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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

4.235 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Ungeklärt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

29.10.2013 um 19:35
Gibts denn bei diesem Fall nichts neues? Man liest rein gar nichts mehr darüber und hatte doch neue, vielversprechende Spuren


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

29.10.2013 um 20:22
Das ist der letzte Artikel, den ich dazu gefunden habe :

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mord-an-maria-boegerl-ungeloester-kriminalfall-beschaeftigt-verfassungsgericht.80a3e832-3a0c-4111-9e56-eeda8dbfe38c.html


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

31.10.2013 um 12:39
Zitat von ramisharamisha schrieb am 20.08.2013:Wie wir ja alle wissen, löschte er (der Sohn) ja auch kurz nach dem Verbrechen versehentlich seine Kontaktliste aus dem Handy.
Wegen sämtlicher gelöschten Daten eines Handys nochmal etwas, man kann sämtliche Handydaten wiederherstellen wenn man sich damit auskennt, die Polizei kann das so oder so, falls es von Nöten ist.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

01.11.2013 um 16:06
@senseless999
Zitat von senseless999senseless999 schrieb:Wegen sämtlicher gelöschten Daten eines Handys nochmal etwas, man kann sämtliche Handydaten wiederherstellen wenn man sich damit auskennt, die Polizei kann das so oder so, falls es von Nöten ist
Rein hypothetisch: Die Daten wurden am 12. Mai 2010 versehentlich gelöscht und drei Wochen später fand man erst seine ermordete Mutter. Kann man denn nach drei Wochen die gelöschten Daten wieder zurückholen?

@Bekka
Zitat von BekkaBekka schrieb:Gibt's denn bei diesem Fall nichts neues? Man liest rein gar nichts mehr darüber und hatte doch neue, vielversprechende Spuren
So scheint es. Wissen denn die "Heidenheimer bzw. Härtsfelder Detektive" nix? Was wird in der lokalen Presse geschrieben? Die Spielhöllen-Theorie scheint wie eine Sternschnuppe verglüht zu sein!?
Und die Luftbildaktion mit Hubschrauber über der Abtei Neresheim?


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

01.11.2013 um 22:28
Für mich gibt es in diesem Fall nur einen Verdächtigen.
Darf man aber hier nicht nennen, da Rufmord.
Allerdings wollte man nur das schnelle Geld, aber die Mutter und Ehefrau am Leben lassen.
Der Fall nahm dann eine tragische Wende.
Man glaubte eben mit dem schnellen Geld niemanden zu schaden, da ja die Bank "Geld drucken" kann.
Mein Gefühl sagt, dass die Ermordung der Frau Bögerl ein Versehen war und sie sollte nur als Mittel zum Zweck dienen,ruhig gestellt werden und nicht Mordopfer.
Vlt plante man ja mit einer Pistole erst einen Banküberfall, der dann scheiterte und der der die Maria erschoß wußte nicht dass das Ding auch geladen war.Wollte nur Drohen und die Frau gefügig machen bei ihrer Aussage am Telefon , sie sei als Geisel genommen .......den Rest kennen wir ja.
Ich schätze mal, dass der Mörder sie gut kennt, diese Maria Bögerl.Das Auto, ihre Telefonnr und ihre Lebensweise und Gewohnheiten genauestens gekannt hat.
Die Frau ist nicht unter Bedrohung einer Pistole in ihr Auto gestiegen, sondern unter einem Vorwand (z.B Sohn braucht Hilfe etc...kommen Sie Du mal schnell, dann weggefahren mit ihrem Auto an einen Ort Treffpunkt (Kloster).
Die Frau hätte niemals einem Fremden aufgemacht.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

01.11.2013 um 22:53
MB wurde erstochen...


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

02.11.2013 um 11:52
@blaomat
Danke, M.B. wurde erstochen. Von daher gehe ich nicht davon aus, dass sie getötet werden soll.
Ich gehe mal davon aus, dass sie alleine mit ihrem Auto zu dem Kloster gefahren ist unter einem Vorwand und dort mit einem Messer bedroht ,gefesselt und versteckt wurde.
Ich würde den oder dioe Mörder im Bekanntenkreis,Verwandtenkreis der Familie suchen.
Die Entführer haben das gesamte Wohnumfeld und Lebensgewohnheiten gekannt.
Das hat für sie die Entführung leicht gemacht.Ein Fremder hätte das so nie durchziehen können.
Dass sie letztendlich getötet wurde ist vermutlich darauf zu schließen. dass sie ihre Entführer gekannt hat.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

03.11.2013 um 07:12
Denke wenn MB unbedrängt und alleine nach Neresheim gefahren wäre, hätte sie nicht so schmutzige Wege benutzt, die A-klasse war ziemlich dreckig und wurde wohl über nasse Wald oder Feldwege bewegt. Im Haus der Bögerls sollen ja auch Spuren gefunden worden sein (Schleifspur, evtl. auch DNA).

