekannt war oder diese Spuren plausibel erklärbar waren) gehe ich davon aus, das er das Opfer nur schnell loswerden wollte, ihm kam es nicht auf „Sorgfalt“ an.
Nur weg von dem Ort, an dem das Opfer starb, da dieser mit ihm in Verbindung gebracht werden könnte.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 01:04
Zitat von abberlineabberline schrieb:Wäre es ein flüchtiger Bekannter, der sich sicher fühlt, müsste es ja fast jemand sein, bei dem Frauke schon zu hause war und im Auto mitfuhr, also eh Spuren vorhanden wären...und dass das jemand auch bestätigen könnte.
Dann wäre es kein flüchtiger Bekannter, sondern jemand aus dem engeren Kreis. Und diese Personen wurden eingehend überprüft.

Zwar glaube ich, dass dem Täter durchaus daran gelegen war, der Kripo keine DNA-Spuren zu hinterlassen. Aber dieses Risiko konnte er aller Wahrscheinlichkeit nach nicht völlig ausschließen.
Wenn er sich aber sicher war, dass man zwischen ihm und FL keine Verbindung herstellen würde, hätte auch die Feststellung von DNA für ihn noch keine Katastrophe bedeuten müssen - sofern seine DNA nicht durch ein anderes Verbrechen bereits gespeichert war.

Selbst einen Massengentest hätte er nicht zu fürchten gehabt, wenn er z. B. zwar in PB aufgewachsen wäre, aber zum Zeitpunkt der Tat in Bielefeld, Herford oder Detmold gelebt hätte. Wenn er zwar oft seine Eltern und Freunde in PB besuchte, aber dort nicht mehr registriert war. Es gäbe genug mögliche Gründe für eine Annahme des Täters, von der Kripo nie als Tatverdächtiger aufgespürt zu werden.

Wichtig wäre für ihn vor allem gewesen, Spuren dort zu vermeiden, wo es für die Kripo Anhaltspunkte für eine Suche gab. Z. B. dort gesehen zu werden, wo er FL nach Verlassen des Pubs traf und wo er die Leiche ablegte.

Nach meiner Überzeugung diente die 1. SMS als Ablenkung von Zeit und Ort der Entführung, und der Ablageort der Leiche war offenbar sehr gut gewählt, weil er leicht zu erreichen und sehr schnell wieder zu verlassen war, aber dennoch geeignet war, ein "zeitnahes" Auffinden der Leiche zu verhindern, wie Herr Östermann es ausdrückte.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 08:32
Zitat von LissyBLissyB schrieb:Das mit den beiden PKW bei NG war m.W. nach eine Verwechslung der Pol. Die beiden PKW waren von den Ermittlungsbehörden selbst, eines hatte NG‘s Fahrrad im Kofferraum.
Da habe ich aber jetzt gelacht, als ich deinen Beitrag gelesen habe.
Es wäre ja urkomisch, wenn die Polizei öffentlich in den Medien nach den Fahrzeughaltern als Zeugen sucht und es Zivilfahrzeuge der Polizei waren (schmunzel immer noch).

Ich kann das entkräften.

Die beiden Fahrzeuge wurden von der Zeugin gesehen, als sie aus nördlicher Richtung in die Hachhowe fuhren.
Sollten das Zivilfahrzeuge mit dem Fahrrad von N.G. gewesen sein, so wären sie aus der entgegengesetzten Richtung gekommen und es kann auch aus einem weiteren Grund nicht sein, weil das Fahrrad von einem Pilzsammler mitgenommen und nicht von der Polizei in der Hachhowe gefunden wurde.
Zitat von LissyBLissyB schrieb:Für mich haben die beiden Fälle rein garnichts miteinander zu tun. Außer, dass beide Frauen verschwanden und tot aufgefunden wurden kann ich da keinerlei Gemeinsamkeiten erkennen.
Da bin ich ganz bei dir. Die beiden Fälle werden nichts miteinander zu tun haben.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Fühlte sich der Täter evtl durch irgendwas gestört und fiel die Ablage deshalb so relativ wenig abgedeckt aus? War er oder sie in Zeitdruck? Vielleicht nicht am Ablageort, aber aus irgendeinem Grund musste alles schnell gehen?
Diese Fragen stellte ich mir auch.