Bei der Durchsicht eines Interviews mit Carina und Christoph B. entdeckte ich noch einen Aspekt, der mir interessant erscheint: (Das Interview wurde hier auf S. 74 verlinkt).

Als Herr Bögerl seinen Job ein paar Wochen nach der Entführung wieder aufnehmen wollte, wurde er anonym bei der Bankenaufsicht Bafin angezeigt, er sei nicht geeignet eine Bank zu führen. Da gab es also Interessen, eine Besetzung des Postens bei der KSK durch Herrn Bögerl zu verhindern. Aus diesem Umstand ließe sich meiner Ansicht nach ein Motiv ableiten.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.11.2013 um 15:01
@Granola
Zitat von GranolaGranola schrieb am 02.11.2013:Ich gehe mal davon aus, dass sie alleine mit ihrem Auto zu dem Kloster gefahren ist unter einem Vorwand und dort mit einem Messer bedroht, gefesselt und versteckt wurde.
@blaomat
Zitat von blaomatblaomat schrieb:...wenn MB unbedrängt und alleine nach Neresheim gefahren wäre, hätte sie nicht so schmutzige Wege benutzt, die A-Klasse war ziemlich dreckig und wurde wohl über nasse Wald oder Feldwege bewegt.
Sie könnte ja auch zu einem Treffen/Treffpunkt im Wald gefahren sein und der Entführer hat sie danach in seine Gewalt gebracht?

@blaomat
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Im Haus der Bögerls sollen ja auch Spuren gefunden worden sein (Schleifspur, evtl. auch DNA).
Dieses Szenario hat dann eine ganz andere Qualität! Denn da grenzt man die Täter ganz eng ein.
Umschreiben wir es mal so: nur wer (unbemerkt) Einlass in die Wohnung hatte und dies vor dem Eintreffen der Polizei tun konnte, war in der Lage diese Schleif- und Kampfspuren nachträglich anzubringen. Dieses Zeitfenster ist sehr, sehr eng! Denn um 10.41 Uhr beendete das Opfer ihr letztes Telefonat (Buchbestellung) und um 11.20 Uhr (nach eigenen Aussagen) kam schon der Sohn nach Hause, der um 10.30 Uhr mit der Mutter telefonierte. Also blieb dem Täter/Komplizen max. 50 Minuten, um eventuell zurück zur Wohnung zu fahren, die Spuren zu legen und anschl. unerkannt zu verschwinden?
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Als Herr Bögerl seinen Job ein paar Wochen nach der Entführung wieder aufnehmen wollte, wurde er anonym bei der Bankenaufsicht Bafin angezeigt, er sei nicht geeignet eine Bank zu führen. Da gab es also Interessen, eine Besetzung des Postens bei der KSK durch Herrn Bögerl zu verhindern.
Das liegt in der Natur des Menschen, dass man einen Menschen, der ohnehin wehrlos am Boden liegt, auch noch mit unfairen Mitteln bekämpft.
Andernseits hatte er sich u.a. beim Präsidenten des Deutscheb Sparkassen- und Giroverbandes und beim Regierungspräsidenten (Stuttgart) ob der "schlechten Ermittlungsarbeit der Polizei" beschwert.
Weit interessanter aber ist die Tatsache, dass just im Mai 2010 seine Wiederwahl als Vorstandvorsitzender der KSK HDH anstand.
Wahrscheinlich wurde er in diesem Zeitraum wieder in seinem Amt bestätigt?


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.11.2013 um 19:26
Hier mal einen aktuellen Bericht aus der Gmünder Tagespost vom 5.11.13
Fall Bögerl: Mann führt Soko in die Irre

40-Jähriger muss ins Gefängnis

Zu einer Haftstrafe von drei Jahren ist ein 40-jähriger Mann aus Giengen verurteilt worden. Er hatte die Soko „Flagge“ im Mordfall Bögerl mit falschen Zeugenhinweisen in die Irre geführt.

Heidenheim. Er meldete sich nach einer Folge der Sendung „Aktenzeichen xy ungelöst“, die im September 2012 ausgestrahlt worden war und in der die Ermittler um neue Zeugenhinweise zum Mordfall Bögerl gebeten hatten. Nun ist ein 40-jähriger Familienvater aus Giengen vor dem Amtsgericht Heidenheim zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Er hatte die Ermittler monatelang an der Nase herumgeführt, ja gar vorgeführt.
Doch was war geschehen? Dem Bekunden des Angeklagten zufolge nahm die Geschichte in einem Herbrechtinger Spielcasino ihren Anfang. In dieser Umgebung will er im vergangenen Jahr ein verdächtig klingendes Gespräch zweier als Rumänen beschriebene Männer belauscht haben. Es fallen so bedeutungsschwangere Sätze wie „Hast du die die Sachen von der Frau Bögerl entsorgt?“, was in ihm – so die Vermutung von Richter Eberhard Bergmeister – den Jagdinstinkt weckt. Im Bestreben, mehr zu erfahren und zur Auflösung des Mordfalls beizutragen, treibt er sich tagelang in allen möglichen Spielcasinos herum, doch die Hoffnung, neuerlich auf die beiden Unbekannten zu treffen, erfüllt sich nicht.
Der 9. September 2012 markiert das Datum, an dem die Spirale Fahrt aufnimmt. Der selbsternannte Fahnder nutzt die nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ gebotene Möglichkeit, über ein von der Soko „Flagge“ eingerichtetes Hinweisgebersystem anonym Kontakt mit den Ermittlern aufzunehmen. Er nennt sich Tom und signalisiert, im Besitz konkreter Erkenntnisse, gar Beweismittel zu sein. Immer wieder klopft er auf dieser internetbasierten Kommunikationsplattform an, meldet sich Tag und Nacht und schafft es tatsächlich, das Interesse der verzweifelt nach Spuren suchenden Fahnder zu wecken.
Diese gingen monatelang Toms Hinweisen nach – bis aufflog, dass dessen Berichte ein Lügengebilde waren. HZ

© Gmünder Tagespost 05.11.2013
Hier der Link:
http://www.gmuender-tagespost.de/698570/ (Archiv-Version vom 08.11.2013)


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.11.2013 um 20:25
@smr707
Zitat von smr707smr707 schrieb:Dem Bekunden des Angeklagten zufolge nahm die Geschichte in einem Herbrechtinger Spielcasino ihren Anfang. In dieser Umgebung will er im vergangenen Jahr ein verdächtig klingendes Gespräch zweier als Rumänen beschriebene Männer belauscht haben. Es fallen so bedeutungsschwangere Sätze wie „Hast du die die Sachen von der Frau Bögerl entsorgt?“, was in ihm – so die Vermutung von Richter Eberhard Bergmeister – den Jagdinstinkt weckt.
Heißt das jetzt im Umkehrschluss, dass die heiße Spur "Spielcasino" wie der Herbstwind verweht und weggeblasen wurde? Ist sie Null und nichtig? Oder ermittelt die Soko Flagge immer noch im Umfeld der Spielcasinos?


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.11.2013 um 20:36
@smr707
Zitat von smr707smr707 schrieb:Zu einer Haftstrafe von drei Jahren ist ein 40-jähriger Mann aus Giengen verurteilt worden. Er hatte die Soko „Flagge“ im Mordfall Bögerl mit falschen Zeugenhinweisen in die Irre geführt.
Nur mal auf der Landkarte nachgeschaut:

Entfernung HDH-Schnaitheim, Baindtstr. - Giengen/Brenz: 15 und 20 km bzw. 18 und 20 Min.

Entfernung Abtei Neresheim - Giengen/Brenz: 23 und 30 km bzw. 27 und 31 Min.

Entfernung Niesitzer Forst - Giengen/Brenz: 24 und 32 km bzw. 25 und 29 Min.

Entfernung Abtei Neresheim - Giengen/Brenz: 17 und 19 km bzw. 17 und 25 Min.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.11.2013 um 22:37
Also das finde ich jetzt schon ganz heftig. Wenn ich das richtig verstehe, waren die ganzen Hinweise der Polizei bezüglich Spielhallenszene und der letzten geografischen Eingrenzung der Täter auf die Aussagen dieser Person zurückzuführen! Man ist also genausoweit wie vorher.
Eine unglaubliche Schweinerei (entschuldigt das Wort), was der sich da geleistet hat.