Aus der Ferne betrachtet frage ich mich auch, wie organisiert oder planvoll agierte der Täter?
Der Fundort und die Auffindesituation würde ich als ideenlos ansehen.
Was erstmal auch nichts heißen soll, aber die ganze Vorgeschichte mit den Telefonaten, welche wir uns im Großen und Ganzen nicht erklären können, kann ja auch von Frauke initiiert worden sein.

Vielleicht war Frauke der "klügere Kopf" und konnte bewirken, dass sie sich per SMS und Anrufe melden kann.
Als Bedingung könnte der Täter aber ihr auferlegt haben, sich nur bei Chris zu melden und unter diesen Gesichtspunkten kann ich mir erklären, dass der einzige Sinn von Frauke sich zu melden darin bestand, dass die Polizei durch die Funkzellen auf ihren Aufenthaltsort kommt.
Zitat von birkenseebirkensee schrieb:Selbst einen Massengentest hätte er nicht zu fürchten gehabt, wenn er z. B. zwar in PB aufgewachsen wäre, aber zum Zeitpunkt der Tat in Bielefeld, Herford oder Detmold gelebt hätte. Wenn er zwar oft seine Eltern und Freunde in PB besuchte, aber dort nicht mehr registriert war. Es gäbe genug mögliche Gründe für eine Annahme des Täters, von der Kripo nie als Tatverdächtiger aufgespürt zu werden.
Ich glaube der Täter hat sich gar nicht so viele Gedanken gemacht.
Es gibt diverse Punkte die dafür sprechen, dass er keine Kenntnis von polizeilicher Ermittlungsarbeit hat.

Der Täter wird einfach nur viel Glück gehabt haben, dass er bis heute nicht ermittelt werden konnte.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 10:59
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Warum sollte der Täter Äste unter den Leichnam legen, oder besser gesagt wieso sollte der Täter die Leiche auf extra dafür zusammengelegten Ästen ablegen?
Keine Ahnung, ich bin nicht der Täter.
Sieh dir folgendes Bild an:


up 7ce8a3fe35f3b1db 67c4c1 HOSE  TSHIRT

Sieh dir die Äste an .. Die liegen fast ausnahmslos Horizontal unter der Leiche.
Für mich ein Indiz dass man sie manuell dort abgelegt hat.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 11:38
Womit man @Kangaroo Recht geben muss, ist, dass sich a) unter der Stelle, wo sich vermutlich ursprünglich das rechte Bein befand, dünne Äste in einer evtl. auffällig regelmäßigen Weise angeordnet befinden und b) sich ein ähnliches Muster an keiner anderen Stelle der kleinen ‚Senke‘ findet, in der die Leiche abgelegt wurde. Dadurch wirkt es wenigstens so, als könnte hier eine Absicht zugrunde liegen.

Leider sind die Bilder aber nicht gut genug dafür, um auszuschließen, dass nicht auch natürliche Ursachen für dieses ‚Muster‘ herangezogen werden könnten. Zudem spricht Ös oben zitierte Aussage gegen die Vermutung, hier könnten Vorbereitungen (wie eine absichtsvolle Bettung) getroffen worden sein. Daher spricht evtl. doch einiges für Zufall. (Evtl. handelt es sich bei dem Material auch um das zitierte „Reisig“, von dem Ö anzunehmen scheint, es sei ursprünglich auf der Leiche gelegen?)


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03.03.2019 um 12:08
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Sieh dir die Äste an .. Die liegen fast ausnahmslos Horizontal unter der Leiche.
Für mich ein Indiz dass man sie manuell dort abgelegt hat.
Das kann natürlich sein wie du es sagst. Fraukes Hose lag, meiner Meinung nach, ursprünglich nicht an dieser Position. Viel mehr wurde der obere Teil vom unteren Teil des Leichnams getrennt. Du siehst ja auch wo das T-Shirt liegt. Da diese beiden Teile ursprünglich zusammen gehörten wird entweder eins davon, oder beide bewegt worden sein. Die Äste lagen, meiner Meinung nach, schon vorher dort und wurden, meiner Meinung nach, nicht absichtlich dort hin gelegt. Ich persönlich sehe keinen Sinn darin noch Äste unter den Leichnam zu legen. Ich glaube auch nicht daran, dass der Täter den Ast, rechts im Bild an der Hose stehend, dort so aufgestellt hat. Viel mehr scheint es mir so, als wäre der Ast dort durch die Witterung hin gekommen.

Außerdem müsste der Leichnam, meiner Meinung nach, auf diesen Ästen geschwebt haben, denn einige Äste scheinen den Waldboden nicht zu berühren sondern vom Hügel rechts nach unten links, über der Mulde selbst in Richtung Waldboden, zu schweben. Ich weiß ja nicht wie stark die Äste waren die unter dem Leichnam lagen, oder aus welchem Holz sie bestanden, aber wenn ich einen Körper auf solch dünnen Äste ablegen würde, dann würde ich stark davon ausgehen, dass einige brechen. Dies ist aber hier mehrfach nicht der Fall gewesen.

Hätte der Täter diese Äste wirklich dort hin gelegt um den Leichnam darauf abzulegen, dann müsste dass schon einen Sinn gehabt haben.
Ich kann keinen Sinn darin erkennen.


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03.03.2019 um 12:18
@Malinka
@Wozzeck
@Kangaroo

Ich erkenne auch keinen Sinn, aber wenn man sich die Bilder auf Seite 811 von @Malinka anschaut, liegt der Schuh in ähnlicher Position zur Tanne und man sieht auch Geäst (oder wie man das nennen will) herunter hängen, aber dort liegt weit und breit kein einziger Ast oder Stock auf dem Waldboden.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 12:41
Das kann auch einen natürlichen Ursprung haben, aber mir fällt ins Auge, dass die Äste auf dem Bild von @Kangaroo auf der ganzen Länge so gut wie keine Verzweigung aufweisen.
Diese sehen irgendwie "geschnitzt" oder wie Stöcke aus.


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03.03.2019 um 12:51
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Da habe ich aber jetzt gelacht, als ich deinen Beitrag gelesen habe.
Es wäre ja urkomisch, wenn die Polizei öffentlich in den Medien nach den Fahrzeughaltern als Zeugen sucht und es Zivilfahrzeuge der Polizei waren (schmunzel immer noch).
Ich freue mich, wenn du dich freust. ; )
Damals ermittelte doch auch Herr Ö? Vielleicht lacht der auch gerade.

Ich nehme meine Äußerung also besser zurück, da ich sie aktuell nicht belegen kann. Gehört ja auch nicht in den Thread.

Kann natürlich sein, dass ich da was verwechsle. Aber ich bin mir sicher, es gelesen zu haben. Bin noch auf der Suche, vermute aber, der Bericht ist nicht mehr online. Ich bleibe aber dran.

Verwechslungen passieren. Denke nur damals: Das Heilbronner Phantom.
Wikipedia: Heilbronner Phantom


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03.03.2019 um 12:54
@LissyB
Wie oben geschrieben, habe ich ja auch eine Erklärung abgegeben, warum das dann doch nicht sein konnte.


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03.03.2019 um 13:10
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Ich erkenne auch keinen Sinn, aber wenn man sich die Bilder auf Seite 811 von @Malinka anschaut, liegt der Schuh in ähnlicher Position zur Tanne und man sieht auch Geäst (oder wie man das nennen will) herunter hängen, aber dort liegt weit und breit kein einziger Ast oder Stock auf dem Waldboden.
Die Schuhe liegen links unter der Tanne, nicht unter der selben Tann wie der Leichnam. Dort bei den Schuhen sind solche große Äste nicht zu sehen auf den Aufnahmen.
Das lag meiner Meinung nach daran, dass die Tanne neben der Mulde wo der Leichnam gefunden wurde, etwas kahler war unten rum, als die Tanne links unter der sich die Schuhe befanden. Die Äste der Tanne unter der die Schuhe lagen, reichen bis tief über den Boden und hatten ein dichtes Astwerk, welches der Witterung meiner Meinung nach weniger Möglichkeiten bot, Äste und Gestrüpp in diesem Bereich auf den Waldboden gelangen zu lassen. Aber wie gesagt, es kann natürlich auch sein, dass der Täter den Leichnam auf die vorher präperierten Äste ablegte.