Jetzt hat er dafür eine harte Strafe bekommen. 3 Jahre können ja nicht zur Bewährung ausgesetzt werden. Da wollte die Justiz zu Recht ein Zeichen setzen, damit sich jeder zukünftig überlegt ob er falsche Informationen wenn es um ein Gewaltverbrechen geht an die Polizei gibt.

Dennoch sehe ich eine gewisse Gefahr damit verbunden:

Hoffentlich werden davon nicht Zeugen (nicht nur auf diesen Fall bezogen, sondern allgemein) abgeschreckt WIRKLICHE Hinweise zu geben. Seien es auch nur kleine, im Moment unbedeutend erscheinende Dinge, auf die die Kripo aber oft angewiesen ist. Oft sind sich die Zeugen ja nicht sicher ob, wann oder wie sie was gesehen, gehört oder festgestellt haben. Und ob die Ereignisse was mit den jeweiligen Fall zu tun haben.

Wenn nun so jemand (zu Unrecht) Angst hat was zu sagen, weil er damit rechnen muss Jahre in ein Gefängnis zu kommen hilft dieses Urteil meiner Meinung nach nicht gerade Verbrechen aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung aufzuklären.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.11.2013 um 23:15
Allzu gerne wird das Brainstorming von Usern verschiedenster Foren, die sich mit
ungelösten Kriminalfällen beschäftigen, von Ermittlern nach bisher unberücksichtigt
gebliebenen Motiven und möglichen Tathergängen durchforstet. Könnte ja der
bisher übersehene Tipp dabei sein. Das ist verständlich und man hilft ja gerne.

Nur mehr und mehr kommt man zu der Erkenntnis, dass man sich ganz schnell
auf ganz dünnem Eis bewegt und das aus den verschiedensten Gründen.
Nicht zuletzt, weil der wahre Täter - so er denn dazu noch in der Lage ist -
die Möglichkeit der Vertuschung hat und Beweise oder gar Zeugen beseitigen kann.

Vielleicht sollte man unter dem Aspekt mal überlegen, warum man "ausgebremst" wird.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

06.11.2013 um 00:23
@ramisha
Verstehe ich jetzt nicht. Wer wird hier ausgebremst? Warum wird er ausgebremst?

Hier bei allmy wird man ausgebremst, wenn man entweder die Forenrichtlinien nicht einhält, oder allmy durch Polizei, Angehörige etc. aufgefordert wird eine Diskussion zu schließen.

Falls Du Dich auf meinen Beitrag bezogen hast: Der Verurteilte ist doch nicht wegen Post`s in allmy verurteilt worden, sondern weil er sich bei der Polizei mit Falschaussagen anonym gemeldet hat.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

06.11.2013 um 12:08
@Faxe1212
Zitat von Faxe1212Faxe1212 schrieb:Wenn ich das richtig verstehe, waren die ganzen Hinweise der Polizei bezüglich Spielhallenszene und der letzten geografischen Eingrenzung der Täter auf die Aussagen dieser Person zurückzuführen!
So scheint es zu sein. Es scheint so, dass sich die Soko im Kreis bewegt?

@ramisha
Zitat von ramisharamisha schrieb:Nicht zuletzt, weil der wahre Täter - so er denn dazu noch in der Lage ist -
die Möglichkeit der Vertuschung hat und Beweise oder gar Zeugen beseitigen kann.
Wie meinst Du das?

@Faxe1212
Zitat von Faxe1212Faxe1212 schrieb:Der Verurteilte ist doch nicht wegen Posts in allmy verurteilt worden, sondern weil er sich bei der Polizei mit Falschaussagen anonym gemeldet hat.
Ich denke, das besagter "TOM" schon aktiv mit Halb- und Unwahrheiten bzw. Aussagen die Polizei mehr als nur gefoppt hat? Ich kenne den Urteilstext nicht und bin kein Jurist, aber warum man dann gleich drei Jahre einfährt? Vielleicht sollte ein Exampel statuiert werden?

Zum Fall:
Das Opfer hat am 12.05.2010 ihr Wohnung gegen 11.41 Uhr verlassen (freiwillig oder nicht), konnte um 11.30 Uhr noch kurz mit ihrem Ehegatten sprechen und wurde am 3. Juni 2010 erstochen im Wald aufgefunden. Zu einer erfolgreichen Geldübergabe kam es nicht, weil die Geldablage sich um eineinhalb Stunden (ursprünglich zweieinhalb Stunden) verzögert hatte. So jedenfalls zeichnet die Soko Flagge dieses Szenario.