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Hier von der Fahrbahn kommend, Blick in Richtung Mulde.
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03.03.2019 um 16:58
Zitat von birkenseebirkensee schrieb:Die Kripo suchte nach einem Täter, mit dem FL freiwillig in die Nieheimer Gegend gefahren ist.
Nach meiner Vermutung ist aber FL in das Auto des Täters gestiegen, weil er sie angeblich nur nach Hause fahren wollte.

Die Hypothese der Kripo ( die nicht an einem freiwilligen Versand der 1. SMS zweifelte) schloss jene Personengruppen aus, die nur für eine Fahrt nach Hause in Frage gekommen wären.
Angesichts der Vielzahl an Überprüften für mich halt unwahrscheinlich, und die Anzahl derjenigen, die sie noch zu einer Fahrt nach Nieheim hätten bewegen können, ist doch denkbar gering.
Zitat von birkenseebirkensee schrieb:Als Beispiel ein Szenario (das auch durch andere Szenarien ersetzt werden könnte)
Grundsätzlich kann sich ein Szenario so abgespielt haben, wenn Chris der gemeinsame Bekannte war, aber dass sie dann von sich aus den Inhalt der letzten Konversation mit ihm preisgab, wäre doch nur allzu großes Glück für den Täter gewesen. Dann hätte er sofort alles gewusst, was er zu wissen brauchte, hätte FL sofort überwältigen, fesseln&knebeln und/oder betäuben können, um nach Nieheim zu fahren. Zudem ist dann immer noch die Frage, warum niemand gesehen hat, wie er sie gezielt abgepasst hat direkt nach Verlassen des Pubs, wenn sie zusammen bspw. zu Fuß zum Liboriberg gegangen sind.
Zitat von birkenseebirkensee schrieb:Gerade als Student hat man zu zig Leuten Kontakt. In jedem Seminar lernt man neue Leute kennen, in der Mensa, in der Cafeteria, in der Bibliothek. Mit manchen hat man in einem Semester mehr zu tun, im nächsten aber kaum noch.
Hinzu kommen die Leute, die man beim Sport kennenlernt, auf Partys, in Kneipen, bei Bekannten, in der Nachbarschaft, vielleicht auch bei Ferienjobs etc.

Und der Bekanntenkreis von Chris ist nur eine Möglichkeit. Die Kontakte anderer Freunde kämen ebenso in Frage.
Die mussten dann aber auch alle FL kennen, und das Wohnverhältnis, zudem die Kapazitäten haben, FL eine Woche lang unentdeckt gefangen halten zu können, und über ein KFZ zum Transport verfügen. Die meisten Studenten kommen doch von außerhalb, und wohnen in Wohnungen und Wohngemeinschaften, wo man sicher niemanden eine Woche lang unentdeckt gefangen halten kann. Auf die notwendige Kombination an erforderlichen Dingen zur Durchführung der Tat dürften die wenigsten Studenten oder auch sonstigen Bekannten von Chris und FL, die in ihrem Alter waren, Zugriff gehabt haben.
Zitat von birkenseebirkensee schrieb:FL war sehr aufgeschlossen und fand schnell Kontakt zu anderen Menschen. Sie war sehr kommunikativ und simste leidenschaftlich gern. Ich glaube, es gab schon mal eine Menge Email- und SMS-Kontakte. Außerdem Leute, mit denen sie täglich zusammentraf oder zusammengetroffen war: Ärzte und Kollegen der verschiedenen Stationen, auf denen sie als Schwesternschülerin eingesetzt war, Mitschüler, Freunde ihrer Freunde etc. Sie lebte erst seit einem knappen Jahr in PB, also werden auch ihre Bekanntenkreise von ihrer Schule in Bielefeld und ihrem Heimatort einbezogen worden sein. Dann auch noch all die, mit denen sie gechattet hatte.

Ich glaube durchaus, dass die Kripo sich für Chris' Freunde interessiert hat. Aber für eher oberflächliche Bekannte, denen FL (sofern überhaupt feststellbar) nur flüchtig begegnet war? Und die oberflächlichen Bekannten anderer Freunde?
Das glaube ich wirklich ausschließen zu können. Die Zahl wäre sehr viel größer - und wofür dieser aberwitzige Aufwand?

Für die Kripo war FLs freiwillige Fahrt in die Nieheimer Gegend das entscheidende Kriterium. Aber es ist durchaus möglich, dass dieser Ermittlungsansatz falsch war und FL keineswegs freiwillig nach Nieheim fuhr.
Natürlich kann man die Netzwerke immer weiter spinnen, und letztlich kennt jeder jeden über sechs Ecken. Aber die Anzahl derjenigen, die das Wohnverhältnis kannten, bzw. beide, und über entsprechende Kapazitäten zur Durchführung dieser Tat verfügten, dürfte sehr überschaubar gewesen sein.
Zitat von LissyBLissyB schrieb:Gehen wir von der These aus, dass dem T evtl. Spuren an F egal waren (da er völlig unbekannt war oder diese Spuren plausibel erklärbar waren) gehe ich davon aus, das er das Opfer nur schnell loswerden wollte, ihm kam es nicht auf „Sorgfalt“ an.
Nur weg von dem Ort, an dem das Opfer starb, da dieser mit ihm in Verbindung gebracht werden könnte.
Und genau so sieht die Ablage für mich aus. Irgendwo schnell unentdeckt abgelegt, wo sie aller Voraussicht nach nicht Morgen, aber irgendwann gefunden wird, dies aber letztlich egal ist.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 19:02
@Sven1213
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Es gibt diverse Punkte die dafür sprechen, dass er keine Kenntnis von polizeilicher Ermittlungsarbeit hat.
Das interessiert mich sehr. Meinst Du damit, dass er grundsätzlich nichts von polizeilicher Ermittlungsarbeit verstand oder in diesem Fall nichts von den Ermittlungen wusste (also von der Einstellung der Ermittlungen während der Entführung aufgrund der ersten Telefonate)? Welche Gründe sprechen dafür?


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 19:49
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Sieh dir die Äste an .. Die liegen fast ausnahmslos Horizontal unter der Leiche.
Für mich ein Indiz dass man sie manuell dort abgelegt hat.
Hätte man daraus eventuell auch darauf schließen können, ob ihre Leiche dorthin gezogen wurde? Sie war ja ziemlich zierlich, ein Mann, der halbwegs bei Kräften war, konnte sie doch locker dorthin tragen, einer der es nicht war, hätte sie dorthin ziehen müssen, wobei sich die Äste eventuell derart verlagert haben könnten.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 20:02
Spekuliere dahingehend dass der Täter die Äste Horizontal dort abgelegt hat und Frauke bis zu den Standort getragen hat.
Dann hat er sie abgelegt und noch etwas gezogen.
Die Horizontale Ausrichtung spricht meiner Meinung nach für ein menschliches Konstrukt denn wenn man z.b Feuerholz sucht und dies ablegt, tut man das ja auch Horizontal und nicht Vertikal.

Was es für ein Sinn haben könnte unter der Leiche Holz abzulegen kann ich nicht sagen, finde es nur arg auffällig dass die Äste Horizontal angeordnet sind bis auf vielleicht 1-2 Ausnahmen.
Gerade dort wo die zwei Pfeile auf dem Bild sind, erkennt man wie ich finde, eine ziemlich ähnliche Anordnung von mehreren Ästen. Viel zu ähnlich als dass es zufällig entstanden sein könnte.

Gehe davon aus dass die Position der Beine nicht die Ausgangsposition nach Leichenablage war denn so würden sich die Beine nur anordnen wenn der Täter die Leiche mit Kraft dorthin geworfen hätte.


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Mord an Frauke Liebs

03.03.2019 um 20:28
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Was es für ein Sinn haben könnte unter der Leiche Holz abzulegen kann ich nicht sagen
Weil es so mehr Zeit benötigte, um sie schnellstmöglich los zu werden.

...würde man vlt machen, um sich selbst drauf zu setzen.


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03.03.2019 um 20:31
@Despero
Warum musste er sie denn bitte schnellstmöglich los werden?


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03.03.2019 um 20:32
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:@Despero
Warum musste er sie denn bitte schnellstmöglich los werden?
Oh, das weiß ich nicht, aber das steht hier immer wieder zu lesen.


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