@Granola
Zitat von GranolaGranola schrieb am 01.11.2013:Für mich gibt es in diesem Fall nur einen Verdächtigen.
Da scheinst Du sicherlich mehr zu wissen als alle anderen, inkl. Soko und Staatsanwalt.
Zitat von GranolaGranola schrieb am 01.11.2013:Ich schätze mal, dass der Mörder sie gut kennt, diese Maria Bögerl. Das Auto, ihre Telefon-Nr. und ihre Lebensweise und Gewohnheiten genauestens gekannt hat.
Die Frau ist nicht unter Bedrohung einer Pistole in ihr Auto gestiegen, sondern unter einem Vorwand (z.B Sohn braucht Hilfe etc. kommen Sie Du mal schnell, dann weggefahren mit ihrem Auto an einen Ort Treffpunkt (Kloster). Die Frau hätte niemals einem Fremden aufgemacht.
Bedenke den bereits mehrmals erwähnten Sachverhalt: um 10.41 Uhr beendete das Opfer ihr letztes Telefonat (Buchbestellung) und um 11.20 Uhr (nach eigenen Aussagen) kam schon der Sohn nach Hause, der bereits um 10.30 Uhr mit der Mutter telefonierte.
Des weiteren muss das Opfer einen Hinweis bekommen haben, telefonisch kann man ausschließen, es sei denn, die Polizeiarbeit hat der Öffentlichkeit dieses Telefonat verschwiegen?
Wenn sie aus freien Stücken weggefahren wäre, frage ich mich, wie kommen Kampfspuren in die Wohnung der Familie? Die kann dann nur ein Mr. Unbekannt nachträglich angefertigt haben. Das erscheint eher unwahrscheinlich, weil zum einen der Sohn gegen 11.20 Uhr das Anwesen betrat und weil die Nachbarn niemanden bemerkten, der sich dem Anwesen näherte, das sich in einer Sackgasse befindet und sicherlich "aufmerksame" Nachbar(innen) hat?
Allerdings gäbe es weitere Möglichkeiten, wie das Opfer aus dem Hause gelockt worden sei, das wären Sachverhalte, die gegen die öffentlichen Verlautbarungen sprächen.

Man muss die vielen Nebensächlichkeiten, die es zuhauf in diesem Fall gibt, nochmals dezidiert auseinandernehmen, aufdröseln und Schlüsse wider dem Mainstream erörtern. Nur so könnte man dem Verbrecher auf die Schliche kommen. So viel sei gesagt: Telefonate spielen eine gewichtigere Rolle als angenommen. Schlussendlich muss man bei den Nebensächlichkeiten zwischen wichtig, also tatrelevant und unwichtig also Blendwerk unterscheiden. Dieser schmale Grat muss gegangen werden. Mir scheint es so, dass der/die Täter mit beiden Merkmalen operierten, absichtlich oder auch nicht?

Habe hier im Forum eine Stelle gefunden, die unmittelbar nach Ausstrahlung bei XY (datiert Anfang September 2012) erschien. Hier schreibt ein Teilnehmer sinngemäß "... warum nennt der Täter bereits im Vorfeld schon, an welche Stelle der Opfergatte das Lösegeld abzulegen hatte? Das unterminiert doch seinen Erfolg erheblich?"
Das war beim einzigen Telefonat (der vermeintliche "Hr. Schmid" mit dem VV der KSK) gegen 11.30 Uhr. Außerdem reduzierte er die Ablagezeit von 13.00 Uhr auf 14.00 Uhr!
Frage: lässt ein Entführer mit sich handeln?
Es gibt zwar kein Handbuch "Entführungen - richtig ausgeführt", aber in der Regel veranstalten Entführer eher eine Schnitzeljagd und geben immer nur scheibchenweise tatrelevante Informationen aus?

Hätte er - fiktiv gesprochen - nicht sagen können "...Ich melde mich um 14.00 Uhr wieder, dann erhalten Sie weitere Details..."? So aber bekam doch die Polizei zweieinhalb Stunden Zeit, diese Stelle an der Autobahn großräumig abzuriegeln, sie zu observieren und alle weiteren Maßnahmen einzuleiten, um den oder die Täter dingfest zu machen oder zumindest ihn zu verfolgen, um an das Versteck zu kommen, wo vermeintlich das Opfer ausharrte?
Ein Ablenkungsmanöver mit einer zweiten Übergabestelle (mit zweiter Flagge) ein paar Kilometer vorher verweise ich ins Reich der Fabeln, wie es uns jener Hobbykommissar aus Stuttgart weismachen wollte.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

06.11.2013 um 12:12
@grabowsky
Bist du sicher, dass der Sohn---persönlich--mit seiner Mutter gesprochen hat?
Dazu gibt es keinerlei Beweise.
Oder könnte es auch nur von seinem Handy gewesen sein?


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

06.11.2013 um 13:18
Zitat von grabowskygrabowsky schrieb:Frage: lässt ein Entführer mit sich handeln?
Es gibt zwar kein Handbuch "Entführungen - richtig ausgeführt", aber in der Regel veranstalten Entführer eher eine Schnitzeljagd und geben immer nur scheibchenweise tatrelevante Informationen aus?
Stimmt, deswegen denke ich auch das es im Prinzip keine Entführung im eigentlichen Sinne war, sondern etwas anderes, um Geld ging es hier eigentlich nicht, aber um was es wirklich gehen könnte kommt mir grad nicht in den Sinn. Das mit dem Geld war nur ein Ablenkungsmanöver aber wegen was und von was?
Hatte der, die Täter auch eine Pistole dabei, wenn ja warum ist sie dann erstochen worden?


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

06.11.2013 um 14:49
@Granola
Zitat von GranolaGranola schrieb:Bist du sicher, dass der Sohn---persönlich--mit seiner Mutter gesprochen hat?
Dazu gibt es keinerlei Beweise.
Oder könnte es auch nur von seinem Handy gewesen sein?
Sollte der Sachverhalt falsch oder irrtümlich rübergekommen sein:
Es gab am 12. Mai 2010 kein persönliches Gespräch zwischen Sohn und Mutter.
Denn der Sohn war von seinem Studienort (wahrscheinlich Nürnberg, aber welche Hochschule?) nach Hause unterwegs und er rief von seinem Auto aus seine Mutter an und avisierte sein Kommen. Dies war gegen 10.30 Uhr. Genau zwischen den beiden anderen Telefonaten, die die Mutter an diesem Mittwochmorgen führte. Zur Erinnerung: sie telefonierte fast eine Stunde mit der kranken, gebrechlichen Schwiegermutter und nach dem Telefonat mit dem Sohn bestellte sie Bücher per Telefon. Dieses Telefonat endete nach Angaben der Soko gegen 10.41 Uhr.
Der Sohn kam nach eigenen Angaben gegen 11.20 Uhr in HDH an und fand die Wohnung leer vor. Seine Mutter war nicht anwesend und er wähnte sie beim Einkaufen.
Nach dem Entführertelefonat (Entführer "Schmid" mit Opferehemann) rief der Opferehemann zuerst seine Kinder an und danach die Polizei. Irgendwann an diesem Tage musste der Sohn die Anrufliste seines Handys gelöscht haben.
Aber wann das bemerkt wurde, kann ich nicht sagen, ist also nicht bekannt.


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06.11.2013 um 15:05
@senseless999
Zitat von senseless999senseless999 schrieb:Das mit dem Geld war nur ein Ablenkungsmanöver aber wegen was und von was?
Hier im Forum wird ein hoher deutscher Kriminalexperte zitiert, der dieses Verbrechen klar in eine andere Ecke stellt. Die vermutlich zahlreichen Stichverletzungen zeugen von hoher Energie, wie sie bei Beziehungstaten und persönlicher, also zwischenmenschlicher, Verletztheit stattfinden.
Also, wenn der "Racheengel" das verliert, was ihm sehr wertvoll erschien oder wenn Liebe (auch nicht erwiderte) in Hass umschlägt oder wenn die Verzweiflung so groß ist, dass der Täter keine Aussicht auf Erfolg (wobei hier nicht die Entführung gemeint ist) hat oder wenn er etwas nicht bekommt, was ihm eventuell zustehen würde. Wenn er also an der Reihe gewesen wäre und (schofelig) übergangen wurde.
Er sieht das Verbrechen eher im Umfeld einer Beziehungstat, die durch eine missglückte Entführung kaschiert wurde. Der Artikel dieses Kriminalpsychologen muss vor ca. einem halben Jahr hier veröffentlich worden sein. Mehr weiß ich dazu nicht.


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